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in die Küche
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ö 5 Le krã zur Reife kommen. Tro der eingetret, Getre 2 wird von der Bevölkerung 21 der Möglichkeit der Nachlese ausgiebig Gebrauch gemacht.
a. 0 9 5 3 4
cc Schotten, 29. Juli. Nachdem im vorigen Jahre unter dem Ei des kurz vorher so plötzlich ausgebrochenen Krieges die Abhaltung des hiesigen Sommermarktes auf einen Tag angeordnet wurde, soll in diesem Jahre der Markt wieder in Din—.—.— 3 8 9. N 15 1
erde⸗/ en⸗ und vie rkt, Dienstag, den 10. gust Rindvieh⸗ und Schweinemarkt, dem dann ant Mittwoch, den 11. August der besuchte Krämermarkt folgen wird. Bei dem bisherigen lebhaften Geschäftsgang im Viehhandel und dem zu er⸗ wartenden großen Auftrieb von gutem Zuchtvieh aus den Orten des Vogelsberges sowohl, als auch von Händlern aus anderen Eegenden, dürfte ein reger Verkehr auf dem weithin bekannten Schotter Sommermarkt zu erwarten sein.
O Herchenhain, 29. Juli. Auch hier begab sich Pfarrer Römer mit den ältesten Jahrgängen der hiesigen Gemeindeschule in den Oberwald, um für das Rote Kreuz Himbeeren zu suchen. Man jammelte 2 Zentner und 11 Pfund Beeren, die im Pfarrhaus zu Gelee und Himbeersaft zubereitet werden sollen. Von
man die gewonnenen Produkte ihrem Bestimmungsorte
da wird zusenden. 2 Ober-Lais, 29. Juli. Nach halbjähriger Verwaisung ist unsere Pfarrstelle vom Großh. Oberkonsistorium wieder be— etzt worden. Am vorigen Sonntag wurde der neue Ortsgeistliche Pfarrer Weidner, zuletzt in Affolterbach im Odenwald, durch Oerrn Dekan Brill⸗Ober⸗Widdersheim in sein Amt eingeführt. Seit Mitte Janpar wurde die Pfarrei durch Pfarrer Nauman n- Schwickartshausen mitverwaltet. Der frühere Ortsgeistliche Pfarrer Reichert ist nach Schaafheim im Kreis Dieburg versetzt worden.
Starkenburg und Rheinhessen.
oh. Bingen, 29. Juli. Um den Mißftänden auf dem Wochenmarkt ein Ende zu machen und die Preise so zu gestalten, daß die Ueberforderung ein Ende hat, will die Behörde an jedem Markttage eine Tafel aufstellen, auf der die Höchstpreise, über die hinaus keinesfalls gegangen werden darf, vermerkt sind. Die Ermittelung der Höchst⸗ preise erfolgt einige Zeit vor Beginn des Marktes. Von dem kaufenden Publikum muß aber auf alle Fälle die nötige Selbstzucht beim Einkauf verlangt werden. Wenn einer dem anderen die Ware verteuert, dann wird selbst die Vorschrift der Höchstpreise noch auf allerhand Wegen um⸗
gangen werden. 1 Kreis Wetzlar. Krofdorf, 29. Juli. Dem Stabsarzt Dr. Seipp zu Krofdorf wurde, A ef er schon das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhalten hatte, das hessische Sanitätskreuz verliehen.
Hessen⸗Nassau.
el 28. Juli. Das Schöffengericht ver- urteilte einen Reisenden, der vom Südbahnhof aus mit einer Fahr- karte nach Gießen 4. Klasse einen Wagen 3. Klasse bestiegen batte, wegen Schädigung des Eisenbahnfiskus um 35 Pig. z u 7 Tagen Gefängnis. Die Schutzbehauptung, daß er den Wagen 4. Klasse nicht mehr habe erreichen können, wurde für wider- legt erachtet.
m. Kirchhain, 29. Juli. Zum gestrigen Schweine- markt waren 453 Tiere aufgefahren. Da das Regenwetter sich nicht zum Einbringen der Ernte eignete, wurde der Markt von der Bevölkerung der apgrenzenden Ortschaften stark besucht und es war flotter Handel. Die Preise waren noch recht hoch; für Saug- ferkel wurden 40—42 Mk. für das Paar bezahlt, nach Läuser⸗ schweinen bestand ebenfalls lebhafte Nachfrage.
b. Battenberg, 29. Juli. Als Nachfolger des in Ruhe⸗ stand getretenen Dekans Schellenberg wurde Pfarrer Schmid't⸗ Wilsbach, ein Enkel des früheren Dekans Schmidt zu Rodheim a. d. Bieber, bestimmt.
en
h. Frankfurt a. M., 29. Juli. Auf dem hiesigen Hauptfriedhofe wurden am Mittwoch nachmittag aus einem Versteck 45 000 Kronen in österreichischen, unga— rischen, russischen und deutschen Banknoten ausgegraben. Das Geld bildete den Bestandteil einer großen Summe, die ein österreichischer Beamter kürzlich unterschlagen hatte. Die österreichische Polizeibehörde hatte das Versteck ermittelt und die hiesige Kriminalpolizei mit den weiteren, jetzt von Erfolg gekrönten Ermittlungen betraut.
X Hanau, 29. Juli. Ueber das traurige Los eines Teiles der deutschen Hriegsgefangenen in Frank⸗ reich gibt der Brief eines gefangenen deutschen Soldaten an 1 in Aschaffenburg lebenden Eltern beredten Ausdruck.
gesall
s trostlose Zustände müssen in Castres(Nord⸗ frankreich) herrschen, wo der Briefschreiber seit mehreren Monaten interniert ist. In dem aus Castres vom 13. Juli
datierten Brief heißt es u. a.: Heute habe ich einmal
Gelegenheit, einen Brief zu schreiben, welcher nicht von den . erst gelesen wird, sonst würden sie ihn in den Papierkorb* damit ihre Schande nicht an den Tag lommt; denn sie haben uns sehr schlecht be lt, haupt⸗ sächlich in Castres. In den 11 Wochen, die ich im Bette ringen mußte, bekam* kein Wasser zum Wa⸗ chen. Geschweige, daß die Brüder vom Roten euz einen selbst gewaschen hätten. Kost war sehr schlecht. Es war uns den ganzen Tag schwarz vor den Augen vor Hun⸗ er. Als Kost bekamen wir morgens Liter schwarzen Kaffe, meistens nur lauwarm, nichts dazu. Mittags ein wenig Suppe, ungefähr 12—15 Eßlöffel voll, ein wenig halbgekochtes Kuhfleisch, aus dem mitunter noch das Blut schaute, also ungenießbar war, dazu bekamen wir ein Stück Brot, was noch das beste von der ganzen Kost ist. Als Abendbrot bekamen wir dasselbe wie mittags. Aus dem Kasten, worin die Küchenabfälle waren, haben wir die chen herausgeholt und Eee vor Hunger. Ebenfalls wurden die Brotreste, welche die französischen Posten weg⸗ eworfen, sauber zusammengesucht. Hier ist es nicht viel esser als in Castelnaudary. Es ist schon öfter vorgekommen, daß der deutsche Küchenunterofftzier von dem Fleisch, das N mmt und ohnedies schon wenig ist, noch einen Teil wegwersen mußte, da es gänzlich unbrauchbar und nicht zu genießen war. Mit dem Brot reicht man so beiläufig aus Das Wasser ist schier nicht zu trinken. Man wird hier behandelt und be wie Schwerverbre⸗ er. Beim geringsten Vergehen gibts 30 Tage Arrest mit ser und Brot. Wir dürfen nicht einmal zum Fenster auen Auch ist schon öfters vorgekommen, daß Gefangenen auf dem Weg zu ihrer Arbeit mit Steinen worfen und angespuckt wurden von Zivil und Soldaten. cher deutsche Soldat hätte nicht zu sterben brauchen,
m er eine menschenwürdige Behandlung gehabt hätte. Schwerver in E, die alle vierzehn Tage
höchstens einmal verbunden wurden. Wenn einer gestorben war, wurde er ohne Hemd in den viereckigen Kasten gelegt und begraben wie ein Stück Vieh ohne Pfarrer und mili⸗ tärische Ehre. So lang ich dort war, ist jeden Tag einer ge⸗ storben, mitunter zwei.(Ctr. Frft.) 29. Juli. Hauptmann der Landwehr Geh. Regierungsrat Landrat Büchting, zurzeit in der Zivilverwaltung in Russisch⸗Polen tätig, wurde zum Major befördert. h. Limburg, 29. Juli. Ein junger Mann len Posten abend mit seinem Rade gegen einen hochbeladenen Korn- wagen. Er fiel vor die Räder, die über ihn hinweg ingen und ihn so schwer verletzten, daß er nach wenigen Stunden verstarb. h. Kassel, 29. Juli. Als Mittwoch auf dem Wochen- markte eine Verkäuferin von Heidelbeeren ihre Ware, eben weils Krieg ist, nicht hoch genug verkaufen konnte, machten mehrere Hausfrauen mit der Wucherin kurzen Prozeß. Sie warfen die Körbe um und ertraten die Heidelbeeren zu Brei. Die Polizei war während dieses le zufällig in der entgegengesetzten Ecke des Platzes.
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J. Limburg,
Russische Flausen vor den deutschen Schützengräben.
Einer unserer Leser übermittelt uns die folgende Ab⸗ schrift einer interessanten russischen„Proklamation“, die der als Leutnant im Felde stehende Gießener Zigarrengrossist Petri am 20. Juli vor dem Drahthindernis seiner Kom- pagnie gefunden hat. Sie lautet:.
Deutsche Soldaten! Wiederum habt Ihr Euer Gewissen mit schimpflichen Taten befleckt. Ihr schießt mit explo⸗ dierenden Kugeln. Wir wissen, daß ah solche Patronen auf höheren Befehl verabfolgt werden und daß Ihr gezwungen werdet, solche zu gebrauchen. Doch wißt es, daß solch ein Handeln nicht würdig der Ehre eines Kriegers ist und daß Ihr so den Ruhm Eures Volkes, Eurer Heimat und Armee erniedrigt.
Fürchtet die strafende Vergeltung! Ihr sollt Euch vor den russischen Soldaten schämen, die Ihr Barbaren nennt und die sich dennoch zu solch einem Mißbrauch nicht dingen lassen. — Wenn Euch Eure Offiziere in falschem Glauben, daß die russi⸗ schen Soldaten explodierende Kugeln gebrauchen, bestärken, so glaubt
ihnen nicht.
In diesem Falle ist ihre Bestärkung, von der⸗ selben Art, wie ihr Versprechen von einem bal⸗ digen Frieden, wie ihre Ueberzeugungen, daß je⸗ der Kampf der letzte sei, der letzte vergossene Tropfen Blut, die Euch zu endgültigem Reichtum und Ge⸗
die letzte Ueberwindung, nuß führen müssen.
Wißt es Soldaten! Ihr werdet noch tausend Entbeh⸗ rungen erdulden und noch tausendfach Euer Blut opfern müssen, und jeder von Euch wird eher in den Schützengräben verwesen oder im Schnee erfrieren, als Ihr den ruhmvollen versprochenen Frieden Eures Kaisers erlebt. l
Gebt Euch in Gefangenschaft! So könnt Ihr die Ehre, Euer Leben und Gesundheit retten, welche Eure Generäla und Prinzen zu wenig schätzen.
Glaubt nicht Euren Offizieren, die Euch immer und immer wieder betrügen. Glaubt nicht, daß wir Russen die Gefangenen grausam und schlecht behandeln. Ihr laßt die Gefangenen hungern, Ihr peinigt sie mit Arbeit und Schlägen, bis sie ganz totmatt wer⸗ den(bei Euch sterben ja die Gefangenen zu Hunderten).
Wir Russen behandeln die Gefangenen gut. Ergebt Euch!
Der russische Verfasser scheint die Neigung seiner Lands⸗ leute gut zu kennen, auf Grund von allerlei Eingebungen und Besorgnissen ins andere Lager überzulaufen. Er schätzt aber die Intelligenz und Treue der deutschen Soldaten entschieden zu niedrig ein. Die„Proklamation“ hat den waffen wahrscheinlich nur einige vergnügte Augenblicke ge⸗
affen.
VvVermisehtes.
»Wie die Engländer ein Gefecht gewannen. Folgendes bezeichnendes Geschichtchen wird im„Manchester Guar- dian“ erzählt: Ein englischer Etappenoffizier, der mit der Ueber- prüfung der Soldatenbriese betraut war, erstaunte nicht wenig, als er auf die folgende Epistel stieß:„Soeben sind wir aus dem Granatenfeuer gekommen. Es ist das erste Mal während der letzten zwei Monate. Die Deutschen wollten unsere Feldbäckerei erobern, aber— bei Gott— wir haben sie ihnen nicht überlassen. Wir haben sie geradezu zu Tausenden getötet.“ Der Brief war von einem Bäcker an seine Frau geschrieben, und das Erstaunen des Offiziers war berechtigt, da seine Leute mitsamt dem fraglichen Bäcker noch niemals aus dem ganz rückwärts liegenden Etappen⸗ lager gekommen waren und überhaupt noch keinen einzigen deutschen Soldaten erblickt hatten. Der Oßfizier stellte also den phantastereichen Bäcker zur Rede, worauf dieser antwortete:„Es ist allerdings wahr, daß ich noch nicht im Feuer gewesen bin. Aber wenn alle Frauen in meiner Heimatstadt über den Krieg sprechen und die Heldentaten ihrer Männer berichten, kann ich 1 nicht meiner Frau zumuten, daß sie allein nichts zu sagen weiß.
„Die unliebsamen Statuen. Der„Gaulois“ ver⸗ öffentlicht die folgende Zuschrift eines Parisers:„Geehrter Herr! Es hat seit Kriegsausbruch Mißfallen erregt, daß die auf der Front des Nordbahnhofs befindlichen Statuen, die die Städte Berlin, Frankfurt und Wien symbolisch darstellen, nicht entfernt wurden. Nun ist ein Jahr vergangen, und die Statuen sind noch immer da. Mam könnte doch wenigstens verlangen, daß die Namen ver⸗ i..„Der Einsender mag recht haben,“ fügt der„Gau⸗ . Hen;„aber sollte man nicht lieber an die Städte selbst
nken?“
* Berliner Gepäckträgerwitz vom Tage. 0 Ein Zwiegespräch.
Lehmann: Biste uffjelegt, Krause?
Krause: Zu wat denn?
Lehmann: Ick wer' dir mal'n Rätsel zu knacken geb'n.
Krause: Meinswejen, schieß los!
Lehmann: Weeste denn boch, wie et kommt, dat so ville „Kriegsschwätzer“ bei uns'rumloofen, die de Klappe nich halten können?
Krause: Nee du, det krieg ick nich raus
Lehmann: Na, weil se doch alle ihr Jold uff de Reichsbank Vas 7 meien Ehrendoktor Havemann jebracht ham.—
astehste?
Krause: Nee, Lehmann.
Lehmann: Na, Mensch, nu ham se doch alle keen Jold mehr!
Krause 5 ß vasteh' schon, aber wat hat det mit ihre Klappe zu tun?
Oller Dussel!— Schweijen is doch Jold!
Krause: Richtig jeraten, Lehmann! doch mal eens uffjeb'n.
Lehmann: Ick bin janz Ohr! g 2
Krause: Wat is d'n der Unterschied zwischen d'Annunzio un det italjen'sche Volk?
Lehmann: Na.
Krause: Denn wer'ck dir't sajen: det italjen'sche Volk nimmt allens for un d' Annuncio for allens— bare
Münze. Lehmann: Au Backe! Nu komm ick wieder! Wat hat d'n der russ'sche Soldat mit dem deutschen ejal? Krause: Ick krieg' et wieder nich raus, Lehmann. Lehmann: Na denn paß uff: Se ham alle beede det Hinterteil
von i ürsten uff'n Kopp.
Krause: Mei Wee— Und woso?
Lehmann: Is doch so eenfach: der Russe de„laus“ un der Deutsche d'n„helm“.
— Aber nu werick dir l
Büchertisch.
— Die neue„Bundesrats verordnung über den Verkehr mit Brotgetreide und Mehl aus dem Erntejahr 1915“ behandelt in ausführlicher, zusammenhän⸗ fender Darstellung Rechtsanwalt Dr. Oppenheimer, der
vereins.(Verlag W. Moeser Buchhandlung, Berlin 8. 14.) Ein Kommentar zu dieser wichtigsten aller Kriegsverordnungen ist noch nicht erschienen, diese Arbeit ersetzt ihn jedoch, ja geht sogar durch die Tarstellung des systematischen und historischen Zusammen⸗ hanges und durch die besonders wertvolle Angabe der Unterschiede gegenüber dem bisherigen Rechtszustand darüber hinaus Aus dem reichen Inhalt dieser Nummer der Juristischen Wochenschrift möch⸗ ten wir ferner noch hervorheben: Aus der Rechtsprechung des preu⸗ ßischen Oberverwaltungsgerichts zum Zuwachs steuergesetz. Von Wirkl. Geh. Ober⸗Reg.⸗Rat, Senatspräsident Tr. G. Strutz. Wichtige Kostenfragen aus dem Gebiete der Geschäftsaussicht. Von Rechtsanwalt Tr. Klien.— Kommt der Hypothek an einem im Miteigentume stehenden Grundstück im Verhältnisse zu den An⸗ teilen der Miteigentümer die Eigenschaft einer Gesamthypothek zu? Von Geh. Justizrat, 8 Dr. Kretzschmar.— Neuere Rechtsprechung des preußischen Oberverwaltungsgerichts auf dem Gebiete des Gemeindewahlrechts. Von Justizrat Dr. Görres. — Aus der Rechtsprechung des bayerischen Verwaltungsgerichts⸗ hofes. Von Geh. Justizrat Hofrat, Dr. Full. Einziehung deutscher Guthaben in der Schweiz. Von Prof. Dr. Hans Reichel. — Prozessualer Schutz ausländischer Reichsdeutscher. Von Gerichts⸗ assessor Dr. Kurt Peschke.— Bemeissicherung durch Vernehmung Kriegs beteiligter? Von Referendar Dr. Ernst Emil Schweitzer.— Die Beweislast des Arztes. Von Rechtsanwalt Dr. Bacharach.— Gesetz zur Einschränkung der Verfügungen über Miet⸗ und Pacht⸗ zinsforderungen. Von Justizrat Stillschweig.— Ausführliche Bücherbesprechungen aus der Feder von Geh. Rat Prof. Kohler, Prof. Dr. Heilfron, Oberlandesgerichtsrat Lang, Kammergerichts⸗ rat Dr. Gülland, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Straßmann, Geh. Rat Fuchs usw.
— 3———— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen E. — 19 2 N 2 2 22 22 2 382 28 33 222 3 2 2.2 883 2— 2 2 282 AE s ZS„ Welter 161[ 86 SS S S E 8 1 8 C 29 25 750,2] 20,8] 8,0 44 WNW 2 4 Sonnenschein 29. b 750,6] 14,8 9,3 74 still tin!— 30. 7% 750,8 11,4] 8,2 81 W 2 1 Sonnenschein Höchste Temperatur am 28. bis 29. Jult 1915 + 21,3 0. Miedrigfle„„ 28.„.„ 1918 L 4.„
Miederschlag: 0,0 mm.
Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 31. Juli 1915: Wolkig, trocken, Temperatur wenig geändert; Winde aus westlichen Richtungen.
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Letzte Nachrichten.
Die jüngsten Jahrgänge in Frankreich. Genf, 30. Juli. i
kurzer Frist über die Einberufung 1.917 zu entscheiden haben wird. zösische Armee bildenden Klassen, 31 erhöht worden. Die Klassen' setzen sich folgendermaßen zu⸗ sammen: Reserve der Territorialarmee, Klasse 1893/99; Reserve des aktiven Heeres, Klasse 1900/10; aktive Heeresklasse 1911/16 und eventuell 1917.
Friedensbestrebungen in Rußland? 8 Bukarest, 30. Juli. Das Blatt„Seara“ läßt sich aus Petersburg drahten, daß der Dumaabgeordnete Mil jukow im „Rietsch“ Artikel veröffentlicht, in denen er ausführt, die Duma sei zu dem Zwecke einberufen worden, um die Bedin⸗ gungen zu untersuchen, zu denen Rußland mit den Zentral⸗ Mächten Frieden schließen si burg melden lassen, richten die russischen Blätter immer ein⸗ dringlichere Aufforderungen und Mahnungen an England, Ruß⸗ mit ausgiebigen Kräften zu Hilfe zu kommen.„Indspen⸗ dance Roumaine“ läßt sich aus Petersburg drahten: Angesichts des steten Vorrückens der Zentralmächte, werfen die russischen Blätter immer häufiger die Frage auf, ob Petersburg vor einer deutschen Offensive genügend gesichert sei. Eine Umwandlung in Bulgarien. Chiasso, 30. Juli. Wie„d'Italia“ aus Sofia ge⸗ meldet wird, hat in Bulgarien in letzter Zeit eine völlige Umwandlung in der Haltung der oppositionellen Partei zugunsten der rückhaltlosen Unterstützung der Regierungspolitik stattgefunden. Die gesamte Presse ist einstimmig in der energischen Unterstützung der gerechten Bemühungen der Regierung um die Verwirk⸗ lichung der nationalen Ideale der bulgarischen Nation. Alle Parteien stimmen Radoslawowo zu, den sie als den Mann bezeichnen, durch den Bulgarien die Erfüllung der natio- nalen Bestrebungen erreichen könne.
Die reiche rumänische Ernte. Rotterdam, 30. Juli. Die„Times“ meldet aus Bukarest, daß in ganz Rumänien nunmehr die reiche Ernte eingebracht werde Die Regierung werde wahrscheinlich das Ausfuhrver⸗ bot für Getreide aufheben, das seit Kriegsbeginn in Kraft ist, und da die Dardanellen geschlossen sind, würden von der rumänischen Ernte ungefähr 3 Millionen Tonnen nach Deutsch⸗
land gehen. 1 l Französische Luftschiffe. Kopenhagen, 30. i guftschif an der Küste Belgiens in der Nähe suchte u. a. eschie⸗
ßen. Die Luftschiff wurde schließlich von den Dentschen in die Flucht geschlagen. 1
der Jahresklasse Die Zahl der die fran⸗
ver⸗
Dortige Blätter heben den sensatz scharf hervor. g 1 d könne nicht ruhig Besitzergreifung slawischen Gebi 1 i 3 weil es durch Griechenland an der
Krause: Nu bör uff!
g, dem A
iziar der Kiegsgetreide⸗Gesellschaft, in der Juristischen Wen vom 15. Juli, Irgan des Deutschen Anwalt.
Mitteilungen in der französischen Presse 3 deuten darauf hin, daß das französische Parlament in
die bisher 28 betrug, ist auf
könne. Wie sich die Blätter aus Peters⸗
Lan der ägyptischen Grenze verhindere. Das Blatt


