Ausgabe 
(16.9.1915) 218. Erstes Blatt
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nr. 218 Der Sießener Af

erschemt täglich, außer Sonntags. Beilagen:

viermal wöchentlich

Gießener Kamilienblätter; zweimal wöchentl. kreis⸗ blatt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); Tel hasuiche eigen wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech⸗Anschlüsse: sür die Schriftleitung112

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(TB.) Großes Hauptauartier, 15. Sept.] rück. Ungarische Heeres⸗

N n m 5 2 F

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Donnerstag, 16. September 1015

Bezugspreis monatl. 75 Pf., viertel⸗

81 jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen

N monatl. 65 Pf.; durch 15 die Post Mk. 2. viertel 75 jährl. ausschl. Bestellg. 258 Zeilenpreis: lokal 15 Pi., l ausw. 20 Pf. Haupt-

9 schriftleiter: Aug. Goetz.

Verantwortlich für den politischen Teil und das a

* Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land,

Ur ex E en Vermischtes und Ge⸗

1 5 3 Otto Braun; rucerei R. ange. Schristleitung, Geschäftsst⸗tle u. drucerel: Schulftr. 7. Bed, fan en Gießen.

sritte im Osten.

ud Landwehrbataillone und das] schen seien heimatlos in die Ferne getrieben worden. Mit

(Amtlich.). 5 Otocaner Infanterieregiment Nr. 79 haben hier unter Füh- Kolbenschlägen wurden sie auf den Landstraßen vorwärts⸗ Westlicher Kriegsschauplatz. rung entschlossener selosttätiger Kommandanten neuerlich] gejagt. Ein französischer Angriffsversuch am Hartmanns Proben kriegerischer Tüchtig eit abgelegt. In dem Wald⸗

weilerkopf wurde durch

unser Feuer verhindert. und Sumpfgebiete des St Ein bei Rechesy(nahe der französisch⸗schweizerischen Kavallerie in den letzten Grenze) beobachteter Fesselballon wurde herunter ⸗sabteilungen zurück. geschossen. Er überschlug sich und stürzte ab.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hindenburg.

Am Brückenkopf westlich von Dünaburg Kampf. Bei Solaki(südwestlich von Dünaburg) wurde feindliche

Kavallerie geworfen.

An der Wilia nordöstlich und nordwestlich von Wilna wurden feindliche Gegenangriffe abgewiesen. Oestlich von Olita und Grodno drang unser Angriff

weiter vor.

Südlich des Niemen wurde die Szezara an ein⸗ zelnen Stellen erreicht. Es sind rund 900 Gefangene

gemacht. 5

decresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Der Gegner ist über die Szezara zurückgedrängt.

7 Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls 5 von Mackensen.

Die Verfolgung auf Pingk wird fortgesetzt. Die Ge⸗ auf über 700 erhöht. 8

Suüdsstlicher Kriegsschauplatz. Die deutschen Truppen wiesen feindliche Angriffe

Oberste Heeresleitung.

fangenenzahl hat si

blutig ab.

Der Zar hat dem englis

nach einer Stütze su

sprach aber im übr

sichtlich, daß Hindenburg

ten wieder weit in

Deutschland und den

allem Anschein nach

igen von derernsten Stunde Ruß⸗ lands und von einemehrenvollen und dauernden Frie⸗ Solche Zurückhaltung und Bescheidenheit war man nicht gewöhnt, denn vordem liebten es die Großen der Feinde, vonZerschmetterung,Niederwalzung usw. zu reden. Der neue russische Generalissimus noch keine Lorbeeren gepflückt, und es wird in den letzten Tagen er⸗ wieder grimmen Ernst 8

Die deutschen Heere sind nach den letzten amtlichen Berich⸗ Feindesland vorgedrungen, und wenn der russische Generalstab heute feststellt, daß seit dem 30. Aug. bis 12. Sept. insgesamt über 40 000 deutsche und österr.-ung. Gefangene gemacht worden seien, so wird dies nicht nur in bsburgischen Ländern mit ungläu⸗ bigem Kopfschütteln aufgenommen werden. Der russische Bericht spricht noch von Verfolgung der am Sereth angeb⸗ lich geschlagenen österreichisch-ungarischen Kräfte, allein nach dem Wiener Bericht erscheint die Lage für uns recht tröst⸗ 5 und 8 5 3 Dubno5 neue olge ämpft 1 es kann nicht au iben, 8 Ar. 8 805 75 Russen 3 Stil k e 3 zieren und vier Maschinengewehren gefangen. Die Zahl der sie zurzeit noch in Besitz haben, bald werden räumen müs⸗ sen. Immerhin sind die feindlichen Widerstände noch der⸗ art, daß das Aufgebot unserer Kräfte gegen den Osten noch nicht abgebaut werden kann. In diesem Sinne spricht auch der BernerBund neuer⸗

dings folgendes Urteil aus:

Was die Streitkräfte der Zeutralmächte und der Tür⸗ kei betrifft, so sind Deutsche und Oesterreicher im Osten zwar noch sehr stark F solange Riga, 11 ina 5 fallen sind, und im Südosten die russische Gegenoffensive nicht aufgehoben ist; sie sind aber seit geraumer Zeit in der anderen Kriegsschauplätzen

abzugeben. Ob diese im Westen zur Verstärkung der stra⸗

tegischen Defensive verwendet, oder weiter zur Beobachtung des Balkans bereitgestellt bleiben, hängt von den Umständen eubetrachtung unterliegen. Die Kriegs⸗ lage muß daher als eine außerordentlich gespannte bezeichnet werden und erfordert gerade jetzt von den am Rande des Krieges oder auf einer Enklave wohnenden, von ihm umbran⸗ deten Neutralen die schärfste Aufmerksamkeit. f f

In diesem Zusammenhang kann darauf hingewiesen werden, daß nach dem neuesten italienischen Bericht, den

Lage, Truppen nach

ab, die einer täglichen

a

wir nachstehend wiedergeben, tende Verstärkungen nach der

Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 15. September 1915.

Russischer Kriegsschauplatz.

An der bessarabischen Grenze wiesen unsere Truppen einen russischen Angriff ab.

Am Dyjestr und vor unseren Stellungen östlich von Buczacz herrschte Ruhe. An allen anderen Teilen un⸗ serer galizischen und wolhynischen Front kam es abermals zu schweren, für den Feind 8 Kämpfen. Nordöstlich von Dub no ließ der Feind be g angriff nebst zahlreichen Toten sechs Offiziere und 800 Mann 3 an Gefangenen und drei Maschinengewehre als Beute zu⸗

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chen König seine neue Tatigkeit als Oberkommandierender mitgeteilt und wie bittend und N chend hinzugefügt, hoffentlich werde der Sieg nicht ausbleiben. Der König von England, der sich vom heißen Kampffelde nach wie vor fern hält, ant⸗ wortete, er seihoch erfreut über des Zaren Entschluß,

Ein Telegrammwechsel zwischen dem Zaren und dem König von England.

Bertin, 15. Sept.(Priv.⸗Tel.) DerLokalanzeiger meldet aus Rotterdam: Der Zar drahtete an den König von England:

In dieser ernsten Zeit, welche mein Land durchmacht, entschloß 5 ich mich, den Oberbefehl zu übernehmen. Indem ich Dir das mitteile, spreche ich Dir meine Ueberzeugung aus, daß mit Gottes Hilfe und mit vereinten Kräften die Bundesgenossen vom Siege 5 gekrönt sein werden.

König Georg antwortete, daß er den Ent⸗ schluß des Zaren mit großer Genugtuung erfahren habe. Er sei ebenso überzeugt, daß die tapferen Truppen mit Gottes d Hilfe einen ehrenvollen Frieden sichern werden. 5 Meine Gedanken, so schließt der König der Briten, sind mehr denn jemals in dieser kritischen Zeit bei Dir. f

Die Petersburger Stadtverordneten. f

Petersburg, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich)Metsch: meldet: Die Petersburger Stadtverordneten haben einen Beschluß angenommen, nach welchem es auch von der g Stadtverwaltung in der schweren Zeit für notwendig erachtet wird, 0 dem Zaren die ungeschminkte Wahrheit zu sagen. Die Mißerfolge a lägen in den klaffenden Schäden in Rußland, in der tiefen Des⸗ organisation, der Unfähigkeit der Regierung und in der verbrecherischen Tätigkeit derer, die berufen sind, den Sieg 0 vorzubereiten. Der Beschluß verlangt eine Regierungs macht, l die nicht mit den Sünden der Vergangenheit behaftet sei und das 5 Vertrauen des Volkes besitze. Das drohende Zeichen 3 der Zeit sei der aufgeregte Zustand im Inlande. 3 Der Beschluß wurde mit überwältigender Mehrheit gegen 18 Stim⸗ 5 men angenommen. DerRpetsch behandelt die Entschließung in 1 einem Leitartikel und fügt hinzu, daß in ganz Petersburg das Gerücht umgehe, daß das Ministerium den Beschluß beisele geln Nas und keinerlei Notiz davon genommen habe. Das Blatt weist auf 8 die gewaltigen Schwierigkeiten hin, welche die neuen Minister zu bestehen hätten, insbesondere der Unterrichtsminister, da der ganze Verwaltungsorganismus von demselben Geiste durchseucht sei, ferner, da alle Maßnahmen von freiheitlichen Ministern auf den passiven Widerstand von Untergebenen stießen, ins Gegenteil ver⸗ dreht oder nicht ausgeführt würden. In Dumakreisen zirkulieren Ge⸗ rüchte, daß die Duma vertagt wurde. Dies rufe große 2 8 hervor und werde als verbrecherische Maßnahme bezeichnet. FJol⸗ 5 gchende Gesetzesvorlagen wurden in der Duma eingebracht: Di⸗ f

k und des Pripfet warf unsere agen zahlreiche feindliche Reiter⸗

fenden k. und k. Streitkräfte er⸗ ren Verbündeten die Szezara. Kriegsschauplatz. gebiet hielten die gewöhn⸗ estern an. Oestlich des Lodinut⸗ üppen zum Angriff und eroberten auf dem Findenigkofel und auf s Grenzberges. An der küsten⸗ rt die italienische Artillerie mit unsere Stellungen von Javorcek enkopf. Feindliche Angriffe auf rsic⸗Gebiet brachen zusammen. u Annäherungsversuche des Geg⸗

Die in Litauen reichten im Verein mit u Italienisch,

Im Tiroler Gr lichen Geschütztämpfe auch Passes schritten unsere T die feindlichen Stellunget dem Kamme südöstlich die ländischen Front f erhöhter Heftigkeit gegen bis zum Tolmeiner B den Javorcek und im Ebenso wurden die üblich ners im Abschnitte von

Der Stellvertre v. Höf

er des Chefs des Generalstabs Feldmarschalleutnant.

*

.

fische Bericht.

bt. WTB. Nichtamtlich.) Die gestrige neralstabes besagt: Der Vorstoß d am Piketern⸗See, am Sau⸗ m Dorfe Rakischki, westlich der aburg, dauert an. In der Gegend dse wurden wiederholte Angriffe des lngriffe der Deutschen westlich von on Meiszagolas zeichneten sich durch der Front von der Umgegend von gend der Dörfer um Kosso wo setzte orrücken nach Osten fort. Ernsthaftere im der Gegend der Dörfer Mosty und Südlich des Pinaflusses ging die feindliche Kavallerie in die Gegend des Zusammenflusses der Turija mit dem Pripfet zurück. Bei Zwizdie in der Gegend von Derashmo überschritten wir den Go n mit Erfolg und sind kämpfend vor⸗ gedrungen, wobei wir ein ganzes ösfterreichisches Bataillon ge⸗ fangen nahmen. In der Gegend von Derashmo und Klewan ging der Gegner zur Offensive über, welche wir jedoch zum Stehen brachten. Mit einem kräftigen Gegenstoß drangen wir darauf in der Gegend westlich Klewan vor und machten dort in einem Gefecht bei dem Dorfe Oleszwa mehr als 1300 Gefangene. Westlich von Wisniewiec, am oberen Goryn, verdrängten unsere Truppen den Gegner aus dem Dorfe Rydomel und dessen Umgebung. Der Feind zog sich am Abend eiligst zurück und wurde dann aus dem Dorfe Rostoki unter großen Verlusten verdrängt. Die Zahl der bis jetzt verzeichneten Gefangenen erreicht 20 Offiziere und 2000 Soldaten. Unser Feuer vereitelte Versuche des Feindes, welcher, um unsere Offensive zum Stehen zu bringen, zu Gegenangriffen in der Gegend der Dörfer Gontow und Ditkowse, südwestlich Wisniewiec überging. Auch hier machten wir Gefangene, ungefähr 140 Offi⸗ ziere und 7300 Soldaten, nahmen ein schweres und sechs leichte Geschütze, 4 Munitionswagen, 26 Maschinengewehre und viel Kriegsbeute. In Galizien hatten wir auf der Verfolgung des sich von der Serethfront westwärts zurückziehenden Feindes einige heiße Waffengänge in der Gegend der Dörfer Gliadka, Le⸗ brow, Juzephowka, westlich Tarnopol, sowie bei dem Dorfe Dzwi⸗ niacz in der Umgegend von Zaleszezycki. In Gefechten in der Um⸗ gegend von Juzephowka und Dminiacz, welche am 12. September stattfanden, nahmen wir mehr als 2700 Soldaten mit 35 Offi⸗

Der

Petersburg, 15. Mitteilung der Großen( der Deutschen in der Gege kerner⸗See und bei Linie Jakobstadt des Bahnhofes von Podb Feindes abgewiesen. i Podbrodse in der Geger großen Nachdruck aus. Ora ny bis etwa in die der Gegner sein vorsichtige Gefechte entspannen sich hi Szeiniaki, westlich Slonin

8

Aufhebung der Vorrechte des Ostseeadels, die Entschädigung fürn

Kriegsschäden, die Interpellation über Finnland, sowie eine um

nestie für die Verbannten. 5 Bulgarien.

Sofia, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich) DieAgende Bulgare meldet: Die Vertreter der Mächte des Vier⸗ verbandes haben gestern vormittag dem Minister⸗ präsidenten gesonderte Besuche abgestattet. Die haben ihm eine ergänzende Mitteilung überreicht, über deren Inhalt strengstes Stillschweigen gewahrt wird. 15

Der Depeschendiebstahl in Athen. 9

Wien, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich) DieSüdslawische Korrespondenz meldet aus Saloniki: Das in französischer Sprache erscheinende BlattNeues Jahrhundert bespricht den De⸗ peschendiebstahl in Athen und sagt: Jetzt verstehen wir das von Agenten des Dreiverbandes erhobene Geschrei über an⸗ gebliche deutsche Spionage und die Bemühungen einzelner Per⸗ sonen, deutsche Spione zu entdecken, während tatsächlich die zynischste Spionage für den Dreiverband ausgeübt worden ist. Der Dreiverband schrie nach den deutschen Spionen, um auf diese Weise die Aufmerksamkeit von der eigenen Arbeit abzulenken. Diese Handlungsweise des Dreiwerbandes entspricht ganz seiner son⸗ stigen politischen Heuchelei, die von dem Schutze der Freiheiten der kleinen Nationen und des Nationalitätenprinzips spricht, wäh⸗ rend durch die Besetzung von griechischen Inseln die Neutralität Griechenlands verletzt und auch auf alle anderen neutralen Stan⸗ ten ein brutaler Druck ausgeübt wird. Gleichzeitig verspreche der Dreiverband Italien den griechischen Dodekanes, Albanien und die Slawischen Küsten der Adria. Allmählich falle nun die heuch⸗ lerische Maske, die das wahre Gesicht des Dreiverbandes verhülle. Der große Depeschenskandal in Athen werde nicht verfehlen, diese Entlarvung zu vollenden.

vom 30. August bis 12. September gefangen genommenen Oester⸗ reicher und Deutschen übersteigt 40000. Im Schwarzen Meere vernichteten unsere vor dem Kohlengebiet kreuzenden Tor⸗ pedobvote einen großen Dampfer. ö N

Die Lage im Osten.

London, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DieMorning Post meldet aus Petersburg: Die Rückkehr der russischen Hochflut scheint wieder durch eine energischere Tätigkeit des Feindes hinaus⸗ geschoben zu sein, der auf der ganzen Front von Jacobstadt bis zu den Pinsker Sümpfen furchtbare Angriffe unternimmt.

Die Verwüstung Polens durch die Russen. Berlin, 16. Sept. Eine französische Zeitung bringt lautBerliner Tageblatt einen Bericht ihres Mitarbei⸗ ters, welcher der russischen Armee bei ihrem Rück⸗ zuge durch Polen gefolgt ist. Der französische Schrift⸗ steller bestätigt, daß die Russen während ihres Rückzuges rücksichtslos und systematisch Leben und Eigentum der Polen vernichteten. Polen habe viele schreckliche Schicksalsstürme erlebt, Kriege und Revolutionen seien über das unglück⸗ liche Land hinweggejagt, aber alles das sei nichts im Vergleich zu dem, was es jetzt erlebe. Beim Rückzuge war von russischer Seite der Befehl gegeben worden, daß alles vom Erdboden verschwinden solle. Dem Bauern sagte man: Zünde dein Haus an!, dem Fabrikbesitzer:Zerstöre deine Fabrik! Der Bevölkerung der unglücklichen Städte und Dörfer rief man zu:Verschüttet die Brunnen, zerstört die Wege, schlagt die Wälder nieder, mäht die noch grünen Millerands Herrschaft in Frankreich. Felder! Ganze Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht. Berlin, 16. Sept. Der Pariser Berichterstatter eines Den abziehenden Bewohnern der Dörfer befahl man:Reißt] Madrider Blattes berichtet nach derKölnischen Zeitung eure Kirche nieder! Als sie sich auf die Knie warfen und über autokratische Zustände in Frankreich. Millerand riefen:Das können wir nicht!, wurden besonderesswirtschafte wie ein Alleinherrscher, ohne den anderen einem mißglückten Gegen⸗ Brandabteilungen gebildet. Diese begossen die Kir⸗ Ministern seine Pläne mitzuteilen. Das Günstlingswesen, chen mit Petroleum und zündeten sie mit Dynamitpatronen das sich um den Kriegsminister bilde, schütze eine halbe K. an. Polen sei heute eine Wüste. Mehrere Millionen Men- Million Drückeberger. r 15

Dünaburg und Wilna nicht ge⸗

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Anszeichnung des Generals v. Scholtz.

Berlin, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich) DerReichs⸗ anzeiger veröffentlicht die Verleihung des Pour le mérite an den General der Artillerie v. Scholtz.

Ein italienischer Wutschrei.

Berlin, 16. Sept. DerCorriere della Sera klagt laut verschiedenen Morgenblättern die Diplomatie des Vierverbandes an, weil sie den Balkan nicht mitgerissen hätte, ehe der russische Rückzug begann. Heute könne nun ein rascher Fall der Dardanellen helfen.

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Sof Verbündetenbedeu⸗