Gresser Wochen-Blatt.
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ntt haben würde, wenn er sich nicht selbst darein gestürzet hätte; er lasset sich ais- die Safe m ein« Warnung dienen um hinfuhro aufmerksamer und tn fernem «••.Qr iu dienen brünstiger ju werden.
L Uederfället ihn auch ein Unglück, das ihm von der allwersen Vorsicht zu rr- „aaen auf« eget wird; so murret er nicht und lasset keine Ungeduld aussteigen, fon# ÄefmÄ ai-baiD, Daß di- unerfchüvstiche tiebe alle« roobl machen und f» ,Änbe gewinnen lassen weide, daß er eS könne ertragen. Solchergestalt em- Mnd-t » nicht nur wenig- Pettübniß und ift wegen aller fernem KIgen ohne angil- ircke D-kumm-rnrS; f.noern er lan auch mu einer mehr al« bloS gierchguMgen Ge- iM^heit i. E- in die Flammen sehen, die sein Haus verzehrm, und alles , was er da , ve n chten ; indem er mit dem Tröste zufrieden .st, daß GO-r wobl wisse, warum« das geschehen lasset, und daß er eS so zu seinem Besten werde gereichen la,- sen , daß er, wann er schon umständlich zum voraus sehen könnte, wie es gehen mit einer ungeheuchelten Freudigkeit seinem iblos aus Mietrauen von an* d n 'v°?d°tt äng-sUmm Schicksal entgegen g-h-n würde CS ist ihm Ach all-S r-chk und ii.b wie -s d-r HLrr schicket; -r wunschrl M»IS; er furchtet Ntch s; sondern Üb-riässei mit einer unbeweglichen Zuversicht alle Sdrgen dem, der am be- sien ej ® unbeschreibliche Glückseligkeit, die alle Traurigkeit, allen Kum- S„,.n , und was nur sonst Den Menschen unruhig machen und fein gä,glich vertreibet Wie mancherilnber DessenScheitt,
nn, iNNnik-n mkammen rieben , martert feine Seele mit einer nnjeitigen Angst, daerdochnch w is?"b nicht da« Gewitter bey ihm vielleicht vorüber gehen wird - ^ommt es darzu, daß Ls ausbricht, so willer vor Klemmuthigkeit verzagen; nachdem die Verlachung g> oß ist, fallet er in Verzweiflung, und ist auch wohl im Stan* v fe n betrübtes ?eben mit dem allerberrübtelken Tode zu endigen Hat er es ja verstanden, so verlängert er seine Plage mit Seufzen und Wehklagen, und se.n -i/nd« Trost bestehet ui dem Vo riehmen, daß fein Jammer mit ihm in dieGru* be sah en soll 0 wie seel.g »st, der fern Vertrauen auf GQtt setzet? W.e em ^oae dm Blitz und Hagel mit einer sanften Ruhe aus seiner sichern Felsenhöhle MxAnef rnrd i'icb auf die So-'Ne freuet, die bald wiederum hervorblicken wird: so vÄässt sich ein solcher Gerechter auf die Flügel seines starcken Beschirmers, und ist bey allem Sturme getrost und wohlgemuch, in voller Zuverstcht, dass nach dem* selben auch ihm die Sonne wieder Kbemen wird. . ,
Mr haben den grossen Votth-ü, den die Frömmigkeit in Freud und Leid und in allem, was dem Menschenzustö,ftt,,cduzeitgewähret, mAugenscheingenom. men; es wird uns nicht reuen, wenn wir gleich jalts überlegen, was für einen Theil sie an derGüte derHandlungen nimt,u. wie durch sie lonsr geringe Kleinigkeiten zu herrlichen Tb^en werden. Man darf nur wenige Menschen kennen, um zu wissen, daß, wenn verschiedene einerlei) thun , sie daffelbige aus verschiedenen Absichten wählen. Diesen treibt der Hochmuth an, und er verlanget das Gute nicht sowohl, weites


