*
.
schluß
Mitgliedern in B
nicht minder unerfreulichen Eigen⸗
aber deswegen tümlichkeit deutscher Speisewirtschaften geworden; denn
was ein Volk ißt und wie seine Nahrungsmittel zubereitet sind, das ist, wie schon Schopenhauer hervor⸗ gehoben hat, durchaus keine geringfügige, sondern eine recht wichtige Frage. Gebessert hat sich trotz aller Klagen noch immer 1 5 wenig, und 25 allen 8 55 wie vor zu französischen oder allenfalls österreichis Köchen gegriffen. Jetzt wird der Zwang, mehrere Tage in der Woche mit fleischarmer oder fleischloser Kost auszu⸗ kommen, die Gastwirte wohl oder übel nötigen, die Gemüse durch schmackhafte Zubereitung ihren Gästen reiz⸗ voll zu machen, der feinen Behandlung des Fisches ihre Aufmerksamkeit zu widmen und schließlich auch dafür zu sorgen, daß die nz die das ewige Gebratene zu ersetzen haben, angenehm und bekömmlich zubereitet wer⸗ den. Und damit wären die fleischlosen Tage eine Klappe für zwei Fliegen. 5
9
* Priegsmittagstisch. Die Nahrungsmittel sind so teuer geworden, daß weite Kreise nicht mehr in der Lage sind, sich genügend zu ernähren. Um diese Sorge nach Kräften zu lindern, und von der Erfahrung ausgehend, daß für viele Personen gemeinsam zu kochen, billiger ist, als für wenige, hat die Ortsgruppe des Allg. D. Fraue n⸗ vereins beschlossen, einen nahrhaften und ausreichenden Mittagstisch zu billigem Preis für Frauen, Mädchen und Kinder einzurichten. Das Essen soll auch über die Straße abgeholt werden können. Die Eröff⸗ mung der ersten Speisestelle ist für den 15. November ge⸗ plant. Weitere Stellen in verschiedenen Stadtteilen sollen folgen, wenn die Einrichtung Anklang findet. Die Angabe des Lokals und vorgesehenen Preises erfolgt rechtzeitig im Anzeigenteil des Blattes. a
n Heimstätten für unsere Krieger. Um die Mü⸗ hen und Entbehrungen zu mildern, die unsere braven Truppen im Kampfe gegen eine Welt von Feinden gern und willig auf sich nehmen, hat seit Kriegsbeginn eine mannigfache Liebestätig⸗ keit in der Heimat eingesetzt. Eine Flut von Liebesgaben hat ihren Weg zu den Kämpfern genommen und nimmt ihn noch immer; alles Zeichen der Dankbarkeit, die wir Daheimgebliebenen auf diese Weise zum Ausdruck bringen möchten. Das ist gewiß gut und soll auch weiter so bleiben, denn all diese Gaben bringen 115 Kämpfenden nicht mur Erleichterungen, sondern auch das Ge⸗ ühl der Zugehörigkeit zu einem großen Volk von Brüdern. Das allein aber genügt nicht. Wir müssen den Männern, die draußen stehen und mit ihven Leibern einen Wall zum Schutze des heimat⸗ lichen Herdes bilden, noch in ganz anderem Maße unsere Dankbar⸗ leit bezeugen. Nicht nur ist es unsere Pflicht, befriedigende Zu⸗ stände für die Dauer des Krieges in der Heimat zu schaffen und au erhalten, darüber hinaus müssen schon jetzt die Grundlagen für eine gesunde, gedeihliche Weiterentwickelung des Staats⸗, Volks⸗ und Wirtschaftslebens nach einem glücklichen Kriege ge⸗
funden werden. So hat sich denn auch im Verlaufe des Krieges
ein Gedanke entwickelt und bereits zu fest umrissenen Vorschlägen verdichtet, der Gedanke zur Schaffung von Kriegerheim⸗ stätten. Am 20. März hat sich der Hauptausschuß für Krieger⸗ heimstätten gebildet, dem sich sofort 28 große Organisationen an⸗ schlossen, deren Zahl inzwischen auf 1954 gestiegen ist. Er er⸗ strebt ein Reichsgesetz, durch das den heimkehrenden Kriegern die Möglichkeit geboten wird, mit öffentlicher Hilfe eine Heimstätte zu erwerben, sei es zum Zwecke ländlicher oder gärtnerischer Sied⸗ lung, sei es zum Erwerb eines Wohnheims. Ueber diese große u i Frage, die jetzt die Oeffentlichkeit stark beschäftigt, wird auf Veranlassung des Evangel. Arbeitervereins, der Orts⸗ gruppe Gießen des Verbandes der unteren Post⸗ und Telegraphen⸗ Beamten und der Ortsgruppe Gießen des Deutschen Vortrupp⸗ Bundes am Montag, den 8. November im großen Hörsaal der Universität Herr Generalsekretär P. O. Rüppel aus Berlin sprechen, der durch seine zahlreichen Vorträge inner⸗ und außerhalb Deutschlands als Redner einen guten Ruf genießt.
„ Der Frauenbund der Deutschen Kolonial ⸗ gesellschast, Abteilung Gießen, schreibt uns:„Die Hinaus- fendung von Büchern und Zeitschristen an die Front, in die Lazarette und Gefangenenlager hat vorläufig einen gewissen Ab- esunden. Viele Bitten unserer Landsleute in Südwest um Hilfe sind jetzt zur Heimat gelangt, so daß wir unsere Kräste wieder mehr kolonialen Aufwendungen zuwenden müssen. Wir sagen daher allen, die uns seinerzeit in bereitwilliger Weise mit Lesestoff oder Geldspenden in die Lage versetzt haben, unseren Kriegern draußen eine Freude zu bereiten, herzlichen Dank.
er Gemeinnützige Baugenossenschaft. Am 4. l. Mts. hielt die gemeinnützige Baugenossenschaft im Hotel Schütz ihre diesjährige Generalversammlung ab, die einen verhält⸗ nismäßig guten Besuch aufzuweisen hatte. Herr Dr. Rosen⸗ berg, rsitzender des Aufsichtsrates, eröffnete die Versamm⸗ lung und gedachte in warmen Worten des im Felde gefallenen Mitgliedes des Aufsichtsrates, Herrn Prof. Dr. Klein, der allzeit ein treuer Mitarbeiter gewesen sei, wie ihm überhaupt das Wohl der minderbemittelten Bepölkerung sehr am Herzen ge⸗ legen habe. Aus dem Bericht des Vorsitzenden ist hervorzuheben, daß der Verein seit seinem Bestehen mit den größten Schwierig⸗ keiten in Bezug auf Erwerb von geeignetem Baugelände zu kämpfen hatte. Nunmehr sei jedoch Aussicht vorhanden, daß den älde Bau gelegenheit in zwei Stadtteilen geboten sei. Vor allen Dingen sei es gelungen, von der Stadt in der Parallelstraßeder Landmannstraße Bauplätze un⸗ ter günstigen Bedingungen zu erhalten. Wenn auch die vertrag⸗ lichen Einzelbestimmungen noch nicht ganz zum Abschlusse ge⸗
* 1
kommen seien, so lassen die Verhandlungen schon jetzt in aller Kürze ein günstiges Resultat erwarten. Hinzu komme, daß die Stadt, um den Bauliebhabern erste Hypotheken bis zu 80 Prozent der Taxe zu ermöglichen, sich für weitere 20 Prozent über die üb⸗ lichen 60 Prozent verbürge. Es sei hierfür von den Stadtverord⸗ neten bereits ein Betrag von 22 000 Mk. bewilligt worden. Wei⸗ ter sei aber mit dem derzeitigen Besitzer des früheren Troßschen Geländes an der Rodheimer Straße ein gerichtlich ein⸗ getragener Vertrag abgeschlossen worden, nach dem der Genossen⸗ schaft das Vorkaufsrecht auf 22 Bauplätze zu äußerst günstigen Bedingungen auf 10 Jahre eingeräumt sei. Die Vorarbeiten für dieses Projekt seien auch bereits in Angriff genommen, so daß auch hier, in nicht allzugroßer Ferne die Bau⸗ kätigkeit einsetzen könne. Alles in allem genommen, glaubte der Redner mit Zuversicht sagen zu dürfen, daß die Genossenschaft in aller Kürze mit ihrer eigentlichen Tätigkeit beginnen könne. Ohne fl erfülle hiermit die Genossenschaft eine hohe, vater⸗ ländische Pflicht, und man könne mit Rücksicht hierauf auf die Mitarbeit der zuständigen Instanzen rechnen. Nach dem Kriege werde das Wohnungsproblem akut werden und alle, die mit⸗ arbeiteten, daß in Gießen jetzt schon die richtige Vorarbeit vor⸗ genommen werde, seien des Dankes der Allgemeinheit sicher. Die Versammlung erklärte sich mit den Ausführungen einver⸗ standen und billigte die seither unternommenen Schritte von Vor⸗ stand und Aufsichtsrat.— Aus dem Berichte des Rechners war zu entnehmen, daß die Mitgliederzahl 73 beträgt. Der Reserve⸗ fonds beträgt nach den Neuzuweisungen 590,47 Mk. Der Spezial⸗ reservefonds 3208,27 Mk. Die Mitgliederguthaben betragen 9075 Mk., die Haftsumme 19 400 Mk. An Stelle des von hier verzogenen Bürgermeisters Mosig wurde Herr Kreistechniker Müller in den Vorstand und an Stelle des Herrn Dr. Klein Herr Prokurist Kuhl in den Aufsichtsrat gewählt. Die turnus⸗ mäßig ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Gundrum, Koch und Braun wurden wiedergewählt.
Landkreis Gießen.
„ Annerod, 5. Nov. Der seit Ende März d. Is. vermißte Musketier Ludwig Wehrum, Sohn des Pflastermeisters K. Wehrum hier, befindet sich nach Mitteilung eines seiner Kameraden in russischer Gesangenschaft..
Villingen, 5. Nov. Schwer heimgesucht wurde die Familie unseres früheren ersten Lehrers Thöt, jetzt in Nieder- Ramstadt. Die Eltern erhielten an einem Tage gleichzeitig die Mitteilungen, daß ihr ältester Sohn in der Champagne durch einen Granatsplitter den Heldentod fürs Vaterland gestorben und ihr zweiter Sohn am 28. September in Südgalizien von einer Patrouille nicht mehr zurückgekehrt sei. Alle Nachsorschungen nach ihm waren ergebnislos. Die beiden jungen Leute zeigten große Anhänglichkeit an ihre frühere Heimat und besuchten hier alljährlich ihre Jugendsreunde und Bekannte, die an ihrem harten Schicksal innigsten Anteil nehmen.
— Lich, 5. Nov. Prinz zu Solms⸗Hohensolms⸗ Lich, der als Oberleutnant im Jägerbataillon 11 steht, wurde das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen.
Hessen⸗Nassau.
n. Fulda, 4. Nov. In der hohen Rhön ist der Winter bereits eingezogen. Auf dem Kreuzberg hat es schon tüchtig geschneit, und unwillkürlich lenkt sich der Blick auf das dortige Kloster, eine Siedelung der Franziskaner. Ist der Kreuzberg 1 77 zur Sommerzeit rauh und unwirtlich(er ist mit 932 Metern er zweithöchste Gipfel der Rhön, die sich auf der Wasserkuppe bis nahezu an 1000 Meter erhebt), so bietet er im Winter ständig das Bild grausiger Oede und, zumal bei hohem Schnee, erschüt⸗ ternder Großartigkeit. Eisige Sturmwinde heulen über die kahlen Bergflächen und treiben dem mutigen Wanderer das Blut in die Wangen. Wenn er nicht rüstig ausschreitet, so überraschen ihn kurz nach Mittag aufwallende Nebel und verwehren ihm den Blick. Im Januar sinkt hier das Thermometer oft auf 20 Grad minus; dann hängen armdicke, bis 2 Meter lange Eiszapfen am des Klosters, Schneestürme peitschen gegen die grauen Mauern, bei jedem Schritt quietscht und knarrt der Schnee. Mit welcher Gewalt der Sturmwind hier oben einherfegt, dafür legt das mächtige, 23 Meter hohe Kreuz auf dem Wipfel des Berges Zeugnis ab. Dieses schon seit dem frühen Mittelalter hier auf⸗ gerichtete Wahrzeichen, das dem Berge seinen Namen gab, ist häufig geknickt worden. Ein furchtbarer Boreas, der am 16. Ok⸗ tober 1882 über den Kreuzberg hinweg brauste, zerbrach das aus mächtigen Baumstämmen gefügte Kreuz just so, als wenn es aus schwächlichen Latten gezimmert worden wäre. Die Höhe der Schneedecke war oft 2 bis 2½ Meter, wiederholt wuchs sie bis zum ersten Stockwerk des Klostergebäudes an. In solchen Zeiten ist jeder Verkehr vom Kloster mit der Außenwelt aus⸗ geschlossen; selbst mit Skiern kann man nicht ins Tal hinter kommen. Ein Aufstieg ist gänzlich unmöglich. Die Klosterbrüder müssen daher vom November bis zum April ein hartes, welt⸗ abgeschiedenes Leben führen; sie sehen in diesen Monaten oft kein fremdes Gesicht.
ul. Limburg, 5. Nov. In der heutigen Stadtverord'⸗ netensitzung wurde mitgeteilt, daß der seitherige langjährige Stadtverordnetenvorsteher Kommerzienrat Casensly der Stadt seinen Garten schenkungsweise überlassen hat.— Um die Lahnwasserkräfte in den Dienst der Stadt zu stellen, hat die Stadt Limburg die in Konkurs geratene Burkhartsche Mühle an der oberen Lahn käuflich zum Preise von 50 000 Mark erworben. Mit der vor kurzem angekauften Engelmannschen Mühle hat sich die Stadt durch die Erwerbungen die eigene Erzeugskraft für Elektri⸗ zität zum städtischen Gebrauch gesichert.
Vermischtes. Berlin, 4. Nov.(W. T. B. Amtlich.) Heute nachmittag 2 Uhr 30 Min. stieß der von Püttlingen an der Saar nach Völk⸗ lingen abgelassene Personenzug 3708 bei Kilometer 1,2 auf den Schluß des dort vor dem Einfahrtssignal des Bahnhofes
—————————
„
Völklingen haltenden Güterzuges 7234. Die beiden Schluß; wagen des Güterzuges wurden dabei ineinander gedrück 4 Ein Schaffner wurde schwer, ein zweiter leicht verletzt. Der Materialschaden ist unerheblich. Die Schuld teisst den Jahrdienst⸗ leiter der Blockstelle Heidstock, der vom Dienste zurückgezogen worden ist.
Spielplan des Gießener Stadttheaters.
Direktion: Hermann Steingovetter Sonntag, den 7. November, nachmittags 3% Preisen:„Die fünf Frankfurter.“ Ende 5 ¼ Uhr. bei kleinen Preisen:„Herrschastlicher Diener gesucht.“ Ende gegen 9% Uhr. Dienstag, den 9. November, abends 8 Uhr, bei gewöhn⸗ lichen Preisen(ermäßigt), 4. Dienstags Abonnement Vorstellung: „Mein alter Herr.“ Ende nach 10 Uhr. Mittwoch, den 10. Nop., abends 8 Uhr, bei Volkspreisen: Zu Schillers Geburtstag: Volks- und Schliler-Vorstellung:„Kabale und Liebe.“ Ein bürgerliches Trauerspiel in 5 Akten von Friedrich von Schiller. Ende nach 11 Uhr. Freitag, den 12. November, abends 8 Uhr, bei gewöhn⸗ lichen Preisen(ermäßigt), 5. Freitags-⸗Abonnement⸗Vorstellung:„Die Venus mit dem Papagei.“ Ende nach 10 Uhr. Sonntag, den 4. November, nachmittags 3½ Uhr, bei kleinen Preisen:„Herr- schaftlicher Tiener gesucht.“ Ende gegen 575 Uhr. Abends 77¼ Uhr, bet kleinen Preisen:„Wie einst im Mai.“ Ende nach 10% Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
1
Uhr, bei kleinen Abends 7½ Uhr,
2 2 ä 2 3 3 8 822 222 1 7 25 2 2 wos, Je 5 e e e eee 3 2„„ r 58 1015 E83 88 S S 8„ 5 I 5 2 D 2 0 g J 5. 2— 7,6 5,1 66— 6 Sonnenschein 5. 8— 4,7 5,5 87—-— Heller Himmel 6. 7— 0,9 44 90— 3 Bew. Himmel g Höchste Temperatur am 4. bis 5. Nov. 1915 + 8.30. Niedrigste„ F Un + 2,4“„
Miederschlag: 0,0 mm.
. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 7. Nov. 1915: Wechselnd bewölkt, doch meist trocken, Temperztur wenig geändert.
Letzte Nachrichten. Ein deutscher U-Bootsangriff bei Saloniki.
Budapest, 6. Nov.„A Vilag“ meldet aus Saloniki: In der Nähe von Saloniki versenkte ein deutsches Unterseeboot mit einem gut gezielten Torpedoschuß ein englisches Transportschiff. Das Schiff sank binnen wenigen Minuten. Die an Bord befindlichen 800 Personen sind umgekommen. Das Unterseeboot entkam unversehrt.
Bratianu über die rumänische Politik.
Budapest, 6. Nov. Der, Ministerpräsident und Führer der rumänischen liberalen Partei, Bratianu, versammelte heute bei sich eine Anzahl Kammerabgeordnete, Senatoren aus der Kammermehrheit, Hauptleute und Bürgermeister, denen er den Stand der auswärtigen Politik auseinandersetzte und zu ihnen sagte, daß die bisherige Politik der Regierung die einzig mögliche war. Er betonte, Rumänien habe sich bisher nach keiner Seite hingeneigt. Die bisherige Politik habe gute Ergebnisse gehabt. Die Versammelten sprachen Bratianu ihr Vertrauen aus. g
Die verzweifelte Lage Montenegros.
Sofia, 6. Nov. In Gesprächen, die König Nikolaus von Montenegro mit den diplomatischen Vertretern der Entente führte, lenkte er die Aufmerksamkeit auf die traurige wirtschaftliche Lage des Landes, dessen Not durch den Zuzug zahlreicher Flüchtlinge aus Serbien ins Unermeßliche steige. Der König erklärte den Gesandten, er werde, wenn auch blutigen Herzens, sich entschließen müssen, den Flücht⸗ lingen den Einzug in sein Land zu verwehren, falls die Enkente nicht rasch und ausgiebig materielle Hilfe gewähre.
Kritik gegen die englische Kriegführung. 5
Stockholm, 6. Nov. Die Morning Post stellt in Aus⸗ sicht, daß bei der Debatte über die neuen Kriegskredit⸗ von 250 Millionen Pfund Sterling nicht nur die Frage d Dardanellenaktion, sondern die ganze Krie führung beleuchtet werden soll. Die Ankündigung des„Dai Chronicle“, daß auch Lord Morlei wie Lord Cromer der Seite der Opposition Platz genommen haben, deuten dar hin, daß die Regierung einen Ansturm schärfster Kritik auch liberaler Seite zu gewärtigen haben wird.
Viele 100 000 schon ius Feld gegangen.
FKriegspackung, sehr geeignet zum Beipacken: 869788
Emser
Gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, sowie in- folge des Zuckergehaltes als Stärkungsmittel
„Liebesgabe“
Pastillen
I 2CCCĩↄ sehr beliebt bei den Feldtruppen.
.......———————— 8
5 0 2 5 0 27 g NSer 4 f 5 Beste 2pf. Cigarelte 5 48 c Deutsches Fabrikat- Trustfrei 5 22 GEORG N daSHANTZ I AKTENSESELLSCHAFLT A 2 e...——V—V—V—V—V—V—V—V—V——
Während der Kriegsdauer mit Ausnahme des Monats
h vorrätig: Biberschwanz-
on
Statt Karten
Die glückliche Geburt eines
zeigen hocherfreut an
Louis Datz und Frau Emmy, geb. Haas
800 5 gutgehende Taschenuhren
v. 5 bis 12 Mk. mit u. ohne Radiumleuchtblatt u. Ga⸗ rantie mit 06061
20 Proz. Nachlaß
im einzeln zu verkaufen. Von 6 Stück an weitere Preis⸗ ermäßigung v. 10%. Gg. Koch, Uhrmacher u. Armee⸗ uhren⸗Vertrieb, Munlstr. 2.
Schöne kleine gesunde Speise⸗Zwiebeln
Mädchens
Bismarekstrasse 16
des
———
kleine Sorttexung, so lange Vorrat, per Ztr. Mk. 18.75 inkl. guten Sackes prompt, reell unter Nachnahme. 12
b Pulver frisch eingetr. Ei- Adler-Drogerle, Sel⸗ tersweg 39, Otte Schaal.
Dachziegel. f öl Karl Ochs jr., Mainz werke Abendstern. ac e ele bon 87 15
Sindladen
in allen Stärken. 87330
E. Doemling, Giessen.
Sarg-Lager Halte stets ein größeres Lager von 8516 S Särgen
in allen Preislagen
Emil f. Müller, Senberstrage 2d.
7 Bestandteile enth. m. prima Düttelvalver. Muster f. 2 Pfd. gegen 50 Pfg. Orbicol⸗
Versand, Breslau. B 100
Zöpfe! Dreher, Haar- Uhr · keiten, Tonpets, Scheltel uud Perücken werden billig angefertigt.
Zöpfe Werden gefärbt. Damenkopfwaschen, mit Frisur 1 Mk. 1731
Ecke der Goethestraße.
Zwiebeln
Prima sächsische mitteldicke Dauerware, 871988 50 Kilo.. Mk. 20.75 25 Kilo.. Mk. 11.00 versendet unter Nachnahme Jacob Stern- simon, Friedberg(Hessen), Tel. 368.
Feueranzünder% empfiehlt Adler⸗ Drogerie,
Seltersweg 39, Otto Schaaf.
Dezember wird mein Verkaufsladen:
Adler-Drogerie, Seltersweg39
an Wochentagen, außer Samstags, abds./ 5Uhr, geschlossen.
Firma OttosSchaaff
u. Tichy, Seltersweg 43
Mediz. und techn. Drogen, Chemikalien, Material- und Farbwaren, Verbandstoffe, mediz. Nuhr- u. Kräftigungs-
mittel, Parfumerien,
Körperpflegemittel.
Badesalze,
Mineralwasser, Mineralsalze, Mineralpastillen usw. 82
Artikel für
Telcpast-Pactungen
in großer, reichhaltiger Aus⸗ wabl; erstklassige Ware
„Für unsere Soldaten H. Treppinger, Selters
e Pulle
das Beste““ empfiehlt
Limburger Käse frisch eingetroffen, prima Handkass setebe mare land- wurst evi Lebensmiftel.
andere e917
. Geflügel, Schweine Hunde billig. Liste fr. Gral, Futtermühle.
Emil Fischbach. Anerbach 12, Hessen. IA he


