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105. Jahrgang
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General⸗Anzeiger für Oberhessen
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Die bisherigen Verluste der Italiener: eine halbe Million! Die Kämpfe auf der Linie Mitrowitza und pristina.
(WTB.) Großes Hauptquartier, 23. November.
(Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz. f Auf verschiedenen Stellen der Front hielt, durch das klare Wetter begünstigt, die lebhafte Feuertätigkeit an.
Im Priesterwalde blieben zwei feindliche Spren⸗ gungen erfolglos. 5 a.
Ein französischer Doppeldecker stürzte bei Aure(in der Champagne) nach Luftkampf ab.
DOiestlicher Kriegsschauplatz.
Keine wesentlichen Ereignisse.
Balkan⸗Kriegsschauplatz.
Nördlich von Mitrovica, sowie nördlich und nord⸗ östlich von Pristina wurde der Feind in Nachhutkämpfen geworfen. Ueber fünfzehnhundert Gefangene, sechs Geschütze wurden eingebracht.
Auch die südöstlich von Pristina kämpfenden bul⸗ garischen Kräfte drangen erfolgreich vorwärts. Es wird von dort die Gefangennahme von achttausend Serben und eine Beute von zweiundzwanzig Maschinen⸗ gewehren und vierundvierzig Geschützen ge⸗ meldet. Oberste Heeresleitung.
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Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht schreibt den Italienern zur richtigen Zeit eine gewichtige Feststellung ins Buch ihrer Kriegsgeschichte, denn in den nächsten Tagen. soll das römische Parlament Ausschau in die Welt halten. Eine halbe Million Tote und Verwundete wurden dem „nationalen Krieg“ der Herren Salandra, Sonnino und D' Annunzio zum Opfer gebracht, aber die Grenzmauer gegen den Feind konnte nicht überstiegen werden. Wir dür⸗ fen die österreichisch-ungarische Heeresleitung zu ihrer stol⸗
Erklärung von Herzen beglückwünschen, denn es ver⸗ Rindet sich damit die Zuversicht, daß auch bei den noch au⸗ haltenden schweren Kämpfen an der Isonzo⸗Front von unseren Verbündeten alle Stellungen siegreich gehalten werden können. Der strahlende Himmel Italiens wird sich sehr verdüstern, wenn die Stunde der wirklichen Abrechnung schlägt, denn die Lage wird sich vielleicht vor Friedens⸗ schluß noch einmal derart ändern, daß das österreichisch⸗ ungarische Heer zu kräftigen Schlägen nach Süden die Hände frei bekommt. f
Vorläufig nimmt das Schicksal gegen Serbien seinen Lauf. Während dessen aus dem Raume von Nova Varos und Novibasar verdrängten Streitkräfte schon in Montenegro Zu- flucht gesucht haben dürften, wird um die Linie Mitro⸗ witza⸗Pristina noch hartnäckig gekämpft. Der deutsche Tages⸗ bericht vom 23. November bezeichnet diese Kämpfe aller⸗ dings als Nachhutkämpfe, aber man darf wohl annehmen, daß es noch verhältnismäßig starke Kräfte sind, die be— sonders in der Umgebung von Pristina, an den Eingängen des Amselfeldes, Widerstand leisten. Dafür spricht die beträchtliche Beute an Gefangenen und namentlich auch an Geschützen und Maschinengewehren, die besonders von den südöstlich von Pristina vordringenden bulgarischen Heeresteilen gemeldet wird. Wenn hier allein 44 Geschütze erbeutet wurden, so spricht dies, meint ein Beurteiler in der Köln. Volksztg., für die Ansicht der feindlichen Heeresleitung, das Amselfeld solange als irgend möglich zu halten, sonst hätte sie schwerlich das nach den schweren Ge⸗ schützverlusten von Kragujevac, Krusevac, Nisch usw. doppelt und dreifach kostbare Material ihrer Artillerie solange aufs 1 115 2 85 sondern nach russischem Vorbild in Sicherheit gebracht.
Alles in allem mag sich bereits beinahe ein Drittel des serbischen Heeres in Gefangenschaft befinden. Laut amt⸗ lichen Ausweisen der deutschen, der österreichisch-ungari⸗ schen und der bulgarischen Heeresleitung beträgt die Ziffer der bisher seit der Offensive gefangenen Serben rund 91000, wobei Ueberläufer für gewöhnlich nicht mit⸗ gezählt sind. Nach optimistischen Schätzungen der Entente⸗ presse konnten die Serben bei Beginn der Offensive aller⸗ höchstens eine Armee in der Gesamtstärke von knapp 300 000 Mann auf die Beine bringen. Man wird in der An⸗ nahme nicht fehlgehen, daß in Anbetracht des schwierigen und oft panikartigen Rückzuges der serbischen Truppen, die nur äußerst mangelhaft verpflegt werden konnten, ferner in Anbetracht der häufig überaus blutigen Kämpfe, die Verluste der Serben an Toten und Verwundeten ebenfalls kaum weniger als 90000 Mann betragen dürften.
Die Serben werden vor dieselbe Frage gestellt wie die Belgier. Es ist gerade jetzt von großem Interesse zu er⸗ fahren, daß die„Evening Mail“ gegenwärtig den Wortlaut einer Flugschrift veröffentlicht, die schon vor längerer Zeit allen englischen Parlamentariern in verschlossenem Briefe zugegangen war und die Ueberschrift trug:„Warum hat keine englische Armee Belgien geholfen?“ Der Verfasser mußte eine sehr genaue Kenntnis der englisch-belgischen Ab⸗ machungen und Verhandlungen haben und obgleich er ein verwundeten belgischen Soldaten,„der alles verloren hat, die immer wiederkehrende Frage erheben läßt, so vermutete man als Urheber doch einen Politiker oder Staatsmann, der dem englischen Kabinett nahe gestanden haben mußte. Trotz aller Unterdrückungsversuche, die gegen die Schrift unternommen wurden, ist sie nun doch ans hellere Tageslicht gekommen. Es heißt darin u. q.:
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nterhauses, hielten meine tapferen Kameraden die
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ange Monate, meine Herren Mitglieder des d
deutschen Massen zurück. Während dieser zwei Monate war Ank⸗ werpen die Zitadelle der belgischen Neutralität, zu deren gemeinsamer Verteidigung mit uns England sich ver⸗ pflichtet hatte. Während dieser zwei Monate stand die breite Wasserstraße Antwerpens englischen Schiffen offen. Aber es kam keine Hilfe aus England. Meine Kameraden und mein Vaterland wurden zu Boden geschlagen, ohne daß während jener heldenhaften Zeit des Untergangs auch nur die geringste Hilfe geleistet wurde..
„Wir wissen, daß das britische Expeditionsheer innerhalb we⸗ niger als einer Woche seit Kriegsausbruch in Antwerpen hätte ein⸗ treffen können. Diese Armee hätte bloß in die Transportschiffe eingeschifft zu werden und nach unserer großen Seefestung zu fah⸗ ren brauchen. Dort war alles bereit: Unterkunft, Verpflegung, Verproviantierung, ausgezeichnete befestigte Stellungen, kurz alles, was für ein aktives Eingreifen der Truppen in den Kampf notwen⸗ dig war. Als die englischen Truppen anstatt dessen nach Boulogne und Havre geschickt wurden, mußte alles erst vorbereitet und be⸗ schafft werden: Eisenbahnzüge und sonstige Landtransportmittel, um ferne Schlachtfelder an einer unbekannten Grenze zu erreichen.
Diese Stimmungen und quälenden Vorhaltungen haben zweifellos die Belgier selbst in das Inselreich hinübergetra⸗ gen. Sie gehören zum Kapitel der Beohrfeigungen, die das englische Kabinett und die verantwortlichen Führer täglich über sich ergehen lassen müssen. In Saloniki sind die Eng⸗ länder ebenfalls zu spät gekommen, und Churchills Be⸗ schuldigungen in Sachen des Dardanellenangriffs sind noch unvergessen. Wenn ein Belgier und ein Serbe erst einmal zusammen und gemeinschaftlich die britische Politik durchdenken, werden Herr Asquith und seine Kollegen viel⸗ leicht im Hafen des Privatlebens angekommen sein.
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Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 23. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird
verlautbart: 23. No 17 1 R Rüffffger riegsschauplätz. Keine besonderen Ereignisse.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die großen Kämpfe an dem Görzer Brückenkopf und am Rande der Hochfläche von Doberdo dauern fort. Mehrere Angriffe starker feindlicher Kräfte auf die Pod⸗ gora wurden blutig abgeschlagen. Auch bei Pevma und Oslavija hielten sich unsere Truppen gegen alle Stürme. Hier fand der Kampf auch nachts kein Ende. Die Be⸗ schießung der Stadt Görz in der Zeit vom 18. bis 21. Novem⸗ ber hat wieder erhebliche Verluste an Menschenleben und be⸗ deutende Schäden verursacht; 20 Zivilpersonen wurden ge⸗ tötet, 30 verwundet, 46 Gebäude vollkommen zerstört, 250 stark, 600 leicht beschädigt. Gestern warfen die Italiener abermals einige hundert schwere Bomben in die Stadt. Auf der Hochfläche von Dober do gelang es dem Feind, unsere Front südwestlich des Monte San Michele vorüber⸗ gehend bis an den Westrand von San Martino zurückzudrän⸗ gen. Ein Nachtangriff ungarischer und kärntnerischer Trup⸗ pen brachte die ursprüngliche Stellung wieder vollständig in unseren Besitz. Mehrere Stürme der Italiener östlich Selz stießen auf das Steierische Infanterie-Regiment Graf Beck Nr. 47, das seine Stellungen zweimal durch Feuer, ein drittel Mal im Handgemenge fest behauptete. Nördlich des Görzer Brückenkopfes wiederholten sich die üb⸗ lichen Vorstöße des Feindes mit dem gewohnten Mißerfolge.
Zwei unserer Flieger warfen auf Arsiero Bomben ab.
In letzter Zeit suchen die— allgemein zugänglichen— Presseberichte der italienischen obersten Heeresleitung auf⸗ fallend viel über Erfolge zu sagen. Demgegenüber sei heute ein halbes Jahr nach der Kriegserklärung unseres einstigen Bundesgenossen mit aller Deutlichkeit festgestellt, daß wir die zu Beginn des Krieges gewählte Verteidi⸗ gungsfront allenthalben, am Isonzo nun schon in der vierten Schlacht, siegreich be⸗ haupten. Seit Beginn der Kämpfe im Südwesten ver⸗ mochte der Feind sich nicht einmal jenen Zielen zu nähern. die er im ersten Anlauf zu erreichen hoffte; wohl aber hat ihm der Krieg an Toten und Verwundeten bereits eine halbe Million Männer gekostet.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Die an der oberen Drina kämpfenden k. und k. Truppen greifen die montenegrinischen Stellungen auf dem Kozora⸗Sattel und nordöstlich davon an. Eine öster⸗ reichisch⸗ungarische Kolonne ist in Prijepolje eingerückt. Die Kämpfe im Amselfeld nehmen einen günst' gen Fort⸗ gang. Unsere im Ibar⸗Tal vordringenden Streitkräfte stehen 6 Kilometer nördlich von Pristina im Kampf. Dit Bulgaren dringen über die Zego var Planina vor.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
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Die Bitte an Italien.
Paris, 23. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Echo de Paris“, der„Temps“ und„Figaro“ weisen Italien darauf hin, daß seine Interessen auf dem Balkan durch ein weiteres Vordringen der Oesterreicher, Deutschen und Bulgaren gegen Saloniki und Albanien auf das schwerste gefährdet seien. Es handle sich für Italien nicht nur darum, den Serben zu helfen, son⸗ ern vor allem darum, seine eigensten Interessen zu wahren. Aller⸗ dings seien hierzu mehr als 75000 Mann nötig. Hoffentlich
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abe der italienische Generalstab dies eingesehen. Italien dürfe 1 5 meint der„Temps“, in den Fehler der paletweisen Truppen⸗ sendungen verfallen, der auf Gallipoli und Saloniki so ernste solgen gehabt hätte. 5
0 en Nov. Zum Wiederzusammentrittdes italienischen Parlaments nach sechsmonatiger Pause schreibt Hans Barth im„Berliner Tageblatt“: Ein von Hause aus so erregbar und entflammtes Volk läßt sich nicht auf die Dauer mit glänzenden Verheißungen abspeisen. Wiederum soll nicht ge⸗ leugnet werden, daß man in Italien mißgestimmt ist. Wird diese Stimmung auch im Parlament sich äußern? Das ist sehr fraglich. Keiner will den höchst gefährlichen Vorwurf auf sich laden, ein schlechter Italiener und Patriot zu sein. Trotz des Protestes der Sozialisten dürfte auch diesmal die heroische Geste und die schönen Phrasen triumphieren.
Die Beschießung von Görz
Wien, 22. Nov. Aus dem k. u. k. Kriegspressequartier wird gemeldet: Die Beschießung von Görz durch die Ita⸗ liener ist und bleibt trotz aller ihrer Entschuldigung ein Akt bar⸗ barischer Zerstörungswut. Das sind nicht zufällige Be⸗ schädigungen von Fresken, das sind völkerrechtswidrige Alte rohesten Gewaltmißbrauchs gegen wehrlose Zivilpersonen und ehr⸗
presse bemüht, diese Vergänge als ganz selbstverständlich und notwendig hinzustellen, regt sich doch eine Protestströmung im Emp⸗ findung aller ruhig und objektiv denkenden Neutralen. Dieses soll nun durch amtliche läppische Rechtfertigungsversuche im Keime er⸗ stickt werden. Die Lüge vom Wehen der italienisch. Trikolore am Col
müssen, damit die schlecht berichtete italienische Heeresleitung die falsche Meldung ihrer lobsüchtigen Unterführer nicht weiter ver⸗ breitet. Eben wird die Lüge von der berechtigten und notwendigen Beschießung von Görz noch fortwährend in den amtlichen neralstabsberichten wiederholt, um dadurch die Basis der Berech⸗ tigung für weitere Brutalitäten zu schaffen. Der Generalstabs⸗ bericht vom 18. November lautet: Es wurde festgestellt, daß aus der Nähe der Stadt und sogar aus ihr selbst zahlreiche Schüsse aller Kaliber gegen unsere Stellungen abgegeben wurden. Am 19. er heißt es: Unsere Artillerie bomb die Görzer Kasernen und bekämpfte die zahlreiche feindliche Ar⸗ tillerie auf den Höhen westlich der Stadt und in den Obstkulturen und Gärten, welche an die Stadt grenzen. Diese Angaben der italienischen amtlichen Presseberichte sind eine absichtliche Fäl⸗ schung der Tatsachen. i Stadt placiert. Dies ist dem Feinde wohlbekannt. Die Kasernen von Görz wurden schon Ende Mai und Anfang Juni zum größten 72 70 zusammengeschossen und sind von Truppen seither nicht elegt. 1 Die am 18. begonnene und am 19. November für einzelne Stunden fortgesetzte Beschießung der Stadt Görz hat mit der bisher gewohnten Bekämpfung der eigenen Batterien und mili⸗ tärischen Objekte, bei der nur einzelne Stadtteile in Mitleidenschaft gezogen wurden, nichts gemeinsam. Diesmal wurde die ganze Stadt, namentlich das Zentrum, planmäßig, und zwar wie nach der Wirkung an den betroffenen Häusern und an den vielen auf⸗ „ Geschossen festgestellt, auch mit 30,5-Kalibern be⸗ schossen. 5 Die von Cadorna gemeldete Beschießung von Truppen, die einmal vom Isonzo zu den Höhen am Westufer hinaufstiegen, das andere Mal wieder eilig sich nach Görz zurückzogen, ist voll⸗
anheimgestellt werden, ob die italienische Artillerie bei der Be⸗ schießung der Höhen„die Stadt selbst mit mehreren Tausend Geschossen treffen kann“.
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Der bulgarische Bericht.
Sofia, 23. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Be⸗ richt vom 21. November. f fort. In der Gegend von Giliani haben wir bis jetzt 7000
Geschütze erbeutet. An den übrigen Fronten keine Veränderung. Die Haltung Griechenlands.
London, 23. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der„Daily Telegraph“ meldet aus Saloniki vom 21. November: Die Erklärung der friedlichen Blockierung Griechenlands hat eine sehr kritische Lage geschaffen, die möglicherweise zu ernsten Komplikationen führen kann. Denys Cochin, der mit Gene⸗ ral Sarrail nach der Front abzureisen gedachte, fährt nach Athen zurück.
London, 23. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Die„Pall Mall Gazette“ schreibt: Die informelle Blockade Griechenlands sei die erste Dosis des einzigen Heilmittels, das die Krankheit, an der König Kon⸗ stantin und seine Untertanen leiden, zu heilen vermöge. Welches die Haltung des Königs sei, gehe aus dem Verrat hervor, den er an seinem Bundesgenossen geübt habe und aus der Mißachtung, die er für die Verfassung des Landes an den Tag gelegt haben Das einzige Argument, dem er zugänglich sein werde, werde der Beweis sein, daß die Verbündeten noch über ganz andere Waffen verfügen, als über Liebenswürdigkeit und daß sie sowohl imstande als auch bereit sind, diejenigen, die ihnen Possen spielen, zu bestrafen.
Rotterdam, 23. Nov.(WTB Nichtamtlich.) Der„Nieuwe Rotterdamsche Courant“ meldet aus London: Fast alle Blätter le⸗ gen die Erklärung der britischen Gesandtschaft in Athen dahin aus, daß sie die Ankündigung der Handelsblockade gegen Griechenland bedeute. Sie heißen diesen Schritt gut und hoffen, daß er dem Zögern der griechischen Regierung ein Ende mache. Die Blätter legen Nachdruck darauf, daß die Alliierten Griechenland nicht mit in den Krieg hineinziehen, sondern lediglich, sich selbst schützen wollen.
Beschießung der Straße und Bahn Dedeagatsch⸗
Badoma. a Berlin, 23. Nov.(Priv.⸗Tel.) Wie die„B. Z. am Mit⸗
tag“ über Budapest aus Sofia meldet, bombardierten englische
Mittwoch, 24. November 1015
würdige Kunstdenkmäler. Wie sehr sich auch die italienische Tages⸗
di Lana erhielt sich bis heute, wo selbst neutrale Schriftsteller den Berg bestiegen und das Gesehene weiter verbreiten und schildern
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Die eigenen Batterien sind nicht in de
ständig frei erfunden.— Ter Beurteilung jedes Lesers muß es
Die Kämpfe um Pristina dauern
Mann gefangen genommen, zwei Maschinengewehre und vier l
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