in Görz. Die feindliche Artillerie erzielte in einer Sani⸗ tätsanstalt fünf Volltreffer, von denen eine Granate in den Operationssaal drang. Weitere 53 Geschosse fielen in un⸗ mittelbarer Nähe des Gebäudes ein. Einen militärischen Zweck hatte diese völker rechtswidrige Handlung nicht, da sich
weit und breit keine Truppen befanden. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Der französische Bericht.
Paris, 25. September: 3 Uhr un ittags. eine wirksame
und Sappen in der Umgegend von Andechy, Dancourt und Tilleley
Unsere Artillerie antwortete energisch und ergriff auf einer großen Zahl von Punkten die Feuer⸗ Initiative. Gegenseitige ständige lebhafte Kanonade im Norden der Aisne und an den Ufern des Aisne-Marne⸗ Kanals. In der Champagne antwortete der Feind auf die heftige Beschießung seiner Schützen⸗ Gegend von Auberive und St. Hilaire mit dem Feuer von Granaten und erstickenden Gasen. Dieses Feuer führte zu keinem Ergebnis. Gleiche. chm Courte Chausse. Einige Bomben⸗ und Granatenkämpfe im Priester⸗ In Lothringen brachten unsere Patrouillen einige in. Ein neuer deutscher Angriff bei Manhoue wurde
gräben und Werke in der
der den A
Artillerie in rgonnen, besonders im walde. Gefangene ein.
vollständig zurücheschlagen.
Eines unserer Luftgeschwader warf gestern auf den Bahnhof
von Metz etwa 40 Granaten.
11 Uhr abends. An der belgischen Küste wirkten unsere Batte⸗ rien bei der Beschießung von Westende u. Mittelkerke 0 Truppen griffen mit Erfolg die feindlichen Stellungen im Westen von Loos und Hulluch an. Die Truppen, die im Verband mit der englischen Armee operierten, unternahmen im Norden von Arras einen energischen Angriff, der ihnen gestattete, auf mehreren Punkten der El lichen Linie Fuß zu fassen. Zwischen der Somme und Im Abschnitt von Canny⸗sur⸗ Matz brachte unsere Artillerie ein Munitions- depot in einem befestigten Hause von Beuvraignes zur Explosion. In der Champagne 8sind nach einer neuen, sehr heftigen Be⸗ schießung der Schützengräben, Unterstände, Blockhäuser und Batte⸗ i i unsere Infanterietruppen zum Sturm auf die deutschen Linien zwischen Suippe und Aisne e Die ersten Stellungen des Gegners wurden
durch die englische Flotte mit. Die englischen
Aisne K mit Minen und Bombenwerfen.
rien des
n auf esamten Angriffsfront besetzt. Unser Vordringen wird — etzt. rtilleriekampf im Woevre, in Lothringen und in en
gesen, in der Umgegend von Chapelotte und vom Schratz⸗ männle. ö Der englische Bericht.
London, 26. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Feldmarschall ae meldet von heute: Gestern früh griffen wir den Feind
lich des Kanals von La Basses, östlich von Grenay und“
Zermelles, an und eroberten die vordersten Laufgräben auf einer Front von 5 Meilen. Wir durchbrachen die Linien an einigen Stellen bis auf 400 Pards und eroberten den Westrand des Dorfes Loos, die Bergwerke ringsherum und den Hügel 70. Andere Angriffe wurden nördlich des Kanals unternommen, wo⸗ durch starke Reserven des Feindes nach diesem Punkte gezogen
wurden. Es kam 1 harten Kämpfen, die den ganzen Tag andauer⸗
ten. Bei Einbruch der Nacht besetzten die Truppen die Stellungen entlang des Kanals, die sie am Morgen inne hatten. Bei Hooge 43 wir einen anderen Angriff zu beiden Seiten der Straße von Menil. Bei dem Angriff nördlich der Straße gelang es uns, das Bauerngehöft Bellewarde und einen Bergrücken zu erobern, doch eroberte der Feind diese Stellung zurück. Südlich der Straße eroberten wir ungefähr 600 Yards feindlicher Lauf⸗ gräben und besestigten das eroberte Gelände. Soweit bisher bekannt, machten wir 1700 Gefangene, eroberten acht Kanonen und mehrere Maschinengewehre, deren genaue Zahl noch nicht fest⸗
steht. Die Mitteilung in dem Bericht der deutschen Obersten
e vom Freitag, daß wir am Tage vorher versucht „ südlich des Kanals von La Basses zum Angriff überzu⸗
gehen und der Angriff unter dem deutschen Artilleriefeuer zusam⸗
mengebrochen sei, ist falsch; es wurde kein Angriff versucht.
Der russische Bericht.
Petersburg, 26. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Bericht des Großen Hauptquartiers von gestern abend. In der Gegend von Riga wurde das Geschützseuer an vielen Stellen heftiger. Die Deutschen verwenden auch hier Geschosse, die giftige Gase ent⸗ wickeln. Ein heftiger Kampf entwickelte sich auf der ganzen Front an den Stellungen bei Dünaburg und am See vor Dfireisriaty, wo die Deutschen, unterstützt durch wütendes Feuer ihrer Artillerie, wiederholt heftige Angriffe machten, die aber alle zurückgeschlagen wurden. Einzelne Gräben gingen wiederholt von einer Hand in die andere. Während einer Offensive entlang der
Cbaussee nach Ditnaburg, in der Gegend des Laker Sees, bei Nb wo Alexandrowsk, glückte es dem Feinde zuerst, in un⸗ sere Gräben einzudringen, er wurde jedoch bald infolge eines Ge⸗
enangriffes unserer Truppen wieder herausgeworfen. Nachdem ich die Deutschen wieder gesammelt hatten, machten sie von neuem in dichten Reihen einen Angriff auf unsere Gräben, aber sie fluteten, durch das Feuer unserer Artillerie und Maschinen⸗ gewehre auf ganz kurzen Abstand empfangen, in Unordnung zu⸗ 4 7 gesammelt, griffen die Deutschen
in Richtung an. von außerordentlicher
un
Trup chen ein bahnte sich aber mit dem Bajonett den Ee ud h sich den benachbarten Truppen wieder an.
unvermundet zu en, erbeuteten z und sieben Maschinengewehre und außerdem eine Verwundeter, welche noch nicht genau
In der Gegend um Duhno wurde um die Dörfer Choru⸗ pan und Golowezica heiß gekämpft, bei einem Frontalangriff nahmen unsere Truppen dort 30 Offiziere und etwa 16 Mann gefangen und erbeuteten ein Maschinengewehr. Diese Offensive
ing unter einem orkanartigen Artilleriefeuer des Feindes vor sich, welches darauf unsere Truppen zwang, sich wieder an das Ufer der Ikwa zurückzuziehen. An der Grenze er Galizien machte der Feind eine Reihe von Angriffen det dem Dorfe Nowo Aleksintec, aber unsere Truppen 2 wieder zu einer kräftigen Offensive über, warfen den Feind, machten mehr als 3000 Gefangene und nahmen vier Maschinen⸗ gewehre. Bei dem Dorfe Dobropol, südwestlich Trembowla,
if unsere Kavallerie den Feind an, welcher die Flucht ergriff. celle auf der Verfolgung viele feindliche Reiter nieder und machte auch einen Teil von ihnen zu Gefangenen, welcher nach vorläufiger Schätzung etwa 500 Mann mit 17 Offizieren zählt; dabei wurden auch zwei Maschinengewehre erbeutet.
Anmerkung: Nach ergänzenden Nachrichten aus der Gegend von Luck nahmen wir 128 Offiziere und etwa 6000 Mann ge⸗
während die vorläufigen Schätzungen 80 Offiziere und 1 Mann angaben. 8 f 15
26. Sept.(Zens. Frkft.) Amtliche Mitteilung vom Im Artois setzte unsere Artillerie ktion gegen die feindlichen Linien fort. Süblich der Somme bombardierten die Deutschen unsere Schützengräben
— heits maßnahme zu betvacht
W
Die Zeppelin⸗Angrisfe auf die englische Cütüstc. London, 26. Sept.(WB Nichtamtlich) Die Kom⸗ mission, die die Ansprüche auf Schadenersatz wegen des Angriffs der Zeppeline auf die englische Ostküste untersucht, hat 697 Eingaben wegen Körperverletzung, von denen 178 tödlich waren, und 10 297 Eingaben wegen Sachschadens gepruft. Zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Freiburg(Breisgau), 25. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Vormittags wurden zwei feindliche Flugzeuge bei Elzach durch Kampfflieger abgeschossen. Die Führer der beiden Flugzeuge sind tot. 5 n N Der türtische Bericht. Konstantinopel, 26. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront erbeuteten unsere Aufklärungsabteilungen auf dem linken Flügel bei Anaforta in feindlichen Schützengräben etwa 30 Gewehre und Material. Wir nahmen einen Teil der vom Feinde bei seiner Landarng vor diesem Flügel besetzten Stellungen wieder. Ber Ari⸗Bur nu schmaches Fruergefecht. Bei Sedd⸗ül⸗ Bahr griff eine unserer Abteilungen des linken Flügels mit Handgra⸗ naten die Bombenwerferstellumgen des Feindes an und verhinderte ihn, Bomben zu werfen. 4 Auf der Kaukasus- Front östlich von Wan in der Gegend von Hochan brachten unsere Vorposten dem Fein de eine Nie ⸗ derlage bei und zwangen ihn, in östlicher Richtung zu fliehen. Der Feind ließ eine Menge Gewehre und Material in unseren Händen. Von den übrigen Kriegsschauplätzen ist nichts zu melden. Konstantinopel, 26. Sept. WTB. Nichtamtlich.) Bericht des Hauptquartiers: An der Dardanellenfront bei Anaforta erbeuteten unsere vom rechten Flügel ausgesandten Er⸗ kundungskolonnen 43 Gewehre und Munition. Am 25. September beschoß unsere Artillerie feindliche Lager hinter Messantepe und verursachte schwere Verluste. Bei Ari Burnu zerstörte eine Mine, Lie wir vor unserem rechten Flügel zur Explosion brachten, eine feindliche Gegenmine. Auf dem linken Flügel beschoß unsere Ar⸗ tillerie die Stellung der feindlichen Bombenwerfer, brachte die feind⸗ liche Artillerie zum Schweigen und zwang drei Trans portschiffe, die in weiter Entferwung von Ari Burnu ausluden, zur Flucht. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr explodierte keine der am 24. September von dem Feinde geschleuderten Bomben in unseren Schützengräben, dagegen explodierten mehrere in seinen eigenen Gräben. Sonst nichts zu melden.
Der türkisch⸗bulgarische Vertrag unterzeichnet.
Sofia, 25. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der „Agence Bulgare“. Die halbamtliche„Narodni Prava“ schreibt: Das Protokoll betreffend die Uebergabe der von der Türkei abgetretenen Gebiete wurde gestern von den türkischen und bulgarischen Delegierten, die sich in Dimatika eingefunden haben, unterzeichnet.
e eee 2 2 4 Die Entscheidung in Sosia.
New Pork, 26. Sept.(WDB. Nichtamtlich.) Die„Asso⸗ ciated Preß“ meldet aus Sof ia von gestern: Die Gesandten der Ententemächte haben gestern mittag dem Minister⸗ präsidenten Radoslawow einzeln Besuche abgestattet. Später ließen sie durch den russischen Gesandten Sawinski die neuen Vorschläge der Entente übermitteln. Sawinski blieb nur kurze Zeit bei dem Ministerpräsidenten.— Es wird hier be⸗ hauptet, daß der russische und der italienische Gesandte Sofia bald verlassen werden, während der englische und der fran⸗ zösische Gesandte zu bleiben gedenken.— Der griechische Gesandte erklärte heute, daß seine Regierung bestrebt sei, gute Beziehungen zu Bulgarien 1 und daß in dieser Richtung Verhandlungen im ge seien. Griechenland habe mobilisiert, um seine eigenen Interessen zu schützen. Seine Maßnahme richte sich in keiner Weise gegen Igarien. Der Gesandte sprach sich über die Lage optimistisch aus. Zahllose Gerüchte sind über Verhandlungen zwischen rien und Griechenland in Umlauf. Amtliche Kreise lehnen es ab, sich darüber zu äußern.
Berlin, 27. Sept. Der erste Mobilmachungstag in Sofia verlief, wie verschiedene Morgenblätter berichten, ernst und ruhig. In aller Frühe läuteten die Glocken. In den Straßen sammelten sich große Menschenmassen vor den Bekanntmachungen an, die in manchen Straßen mit stürmischem Beifall begrüßt wurden.
Die Mobilisierung Griechenlands.
Athen, 25. Sept.(BTB. Nichtamtlich) Eine amtliche Mitteilung betont, daß die— nur als Sicher⸗ en i
Athen, 25. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) 12.30 Uhr nachmittags. Zwischen dem König und Venizelos wurde über die zu treffenden Maßnahmen Ueberein- E erzielt. Die Regierung hat eine Anleihe mit
griechischen Nationalbank abgeschlossen. Die Bank leistet einen soforti Vorschuß, der zwischen 12 und 20 Millionen Drachmen ken wird. 8
Paris, 26. Sept.(Zens. Frkst.) Aus Athen wird gemeldet:
Das Parlament wird am zusammentreten,
das Kriegsgesetz zu proklamieren, den Belagerungszustand Aber Mazedonien 2 und verschiedene andere durch die Lage gebotene Fnahmen zu treffen.
Die Haltung Rumäniens.
Bukarest, 26. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Roumaine. Die offiziöse„Indéependance Rou⸗ maine“ schreibt: Der Ministerrat, der sich mit der Prüfung der äußeren Lage befaßt hat, hat die Mobilisierung Bul⸗ gariens und Griechenlands zur Kenntnis genommen. Di Minister waren einmütig der Ansicht, daß diese neuen Tat⸗ sachen nicht danach angetan sind, die bis heute be⸗ folgte Richtlinie Rumäniens in irgend einer Weise zu ändern. Demzufolge werden unsere Truppen weiter längs unserer Grenzen konzentriert bleiben. Die Frage des Belagerungszustandes, von dem gewisse Blätter gesprochen haben, ist vom Ministerrat nicht einmal erörtert worden.
Die französische und englische Presse über Bulgariens Mobilisierung.
Paris, 26. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Temps“ er⸗ klärt, daß von der Diplomatie der Alliierten vorgesehene Maß⸗ nahmen. um sich der ir Verschwö⸗ rung zu widersetzen, bevorstehen. Alle Franzosen fordern ein⸗ mütig, daß man schnell handle. Die Lehre der Dardanellen darf nicht verloren sein. Wir haben nicht, so schreibt der„Temps“, das Recht, neue Ueberraschungen an uns herantreten zu lassen. Die schnelle Geste, welche wir 1— bald ankündi zu können,
wird ganz das Vertrauen des Orients in die Kraft und Energie
e
unserer Entschlüsse wieder herstellen.— Das. Journal des Debats“ sagt ebenfalls, es ware verbrecherisch, im Schtuanken zu verharren. Auf die Drohung Bulgariens habe Griechenland bereits mit der Mobilmachung seines Heeres geantwortet. Man wisse noch nichts von Rumänien, aber es werde nicht zaudern, sich zu entschließen. Es komme den Verbündeten zu, den diplomatischen und militärischen Anstoß hierzu zu geben.— Die„Liberts“ schreibt: Man muß im Balkan mit Mannern und Kanonen handeln, sofort 1 Berlin hat in Sofia die Direktive seiner eigenen Entschlüsse gegeben. Die Intervention des Bierverbandes muß soforr erfolgen, um den Freunden des Vier verbandes auf dem Balkan die entscheidenden Elemente füt ihre eigene Haltung zu
U Faris, 26, Sept.(BTS. Nichtamtlich.) Die 832 der Nenschen rechte, die anläßlich des Todes ihres Vorsitenden Pressenss ein besonders herzliches Telegramm von Nados⸗ lawow erhalten hat, bat diesem folgendes Telegramm gesandt; In für uns feierlichen Umständen haben Sie mit uns das Zin⸗ 0 n unseres Vorsitzenden Pressenss beweint, jenes Vorkämpfer des Rechtes der Völker und großmütigen Verteidigers Bulgariens in dem tragischsten Augenblicke seiner Geschichte. Allem Wuschein zum Trotz können wir nicht glauben, daf Sie, indem ch mit Raubregi V.
82 in
als ungarischer Magnat und früherer österreichisch⸗ ungarischer Oft zier sein Urteil zum Nachteile der wahren Interessen feiner Umer⸗ tanen beeinflußte. Es bleibt abzuwarten, ob der König seine Drohung nicht nur gegen Serbien und Griechenland, sondern auch gegen Rußland, Frankreich und England ausführen wird, und ob sein slawisches und orthodoxes Volk ihn in diesem Kurse unter⸗ stützen wird. Die Engländer würden einen Verrat balfanischer und europäischer Interessen mit besonderer Bitterkeit empfinden, wenn er durch ein Volk geübt würde, das England und Rußland so viel schuldig ist, wie garien. Rücktritt des italienischen Marineministers. London, 25. Sept. WTB. Nichtamtlich.) Zu dem Rücktritt des italienischen Marineministers, Admiral Lenne Vidale, be⸗ * 1 + 2 der* seit mehr als nat krank war und in Genua sei. ich die Krankheit durchaus keinen schweren Charakter trage, aße der Minister sich noch einige Wochen länger von Rom fern halten. Auch der Unter⸗ staatssekretär der Marine— sein Abschiedsgesuch ein, ser jedoch noch auf Wunsch des Ministerpräsidenten im Amte pberblieben Salandra übernahm vorläufig das Marine⸗-Portefeuille.
der Seekrieg.
London, 25. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der britische Dampfer„Urbino“ der Wilson⸗Linie von 6651 Bruttotonnen wurde versenkt; die Besa 905 gerettet worden.
Lyon, 26. Sept.(. Nichtamtlich.), det aus Dünkirchen: Das französische Schi„Saint Pièrre“ wurde in der Nacht vom 22. zum 23. September im Pas de Calais torpediert. Es versank sehr schnell. Der Kapitän und vier Mann der Besatzung wurden gerettet.
Aus Stadt und Cand. Gießen, 27. September 1915.
neuen Werkes von Paul Grabein, das in unserem Leser⸗ —2 1„ begegnen wird, 1 in vorigen Roman gefunden. Rauhen Grund in der benachbarten Sach Gegend wird in patriarchalischer der von den ern überkommene u von i Gere men betrieben. In die ständigkeit tritt mit der Rücksichblosigkeit des Herren⸗ menschen, der Arbeitskraft der neuen Welt, aber mit deut⸗ scher lichkeit und deutschem Siegerwillen ein Sohn des Landes, der seine überlegenen Kenntnisse drüben überm Wasser geholt hat. Seine mit Himmel und Hölle spielende Kraft wühlt das geruhige Indentaghimeinleben im Grund in tiefsten Tiefen auf. Die Industrie ihren e dröhnenden— stillen Berge, die Maß tri über die Menschen⸗ kraft, der Amerikaner über die se seiner Widersacher. Aber derselbe Mann, der ohne Wi der neuen Talsperre seine Heimat ver
der Liebe zu einem Mädchen aus dem feindlichen zu scheitern. Wie Grabein diesen Zwiespalt 1 N und Geistes zeich⸗
— d die Urgewalt eines schöpferi * un 9 chen
zu f überall die Saiten
ingen läßt, die auch zum Tönen bringt:
starke Zuversicht in die eigene Kraft und den Glauben
daß alle Kraft wieder vom Geist und der Liebe gebändigt werden sollen. 4
* Aus Anlaß der 650jährigen Vereini- ung der Stadt Gießen mit Hessen lädt der Ober⸗
fliegenden
ürgermeister die Mitglieder der Stadtverordneten⸗Ver⸗ sammlung zu einer besonderen lichen Sitzung auf Mittwoch, den 29. September, n ittags 5 Uhr, in den
i 1 der Stadtverordneten ein. Einer Ansprache — Oberbürgermeisters wird ein des Stadtver⸗ ordneten und Stadtarchivars Dr. Ebel die Erwer⸗
b Stadt und Gießen dur Die Veinrich. folgen.— eee— 1 W
icht die Zei ältnisse von jeder weiteren Feier des ebenes abgesehen werden. 5
* Staatssekretär Helfferich hat folgendes inist
Tele an den Großh. Fi der Dr. Braun geri 8
„Freue mich, mitteilen auf dritte Kriegsanleihe 12 Mel
E lautet:„Cuerer Ex- t für freundl
lenz danke verbindli ö — 1 Hessens Anteil über 205 inister Braun.“
** Kreisrat Dr. Merck in Schotten hat am 25. Sep⸗ ivilverwal⸗
tember seine Berufung als Kreis chef in die
tung des General⸗ Gouvernements erhalten und angenommen. Die Auszeichnung, d
3
Aufmerksamkeit ionen. Finanz⸗


