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wundet; auch wurden 100 Pferde getötet. Unfere Verluste be⸗l von Butter aus dem Auslande versperrt ist und trauen 4 Tote und 9 Verwundete. Eine unferer Abteilungen] Knappheit an tierischen und pflanzlichen Fetten herrschl. 5 ging bis in die Nähe der feindlichen Motorboote vor und zwang Unter diesen Umständen muß im Interesse der Volksernäh⸗ sie zur Flucht. Am 8. September überraschten unsere Truppen bei[rung die Buttererzeugung namentlich insoweit gefördert Kalaat ul Nediin ein feindliches Barackenlager, zwangen den—5 4 8 ohne gleichzeitige e Feind zur Flucht, brannten alle Baracken nieder und erbeuteten derung der zur fügung stehenden Mengen von mit
g 5 erreichen läßt. Ein geeigneter Weg hierzu ist die Beschrän⸗ das Feldtelephonmaterial.— Sonst nichts Bemerkenswertes. kung des Sahneverbrauches. Da die Sa ne, soweit sie nicht Die Stimmung der Italiener. abgesetzt werden kann, in der Hauptsache zur 89 Basel, 10. Sept.(WB. Nichtamtlich.) Die„National- gelangt, deshalb erschien es angezeigt, neben dem Verbot zeitung“ berichtet aus Mailand: Von italienischer Seite ist wegen der Verwendung von Vollmilch zum Backen auch ein solches der rauhen Witterung im Gebirge früger als man ge⸗ für Sahne zu erlassen. In noch höherem Maße aber wird dacht auf die Offensive verzichtet worden. Zur Defensive ge⸗ sich eine Vermehrung der Buttererzeugung erwarten lassen nügen nach einer offiziösen Auslasfung weit weniger Manz pon dem Verbot des Verkaufes von Schlagsahne im bebracht, dermicha ann Tapes wird nach der Lombafvei]Kleinhandel, besonders in Konditoreien Bitte en Speise⸗ gebracht, vermutlich, um anderwärts Verwendung zu finden. Man wirtschaft ufo Hier handelt. de 3 Verbrauch spricht auch in italienischen Kreisen ganz offen davon, daß die wirtschaften usw. zandelt es sich um einen Ve erheblicher Mengen wichtiger Nährstoffe lediglich zum 8 65 tin
Der Eindruc des russischen Kommandowechsels.
. Berlin, 11. Sept. In den„russophilen Kretsen
am Balkan erregt nach zuverläffigen Nachrichten der„Kreuz⸗ zeitung“ die Nachricht von der Absetzung des Großfürsten ge⸗
radezu Schrecken, da die Russophilen in der Entfernung
des Großfürsten Anzeichen für das Schwanken Rußland bezüglich
der letzten Kriegsziele erblicken.
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* Die deutsche Erklärung zur Versenkung
N der„Arabic“.
0 Berlin, 9. Sept. Nachstehende Aufzeichnung ist als * Anlage eines kurzen Anschreibens in Notenform dem hiesi⸗ 8 gen amerikanischen Botschafter übergeben worden. Am 19. v. M. hatte ein deutsches Unterseeboot etwa sechzig Seemeilen südlich von Kinsale den englischen Dampfer„Dunsley“ angehalten und war im Begriff, die Prise, nachdem die Besatzung das Schiff verlassen hatte, diaurch Geschützfeuer zu versenken. In diesem Augenblick sah 3 der Kommandant einen größeren Dampfer in ge⸗ rader Richtung auf sich zukommen. Dieser Damp⸗ ser, der— wie sich später herausstellte— mit der„Ara⸗ bic“ identisch war, wurde als feindlicher erkannt, da er keine Flagge und keine Neutralitätsabzei⸗ . chen führte. Beim Herannahen änderte er seinen ursprüng⸗ lichen Kurs, drehte dann aber wieder direkt auf das U-Boot dag hieraus gewann der Kommandant die Ueber⸗ Zeugung, daß der Dampfer die Absicht habe, ihn anzu⸗ greifen und zu rammen. Um diesem Angriff zuvorzu⸗ kommen, ließ er das Unterseeboot tauchen und schoß einen Torpedo auf den Dampfer ab. Nach dem Schusse überzeugte er sich, daß fich die an Bord befind⸗ 5 1 in fünfzehn Booten retteten. . seinen Instruktionen durfte der Kommandant die, ic“ ohne Warnung und ohne Rettung der Men⸗ schenleben nur dann angreifen, wenn das Schiff entweder eeinen Fluchtversuch machte, oder Widerstand leistete. Aus den Begleitumständen mußte er aber den Schluß ziehen,
Truppen den Weg durch Mont Cenis nehmen werden, um sich J mit dem großen französischen Heere 30 vereinigen, das sich im Zwecke des gesteigerten Genusses, während geg
Raume Belfort Dijon sammelt. Die italienischen Truppen bren⸗ diese Nährstoffe in Form von Butter der Volksern nen darauf, auch einmal in einem Gelände zu kämpfen, wo nicht zugeführt werden müssen. Da ein Verbot des 8
jeder Berg eine Festung ist. Darum wäre ihnen die Halbinsel[ von S lagsahne in Konditoreien usw. in führen könnte, Gallipoli gar nicht recht, die sich ebenso tückisch erweise. an 12 9 1. 1
war
Turin, 10. Sevt.(are. Nichtamtlich) Der römische es erforderlich, damit gleichzeitig ein t der Verab⸗ Korrespondent der„Stampa“ schreibt zum gestrigen Min ister⸗ folgung nicht geschlagener Sahne zu verbinden. Alle diese rat, daß auch die internationale Frage behandelt wurde, was Beschränkungen in der Verwertung von Milch und Sahne in den amtlichen Berichten verschwiegen worden sei. Der Minister beziehen sich nur auf gewerbliche Betriebe, während die des Aeußern, Sonnino, sprach über den Krieg mit der 1 im Privathaushalt freibleibt um eine Be⸗ Türkei, der nicht wirkungslos bleiben werde. Der Korre⸗[ Tl. sichtigung besonderer Verhältuisse, wie es 1
spondent versichert, daß die gegen Oesterreich-Ungarn 5 Ain e. eingesetzten Kräfte nicht für einen anderen bestimmte Behörde zur Zulassung von Aus er⸗ Kriegsschauplatz bestimmt seien. Der nationale Krieg mächtigt. 7 5 l
Italiens solle keinerlei Ablenkung erleiden. Die Ab⸗ 1 5 818 machungen Italiens beschränkten sich nicht nur auf Frankreich, Berlin, 9. Sept. Es ist ein„ sondern dehnten sich vielmehr auch auf England aus. Die Lage, für Ersatzfutter, G m. b. H., gebildet worden.
so schließt der Korrespondent, kann in dikse Worte zusammen⸗ die Aufgabe, alle diejenigen Maßregeln zu fördern,
gefaßt werden: Es wird Neuigkeiten geben aber es werden keine geeignet sind, neue Futterquellen aus ischen Sto
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A g aufzuschließen, welche bis i ur ö daß die Arabic einen gewaltsamen Angriff auf das Unter- oroßen Neuigkeiten fein. 5 Sein E 510 in Gerlin, eren 10. Vor⸗ seeboot plante. Dieser Schluß lag umso näher, als er am 5 1 4 1. sitzender des Aufsichtsrats ist Geheimer O 14. v. M, alfo wenige Tage vorher, in der Frischen See Der österreichisch-ameritanische Zwischenfall. rat Dr Ramm vom preußischen Minister 1 von einem großen, anscheinend der britischen Royal Mail London, 10. Sept.(WTB Nichtamtlich.) Das Reu⸗ schaft, Domänen und Forsten. Gesellschafter sind das Reich,
Steam Pafet Company gehörigen Passagierdampfer, den er weder angegriffen noch angehalten hatte, schon aus wei⸗
terer Entfernung beschossen worden war. * Daß durch das Vorgehen des Kommandanten Menschen⸗ leben verloren gegangen sind, bedauert die deutsche Regie⸗ rung 1 lebhafteste; insbesondere spricht sie dieses Be⸗ dauern Regierung der Vereinigten Staaten wegen des Todes amerikanischer Bürger aus. Eine Verpflichtung, hier⸗ für Schadenerfatz zu leisten, vermag sie indes selbst für den ZJall nicht kennen, daß der Kommandant sich über die Angriffsabsicht der„Arabic“ geirrt haben sollte. So⸗ sern etwa über diesen Punkt zwischen der deutschen und der amerikanischen Regierung eine übereinstimmende Auf⸗ fsüassung nicht zu erzielen sein sollte, wäre die deutsche Re⸗ i it, di inungsverschiedenheit als eine völker⸗
tersche Bureau meldet aus Washington, dem Botschafter]der reußi Staat, die vereini der deutf. der Vereinigten Staaten in Wien sei telegraphisch die An⸗ Saut 8 der Werse Spirttusf i* weisung gegeben worden, der österreichisch-ungarischen Re⸗ Deutschland. Der Kriegsausschuß wird die— von gierung mitzuteilen, daß Dr. Dum be den Vereinigten Staa⸗ geeigneten Fabriken durch be von Baukapital unter⸗ ten als österreichisch⸗ungarischer Botschafter nicht mehr ge⸗ stützen. 0
nehm sei, und daß sie seine Abberufun g verlangten.
Der Seekrieg.
La Rochelle, 10. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Am Donnerstag nachmittag traf der Dampfer„Balcinau“ mit dem Kapitän und 25 Mann der Besatzung des eng⸗ lischen Dampfers„Nora“ an Bord hier ein. Die „Nora“ wurde'am Dienstag nachmittag um 3.30 Uhr bei 5 gierung bereit, die Penmarch von einem deutschen Unterseeboot beschossen . rechtliche Frage gemäß Artikel 38 des Haager Abkommens und versenkt. Das Schiff war von ane nach Newport
2 friedlichen Erledigung internationaler Streitfälle dem unterwegs. 5. 3
1. er Schiedsgericht zu unterbreiten; dabei setzte London, 10. Sept. 3 Nichtamtlich.) Das Presse⸗ fie selbstverständlich voraus, daß der Schiedsspruchfs bureau meldet, daß in am 8. em zu Ende micht etwa die Bedeutung haben soll, eine generelle Ent⸗ gegangenen Woche zehn Schiffe durch deutsche Unter⸗ scheidung über die völkerrechtliche Zulässigkeit oder Unzu⸗ seeboote versenkt worden sind. Die Zahl der ankommen⸗ . 3 des deutsche Unterseebootkriegs zu treffen. den und abfahrenden überseeischen Dampfer betrug in dem⸗ 3 lin, den 7. September 1915. selben Zeitraum 1438.
K 5 London, 10. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung Der Angriff unserer Marineluftschisse auf London. des Reuterschen Bureaus. 2 Dampfer„Mora“ wurde Berlin, 10. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Wie wir
8 versenkt. Die Besatzung wurde gerettet. e e Marineln iffe auf die City von London in
der Nacht vom 8. zum 9. September insbesondere die Stadt- Aus dem Reiche.
teile um den Holborn⸗Viadukt herum getroffen worden. Der Kaiser über die Spende Deutscher Frauen. Zahlreiche umfangreiche Einstürze und gewaltige Brände Berlin, 10. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Kaiser konnten von den Luftschiffen, da die Verhältnisse für die Be⸗ hat am 7. September aus dem Großen Hauptquartier an obachtung äußerst günstig waren, einwandfrei festgestellt[ den Arbeitsausschuß der Kaiser⸗Wilhelm⸗Spende werden. deutscher Frauen folgenden Erlaß gerichtet:
5 Bei Norwich wurde eine große Industrieanlage im Aus den Händen der Kaiserin und Königin, meiner Gemahlin, Siüdwesten der Stadt ausgiebig mit Bomben belegt, worauf 9 ich— 8.—. 8 i ä isten der einzelnen räge zur Kaiser⸗Wi Spe eu . ß ̃ ĩò v Palast und
wurden. a ö 15 0 5. ihnen f Bei Mi ö den hauptsächli ie] Hütte gesammelte Spende nehme ich als eine mir erwiese det, Gegenteil sie, die meist nicht so starker Natur 1 Nee e sächlich die bedandene Franui und als den Ausdruck treuer Aunhanglich⸗ c 1 AN 0 i
Hafenanlagen und die Hochofenwerle an der Bahn South⸗ keit mit Freuden an.— In der ernsten Prüftengszeit, die Gott 5 alk eder mit Bomben belegt. Auch hier konnte guter der 5 gesandt hat, tritt auf dem dunkeln Hintergrunde Erfolg festgestellt werden. g tiefschmerzlicher Erfahrungen neben der von unseren Feinden nicht 8 Die amtliche englische Berichterstattung verschweigt eahnten kraftvollen Einmütigkeit des deutschen aus naheliegenden Gründen, wie üblich, die bedeutenden Pol kes und der todesmutigen Tapferkeit der zum Waffendienst materiellen Erfolge der deutschen Luftangriffe und be⸗ berufenen Männer die hochherzige vaterländische Ge⸗ schränkt sich im wesentlichen auf die Angabe einer willkürlich[in nung der Frauen leuchtend hervor. Durch werktätige gegriffenen Zahl von Menschenverlusten. Jursorge für die kämpfenden und verwundeten Krieger, durch hilf⸗ 3 8 1 5 reichen Beistand mit Rat und Tat für die in der Heimat zurück⸗ . Berlin, 11. Sept. Das„Hamburger Fremdenblatt“ meldet—— 3 der 3 8 aus Rotterdam: Nach eimer Melbumg der„Times“ ie müdlt en e, e e e ee e . 3 1*.* e Felde abwesenden Männer wie durch ergebungsvolles Darbringen 5 lebten deutschen Luftschitfangriffe auf die englische schwerster Herzensopfer an teuren Familiengliedern hat die deut⸗ 7 Ostküste zu einem Sturmauf die Versicherungsgesell⸗ sche Frau in dem Völkerkriege ein rühmliches Beispiel von Tat⸗ fen c. 2 1 75—— 1— 2 8 1 i z auf seine Frauen vertraut auch für die Zukun * Englische Zuverficht. g auf ihre treue Mitarbeit an der schweren Aufgabe, die durch den 1 London, 10. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Robert
Krieg entstehenden Nöte zu lindern und zu beseitigen. Cecil, der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, sprach
Ich werde die mir zur Verflügung gestellte reiche Spende im ssich in einer Rede, welche er gestern abend in Croydon hielt, Sinne der freundlichen Geberinnen für die in ihrer Gefundheit dahin aus, er sehe. in der gegenwärtigen Lage, was
Aus Stadt und cand. 1 Gießen, 11. September 1915.
Von gefangenen Menschen und Pferden.
— 5 5 5 1 2 sich ie Franzosen deut iege feiern, zeigte dieser Tage auf 485 hessischen Werk, wo der Korporal einer Anzahl gefangener Franzosen auf die Nachricht von der Ein⸗ nahme der russischen Festu⸗ an die am Fabrikgebäude angehängte Glocke sprang und durch kräftiges Läuten seinen und seiner Kameraden Freude Ausdruck verlieh unter dem fortwährenden Ruf:„Ruski kaput, Deutschland 20 chi 5e 8 Bh ntergebrachten beende eee Die bei uern u sich im allgemeinen sehr gut bewährt. Sie sind bescheiden und fleißig. Dazu hat sie aber vor allem der„Familien⸗ anschluß“ gebracht. Sie essen mit an einem Tisch, wobei ihnen allerdings nicht jede Speise mundet. Bes 8 die Dickmilch will nicht so recht an sie. Daß in den meisten Häusern vor den Mahlzeiten wird, hat aufe bei vielen Lächeln und Staunen
aber hat ihr Staunen und ihre Verwunderung die g
beginnt die Tätigkeit und sie hört— das weiß jeder, der den Bauernstand kennt— 1 5 5 iten vielen der Gefangenen
ierzu ein kleines, interessantes Beispiel. Einem Ka⸗ 10818 el anfangs e und lange Arbeitszeit 0
gar nicht. Er sprach Deut d 3 die lange Arbeit müsse die Menschen kaput machen. ihnen daheim sei der achtstündige Arbeitstag üblich, eine längere Arbeits⸗ zeit verweigere jeder Arbeiter mit hauptsächli Be⸗ gründung, daß sie gesundheitsschädlich wirke. Ka- nadier aber fügte sich in das Unvermeidliche und siehe da, von Tag zu Tag wurde er freudiger, bekam eine Gesichtsfarbe, aß wie ein Drescher und schlief wie ein Sack. Ehrlich erklärte er, daß er sich über den Wert der Arbeit im Irrtum befunden habe Er habe eingesehen, daß der zweimal Achtstundentag hintereinander den Menschen, er sonst vernünftig lebe, vor allen Untugenden am schütze und kein Unsegen, kein Gift genannt werden
Der intelligente Mann spricht sich voll Verwunderung über
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und Erwerbsfähigkeit geschädigten Kris und für die Hinter⸗ bliebenen der für das Vaterland gefallenen Helden verwenden. Allen aber, die an dem hochherzigen Gedanken und seiner glän⸗ zenden Ausführung beteiligt sind, spreche ich meinen wärmsten * 2 g 4 e 1 ie seinerzeit mitgeteilt wurde, betrug die Kaiserspen 4300 000 Mark. Nachträge werden von der Depositenkasse R der Darmstädter Bank in Berlin⸗Zehlendorf bis zum 1. Oktober ent⸗ gegengenommen.
Die Beschränkungen in der Milchverwendung.
Berlin, 10. Sept. Das vom Bundesrat erlassene Verbot der Verwendung von Vollmilch und Sahne din gewerblichen Betrieben zum Backen ist teilweise im Bäckereigewerbe als eine empfindliche Beeinträchti⸗ gung empfunden worden. Es mußte aber in der Milchver⸗ wendung tunlichste Sparsamkeit eintreten, weil in großen Teilen des Reiches, hauptsächlich infolge des Mangels an Kraftfuttermitteln, eine Milchknapp ei t eingetreten ist, die vor allem im Hinblick auf die Ernährung der Kinder zu Bedenken Anlaß gibt. Nach sachverständigem Urteil ist, wie eine offiziöse Korrespondenz schreibt, die Ver⸗ wendung von Vollmilch für die Herstellung von Backware an — entbehrlich sie erfolgt nur zu dem Zweck, die Ware be⸗ onders schmackhaft zu machen. Ein Verbot dieser Art der Milchverwertung ist deshalb geeignet, dem sonstigen Ver⸗ brauch nicht unerhebliche Mengen von Vollmi ch zuzu⸗
ihn den endlichen Sieg der Alliierten bezweifeln llassen könnte: er halte den Erfolg an den Dardanellen be⸗ stimmt für nicht fern. 5„* 5* Der türkische Bericht.
Konstantinopel, 10. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront
in den Abschnitten von Anaforta und Ari Burnu nichts von Be⸗ deutung. Unsere Artillerie traf das Deck eines feindlichen Tor⸗ pedobootes, welches unseren linken Flügel beschoß, sich darauf aber sofort entfernte. Unsere Truppen auf diesem Flügel be⸗ setzten einen Schützengraben, der sich der feindlichen Linie all⸗ mählich näherte und dessen Bau am 9. September beendigt worden war. Unsere Küstenbatterien jagten zwei feindliche Torpedoboots⸗ zerstörer in die Flucht, die sich der Einfahrt der Meerenge näherten und unseren linken Flügel beschossen. Dieselben Batterien be⸗
schossen erfolgreich die feindlichen Infanteriestellungen bei Sedd⸗ üll⸗Bahr und eine feindliche Gruppe am Landungsplatze von Mortoliman und zerstreute sie. 5 f 5 An der Jrakfront fanden zwischen dem 2. und 7. Sep⸗ K
neulich, kann nicht untergehen.„Ihr seid die wir sind die Schwachen.“ 8 5 5 Da durch den Krieg bereits eine An fallt der Gäule in die hiesige Gegend gekommen i„so es den Kutschern schwer, sich mit diesen zu verstän Die Gäule verstehen nämlich kein Deutsch, also die deutsche „Pferdesprache“ nicht. Es hilft auch alles laute Schreien nicht— wie man das mitunter beobachten kann—, um den Tieren beizubringen, was juh, brr, hüh u. dergl. heißen soll. Sie schütteln bloß ab und zu 9— die a und agen sonst gar michts. Deshalb ist vielleicht für 8 die Kenntnis der Anfangsgründe der umgangssprache mit französischen Gäulen, die der ieser Zeilen fran⸗ zösischen Gefangenen abgehört hat, von Interesse:„Duck oder hüa“— har;„hüo“— hott;„ai“(auf i betont)= ju; „ao“— brr und„goi“— zurück. Was werden die sranzöst⸗ 1 schen Gäule die Ohren spitzen, wenn sie hier in fremden Landen ihre Muttersprache, ihren Mutterlaut— so wonne⸗ 4 sam, so traut, wieder hören. 7
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tember nördlich von Cor na vier Zusammenstöße zwischen un⸗
seren Truppen und Freiwilligen und dem Feinde statt. Unsere führen, ohne die beteiligten Gewerbetreibenden empfindlich Truppen machten auch einen nächtlichen Ueberfall. Gelegentlich. zu schädigen. Die Milchknappheit hat eine erhebliche Ein⸗ dieses Gefechtes wurden vier feindliche Offiziere, darunter ein der Butterer zeugung zur Folge gehabt,
5 1 But 1 0 an den Kriegern, die aus ihrer Mitte ins Fe Bataillonskommandeur und 100 Soldaten, getötet, sowie 50 ver⸗Idie um so empfindlicher ist, als gleichzeitig die Einfuhr
wie an deren Angehörigen in der Heim,
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