Ausgabe 
(23.8.1915) 197. Erstes Blatt
Seite
120
 
Einzelbild herunterladen

J 7

h(WTB Nichtamtlich) DasHan⸗ tigende umgebung gerungen. Die Fassade, die der Straßen⸗

Amsterdam 21. J lad meldet: DieNajade 1 mit] bi

gestrandet. Nichtamtlich.) Wie die

biegung in einem sanften Bogen nachgibt, bildet einen 3 ee Scheitelpunkt ftr bieseibe, ihre glückliche Agende Flächenaufteilung und die diskrete Farbenstimmung des

Carterswall grauen Putzes mit rotem Sandstein ergeben eine vornehme ten nach England von und zurückhaltende Eigenart. Auch im Innern weist der Die Besatzung sei ge⸗J Neubau alle Vorteile einer neuzeitlichen Bauweise auf. ung an Bord gehabt. Man lann so mit Recht von einer willkommenen Verschöne⸗ und drei Se⸗frung unserer Hauptgeschäftsstraßenzeile sprechen, bie hof⸗

flische Dampfer Vereinigten Staa ot versenkt.

habe eine Samenlad idampferNaguest gleichfalls versenkt.

* Kristiania, 22. Aug.(WTB. Nichtamtlich

sentlich keine Ausnahme bleiben wird. Landkreis Gießen.

Die Zeitung Langd, 22. Aug. Tem Armierungssoldaten Wilhelm die Kriegs⸗[Graf von hier wurde für Fleiß in der Arbeit und vorbildliches n für Dampfer mit Gruben⸗ Benehmen im Bereich des feindlichen Feuers und als Anerkennung

egelschiffe ist eine solche Ver⸗ für Gesamtverdienste der Kompagnie das Eiserne Kreuz ver-

noch don Pripatgesell⸗ liehen.

Verdens Gang meldet s. Leihgestern, 22. Aug. Den Tod fürs Vaterland st arb wegen der großen Ver⸗[Georg Walbott im Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5.

Die Privatgesell⸗ Kreis Schotten.

ozent für Holz⸗? Kaulstos, 22. Aug. Der Gefreite Wilhelm Appel er⸗

ei Wochen. Man hielt das Eiserne Kreuz. Es ist dies die zweite Auszeichnung

die Nordsee bald dieser Art an Kriegsteilnehmer unserer kleinen Gemeinde.

Tegn bringt cherung nicht mehr Versicherun ladung annehmen wird. Für der letzten Zeit nur übernommen worden. grund: Die Kriegsprämie ist bten Zeit erheblich gesti chf eine 1 4 95 von 15 P. 0 en gegen rozent vor dr befürchtet, daß d gesamte Holztransport über eingestellt werden wird.

Michelbach, 22. Aug. Für dieNational-

Aus Stadt und Land.

stif tung(Hinterbliebenenunterstützung gefallener Krieger) konnte Lehrer Ulrich 340 Mk. abliefern, so daß damit die hiesigen Sammlungen für Kriegswohltätigkeit die Höhe von 1000 Mk. er-

Gießen, 23. August 1915. reichten. Der Kanonier Heinrich Birkenstock, Sohn des Regiments hiesigen Polizeidieners, 1. Balt. Feld⸗-Art.-Regt. 111, erhielt die -Regimentshess. Tapferkeitsmedaille. 5

wurde das Eiserne Glashütten, 21. Aug. Der Krieg hat in unserer Ge⸗

Dem Oberarzt der Reserve, bteilung des Feld Artillerie Arzt in Gießen,

meinde ein weiteres Opfer gefordert. Damit hat sich die Zahl der

irkstag des Gefallenen auf sechs erhöht. Das letzte Opfer ist der Landsturm⸗ enzschen Felsen⸗rekrut Karl Föller. Nach Mitteilung der Kompagnie fand er Daab⸗ Lollar begrüßte die am 4. August in Polen den Tod. 5

Präsidialmitglied Hauptmann. Aus dem südlichen Vogelsberg, 21. Aug. Eine chte in einer begeisterten An⸗ überaus 1 Brombeerernte ist in unserer Gegend zu er⸗

erschienenen 36 Waldecker ⸗D

sprache der Geschlo chlossenheit des deutschen Volkes, warten.

eit langer Zeit war der Behang der Brombeersträucher

iner Armee zu Wasser und zu nicht so reichlich und ergiebig wie in diesem Jahr. Um sich noch Sdruck, daß solcher Tapfer⸗ voll entwickeln zu können, bewötigen die Beeren nach dem bis⸗ d Sieg und ein ehrenvoller herigen Regenwetter warme, sonnige Witterung, die hoffentlich pfer an Gut und Blut, nicht] recht bald eintritt. Warme Witterung ist auch für die Ein⸗ den verbündeten Fürsten und bringung der noch rückständigen E rute dringend erforderlich. Rückvergütungen von der] Während ja Korn und Gerste fast ganz eingebracht sind, hat mit erstattete der Vorsitzende der Ernte des Hafers überhaupt noch nicht begonnen werden kön⸗ rmstadt, der einstimmig nen. Die feuchte Witterung der letzten Zeit hat das Gute zur

seiner Reichstags⸗

un Heuchelheim wurde] Folge gehabt, daß der Graswuchs auf den Wiesen sehr gut G.

d Entlastung gefördert worden ist. Die Grummeternte verspricht infolgedessen P daß die Futterknappheit sich nicht allzu⸗ L ch wurde der bisherige Vor⸗schwer bemerkbar machen wird.

Jahr 200 Mark für Kreis Friedberg

1 Bad⸗Nauheim, 22. Aug. Eine besondere Freude hat, wie wir schon kurz mitteilten, die Kurverwaltung den hier zur

i Kur und Erholung weilenden Soldaten dadurch bereitet, daß sie 85 1 5 sie für letzten Donnerstag nachmittag zu einer Unterhaltung ekafse in der Kriegs⸗ in den Konzertsaal des Kurhauses einlud. Offiziere und Mann⸗ daß die Kriegerfamerad⸗ schaften hatten sich außerorbentlich zahlreich eingefunden, so daß sämtliche im Felde stehen⸗ der große über 1000 Personen fassende Saal dicht besetzt war.

über die

Der Vorstand der Bade und Kurverwaltung, Baurat

nerad Waldecker entschuk⸗ von Boehmer, begrüßte die Anwesenden und brachte auf den

Kaiser, als obersten Kriegsherrn, und den Großherzog von Hessen,

0 als Landesherrn, ein Doch aus. Bedeutende Künstler hatten ee 85 in liebenswürdiger Weise ihre Kunst zur Verfügung gestellt.

f Bezirkstages und Der erste Teil des Programms bef Bezirks. Hierauf geda

tand aus Klavier⸗, Gesangs⸗ und deklamatorischen Vorträgen und es war eine Freude, zu sehen,

ch in einer kurzen mit welchem Interesse die Soldaten den Vortra en l elchem 5 5 0 gen lauschten ee und wie sie die Künstler mit Beifall überhäuften. Der zweite

Ansprache des 18. heutige Größe und

Teil brachte Zauberkunststücke, die große Heiterkeit erregten und den Saal oft mit dröhnenden Lachsalven erfüllten. Jedenfalls

gszeit an einer der verkehrsreichsten Stel⸗I im Augs hatte, nämlich, unseren Kriegern ein paar schöne sorg⸗

bäude der Firma 2

n bezogen lose Stunden zu bereiten, in hervorragender Weise erreicht Nachf., worden. Das zeigten die freudigen Gesichter und die glänzenden

5 Augen, als sich alles von den Sitzen erhob und einstimmte in 2 Felchen der Sihabos eng. Seuscland. egesclend ber aller. Am

grüßen. Die Bau⸗ dem rhause flatterten unsere und unserer

Geburtstag des Kaifers Franz Joseph, an dem auch außerdem

wert, die Nachricht von dem Fall

Verschöne⸗ Festesstimmung. Sämtliche Straßen waren Veli und auf er

en der Stadt, bietet Fahnen. Das Abendkonzert, das Professor Winderstein selbst rundsätze leider kein leitete, zeichnete sich durch ein besonders schönes patriotisches tes, daß am Kreuz⸗ Programm aus. Auch im Theatersaal beging man den Tag in der nach Plänen von Architekt würdiger Weise. Direktor Steingoetter hatte eine Fest⸗

ig günstig 1

vorstellung angesetzt mit Prolog und lebendem Bild, das die Waffenbrüderschaft Deutschlands und Oesterreichs zum Ausdruck rachte

Errichtung einer 8 Ossenheim, 22. Aug. Das Ritterkreuz mit Schwettern ist die Einfügung des Ordens vom Zähringer Löwen erhielt der Leutnant und Kom-

nart zu berücksich⸗

Nachruf. In treuer Pflichterfüllung starben den Heldentod fürs Vaterland unsere Mitglieder

Wilhelm Heinrich Schmidt

Erf.⸗Reservist im Ers.⸗Landst.⸗Batl. 52, 1. Kompagnie

Wilhelm Kramer

Musketier im Inf.⸗Regt. 222, 8. Komp.

Heinrich Wagner

Musketier im Inf.⸗Regt. 118, 8. Komp.

Wir verlieren in ihnen treue Mitglieder und werden ihnen stets ein ehrendes An denken bewahren.

Gesaug⸗VereinFrohsinn,

9 N 25 Zucker's Patent-Medi- um leuenheim-Heidelberg.

in., 188 Primaner(7/8. Kl.).

31 Einsährige, 17 Primaner. Familienielm.

Das echte Kasseler

Simonsbrot

mit Streifband und schwarz⸗weiß⸗ chutzmaxke, ist jetzt wieder hig erhältlich.

die Reichsbehörde nur aus⸗ en Roggen uns verfügbar emacht hat. dessen Preis, gegenüber Ware, doppelt erhöht ist, wesentlichen Ausschlag Bundes rats verordnung vom eses Brot nicht dem Brot⸗ it geben die Niederlagen: chwaab und R

mußte auch der Brotpreis einen Laut§ 45 der anuar 1915 unterliegt di Nähere Aust fels, Carl S

org Wallen chf

-Rat. 40.

pagniesührer Maul im Ref Inf.

Nachruf.

Am 6. August starb unser lieber Schulkamerad, der Kriegsfreiwillige

Willi Weitzel Seesoldat im Marine. Inf- Regt. Nr. 1, 4. Komp. in treuer Pflichterfüllung den Heldentod fürs Vaterland.

Ehre seinem Andenken!

Seine Kameraden. Lang- Göns, den 21. August 1915. 6764

Unreiner

Jeint,

Pickel, Mitesser, Blüten ver⸗ schwinden sehr schnell, wenn man abends den Schaum von]

Den Heldentod fürs Vaterland starb am 17. Juli unser lieber Sohn, Bruder und Schwager

Heinrich Arnold

Grenadier im neserve⸗Inf. Regt. 203, f 4. Kompagnie im Alter von 23 Jahren.

zinal⸗ Seite sin drei Stär⸗ ken, a 60 Pf, M. I. u. M. 1.50) eintrocknen läßt. Schaum erst morgens abwaschen und mit Zuckooh- Creme 60 u. 75 Pf nachstreichen. Großartige Wirkung, von Tausenden be⸗ stättgt. Zu haben in der Un versitäts⸗Apotheke, Hirsch⸗ Apotheke, bei Aug. Noll, C. Seibel, W. Kilbinger, O. Schaaf, E. Karn, Ernst Noll u. WW. Schrader, Otto terör. Dog. N

In tiefem Schmerze: Philipp Arnold u. Familie.

Beuern, den 23. August 1915. 04888

Soldaten, rass- n. Schwelss- Puder in Streu- Büchsen Pf, Adl.-Drog. Seltersw. 39. Otto Schaaf. 5

Nieder ⸗Wöllstadt, 22. Aug. Die Hessische Ta pfer⸗ keitsmedaille erhielt der Offizterstellvertreter Georg Pflug. Hessische Tapferkeits⸗

2. Aug. §Kaichen, 2 ih Fink im Feld⸗Artillerie⸗

medaille erhielt der Unkeroffizier Regiment 111.

Gießener Strafkammer. th. Gießen, 21. Aug. g verhandelte die Strafkammer in einer Anzahl

große und kleine Diebe.

Die schon vorbestraften Brüder Anton und Nikolaus G. von Koblenz wurden zu 3 Jahren 9 Monaten und zu 1 Jahr haus unter Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die von je 5 Jahren verurteilt. Sie ha in Gießen einen Einbruchdiebstahl im Werte von 1200 Mark in die Hände 1233 brecher hatten das Geschäftslokal durch Nachschlüssel geöffnet, wobei 5 ihnen zustatten kam, daß einer der Diebe bei' g des J. war und seine Ortskenntnis die Diebestätigkeit er⸗ Der größte Teil des gestohlenen Gutes dem Eigentümer zurückgegeben werden. und Franz H. von Bad strafanstalt Butzbach un

Anklagen gegen

. 2

ben im Schuhgeschäft von Süß verübt, wobei ihnen eine Ber allen ist. Die Ein⸗

konnte seinerzeit f Genssen 1 Nauheim waren Genossen in en⸗ schäftigt. Diese ff d dene Freiheit. ie die nötigen nach Frankfurt, wo man wieder einfing. Wegen Einbruchdieb⸗ 3 3 Monaten Gefängnis ver⸗ ung des Auf 3 benutzte die günstige Gelegenheit, um in der Wohnung des Beamten zum zer versah sich mit einer goldenen Hände fiel, fand auch einen Barbetrag so ausgerüstet, eine alle Fälle si auf

d waren mit Außenarbeit be Gelegenheit benutzten sie zu einem Ausflug in die Sie erbrachen eine Backsteinhütte, in der beuteten. Dann wanderten beide vergnügt die Flüchtlinge aber bald stahls wurde H. zu 5 Mon urteilt. Der Weißbinder H Strafhaft in Butzbach und sollte in der Wohn Reparaturen vornehmen. P. sich von Kopf bis zu Fuß feinen Mann umzuwandeln Uhr, die ihm gerade in die von 4 Mk. und 1 ternehmen, wozu er sich der Dieb

P. von Ober⸗

Extratour zu un⸗ Dort verhaftete man den Mann, nach⸗ dem Gelde des Aufsehers erhielt der Angeklagte eine N N 5 kaum ge junge Burschen von tenst ve mehrere 9 5 0 5 25 1 An⸗ che eigentlich or 1 ügel g che, der andere Angeklagte Die Verhandlung einer Sgesetzt, weil der

es Geständnis widerrief und e ast gelegte Tat nur eingestanden, weil er aus der Untersuchungshaft entla euen Verhandlung von der

nach Offenbach führte. demser sich 4 Tage amüsiert und von 75 Mk. verlebt hatte. Für diesen Streich Gefängnisstrafe von

Der Gerichts geklagten für ihre Strei Der Haupttäter erhielt zefängnis wegen Tiebstahls. wurde au orverfahren gemacht habe die ihm zur glaubte, dadurch Es sollen zur u weismittel erbra

sen zu werden.

*Die Postmarke als land. Wie dieTimes landsporto zwischen Engl. Wenn der diesbezüglich in der Vorschlag durchge

Aussficht Peg bemerkt werden, daß Weise zur Verteidig

mmeneren und schnelleren Aus⸗ Presse, die nur

Alliierten gegen ihre Feinde dienen verhehr gestattet einen weit vol tausch pon Nachrichten und Neui das bringt, was bereits derkehr ermöglicht die g bedarf, um sich lichen Meinung

gkeiten, als die geschehen ist. Gerade der eheimen Vorberei⸗

hen Frankreich und En, sirlaren Lage befreien, in der

d! Se litts⸗ wichtige! Briefe

Auslandsporto zu bezahl

Den Heldentod

75 fürs Vaterland starb am 4. August 191

5 infolge einer Ver⸗ wundung im Feldlazarett mein herzens⸗ guter, unvergeßlicher Gatte, der liebevolle Vater seiner Kinder, Bruder, Schwiegersohn Enkel und Neffe

Karl Germer

Musketier i. Inf.⸗Regt. 168, 4. Komp. im 31. Lebensjahre.

unser lieber Sohn, Schwager, Onkel,

In tiefer Trauer:

Frau Elisabethe Germer, und Kinder

Familie Heinrich Sack II. Familie Joh. Kehr Familie Georg Germer II.

Heuchelheim, Rodheim, Frankfurt a. M. Rödelheim, den 20. August 1915.

Wiedersehen war seine Hoffnung!

Für die vielen Beweise herzlicher Teil nahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Marg. Schäfer.

ausen, den 20. August 1915.