Ausgabe 
(3.12.1915) 285. Erstes Blatt
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Die Beratung über die Ernährungsfragen. . Berlin, 2. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Der Haupt⸗ agausschuß des Reichstages setzte heute, nachdem er die erste Lesung des Gesetzentwurfes über die Kriegsgewinnsteuer beendet hatte, seine Beratungen mit einer Besprechung der Ernährungsfragen fort. Dabei gab einleitend der Bericht erstatter einen Ueberblick über den Stand unserer Vorräte zur Beurteilung der gesamten Lage auf dem Lebensmittel⸗ markt unter Angabe von Zahlen. Er kam dabei zu dem Schlusse: Wir haben Lebensmittel genug auf allen Gebieten, um die Not von unserem Volke fernzuhalten. In Rücksicht auf unsere Lebensmittel braucht der Krieg um keinen Tag früher zu Ende zu gehen, als es die Sicherheit des Reiches und die Interessen des ganzen Volkes erfordern, Gewisse Einschränkungen des Verbrauches allerdings sind als unvermeidliche Kriegswirkungen anzusehen und müssen in Kauf genommen werden.

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Berlin, 2. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Am 3. Januar findet eine Aufnahme der Vorräte an Kaffee, Bohnenkaffee, Bohnenkaffeemischungen(roh, gebrannt oder geröstet), Tee, Kakao(roh, gebrannt oder geröstet) statt. 5 3 c fer 5 dem Reichsanzeiger

w. dem Reichsgesetzblatt zu ersehen. 4

Berlin, 2. Dez.(Prww. Tel) DasBerl. Tagebl. meldet aus Wilhelmshaven: In den nächsten Tagen wird hier eine überlebensgroße Figur des Großadmi⸗ rals von Tirpitz, von dem Berliner Bildhauer Os⸗ wald Schimmelpfennig aus Holz und Eisen gefertigt, zur Benagelung aufgestellt.

4 Aus Stadt und Cand. Gießen, 3. Dezember 1915.

» Auszeichnungen. Wachtmeister d. L. Volp, Feld⸗ Artillerie⸗Regiment Nr. 111, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Kl. im Westen, die Hessische Tapferkeitsmedaille wurde ihm in Galizien verliehen. Dem Unteroffizier Heinrich Hellmold, Sohn des Privatmannes Louis Hellmold, wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen.

Amtliche Personalnachrichten. In den Ruhe⸗ stand. wurde am 1. Dezember ds. Js. der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Mainz Jakob Nikolaus Hemer auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 10. Dezember 1915. Der Großherzog hat Hemer die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdieustordens Philipps des Großmiütigen verliehen. 8

aüniversitätsangehörigeim Kriege. Unter oben Schwierigkeiten ist es Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Sommer und eifrigen Mitarbeitern gelungen, eine vor⸗ läufig abschließende Uebersicht über die Teilnahme von An⸗ gehörigen der Universität Gießen am Kriege zusammenzu⸗ tellen, auf die wir schon vor einigen Tagen hingewiesen haben. Das Ergebnis, das uns in einem handlichen Heftchen vorliegt, gewährt überraschende Einblicke in die Kriegs⸗

icksale der einzelnen Universitätsangehörigen. Wir be⸗

ränken uns auf einige, zahlenmäßige Angaben, die ein ehrendes gnis für unsere Hochschule ablegen. 117 Do⸗ zenten, Assistenten, Beamte und Angestellte, rund 1100 Studierende stehen unter der Fahne. Den Heldentod fürs Vaterland starben 5 Dozenten und Assistenten und 96 Stu⸗ dierende. Das Eiserne Kreuz wurde 33 Dozenten, Assistenten und Angestellten, 145 Studierenden verliehen.

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Ein Studierender erhielt das Eiserne Kreuz 2. und 1. Klasse. Die Hessische Tapferkeitsmedaille verdienten sich 3 ten, Assiz oder Angestellte, 40 Studierende,

Dozenten, das e Sanitätskreuz am Bande der Tapfer⸗ keeitsmedai 5 Dozenten, Assistenten und Angestellte,

9 Studierende. Andere Auszeichnungen wurden im ganzen elfmal erworben.

* Weihnachtspakete fürs Feld. Vielfach besteht die Ansicht, daß sämtliche Weihnachtspakete, die bis zu dem in der Presse bekanntgegebenen äußersten Zeitpunkt vom 10. Dezember aufgeliefert werden, unter allen Umständen noch in den Besitz der im Felde stehenden Heeresangehörigen gelangen. Demgegenüber muß ausdrücklich darauf hinge⸗ wiesen werden, daß naturgemäß keinerlei Gewähr über⸗ nommen werden kann. Es ist vielmehr dringend zu emp⸗ fehlen, Pakete nicht etwa bis zum angegebenen Zeitpunkt n Besonders Pakete für Truppen auf dem

alkankriegsschauplatz werden zweckmäßig sofort aufgeliefert. g * Geh. Schulrat Prof. Dr. Buchhold 5. In der Frühe des 1. Dezember verschied nach längerem Herz leiden der langjährige Oberlehrer an der Höheren und Erweiterten Mädchenschule zu Gießen, Geh. Schulrat Prof. Dr. August Buchhold. Der Verstorbene entstammte einer weit verzweigten hessischen Pfarrersfamilie, deren Ange⸗

hörige noch gegenwärtig angesehene Stellungen im hessi⸗ schen Schul-, Pfarr⸗ und Sanitätsdienst bekleiden. Im April

1875 kam er nach vorübergehender Beschäftigung im Pfarr⸗ amt zu Nieder⸗Florstadt und als Religionslehrer am Gym⸗ nasium zu Darmstadt an die hiesige Höhere Mädchenschule, der er bis April 1915, also 40 Jahre, als Lehrer angehörte.

Er hat die äußere und innere Entwicklung dieser An⸗ stalt mit ihrem kleinen Anfangsbestand von nur wenigen Klassen, die zeitweise getrennt auf demOswaldsberg, in der jetzigen Polizei und der Bürgermeisterei e waren, bis zum Ausbau zu einer vollberechtigten höheren Lehranstalt miterlebt. Zwei Generationen Gießener Bürgers⸗ und Beamtentöchter sind seine Schülerinnen ge⸗ wesen. 1894 wurde Dr. Buchhold der Titel Professor ver⸗ liehen, 1903 wurde er durch die Verleihung des Ritter⸗ kreuzes 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß⸗ mütigen ausgezeichnet. Im April 1915 trat er in den Ruhe⸗ stand, wobei 5 Verdienste durch Erteilung des Cha⸗ ralters als Geh. Schulrat gewürdigt wurden. Leider war es dem pflichtgetreuen Lehrer und wohlwollenden Berater der Jugend nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nur kurze Zeit vergönnt, den wohl verdienten Ruhestand zu genießen. * Togo. Auf Einladung des Vereins für Erd⸗ und Völkerkunde hielt gestern abend in der Aula des Universi⸗ tätsgebäudes Dr. Saame einen, auf eigene Anschauungen be⸗ gründeten Vortrag über unsere Kolonie Togo. Der Redner, der über eine Fülle sesselnden Materials gebot, ging sehr eingehend auf die geographische Lage des Landes ein, das mit einem Küsten⸗ strich von nur 45 Kilometern und einem sehr tiefen Hinterlande nur durch deutsche Tatkraft und zielbewußte Arbeit zu einer Musterkolonie eingerichtet werden konnte, die den Neid der Eng⸗ länder herausfordern mußte. Eigentlich erschlossen wurde das Land erst durch den Bau einer 400 Meter langen Landungsbrücke bei Lome, die über die ungestüme Brandungszone hinausführte und die Stadt Lome zu ungeahnter Blüte gedeihen ließ, daß ihre Bewohner mit Stolz von ihr behaupten, sie sei ein Vorort Berlins. Wie. aus den weiteren Ausführungen hervorging, hat Togo in den einzelnen Gebietsstrichen vollkommen von einander abweichende klimatische Verhältnisse, die wiederum in den verschiede⸗ nen Jahren großen Schwankungen unterworfen sind. Die Re⸗ enzeit, die vielfach in zwei von einander abgegrenzte Perio⸗

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zuführen. Am gefährlichsten ist das gelbe Fieber und die Malaria, die aber während der ditrren Jahreszeit fast vollkommen zurück⸗ tritt. Unter den Eingeborenen herrschen stellenweise die Schlaf⸗ krankheit und die Pocken, die durch besondere ärztliche Kommissio⸗ nen und Schutzimpfungen stark an Verbreitung verloren haben. Die Vegetation ist sehr mannigfaltig, wenn auch die Regenwälder, die einst als geschlossene Einheit das Land überzogen, infolge jähr⸗ licher Brände mehr und mehr einer Steppenformation Platz mach⸗ ten. An der Küste herrschen die Mangrovenbäume mit ihren Luftwurzeln vor, in der Steppe finden sich mannigfaltige Palm⸗ arten, der Affenbrotbaum und Baumwolle, die ebenso wie die Banane gedeihliche Plantagen ins Leben gerufen hatte. An wil⸗ den Tieren sind vom Löwen ab, der nur mehr in seltenen Exem⸗ plaren auftritt, Leoparden und andere Katzenarten nicht selten, an Raubvögeln sind ähnliche Arten vertreten wie in Europa, die sonstige gefiederte Welt ist sehr reichlich und mannigfaltig ver⸗ streten. Jagdbare Tiere sind der Elefant und die Antilope, die in etwa 20 Abarten vorkommt. Sehr interessant waren die Dar⸗ legungen über die veligiösem Vorstellungen der Neger⸗ stämme, denen in der Hauptsache der Glauben au eine Seelen⸗ wanderung zugrunde liegt und der einen fatalistischen Einschlag trägt durch die Annahme eines bestimmenden Prinzipes im Men⸗ schen, das auf sehr bequeme Art für alle schlechten Charakter- eigenschaften verantwortlich gemacht wird, Die größte Macht über den Neger, selbst über den Häuptling, haben die Fetischpriester, die in geheimer Organisation miteinander verbunden sind. Men⸗ schenopfer kamen unter deutscher Herrschaft nicht mehr vor. Auch die Togoneger haben die schlechten Eigenschaften der Lügenhaftig⸗ keit, Feigheit und Arbeitsunlust. Sie nähren sich von Ackerbau, Viehzucht, Jagd und Fischsang und wohnen in Dörfern, die je nach der Stammesart andersgestaltete Formen tragen. Der am weitest⸗ verbreitete Stamm, dessen Sprache auch zum Unterricht in den Missionsschulen dient, ist ziemlich bild ähig. In der Töpferei und Weberei hat er es zu einiger Kunstfertigkeit gebracht Beson⸗ dere Beachtung verdient eine Art primitiver Hochofenanlage. Gegen Schluß des Vortrages skizzierte der Redner in knappen Umrissen den heldenmütigen Kampf der kleinen Kolonie, die nur über vier Maschinengewehre verfügte, gegen die vielfache, mit Kanonen ausgerüstete Uebermacht der Engländer und Franzosen, die in umfassender Bewegung gegen die Großfunkenstation Ka⸗ mina vorgingen. Wie die Engländer selbst in offiziellen Berich⸗ ten zugeben mußten, hatten sie harte Kämpfe zu bestehen bis sie die Deutschen, die von ihren schwarzen Truppen größtenteils verlassen waren, zur Uebergabe zwangen und die aufs sorgfüktigste zerstörte Funkenstation Kamina, ein Kulturwerk, das in vierjähri⸗ ger Arbeit errichtet worden war, besetzen konnten. Wie die Eng⸗ länder ihr Versprechen hielten, Privateigentum zu schonen, konnte der Redner als Kriegsgefangener mit eigenen Augen sehen. Aus seinen Worten sprach die Liebe zu diesem neuen Vaterlande und die sichere Hoffnung, daß die deutsche Flagge bald wieder stolz dort wehen möge, wo sie Nachtigal im Jahre 1884 zum ersten Male entfaltet habe. An diesen Vortrag schloß sich eine Reihe von Lichtbildervorführungen, die Land und Leute in typischen Aufnahmen nahe brachten. Am Schlusse der Vorführungen wurde dem Redner reichlicher Beifall zuteil.

do der hr Gestern vormittag 1½10 Uhr wurde die Feuerwache durch einen Melder an der Liebigstraße zu Hilfe gerufen. Am Melder wurde der Feuerwehr mitgeteilt, daß im Hause Leihgesterner Weg 23 ein Zimmerbrand ausgebrochen sei und daß sich in dem brennenden Zimmer ein kleines Kind befinde. Die Wache fand im Erdgeschoß des betreffenden Hauses ein vollständig verqualmtes Zimmer vor, dessen Türe geschlossen war. Ein Mann drang durch ein rasch geöffnetes Fenster ein, mußte des Qualmes wegen aber wieder zurück. Erst nach Oeffnung eines zweiten Fensters konnte das Kind aus dem Zimmer geholt und geborgen werden. Das etwa 27 jährige Mädchen war etwas verstört, schien aber keinen Schaden gelitten zu haben. Der kleine Brand, der durch Wäschestücke, die am Ofen zum Trocknen hingen, entstanden war, wurde nun rasch gelöscht und um 10 Uhr konnte die Wache wieder einrücken.

* Pserdeversteigerung. Dienstag, den 7. Dezember J. Is., vormittags 10 Uhr, werden auf dem Schlachthof in Darm- stadt 50 Stück Beutefohlen im Alter bis zu 3 Jahren gegen Bar⸗ zahlung und ohne Rückvergütung versteigert. 100 Stück Beutefohlen in gleicher Qualität sind noch unterwegs. Der Versteigerungs- termin wird in unserem Blatte noch mitgeteilt werden.

Landkreis Gießen.

8 Alten⸗Buseck, 1. Dez. Dem Schützen Heinrich Elias Wagenbach von hier, der 1 ¼ Jahr im Feld im Westen bei einer Feld⸗Maschinengewehr-Abteilung steht, wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen.

Lich, 2. Dez. Die am Opfertag zugunsten des Roten Kreuzes abgehaltene Geldsammlung ergab in unserer Stadt den ansehnlichen Betrag von 977.11 Mk. Ferner wurde aus Verkauf von Postkarten, Losbriefen und Abzeichen eine Gesamteinnahme von 73.60 Mk. erzielt.

( Dorf⸗Gill, 2. Dez. Gestern mittag verunglückte der allgemein beliebte und geschätzte Maurer Heinrich Müller IV. Trotz seines Alters von 60 Jahren ging er in den sogenannten Klosterwald Holz machen. Mitten in der Arbeit traf den etwas schwerhörigen Mann ein stürzen⸗ der Baum so unglücklich, daß er auf der Stelle tot blieb.

e. Holzheim, 2. Dez. Das Eiserne Kreuz erhielten Landwehrmann Heinrich Buß und Landwehrmann Wilhelm Höfer bei einer Munitions-Kolonne. Höfer hat den Krieg von Ansang an bis heute mitgemacht; auch war er Kämpfer in Südwestafrika.

Inheiden, 2. Dez. In der hiesigen Umschalte⸗ station der elektrischen Ueberland⸗Anlage der Provinz Ober⸗ hessen wurde der Inspektor Wilhelm Hechler bei der Prüfung einer Betriebsstörung vom elektrischen Strom ge⸗ tötet. 0

e. Odenhausen, 3. Dez. Als 11. Kriegsopfer aus unserem Dörschen starb in einem Feldlazarett in Rußland der Vorsitzende des hiesigen Turnvereins Weißbindermeister Chr. Henkel. Er war ein eifriger Förderer der Turnsache.

e Queckborn, 2. Dez. Die Hessische Tapferkeits⸗ medaille erhielt auf Großherzogs Geburtstag der Unter⸗ offizier August Junker im Infanterie⸗Regiment Nr. 116.

Kreis Büdingen.

b Büdingen, 2. Dez. Die Hessische Tapferkeits⸗ medaille erhielt der Gefreite Appel im Landsturm-Bataillon Friedberg.

Ortenberg, Dez. Am Opfertage fürs Rote Kreuz wurden bei der Haussammlung 750 Mk. und beim Verkauf von Posttarten usw. 70 Mk. vereinnahmt.

z Effolderbach, 2. Dez. Auf dem serbischen Kriegs- schauplatze starb den Heldentod der Musketier Lenz.

Kreis Schotten.

E Rudingshain, 2. Dez. Fürs Vaterland starb der

Ersatzreservist Gebhardt im Res.⸗Inf.⸗Rgt. 221. Kreis Friedberg.

M. Butzbach, 3. Dez. Gestern rückte eine Abteilung von 600 Mann vom Ersatzbataillon Nr. 81 Homburg v. d. H., als Genesungskompagnie, mit ihrer eigenen Musikkapelle in un⸗ serer Stadt ein. Bis auf weiteres bleibt die Abteilung in der hiesigen Kaserne. Der seitherige Offizier⸗Stellvertreter Amtsrichter Plitt ist zum Leutnant der Landwehr beför⸗ dert worden. 8 N

Kirchgöns, 2. Dez. Für die in den Lazaretten der Nachbarorte untergebrachten verwundeten Krieger sammelte die hiesige Einwohnerschaft 36 Körbe Obst.

Vermischtes. * Berlin, 2. Dez.(Priv.⸗Telegr.) DieB. Z. a. M.

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den zerfällt, weist weder in der Dauer, noch in der Niederschlags⸗

e inheitliche Gestaltung auf. Trotzdem ist das Klima an

e den Europäer nicht ungünstig und Krankheiten

lig en direkt auf klimatische Einflüsse zurück⸗ 1 5 5

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meldet aus Hattingen: Gestern abend kurz nach 8 Uhr entgleiste auf der Linie BlankensteinHüttenau in einer

% 4 5

bahn und schlug um. Der Führer und acht Personen wur⸗ den angeblich schwer verletzt. Eingesandt.

Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) a

Mehlempfang in Heuchelheim. g 5 Bei dem gestrigen Mehlempsang mußten wieder einmal die Leute 3% bis 4 Stunden warten, ehe sie abgefertigt wurden. Meist betraf es Kinder, die ihre geschlagenen 4 Stunden ausharren mußten, weil Erwachsene sich immer wieder vorzudrängen ver⸗ standen. 1 Die berufenen Behörden werden gebeten, diesen Zuständen abzuhelsen. Die Einsender.

. Märkte. i 8 ke. Frauksurt a. M. Viehhofm arktbericht vom 2. Dez. Auffrieb: Rinder 710(darunter Ochsen 5, Bullen 1, Kühe und Färsen 704), Kälber 602, Schafe 1. Marktverlauf: Bei lebhaftem Handel ausverkauft.

5 a 5 Preise für 100 Pfd.

Kälber. Mk. Mk. Feniste Mastkälbe r 3690 143189 Mittlere Mast⸗ und beste Saugkälber. 7680 127-123 Geringere Mast⸗ und gute Saugkälber.. 7075 119127 Geringe Saugkä lber. 60-65 102110 Schafe. Weidemastschase. 5 3 Mastlämmer und jüngere Masthammel. 5758 124125 Geringere Masthammel und Scharee 4648 110114 Sch weine. Vollflefschige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 108.00 00.00. Vollfleischige Schweine unter 80 kg 9 wicht 3 93.00 00.00.

chige Schweine von 100 bis 120 g Lebendgewicht. Vollfleischige Schweine von

150 kg Lebendgewicht 1 Unreine Sauen und geschnittene Eber

Meteorologische Be

. 1I18.00 118.50 120 bis

119.00- 129.00. 103.00 00.0%

7 8 8 2 De. 85 8 Wetter 2 S8 191 e 75 2 8 225 2.2. 5 Sonnenschein 2. 9 0 3. 7% 10 Regen A4. Höchste Temperatur am 1. bis 2. Dez. 1915= 7,7 C. Niedrigste% 1%, Niederschlag: 9,2 mm. Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 4. Dez. 1915: Trüb und reoneziseh, milb,

Letzte Nachrichten.

Die Uebergabe von Monastir. i. Köln, 3. Dez. DieKöln. Ztg. meldet zur Uebergabe

gramme aus Saloniki und Florina, daß am Mittwoch die Serben die Uebergabe Monastirs beschlossen. Eine gemischte Vertretung, bestehend aus dem griechischen Konsul, dem serbischen Metropoliten und dem Bürgermeister von Mo⸗ nastir, sei mit Vertretern Deutschlands, Oesterreich⸗Ungarns und Bulgariens zusammengekommen, um die Uebergabe⸗ bedingungen zu unterzeichnen. 5

Ein Spezialberichterstatter schildert den Rückzug der Serben, wonach die wenigen Serben, die sich in der Um⸗ gebung der Stadt befanden, den Rückzug decken. Auch die zuletzt angekommenen 6000 serbischen Rekruten befinden sich auf dem Marsch nach Albanien. In Monastir flüchten große Mengen von durch Kälte und Hunger entkräfteten Bewoh⸗ 275 Grenze zu. Monastir bietet den Anblick des größten Elends.

Italiens unannehmbare Forderungen.

Sofia, 3. Dez. hat Lord Kitchener dem englischen Gesandten in Athen über seine Sendung in Rom mitgeteilt, daß Italien geradezu un⸗ anehmbare Forderungen, bezw. Bedingungen für seine Teilnahme an der Balkanaktion gestellt habe. Italien forderte u. a. die Ueberlassung von ganz Albanien und wolle sich dafür bloß mit einem relativ geringen Truppenkontingent an der Balkan⸗

mit allen Mitteln Griechenland zum Anschluß zu zwingen trachte.

Die Weihnachtsfeier in den Gefangenenlagern. i. Köln, 3. Dez. Wie Pariser Blätter melden, wird auf

schen Kriegsgefangenen in Frankreich, wie den französischen Kriegsgefangenen in Deutsch⸗ land gestattet wird, Weihnachtsbäume in ihren Lagern zu errichten. Weihnachtssendungen sollen in unbeschränkter Freiheit zugelassen werden. Alkoholische Getränke sind verboten.

Beim Zusammenstellen der Weihnachts gaben für unsere braven Truppen denkt daran, was dieselben bei Kälte und Nässe

draußen im Feld

auszuhalten haben, und schickt gegen

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12 Schachteln Fay's üchte Sodener Mineral⸗Pastillen mit. Achten Sie beim Einkauf streng auf den NamenFay.

Heute Freitag

frische

Leberwurst M. Aeßzler

Frisch eingetroffen:

Speise-Nougat mit ganzen Nüssen INA Pfd. 468 Pfg.

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von Monastir: Italienische Berichte bestätigen durch Tele⸗

Während seiner Anwesenheit in Saloniki

Grund der Verhandlungen des Ministeriums des Aeußern ein wech? selseitiges Uebereinkommen geschlossen, das sowohl den deut⸗

Husten, Heiserkeit und Verschleimung

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