m Ers.⸗Bat. f .* ; zu Leu ur z 2 M. II. 0 at. des Inf. 116, zum Reserve: Offizieraspirant seßen), befördert Curletti, Vizefeldw.(I Darm⸗ Res.. N Nr. 116, zum Lt. der Res.; ernannt: Feldw.⸗Lt.(Gießen) im Inf.⸗Regt. Nr. 186, zum Lt. Inf. 1. Aufgebots. 5 der Sedantag, dessen 45. Wiederkehr wir heute verzeichnen, wird abend 8 Uhr von den evan⸗ gelischen Kirchen Stadt durch Glockenläuten ge⸗ 15 werden, das demnach diesmal ausnahmsweise nicht mit Siegesläut u verwechseln ist. Andere Veranstal⸗
Auch w. Feierlichkeiten sind unseres Wissens nicht in
genommen. Brot- und Mehlabschlag Von heute ab gelten in Gießen, wie erfreulicherweise aus einer Bekanntmachung des Oberbürgermeisters hervorgeht, neue, billigere Brot- und Mehlpreise. Der Preis für den Vierpfund⸗ laib Noggenbrot 955 von 71 auf 68 Pfennig, der für den Zweipfundlaib von 36 auf 34 Pfennig herunter. Auch der Mehlpreis wurde herabgesetzt, und zwar kosten fortan Ro hl 20, Weizenmehl 23 und Weizen⸗ auszugsmehl 28 Pfg. das Pfund.— Aufmerksam F sei noch eine weitere Bekanntmachung über die Brot⸗ markenaus gabe) die in Zukunft regelmäßig alle vier⸗ zehn Tage Samstags ohne weitere vorherige Ankündigung zu den im Anzeigenteil angegebenen Stunden ersolgen wird. 5* Die Schweinepreise sind laut Drahtbericht vom heutigen Frankfurter Viehmarkt um weitere 15 Pfg. in die Höhe gegangen. 1 955 89 Hauptverein des Evangelischen
undes. An Stelle einer Jahresversammlung hält der Hessische ein des Evangelischen Bundes in diesem Jahre nur eine
[bgeordnetenversammlung, die Donnerstag, den 2. er, in Frankfurt a. M.(„Kaiserkeller“, Kaiser⸗ straße, am Bismarckdenkmal) stattfindet. Auf der Tagesordnung ehen außer 7 7. und Rechnungsablage zwei Vorträge 5 Pfarrer D.
ainz
Waitz in Darmstadt und Pfarrer Berck in
— 1. 2 des 1 Bundes Krieges na m
und des Laterlaudes, 5
ienst der Kirche
Der Verband hessischer Verkehrs vereine hielt am Sonntag in Worms seine 11. Verbands⸗Haupt⸗ versammlung ab. Der Ehrenvorsitzende, Frhr. v. Heyl, gedachte in einer längeren Ansprache der weltgeschichtlichen Ereig⸗ nisse, die sich gegenwärtig namentlich im Osten vollziehen, und 1 die U. aus, daß der Krieg auch an der Sache der Verkehrs vereine nicht vorübergehen werde, da die Wertschätzung des eigenen Landes durch ihn eine ungeahnte Steigerung erfahren 4 Aus dem Jahresbericht des Verbandes geht hervor, daß die t des Verbandes, die nur kurze Zeit durch den Krieg unter⸗ brochen war, sich jetzt vielfach auf anderen Gebieten bewegt. Der Mitgliederstand ist derselbe geblieben. Kassenbericht und der neue Haushaltungsplan fanden Annahme. Für die Blindenfürsorge wurde der Betrag von 100 Mark genehmigt. Nach kurzer Debatte der Antrag auf Aenderung der Satzung genehmigt, wonach der Vordn nach Jahren wieder wählbar ist, und hierauf wurde mier Berücksichtigung der Verhältnisse der Verkehrsausschuß an der Bergstraße(Vorort Auerbach) wiedergewählt. Es wurde weiter beschlossen, in Zukunft alle dem Verband angehörenden Vereine einen Vertreter in den Arbeitsausschuß fenden feen Es wurde dem Bedauern Ausdruck„daß einzelne, selbst große Plätze, so wenig im Arbeitsausschuß mitwirten. Hierauf wurde ein Antrag Herbst⸗Worms angenommen, nach dem mit allen Mitteln dahin gestrebt werden soll, daß auch die Rhein 5 n Mainz und Mannheim in den Verkehrsbüchern, Zeit⸗ en usw. mehr berücksichtigt werden soll. * Der Verban
hessischer staatlicher Un⸗ terbeamten hielt am Sonntag in Darmstadt seine
Delegiertensitzung ab. Jahresbericht, Protokoll und . wurden gutgeheißen. Die internen An⸗ gelegenheiten wurden den Behörden zur Kenntnis über⸗ iegen e Ein
wiesen. Die vorli den Anträge wurden mit geringen Aen erledigt. Als wichtigster Beschluß ist hervor⸗ zuhe einer Beerdigungsbeihilfe und Absendung einer Vorstellung an die Zweite Kammer, betreffend die Bewilligung einer Teuerungszulage. standswahl ergab die Beibehaltung der seitherigen
tg! e weitere drei Jahre und Erweiterung durch der September. Mit dem September, der auch erbst⸗ 8.— e 3 nel 5 Wärme und ge der. äßig ab, was j nicht aus⸗ sießt, daß wir noch mit einer Reihe warmer und 2 ge beschenkt werden. Man bezeichnet den Monat auch als
Mai des Herbstes. Die Bauernregeln behaupten vom ember u. a.:
tember„Viel Regen im Mai, viel im September.“ n, in diesem e blieben wir im Mai ziemlich vom Regen verschont; behält das Sprichwort in der entsprechen⸗ den Umkehrung recht, dann steht ein trockener September bevor, wie ihn sich Bauer und Winzer wünschen. Von be⸗
onde ung ist der Michaelistag(29. Sep⸗ j 1 Iten besondere Regeln:„Regnets sanft . chaelistag, 0 folgt ein milder Winte; nach“. Ein
deres Sprichwort behauptet:„Wenn Michaelis der Wind m Norden und Osten weht, ein harter Winter zu erwarten “. Auch soll das Wetter am 29. und 30. September um Weihnachten entsprechen.
Starkenburg und Rheinhessen.
Langen, 1. Sept. Die Großherzogin hat dem
Ober⸗Postschaffner Josef Göbel in Langen das Allgemeine
Ehrenzeichen mit der Inschrist„Für langjährige treue Dienste“
— des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ehen.
si⸗ pr titmlichen Nathause abspielte, wurde mit dem gemeinsamen Gesange von„Eine feste Burg ist unser Gott“ eröffnet. Von der Treppe des Marktbrunnens hielt dann Sberbürger⸗ ister Troje eine Ansprache, in der er einen Rück⸗ 4 auf unsere kriegerischen Erfolge gab. Er schloß mit em brausend aufgenommenen Hoch auf den Kaiser. Mit dem Gesange von„Heil dir im Siegerkranz“ und„Deutsch⸗ and über alles“ endete die stimmungsvolle Feier. Sie Stadt rägt Flaggenschmucr. 5 a eustadt, 31. Aug. Das Fest der Goldenen Hoch— begingen 1 in voller körperlicher und auch geistiger e Landwirt Karl Schultheis und dessen Ehesrau, geb. hierselbst. Das Jubelpaar ist noch sehr rüstig und arbeitet noch tüchtig mit, obwohl beide bereits das 75. Lebensjahr itten haben. Schultheis ist Kriegsveteran von 1870/71. ranffur t a. M., 31. Aug. Mit einer kommunalpolitisch litisch interessanten* beschäftigte sich heute adtverordnetenversammlung. mehr als
90 Jahren befand sich die hiesige Gasanstalt und damit die
Versorgung der Stadt mit Gas im Besitz einer englischen Gesellschaft, die im Laufe der Jahrzehnte viele Millionen, Mark an dem ständig größer werdenden Unternehmen verdiente. Wiederholte Versuche, das Werk in städtischen Besitz zu bringen, cheiterten, bis 1959 hatte die Gesellschaft sich den unumschränkten Besitz gesichert, Jetzt hat der Krieg den Uebergang des Gaswerks in städtisches Eigentum vollbracht. Unmittelbar nach Kriegsaus⸗ bruch kam das Werk unter Staatsaussicht. Mit Genehmigung der englischen Regierung haben nun dje englischen Gesellschafter ihren 7705 Stück umfassenden Aktienbesitz im Werte von 3 150 000 Mk. an die Stadt Frankfurt verkauft. Hierfür hat die Stadt einen Kurswert von 198 Prozent zu zahlen. Der Kaufpreis ist sechs Monate nach Friedensschluß zu zahlen. Die Stadtoer⸗
ordnetenversammlung gab heute ihre Zustimmung zu dem Ankauf. Po
Sie ermächtigte den Magistrat ferner zur Deckung der aus diesem Ankauf erwachsenden Verpflichtungen eine Anleihe bis zum Be⸗ trage von 20 Millionen Mark aufzunehmen. Damit geht das Gaswerk, das jährlich durchschnittlich 10 Prozent Dividende ab⸗ warf, in den Besitz der Stadt über. Nur einige Frankfurter Pripat⸗ leute besitzen noch etliche Aktien. Das Aktienkapital der Gasgesell- schaft beträgt 13 600000 Mk., hiervon verfügt die Stadt nunmehr über 10 855 000 Mk.
X. Hanau, 31. Aug. Die Strafkammer hat heute den beim hiesigen Postamte als Aushelfer beschäftigten 20 Jahre alten Goldschmied Otto Weidemann von hier, der in den Monaten Juni und Juli eine ganze Anzahl Liebesgabenpakete geplündert, auch eine für einen Kriegsgefangenen bestimmte Post⸗ karte nicht bestellt hatte, zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.
h. Aus dem Taunus, 31. Aug, Eine Frankfurter Dame hat der Wohltätigkeitsabteilung des„Taunusklub' eine er⸗ hebliche Summe Geldes zur Beschaffung von Zucker zur Ver- fügung gestellt. Der Zucker soll bedürftigen Familien im Taunus n von Beerenfrüchten unentgeltlich abgegeben werden.
h. Vom Main, 31. Aug. Unter der Führung des Unter- staatssekretärs Freiherr v. Coels van der Brügghen-⸗ Berlin bereisten mehrere höhere Beamte der bayerischen und vreußischen Staatsregierung die augenblicklich rasch voranschreitende Mainkanalisation von der preußischen Grenze bergwärts bis Aschaffenburg. Die Arbeiten sollen, wie von maßgebender Seite mitgeteilt wurde, so gefördert werden, daß binnen zwei Jahren die Kanalisation bis Aschaffenburg vollendet sein wird. Un- mittelbar anschließend wird die Kanalisation bergwärts bis Bam- berg begonnen. Bei den Kanalisationsarbeiten sind gegenwärtig mehrere tausend Kriegsgesangene beschästigt, die in ver⸗ schiedenen großen Lagern untergebracht sind.
Vermischtes.
— Ein neuer Fall von Heilung eines Herz⸗ schusses. Vor einiger Zeit teilten die Blätter mit, daß es deutschen Aerzten gelungen sei, Herzschüssse auf opera⸗ tivem Wege zu heilen; wie nun bekannt wird, ist es mittlerweile auch in Frankreich gelungen, ähnliche Erfolge zu erzielen, und zwar ist es Dr. Beausenat, der den kühnen Schnitt ausgeführt hat. Sein Patient wurde am 1. Oktober 1914 bei Saint⸗Hubert in den Argonnen von einem Handgranatensplitter getroffen, der seinen Körper durchschlug, in den Herzbeutel eindrang, die ganze Dicke des Herzmuskels durchbohrte und endlich in der Herzhöhle stecken blieb. Wie festgestellt werden konnte, war der Splitter über 1,5 Zentimeter lang und breit und etwa 0,3 Zentimeter dick; sein Gewicht betrug 1,5 Gramm. Am 17. Februar wurde er entfernt. Zu diesem Behuf wurde das Herz geöffnet, das Geschoß, das sich schwer fassen ließ und in Bewegung geriet, mit Zangen herausgezogen und die Wunde dann zugenäht. Der Patient litt mehrere Tage hindurch furchtbare Schmerzen und hatte Ohnmachts⸗ anfälle, dann verfiel er in ein drei Tage währendes leichtes Fieber, das von Lungenschmerzen begleitet war, endlich aber war die Krise überstanden, und einen Monat nach der Operation konnte er als geheilt betrachtet werden. Wie Dr. Beausenat der Akademie für Heilkunde mitteilte, arbeitet das Herz jetzt normal und darf als lebender Beweis dafür gelten, das ähnliche Fälle durchaus nicht von vornherein als hoffnungslos betrachtet zu werden brauchen.
Handel.
Berlin, 31. Aug.(W. T. B. Nichtamtlich.) In der heutigen Gesellschaster-Versammlung der Zinkhütten- Vereinigung wurde ungeachtet der günstigen Lage, die sich in dem flotten Absatz und sehr mäßigen Beständen ausspricht, beschlossen, den bisherigen Preis um 5 Mk. für 100 Kilogramm zu ermäßigen. Maß- gebend für diesen Beschluß war, den Verbrauchern eine Verbilligung ihrer an den Staat zu liefernden Erzeugnisse zu ermöglichen.
. Märkte.
je. Frankfurt a. M. Schweinemarktberscht vom 1. Sept. Ausgetrieben waren 629 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 150.00— 155.00 Mk., Schlachtgewicht 185.00— 195.00 Mk., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 140.00 150.00 Mk., Schlachtgewicht 175.00— 185.00 Mk. vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 150.00 155.00 Mk., Schlachtgewicht 185.00—195 Mk.. Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 150.00— 155,00„ Schlachtgewicht 185.00—195.00 Mk. Geschäft mittelmäßig.
te. Fraukfurt a. M., 1. Sept. Fruchtmarkt. Bei ruhiger Stimmung, sesten Preisen und geringem Angebot selbst für aus⸗ ländische Ware aus der Ernte 1915 wurden für rumänische Gerste 68—70 Mk., Mais 58-60 Mk., Weizen 68— 70 Mk. geboten und bezahlt.— Futtermittel knapp bei großer Nachfrage. Kokoskuchen 60—62 Mk., Leinkuchen 67—68 Mk., Rapskuchen 50,00 Mk., Kleie 49—51 Mark. Alles zu 100 Kg.
1e. Frankfurt a. M., 1. Sept. Kartoffelmarkt. Kar⸗ toffeln ab Wetterau 8,50— 9,00 Mk. für 100 Kg. Belgien verladet nicht mehr; die holländische Ausfuhr ist gesperrt.
Briefkasten der Redaktion. ([Auonyme Anfragen bleiben unberücsichtigt.)
E. S. W. A 75 bedeutet Plattfußanlage, die jedoch die Fähig- keit zum Dienst mit der Waffe nicht ausschließt.
7 Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 2. Sept. 1915: Zunehmende Bewölkung, zeitweise Niederschläge, südwestliche inde, etwas kühler.
Letzte Nachrichten.
Die Tagung des Lodzer Gemeinderats unter deutscher Aegide.
Krakau, 1. Sept. Wie die deutsche„Lodzer Zeitung“ meldet, tagt der Gemeinderat in Lodz zur allgemeinen Zu⸗ 415 in deutscher Sprache. Diejenigen Gemeinderäte,
ie die deutsche Sprache nicht vollkommen beherrschen, kön⸗
nen polnisch reden. Ihre Ausführungen werden ins deutsche
übersetzt. Die deutschen Reden werden den polnischen Ge⸗
meinderäten in polnischer Sprache zur Kenntnis gebracht. Russische Zustände.
Wien, 1. Sept. Das„Wiener Tagblatt“ meldet in⸗ direkt über Haag aus Petersburg: In der Kiewer Militär- intendantur wurde eine Reihe höherer Beamter verhaftet. Es handelt sich um ganz beträchtliche Be- . die für Militärlieferungen für die Armee an
er Südwestfront stattfanden. Zugleich wurde der Präsident
der Kiewer monarchischen Organisation, Lomaki, verhaftet, dem die Verteilung der 1 oblag. Insgesamt wurden 24 Beamte verhaftet und ins Gefängnis gebracht.
Die Teuerung in Rußland.*
Kopenhagen, 1. Sept. Die Teuerung in Rußland wird namentlich für die ärmere Bevölkerung immer unerträglicher Die Not ist jetzt schon sehr groß. Die Blätter berichten täglich aus den verschiedensten Teilen des Reiches über örtliche Ruhe⸗ störungen wegen der Teuerung. Sie erklären, Rußland sei mit allem reichlich versehen; wenn es trotzdem an verschiedenen Teilen des Landes bald an diesem, bald an jenem fehle, so sei dies ein Beweis dafür, daß die Regierung ihre Pflicht versäumt habe. Sie sei für den Notzustand verantwortlich. In der Ortschaft Kolkino bei Petersburg stürmten Hausfrauen wegen der hohen Lebensmittel⸗ 15 preise die Läden auf dem Marktplatz. 32 Läden wurden völlig zertrümmert. In Petersburg ist die Holzuot so groß, daß auch zu den höchsten Preisen kein Holz zu haben ist. Selbst die von der lizei ausgestellten Anweisungen auf Holzauslieferungen sind wertlos, da kein Holz vorhanden ist, und viele Betriebe, die mit Holz arbeiten, mußten schließen. Die Regierung steht dieser Notlage vollständig verständnislos oder gleichgültig gegenüber.
g Joffre abgesügt?. Wien, 1. Sept. Wie das„Fremdenblatt“ aus Sofia meldet, ist dort die Nachricht eingelaufen, daß der gegen⸗ wärtige Generalissimus Joffre Minister des Aeußern werden soll. Die Heeresleitung soll dann von einem mehr⸗ gliederigen Ausschuß gebildet werden.
Die englische Flotte.
Zürich, 1. Sept. Ueber die englische Flotte schreibt der Korrespondent der„Neuen Zürcher Zeitung“: Die Hauptflotte hält sich mit den Großkampfschiffen in den nordischen Küsten⸗ gewässern Schottlands auf, bereit, auf das erste Signal herbeizueilen. Eine Landung wird nicht als unmöglich betrachtet, da man mit der Anlegung von Schützengräben und Feldbefestigun⸗ gen in der Umgegend von London beschäftigt war und es noch ist. Das ist eine Vorsichtsmaßregel, wie die anderen wesentlichen Punkte der Küste, die nicht befestigt waren und an denen Truppen ausgeschifft werden könnten, jetzt befestigt werden.
g Serbien gegen Bulgarien. 5
PNien, Der„Abend“ meldet aus Sofia: Die ganze serbische Presse hat nunmehr eine außer⸗ ordentlich heftige Hetze gegen Bulgarien begonnen und fordert nichts geringeres als die Okkupation Bul⸗ gariens durch Truppen des Vierverbandes. Die serbische Presse drängt zum Kriege mit Bulgarien. Wie der„Abend“ aus Sofia meldet, ist nach dorthin gelangten Meldungen der Güter⸗ und Personenverkehr in Serbien eingestellt
worden. Die italienische Anleihe in Amerika.
Haag, 1. Sept. Zwischen London und Washington findet gegenwärtig ein lebhafter Notenwechsel wegen der von Rom in Amerika erstrebten Milliardenanleihe statt. Die eng⸗ lische Regierung sucht Wilson zu überzeugen, daß diese Anleihe selbstverständlich keine Kriegsanleihe() sei, sondern ein veines Finanzgeschäft zur Verbesserung der englisch⸗amerikanischen Han⸗ delsbeziehungen. Die Londoner Regierungskreise sind denn auch der Ansicht, daß Präsident Wilson schließlich seinen Widerstand aufgeben wird.
Baumwolle und die Neutralen.
Kopenhagen, 1. Sept. Nach der Erklärung von Baum⸗ wolle zur Bannware werden Dänemark und Norwegen künftig unter sehr schweren Bedingungen eine beschränkte Baum⸗ wollzufuhr erhalten. Nur Schweden scheint tatsächlich von der amerikanischen Baumwollzufuhr abgeschnitten zu sein. 0 erhält monatlich 3000 Ballen Baumwolle.
Wichtig für die Pflege Verwundeter ist es. 5
stets mit reiner, von Krankheitsstoffen befreiter Leib⸗ und
zu versorgen. Die Geschichte lehrt, daß die früheren Kriege weni ger furchtbar waren durch die unmittelbaren Verluste auf dem Schlachtfelde, als durch die Folgen ausbrechender Seuchen wie Cholera, Typhus und der Pocken. Das Wiederauftreten dieser Epi⸗ demien zu i n ist eine der wichti Aufgaben in diefem Kriege und hier kann jede Hausfrau dadurch mithelfen, daß sie mit der Rei ihrer Wäsche zugleich deren gründliche Be⸗ freiung von Blutstoffen und Krankheitskeimen verbindet. Dies er⸗ fordert nicht etwa größere Unkosten oder Mehrarbeit am Wasch⸗ tage, sondern es ist uns in dem selbsttätigen Waschmittel Persil zugleich ein vorzügliches, von Fachleuten und Wissenschaftlern an⸗ erkanntes Desinfektionsmittel gegeben. Bei seiner er⸗ zielt, die Hausfrau nicht nur eine blendend weiße Wäsche, die zu⸗ gleich den angenehmen, belebenden Duft der Rasenbleiche enthält, sondern sie hat auch die Gewißheit, in hygienischer Beziehung eine durchaus einwandfreie Bett- und Leibwäsche zu besitzen.
Woll⸗ und Buntwäsche wird schon in handwarmer Per⸗ sillauge peinlich sauber und frei von Krankheitserregern. Persil dürfte also schon aus volksgesundheitlichen Gründen gerade in dieser schweren Zeit in keiner deutschen Haushaltung fehlen.
Die eiserne Waschfrau die kleinste, beste und billigste Waschmaschine der Welt
Preis nur 8.00 Mark
wird am Donnerstag, den 2. September nachmittags um ½5 Uhr u. abends um 8 Uhr pünktlich
im Hotel Großherzog von Hessen, Bahnhofftr., im Saale, 1 Treppe, praktisch vorgeführt.—
Der Besuch dieser Vorführungen ist kostenlos und ohne
Kaufzwang. Jede Hausfrau von Gießen u. Umgegend
ist dazu eingeladen. Schmutzige Wäsche(auch Stärke⸗ wäsche) bitte mitzubringen.
Dienstag, 7. Septhr., abends 8 ¼ Uhr, eröffnen wir in der Stadt- Knabenschule Nord- Anlage) einen 169000
Anfänger- Lehrgang
für Damen n. Herren. Under ⸗ — 6—. Gefl. An ⸗· meldungen an Herrn Wun. Jullmann, Grabenstraße, oder bei Unterrichtsbeginn.
dabelsberger dtenographen-Verein
(gegr. 1861
Und Damed-Verein Gabesberper.
Die eisernt ae ee e ist für jeden Haushalt geeignet, Aisofen e eee Bestellung zum D Ausnahmepreis von 6.50 Mk. Seit wenigen Monaten Tausende verkauft. W. Ebeling, Magdeburg, Agnetenstraße 1. Kartoffeln fahgashergrr prima„Kaiserkrone.“ Sonnenstr. 4 Tel. 88. Soldaten- xa u. Schwolss- Puder in Streu- Seltersw. W. Otto Schaal. lee; Iiicgerperein liehen. den 2. September, abends 9 Uhr Wonats-Lersanmung
wäscht spielend leicht, Besucher der Vorführungen erhalten den Apparat bei Planvertreter gesucht. empfiehlt billigst J. 384084 0 büchsen 30 Pf. Adl.-Drog. Morgen Donnerstag, im Vereinslokal. goto


