Ausgabe 
(1.11.1915) 257. Erstes Blatt
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Aus Stadt und Cand. g.. Gießen, 1. November 1915. Der Reichskanzler D. theol. von Gießen.

Am gestrigen Gedenktage der Reformation hat die thev⸗ logische Fakultät der Landes⸗Universität den Kanzler des Deutschen Reiches von Bethmann Holl⸗ weg ehrenhalber zum Doktor der Theologie er⸗ nannt. Die Ernennungsurkunde spricht von dem Staatsmann, der dem Kriege ehrlich zu wehren strebte, auf reines Gewissen in deutschem Handeln hält, in er⸗ zwungenem Kampf der sittlichen Kraft des Volkes fest vertraut, in starkem Glauben deutscher Zukunft die Wege bahnt.

In folgendem Telegramm hat der Reichskanzler der Fakultät bereits seinen Dank ausgesprochen:

Der theologischen Fakultät der Universität Gießen beehre ich mich für die gestern ausgesprochene Ernennung zum Doktor der Theologie meinen herzlichen Dank zu sagen. Ich betrachte es als eine tir besonders wert- volle Auszeichnung, nunmehr mit der Universität der Stadt nahe verbunden zu sein, in deren Mauern meine Ahnen Generationen als Bürger gelebt haben.

D. Dr. von Bethmann Hollweg. *

* Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt Feldwebel Leutnant Ludwig Brück im Landwehr Infanterie-Regiment Nr. 116, z. Zt. kommandiert zur Insanterie-Ersatztrupde(Weiten

* Verwundete und erkrankte Kriegsteil⸗ nehmer werden darauf hingewiesen, daß sie in dem Diens⸗ tags und Freitags nachmittags von 23 Uhr im Sol⸗

datenheim stattfindenden Unterricht in der So⸗ zialen Gesetzgebung über alle Fragen reichs⸗ esetzlichen Kranken⸗, Invaliden⸗ und Hinter enenver⸗ Ansprüche

1 sowie über die Geltendmachung d unentgeltlich Aufklärung erhalten.

Der e wird in einer in der heutigen Nummer befindlichen Bekanntmachung des Ministe⸗ riums für die fünf großen hessischen Städte um 15% niedriger als die Berliner Grundpreise festgesetzt. ö

* Doktor Klaus. Im Stadttheater sah man gestern abend einen lieben, alten Bekannten, dem man 6 recht von Herzen die Hand drückt, L'Arronges Doktor Klaus. Unter der Spielleitung von Otto Conradi brachte das 1 eine prächtige, solide Leistung heraus, die sich recht wohl auf dem Spielplan sehen lassen darf. Das gut gelaunte und zahlreiche Publikum ließ sich von L'Arronges Lebenskennerschaft mit aller Aufmerksamkeit die dutzend Schnurren und gemütlichen 25995 krach⸗Geschichten, die der Toktor Klaus einzurenken hat, vor⸗ erzählen es war Stimmung im Zuschauerraum Nur anfangs drohte ihr einigermaßen eine Klippe, als die Zahl derer, die immer noch ein wenig Zeit haben, nicht alle werden wollte. Die harmlose Vorurteilslosigbeit, mit der gestern abend die Nach⸗ züglergruppen noch eine Viertelstunde nach Beginn der Vorstellung auf ihre Plätze klapperten, hatte etwas Entwaffnendes an sich; so selbstverständlich ging man dabei zu Werke. Wer auf die pechtzeitig Gekommenen nicht achten will, nehme wenig tens Rück⸗ ficht auf die Künstler Nun, umso besser gings dann as ales im Gleise war Wilhelm Hellmuths Doktor Klaus sprach wir rühmen es dem Künstler nicht zum ersten Male nach die Sprache einer echten und ungekünstelten Gefühlswärme. Die prachtvolle

igur dieses Leib⸗ und Seelendoktors redete in der kernhaften Dar⸗ lung genau so, wie ihr ihr Schöpfer den Schnabel hat wachsen lassen. Prächtig war auch das Faktotum des Doktors, dessen un⸗ 18 Liebe zur Medizin Rudolf Goll zu einer wahren Fund⸗ grube für allerlei mimische und oratorische Komplikationen machte, um in seinem Stil zu reden. Vornehme und saubere Arbeit machte auch Albert Stettner als Juwelier Griefinger. Eine ganze Reihe von Szenen gedacht sei namentlich der Sprechstunde und des filzschuh⸗ und fäustlingbewehrten Wartens auf den durch ärzt⸗ liche Pflichten absorbierten Ballvater waren von so herzlich⸗ komischer und vor allem natürlicher Wirkung, daß man sie sich cher gar nicht denken konnte. Auguste Frenzel und Else urghoff seien deshalb noch besonders auszeichnend genannt; letzterer hätte man nur eine Kleinigkeit, nämlich die ein wenig nach Liebhaberbühne schmeckende Kniestellung bei dem väterlichen Appell ans warme, kindliche Gemüt, verdenken können. Auch alle andern Rollen waren in fleißigen und liebevollen Händen.

Religföse Kriegsvorträge. Auf den Vor⸗ trag überDeutsches Christentum, den Prof. D. Schian heute abend 8 Uhr in der Stadtkirche hält, sei nochmals hin⸗ gewiesen. Das Thema ist im Zusammenhang mit dem Krieg so viel erörtert worden, daß seine Behandlung auf lebhaftes Interesse rechnen kann.

Brieflicher Stenographieuntericht in den deutschen Militärlazaretten. Vor einigen Wochen ist vom Deutschen StenographenbundeGabelsberger(Vorsitzender Kreisschulinspektor Professor Pfaff, Darmstadt) brieflicher Umterricht in Gabelsbergerscher Stenographie an Verwundete eingerichtet werden, an dem sich bereits 2000. Verwundete mit 15 Teil W Erfolge beteiligen. Die i e am Unterricht, der für Verwundete selbstverständlich völlig kostenlos ist, wird diesen eine wertvolle Gelegenheit zur Erwerbung nutz⸗ bringender Befähigung bieten. Die Kosten werden aus einer beson⸗ ders dafür begründeten Stiftung,Gabelsbergerscher Krieger⸗ dank, aufgebracht. Anfragen sind zu richten an den Deutschen Stenograp enbund Gabelsberger, Darmstadt, Neckarstraße 4.

* Preußische Klassen⸗Lotterie. Die Erneuerung der Lose zur Schlußklasse der 6.(232.) Lotterie muß unter Vor⸗ legung des Vorklassenloses bis zum 3. November abends 6 Uhr 70 Auch müssen bis zu vorgenanntem Termin die Frei⸗

o se gegen Rückgabe der Gewinnlose eingelöst werden. Die Ziehung der Schlußklasse beginnt am 6. November und endigt

Kreis Büdingen. * Borsdorf, 30. Okt Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielt der Wehrmann Wilhelm Michel. Kreis Lauterbach. J. Grebenhain, 31. Ott. Ter als vermißt gemeldete Wehrmann Karl Pfeil von hier hat seinen Angehörigen die Mit- teilung zugehen lassen, daß er sich in französischer Gefangen

schaft befindet. Kreis Schotten.

. Volkartshain, 30. Okt. Das Militär⸗Sani⸗ tätskreuz erhielt der Lehrer Rabenau.

* Ober⸗Seemen, 30. Okt. Lehrer Schultz, Kriegs⸗ freiwilliger, wurde zum Unteroffizier befördert.

Kreis Friedberg.

e Nieder⸗Florstadt, 30. Okt. Den Heldentod st arb der Lehrer Dietz. Die hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Lehrer Heller. 0

r Friedberg, 30. Okt. Lehrer Schwalm wurde zum Offizierstellvertreter ernannt.

Kreis Wetzlar.

F. C. Krosdorf, 31. Okt. Die 16 jährige Lina Weber, die in einer Gießener Zigarrensabrik beschästigt war, verübte in der elterlichen Wohnung Selbstmord.

Hessen⸗Nassau.

Frankfurt a. M, 1. Nov. Die Stadt verausgabte seit Kriegsbeginn für Zwecke der Kriegsfürsorge 16,5 Millionen Mark; hiervon entfallen auf Familienunter⸗ stützungen 11,7 Millionen Mark. Gegenwärtig werden 71000 Personen unterstützt und zwar 24 100 Ehefrauen, 41 000 Kinder und 6000 sonstige Angehörige. Da die städti⸗ schen Mittel aufgebraucht sind, ersucht der Magistrat die Stadtverordnetenversammlung um Bewilligung von wei⸗ teren 5 Millionen Mark.

X. Gelnhausen, 30. Okt. In der Sitzung des Kreistages teilte der Vorsitzende mit, daß nach eingehender Revisson der Kassen- und Buchführung der Gelnhäuser Kleinbahnen sich ein Fehlbetrag von 4667,12 Mk. ergeben habe, der auf den verstorbenen Verwastungs direktor Ziegler zurückzuführen sei. Angebörige desselben haben die Deckung übernommen. Ziegler 95 vor Monaten geflüchtet und hatte sich in München ver- giftet

Schwarze Diamanten in Preußen.

Die Kohlenfrage ist für einige Staaten sehr bedeu⸗ tungsvoll geworden, nicht für Deutschland, wohl aber für Frankreich und Italien, auch für Rußland. Auch einige neu⸗ trale Staaten leiden unter dem Kohlenmangel. Deutschlano ist auf diesem Gebiete wohl gerüstet. Es kann seinen Bedarf selbst decken und ist von den Stürmen des Weltkrieges un⸗ abhängig. Die Kohlenerzeugung in Deutschland ist durch den Krieg nur ganz unwesentlich verringert worden. Wenn man einen ungefähren Ueberblick über den Wert dieser schwarzen steinernen Erdschätze in Deutschland haben will, so braucht man nur die Steinkohlenbesitztümer des preußi⸗ schen Staates zu betrachten. Denn ein großer Teil der in deutscher Erde schlummernden wertvollen schwarzen Dia⸗ manten gehört ihm. Nach den letzten amtlichen Zahlen betrug vor dem Kriege die Kohlenförderung der staatlichen preußi⸗ schen Steinkohlenbergwerke 25,2 Millionen Tonnen im Jahre. Auch an Koks, den manche Hausbesitzer jetzt dringend ersehnen, war die Ausbeute gut. Sie belief sich auf mehr als zwei Millionen Tonnen. Ferner werden in staatlichen Berg⸗ werksbetrieben noch Kalisalze, Steinsalz, Eisenerze, Blei, Zink und Kupfer sowie Braunkohle gewonnen, so daß der gesamte Reingewinn der preußischen Bergverwaltung im Jahre sich auf rund 55 Millionen Mark beläuft.

Davon kommt das meiste auf die Steinkohlen. Die staatlichen Steinkohlenwerke liegen in Oberschlesien, im Saarbrückener Revier, in Westfalen und im Hannoverschen am Deister. Die oberschlesischen Betriebe erbringen etwa 18 Millionen Mark Reingewinn. Sie sind in starker fortschreitender Entwicklung und haben auch an Oesterreich⸗ Ungarn und Rußland geliefert. Die Saarbrücker Gru⸗ ben erbrachten sogar 20 Millionen Mark Reingewinn. Auch die westfälischen staatlichen Gruben haben ihre Förde⸗ rung dauernd vermehren können. Dasselbe gilt von den Bergwerken am Deister und bei Obernkirchen.

Insgesamt wurden in staatlichen Gruben im Jahre 1913, für das jetzt die Zahlen abgeschlossen vorliegen, 25 174 407 Tonnen im Werte von nahezu 300 Millionen Mark zutage gebracht. Dabei wurden noch für 35 Millionen Mark Koks gewonnen, für fast 2 Millionen Mark Briketts und für 7 Millionen Mark Ammoniumsuffat.

In den staatlichen Steinkohlenwerken, deren es 23 gibt, sind nicht weniger als 100 000 Personen beschäftigt. Die meisten wieder im Saarrevier, nämlich 50 000. Auf Ober⸗ schlesien kommen 22000, auf Westfalen 20 000 und so fort. Es sind also gewaltige wirtschaftliche und soziale Werte, die hier im Umlauf sind.

ö Vermischtes. Ermordung einer Familie.

* Danzig, 31, Okt.(WTB Nichtamtlich.) In Dach⸗ stüblau bei Preußisch⸗Stargard sind die Schwiegermutter, die Ehefrau und ein 4 jähriger und ein 15jähriger Sohn des Müllers Schwedowsky letzte Nacht ermordet worden. Die Mörder zündeten das Haus an, so daß alle Leichen verbrannten. Ein 17 jähriger Sohn des Müllers wurde von den Mördern schwer verletzt, rettete sich aber durch einen Sprung aus dem Fenster und wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Die Mörder sind vermutlich drei entwichene Zöglinge der Erziehungs⸗ anstalt Konitz. 1

* Köln, 31. Okt. Der Verleger derKölnischen Zeitung und der Firma M. Du Mont⸗Schauberg, Geheimer Kommerzien⸗ rat Dr. Josef Neven Du Mont, ist heute nachmittag

an den Folgen eines Wagenunfalls, den er vor einigen Tagen er⸗ litten hatte, im Alter von 58 Jahren gestorben.

Vriefkasten der Redaktion.

Mm. w. Zweitägige Tour zur Edertalsperre und Kassel⸗ Wilhelmshöhe. Erster Tag: Ab Gießen 812 vorm. oder Eilzug 1018s nach Wabern, von dort 12 Uhr 12 Min. nach Bad Wildungen. Von da 2 Stunden zu Fuß über Giflitz, Mehlen, Affolden nach Hemfurt an die Sperrmauer. Von da 7 Stunden nach Schloß Waldeck. Uebernachtung im Schloßhotel. Iweiter Tag: Fußtour am Edersee entlang über Berich Nd.-Werbe nach Sachsenhausen. Von Sachfsenheusen ab 1122 vorm. nach Corbach, von da 1218 nach Volkmarsen, von da 129 nach Kassel. Fahrt mit der Elektrischen zur Wilhelmshöhe. Ab Kassel 6.2 oder D-Zug 94, an Gießen 9 bezw. 1201. Empfehlenswert ist auch die Tour nach Kassel⸗Wilhelmshöhe, von da nach Wabern, am 2. Tag dann nach Bad Wildungen, von da nach Sachsen⸗ hausen, Fußtour nach Nd-Werbe, am Edersee entlang nach Schloß Waldeck, von da nach der Sperrmauer bei Hemiurt, Weitersahr' von Bahnhof Buhlen aus nach Wabern und von da nach Gießen

Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 2. Nov. 1918: Trüb und regnerisch, jedoch unbeständig; Temperatur wenig

Letzte nachrichten.

Die innere Krise in Rußland.

Stockholm, 1. Nov. In der zweiten Novemberhälfte soll nach Moskau ein abermaliger Kongreß des russischen Städtetages und wahrscheinlich auch der russischen Semst⸗ wovertreter einberufen werden. Offenbar soll sich dieser neus Tongreß ausschließlich mit Teuerungsfragen und der Zufuhr von Lebensmitteln befassen. Es unterliegt aber keinem Zweifel, daß der Kongreß abermals versuchen wird, jene allgemeinen poli⸗ tischen Fragen zu berühren, die den Septemberkongreß zu einem 1 8 sensationellen Ereignis gemacht haben und schließlich so

äglich gescheitert sind. Ein Unwohlsein Sasonows.

Stockholm, 1. Nov. Sasonow ließ in Paris und London erklären, daß er an den Pariser Besprechungen

der diplomatischen Leiter der Ententemächte in olge seines stark angegriffenen Gesundheitszustandes nicht teil⸗

nehmen könne. Die serbischen Verluste.

Budapest, 1. Nov.A Vilag berichtet aus Sofia: Seit Beginn des serbisch⸗bulgarischen Krieges wurden 14 500 Mann Gefangene nach Bulgarien gebracht. Ueber die Verluste der Serben an Menschen und Material liegen aus Saloniki und

Sofia Meldungen vor, nach denen seit Beginn der serbisch⸗bul⸗

garischen Operationen die Serben enormes Material verloren haben. Etwa ein Viertel der gesamten serbischen Artillerie ist ent⸗ weder kampfunfähig geworden oder in die Hände des Feindes gefallen.

0 Ein französisches Infanterie⸗Regiment auf dem Balkan⸗Kriegsschauplatz vollständig aufgerieben.

Wien, 1. Nov. Die französische Regierung hat durch Vermittlung des Genfer Roten Kreuzes bei der bulga⸗ rischen Regierung anfragen lassen, welche Zahl von Mannschaften des 174. Infanterie⸗Regiments, das bei Valandown gegen die Bulgaren gekämpft hat und von dem kein Mann zurück⸗ gekommen ist, verwundet oder un verwundet in bulgarische Kriegs⸗ gefangenschaft geraten ist. 5 5

Sofia, 1. November. Der Kriegsberichterstatter desBer⸗ liner Lokalanzeigers erfährt, daß es rein französische Trup⸗ penvon Gallipoli waren, die am Samstag mit den Bulgaren zusammenstießen. Sie hatten gute Gewehre, waren sonst aber schlecht ausgerüstet und waren abgerissen, meistens Chasseurs d' Afrique. Diese benutzten jede Gelegenheit, um zu desertieren. Sie verkaufen ihre Flinten für 70 Franken und geben ihre Ehren⸗ zeichen für Essen her. Sie kommen in Trupps von 10 bis 12 Mann. Sie sind ungewöhnlich demoralisiert noch von Gallipoli her und sagen, daß die Offiziere die Truppen nicht mehr regieren

können. Bulgarisches Getreide für Deutschland.

Sofia, 1. Nov. Beamte der vom Reichsamt des Innern in Berlin eingerichteten Einkaufsgesell⸗ schaft sind hier eingetroffen und haben hier unter weit⸗ gehendem Entgegenkommen der Regierung ihre Arbeiten aufgenommen.

Das holländische Orangebuch.

Amsterdam, 1. Nov. In dem holländischen Oxangebuch ist ein Bericht veröffentlicht, den der Ober⸗ befehlshaber der Land⸗ und Seestreitkräfste von dem Kapitän Quanjer anfertigen ließ und aus dem hervorgeht, daß alle Ge⸗ rüchte über Verletzung holländischen Gebietes durch Deutschland bei dem Aufmarsch der deutschen Truppen in Belgien unwahr ind. Unter den Zeugenaussagen sind beeidigte Erklärungen von fünf Belgiern. Eine Abschrift hiervon ist den Regierungen vo Belgien, England und Frankreich angeboten worden..

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Die Aerzte empfehlen 3. ulver 40 Asthma- Cigarillos g, a D. R. G. M. No. 26122 und 26617. Erhältlich in d. Apotheken.(sss Apotheker Neumeier, Frankfurt am Main.

am 2. Dezember. e 88 8 NI 0

8 1 0 Die Rur im Hause), 8 5 Vernachlässigte und veraltete Katarrhe führen leicht zu chronischen Erkrankungen der Luftwege und Lungen, zu Rachen⸗, Nasen⸗, Kehlkopf⸗ und Luftröhren⸗Ka⸗ tarrhen, zu Asthma, Bronchial⸗ und Lungenentzündungen usw. sowie zu allgemeinen Fieber⸗ und Er⸗ kältungskrankheiten, welche, wie die tückische Influenza, mit Recht gefürchtet sind. So kann ein solcher vernachlässigter Katarrh eine plötzlich recht üble Wendung nehmen..

Eine sofortige energische Bekämpfung jedes Katarrhs, mag er nun milde oder in der schweren Form der Influenza auftreten, ist deshalb unbedingt geboten. Diese muß sich aber bis in die Tiefen der Lungen erstrecken, denn gerade da ist die Gefahr am größten, weil sich die feinen Verästelungen der Luftröhren in den Lungen, die Bronchien, immer wieder mit zähem, Bakterien durchwuchertem 77 50 füllen. 1 nun durch Tancrss Inhalator, aus we die heilkräftige Flüssigkeit in Form eines feinen, nicht nässenden, gasartigen Nebels austritt und zwar so fein, daß man

17 85 Nebel wie Zigarrenrauch ein⸗ und ausatmen kann, wodurch er bis in die feinsten Teile der Luftwege gelangt. Dadurch erklären sich die schnellen, bisher bei Katarrhen der

Luftwege ganz ungewohnten Erfolge, welche e Aerzte veranlaßten, Tancrés Inhalator aufzunehmen und ihren Patienten zu verordnen. Es liegen bereits 20 000 Anerkennungsschreiben von Aerzten und dankbaren Patienten vor. So schreiben: Herr Eisenb.⸗Werkmeister Fr. Strempel, Fra nkfurt

(Main), Mainzer 1 5 145 II: Ich bin von der Wirkung Ihres Inhalators sehr befriedigt. Nach Benutzung einiger Wochen war ich von einem langwierigen hartnäckigen e befreit und werde ich die Verwendung dieses Apparates na Möglichkeit weiter empfehlen. Herr Josef Schäfer, Hoch⸗ eim g. M., Kronprinzenstr. 13: Ich litt seit Jahren an einem artnäckigen Rachenkatarrh, festem Schleim, der sich nie löste. achdem ich Ihren Inhalator ungefähr 4 Wochen benutzte, war das alte Leiden verschwunden und ist bis jetzt nach einem halben Jahr nicht zurückgekehrt. Ich kann Ihnen nicht genug hierfür danken und muß Ihren Inhalator der gesamten leidenden Mensch⸗ it warm empfehlen. Frau P. J. Bender, Baugeschäft, chwanheim a. M.: Ihren Taners⸗Inhalator benutze ich, seit ich denselben bezogen habe, mit vorzüglichem Erfolg. Ich habe bei Heiserkeit, Katarrh und in den Hauptfällen von Bronchial⸗ katarrh schon alle bekannten Mittel gebraucht, aber der Tancré⸗ Inhalator, vorschriftsmäßig angewendet, ist das Beste und möchte ich um keinen Preis denselben entbehren.

atarrh ist Gefahr!

Warnung! Achten Sie genau auf den Namen Tanoré und die patentamtliche SchutzmarkeDie Kur im Hause, damit Sie auch wirklich den echten und altbewährten Original⸗ Tancrs⸗Inhalator erhalten, da minderwertige Nachahmun⸗ gen im Handel sind. Kein zweiter Apparat kann sich wie dieser auf 20000 Zeugnisse von Aerzten und Patienten berufen. Ver⸗ langen Sie noch heute nähere Auskunft und belehrende Broschüre Die Kur im Hause, ein Mahnwort an alle Katarrhleidenden, n 20 ohne Kaufzwang von Carl A. Tancré, Wies⸗ baden 458.

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Ich wünsche genaue Aufklärung über Ihr neues Inhalgtions⸗ system. Es dürfen mir jedoch keine Kosten hierdurchentsteben.

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