Ausgabe 
(27.12.1915) 304. Zweites Blatt
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befinden sich Offiziere mit Summen bis zu 60 000 Mk., sowie

stattgefunden, und als er abends hierher zurückkam, erfolgte

schaffte. Die Firma erfreute sich eines sehr guten Rufs, hatte sich aber seit langer Zeit mit Häuferankäufen beschäftigt und bedeutende Gelder festgelegt. Viele kleinere Geschäftsleute, aber auch Offiziersfamilien und Beamte, hatten dem Haufe ihre Ersparnisse anvertraut, und es steht leider zu befürch⸗ ten, daß diese sämtlich verloren sind. Die Passiven dürften sich auf etwa eine Million belaufen, denen nur Aktiva von ca. 50000 Mk. und zurzeit unrealisierbare Häuserwerte gegenüberstehen. Der Firmeninhaber war noch gestern ver⸗ mutlich in der Absicht in Frankfurt, einen Ausweg zu finden, inzwischen hatte aber am Nachmittag eine Haussuchung

auf dem Bahnhof seine Verhaftung. Unter den Geschädigten Stiftungen verschiedener Art und zahlreiche kleinere Fa⸗

Hamburgs empfohlen. Die Beratungsstellen wollen niemals in die Behandlung der Krankheiten selbst eingreifen, sondern lediglich überwachend und belehrend wirken, dann aber in erster Linie die Erkrankten zu ärztlicher Behandlung veranlassen. Die Ver⸗ sammlung erklärte zu den Vorschlägen ihr volles Einverständnis und gab ihre Zustimmung, die Vorarbeiten zur Errichtung der von den Versicherungsanstalten geplanten Beratungsstellen in die Wege zu leiten. 5 5

Gelnhausen, 27. Dez. Der Rentner König zu Eis⸗ feld hat seiner im hiesigen Kreise belegenen Heimatgemeinde Mern 5 für wohltätige und gemeinnützige Zwecke 60 000 Mk. vermacht.

Höchst a. M., 27. Dez. Die städtischen Körperschaften er⸗ nannten den bisherigen Stadtverordneten Dr. Blank aus Anlaß seines Fortzuges von hier zum Ehrenbürger der Stadt. Dr. Blank hat sich um das Finanzwesen der Stadt hervorragende Verdienste erworben.

vor, jeder sucht an den Wagen heranzukommen. Und von allen Seiten e beschwörende Rufe nach dem Kutscher. Doch der

Kutscher weigert sich, Gäste aufzunehmen; er will selbst aus dem

Dunkel nach Hause gelangen. Wieder taucht eine Droschke auf, aber sie ist besetzt und rollt rücksichtslos vorüber. So geht es fort und fort, bis man sich entschließt, zu Fuß weiter zu wandern. Das ist mühsam, aber keineswegs langweilig. Man ist genugsam da⸗ mit beschäftigt, den Weg innezuhalten und auf die Tritte der un⸗ sichtbaren Leidensgenossen aufzupassen. Beim kleinsten Geräusch bleibt man stehen, aber nirgends ist ein gastlicher, rettender W aufzutreiben. Und weiter geht es durch die Nacht des modernen, des lichtlosen, droschkenlosen Rom. 5 3 Ein elektrischer Schneesturm. Ein merkwürdiges Erlebnis hatte kürzlich der amerikanische Meteorologe Fariley u bestehen, der den Pike's Peak bestieg. Er geriet nämlich dabei in einen Schneesturm, dessen Flocken beim Auftreffen auf den Boden Funken schlugen und einen kurzen Knack hören ließen. Offenbar

milien. Der Firmeninhaber und seine Verwandten, darunter sein fast 90jähriger Schwiegervater, hatten rund 400 000 Mark in das Bankgeschäft eingebracht. g

* ch. Bingen, 27. Dez. Ueber die Feiertage hat der Rheinwasserstand eine ganz bedeutende Erhöhung erfahren,

Bad Homburg v. d. H., 27. Dez. Der Kreistag des Obertaunuskreises bewilligte eine weitere Million Mark zur Unterstützung von Angehörigen der Kriegsteilnehmer aus dem Obertaunuskreise Ferner stellte er für den Wiederaufbau des Kreises Lötzen in Ostpreußen 10000 Mk. zur Verfügung.

war er in eine starke elektrische Wolke hineingeraten, die sich in einen Schneesturm auflöste. Die interessante Erscheinung verstärkte sich allmählich dermaßen, daß A schließlich in einem wahren Funkenregen zu marschieren schlen. An seinen Haaren, an seinem Bart, an den Ohren, an der Nase, am ganzen Fell des ihn be⸗

nd bei Fortd der herrschenden regnerischen Witterung ist] Außerdem bewilligte er die Mittel zum Bau einer Ffolier⸗ gleitenden Maultiers sprühten elektrische Entladungen auf, ohne 8 e 1 5 Ami atze baracke für Lungenkranke auf dem Gelände der Frank⸗ daß diese freilich imstande waren, das Tier aus der Ruhe zu

furter Lungenheilstätten. Der Kreisausschuß wurde zum Vertrags⸗ bringen. f abschluß mit der Stadt Frankfurt bezüglich der Krankenbaracke Zigarettenasche gegen Nasenbluten. Die ermächtigt. folgende absonderliche Notiz findet sich in der medizinischen Rubrik

ch. Ober heim bach, 27. Dez. Der hiesige katholische Pfar⸗ desJournals:Unter den zahlreichen Unbilden, denen die Sol⸗ rer, Pastor Tillmann, kann im kommenden Jahre sein gol⸗ daten im Jelde ausgesetzt sind, spielt das häufig vorkommende denes Priester jubiläum feiern. Er war früher als Geist⸗ Nasenbluten eine zwar gesahrlose, aber sehr lästige Rolle. Darum licher der Gemeinde Oberhausen an der Nabe unweit Kirn tätig, ist es nicht unwichtig, auch in diesen Fällen ein wirksames Gegen⸗ dann in Sobernheim am der Nahe, um 1896 die hiesige Pfarrei mittel zur Hand zu haben. Die glücklichen Sterblichen, die im

der Rhein am hiesigen Pegel einen Stand von 2,80 Meter und ist seit vorgestern um 80 Zentimeter gestiegen. Vom Oberrhein wird weiteres Steigen gemeldet. Auch die Nahe ist gewaltig gestiegen. Sie ist an de Eisenbahnbrücke etwa 4 Meter hoch und Fein in reißender Strömung mit gelben, schmutzigen Fluten ahin. . Kreis Wetzlar. 15 ra. Aus dem Hohensolmser Land, 26. Dez. Der

1; ü en. Schi ben über eine Hausapotheke verfügen, vermögen sich dritte Weihnachtstag, ehemals Wandertag der Dienstboten, hat diese zu übernehmen Schützengral 8 i en sic Bedeutung Wnlich verloren. Selbst im Hohensolmser Land, das Rule gem in 9915 bun A den

93 HA 5 a vermischtes. aber, die keinerlei Medikamente bei sich haben, sei die folgende

ebenso einfache wie erfolgreiche Kur empfohlen: Man nehme eine Paise möglichst weißer Zigarettenasche, stopfe ein Stückchen Watte oder Papier hinterdrein, atme mit weit geöffnetem Munde, und zeit, 67 Jahre alt, gestorben ist, zeichnete sich von Anbeginn seinerf nach einer Minute wird das Nasenbluten endgültig aufgehört militärischen Laufbahn durch sein außerordentliches Draufgänger⸗ haben.:

tum aus, das jede strategische Bewegung in eine schnelle, möglichst 2 überraschende Offensive umzuwandeln suchte. Darum war er der Büchertisch. geeignete Mann für den in rasender Eile vollzogenen Einmarsch Die Wacht im fernen Osten. Roman von Richard in Belgien im Herbst 1914. Wenige Tage nach Kriegsausbruch]. Küas. Preis geheftet 3 Mk., in künstlerischem Geschenkeinband stand General von Emmich bereits an der Spitze seiner Truppen 4 Mk. Verlag August Scherl, G. m. b. H, Berlin. Der Ver⸗ vor dem machtvoll befestigten Lüttich. Ein Handstreich von seltenem, sasser führt den Leser nach Tsingtau, der Stätte deutscher Kultur für Emmichs Sturmlust bezeichnenden Wagemut brachte ihn persön- und aufblühenden deutschen Wirtschaftslebens. Er schildert die lich am 6. August mit einem verhältnismäßig kleinen Teil seiner Schicksale zweier jungen Menschenkinder, deren Lebensziele in Soldaten in das Bereich der Mauern von Lüttich, und bereits am krassem Widerspruch stehen zu den Anschauungen ihres Vaters, des darauf folgenden Tage war die Festung von dem General, der großen Schanghaier Handelsherrn und Reeders, der trotz seiner keine langwierige Belagerung kannte, im Sturm überrannt worden. realen kaufmännischen Veranlagung in politischer Beziehung eir Träumer, ein Weltbürger und begeisterter Weltfriedensfreun ist, bis ihn der ausbrechende Krieg zur rauhen Wirklichkeit zurückruft. Die droheude Kriegsgefahr, die ihre Schatten vorauswirft, erhöh/ die Spannung.

Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.

1 Opernhaus. f 0

Dienstag, den 28. Dezember, nachmittags Uhr:Peterchens Mondfahrt. Abends 7 Uhr:Die Fledermaus. Mittwoch, den 29. Dezember, nachmittags 3 Uhr:Peterchens Mond⸗ fahrt. Abends 7 Uhr: Gasispiel des Herrn Kammersängers Ejnar Forchhammer:Tannhäuser. Donnerstag, den 30. Dezember, abends 7 Uhr:Martha. Freitag, den 31. Dezember, abends 7 Uhr:Der Bettelstudent. Samstag, den 1. Januar 1916, nach⸗ mittags 3% Uhr:Peterchens Mondfahrt. Abends 7 Uhr:Tiefland. Sonntag, den 2. Januar, nachmittags Uhr:Peterchens Mond⸗ fahrt. Abends 7 Uhr:Mona Lisa. Montag, den 3. uar, abends Uhr:Der Vogelhändler. Dienstag, den 4. anuar, abends 7 Uhr:Mona Lisa. Mittwoch, den 5. Januar, nach⸗ mittags Uhr:Peterchens Mondfahrt. Abends 7 Uhr: Unter musikalischer Leitung des Herrn Generalmusikdirektors Fel von

*

Emmich, der Sturmgeneral. General Albert Theodor von Emmich, der tollkühne Eroberer von Lüttich, der am Schlusse einer mehrwöchigen, in Hannover verbrachten Ruhe⸗

dieser Wanderung zu sehen. Seitdem in Erda, Mudersbach, Offen-

bach u. s. f. Zigarrenfabriken bestehen, hält es schwer, Knechte und Mägde zu gewinnen. Die Nachfrage nach gutem Dienstpersonal it auch in diesen Kriegsjahren fortgesetzt sehr rege gewesen.

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1 Hessen⸗Nassau.

Il Marburg, 27. Dez. Im hohen Alter von 82 Jahren starb vorvergangene Nacht ein in weiten Kreisen bekannter Mann, Kaufmann Ludwig Bücking. Der Verblichene war lange Jahre Mitglied der städtischen Körperschaften, Ausschußvorsteher, Vize⸗ bürgermeister und schied erst kürzlich aus dem Kreistage aus, dem er über 40 Jahre angehörte. Nach ihm wird hier eine Promenade

im Südviertel benannt.

8 ll Marburg, 26. Dez. Die Lahn und ihre Nebenflüsse führen seit gestern wieder Ho ch w N

] Marburg, 26. Dez. An der Trauerfeier des Generals v. Emmich in Hannover nahm auch eine Offi⸗ ziers⸗Abordnung des hiesigen Jägerbataillons, dessen Kom⸗ 5 a der Verblichene einst war, teil.

5 Frankenberg, 25. Dez. Im nahen Altenlotheim lim hiesigen Kreise kam der 50jährige Landwirt Bau⸗ mann unter seinen Wagen und erlitt Verletzungen, die seinen Dod zur Folge hatten.

J Aus dem Kreise Kirchhain, 23. Dez. In der gestern im Kreishause zu Kirchhain abgehaltenen Kreis⸗ be gssitzung wurden zunächst die Ergänzungswahlen zum Kreistag für gültig erklärt. Ferner erledigte man eine ganze Reihe Kommissionswahlen und stellte der Wegebau⸗

50 für die dringend auszuführenden Arbeiten 383000 Mk. zur Verfügung. Für den Arbeitsnachweis in Marburg wurden 200 Mk. bewilligt, für die Kriegsunter⸗ stützungen soll der Kreisausschuß ein Darlehen aufnehmen. Für das Jahr 1913 schließt die Kreiskommunalkasse mit 155471 Mk. Einnahmen und 134 596 Mk. Ausgaben ab. Bestand 20875 Mk. Die diesjährige Gemeinde⸗ obsternte des Kreises brachte insgesamt 33 341 Mk. ein

8 f

2.

3

Der schnellen Tat folgte die schnelle Anerkennung; der Sturm- general war der erste Empfänger des Ordens Pour le merite in diesem Kriege. Ueber das heiße militärische Temperament, das dem General Emmich zu eigen war und den markantesten Zug seiner Persönlichkeit bildete, berichtete Emmichs erster militärischer Lehrmeister, der jetzt in Hannover lebende Unteroffizier Budden berg, der im Kriegsjahre 1866 den Fahnenjunker Emmich beim Infanterie⸗Regiment Nr. 55 in Minden in die praktischen Grund- züge seines militärischen Berufes einführte. Seit jener Zeit blieb das freundschaftliche Verhältnis zwischen dem späteren General Emmich, dem der Kaiser am 7. Januar 1912 den erblichen Adel verlieh, und seinem ersten Lehrmeister auf dem Kasernenhofe be- stehen. Als die Nachricht von der Eroberung Lüttichs bekannt wurde, sandte der alte Militär seinem einstigen Zögling als einer der ersten ein langes Glückwunschtelegramm. Die Sturmtaktik des Generals von Emmich trat im Frieden während der Kaisermanöver in auffallender Weise hervor. So hatte von Emmich bei einem vor mehreren Jahren abgehaltenen Kaisermanöver einen über raschenden, von allen beteiligten Militärs bewunderten Handstreich ausgeführt, der in allen wesentlichen Zügen dem späteren Sturm auf 5 1 5 1 7

as dunkle Rom. Die Alliierten, die durch. rungs⸗ und andere Maß. Sach

1 1 a 5 d an regeln das öffentliche Leben in Deutsch⸗ Me tner. Gastspiel d Weingartner-⸗Marcell: da. d ne N r der Shiße sseht die Stadt fand auf hie fete Se der Arras mi fende herabgndenen Ne: Donnkseng, den. Jene, een

N l ten, mußten nebst anderen peinlichen Ueberra chungen ie für g 2 Frankfurt a M. 27. Dez. Trotzdem in der Kaiser⸗ sie wenig erfreuliche Erfahrung machen, daß 2 e e 8 straße auch nachts der Verkehr stets flutet, bekam es ein Mensch erscheinungen des Krieges in ihren eigenen Städten viel stärker fertig, in das Schaufenster der Duftwarenhandlung von Dr. und allgemeiner auftreten, als bei uns. Die einst so strahlenden Alber ein mächtiges Loch zu schneiden und dann von den] Hauptstädte Englands und Frankreichs sind längst nicht mehr, Auslagen Waren im Werte von rund 1500 Mk. zu stehlen. was sie im Frieden waren. Und zu all dem Mißvergnügen kam Frankfurt a. M. 27. Dez(WTB. Nichtamtlich.) In der die Dunkelheit, die man aus Angst vor der deutschen Luftflotte Nacht vom 24. auf den 25. ds. Mts. glaubten zwei Insassens über London und Paris herabsinken lassen mußte. Nunmehr ist des Offisiersgefangenenlagers Mainz Weihnachten Italien auch in dieser von den Bürgern laut beklagten Beziehung auf ihre eigene Weise feiern zur können. Es gelang ihnen, aus dem Beispiel seiner Bundesgenossen nachgebommen: wie auf das Mainz zu entweichen. Selbstverständlich kamen sie nicht weit lichtlose Paris das lichtlose London folgte, so folgt dem dunklen rden am 28, morgens im hiesigen Haupt London jetzt das dunkle Nom. Auch die braven Römer müssen jetzt t für Nacht am eigenen Leibe verspitven, was es bedeutet, wenn das Licht erlischt. Ein anschauliches Bild der gegenwärtigen römischen Kriegsnacht läßt sich einer Schilderung derItalia entnehmen:Unsicher und richtungslos irrt man durch die Stra⸗ fleet Gasl N Pflaf er Jr cken 5 de 2 Hahner. 5 as la aster ist schlüpfrig in dieser Jahres⸗ zeit, halb naß, halb kalt. In den Straßen, in denen die Theater liegen, drängt sich die Menge in Gestalt ungewisser, unkenntlicher Schatten. Es sind die bedauernswerten römischen Theaterbesucher, die wie Gespenster nach Hause eilen. Alles stürmt nach dem im tiefen, düster verschwimmenden Corso Vittorinoh Eine Droschke taucht aus dem Dunkel auf. Alles bleibt stehen; man beugt sich

ö schauspielhaus. 1 Dienstag. den 28. Dezember, abends 7½᷑ lUhr:Antonius und Cleopatra. Mittwoch, den 29. Dezember, abends Uhr: Deutscher Komödienabend:Der Fremde. Hierauf:Fritzchen. Dann:Sittliche Forderung. Ferner:Unter blonden Bestien. Zum Schluß:Die Hasenpfote. Donnerstag, den 30. Dezember, abends 7 Uhr:Die Jungfrau von Orleans. Freitag, den 31. De zember, abends 7 Uhr: Zum ersten Male:Halbe Dichter. Schwank in 4 Aufzügen von Jul. Rosen, neu bearbeitet von Oskar Blumenthal. Samstag, den 1. Januar 1916, nachmittags Uhr: Wie einst im Mai. Abends Uhr:Halbe Dichter. Sonn⸗ tag, den 2. Januar, nachmittags Uhr:Zwei glückliche Tage. Abends 7¼½ Uhr: Deutscher Komödienabend:Der Fremde. Hierauf:Fritzchen. Dann: Sittliche Forderung. erner: Unter blonden Bestien. Zum Schluß:Die Hasenpfote. Mon⸗ tag, den 3. Januar, abends Uhr:Halbe Dichter. Dienstag, den 4. Januar, abends Uhr: Deutscher Komödienabend:Det Fremde. Hierauf:Fritzchen. Dann:Sittliche Forderung. Ferner:Unter blonden Bestien. Zum Schluß:Die Hasenpsole. Mittwoch, den 5. Januar, abends 7 Uhr:Antonius und Cleopatra.

Wöchentl. Ueborsicht der Todesfälle i. d. Stadt Gießen. 51. Woche. Vom 12. bis 18. Dezember 1915. Einwohnerzahl: angenommen zu 32 900(inkl. 1600 Mann Militär). f Sterblichkeitsziffer: 19,00%, g

Nach Abzug von 5 Ortsfremden: 11,06%,

. best

die Errichtung von der T stand. In der w trde betont, da

ee der Agen und fager su hechtgrauen, rotausges.

1 wirklich und wahrhaftig in der genen Uniform auf der Plattform der Straßenbahn, in der k. k. Reichs⸗

Schaffner⸗ oder Motorführer⸗ im Gegensatz zu Deutschland und

in Oesterreich und in Wien

. ö 5 5 7[galt die Gesetztheit, dort, in Deutschland und Berlin Unterneh⸗

Haupt⸗ und Residenzstadt Wien. Amtspersonen, bitte sehr! Die mu gslust und Fixigkeit, und wenn i 5 f g 1 Kinder Agenten des Laternenzünders, der in dem gasbeleuchteten die ebensjahre der Männer an e A ee Es starben an Zus. 1 1 fr 1.* 25 299210 1 A egen von Gaslaterne a Gastaterne eilt 5 7 0 wese Des gelt für pte N Angeborener Lebensschwäche 1 1 8 r d seinEs werde Licht spricht, sind von dem etwas schwerblü⸗ antwortungsvollsten, wie für die keinsten ee 1 100 80 10 tigen und gesetzten Alter der vierziger Jahre auf die srischeste und losesten Posten und Beruse. 3. B.: für jedes Handwerk schreibt 9705 1 5 20 1 geschwindeste Jugend Ubergegangen. Während also die Londoner unser Gewerberecht eine mehrjährige Lehrzeit vor Berufsver⸗ A e 200 a 2 . en kauf ne fenen ale, fe bar de berg gang geben ade ee ee 2 8 7 früher Licht'' riefbofe,' f ume en un he eg ganz gewaltig anderen Krankheiten des

früher Licht. Der dicke asthmatische Briefbote, der sich vor jedem] in die vergilbten Akten geblasen. Es ist freilich bt 11 anderen a

0 iche a feht 8 der Seen e. e 9 1 0 die 1 aber sehr eee 103 100 25

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macht, hat seinen Wirkungskreis dem immer schon jugendlichen macht. Aber di 85 Aang 0 055 5 fixe Hifen ein r eh Adee bone 10 1 1 e ur Mere fenger ens Jem Tic, Ie Saber. 5 ursachen 1 un en fru!. en⸗ i a bahn mit dem j Motorführer saust nur so hin! Unser gan⸗ Eine Weihnachts⸗ Uraufführung tu Bre⸗ Summa: 12(5) 9(80 2(1) 1017

zes Leben ist veriüngt, ist flinker, fröhlicher, frischer geworden und sozusagen in eine höhere Geschwindigkeitsziffer eingesprungen. Time is moneh, sagen Sie nicht so, verehrter Sir Edward Grey. Bitte, rechnen Sie aus, was wir da täglich an geit, Nicht⸗Warten⸗ mitssen und Aerger sparen, und wie groß unser Kriegsgewinn an

men. Aus Bremen wird uns gesf Him mels⸗ schneider, ein Weihnachtsmärchen in 6 Bildern von

Jungnickel, gelangte am hiesigen Schauspielhaus am Ostertor unter dem hellen Jubel der kleinen Zuhörerschaft zur

Uraufführung. Man kann diesem Erfolge auch als Erwachsener

Anm Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfärle in der betreffenden Krankheit auf von auswärtg 9 Gießen e ene 5 3 5

r Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

Der

Arbeits⸗ und Nervenenergie sein muß!. kur zustimmen, denn das Stück ist in seinem Wesen dem kindlichen

f Unseren Jungen aber geht es am allerbesten. Sie haben ein⸗ ganz ausgezeichnet angeßaßt, und Spiel und Aus⸗ 3 2 352 89 71 Hochkonjunktur. Sonst waren sie in diesem Alter von 15, stattung erhöhten diese Wirkung Ein paar sehr drollig ausge⸗ Dez. 38. 8 8 33 3 28 855

16 ober 17 Jahren unnütze, aber in dieser Entwickelungs⸗ und stattete Märchenfiguren sind es, dieser vom Herrgott zum Himmels⸗ 5 5 5 3 i S S Wetter WMachstumszeit doppelt kostspielige Mitesser. Jetzt sind sie wohl⸗ lieferanten ernannte Schneider, der glückselige Märchenkönig 1915 8 88 5 8 2 2 83 8 S

bestellte Privat⸗, Stadt⸗ und Staatsangestellte und haben ein] Kleinsorge und seine grimmig kratzbürstige Base und Hofhexe Ra⸗ 5 2 8 8585 78 9825 Einkommen, das für den Straßenbahnschaffner mit Trinkgeld] punzel, die der Dichter da im Weihnachtstraum des Musikanten⸗.

und Drum und Dran bis zu 140 Kronen im Monat steigt. Einst] töchterleins Brigitte deren Bilderbuch verlassen läßt, um sie mit 15 die Last, sind sie nun die Erhalter der Familie, aber sie wissen ihre sich auf Abenteuer im Märchenland und schließlich zum lieben 26. 275 8,4 6,7 81 7[Bew. Himmel neue Stellung auch recht nachdrücklich zur Geltung zu bringen: ein Gott zu nehmen. Aber es geht nach allen putzigen und schnurrigen 26. 9 6,8 6,284 0

boses Port gegenüber solch einem Kondukteur⸗Baby ist keine ein⸗ und spannenden Erlebnissen, bei denen besonders die böse Hexe 27.7 6,0 6,4 92d 10 Regen fache, sondern eine Amtsehrenbeleidigung, für die der frühere eine beträchtliche Rolle spielt, doch auch wieder so lieblich und Vorgeseßte des Jungen eine empfindliche Strafe bekommen könnte. andüchtig her mit Kinderlust und Engelsgesang, daß man sich

wirklich ins Zauberland der Kindheit zurückversetzt fühlt. Und daß ist pei eimer Meiucher, du) ür Theter, duch cl lich lie größte Hauptsache. 0 f W. K.

ö Unseren Straßenbahnjungen gehts gut! Aber wir fahren nicht schlecht dabei. Dieser Kriegsgewinn an Verjün ng kommt dem alten Oesterreich ehr zugute. Ein bißchen Mufpuwerung

unseres ganzen öffentlichen, gewerblichen und wirtschaftlichen Le⸗

Höchste Temperatur am 25. bis 26. Dez, 1915. 9% 4 1915 6,2 6.

Niedrigste 1 Niederschlag: 2,7 mm.

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