zu Mainz verstarb und auf wurde. Die beiden Kri
die während der Tauer des Krie
Sumeng Wieder, wie die letzte, als
wird sensammlung in den Häusern und auf den
vor gehen. Diesmal kommt noch ein Ver⸗ von Ansichtspostkarten dazu, die hoffentlich n e e weer fe weben aer vun
en, sie werden aber nur einmal an jede kommen, ebenso werden von
innen die Ansichtskarten nur einmal in den Wohnungen angeboten werden, während die Sammlung und der Kartenverkauf auf der Straße an ee pete auch die Kapelle des hiesigen Ersatzbataillons spielen und zwar am 25. Nov. vorm. von 11½—12/ Uhr am Liebigdenkmal und nachmittags von 3 Uhr ab in der Süd⸗ Anlage, am 26. November vormittags von 11 bis 12 Uhr im Garten der Alten Klinik und nachmittags von 3 Uhr ab vor der Universität in der Ludwigstraße. *
* Militärische Ausbildung der Jugend. Der für den 14. November vorgesehene größere Uebungs⸗ marsch mußte der ungünstigen Witterung wegen ver⸗ schoben werden. Er findet Anfang Dezember statt. Am letzten Mittwoch abend entwarf nach den allgemeinen Uebungen Feldwebel Stang sehr interessante Schilderungen aus Erlebnissen des 168. Infanterie⸗Regiments in den beiden ersten Kriegsmonaten an der Hand seines Tagebuches, wofür ihm aufrichtiger Dank wurde. Am Samstag abend fand eine N e in dem Wiesengelände zwischen Annerod und Rödger Straße statt.
* Im Soldatenheim findet morgen von 3 Uhr an Streich⸗ Konzert der ganzen Kapelle des Ers.⸗Bat.„Kaiser Wilhelm“ unter Leitung des Kapellmeisters Hermann statt.
* Die Wirkung der fleischlosen Tage schien in der ersten Zeit nach dem Inkrafttreten der betreffenden Verfü⸗ gung recht zweifelhaft werden zu sollen. Freilich richteten sich alle, die gewerbsmäßig Essen verabfolgen, also Wirtschaften und Penstonen, mit ihrer Speisefolge prompt auf die Neuerung ein, schon um der wachsamen Kontrolle, mit der an den meisten Orten das Fleischverbot umgeben war, keinen Anstoß zu bieten. Wo aber nicht die äußeren Mittel des Zwanges angewandt wurden, sondern wo man mur an die Einsicht des Publikums appellierte, da schien es zunächst, als ob man wie mit so mancher Anrufung volkswirtschaft⸗ lichen Verständnisses einen Schlag ins Wasser getan habe; denn in der ersten Zeit drängte sich an den Vorabenden der fleischlosen Tage die Menge der Käufer in den Metzgerläden so, daß die Verordnung fast wie eine Ironie erschien. Das hat in der letzten Zeit ganz bedeutend nachgelassen. Man wird den Grund für die fortschreitende Gewöhnung an die fleischlose Zeit darin suchen müssen, daß gar manche Hausfrau eine vollständige Umwälzung in ihren altererbten Gewohnheiten eben nicht von heute auf mor⸗
gen vornehmen kann, daß neue Erfahrungen für die Ausnahme⸗
tage zu sammeln sind, daß es Vorurteile zu überwinden gilt usw. Hier in Gießen liegen, wie wir hören, die Dinge jetzt so, daß man sich von der Fleischverordnung sehr wohl Erfolge versprechen kam, denn die Umsätze in den Metzgerläden vor den fleischlofen Tagen sind ständig zurückgegangen und fallen gegen⸗ wärtig kaum mehr ins Gewicht. Es handelt sich dabei um das Be⸗ stehen der Probe, ob ein förmliches Fleischverbot auch für den prwaten Haushalt notwendig sein wird, oder ob die Hausfrauen uud auch die Eßeherren Selbstdisziplin genug besitzen, das als wotwendig Erkannte aus freier Entschließung durchzuführen. Die Metzgereien solsen fübrigens mit der Einschränkung ihrer Be⸗ triebe um ganzen nicht zrnzufrieden sein, was ber dem immer empfindlicher werdenden Personalmangel auch lein Wunder sst. So würden dieser Tage enter hiesigen großen Meßgerei, die sonst fünszehn Grsellen beschäfligt, die seßken besden einberufen, und der Jihaber wird Kriegsgefangene beschüftigen müssen.
* Vom Frankfurter Viehmarkt. Der bisher fast leere Schweinemarkt heute eine kleine Zu⸗ nahme zu i 422 ine waren angetrieben, die kurz nach eginn wieder zu Höchstpreisen völlig
t waren. Seit Jahren zum ersten Male befanden sich Schweinen Angebote für Tiere der geringsten ttät, unreine Sauen und i Eber, die für
schnell an den Mann 6 einen Auftriebes am die ise für die übrigen Vieh⸗ en. Bei N ie Hausse kaum merklich, die N n aber gingen 3—5 Pfg. das Pfund Schlachtgewicht in die Höhe, die ersten drei Qualitäten Kühe 10 Pfg., 7 und 10—12 9 die drei geringeren Qualitäten sogar 14—16 Pfg., 16—20 Pfg. und 17—18 Pfg. Zum Teil wurde
bezahlt. Am Kälbermarkte wurden 5—10 Pfg.
über N höhere Preise erzielt. Schafe gingen etwas herab.
Landkreis Gießen. + Rodheim b. Hungen, 23. Nov. Dem 1 d. L. Wilhelm Hröll von hier, der in einer Fußartillerie⸗Munitions⸗ kolonne im Osten steht, wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse
verliehen. Kreis Alsfeld.
e. Groß⸗Felda, 22. Nov. Der Metzgergefelle Karl
Rohrgaß von hier, Kanonier im Feld⸗Artillerie-Regt. Nr. 22,
erhielt zu dem Eisernen Kreuz nun auch die Hessische Tapfer⸗
keitsmedaille. 5 5 Kreis Büdingen.
» Borsdorf, 23. Nov. Den Tod fürs Vaterland starb am 4. November im Lazarett zu Kragujevac infolge eines Becken⸗ schusses der Gefreite Willi Schmidt, Inhaber des Eisernen Kreuzes. Er ist der 7. Kriegsteilnehmer aus unserer Gemeinde, der den Heldentod erlitt..
Kreis Schotten.
Herchen hain, 22. Nov. Ber zählreichem nd e— 1 Gotbeshause die U. da n
fensive in der Champagne schwer verwundet wurde, im L dem heimatlichen Friedhofe bestattet n Kriegervereine von Hartmanns hain und Her⸗ chenhain waren mit umflorten Fahnen erschienen. Liebende Hände hatten den Altar und die dahinter angebrachte Gedüchtnistafel mit Kränzen geschmückt. Die Gedächtnisrede hielt der Ortsgeistliche Pfarrer Römer. 0 Kreis Friedberg.
Q. Bad⸗ Nauheim, 22. Nov. Unter Führung des Gesang⸗
vereins„Frohsinn“ haben sich die Gesangsabteilung des
Turnvereins 1860, die„Concordia“ und der Zither⸗ klub zu einer Sänger vereinigung zusammengefunden, bestehen soll. Ein öffentlicher alle stimmbegabten ein, sich dieser Vereinigung
fruf ladet ießen.— Die letzten Sammlungen des Roten Kreu⸗
zes für die Weihnachtsbescherung unferer Truppen im Felde ergaben— reichlich gespendeten Liebesgaben
5000 dert. Wen dieser entfällt auf die an den Samm⸗ lungen 7 7 6 Vereine ein Betrag von nahezu 1300 Mark.— Der Erfolg Winterkur ist bis jetzt ein ausgezeichneter. An den Sonntagen namentlich ist der Besuch des Kurhauses, wo keerfullt und der Kurkapelle stattfinden, so stark, daß beide Säle
ind.
——
Gerichts saal.
l Marburg, 22. Nov. Das Schwurgericht be⸗ schäftigte sich heute mit einer Anklage gegen den schon vielfach vorbestraften 26 Jahre alten Tagelöhner Daniel Keßler aus Gießen wegen Sittlichkeitsverbrechen, die er im Januar und 155 in der Gegend von Hassenhausen begangen haben soll. Das
ericht erkannte auf 2 Jahre Zuchthaus.
Leutnant Immelmann bei der Arbeit.
Daß es dem jungen Leutnant Immelmann gelungen ist, in kurzer Zeit sechs große Kampfflugzeuge an der Westfront zum Abschuß zu bringen, ist aus den Tagesberichten der Obersten Heeresleitung bekannt. Da ist es interessant, die Schilderung eines Augenzeugen über einen der letzten Luftkämpfe des kühnen Offiziers zu lesen, die der„Flugsport“ mitteilt. An einem sonnigen Herbstnachmittag, so schreibt der Zuschauer, zieht über Lille ein Doppeldecker seine Kreise. Ein alltägliches Schauspiel! Da naht sich ein anderer Doppeldecker. Ist'n Freund oder Feind? Jetzt ist er zu erkennen— ein englischer Kampfdoppeldecker! Hinter ihm her stürzt in rasendem Fluge ein kleiner schneller Eindecker. Er trägt die großen„Eisernen Kreuze“ unter den Trageflächen. Schon hat er den Feind erreicht und überschüttet ihn mit einem rasenden Schnellfeuer aus einem Maschinengewehr. Aber auch der Engländer antwortet. Der deutsche Doppeldecker kommt seinem kleinen Bruder zu Hilfe, und bald ist die Luft vom Geknatter der Schüsse der drei Flugzeuge erfüllt. Lange tobt der che Kampf hin und her. In engen Kurven umkreist der deuts
Doppeldecker den englischen Kamyfflieger, um ihm den Weg zum Heimathafen abzuschneiden. Währenddessen beschießt der kleine deutsche Eindecker sein Opfer wütend bald von unten, bald von oben. Nichts hilft dem Engländer: versucht er zu steigen, so steigen auch seine beiden Verfolger; sinkt er, so senken auch diese sicg Da stürzt der Engländer plötzlich fast senkrecht in die Tiefe. Schon glauben die dem aufregenden Luftkampf zusehenden Feldgrauen, er wäre getroffen und atmen erleichtert auf. Doch nein. Er richtet sich wieder auf und strebt in schnurgeradem Fluge den englischen Linien entgegen. Aber er hat die Rechnung ohne den deutschen Eindecker gemacht. Ohne auch nur einen Augenblick zu zögern, stürzt ihm dieser nach. Schon hat er ihn wieder erreicht und überschüttet ihn von neuem mit rasendem, Schnellfeuer. Immer tiefer fliegt der Engländer, in geradem Fluge auf die französischen Linien zusteuernd. Doch es gelingt ihm nicht, sie zu erreichen. Der Eindecker ist auf sein Opfer herab⸗ 1 5 der Engländer wehrt sich verzweifelt. Da plötzlich steht ein Motor still, eine Kugel hat wohl das Herz des Flugzeugs getroffen. Der besiegte Engländer muß niedergehen und landet glatt auf einem Acker dicht hinter einer Hecke. Kurz darauf, fast gleichzeitig, kommt auch der kleine Eindecker dicht neben ihm ur Erde. Aus dem Führersitz springt sein einziger Insasse, ein
—
junger Leutnant, und betrachtet mit ernster, stiller Miene seinen be⸗ siegten Gegner. Die Insassen des englischen Kampfdoppeldeckers, zwei englische Offiziere, sind verwundet und werden von den. deutschen Sanitätsmannschaften abbefördert. Dann steigt der deutsche Flieger wieder in seinen kleinen Eindecker, wirft an und ent⸗ schwindet bald darauf den Blicken. Am nächsten Tage aber band es im deutschen Heeresbericht in kurzen, schlichten Sätzen, die den Sieger durch Erwähnung seines Namens ehren:„Nordwestlich von Lille zwang Leutnant Immelmann einen englischen Doppel⸗ decker in 4000 Metern nieder. Dieser Offizier hat damit in verhältnismäßig kurzer Zeit vier feindliche Flugzeuge zum Ab⸗ sturz gebracht
Vermischtes.
*Der Magen Berlins. Es ist ein erfreuliches Zeichen, daß wir nach der letzten Viehzählung vom 1. Oktober mehr Stücke Rindvieh haben, als im Frieden. Damals gab es in Deutschland 21 Millionen Stück, jetzt sind es aber 21 900 000. Welche ge⸗ waltigen Ansprüche daran die Stadt Berlin macht, beweisen die statistischen Zahlen, die jetzt für den September 1915 abgeschlossen vorliegen. Daraus ergibt sich, daß der Magen Berlins sehr reich⸗ lich versorgt ist. So wurden in diesem Monat auf dem städtischen Viehhof nicht weniger als 144000 Stück Vieh aufgetneben, und 55 50 26 800 Rinder gegen nur 13000 im gleichen Monat des
orjuhres, 14 100 Kälber gegen 10 000 im Jahre 1914, 45 800 Schase gegen 38 000 im September 1914. Nur der Auftrieb von Schweinen ist von 125 000 Stück auf 62 000, also um die Hälste, gesunken. In den öffentlichen Schlachthäusern wurden 17000 Rinder, 12 000 Kälber, 35 000 Schafe und 56000 Schweine ge- schlachtet gegen 11 000, 13 000, 10 000 und 117000 im Vorjahre. In der Zentralroßschlächterei wurden nur 485 Pferde geschlachtet, von denen 451 zum Verbrauch und zur Tierffitterung gelangten.
'Der Rekord⸗ Verwundete. Die Serie der märchen⸗ haften Verwurdetenberichte, in denen die englische Presse das Un- glaublichste zu leisten weiß, wird durch den„Daily Chronicle“ wieder um einen seltsamen Fall bereichert. Wie das Londoner Blatt behauptet, gebührt dem englischen Artilleristen W. Birch die Ehre, der meistverwundete Soldat im Weltkriege zu sein:„Birch trat vor einem Jahr in Militärdienste. Er kämpfte in Flandern und erlebte dort viele aufregende Abenteuer. Das Ergebnis seiner Erlebnisse war, daß er mit nicht weniger als 180 Schrapnell⸗ splittern im Kopfe zurückkehrte. Natürlich befinden sich diese Splitter nicht mehr an Ort und Stelle, da sie von den Aerzten aus dem Kopf entfernt wurden.“ Und voll Stolz und Verständnis für echt englische Reklame fügt„Daily Chronicle“ hinzu:„Dieser Verwundetste aller Verwundeten gehört als Setzer dem Personal des„Daily Chronicle“ an!...“
Märkte. f Gießen, 23. Nov. Markibericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfd. 1,90— 0,00, Hühnereier das Stück 17½— 20 Pfg., Käse das Stück 7—9 Pfg., Käsematte 1 Stück 3—0 Pfg., Kartoffeln der Zentner 3,75 bis 0,00 Mark, Milch das Liter 26 Pfg., Aepfel der Zentner 6 bis 8 Mk., Spinat 20—22 Pig. das Psund, Wirsing 10— 15 Pfg. das Stück, Gelbe⸗ rüben 10—12 Pfennig das Pfund, Rotkraut 15—25 Pfennig das Stück, Rosenkohl 20—25 229 das Pfund, Kohlrabi 6 bis 8 Pig. das Stück, Weißkraut 15— 25 Pfg. das Stück, Birnen 7 bis 15 Pfg., bessere 600 00 Pfg. das Pfund, rete Rüben 7—8 Pfg., römisch Kohl 6—8 Pfennig, Zwiebeln der Zentner 27—28 Mk., Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., Blumenkohl 20—50 Pfg., Tomaten das Pfund 25-30 Pfg., Sellerie 6-10 Pfg. das Stück, Endivien 1012 Pfg. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. fe. Frankfurt a. M. Viehhofmarktbericht vom 22. Nov. Aufhrieb: Rinder 2251(darunter Ochsen 221, Bullen 34, Kühe und Färsen 1996), Kälber 441, Schafe 208, Schweine 422. Marktvperlauf: Bei flottem Handel wird in allen Viehgattungen geräumt. Preise für 100 d Lebend⸗ Schlacht-
5 Ochsen. gewicht
We ausgemästete, höchsten Schlacht⸗ Mk. Mk.
wertes, 4-7 Jahre alt. 73—77 133140 Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere
ausgemäs tete 6772 122—130
Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtw. 68—70 120—125 Vollfleischige, jüngere„ 62—65 112—118 Färsen, Kühe.
Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 68-73 126— 135 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht-
wertes bis zu 7 Jahren. 63—69 117—128 Wenig gut entwickelte Färsen.. 58—63 116—126 Aeltere ausgemästete Kühe. 53-59 106—118
— min Bar über G
Mäßig genöͤhrte Kühe und Feen... q 46-50 232—100 ering genährte*... 37-43 85—98 er. Feinste Masta 3 80—84 133—140 Mittlere Mast- und beste Saugkälbern.. 7580 125—133 Geringere Mast⸗ und gute Saugkälber.. 70—74 119—125⁵ Geringe Saugkälb rn.„ 60—66 102—112 Schafe. Weidemastschase. 5
Mastlämmer und jüngere Masthammel.. 56—60 122—130 Bollsleisch n 10
ollfleischige weine von 5 kg Lebendgewicht 2 108.00 00.00—.— ollfleischige Schweine unter
Lebendge wicht 78.00— 98.00—.— Vollfleischige Schweine von 100 bis
120 kg Lebendgewict 118.00— 118.50—.—
Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebend gewicht 129.00 00.00—.— Unreine Sauen und geschnittene Eber 103.00— 00.00 te. Fraukfurt a. M., 22. Nov. rucht ⸗ und Futter · mittelmark't. Der Geschäftsverkehr ist äußerst ruhig. Umsätze fanden vereinzelt in Futtermitteln statt. Getreide geschäftslos. Tendenz fest. Man notierte: Leinkuchen 78—79 Mk., Kleie 51 bis 53 Mk., Futtermehl 4345 Mk., Biertreber 52—56 Mark. Alles ab Station, nominell, per 100 Kilo. fe. Frankfurt a. M., 22. Nov. Kartosfelmarkt. An⸗ gebot und Nachfrage gering, da die Ausfuhr aus Hessen gesperrt. fe. Wiesbaden. Viehhofmarktbericht vom 22. Nov. Auftrieb: 313 Rinder(darunter 58 Ochsen, 11 Bullen, 244 Kühe und Färsen), 218 Kälber, 152 Schafe, 194 Schweine. Marktverlauf: Geschäft lebhaft, geräumt. Die Nachfrage an Schweinen überstieg den Auftrieb. Preise für 100 Pfd. Lebend⸗ Schlacht-
Och sen. gewicht. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht⸗ 1 Mk. wertes im Alter von 4—7 N 5 70—76 1380—140 Junge, fleischige, nicht ausgemästeie u ältere ausgemestete n 64—70 116—130 0 2925 e Schlacht 60-65 105—112 Vollfleischige, ausgew. höchsten achtw.— Vollfleischige jüngere. 56—60 96—104 dusgemdfete Förzen böchst Vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertees.„„ 687% 61886 Vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren.. 62—69 112—125 Wenig gut entwickelte Färsen. 60—68 109—126 Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe. 5482 98—112 Mäßig genährte Kühe und Färfsen 40—54 82—100 Kälber. Feinste Mastkälb e.. 90-00 155—00 Mittlere Mast- und beste Saugkälben.. 77—85 129145 Geringere Mast- und gute Saugkälber... 68—77 113-129 Geringe Saugkä lber. 60—68 100—119 Schafe. Weidemastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel. 50—55,00 120125
Schweine. b Ke 100 l Vollfleischige Schweine von 8d bis Lebe deri, 10800 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendbew. 7893 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendgewicht. N.. 11800
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Vriefkasten der Redaktion. keinonyme Anfragen bleiben unberücsichtiat.) Uriegsverwendungsfähig. Ein besonderer Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen besteht nicht. Näher auf den Gegenstand einzugehen, verbietet natürlich das militärische Interesse.
U 1s bedeutet Untauglichteit für das stehende Heer, die Ersatz⸗ reserve und den Landsturm wegen Hysterie, Neurasthenie oder Ischias.
Meteorologische Beobachtungen der Ssation Gießen.
2„ 2 22 23„„ Nov. 3 8 S 28 882 5 SS S Ss 3 Wetter SS Zs S S 2 Ai e 5 6 8 Fes 22. 2— 473,5 4,2 71—— 0 KlarerHimmel 22.9—— 1,7 3,6 88—— 0 2 1 23. 7— 4,3 2,9 87— 10[Bed. Himmel Höchste Temperatur am 21.— 22. Nov. 1915= ++ 4,5 0 Niedrigste„„5
Niederschlag: 0,0 mm.
Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 24. Nov. 1915: Ziemlich wolkig, bis auf leichte Niederschläge meist trocken, etwas
Letzte Nachtichten.
Eine griechische Protestnote.
Geuf, 23. Nov Das Pariser Auswärtige Amfk erwartet morgen den vollständigen Text der Athener Protestnote, die von Briands Pressebureau mit den Worten gekennzeichnet wird, diese griechische Protestnote werde viel ernster zu nehmen sein, als die seinerzeit von Venizelos ausgegebene. Ueber den Inhalt des Protestes verlautet, Griechenland sehe sich durch die im Namen des Vierverbandes ausgesprochenen Drohungen Kitcheners nicht zur Eröffnung der Feindfeligkeiten gegen Deutschland, Oester⸗ teich⸗Ungarn, 1 und die Türkei veranlaßt.
Genf, 23. Nov. Wie der„Stampa“ aus Athen gemeldet wird, wird der Abbruch der diplomatischen Bezie⸗ hungen zwischen Griechenland und dem Vierverband als nahe bevorstehend angesehen.—„Echo de Paris“ berichtet aus Athen, die Note der englischen Gesandten sei mit offensichtlicher Gleich⸗ gültigleit aufgenommen worden. Der Ministerrat war am Montag bis um 3 Uhr früh und abends von 5 bis 6 Uhr versammelt.
Ein russisches Heer gegen Rumänien?
Kopenhagen, 23. Nov. Das„Echo de Paris“ meldet aus Petersburg: Die russischen Militärkreise geben als Grund für die Einstellung der Offensivbewegungen in Galizien und Wolhynien an, daß wegen der unsicheren Haltung Ru⸗ mäniens 200 000 Mann in Bessarabien zusammengezo⸗
gen werden müßten.
Italien und seine Verbündeten.
Zürich, 23. Nov. Die„Idea Nazionale“ berichtet, daß an der nächsten Vierverbands konferenz in Paris im Auftrage der italienischen Regierung der italienische Botschafter DTittoni teilnehmen wird.
Aus amerikanischen Munitionsfabriken.
Rotterdam, 23. Nov. Aus New Vork wird berichtet, daß die Untersuchung nach der Ursache der großen Brände in den Bethle hl⸗Werken, wo Munition für die Alliierten verfertigt wird, das Vorliegen von Brandstiftungen ergeben hat. In Cleveland wurden zwei städtische Beamte des Auswanderungs⸗ amtes verhaftet unter der Beschuldigung der Bestechung
und An⸗ stiftung zum Ausstand in den Munitionsfabriken. Beide Beamte
sind aus Ungarn e


