bezogen, besetzt worden. In Saloniki sollen neue Truppen der Allierten ankommen und nach der Front ziehen. Die schwere deutsche Artillerie.
Berlin, 23. Okt. Auf die Serben wirkt, übereinstimmen⸗ Berichten der Blätter 2 ae entmutigend die were deutsche Artillerie.
Der Sitz der serbischen Regierung nach
Krajewo verlegt.
Bukarest, 22. Okt.(W Nichtamtlich) Der„In⸗ dependance Roumaine“ zufolge ist der Sitz der serbischen Regierung nach Krajewo verlegt worden, da der Weg nach Monastir nicht mehr frei ist.
Ein Armeebefehl des Königs von Serbien.
Berlin, 22. Okt.(Priv.⸗Tel.) Die„Voss. Ztg.“ meldet aus dem Kriegspressequartier vom 21. Oktober: Der serbische König Peter hat am 2. Oktober einen Armeebefehl erlassen, in dem es heißt: Ich, der ich zu eurem König bestimmt wurde, besitze nicht mehr die Kraft, an der Spitze meiner Armee den Verteidigungskrieg auf Tod und Leben . zu führen. Ich bin ein schwacher Greis, der euch alle nur . segnen kann. Aber ich schwöre euch, sollte uns die Schmach zuteil werden, daß wir unterliegen, denn werde auch ich nicht den Untergang des Vaterlandes überleben. 5 Dedeagatsch von der englischen Flotte beschossen.
Sofia, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgar. Telegraphen⸗Agentur. Die englische Flotte 8 hat heute Dedeagatsch beschossen, ohne wesent⸗ N lichen Schaden anzurichten. 5 Das Eiserne Kreuz für den König von Bulgarien. Sofia, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die Bulgarische
den sch
dem König von 55 das Eiserne Kreuz zweiter und erster die leihung hat in Bulgarien größte dankbarste Befriedigung hervorgerufen und wird als ein Zeichen besonderer persön⸗ licher e des Deutschen Kaisers für den König, sowie als beredter Beweis dafür angesehen, wie hoch die Waffenbrüderschaft der kriegserprobten bulgarischen Armee von Deutschland bewertet und mit welcher Zuversicht der Sieg der bulgarischen Sache erwartet wird.
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Bon den Dardanellen.
Konstantinopel, 22 Okt.(WT. Nichtamtlich.) Meldung des Wiener K. K. Telegraphen⸗ und Korrespon⸗ denzbureaus. Zu den Meldungen, daß die Engländer und Franzosen die Halbinsel Gallipoli räumen würden, erfährt ein Berichterstatter aus unterrichteter Quelle, daß die bis jetzt vorliegenden Angaben die Annahme l zulassen, daß zwei srangchische Divisionen, die erste und pPpeite, also sast sämtliche Franzosen, und die zehnte eng⸗ 1 lische Division das Lager auf Gallipoli bereits dperlassen haben. Die Truppen, die zu diesen beiden f französischen Divisionen gehören, sind bereits unter den . 52 5 8 59 8 5 W 175 heißt, die abziehenden Franzosen hätten ihre Sta raht⸗
verhaue zerstört. Bisher ist hier nicht bekannt, ob größere englische Einheiten die Halbinsel verlassen haben. KRonstantinopel, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront beschoß unsere Artillerie bei Anafortd eine vom Feinde am Asmakdere erbaute Barrikade und vernichtete sie nebst drei dort t
kräftige Erwiderung unserer Geschütze die feindlichen Batterien am Lande und auf der See, welche unsere Stellungen eine Zeit⸗ lang wirkungslos beschossen, zum Schweigen. Bei Sedd⸗ül⸗ Bahr warf der Feind ungefähr 1000 Granaten auf unseren
Sitzung des Unterhauses sagte Mac Anfrage, die Verantwortung für die Verteidigung von London habe in erster Linie die Admiralität. Das Amt des Innern sei für die Beleuchtungsfrage und andere nichtmilitärische Maßregeln verant⸗ wortlich, Der Befehlshaber des Geschützwesens sei Admiral Scott. Grey lehnte die Beantwortung einer Anfrage über das beabsich⸗ tigte russisch⸗japanische Bündnis ab, da solche Nach⸗ richten vertraulich seien. Der e e Tennant sagte, er könne augenblicklich leine 8
19 8 1775 ne auf Galli 0 19 2 820 3. ie Hautkrankheit, deren Ziff jedoch seit Anfang Delegraphen⸗Agentur erfährt, daß Kaiser Wilhelm 5 1 ren Biffern jedoch sang 5 tungen. lasse verliehen hat. Die Ver⸗ und Ferner bestätigte Tennant, daß 30000 Rekruten brauche. Lloyd dr ge daß die Zahl der unter Staatskontrolle sich befindlichen tionsfabriken auf 1002 gestiegen sei, Lloyd George sagte ferner, daß Asquith am i
Sitzung des Oberhauses sagte Lord Strach geschütze gegen die Luftschüffe scheinen am 0 Besche erfolglos gewesen zu sein, wie in früheren Fällen. Die — gehabt zu haben. bee paß wien e getroffen. Die Erklärung im Unter⸗ ause, da gestiegen seien, klinge fast spaßhaft. Lord i auf die technischen Schwierigkeiten bei den Abwehrgeschützen hin. Es wäre anders, wenn die sich in den Schützengräben Erfahrung in der Bekämpfung feind⸗
beleuch
ganisation zur Abwehr
vonshire erklärte, dafür, daß ein Die Beschränkung der Regierung täte ihr Best nen Eine vorherige Warnung sei unzweckmäßig, da sich dann 118 größere Zuschauermengen
aufgestellten Maschinengewehren. Bei Ari Bur un brachte die S 5 England 300 090 Mann auf den Ball die Wehrpflicht einführen müsse. Der Mitarbeiter fährt fort: Trotz der augenblicklichen Windstille infolge der Erkrankung As⸗ quiths sind die Kennzeichen politischer Unrast sehr bemerklich. Es ist nutzlos, die Tatsache zu verbergen,
bringen ließ, ws sie der Form halber einige Zeit bis zur
end glfigen Entlassung gepflegt wurden. In dem Spital
sollen öfters wahre Bugen gefeiert worden sein.
Keine weiteren Anleihen Englands und Frankreichs in Amerika.
London, 22. Okt.(zens. Frkft.) Reuter meldet aus New „Die Firma organ teilt mit, daß weder England noch Frankreich die Absicht hätten, in Zukunft weitere Anleihen in den Vereinigten Staaten abzuschließen. 1 Ans Amerika.
London, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Morning Post“ meldet aus Vashington unter dem 20. Oktober: Der demo⸗ kratische Senator für Montana schlägt vor, das Stagtsdefizit durch eine Aus fuhrsteuer von 20 Prozent auf Muni⸗ tion und Kriegs vorräte zu decken, die während der Kriegs⸗ dauer 600 Millionen Mark einbringen würde. Der Korrespon⸗ dent des Blattes fährt fort: Die deutschen Kongreßmitglieder wer⸗ den sich sicher dieser Idee bemächtigen, um die Kriegsausfuhr zu hindern. Die Idee wird auch denen einleuchten, die weitere Steuern für Rüstungszwecke bekämpfen.
5
Aus dem englischen Parlament.
London, 21. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) In der gestrigen Namara auf eine
verläßlichen Ziffern über Erkran⸗ poli geben. Die Dysenterie sei Oktober einen lichen Rückgang zeigten. Tennant sagte ferner, die Vorberei⸗ für die Winterzelte an den Dardanellen seien getroffen die Wellblechzelte in zerlegtem Zustande abgesandt worden. Kitchener wöchentlich oyd George teilte mit, Muni⸗
Dienstag wieder im Hause anwesend sein werde. London, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) In der gestrigen ie, die Abwehr⸗
letzten Mittwoch
änkung der Beleuchtung scheint nicht die geringste Wirkung In Parls wurden vorzügliche Maßnahmen nur drei Flugzeuge während der Luftangriffe auf⸗ Sydenham wies sie von Mannschaften bedient würden, icher Flugzeuge erworben haben. Die Einschränkung der Straßen⸗ tung ginge zu weit. Der Redner betonte den Unterschied n der Verteidigung von London und Paris und beklagte das ange Zögern, ehe etwas zur Schaffung einer ordentlichen Or⸗ . 5 schehen sei. Selbst die jetzige Organi⸗ ation scheine unzuverlässig zu sein. Ter Herzog von De⸗ die Admiralität habe keinen Beweis Luftschiff herabgeschossen worden sei. Beleuchtung sei vorteilhaft gewesen. Die
„um die Verteidigung zu vervollkomm⸗
auf den Straßen zusammendrängen 3 5 Carsons Standpunkt. London, 22. Okt. arische Mitarbeiter
an
daß eine Bewegung
linken Flügel, ohne Schaden anzurichten. Sonst nichts von Be⸗ besteht, Asgquith, Grey und andere Minister zu 5 deutung. stürzen. 5 a 8. 1 Sine Auszeichnung des türkischen Großwesirs. e 5 1 Naonstantinopel, 23. Okt.(WTB. Nichtamtlich) Der der Seekrieg.
österreichisch-ungarische Botschafter⸗ Markgraf Palla vicini, überreichte vorgestern dem Großwesir das Abzeichen des Groß⸗ kreuzes des Sankt Stephanordens. Aus diesem Anlaß veröffent⸗ lichen die Blätter Artikel, in denen hervorgehoben wird, daß die f Auszeichnung einen ganz besonderen Wert habe, weil sie einen neuerlichen Beweis der hohen Wertschätzung bilde, welche Kaiser Franz Josef der zwischen Oesterreich⸗Ungarn und der Türkei bestehenden Verbindung und Freundschaft entgegenbringe.— Der österreichisch⸗ungarische Botschafter war, als er auf der Rückkehr von seinem Urlaub Bulgarien passierte, Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit und Zuvorkommenheit seitens der bulgari⸗ schen Regierung. Im Auftrage des Ministerpräsidenten Ra⸗ doslawow wurde dem Botschafter für die Strecke Rustschuk⸗ Konstantinopel ein besonderer Salonwagen zur Verfügung gestellt. 5 5
Der status quo im Westen.
510 Berlin, 23. Okt. Schweizer Blätter melden aus London: Die Militärkritiker der„Morning Post“ und der„Times“ stellen fest, daß die Unmöglichkeit, die deutschen Linien in Frankreich zu durchbrechen, praktisch erwiesen sei. Da auch die Deutschen die Sprengung der Linien der Verbündeten nicht zuwege brächten, ergebe sich auf Monate hinaus der status quo im Westen. Rücktritt des luxemburgischen Ministeriums. „ 22. Okt.(Zens. Frkft) Nach dem Do de Eyschens hatte die Großherzogin die Regierung gebeten, unter dem Vorsitz des bisherigen Finanzministers Mon⸗ genast die Regierungsgeschäfte weiterzuführen und das Ministerium zu ergänzen. Spee een sind in prinzipiellen Fragen Meinungsverschiedenheiten zwischen der Regierung und der e entstanden, weshalb die Regierung gestern abend ihre( ntlassung gegeben hat. Berlin, 23. Okt. Die Schwierigkeiten in Luxemburg, über die 7 7 5 das W. T. B. berichtete, sollen nach dem„Berliner Tageblatt“ auf dem Gebiete der iuneren Politik liegen und mit der Ausführung des
gleich westlich von Ystadt von einem d boot beschossen, wobei ein Mann schwer verwundet wurde. Eine Untersuchung der schen Fahrzeuge sind in ist dahin abgegangen.
bericht reichisch einen italienischen Dampfer.
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das Feld. Aber nicht Weile. Da muß die Aber schon vor dem 8 Kleide der Hoffnung.
Wachsen bis hin das Mattwerden. tötenden Winter. Denn sie der Frühling, Sonne und Licht wird sein
Ein deutsch⸗schwedisches Mißverständnis. Stockholm, 22. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Das von dem
Werkstättenfahrzeug„Blenda“ begleitete schwedische Unter⸗
eeboot„Hvalen“ wurde heute morgen bei Kap Abbakas
eutschen Vorposten⸗
Einzelheiten ist eingeleitet. Beide schwedi⸗ Ystad angekommen; auch ein Torpedoboot Der schwedische Gesandte in Berlin ist beauf⸗ wegen des Zwischenfalles einzureichen. hat sich unmittelbar nach dem Bekannt⸗
5 8 (TB Nichtamtsich.) Von einem Sonder⸗ Wolffschen Bureaus wird gemeldet: Ein öster⸗ zungarisches Unterseeboot versenkte
5 0 22. Okt. statter des
Aus Stadt und Cand. 5 Gießen, 23. Oktober 1915.
Sonntagsgedanken.
Der Landmann streut das Korn und den Weizen auf um morgen zu ernten. Das hat noch Saat erst noch den Winter überstehen. Winter überzieht sie das Feld mit dem 8 0 Die Bäume werden kahl. Die ge trüber. Die Saat aber ist das Bild der Hoffnung auf
1 755 Ziel der Reife. Sie kämpft wider Sie kämpft sich auch durch durch den leben⸗ weiß, dann wird der Bräutigam, kommen und sie erlösen, und ein Leben voll wir bis zur Vollendung, zur Ernte. Deutschland ist ein Landmann, der seinen Samen streut,
können. Der Samen muß von
a
g 0 um einst edle Frucht ernten zu Schulgesetzes zusammenhängen. dem Speicher 3 mid werden auf das Land und muß verwesen. Aber edle Keime k rvor. 1„Der Pariser Bestechungsskandal. Werden sie den Winter überstehen? Sie sollen impfen lber 1 Paris, 22. Okt.(WT. Nichtamtlich) Die Beste⸗ die Kälte des Winters, wider Eigennutz und Parteigeist, chungs angelegenheit wird nach Blättermeldungen wider das Unkraut der Zwietracht. Aber wie die Saat im „Journal“ Herbst keimen sie, in Hoffnung, ein Frühling und ein
eeinen sehr erheblichen Umsang annehmen. Das
berichtet, daß etwa 300 Personen in die An ge⸗ legenheit verwickelt sind. Bisher sind drei Stabs⸗ ärzte, drei Generalstabssekretäre und 13 Kaufleute ver⸗ haftet worden. Die Seele des Unternehmens war der Stabs⸗ 5 arzt Lombard, der jene Personen, die vom Militärdienst i f besveit werden sollten, in das Hilfsspital nach Neuillh
Sommer wird kommen. Völker! Wohl haben wir
zu verwundern. Möget ihr denn auch die Früch
„Das war Unkraut, was ihr esät habt, ihr vielen ö schon den Samen gesehen: daß es licht solcher Same war, wie ein rechtschaffener Landmann hn sät. Daß solche Pflanze draus hervorwuchs, ist nicht
te ernten!
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ernten. Hört es alle,
Was der Mensch sät, das wird er Hört es ale, die ihr in Deutschlands Gauen wohnt, alle, die ihr in der
Ferne den Widersa urücktreibet! Wir leben nicht für heute. Sondern 5 ff aatzeit. Die ec soll die Ernte bringen. Und dann wollen wir edle Frucht ernten.
8 1
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Stadttheater. Aus dem Theaterburegu schreibt man uns: Im Spielplan überwiegen zur Zeit die Sale ee Charakters, die noch von der So pielzeit her größtenteils feststehen und daher gute Aufführungen N Ernste Werle, wie„Kabale und Liebe“,„Falissement“,„R von Zalamea werden vorbereitet.— Die morgige Sonntag⸗Abendvorstellung wird in„Filmzauber“ der neuen Soubrette Frl. Zonder⸗ dan vom Magdeburger Stadttheater und dem neuen. Komiker Herrn Eugens vom Danziger Stadttheater 95 geben, sich in ausgesprochenen 8 zu zeigen. Der Nach⸗ mittag bringt den bekannten. wank„Die spanische Fliege“, der erst jüngst wieder bei einer Aufführung im Nauheimer Kur⸗ theater, die hauptsächlich von Militär besucht war, die stürmische Heiterkeit unserer Feldgrauen erweckt hat. 5
* Gießener Freilichtbühne. Der ute abend punkt 8 Uhr in der Neuen Aula begi ünstler⸗ abend der Freilichtbühne sei noch einmal dem zahlreichen Besuche der Bürgerschaft empfohlen. Von dem künstlerischen Wert des Programms abgesehen, gibt er indirekt eine schöne Gelegenheit, unseren 116ern die alte Garni⸗ sonstadt um die Weihnachtszeit in. Erinnerung zu bringen. Von dem vollen Reinertrag sollen bekanntlich Weihnachtsgaben für die Vergessenen 0 Regiments be⸗ schafft werden. Aus dem mannigfaltigen Programm sei noch erwähnt, daß Herr Steinhofer vom Stadttheater u. a Wildenbruchs„Hexenlied“ bringen wird.
* Anlagemusik. Morgen vormittag 115 findet in der Südanlage, Konzert statt, ausgeführt von der le des Landst.⸗Inf.⸗Ersatz⸗Batl. Gießen. Die Spielfolge verzeichnet: Choral„Wie schön leuchtet der Morgenst%, Ouvertstre z. Op. „Nabuchodonosor“ von Verdi; Pi r und Lied an den Abend⸗ stern aus Tannhäuser von R. Wagner;„Mondnacht auf der Alster“, Walzer von Fétras; Kaiser Wilhelm I. Gruß an sein Volt, Charakterstück von Eilenburg; Abschied der Gladiatoren, Marsch von Blankenburg. 5
„Oberhessischer Kunstverein. In der Gemälde⸗ Ausftellung im Turmhaus am Brand ist nun der neue Raum, worin die Sammlung der Dr. Hans⸗Bock⸗Gedächtnis⸗Stiftung untergebracht ist, fertiggestellt und morgen Sonntag zum erstenmal der Oeffentlichkeit zugänglich. Außer dieser Sammlung bringt die Ausstellung noch weitere 80 Gemälde bekannter Meister. Ge⸗ öffnet ißt die Ausstellung täglich, außer Samstags, von 11 bis 1, Mittwochnachmittags auch noch von 3 bis 5 Uhr und an Sonntagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen.
Vortrag im Frauenverein. Am Mittwoch, den 27. Oktober, wird Herr Prof. Dr. Roloff auf Ver⸗ anlassung des hiesigen Frauenvereins einen Vor über das von Tag zu Tag mehr in den Vordergrund tretende Thema: Die orientalische Frage und Deutsch⸗ land halten. Es sei auf die Anzeige in heutiger Nummer berwiesen und ausdrücklich bemerkt, daß selbstverständlich auch Männer zu dem Vortrage willkommen sind.
Volksbad. Im 798 Vierteljahr wurden im Volksbad im ganzen 28317 Bäder abgegeben gegen 33 749 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies ergibt einen Ausfall von 5432 Bädern im letzten Quartal. Im ein⸗ zelnen verteilen sich die Bäder wie folgt: mmbad 11 408(15 567), Volksbäder da 10 Pfg. 3480(3732), Wannen⸗ bäder 5713(5704), Brausebäder 7448(8526), Dampfbäder
268(240). Landkreis Gießen.
ODorf⸗Gill, 21. Okt. Heute erhielt der Landwirt und Mee Andreas Geißler von hier die amtliche Nachricht, daß sein 19 jähriger Sohn Eduard, der bei emem In⸗ fanterie⸗Regiment in Rußland stand, am 24. September an einem am 23. September erhaltenen Brustschuß im Feldlazarett ge⸗ stor ben sei.— Die zugunsten der in russischer Gefangen⸗ schaft schmachtenden Deutschen am Erntedankfest erhobene Kirchenkollekte ergab die Summe von 127 Mark.— In diesem Jahre macht sich der Mangel an Arbeitskräften recht fühlbar. So sind trotz der hier tätigen russischen Gefangenen die landwirtschaftlichen Arbeiten etwa um drei Wochen gegen sonst zurück Ein Glück ist es nur, daß bis jetzt immer trockenes Wetter herrschte— Bei einer heute hier abgehaltenen Wal dfagd wur⸗ den 13 Rehe, 16 Hasen, 1 Fuchs und 1 Fasan erlegt. 1
Kreis Büdingen. N 5
i Büdingen, 22. Okt. Im Kampfe fürs Vaterland st ar h
der Reservist Geyer. Jugendwehren des Kreises
an. Nidda, 21. Okt. Die ö K Büdingen hielten am letzten Sonntag vormittag eine größere Ge⸗ fechtsübung in der Nähe unserer Stadt ab. Der Vorsitzende des Jungdeutschlandhundes in Hessen, General Freiherr von Heyl, wohnte der Uebung hei, um die Jugendwehren zu be⸗ sichtigen. Nach Schluß des Gefechtes fand eldgottesdienst statt. Pfarrer Kalbhenn⸗Ober⸗Mockstadt hielt die Predigt. Nach dem Gottesdienst wurde nach dem Himmelsbachschen Ge⸗ lände marschiert, wo abgekocht wurde. Hier brachten dann die Ju⸗ gendwehren in fröhlicher Stimmung den Nachmittag zu. Kreis⸗ rat Geheimerat Böck mann gedachte in einer Ansprache un⸗ seres tapferen Heeres und seiner Führer. Sein Hoch 1 unserem Kaiser, dem e unserem Heer. Die Uebung hatte 1 Leitung von Offizieren der Friedberger Garnison statt⸗ gefunden. n 5 i 4
n. Ortenberg, 22. Okt. Der weithin bekannte zKaale Märt“ findet in diesem Jahre am 1., 2. und 3. November statt. Am 1. Tag ist Fohlen⸗ und Pferdemarkt, am zweiten werden nur Schweine und Rindvieh aufgetrie⸗ ben, während am 3. Tage„Leutmärt“ und Krammarkt 1 wird. Lustbarkeiten finden des Krieges wegen nicht statt. g e
f i Kreis Alsfeld.„ 5 ö
„Alsfeld, 22. Okt. In der„Hofstatt“, einem sehr
eng gebauten Stadtteil, vernichtete ein Brand das Anwesen des H. itzers Wilhelm Hoch. Eine weitere Ausde!
hnung des Brandherdes auf den schwer bedrohten Stadtteil ver⸗ Aan neben der Feuerwehr besonders die Mannschaft des andsturmbataillons. Aeta,. n
n. otken, 22. Die sische Dapferkeits medaille wurde dem Dragoner Karl Bing vom Dragoner⸗ i ee ee en ee, Jahren sta rb d
n. Rain rod, 22. Okt.. v. arb der Musketier Konrad Kröll vom Res⸗Inf-⸗Regt. 88 an seinen 5 l e e eee 01
n. Burkhards, 0 3 0 fa i Heldentod der Musketier Karl Schrem!„ 22 Jahre alt. stand bei dem 222. Res.⸗Inf.⸗ 0 f Walt 105
qu. Ober ⸗Lais, 21. Okt. Der Sohn unseres Försters Schickedanz, Wilhelm Schickedanz, Sber⸗Heizer auf einem Linienschiff, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Er ist der zweite Krieger unserer Gemeinde, dem die Auszeich⸗ 1 zuteil wurde.— In unseren r findet man augen⸗ blicklich die schönsten, voll ausgereiften Er beeren— gewiß eine Seltenheit für unsere Gegend in der gegenwärtigen Jahreszeit.
E. Laubach, 22. Okt. Wiederum hat der Krieg aus unserer Stadt ein schweres Opfer gefordert. Es ist das siebzehnte. Der Spenglermeister Herbener ist vor etwa zwölf Tagen, nachdem er lurz vorher in Urlaub hier weilte, im Kampfe gegen die Russen gefallen. Er hinterläßt eine Witwe mit drei noch kleinen Kindern.
E. Flensungen, 22. Okt. Im K se geg zosen fiel am 13. Oktober der aus


