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SZeueites Blatt
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Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die„Slehener Famillenblätter werden dem
„Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das
„Kreisblatt für den reis Gießen“ zweimal
wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Feit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
Der Wortlaut der neuen amerikanischen Note.
8 755 8 0* Die von dem hiesigen Veremigten Staaten gestern nachmittag im Aus⸗ wärtigen Amt überreichte Mitteilung lautet 1 age meiner Regierung habe ich die Ehre, Ew. 5 zu benachrichtigen, daß die Note der kaiserlichen deutschen Regierung vom 8. Juli ds. Is. eine sorgfältige Prüfung durch die Regierung der Vereinigten Staaten erfahren hat. Die Regie⸗ rung der inigten Staaten bedauert sagen zu müssen, daß sie die Note sehr unbefriedigend gefunden hat, da sie es unterläßt, auf die eigentlichen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden erungen einzugehen, und keinen Weg weist, auf dem die anerkannten Grundsätze von Recht und Menschlichkeit in der einen ernsten Streitgegenstand bildenden Angelegenheit zur Geltung gebracht werden können, vielmehr im Gegenteil Ver- für eine teilweise Aufhebung jener Grundsätze vor⸗ fi die diese 8 8 beseitigen würden.
derung der Vereinigten Staaten vermerkt mit Genug⸗ tiurng, daß die Kaiserlich deutsche Regierung ohne Vorbehalt die
Gül 7 5 W auf denen die 5 verschiedentli an die Kaiserlich deutsche gerichteten Mitteilungen hinsichtlich des Kriegsgebietes
rt werden kann, daß das Leben von Nichtkämpfern auf keinen in Gee 5 Widerstand leistet oder zu entfliehen
et od es aufge- worden ist, sich der Durchsuchung zu en denn Re (Belligerent act of Retaliation) ist e f ßerhalb des Gesetzes, und die Verteidigung einer Maßnahme als Vergeltungsmaßnahme bedeutet das ge 8, daß sie ungesetzlich ist. Die Regierung der Ve 1 Staaten ist jedoch bitter enttäuscht darüber, daß die Kaiserlich deutsche Regierung sich in weitem Maße von der zur Beobachtung dieser Grundsätze— selbst wo neutrale Schiffe in Frage kommen— entbunden erachtet infolge der Politik und Praxis, die nach ihrer Ansicht Großbritannien im 1 Kriege gegenüber dem neutralen Handel befolgt. Die Kniserlich deutsche Regierung wird unschwer verstehen, daß ie Regierung der Vereinigten Staaten die Politik der groß⸗ britannischen Regierung hinsichtlich ihrer Verpflichtungen gegen⸗ einer neutralen Regierung nur mit der großbritannischen Regierung selbst erörtern kann, auch muß sie das Verhalten anderer der Regierungen für jede Erörterung mit der Kaiserlich deutschen Regierung über ihrer Ansicht nach ernste und nicht zu rechtsertigende Mißachtung von Rechten amerikanischer Bürger durch deutsche Seebefehlshaber als unerheblich ansehen. Ungesetz⸗ liche. unmenschliche Handlun, n, so gerechtfertigt auch immer sie einem de gegenüber erscheinen mögen, von dem angenommen. wird, daß er unter Verletzung von Recht und Menschlichkeit ge⸗ sind offenbar 74— verteidigen, wenn sie Neutrale e in cht auf Leben selbst verletzen. n ein Kriegführender dem Feinde gegenüber nicht Vergeltung üben kann, ohne das Leben Nertraler umd deren Eigentum zu schädigen, so sollten sowohl die 8 als Gerechtigkeit und die der neutralen Mächte gebieten, daß das Verfahren ein⸗
sondere, wenn sie das 3
1 Rücksicht auf Fr
165. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General⸗Anzeiger für Oberhessen
Montag, 26. Juli 1015 a
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen
Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 251, Schrist⸗
leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.
oder grundlegendes Recht ihres Volkes wegen der bloßen Ver⸗ änderung der Verhältnisse aufgehoben wird. Die Rechte der Neu- tralen in Kriegszeiten beruhen auf Grundfätzen, nicht auf Zweck⸗ mäßigkeit, und Grundsätze sind unabänderlich. Nie Pflicht und Obliegenheit der Kriegführenden ist es, einen Weg zu finden, sich den ihnen neuen Verhältnissen anzupassen. Die Ereignursse der letzten zwei Monate haben klar gezeigt, daß es mög⸗ lich und ausführbar ist, die Operationen der Unterseeboote, wie sie die Tätigkeit der kaiserlich deutschen Marine innerhalb des sogenannten Kriegsgebiets kennzeichnen, in wesent⸗ licher Uebereinstimmung mit den anerkannten Gebräuchen einer geordneten Kriegführung zu halten. Die ganze Welt hat mit In⸗ teresse und mit wachsender Genugtuung auf die Darlegung dieser Möglichkeit durch die deutschen Seebefehlshaber geblickt. Es ist mithin offenbar möglich, das ganze Verfahren bei Unterseeboots⸗ angriffen der Kritik, die es hervorgerufen hat, zu überheben und die Hauptursachen des Anstoßes zu beseitigen. Angesichts des Umstandes, daß die kaiserliche Regierung die Gesetzwidrigkeit ihrer Handlungsweise zugab, indem sie zu deren Rechtfertigung das Recht der Vergeltung anführte, und angesichts der offenbaren Mög— lichkeit, die hergebrachten Regeln der Seekriegführung innezu⸗ halten, vermag die Regierung der Vereinigten Staaten nicht zu glauben, daß die kaiserliche Regierung noch länger davon absehen wird, das unbekümmerte Vorgehen ihres Seeoffiziers ber der Versenkung der„Lusitania“ zu mißbilligen oder eine Entschä⸗ digung für die Verluste an amerikanischen Menschenleben anzu⸗ bieten, insoweit für die zwecklose Vernichtung von Menschenleben durch eine ungesetzliche Handlung überhaupt Ersatz geleistet wer— den kann.
Die Regierung der Vereinigten Staaten kann die Anregung der kaiserlich deutschen Regierung nicht annehmen, wonach be⸗ stimmte Schiffe bezeichnet werden und nach Vereinbarung auf den zurzeit widerrechtlich verbotenen Meeren frei fahren sollen, wenn sie auch den freundschaftlichen Geist, in dem dieses Angebot gemacht ist, nicht verkennt. Gerade eine solche Vereinbarung würde still⸗ schweigend andere Schiffe widerrechtlichen Angriffen aussetzen und würde eine Beeinträchtigung und demgemäß ein Aufgeben der Grundsätze bedeuten, für die die amerikanische Regierung eintritt und die in Zeiten ruhigerer Ueberlegung jede Nation als selbst⸗ verständlich anerkennen würde.
Die Regierung der Vereinigten Staaten und die laiserlich deutsche Regierung kämpfen für das gleich große Ziel; sie sind lange zusammen eingetreten für die Anerkennung eben jener Grundsätze, auf denen die Regierung der Vereinigten Staaten jetzt so seierlich besteht; sie kämpfen beide für die Freiheit der Meere. Die Regierung der Vereinigten Staaten wird fortfahren, für diese Freiheit zu kämpfen, von welcher Seite auch immer sie verletzt werden möge, ohne Kompromiß, um jeden Preis. Sie lädt die kaiserlich deutsche Regierung zu praktischer Mitarbeit im jetzigen Augenblick ein, wo diese Mitarbeit am meisten durch⸗ setzen kann und dieses große gemeinsame Ziel am schlagendsten und wirksamsten erreicht werden kann. Die kaiserlich deutsche Re⸗ gierung drückt die Hoffnung aus, daß dieses Ziel in einem ge— wissen Maße sogar vor dem Ende des gegenwärtigen Krieges er— reicht werden möge. Dies geschehen; die Regierung der Ver⸗ einigten Staaten fühlt sich nicht nur verpflichtet, auf diesem iel, von wem auch immer es verletzt oder mißachtet werden mag, zum Schutze ihrer eigenen Bürger zu bestehen, sie ist auch aufs 2 daran interessiert, dieses Ziel zwischen den Kriegführenden elbst verwirklicht zu sehen und sie hält sich bereit, als gemeinsamer eund zu handeln, dem der Vorzug zuteil wird, einen Weg vorzuschlagen. Mittlerweile sieht sich die amerikanische Regierung gerade wegen des großen Wertes, den sie auf die lange, ununter⸗ brochene Freundschaft zwischen Volk und der Regierung der Ver⸗ einigten Staaten und dem Volk der Regierung Deutschlands legt, veranlaßt, bei der kaiserlich deutschen Regierung feierlichst auf die Notwendigkeit einer gewissenhaften Beobachtung der neutralen Rechte in dieser kritischen Angelegenheit zu bestehen. Die Freund⸗ schaft selbst drängt sie, der kaiserlich deutschen Regierung zu sagen, daß die Regierung der Vereinigten Staaten eine Wiederholung von Handlungen, die die Kommandanten deutscher Kriegsschiffe in Verletzung der neutralen Rechte begehen sollten, falls sie amerika— nische Bürger betreffen, als vorsätzlich unfreundliche Akte betrachten müßte.
Londoner Straßenbilder zur Kriegszeit.
ie großen Städte haben ein anderes Gesicht bekommen. In Brüssel marschiert die deutsche Wache über den Rathausplatz; in Venedig hüllen die Denkmäler alter Pracht ihre Formen hinter schützenden Barrikaden in Tücher: Paris, die Lichtstadt von einst, ist dunkel und still geworden. Auch im stolzen London der Krieg sich auf Schritt und Tritt bemerkbar. Ein Stimmungsbild des englischen Berichterstatters im„Temps“ schil⸗ dert in anschaulicher Weise einen Gang durch die„kriegerische“ Themsestadt.„Am frühen Morgen schon bin ich auf der Straße. Es ist die Stunde, in der Schinken und Eier— das alte urenglische Frühstück— auf dem Herdfeuer bereitet werden. eitungsjungen und kleine Händler kreuzen eiligst ihren Weg. selbst wenn kein Zeitungsverkäufer mit Kriegstelegrammen ur Stelle wäre, wüßte man sofort, daß es Krieg gibt und ß das Land an diesem Kriege beteiligt ist. Die kleinen Milch- wagen sind jetzt mit jungen Mädchen besetzt— Kriegsmilch— mädchen. Schwere Lastautomobile rollen heran, Geschäftswagen, die von Frauen gelenkt werden. Ich begegne zwei Mädchen mit Plakaten und Klebetopf. Die Zahl der weiblichen Arbeiter ist in merklicher Weise gestiegen. Auf dem Marktplatz von Covent Garden herrscht ein ungeheures Durcheinander. Auch hier sind Frauen an die Stelle der jungen Männer getreten, die an den Munitionswerkstätten beschäftigt sind. Sie laden die Ge— müfe ab, rücken mit den Obst- und Blumenkörben umher, sie sind in unausgesetzter Bewegung. Ich lese die Preise der Lebens- mittel, und ich muß feststellen, daß sie beträchtlich gestiegen sind. Ein dicker Kaufmann in der Russell Street teilt mir mit, daß die Teuerung allgemein ist. Auf den Schlacht viehmärkten, die das in- und ausländische Fleisch liesern, ist eine Krise dieser Art unvermeidlich. Die englische Viehzucht ist schuell erschöpft, und ebenso steht es mit den heimischen Bodenerzeugnissen.„Unser Land“, sagt der Kaufmann,„liefert nur für ein Fünftel der Bevölkerung ausreichende Lebensmittel. Unsere Statistiker er- klären, daß wir im Falle einer vollkommenen Absperrung vom Kontinent höchstens für sieben bis acht Wochen versorgt wären. Die Sen en aus Kanada und Amerika erleiden große Ver— luste, viele Gefrier
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chiffe werden versenkt, ungeheure Massen verfaulten fleisches werden vom Meere an unsere Küsten geschwemmt. Es fehlt auch an Arbeitskraft.“ Diese Leute haben sast nur für die materielle Wirkung des Krieges Interesse, die auf der Insel fühlbar wird. Während ich meine Wanderung fortsetze, zieht eine Abteilung frommer Schwestern, der sog,„Kirchen-Armer“, vorbei. Icch erfahre, daß sie zum Kriensministerium gehen, um den Befehl zur Abreise entgegenzunehmen. Sie marschieren, mit langen, militärischen Schritten, ihre Stiefelabsätze schlagen im Takt auf das Pflaster, ihre Röcke haben lange, schräge Falten, es ist ein Regiment im gleichen Rhythmus. Ich folge ihnen durch die endlosen Straßen Londons, die jetzt überall den gleichen Anblick bieten alle verfügbaren Mauern, Fensterläden und Schei⸗
schiedensten Soldatenbilder
— in der Art chinesischer Schatten risse gezeichnet— verfolgen den Vorübergehenden bis zum Ver- rücktwerden. Es ist, als ob ein endloses Geisterregiment neben uns einherschritte. Der Krieg stellt sich hier als ein gewaltiges Schaustück dar, wie der Weltzirkus Barnum mit seinen tausend „Attraktionen“. Die Plakatschriften wirken in ihrer wiederholten Knappheit hypnotisierend:„Euer Land verlangt nach Euch; der König ruft; Kitchener bedarf Euer; das Reich braucht Euch...“ Schließlich tanzen diese Worte ohne Pause im Kopf herum, im Takt der ratternden Automobile, des rasselnden Straßenlärms. Vor dem Kriegsministerium wird Halt gemacht. Der Hof des Gebäudes hat sich in ein Miniatur-Kriegslager verwandelt. Hier sehe ich zum erstenmal an diesem Morgen eine größere Ansamm— lung von Männern. Junge Burschen, die kritisch die Zelte betrachten und die Kriegsuniform des Werbeofftziers in allen Einzelheiten mustern und mit den auf den Werbeplakaten gemalten Uniformen vergleichen. Sie scheinen sich entschlossen zu haben. Aber auch diesen Fall behandeln sie ganz als Geschäft; hier sind die guten Posten der Rechnung und hier die schlechten— patrio⸗ tische Gefühle und Egoismus wirbeln durcheinander. Sie lassen sich versichern, daß sie stets Maxmelade und Fleisch erhalten sollen, daß ihre Rechte als freie Menschen nicht verkürzt werden und daß der Gottesdienst pünktlich abgehalten wird. Die Akten zum Unterzeichnen liegen vor, und die Kasse für die erste Auszah— lung steht bereit. Aber man muß die Sache mit Humor würzen. Darum ruft der Werbeoffizier:„Auf nach Berlin... Vorzüg liche Billetts, billiger als in Cooks Reisebureau!“... Allge meines Gelächter. Einer der Freiwilligen wird ungeduldig:„Ber⸗ tram“, sagt er zu seinem Kameraden,„nun mußt Du zeigen, ob Du ein Ofenhocker bist oder ein richtiger Kerl!“ Die an deren murmeln das Wort„zum Wohl der Allgemeinheit“, und Bertram hat keinen Vorwand, noch länger zu zögern; er setzt seinen Namen auf die Liste. Draußen ertönt schallende Blechmusik. Wieder ein Zug von Beamtinnen, aber diesmal in weltlicher Uni form. Hinter den Mädchen schreien erregte Frauen:„Männer, laßt Euch— Sonst ziehen wir ins Feld!“ 1 0 Als die Neuangeworbenen, der phlegmatische Bertram an der Spitze, auf die Straße ziehen, erscheint eine vornehm gekleidete Dame, die Pfeifen verteilt. Das Kriegsministerium beschäftigt zahllose Frauen zum Anwerben, seine Burcaus sind mit Beamtinnen überfüllt. Nach der unveränderten Statistil kommen in England drei Frauen auf einen Mann, und sie sind überall tätig. So werden dio Männer immer mehr vor die Wahl gestellt: Munitionsfabrik oder Feldlager! Es gibt alte Suffragetten, die zehn Kriegsmonate wild
lacht haben, und die jeden gesund aussehenden Mann auf der traße anhalten. Ihr Blick ist stählern wie die Augen Kitcheners auf dem Plakat, auf dem er sagt:„Mann, ich brauche Dich!“... Aber die Suffragette hat nicht immer Gelegenheit zur Ansprache, sie stirbt vor Begierde danach, aber der Mann geht vorber und denkt sich:„Teufel, Teufel, sollte das verdammte Weib etwa recht ba- ben? Die Suffragetten sind mobilisiert, ihre Führerinnem
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sind schon langst Aber den Kanal gereist:: Auch in Omnibus wird man das Plalat nicht los. Em langer gemalter Fugen
Vereinigung
Vereinigung zur Förderung deutscher
Wirtschaftsinteressen im Ausland.
klärungsarbeit verschiedener
die reichen Mittel des Rei Angelegenheit habe.
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Werbetätigkeit. „Bundes der deutschen Industriellen“ Bunde der Industriellen gelingen werde, zwischen der ndikate eine Verständigung herbeizuführen. 1 folgende Anträge einstimmige Annahme: 1. Eine Verständigung mit anderen und gleiche Ziele verfolgen, herbeizuführen und 2. die bis heute eingestellte Werbearbeit mit aller Kraft aufzunehmen. Zur Errichtung dieser Ziele wurde ein Direktorium gebildet, gehören: Landtagsabgeordneter Under uberg, Rechtsanwalt Dr. Vossen⸗ a. 368 und—— In t. wählte man: Köln, Fabrikbesitzer Rünne⸗ Langhammer Chemnitz.
dem folgende Herren an bach- Rheinberg,
Aus
der Tapferkeitsmedaille(M. S. La u. Die gleichen beiden Thieß und Oberarzt Dr. erhalten: Professor Dr. O
S. T.), ferner die Studierenden:
weist auf die Sitzreihen. Di tung dieses Fingers und heften ihre All dies bedeutet ein Höllenleben für d gierung wird niemals einen verfassungswidrigen Engländer ausüben
Pläne zum Wiederaufba rakter dieser Städte voll gerecht werden Straßenzüge zugleich die gesundheitlichen Verhältnisse dieser Orte verbessern werden. Das Vorgehen um so mehr zu begrüßen, als die Geldknapphiet betroffenen Gemeinden wie den bau sehr erschweren würde,
in und dem Sy Schließlich fanden f
h. Frank
in Deutsckland eine Einigung aller Industriezweige und grup herbeizuführen, um gegenüber dem Auslande die Kraft mischen Wirtschaftslebens wirksam entfalten zu können. 0 8 gehenden Bericht bot sodann Fabrikbesitzer Künne⸗ Elberfeld über
die Einigungsbestrebungen mit dem„Deutschen Syndikat für den Auslandsnachrichtendienst“, einer Gesellschaft mit gleichen Zielen. Bisher können die Versuche als gescheitert angesehen werden, da das Syndikat, das auch den Namen„Transocean“ führt die Wünsche der Vereinigung nicht in dem wünschenswerten Maße be⸗ rücksichtigte. Tie Vereinigung will deshalb, wie Generalsekretär Peter ausführte, alle Industriekreise, in erster Reihe auch die mittleren und kleineren Betriebe, für die Förderung der deutschen Wirtschaftsinteressen im Auslande mobil machen. Reichstagsabg. Langhammer⸗Chemnitz empfahl dringend die Fortsetzung der Ausgleichsverhandlungen. Rechtsanwalt S tocky⸗Düsseldorf dar, daß für die Schaffung eines Nachrichtendienstes nicht nur das Privatkapital herangezogen werden solle, sondern in erster Linie l chs, das am meisten Interesse an der die Künne⸗Elberfeld machte, gewährt das Reich dem Syndikat bereits einen sehr be⸗ deutenden jährlichen Zuschuß. Auch in Zukunft würde die Reichs⸗ i erbearbeit im Auslande weit größere bisher zur Verfügung stellen, deren Bewilligung fortan che der Budgetkommission sei. In zustimmendem Sinne zu den Bestrebungen der Vereinigung sprach der Vertreter des Ver⸗
bandes deutscher Zeitungsverleger. Warm begrüßte man auch 5 Mitarbeit der deutschen Presse, als der berufenen Zentralstelle der Der stell vertretende 0
Nach Mitteilungen,
Je ß. Das pitz.
J Aber die Luft erscheint tagaus, tagein wie In Chelsea, wo viele Kasernen hatte ein Buckliger eine Tafel mit der tauglich erklärt!“ an seinen Rock geheftet nicht mehr, ihre sportlichen Spiele im Der einzig richtige Sport, und vor dem Feinde in Flandern
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auch wenn
Ueber den Umfang der
störungen hat das Gouvern Diese erweisen, daß die Kriegsschäden nach dieser
In den
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Wirklich
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. yt wurde, sind folgende Aus⸗ osessor Dr. von Eicken erhielt Militär⸗S T.), desgl. stud. med. Hans Wal⸗ Auszeichnungen erhielten Prof Dr.
ssistenzarzt Buchacker, W., stud. med
e weiblichen Blicke auf den Schuldigen. ie Stubenhocker. O, die Re⸗
heißt es, ist der im Hause Kitcheners
systematisch nach praktischen und Wahrung der bodenständigen o hat das deutsche Gouv alten Städten, in denen durch en er ganze Straßen zerstört wurden, „Termonde g u in Vorbereitung, welche dem alten Cha-
der deutschen Regierung is
furt a. M., 24. Juli.
Die Untätigkeit Deutschlands auf dem Gebiete der Völker⸗ propaganda war ein schwerwiegender Irrtum, aus dem das Volk Krieg jäh erwachte Die Lügensaat, die der Ring des feindlichen Auslandes seit Jahren systematisch in der ganzen Welt gegen Deutschland auswarf, war nur zu gut gereift. Uu m in Zukunft das deutsche Volk vor derartigen Ueberraschungen zu schützen, setzte schon zu Beginn des Krieges eine planmäßige Vereinigungen ein. Eine der rührigsten auf diesem Gebiete ist die Vereinigung zur För der ung deutscher Wirtschaftsinteressen im Ausland, die heute unter reger Beteiligung aus allen Teilen Deutschlands im „Frankfurter Hof“ eine Versammlung abhielt und der als Gä zahlreiche Reichs- und Landtagsabgeordnete beiwohnten. 25 Der Vorsitzende, Kommerzienrat Lindgens ⸗Köln, betonte in seiner Begrüßungsansprache den festen Willen der Vereinigung,
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Syndikus des
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sprach die Hoffnung aus,
Verbänden, die ähnliche
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Aachen, Ko Leter
ienrat Lindgens tagsabgeordn.
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Stadt und Cand. 1
Gießen, 26. Juli 1915. 38 Kriegschronik der L die kürzlich an dieser Stelle veröffentlich zeichnungen nachzutragen: Prof außer dem Eisernen Kreuz das
andesuniversität,
anitäts⸗Kreuz am
Eiserne Kreuz Dr. Gros
—
Insassen folgen der Rich⸗ 0
Druck auf einen
für die jungen Rekru⸗
Freien zu vollführen.
0 Mitteilungen. Wie Wiederaufbau der von den
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die „Visé und Dinant
und durch die neuen
in Belgien den
Privaten vorläufig den Wiederauf⸗
schon Neigung dazu vor⸗ Beschädigungen und Zer-
ement genauere Erhebungen machen
daß die Angaben der Feinde und Nent'
verschiedenen Provinzen ausgenommen, wo der Kampf noch immer tobt, satz der beschädigten Häuser etwa 2 vinzen nur ½ bis 1½ v. H., v. H. Häuser zerstört oder beschädigt worden, die wohner beherbergten. Davon find die so daß sie zur Weiterbewohnung unsch
nur in
In ganz
obdachlos
Obdachlosen längst Unterkunft gefunden. *——
v.
Mehrzahl leichter beschädigt, W 0 waren jener Bewohner, aber da noch immer etwa Auslande sich aufhalten, so ist für je
Richtung sehr über⸗
Westflandern - ist der Prozent ⸗ H., in den meisten Pro⸗
der Provinz Namur und
sind etwa 2600 rund 150000 Ein⸗
Belgien
zer wieder hergestellt wer⸗ nur etwa die Hälfte 300 000 Belgier ne etwa 80 000 anf
der Aufschrift„un⸗ Die Engländer wagen


