Ausgabe 
(3.11.1915) 259. Zweites Blatt
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Gestern mittag 1 Uhr entschlief sanft nach langem, mit groger Geduld ertragenem Leiden meine liebe, unvergehliche Frau, meine treue Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine Hardtmann geb. Löber

im Alter von 55 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Hardtmann II. Heuchelheim, den 2. November 1915. Familie Löber

Familie Kröck.

Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittag 4 Uhr, vom Trauerhause(Gießener Straße 75) aus statt. 8024

Auf Feindesboden, schwer und müde, Sank bin dein Haupt zur le zten Ruh', Für's Vaterland gabst du dein Leben, Schlaf wohl, du wackrer Streiter, du. Warst noch so jung, starbst viel zu früh, Wer dich gekannt, vergißt dich nie. Noch liegt es in des Höchsten Plan,

Was Gott tut, das ist wohlgetan.

In fremder Erde ruhet nun mein Glück, Du leurer Gatte kehrst nie mehr zurück.

Auf Wiedersehen! sprachst du und zogst hinaus,

Zu schützen uns r Vaterland und Haus.

Auf Wiedersehen! schriebst du in jedem Brief voll Freud', Nun bat die Freude sich gekehrt für uns in tiefstes Leid. Auf Wiedersehen! So rufen wir dir zu, in lichten Höhen,

Nach 15 monatlicher treuer Pflichterfüllung starb den Heldentod fürs Vaterland am 20. Oktober infolge eines Rückenmarkschusses unser lieber, guter Sohn, Bruder, Schwager, Pate und Onkel

Hch. Hofmann

Unteroff. der Landwehr im Res.-Inf.-Regt. 116, 8. Komp. Inh. des Eisernen Kreuzes u. der Hess. Tapferkeitsmedaille

im Alter von 29 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen: L. Hofmann III. und Frau L. Hofmann VI., z. Zt. Belgien, und Familie K. Hofmann, z. Zt. Biebrich.

Lollar, den 2. November 1915.

Wiedersehen wer seine und unsere Hoffnung! 05981

Unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

im Alter von 30 Jahren.

In tiefem Schmerz:

den 28. Oktober 1915.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung!

Den Heldentod fürs Vaterland bist Bester du gestorben, Mit deiner tapferen Hand hast du dir Himmelslohn erworben. Ach, viel hast du gelitten bei deiner ersten Wund,

Doch Gott war immer mit dir und machte dich wieder gesund. Dann zogst du zum zweitenmal hinaus,

Aber bald kam die Trauerkund' nach Haus.

Denn kaum 5 Wochen warst du in Feindesland,

Da starbst du schon zu früh den Tod fürs Vaterland.

Du Warst der Mutter Stolz und des Vaters grösstes Glück, Nun kehrst du nimmermehr ins Elternhaus Zurück.

Aber in Gottes Ratsch luss steht geschrieben:

Es seh'n sich wieder, die sich lieben.

Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Bräutigam

Nach uns gewordener Mitteilung ist unser lieber kürs Vaterland gestorben ist.

Sohn, Bruder, Schwager und Enkel

Wilbelm Seipp

In tiefer Trauer: Ludwig Happel, Polizeidiener, und Frau

Und tragen still den Schmerz, denn Gottes Wille ist geschehen.

Am 2. Oktober staxb den Heldentod fürs Vaterland mein innigstgeliebter, herzens' guter, unvergesslicher Gatte, der liebevolle Vater selnes Kindes, mein treuer Sohn,

Landsturmmann Wilhelm Hausmann

Gefreiter im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 349, 12. Kompagnie

Wilbelm Happel

Landsturmmann im Reserve- Infanterie- Regiment Nr. 118, 6. Kompagnie

Frau Lina Hausmann, geb. Müller, und Kind Röthges, Münster, Heinrich Hausmann, Gemeinderecbhner Adam Müller, Zimmermeister, und Frau

nebst allen trauernden Angehörigen.

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Heute erhlelten wir die 1 Nachricht, dass unser innigstgeliebter, braver

im Alter von 27 Jahren am 22. Oktober im Feldlazarett infolge eines Brustschusses

Feldw.-Leutnant K. Happel, z. Zt im Felde, und Familie

Gefreiter Ludwig Happel, 2z. Zt. in Garnison, und Familie Reservist im Reserve- Inf.-Regt. Nr. 253, 12. Kompagnie 15 arteh Heppel, am 15. Oktober im Kampfe fürs Vaterland gefallen. Paul Happel, 2. Zt. in Ausbildung in tlefer Franer: Kart Stanpf I. and Pane N. 1 1 Hausen, Giessen, Garbenteich, 30. Oktober 191 05966

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! 861⁰

In der Blüte weggerissen. Gingst der ew'gen Heimat zu.

Nimm aus heibersehnter Heimat Unsre Tränen mit zur Ruh!

Danksagung.

Allen, die meinem innig geliebten, guten Mann auf so mannigfaltige Art die letzte Ehre erwiesen und mir durch ihre Teilnahme wohlgetan haben, danke ich auf das wärmste.

W Elise Thöt.

Gießen, den 2. November 1915.

Im Kampfe fürs Vaterland starb am 14. Oktober im Kriegs- lazarett an den Folgen einer schweren Verwundung den Heldentod unser vlelgeliebter zweiter und letzter Sohn

Heinrich Lepper Musketier im Res.-Inf.-Regiment Nr. 81.

In tiefer Trauer:

Justus Lepper II. und Frau. ü Alten- Buseck, den 30. Oktober 1913. 05932 0 5 5 N

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Wiedersehn war seine und unsre Hoffnung!

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Ihre Kriegs-Trauung

beehren sich anzuzeigen

Dr. med. Hans Regner

2. Zt. Oberarzt im Felde, und Frau Lisel, geb. Schneeweis

Mainz 3. November 1915 Glehen

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