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2 versorgungsberechtigte Personen u 5 lich konnten nur diejenigen Unternehmer landwirtschaft.
auf dem Schiffe und beunruhigte durch Ueberfall eine feindliche — in der dortigen Gegend lagerte. In der Nacht vom 9. zum 10. September sprengte eine andere türkische Pa⸗ trouille mit Dynamit die Funkenstation östlich Adjigeul(2) am Kanal in die Luft. 0 5
An den anderen Fronten hat sich nichts verändert.
Konstantinopel, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier meldet: Die Lage an der Dardanellenfront ist unverändert. Unsere Aufklärungstruppen, die nach verschiedenen
Richtungen vorgeschickt wurden, plänkelten bei jeder Gelegenheit mit dem Feinde und kehrten nach jedem Angriff und jedem Ueber— fall mit Beute beladen zurück. Unsere Artillerie hat den Feind, welcher Schützengräben zu bauen versucht und gelegent- lich Truppenansammlungen unserem Feuer aussetzt, erfolgreich beschossen, die Ansammlungen zerstreut und ihm Verluste beige bracht. Bei Sedd⸗uül⸗Bahr hat unsere Artillerie vom linken Flügel am 16. September eine große Explosion in einer feindlichen Minenwerferstellung hervorgerufen und diese außer Gefecht gesetzt.
Ein Teil unserer Flotte hat einen Leuchtturm und eine Fabrik an der Südküste der Prim mit Erfolg beschossen. Das Geschütz» und Gewehrfeuer des Feindes hat ihr leinen Schaden getan. In derselben Gegend hat sie vier große vollbeladene russische Segelschiffe versenkt.
An der Jrak- Front haben unsere Freiwilligen in der Gegend von Kalaat-ül-Medjim in der Nacht zum 12. September ein Lager des Feindes überrumpelt, ihm große Verluste bei- gebracht und viel Beute abgenommen. Am folgenden Tage wurde
ein neuer Angriff auf das Lager gemacht. Der Feind verlor mehr als 100 Tote und wurde aus einer Stellung verjagt. Am 16. Sep- tember haben wir nördlich von Korna ein englisches Flug- zeug heruntergeschossen und die Flieger, einen Feld- webel und einen Mechaniker, gefangen genommen. Nach gering- fügiger Instandsetzung benutzten wir das Flugzeug gegen den Feind. Sonst nichts Neues. Italien und die Türkei. Bern, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Mai⸗ luänder„Sera“ übernimmt aus dem„Petit Nicois“ aus angeblich absolut sicherer Quelle die Nachricht, daß Ge— neral Hunter Pascha, der das Oberkommando zur Ver⸗ teidigung der ägyptischen Küste inne hat, unlängst Kairo verlassen hat, um in besonderer Mission nach Rom zu gehen. Der General habe dort Verhandlungen eingeleitet, um die Verteidigung eines Teiles des Suezkanals den italieni⸗ schen Truppen zu überlassen, damit englische Soldaten und Kolonialtruppen für die Unternehmungen an den Darda⸗ nellen frei würden. Anscheinend sei es vorzuziehen, die italienischen Truppen, die ursprünglich für Gallipoli be- stimmt waren, nach Aegypten zu bringen, wo sie sich näher an der Operationsbasis und dem libyschen Kommando be— — General Hunter soll am 30. August mit dem hollän⸗ ischen Dampfer„Rembrandt“ mach Kairo abgereist sein.
Ein neuer Ansturm auf die türtischen Stellungen beabsichtigt?
Berlin, 18. Sept. Laut„Berliner Lokalanzeiger“ meldet der„Corriere della Sera“ aus Athen: Regierungsfreundliche und„feindliche Blätter berichten übereinstimmend von riesigen Vorbereitungen der Alliierten zu einem neuen An- sturm auf die türkischen Stellungen auf Gallipoli und auf die Meerengen der Dardanellen. Zur Bekämpfung der deutschen Unterseeboote seien in der Meerenge besondere Apparate angebracht.— Der„Berliner Lokalanzeiger“ erinnert daran, daß er vor einigen Tagen darauf hinwies, die Alliierten würden vor Eintritt der Herbststürme wahrscheinlich einen letzten großen Ansturm auf die Dardanellen versuchen. Der„Berliner Lokalanzeiger“ meint, die türkischen Truppen würden die An- greifer auch diesmal mit blutigen Köpfen heimschicken.
Der Vertrag über die Dardanellen.
Zürich, 17. Sept.(W Nichtamtlich.) Einer Mel- ee„Neuen Zürcher Zeitung“ aus Mailand zufolge
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Die französische Handelsstatistit.
Paris, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die Einfuhr nach Frankreich im Monat August 1915 ergab gegen den Monat August 1914 einen Mehrbetrag von 598 571000 Franken, während die Aus fuhr einen Ausfall von 14513000, Franken aufweist. In den ersten acht Monaten 1915 betrug die Einfuhr Frank⸗ reichs 5111 Millionen. Sie bleibt um 121 Millionen gegen das Erträgnis desselben Zeitraumes des Vorjahres zurück. Die Aus⸗ fuhr, die in den ersten 8 Monaten dieses Jahres 1925 Millio- nen erreichte, bleibt hinter dem Erträgnis desselben Zeitraumes des Vorjahres um 2169 Millionen zurück.
Explosion in einer französischen Geschoßfabrik.
Paris, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) In einer Ge⸗ schoßfabrik in Le Peecg ereignete sich gestern morgen eine heftige Explosion. Ein Teil der Fabrik flog in die Luft. Die Fensterscheiben aller Häuser im Umkreise von 50⁰0 Metern wurden zertrümmert. Dem Umstande, daß die Nachtschicht die Arbeitsstelle verlassen hatte und die Tag⸗ schicht noch nicht angetreten war, ist es zu verdanken, daß nur drei Personen verletzt worden sind. Der Schaden ist sehr bedeutend. Die Ursache des Unglücksfalles ist noch unbekannt. 5
9 l um 31. Dezember 1915 ausreichten. Später aber hat das Ministertum des Innern auch die kleineren Landwirte, deren Vorräte nicht bis zum 31. Dezember 1915 reichen, als Selbstversorger zugelassen. Am 19. August 1915 hat das Direktorium der Reichsgetreidestelle folgenden Beschlu gefaßt:„Die Menge, die der Selbstversorger den darf, wird auf den Kopf und Monat mit. 10 kg festgesetzt. Dabei entsprechen 1 Kg Brotgetreide 750 g Mehl.“ Der Selbstversorger hat den Vorteil, sich sein Getreide se st mahlen und die Kleie behalten zu können. Er kann sein Mehl mit Gerste, Kartoffeln oder Kartofselfabrikaten strecken und sein Brot selbst backen. Die Kontrolle der Selbst⸗ versorger ist genau ausgearbeitet. Die Mühlen, die die Selbstversorger mahlen(Kundenmüßlen), sind an besondere Vorschriften gebunden, außerdem sind Sachverständige mit der ständigen Ueberwachung dieser Mühlen beau t. Die Brotgetreideernte 1915 ist in unserem Kreise aus⸗ gefallen, und es ist zu hoffen, daß die Selbstversorger bis zur. Ernte mit ihren Vorräten gut wirtschaften werden.
Die versorgungsberechtigten ersonen stellen den weitaus größten Teil der Kreisbevölkerung dar. Die Einwohnerschaft der Stadt Gießen mit ca. 32 000 Seelen besteht fast nur aus solchen. Insgesamt sind ca. 7 der Kreisbevölkerung N Diese bleiben den bisherigen Vorschriften unterworfen. Die Brvtratiom, die sie pro Kopf und Tag verzehren dürfen, wird vom Kreisaus⸗ dh, feht 55 Brotkarte, an die wir uns, wie an etwas selbstverständliches gewöhnt haben, wird beibehalten. Für die Anse Mehl und für das Bereiten von Backwaren sind besondere Vorschriften erlassen. körper⸗ lich schwer arbeitenden Bevölkerung können auf besonderen Antrag Zusatzbrotkarten von wöchentlich 350 g Mehl oder 500 g Brot zugeteilt werden.
Aufgabe des Kommunalverbandes ist es mun, für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu sorgen und Rohprodukt und rikat vom Erzeuger zum Ver⸗ braucher zu schaffen, eine Arbeit, die in. iter von so und soviel selbständigen Groß- und Kleinhändlern, Genossenschaften usw. besorgt wurde. Daß dies eine außer⸗ ordentliche Arbeit und Verantwortlichteit mit sich bringt, liegt auf der Hand. Ermessen kann es am besten derjenige, der sich die Mühe gemacht hat, die 8 amtlichen Bekanntmachungen über den verwickelten Gegenstand zu verfolgen. Nur wenn der Kommunalverband und die ihm unterstellten Stellen in stetem Einvernehmen tätig sind, Rat erteilen und gewähren, sich gegenseitig unterstützen, und im Hinblick auf den„ Nutzen des ganzen Kreises handeln, wird die große Aufgabe gut gelöst werden.
Ob und wann nach dem Kriege unser Lebens⸗ mittel- und insbesondere unser Getreide- und Brot⸗ markt wieder in die frühere, sich einfach nach Angebot und Nachfrage regelnde Freiheit des Verkehrs zurück⸗ lehren wird, ist heute noch gar nicht 3— daß nach dem Kriege wieder normale Verhältnisse treten, die eine weitere behördliche Kontrolle unnötig machen.
Im Interesse der Volksernährung wurden übrigens bis jetzt größere Mengen Kartoffeln, Kartoffelmehl,——— Nudeln, Graupen usw. beschafft, die im Kreise Gie zu verhältnismäßig billigem Preise abgesetzt wurden. Auf diesem Gebiet wird es in nächster Zeit noch vieles zu tun geben, und es sind Vorarbeiten hierfür beveits im Ga Ebenso wichtig, wie die Volksernährung, ist auch die N haltung unseres Viehstandes. Leider standen dem Kommu⸗ nalverband bisher nicht genügend Kraftfuttermittel zur Verfügung, und es konnten daher nur die. ee Kleiemengen zur Verteilung gelangen. Eine 4 K. insofern zu erwarten, als das Ausmahlverhältnis für getreide auf 75 Prozent herabgesetzt wurde und dadurch größere Kleiemengen verfügbar werden.
Die gesamte brotverzehrende Bevölkerung muß sich des Ernstes unserer Lage auch im zweiten Kriegsjahr. sein. In weiten Schichten macht sich gegenwärtig die Auf⸗ fassung geltend, wir hätten für das kommende Jahr über⸗ reichlich Brotgetreide, so daß man künftig die Kontrollmaß⸗ nahmen nicht mehr so scharf zu bea braucht. Wir halten es für unsere Pflicht, darauf hinzuweisen, daß diese leichtherzige Auffassung in den vorliegenden Zahlen der Ernteschätzung keine Stilze findet. Darnach sind viel die Erträge unserer Jahresernte derart, daß wir nach Er⸗ f höhung der Mehlmengen auf den Kopf und nach b⸗ setzung des Ausmahlverhältnisses nur bei großer 1 samkeit undstrenger Dur führungaller o n⸗ 0 trollmaßnahmen die Si eit haben, ö en. Nur unter dieser Voraussetzung und in der 9. daß die geplante Vorratserhebung im Oktober l. J reichere Erträgnisse zutage fördert, ist auf eine Heraufsetzung der Mehlmengen zu re
den Quellen der überlegenen deutschen Kraft Zu ue— Ae
Die französischen Finanzen.
Paris, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die Begründung des Finanzministers Ribot zu dem Gesetzentwurf betreffend die provisorischen Budgetzwölftel für das letzte Vierteljahr 1915, welche vom„Temps“ veröffentlicht wird, hebt folgende Punkte hervor: Infolge des gesteigerten Bedarfs an Kriegsmaterial und der andauernd steigenden Zahl von Familien, die unterstützt werden müssen, wachsen die Ausgaben von Monat zu Monat. Die militärischen Ausgaben werden bis Ende 1915 20843 Millionen Franken betragen. Ihr monatlicher Durchschnitt 1 von 800 auf 1500 Millionen Franken gestiegen. Die budgetmäßigen Einkünfte betrugen vom Ausbruch des Krieges bis zum 31. August 1915 3580 Millionen Franken. Der Staats- schatz hat den Alliierten 648 Millionen Franken vorgeschossen, davon 300 Millionen in Franken seit dem 15. Mai. Bis zum 31. August sind für 7871 Millionen Franken Staatsschatzscheine und sür 2241 Millionen Landesverteidigungs-Obligationen be⸗ geben worden. Zum Schluß heißt es; Trotz aller diefer Einnahmen baben die kurzfristigen Papiere angesichts des vielleicht noch lange dauernden Krieges nicht genügt, sondern die Regierung werde den Kammern demnächst einen Anleiheentwurf vorlegen, um sowohl die bisher feststehenden Ausgaben, welche zu Ende des Jahres 28374 Millionen übersteigen würden, als auch künftige Ausgaben decken zu können.
Ein Einverständnis mit Amerika.
London, 17. Sept.(Priv.⸗Tel.) Die Exchange Tele- graph Co. meldet unter dem 15. September aus New Vork: Die„World“ veröffentlicht eine Besprechung mit Bern- storff. Dieser sagte, alle Schwierigkeiten zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten würden in z wei Wochen beseitigt sein. Er und Staatssekretär Lansing hätten ein vollkommenes Einverständnis erreicht.
der Seekrieg.
Die Versenkung des englischen u⸗Bootes„E 7¼
London, 17. Sept.(zens. Frkst.) Die Admiralität* bekannt: Der Feind erklärt, er habe das Unterseeboot h 7 in den Dardanellen versenkt und 3 Offiziere sowie 25 Mann der Besatzung gefangen genommen. Da von diesem Umkerseeboot seit dem 4. d. Mts. keine Nachricht eingetroffen ist, kann man daraus schließen, daß diese Erklärung zutreffend ist.(Frankf. Ztg.)
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Aus dem Reiche.
Rastede, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Staats⸗ sekretär des Reichsschatzamtes, Dr. Hel fferich, ist gestern nachmittag zu kurzem Besuch bei dem Groß he rzog von Oldenburg hier eingetroffen.
Aus Stadt und Land. Gießen, 18. September 1915.
Die Brotversorgung im Kreise Gießen.
Der Aufbau der Organisation, von der wir, wie in den letzten Monaten, so auch im neuen Erntejahr unser Brot zugeteilt erhalten, hat allerwärts die Verwaltungs- behörden vor große Aufgaben gestellt. Durch die Monopoli⸗ sierung des Getreides und des Mehles waren Müller, Händler und Bäcker vor gänzlich veränderte Geschäftsbedin⸗ gungen gestellt. Wagen von einigen wenigen Ausnah- men, ist es dem Kommunalverband im Kreise Gießen gelungen, den berechtigten Ansprüchen dieser Er⸗ werbsgruppen Rechnung zu tragen, und heute, nach acht- monatiger Ttigkeit, erledigen ich alle einschlägigen Ge⸗ schäfte zur Zufriedenheit der Beteiligten. Vorwürfe über eine unrechtmäßige Bereicherung der Müller, Händler und Bäcker sind durchaus ungerechtfertigt. Hiervon kann schon deshalb keine Rede sein, weil der Kreisausschuß nach An- hören von Sachverständigen nur die Preise für Mahllohn, Mehl oder Backwaren festsetzte, die der Zeit und den ört⸗ lichen Verhältnissen entsprachen. Klagen über geringes Mehl oder N Brot werden auch in Friedenszeiten laut; ernstliche häden dieser Art wurden behoben und heute dürfen unsere Kreisbewohner mit Mehl, Backwaren und ihrem Preis in Anbetracht der Zeit recht zufrieden sein. Das erhellt deutlich aus nachstehender Tabelle: Mehle und Brotpreise für den Kreis Gießen in der Zeit den errug bis September 1915.
oggenmehl W'brotmehl Aus U ab 25. 2. 14 100 kg Mk. 41.— Mk. 43.— Mt. 48.—
ab 1. 5. 15 100 kg Mk. 38.— Mk. 43.50 Mk. 49.— ab 15. 6. 15 100 kg Mk. 38.— Mk. 42.50 Mk. 49.— ab 1.7. 15 100 kg Mt. 36.— Ml. 39.50 Mk. 49.— ab 1.9.15 100 160 Mt. 38.— Mk. 38.50 Ml. 47.— Kriegsbrot Kriegsbrot Kriegsbrot Kriegsbrot
pero icht das„Giornale d'Italia“ nach Berichten der in ia erscheinenden Zeitungen den Vertrag, den Rußland, England und Frankreich am 22. Dezember 1914 über die Dardanellen geschlossen haben. Danach soll Kon- stantinopel mit den Dardanellen an Rußland fallen. Dies sei der Grund, daß sich die Vertragsschließenden zur Geheim- haltung des Vertrages gegenüber den Balkanstaaten ver⸗ pflichtet hätten. .*
Einberusungen in Bulgarieu.
Budapest, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das hiesige ische Generalkonsulat gibt bekannt, daß sämtliche sich in Un⸗
garn aufhaltenden mazedonischen Bulgaren im Alter von 18 bis zu 45 Jahren, die im Verbande der Mazedonisch⸗ Adrianopeler freiwilligen Landwehr gedient haben, unverzüglich zu den Regimentern zu einer dreiwöchigen Waffenübung eimzurücken haben. Jene mazedonischen Bulgaren im Alter von 18 bis 45 Jahren, die überhaupt nicht Soldat gewesen sind, haben vom 17. September an zu einer 44tägigen Ausbildung einzurücken. Sämtliche in Frage kommenden mazedonischen Bulgaren haben sich bei dem Generalkonsulat zum Erhalt der Pässe zu melden.
Griechische Einberusungen.
Paris, 17. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Echo de Paris“ meldet aus Athen: Die Reservfsten'der Jahrgänge 1886, 1887 und 1888 sind auf den 1. Oktober einberufen worden.
Der Herzog zu Mecklenburg beim rumänischen Königspaar.
Bukarest, 17. Sept.(TB. Nichtamtlich.) Der Herzog zu Mecklenburg traf gestern zu Schiff aus Rustschuk in Giurgewo ein. Er setzle die Reise im Sonderzug nach Braila. und weiter zu Schiff nach Macin fort, wo er vom König und
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auch der starke Ordnungssinn des deuts
der es befähigt, das Wirtschaftsleben in so kurzer f Kriege anzupassen. Wir können ruhig alles den Krieg haben wir nicht gewollt, aber jetztwollen wir den Sieg, der uns und der ganzen Welt den Frieden bringt.
1 f ö Obstvertauf durch die Kreisverwaltung. Ein Artikel in Nr. 194 des Gießener Anzeigers führte unter dem Stichwort„Obstpreise und Kreisver⸗ waltungen“ aus, daß sich in 1 die Kreis⸗ r
f 3 4 bd. 4 bd. 2 bid. id. verwaltungen als Hauptproduzenten a ug der Königin r 8 2 Stadt. 5 38 8 für Obst durch die c Interessen der Bevölker
g r ab 11. 3. 15 78 Pig. 75 Pfg. 89 Pig. 38 bfg. würden leiten lassen. Es soll deshalb darauf. Eine eruste politische Krise in England.—— 4 3— 9292 2 995— 855.— 50 werden, daß sich die Kreiss
. ab mln, un bert, gu der Nadi pes Wr. daß die h.f. de ft f. e. 0%, 8
2„Daily News“ nmelden, es werde in England eine ernste
ab 1. 9. 15 68 Pfg. 65 Pig. 34 Pig. 83 Pfg. politische Krise erwartet, sagt der„Berliner Lokalanzeiger“:
Die„Daily News“ sind das Hauptorgan der englischen Liberalen. Die als Anhänger der Wehrpflicht genannten Minister sind, von Churchill und Lloyd George abgesehen, durchweg führende Männer der konservativ-unionistischen Partei, die erst kürzlich bei dem Umbildung des englischen Kabinetts in das Kabinett Asauith eingetreten sind. Der mühselig hergestellte Burgfriede hat also nicht lange vorgehalten. Der von neuem auftauchende 1 Konflikt birgt noch die Gefahr einer Spaltung der liberalen Partei unter sich, denn Lloyd George und der ja allerdings kaltgestellte Churchill treten mit ihrer Agitation fitr die allgemeine Wehrpflicht in schrofsem Gegensatz zu dem obersten liberalen Füh- rer. So wird Asquith im kommenden Wahlkampf die Arbeiter⸗ e ä N N j 8
partei auf seiner Seite finden, die die Einführung des Wahl ⸗„ erf* lcgtich der Brcl, zuunats moch in lungster Zeit aufs schärfste verurteilt hat. versorgung in zwei Klassen: 1. Jae
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ist dem Kreise Gießen die Selbstwirtschaft zuerkannt worden, und soweit sich die Verhältnisse überblicken lassen, werden wir auch, wie im abgelaufenen Jahre, mit unseren Getreidevorräten auskommen. Die Bundesratsverordnung
gen. Im letzteren Falle setzt das Direktorium der Reichs getreidestelle den Bedarfsanteil des betreffenden Kom- munalverbandes an Brotgetreide(Weizen und Roggen) fest und die Ueberschüsse gehen an die Reichsgetreidestelle. Der Kommunalverband hat mit der festgesetzten Menge unter


