Ausgabe 
(15.9.1915) 217. Erstes Blatt
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A Mittwoch, 15. September 1915

Der Sletener Anzeiger Bezugsprei

Erstes Blatt 165. Jahrgang erscheint täglich, außer monatl. 75 Pf., viertel-

Sonntags. Beilagen:. 2 jährl. Mk. 2.20; durch viermal e Abhole- u. Zweigstellen ü bun monatl. 65 Pf.; durch Hattsür den Beis Gießen die Post Mk. 2. viertel (Dienstag und Freitag): jährl. ausschl. Bestellg. zweimal 3 Land⸗ e wirischaftliche deitfragen ausw. 20 Pf. Haupt- f

85 10 schristleiter: Aug. Goetz. Fernsprech-Anschlüsse: N enen Gee Verantwortlich für den

e General⸗Anzeiger für Gberhessen e

Feuilleton: Aug. Goetz; für die Tagesnummer

für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ bis vormittags 9 Uhr.

richtssaal: Otto Braun;

Rotationsdruc und verlag der Brühleschen Univ. Buch- und steindruceret R. ange. Schriftleitung. Geschästsstelle u. drucerel: Schulstr. 7. nee,

Siegesmärsche im Osten. deutsche Wasserflugzeuge über dem Rigaischen Meerbusen.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 14. 1

(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

Unter teilweise sehr heftiger Tätigkeit der Artillerie verlief der Tag sonst ohne wesentliche Ereignisse. Ein schwacher französischer Vorstoß gegen das Schleusenhaus Sa⸗ pigneul, nordwestlich von Reims, wurde zurückgeschlagen. Auf Trier, Mörchingen, Chateau Salins und Donaueschingen wurden von feindlichen Flie⸗ gern Bomben abgeworfen. Bei Donaueschingen wurde ein Personenzug mit Maschinengewehrfeuer beschossen. Es sind einige Personen getötet oder verletzt. Aus dem über Trier erschienenen Geschwader wurde ein Flugzeug bei Lom⸗ meringen, südwestlich von Fertsch, heruntergeschossen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hindenburg.

Auf der Front zwischen der Düna und der Wilia, nordwestlich von Wilna, sind wir unter Kämpfen im wei teren Vorgehen. Es wurden 5200 Gefangene ge⸗ macht. 1 Geschütz, 17 Munitionswagen, 13 Ma⸗ schinengewehreund viele Bagagen erbeutet. Auch östlich von Olita macht unser Angriff Fortschritte. Im Njemen⸗Bogen nordöstlich von Grodno gelangte die Ver⸗ folgung bis halbwegs Lida. Weiter südlich nähern wir uns dem Szezara-Abschnitt. Der Bahnhof Lida wurde nachts mit Bomben beworfen.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Die Verfolgung gegen den Szezara blieb in luß. Feindliche Nachhuten wurden geworfen. 85

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. 5

Auch hier konnte der Feind die Verfolgung nicht auf⸗ halten; einige hundert Gefangene wurden eingebracht. Südöstlicher Kriegsschauplatz. 5

Die Lage bei den deutschen Truppen ist unverändert. Oberste Heeresleitung.

*

uns die überraschenden Erfolge, die wir in der Flugtechnik gemacht haben; die neue Waffe der Wasserflugzeuge hat sich außerordentlich bewährt. Hindenburg, der in Kurland mit ansehnlichen Beuteziffern neuen Raum gewonnen hat, läßt sein Ziel an der russischen Wasserkante, Riga, nicht aus den Augen.

Dem englischen Parlament, das am

mute werden. Trotzdem ist man dort von der allgemeinen Wehrpflicht noch recht weit entfernt. Von Lloyd George, dem Munitionsminister, werden Agitationsreden ins Land geschickt, wobei eine nach dem neuesten Stand der Dinge verfaßte Vorrede auch

daß England dem Kriege nicht fern bleiben konnte, 1

schränkten Armen zusehen können, während das Land, dem wir das Versprechen unseres Schutzes gaben, von dem Mit

langt werde. Bei den

der Tatsachen in einem auffälligen Mißverhältnis:

an den schließlichen Sieg nicht geschwücht,

vorhersehen konnte.

Erfolgreiche Angriffe deutscher Wasserflugzeuge

russischen Festungen, die für

Die wiederholten Angriffe auf die Rigaer Bucht zeigen

a heutigen Mittwoch wieder zur Beratung zusammentritt, muß es bei seiner Um⸗ schau über die Ereignisse doch allgemach sehr bänglich zu

für uns Deutsche besonderes Interesse beanspruchen darf. Lloyd George bekennt, nach zwölf Mo⸗ naten des Krieges sei seine Ueberzeugung stärker denn je,

ne seine eigene Sicherheit zu gefährden und seine Ehre zu beeinträchtigen.Wir hätten nicht zynisch mit ver⸗

beschützer verheert und zertreten wurde. Wenn britische Frauen und Kinder auf hoher See von deutschen Unter- seebooten brutal getötet worden wären, hätte die Nation darauf bestanden, das kindermörderische Reich zu strenger Verantwortung zu ziehen. Wir können über solche oft verzapften Phrasen kurz hinweggehen, auch über die nach Lloyd George beabsichtigteZerstörung des deutschen Mili tärsystems, dievom Wohlergehen der Menschheit ver⸗ folgenden Betrachtungen über die eigentliche Lage stehen so fromme Wünsche mit der Macht

wofern die Alliierten all ihre Kraft anspannen, ehe es zu spät ist. Obwohl die Hilfs- guellen Englands, Frankreichs, Rußlands und der ganzen industriellen Welt zur Verfügung der Alliierten stehen, be⸗ sitzen dennoch die Zentralmächte eine überwäl⸗ tigende Ueberlegenheit an Kriegsmaterial und Aus⸗ rüstung; eine beklagenswerte Tatsache. Es ist genau das, was man Die eiserne Ferse der Deutschen ist tiefer denn je in den Boden Belgiens und Frankreichs gesunken. Polen ist ganz deutsch und Litauen folgt schnell. Die unüberwindlich gal-

Die Aussichten an den Dardanellen.

Berlin, 15. Sept. Auf die Frage, was aus den Darda⸗ neellenkämpfen, wird, antwortet eine unterrichtete Seite im Berliner Lokalanzeiger: Wenn man in den englischen Blättern Einzelheiten über die letzten Kämpfe an den Dardanellen, beson⸗ ders aber über den Angriff bei Anaforta am 21. August liest, mit seinen riesigen Verlusten, so hat die jetzt eingetretene Ruhe in den englischen Linien nichts Erstaunliches. Trotz der begreif⸗ lichen Unlust der Engländer, das Experiment zu wiederholen, lassen die in naher Zeit besonders im Golf von Saros auf⸗ tretenden Süd- und Südweststürme den Verbündeten nur noch eine kurze Spanne Zeit, wenn sie ihr Glück gegen die türkischen Linien noch einmal versuchen wollen. Im türkischen Lager erwar⸗ tet man daher noch in dieser Woche einen allgemeinen wütenden Angriff, für den bei den Alliierten seit einigen Tagen die Vor⸗ bereitungen im Gange sind. Später dürften die Elemente Winter⸗ ruhe gebieten. Die Südwinde sind in der Aegäis vom Herbst bis zum Frühjahr vorherrschend. In türkischen Kreisen hält man die Fortsetzung des Landangriffs auf Gallipoli für den Winter für ausgeschlossen. Man erwartet noch einen großen Angriff und dann Schluß durch die Elemente, unterstützt durch die Bajonette der braven Anatolier.

Der Einzug in Brody.

Berlin, 15. Sept. Ueber den Einzug der Sieger in Brody wird demBerliner Tageblatt berichtet: Die Sieger begrüßte eine festlich geschmückte Stadt. Die Häuser waren mit Fahnen in den österreichisch-ungarischen, deutschen und türkischen Farben geflaggt, mit Bildern der verbündeten Monarchen und Teppichen reich dekoriert. Beim Einzug unserer Soldaten wurden Lieder gesungen. Ein Freudentaumel erfaßte die Stadt, die seit riegsbeginn vom Feinde besetzt war.

Eine Vereinbarung des deutschen mit dem russischen Roten Krenz.

Berlin, 15. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DieNordd. Allg. Ztg. meldet: Zwischen dem deutschen und dem russischen Roten Kreuz ist unter Zustimmung der beteiligten Regierungen eine Verständigung erzielt worden, wonach drei deutsche Rote-Kreuz-Schwestern Rußland und drei russische

im Rigaischen Meerbusen. ten, fallen wie Sandburgen vor der un⸗ N 9 5 5 8 l 8 8 n Iiderstehlie A 5 deutschen Invasion. Wann wird ote-Kreuz⸗Schwestern Deutschland bereisen, um mit (WT B.) Berlin, 14. Sept.(Amtlich.) Am 12. Sep⸗. 8 55. Sobald] Delegierten des dänischen Roten Kreuzes die Kriegsgesangenen⸗

tember haben deutsche Wasserflugzeuge einen Angriff auf russische Seestreitkräfte im Rigaischen Meerbusen und auf Riga⸗Dünamünde gemacht. Eines der Flugzeuge sichtete vor der Bucht ein feindliches Flugzeug⸗Mutterschiff und belegte es mit Erfolg mit Bomben; Brandwirkung wurde beobachtet. Ein anderes Flugzeug griff einen Zerstörer mit Bomben an und erzielte einen Treffer. Ein drittes entdeckte in der Arensburger Bucht ein Flugzeug⸗-Mutterschiff und brachte ihm zwei Treffer bei. Einem vierten Flugzeug, das bei einen Kampf mit zwei russischen Flugzeugen zu be⸗

ehen hatte, gelang es, an einen Zerstörer heranzukommen und auf ihm einen Treffer zu erzielen. Das fünfte traf zwei feindliche getauchte U-Boote vor Windau und bewarf sie mit zwei Bomben. Der Erfolg konnte nicht festgestellt werden. Das letzte Flugzeug erzielte auf der zum Torpedobootsbau für die russische Marine bestimmten Mühlgrabenwerft in Dünamünde sechs Treffer in den Werkstätten und auf den Hellingen. Die Werft geriet in Brand. Einem der Flug⸗ zeuge begegnete im Rigaischen Meerbusen ein russisches Segel- schiff, welches versenkt wurde, nachdem die Mannschaft ge⸗

rettet war. Der Chef des Admiralstabes der Marine.

***

Die letzten Tage haben unseren Geländegewinn im Osten um ein Erhebliches vermehrt. Die deutschen Truppen stehen jetzt nahezu 150 Kilometer östlich von Kowno, nämlich bei der Bahnstation Nowo⸗Swenzjany, zwischen Dünaburg und Wilna. Auch weiter südlich, an der Bahn WilnaGrodno, in der Gegend von Orany, sind Fortschritte gemacht worden. Die Armee Scholtz, die durch die feindliche Front zwischen Jesiory und dem Njemen durchgebrochen war und Skidel genommen hatte, geht, so schreibt dieKöln. Ztg. zu dem neuesten Tagesbericht, in gewaltigen Märschen vor und hat den Weg bis Lida, wo die Bahnen von vier Seiten zusammenlaufen, bereits zur Hälfte hinter sich, rund 40 km trotz der schweren Schlachttage, die sie durchgemacht hat. Auf dem südlichen Njemenufer mußte der sumpfige Abschnitt der Zelwianka in seinem untern Teil von der Armee Gallwitz überschritten werden, die heftigen Widerstand des Feindes zu bre hatte. Sie nähert sich der Szezara, einem süd⸗ lichen Zufluß des Njemen, auf den auch der linke Flügel der Heeresgruppe des Prinzen Leopold vorstößt, der an der Straße von Wolkowischki nach Slonim bei Zelwa über die Zelwianka ging. Der rechte Flügel rückt rittlings der Straße und Bahn Brest⸗Litowsk- Baranowitschi vor. In Baranowitschi treffen zusammen die Warschau Moskauer Bahn, die Linie DünaburgWilnaRowno und die Strecke . 3 5. Knoten⸗ punkt en Auch die Heeresgruppe ensen setzt die folgung nach Osten fort. f

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gutgemacht sind, übt Hochverrat. Es wird nicht viel nützen, daß so dem britische

während der Reden und Konferenzbeschlüsse in England und dem Zarenreiche lassen sich die Taten der Deutschen nicht aufhalten. Daskindermörderische Deutsche Reich wird auch den verwegensten Anklagen des britischen Maul- und Moralheldentums noch eine Weile standhalten.

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Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 14. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 14. September 1915.

Russischer Kriegsschauplatz.

Die Lage in Ostgalizien ist unverändert.

Der Feind griff heute früh unsere Strypa-Front an, wurde aber abgewiesen. Auch in Wolhynien sind die Russen unter Heranziehung neuer Truppen an zahl reichen Stellen zum Angriff übergegangen. Während bei Nowo⸗Aleksiniec die Kämpfe noch andauern, wurde der Feind bei Dubno und am Stubiel-Abschnitt überall unter großen Verlusten zurückgeworfen. Unsere in Litauen kämpfenden Streitkräfte überschritten in der Verfolgung des Gegners südlich von Slonim die Griuda-Niederung.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Nach erfolglosen italienischen Angriffen der letzten Tage trat gestern in den großen Kämpfen bei Flitsch und Tolmein eine Pause ein. Bei Plawa vertrieb ein Feuerüberfall unserer Artillerie den Feind aus einem mehrere Kilometer breiten Frontstück. Die flüchtenden Italiener erlitten große Verluste. An der Tiroler Front wurden Angriffsver⸗ suche schwächerer feindlicher Abteilungen gegen unsere Stel⸗ lungen bei der Grenzbrücke im Popenatale(südlich Schluder bach) und im Tonalegebiet abgewiesen. Im großen und ganzen herrscht an der Südwestfront Ruhe.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

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die Alliierten mit einem Ueberfluß an Kriegs materia! versehen sind! Ich führe diese unerfreuliche Tatsache an, weil ich meine Landsleute dazu aufstacheln möchte, alle Kraft an⸗ zuspannen, um die Lage zu verbessern. Es ist die unangenehmste Aufgabe, die einem im öffentlichen Leben stehenden Manne zu⸗ fallen kann, auf solche Dinge hinzuweisen. Aber wer solchen Tat⸗ sachen nicht ins Gesicht sehen will und nicht sein Bestes tut, damit auch die anderen ihnen ins Gesicht sehen, bis sie wieder

n Leu die Sporen gegeben werden. Selbst wenn Lloyd Georges Ruf erhört wird die Munition allein tut's nicht. Und

und Zivilgefangenenlager zu besichtigen. Die deutschen Rote⸗ Kreuz⸗Schwestern sind in Rußland eingetroffen und an der russi⸗ schen Grenze von einer Abordnung des russischen Roten Kreuzel empfangen worden. Die russischen Rote-Kreuz-Schwestern können mit Rücksicht auf den menschenfreundlichen Zweck ihrer Reise während ihres Aufenthaltes in Deutschland gleichfalls auf vollstes Entgegenkommen aller beteiligten Staaten rechnen.

Kitcheners Divisionen.

Berlin, 15. Sept. Ueber Kitcheners Divisionen heißt es in derKölnischen Zeitung: Nach Meldungen Schweizer Blätter befinden sich bei den Verlustlisten der flandrischen Front Namen von wenigstens 26 englischen Divisionen. Die neue Kit⸗ chener-Armee ist durch 12 Divisionen vertreten, die aber als Regi⸗ menter bezeichnet werden und je sechs Bataillone haben. Einige der neuen Divisionen kämpfen teils in Frankreich, an den Darda⸗ nellen und am perstschen Golf.

Der russische Bericht.

Petersburg, 14. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Mitteilung des Großen Generalstabes von gestern abend. In den Gegenden von Riga, Friedrichstadt und Jakobstadt keine wesentlichen Ver⸗ änderungen. An der Front an der unteren Eckau und nordwestlich von Mitau Gefechte kleiner Abteilungen. Beträchtlich verstärkter Artilleriekampf von Linden bis 20 Werst nordwestlich von Fried⸗ richstadt. Die hartnäckigen Kämpfe westlich Jakobstadt in den Ge⸗ genden des Pikstern⸗ und Saukensees dauern fort. Westlich und

slüdwestlich Dünaburg unternahm der Feind eine beträcht⸗

liche Offensive. In der Gegend von Abeli und Tugiany und wei⸗ ter südlich spielen sich sehr erbitterte Kämpfe ab. Bei der Station Nowo-Swientziany wurde die Eisenbahn vom Feinde durchschnitten. Unter dem Drucke des Feindes, welcher zwischen den Gegenden von Nowo⸗Swientziany und der Wilna zu einer entscheidenden Offensive überging, ziehen sich unsere Truppen zurück. In der Gegend der Bahnstation Podbrodse, sowie in der Gegend westlich Wilna und weiter öst⸗ lich, sowie bis zur Gegend von Orany keinerlei Veränderung. An der Front Orany⸗Mosti hartnäckiger Kampf gegen den be⸗ trächtlich verstärkten Feind in der Gegend von Skidel und weiter östlich. Der Feind entfaltet seinen Angriff westlich Skidel wei⸗ ter aus. In den Kämpfen, welche unsere Nachhut aufgenommen hat, um den Vorstoß aufzuhalten, konnte unsere Artillerie ein machtvolles Feuer entfalten. Aus der Linie Wolkowys k Kartus Kaja Bereza dringt der Feind auf der Straße nach Osten vorsichtig vor. Seine Versuche, zu einer kräftigeren Offensive überzugehen, stießen überall auf vorbedachten Wider⸗ stand und hatten keinen Einfluß auf den regelmäßigen und siche⸗ ren Verlauf des geplanten Rückzuges unserer Truppen. Zwischen Kobrin und Pinsk im allgemeinen keine Veränderungen. In der Gegend östlich Drogitschin kleine Gefechte. Südöst⸗ lich des Bahnhofs Sarny halten unsere Truppen den Feind weiter auf, der besonders längs der Flüsse Styr und Gory⸗ nit a und weiter nach Osten, also in der Gegend Kolki, vorzu⸗ dringen sucht. In der Gegend von Derashus hartnäckige

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