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ist 920 15 daß 17 Serben ungefähr so gro österreichische T vordrin unterne vom S operiere
S zusammengedrän t sind in ein Gebiet, wie Albanien. Bei Paratschin haben sich deutsch ruppen mit den Bulgaren vereint und von Zaitschar 15 deutsche Truppen nahmen Osice und Pocasvac und men einen Umfassungsversuch nach Süden, um die Serben andschak abzudrängen. Oesterreichisch⸗ungarische Truppen n von Ardovac aus gegen die Montenegriner. Das größere Bulgarien. a Sofia, 7. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bul⸗ garischen Telegraphen⸗Agentur. Der Generalissimus Scheko w hat an den Ministerpräsidenten Radoslawow folgendes Tele⸗ gramm gerichtet: Es ist mir besonders angenehm, Ihnen zu mel⸗ den, daß nach hartnäckigen, blutigen Kämpfen, die drei Tage ge⸗ Dauert haben, heute nachmittag um 3 Uhr die Festung Nisch 1 von unseren tapferen, siegreichen Truppen erobert und dort die Flagge Bulgariens für immer gehißt worden ist. Dieser glänzende Erfolg, der die siegreichen Fahnen ⸗des bulgari⸗ schen Volkes in Waffen mit neuem Ruhm bedeckt, bahnt den Weg für Ihre patristische Politik zur Einigung der ganzen Nation unter der Majestät des Königs. a f Radoslawow erwiderte: Der glänzende Ausgang der dreitägigen Kämpfe unserer siegreichen Truppen gegen einen zähen Feind unter den Mauern von Nisch, dessen Eroberung durch Waf⸗ fengewalt ein historisches Ereignis ist und wo die nationale Flagge für immer zur Ehre des Königs und der Dynastie und zum Ruhme der tapferen bulgari⸗ schen Soldaten wehen wird, bereitet mir und meinen Kollegen große Freude. Der Ministerrat verneigt sich vor den siegreichen Fahnen, die eine vollkommene Stütze der Politik der nationalen Einheit sind. 5 i 3 Der bulgarische Bericht. Sofia, 7, Nov.(WTB. Nichtamtlich) Amtlicher Bericht vom 5. November: Auf der ganzen Ausdehnung der Front ver⸗ folgen wir die geschlagene Armoe des Feindes, der sich auf über⸗ stürztem Rückzuge befindet. Unsere nördlich Nischawa operierenden Truppen näherten sich dem Moravatal und traten bei Paratcin in direkte Verbindung mit den deutschen Truppen, die von Norden vorrücken. Um 3 Uhr nachmittags nahmen wir die Festung Nisch. Wir verfolgen schnell den auf dem Rückzuge be⸗ findlichen Feind. Unsere im Tale der bulgarischen Morava vor⸗ gehenden Truppen drangen in die Ebene von Leskowatz vor. Unsere Offensive in der Ebene von Kossowo wird auf der ganzen Front fortgesetzt. Bei Prilep, Krivolac und Stru⸗ mitza hielten wir die Offensive der Engländer und Franzosen an und warfen den Feind unter beträcht⸗ lichen Verlusten für ihn zurück. Viele Gefangene und unübersehbares Kriegsmaterial aller Art fiel in unsere Hände. Die Bulgaren vor Monastir. Mailand, 6. Nov.(WTB. Nichtamtl.) Der Sonderbericht⸗ erstatter des„Secolo“, Magrini, drahtet seinem Blatte aus Saloniki, daß eine Divislon bulgarischer Truppen Monastir bedränge. 5 i ausgezeichnete
l 5 — stark. Die Serben hätten sich schon mit vier Batterien
5 1 ent e zurückgezogen, wo bereits auch englische Kavallerie aufgeste
N In einem anderen Bericht meldet Magrini von der Sonder⸗ mission des serbischen Obersten Leschianin an den Generalissi⸗ mus Sarrail in Saloniki, Leschsanin habe diesem die dringende Notlage Serbiens auseinandergesetzt: Sarrail habe erwidert, er könne im Augenblick nichts unternehmen, da er vorher die Zu⸗ sammenziehung seiner Truppen vollenden wolle. Auf wiederholte dringende Bitten Leschianis habe Sarrall schließlich wörtlich ge⸗ antwortet:„Ich muß nach meinen Weisungen handeln.“ Unter den zahlreichen fer ischen Flüchtlingen in Saloniki sei das Gefühl der Bitterkeit i sen. f
0 ö gegen die Entente im Wach 73 Das neue griechische Kabinett. Athen, 6. Nov.(WTB. Nichtamtlich,) Meldung der
. g
Agence Havas. 1 1 Aeg emini ers in der letzten Kammersitzung gut⸗ geheißen. Er bekundete ihm seine Zustimmung, indem
er ihn zum Generalabjutanten ernannte. Diese Aus⸗ 5 bend hat in venizelistischen Kreisen einen peinlichen
Eindruck hervorgerufen, die darin die bestimmte Absicht er⸗
blicken, den Einfluß ihres Führers zunichte zu machen. Nach der Kammersitzung am Donnerstag vormittag brachte, wie die Agence Havas 5— 95 die Bevölkerung Venizelos eine begeisterte Kundgebung. 1 Le pee e, 8. dor,( Nichtamtlich) Nach Blätter⸗ meldungen aus Athen hat König Konstantin die Demis⸗ sion des Kabinetts Zaimis endgültig ange⸗
en; g i f egen ben, e. Nov.(u. 117 Dag Pureau Reuter meldet aus Athen: Der König schlug Zatmis vor, Premierminister zu bleiben, dieser weigerte sich jedoch. Der König berief daraufhin einen Ministerrat. 5 Athen, 7, Nov.(WB. Nichtamtlich) Meldung der
Agence Havas. Das neue Kabinett wurde unter dem r
Vorsitz von Skuludis gebildet, der das Ministerium des
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„Die serbischen Verteidigungs⸗ U
Der König hat die Haltung des
Zaimis werden beibehalten. Das Kabinett wird morgen den Eid leisten. g
Berlin, 8. Nov, Ueber die Persönlichkeit des neuen Leiters der griechischen Politik sagt das„Berliner Tage- blatt“: Wenn der greise Skuludis dem Rufe des Königs zolgt, so geschieht das gewiß nur, weil er den festen Willen besitzt, die bisherige Politik des Königs gegen alle Ränke Venizelos und seiner Anhänger fortzusetzen. Der„Berliner Jokalanzeiger“ sagt: Man kann wohl annehmen, daß das jüngste politische Ereignis in Athen die bisherige Haltung Griechenlands unbeeinflußt lassen wird..
Skuludis ist ein Mann von etwa achtzig Jahren. Er entstammt der diplomatischen Laufbahn und hat sich in der inneren Politik bisher noch nicht betätigt. Er bekleidete verschiedene Ge⸗ sandtenposten und hat besonders im Fah 1897 nach dem unglück⸗ lichen Kriege gegen die Türkei als Minister des Aeußern die Verhandlungen mit dieser auf das Glücklichste geführt. 1913 war Skuludis griechischer Delegierter bei den Friedensverhandlungen in London. Er hat in der letzten Zeit von der Politik W geg gelebt, war niemals Mitglied des Parlaments und gehörte
zhalb auch offiziell keiner Partei an Wie uns per⸗ ichert wird, soll nach seinem Eintritt in das Ministerium die Politit des Kabinetts Zaimis in der bisherigen Rich⸗ tung fortgesetzt werden. Russische Schiffe von Rumänien beschlagnahmt.
Wien, 6. Nov.(WTB Nichtamtlich.) Die Südslavische Korrespondenz meldet aus Bularest. Auf Anordnung der Re⸗ gierung haben die rumänischen Behörden die in den rumä⸗ nischen Donauhäfsen liegenden e Kriegsschiffe beschlagnahmt und auf ihnen die rumänische Flagge gehißt. In Turn Severin wurden am ae liegenden russischen Fahrzeuge Ha
Dienstag früh alle im enbehörde als beschlagnahmt er⸗
durch die rumänische e klärt, die russische Flagge heruntergeholt und die rumänische aufgezogen. Die russischen Mann⸗ schaften wurden an Land gebvacht und von Turn Severin abtransportiert. In Gruja wurden die russischen Dampfer „Tiraspol,„Turgenjeff“ und„Patriot“ mit fünf russischen Schleppschiffen von der Hafenbehörde beschlagnahmt und die russischen Mannschaften von den Schiffen entfernt. Die russischen Schiffe, auf denen die rumänische Flagge . werden von einem rumänischen Patrouillenboot bew 15
* 1
* Kitcheners neue Mission.
WTB. London, 6. Noy.(Nichtamtlich,) Die amtliche Meldung über die Abwesenheit gord Kitcheners aus dem Amte lautet: In Kitcheners zeitweiliger Abwesenheit im . Dienste führt Asguith die Arbeiten im Kriegs⸗ amte fort.
Die„Times“ schreibt dazu: Die amtliche Verlautbarung über Kitchener, die als wörtlich richtig anzunehmen ist, war die Folge einer Reihe von Gerüchten, die gestern in London um⸗ liefen und nachmittags in überraschenden Ankündigungen von Kit⸗ cheners Rücktritt Ausdruck fanden. Der Ursprung der Gerüchte ist deutlich genug. Kitchener hatte am Donnerskag eine lange
uterredung mit dem König trotz dessen Krankheit. Geslern 1 5 arbeitete Asquith kurze geit im Kriegsamte. Asquith hatte au berorstehende Veränderungen in der Regierungs⸗Maschinerie hin⸗ gewiesen, und die am nachmittag in Downing Street abgehaltene erste Sitzung des neuen Kriegsrates, fand ohne Kitchener statt. Das Publikum zog daraus den Schluß! daß Kitchener an der Krieg⸗ führung nicht mehr teilnehme. Ter Schluß war unrichtig. Kit⸗ chener trat nicht zurück. Sein Besuch im Buckingham⸗Palast betraf anscheinend nicht die Beendigung seines setzigen Amtes, sondern die Uebernahme einer neuen Aufgabe, die feine zeitweilige Abwesenheit erfordert. Inzwischen fülle Asquith seinen Platz im Friegsamte aus. Terselbe Grund, der Kitchener von seinem Ressort abrief, verhinderte seine Anwesenheit im Kriegsxrate.
Auf Grund guter Quellen darf man als sicher annehmen, daß der Charakter der neuen Aufgabe Kit cheners sich durch⸗ aus von dem Besuche in verschiedenen Teilen Englands und Frankreichs unterscheidet, die früher gelegentliche Abwesenheiten veranlaßten. Sonst wäre kein Ersatzmann im Kriegsamte not⸗ wendig. Dazu kommt, daß die Werbetätigkeit, die Kitchener im ersten Kriegsjahre besonders in Anspruch nahm, von Derby über⸗ nommen wurbe, so daß Kitcheners Anwesenheit im Kriegsamte ie nicht wesentlich fördern kann. Er kann daher seine Aufmerksam⸗ keit anderen Dingen zuwenden. Das Wichtig sle ist jetzt die neue Entwicklung des Krieges im nahen Osten, den Kitchener lauge genug kennt. Es wäre daher nicht unnatürlich, wenn er sich gegenwärtig in Beratung mit den Verblilndeten. gänzlichder Lösung dieses verwickelten Problems widmete. Das alte immer noch vorwiegende Gerücht, daß Kitchener das Kommando der Armee in Frankreich übernimmt, kann als gänzlich unbegründet abgelehnt werden. Die„Times“ schließen: Wenn die Absicht besleht, die Kriegsleitung in möglichst wenige Hände zu vereinigen, so kann nur der Premierminister 1 vertreten. Haldanes Rückkehr ins Kriegsamt ist ausge⸗
'ossen.
Der ersten Sitzung des Kriegsamtes wohnten Asquith, Bal⸗ pur, Lloyd George, Efrey sowie berschiedene militärische und seemäpnische Fachleute beit.
Morning Post“ sagt: Tatsache ist, daß Kitchener mit einer wichtigen Mission im nahen en betraut wurde und Londvn bereits verlassen hat. Die i Vertrauen zum Ministerium stärken. Das Blatt kritistert die Ueber⸗ nahme des Keri
Aeußern übernimmt. Die übrigen Mitglieder des Kabinetts
liche
genossen aus England abgereist, um dem Kriegs schau⸗ F Besuch abgustatten * 8
Der türkische Bericht. g 1. Konstantinopel, 7. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptguartler teilt mit:.
An der Dardanellenfront dauerte der übliche gegenseitige Feuerkampf an. Zwei feindliche Kreuzer und ein Monikor bei Ari Burnu sowie ein Kreuzer bei Sedd⸗ül⸗ Bahr beschossen mit Unterbrechung unsere Stellungen. Un⸗ sere Artillerie zerstörte ein feindliches Munitionsdepot bei Kutschuk Temikli und ein Maschinengewehr in der Artilleriestellung des Feindes bei Ari Bur nu.
An der Kaukasusfront im Abschnitt von Rarman und in der Umgebung von Milo wurden starke feindliche Pakrouillen durch unsere Gegenpatrouillen vertrieben. Sonst
nichts zu melden.
Konstantinopel, 7. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront be⸗ schoß unsere Artillerie bei Anaforta ein Torpedoboot und ein Transportschiff mit Feinden, die bei Kimikliltman lagen. Es wur⸗ den mehrere Treffer erzielt. Der Transport entfernte sich in Rauch gehüllt. Am 6. November beschädigte unfer Feuer ein feindliches Flugzeug, das in der Gegend von Kutschukkimikli ins Meer fiel, wo unsere Artillerie es weiter beschädigte. Seine Trümmer wurden dom Feinde in der Nähe von Lazaretten ans Ufer gezogen. In diesem Abschnitt 1 drei feindliche Panzer und ein Tor⸗ pedoboot, wie gewöhnlich erfolglos, an dem Feuergefecht teil. Bei Ari Burnu Feuergefecht und auf dem linken Flügel lebhaf⸗ teres Bombenwerfen. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr versuchte der Feind im Zentrum nach einem Feuerüberfall gegen unsere Stellungen vorzustoßen, indem seine Soldaten Bomben warfen. Der Ver⸗ such scheiterte unter unserem Feuer und der Feind wurde voll⸗ e In diesem Abschnitt fand wie gewöhnlich an⸗ haltendes Feuergefecht statt. Der Feind schleuderte innerhalb 4 Stunden gegen unseren linken 1 0 etwa 1300 Granaten, ohne irgendeinen Erfolg zu erzielen. An den anderen Fronten nichts von Bedeutung.„.
Eine Reise Sasonows nach London.
Berlin, 8. Nov. Nach Petersburger Meldungen des „Berliner Tageblattes“ ist Sasonow am Donnerstag nach London abgereist, um mit Grey zu beraten. Es könne jetzt als sicher gelten, daß die englische Meldung von dem Rücktritt Sasonows vollständig unbegründet war.
Die Wiedereröffnung der italienischen Kammer.
Mailand, 7. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Laut„Cor⸗ riere della Sera“ in Mailand ist bei einer Unterredung Salandras mit dem Kammerpräsidenten Marcora die Wiedereröffnung der italienischen Kammer endgültig auf den 1. Dezember angesetzt worden.
Eine französische Anleihe in Japan.
London, 7. Nov.(WTB. Nichtamtlich) Die„Times“ erklärt, daß in Paris über eine französische Anleihe in Japan, vermutlich fünfprozentige Bonds, verhandelt. wird. Die vermehrte Finanzkraft Japans erhelle daraus, daß Japan in London seine eigenen Emissionen zurückkauft und 15 Bezahlung seiner ausständigen tzanweisungen
eingeleitet habe.
Verurteilte Spione in Belgien. N Brüssel, 7. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Durch felb⸗ gr en Urteil sind wegen Eisenbahnspionage rei Belgier zum Tode und ein Belgier zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Die Verurteilten haben seit Ansang Februar 1915 an zwei Eisenbahnlinien sämt⸗ 805 Front gehenden und von dort zurückkommenden Eisenbahntransporte für den feindlichen Nachrichtendienst notiert und diesem übermittelt. Das Urteil wurde bestätigt und vollstreckt. Zerstörung der ugandabahn.
London, 7. Non(WTB. Nichtamtlich.) Einer Mel⸗ dung des Reuterschen Bureaus zufolge ist die Uganda⸗ bahn am 7. Oktober morgens bei dem Meilenstein 249 in die Luft gesprengt worden. Die Lokomotive stürzte um, der a7 e Teil des Zuges entgleiste. Menschenverluste sind nicht zu beklagen.
Der Seekrieg.
Neue Opfer unserer U-Boote. 0
Paris, 6. Nov.(WTB Nichtamtlich.) Eine Mitteilung des Marineministeriums besagt, daß aus dem Atlantischen Ozean kommende feindliche Unterseeboote die Meerenge von Gibraltar durchfahren haben, wahrscheinlich in der Nacht vom 2. zum 3. November. Sie versenkten am 4. November auf der Höhe von Arzen W Dampfer„Dahara“ und in der Nähe von Ivi den französischen Dampfer Calvados“ und den italienischen Dampfer„Jonio“. Die Besatzungen der„Dahara“ und des„Jonio“ wurden gerettet. Man ist ohne Nachricht von der Besatzung des„Calvados“.
Algier 6, Nov.(WT. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Ein deutsches Unterseeboot hat am Freitag den französischen Dampfer„Sidi Ferruch“, 40 Meilen von Algier entfernt, beschossen und bersenkt. Die Besatzung von 28 Mann ist in Algier eingetroffen. 5
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Briese vom serbischen Kriegsschauplat.
Telegramm unseres zum serbischen Kriegsschauplatz entsandten Berichterstatters. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Der Kaiser an die Eroberer von Kragufevac. Kriegspressequartier der deutschen Sildostarmee, 6. Nov.
Eine neue Phase des serbischen Feldzuges. f
Wie ausschlaggebend auch der Verlust von Kragufevac filr daz weitere Schicksal der serbischen Armee war, für die Offensive der verbündeten Truppen bedeutete er nur eine kurze Episode. Ohne Rast wurde der Angriff weiter vorgetragen, denn es ging um die angeblich stärkste serbische Stellung, um die Höhenzuge des Riten Schon als die Serben die Stellungen bei Palanka, die esten, die wir in dem bisherigen Verlauf des serbischen Feldzuges vorgefunden„aufgegeben hatten, war die Parole der wei⸗ chenden Armee daß dieses Jurückgehen nichts bedeute, da die Serben planmäßig erst bei der 9 oravatalsperre Bagrdan sich den ein⸗ dringenden Heeren stellen und dort so lange aushaxren werden, bis die Ententetruppen sich mit ihnen vereinigen. Frontal diese Höhen, die von der kleinen Ortschaft Bagrdan bis südwestlich Kragujevac sich erstrecken, zu nehmen, wäre gewiß eine schwere Aufgabe gewesen Doch wurde durch einen weitausholenden um⸗ sassenden Angriff diese Schwierigkeit vermieden, und so ist es uns gelungen, ohne erhebliche Kämpfe die Serben von dieser Stellung zum Rückzuge zu zwingen. Unsere Angriffskolonnen
schieben sich als ein Keil entlang den Tätern immer tiefer in das zerklüftete Gebirge, und ob zwar die Serben mit allen Mitteln des Gebirgskrieges versuchen, diese engen Defiles zu sperren, gelang es, in das slüdliche Tornic⸗Gebirge uns. eee und so an das vorl a Operationsziel Krusevac bezüglich das Tal der G iiska M 0 uns zu näber e
n. Wenn wir dieses Tal erreicht .


