1 N 0 England allein sei auf der Seite der
sochten. vollen Angriffe gegen die industrielle Kraft Englands. London, 31. Aug.
Besetzung von Polen durch den Feind
Punkt durchbrochen werden.
Lage befinden. 5 zwungene Flucht der Zivilbevölkerung erschwert. Vormarsch ist nicht so langsam, wie öfters gesagt wurde.
Belästigung erreichen werden. Ein Dank des Kaisers an die deutsche Bugarmee.
Oberbefehlshaber der Bug der Einna gende allerhöchste Order zugegangen:
„Mit Dank für die hocherf
auszusprochen. Wilhelm I. R.“ Diese Order
3 all. Vertrauen, daß die gewaltigen Marsch fechtsleistungen aller Truppenteile der Bugarmee, welche in Verbindung mit den nördlich meen den Feind zur Aufgabe der Festung zwang, zur völligen Vernichtung des Gegners beitragen werden. Gez. v. Linsingen.“
Die tͤrlischen Siege an den Dardanellen.
Berlin, 31. Aug.(WDB. Nichtamtlich.) Die„Nordd. Allgem. A581. schreibt zu den jüngsten Kämpfen an den Dardanellen:
Die heldenhaste Verteidigung des Landes durch die türkische Armee wird in Deutschland mit ungeteilter Bewunde⸗ rung verfolgt. Seit Monaten bieten die Gegner Hunderttausende
von Mannschaften auf, um den Durchbruch bei den Dardanellen zu erzwingen. Die feindlichen Heere gehen, mit allen Kriegsmitteln reichlich ausgerütstet, in den Kampf. Starke Geschwader unter⸗ stützen sie durch schwerste Artillerie.
000 9 be schreiten. i 0
„Tanin“ weist den von Gustave Hervé in„Guerre sociale“ angeregten Gedanfen zurück, der Türkei einen vorteil aften Sonderfrieden anzubieten. Ein Vorschlag ei eine Beleidigung für das Vaterland und die Religion und Ehre der kämpfenden Nation.
Berlin, 1. Sept. Nach einer Basler Meldung des „Berliner Lokalanzeigers“ erhält sich in der Londoner City
ko m man do über die Armeen gegen die Türkei übernehmen will. 0
Die Abrechnung mit Frankreich. Berlin, 1. Sept. Den parlamentarischen Vorgängen in Frankreich entnimmt Professor Hötzsch in der„Kreuz⸗
Republikanern und der sogenannten Reaktion(worunter Joffre, Millerand, die Kammerrechte, das„Echo de Paris“ und der„Temps“ zu zählen sind), der Entschluß sei, die Delcassesche Politik nicht zu verlassen. Die Austragung des Kampfes zwischen Frankreich und Deutschland in diesem Kriege sei nur bei den Waffen, das heißt, nur durch eine deutsche Offensive im Westen möglich, von deren glorreicher Durchführung er genau so überzeugt sei, wie wir sie im Osten hätten erleben dürfen.
Ein Bericht des Geuerals French.
London, 31. Aug.(W. Nichtamtlich.) Bericht des Generalseldmarschalls French: Seit dem 18. August kam es an der britischen Front nur zu Minenangriffen. Wir schossen feindliche Flugmaschinen herunter. Artillerie schoß bei Lange⸗ mar ck einen Eisenbahnzug in Brand. Eine Fliegerabteilung ar⸗ beitete erfolgreich mit den Frarzosen bei Angriffen quf das Gehölz von Houthulst zusammen, ohne eine einzige Maschine zu verlieren.
Die amerikanischen Kriegslieferungen.
Petersburg, 31. Aug.(WTB. Nichtamtli Nach dem„Rußkoje Slowo“ haben die Alliierten 10 233 amerika zusammen für etwa zwei Milliarden Rubel Kriegsmaterial bestellt.
Die Senussi auf dem Kriegspfad. Paris, 31. Aug(B. Nichtamtlich.) Der„Temps“ meldet aus Kairo. Man meldet von zuständiger Seite,
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sondern diefe zu Verbündeten 9 diese Aufgabe zu erfüllen. Der wirkliche Krieg werde
nicht in den Schützengräben sondern von der Industrie ausge⸗ Die Anhänger der Wehrpflicht richteten ihre verhängnis⸗
(WTB. Nichtamtlich.) Die„Times“ meldet: Die Räumung von Brest⸗Litowsk vollendet die Der Wert von Bez liegt teilweise in den Eisenbahnen. Die Russen machten jedenfalls die Eisenbahnen möglichst unbrauchbar, aber Bahnen lassen sich schwer für lange Zeit zerstören. Während die Deutschen ihre rückwärtigen Verbindungen verbessern, werden die Möglich⸗ leiten eines russischen Rückzuges beschränkter. Die Bahnlinie Wilna— Petersburg muß bald an einem bedrohlichen Die starken russischen Streitkräfte, die sich auf Grodno stützten, mögen sich in sehr sorgenboller Die Benutzung der Straßen wird durch die er⸗ Der deutsche Die „Times“ gibt zu, daß die russischen Hauptkräfte noch nicht außer Gefahr seien, hofft aber, daß sie die neue Linie ohne gefährliche
Breslau, 31. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Schles. Ztg.“ veröffentlicht folgenden Dank des Kaisers an
die deutsche Bugarmee: Dem General v. Linsingen, armee, ist von dem Kaiser nach hme von Brest⸗Litowsk durch diese Armee fol-
erfreuliche Meldung von der Einnahme Brest⸗Litowsks ersuche ich Sie, den braven Truppen der Bugarmee für ihre hingebende Tapferkeit und Aus⸗ dauer meine höchste Anerkennung. und meinen königlichen Dank
gab General v. Linsingen mit folgendem seiner Armee bekannt:„Ich bringe diesen Ausdruck chster Anerkennung zur Kenntnis der Armee in dem ⸗ und Ge⸗
vordringenden Ar⸗
das Gerücht, daß Kitchener persönlich das Ober- Schla
zeitung“ die Lehre, daß stärker als der Gegensatz zwischen Wehr
Mann,
Wurst
die Ladun englischen in Sierra
und
in euzer Leone
daß der Großsenussi, an der Spitze mit Geschützen und Maschi⸗. gerüstet, von deutschen und türkischen Offizieren befehligt, gegen Tripolitanien mars gierung hat Verstärkungen wo die Lage unsicher sein soll. Ein schwedisches Ausfuhr verbot.. 5 Stockhorm, 31. August.(WTB. Nichtamtlich.) Die schwedische Regierung hat beschlossen, ein Ausfuhrverbot zu erlassen für lebende Rinder, allerlei Konserven, frisches und ö räuchertes Fleisch. Die Ausfuhr von Schweinefleisch wurde nicht vollkommen verboten, aber begrenzt. Lizenzen können ausnahmsweise gestattet werden, falls sich die Expor⸗ teure verpflichten, eine gewisse Menge zu einem voraus be⸗ stimmten Preise für den schwedischen Markt aufzuheben.
Ein englisches Zugeständnis an Amerika.
Washington, 31. Aug.(WTB. Nichtamtlich) Mel⸗ dung des Reuterschen Bureaus. Der britische Botschafter hat dem Staatsdepartement mitgeteilt, daß Großbritannien die Durchfuhr gewisser Güter durch das Blok⸗ ł ad 9 die für Amerika in Oesterrei Deutschland bestellt worden sind, zugestehen werde. Aus Serbien.
Paris, 31. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Echo de Paris“ meldet aus Saloniki, die dortige Zeitung„Phos“ wolle von zuständiger Seite erfahren haben, daß Serbien seit zwei Monaten über Saloniki große Mengen Muni⸗ tion, besonders Granaten, e und pharmazeutische Artikel erhalte, welche den Heeresbedarf für ein Jahr deckten. Die serbische Armee bereite sich auf eine energische Aktion vor, um die österreichisch-unga⸗
rische Armee zu zwingen, Truppen von der russischen Front abzuziehen.
Der Seekrieg.
Paris, 31. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Der„New Pork Herald“ berichtet in einem Brief aus Belgisch⸗Kongo, wie der norwegische Lastdampfer„Lisdale“ an der Küste von Westafrika von den Engländern gekapert worden sei. „Lisdale“ wurde seinerzeit von der deutschen Regierung gechartert, um das Geschwader des Admirals Grafen Spee mit Munition und Kohlen zu versorgen. ul von der Vernichtung des Geschwaders. Das Schiff manövrierte dann wochenlang im atlantischen Ozean und verfuchte wiederholt Kamerun zu landen, bis sie schließlich von dem „Highflyer“ gekapert wurde. Die Ladung wurde
gelandet.
finde sich in Gefangenschaft.. 5
Kopenhagen, 31. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Der däni⸗ sche Dampfer„Eloe!, der mit Kohle aus England in Aalborg eingetroffen ist, berichtet, daß in der Nähe der englischen Küste eine mit Grubenholz beladene norwegische Bark von einem Unterseeboot in Brand geschossen worden sei. Die Mann⸗
schaft der Bark sei von einem norwegischen Fischdampfer aufge⸗ nommen worden.
e von etwa 10 000
nengewehren aus⸗
chiert. Die italienische Re⸗ nach der Stadt Tripolis entsandt,
eingesalzenes ge⸗
lehrungen zuteil geworden, von denen ihr alt dautern⸗ den Vorteil ziehen wird. Vielen auch ist bei diesen B rungen erst das Verständnis für Verfahren auf⸗ gegangen, das sie in ihrer Küche seit Jahren übten, ohne zu wissen, warum man gerade so und nicht anders die Sache angreifen muß. nicht Doch sind unseren Hausfrauen in der 8 N ich nur Lobredner erstanden, auch tadelnde timmen haben sich bisweilen vernehmen lassen. Sie 5 über, daß die Frauen egoistisch veranlagt sei das Gerücht einer Preissteigerung hin so einkauften, unbekümmert darum, daß die Preise in die Höhe trieben und den weniger Bemittelten, die sich Vorräte nicht anlegen können, die Lebens führung erschwerten. Sie bemängelten auch, daß die wohlhabenden Kreise, um ein beliebtes Nahrungsmittel nicht 5 zu müssen, beim Einkauf jeden Preis zahlten, unsere Hausfrauen allgemein zu schwerfällig 8 iegszeit entsprechendes i er die Herstellung eines bekannten Gerichts zu Man hat hieran den Wunsch geknüpft, daß de
ch⸗Ungarn und
Flugzeuge Panzerautomobile
u einer
sicher beschleunigt werden wird. Viel weitergehende Jo erhoben, das dem
hauswirtschaftlichen noch eine Reihe weiterer, gemeinheit zugute kommender Kenntnisse
Die Fi
Auf hoher See erfuhr„Lisdale“
„der permet
Die deutsche Besatzung be⸗
deutung Stellung
wurden fe
Kämpfe
Die hauswirtschaftliche Ausbildung der jungen Mädchen und die Koch⸗ und Haushaltungsschule des Aliceschul⸗Vereins in Gießen.
Wenn die Absicht unserer uns nicht nur mit den Waffen durch Aushungerung zum Felchen zu zwingen, gelungen ist und hoffentlich auch nie gelingen
zweifelte Anstren
einen ganzen Artilleriefeuer
ist sehr groß, westlich Ypern von uns beherrscht wird und unter Artilleriefeuer
Die Höhe 60 bei
Die vielgenannte Höhe 60 vor pern— an der Bahn Ypern—Comines gelegen— ist seit 18. Dezember von sächsi⸗ schen Truppen besetzt. Die Franzosen erkannten wohl die Be⸗ derselben, welche als wichtiger Schlüssel punkt der ganzen vor Ypern angesehen werden muß, und machten ver⸗ gungen zur Rückeroberung. Der Ausbau der Stellung geschah unter den schwierigsten Verhältnissen. Beinahe Monat lang lag
i auf der Höhe, aber alle Versuche des Gegners, sie zurückzuerobern, blieben erfolglos. Die Franzosen wurden dann durch Engländer abgelöst und ein neuer, zäher und erbitterter Gegner trat auf. Die beiden sich gegenüberliegenden Stellungen
en festungsartig ausgebaut, durch Sappen und Minen näher⸗ ten sich dieselben um 15 bis 50
. 15 Meter
des Krieges. Das sofort einsetzende Artillerie⸗
gners läßt si 5 as dahi
hagel überschüttet, der die
N l r trot genteiligen Mel⸗ in die schönen und zweckmäßig eingerichteten Räume dungen nicht erzielt, sie waren nicht einen ritt vorwärts ge⸗ i. f ö e ten vielmehr amisere alte Stellung tune, nur halte] zweiten Schulhauses in der Steinstraße über. Hier wurde
Aus Stadt und Cand
wenngleich auch wir unseren Erfolg nicht
hatten.
pern.
Familienleben begleitet sein müss hat g zuerst in Baden— ha chat lichen Unter⸗ richt für die schulentlassenen Mädchen eingeführt, und auch in Gießen ist man diesem 9 bald gefolgt. Aber hier wie anderwärts hat man bald ei sehen, daß das nicht genügt, daß der Grund vir in den Volksschule selbst gelegt werden muß. So richtete als stlichen Unter⸗
erste die t Kassel 1889 den hauswirtscha richt in der obersten Klasse ihrer Volksschulen ein, andere Städte, unter ihnen Gießen, folg⸗ f
Tag und Nacht ein verheerendes
2 1 fi ten se„und jetzt fi wirtschaftskunde.
Von der Einführung des h. i richts auch in die Mittel⸗ und höh⸗ man bis jetzt Abstand genommen, und in der Tat liegen ja die Verhältnisse bei den diese Schulen besuchenden Mäd⸗ chen insofern anders, als sie in der Regel auch nach der Schulentlassung noch Zeit finden, sich eine Aus⸗ bildung in der Hauswirtschaft anzueignen. Di schulen und Lyzeen angegliederten 8. staatliche, kommunale und private 2
el sollte eine Zeitlang besucht. Eine tüchtige haus wirt⸗ schaftliche Schulung wird einer Jeden in und außer
Mädchen st die einer Anzahl von he„ schulen zur Verfügung, und die in, jedes junge Mädchen ohne Ausnahme eine eiche Sn
lirtel
Schu
uses am Oswaldsgarten begründet und siedelte spater
aber 1909 gleichzeitig mit der ffung eines Seminars zur Ausbildung von Lehrerinnen der Hauswirtschafts kum auch eine vollständige Haushaltungs chu le eingeri tet, welche den jungen Mäd eine liche Ausbild im ganzen Hauswesen— nicht allein im Kochen, wie das Kochschule in 2½ Monaten tut— während einer Kursdau von 5 Monaten verleiht. Es werden also 23 nur die ei fache und feine Küche gelehrt mit Backen, Einmachen Garnieren, sondern auch alle Hausarbeiten nebst Wa be Bügeln und Reinigen von Kleidern, ferner Stopfen, F und Anfertigen von Wäsche und einfachen Kleidungs stüt Dazu kommt weiter der Unterricht in a und in Haushaltungskunde nebst he führung, sowie
nächtliche Engländer
Nicht in Gießen oder der näch 5 den jungen Mädchen bietet die S
nehmlichkeit, daß sie mit einem Pensionat für 12 Person verbunden ist, das unter der Leitung der ersten Lehrerin In ihm kann jedes an irgend einem Kurs der Alicest teilnehmende junge Mädchen Aufnahme finden. In der Koc schule werden jährlich 4, in der Haushaltungsschule jähr 2 Kurse. Die nächsten beginnen, wie alle ander
Kurse der Schule, am 28. September. Prospekte versendet Vorstand. 8 5 8
Gießen, 1. September 1915.
* Aus dem Militärwo
Feinde, namentlich Englands, Hauptmann: Oberleutnant der
u besiegen, sondern uns auch bis jetzt nicht wird, so ver⸗
R Leutnants der Reserve: mel des Inf.-Regts. Nr. 115( Da nsta


