Ausgabe 
(3.7.1915) 154. Erstes Blatt
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Ur. 154 Der Sleßener Anzeiger scheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Sießener Famlltenblätter; imal wöchentl. Kreis- für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche Zeitfragen 4-Anschlüsse: r die Schriftleitung112 a Verlag, Geschäftsstelled l Adresse für Drahtnach- richten: Anzelger Gleßen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

Erstes Blatt

105. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General⸗Anzeiger für Gberhessen

notationsdrud und verlag der Brühl'schen Univ. Buch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7.

Samstag, 3. Juli 1015

VBezugs pre. monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel; jährl. aussch' Bestellg. Zeilenpreis: lotal 15 Pf., ausw. 20 Pf. Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

der Vormarsch gegen die russische Weichsellinie. Ein Erfolg der Armee des deulschen Kronprinzen.

cr.) Großes Hauptquartier, 2. Juli.

Amtlich.) 5 5 Westlicher Kriegsschauplat.

Ein nächtlicher Angriff auf unsere Stellungen westlich von Souchez wurde abgewiesen.

Im Westteil der Argonnen hatten Teile der Armee Sr. Kaiserl. Hoheit des Kronprinzen einen schönen Erfolg. Die feindlichen Gräben und Stützpunkte nordwestlich von Four de Paris wurden in einer Breite von drei Kilometern und einer Tiefe von 200 bis 300 Metern von würt⸗ tembergischen und reichsländischen Truppen erstürmt. Die Beute beträgt: 25 Offiziere, 1710 Mann Gefangene; 18 Maschinengewehre, 40 Minenwerfer, eine Revolverkanone.

Die Verluste der Franzosen sind beträchtlich.

In den Vogesen nahmen wir auf dem Hilsenfirst zwei Werke. Rückeroberungsversuche des Gegners wurden abgewiesen. An Gefangenen fielen drei Offiziere, 149 Mann in unsere Hand.

Oestlicher Kriegsschauplatz. 5

Südöstlich Talvarja wurde dem Feind nach heftigem Kampfe eine Höhenstellung entrissen. Dabei mach⸗ ten wir 600 Russen zu Gefangenen.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Nach Erstürmung auch der Höhen südöstlich von Kuro⸗ stowice(nördlich von Halycz) sind die Russen auf der ganzen Front in Gegend Mariampol, nördlich Firle⸗ so w, zum dzug gezwungen worden. General v. Lin⸗ singen folgt dem gesckhlagenen Gegner Die Beute erhöhte sich bis gestern abend auf 7765 Gefangene, dar⸗ unter 11 Offiziere und 18 Maschinengewehre.

Die Armeen des Generalfeldmarschalls v. Mackensen haben den Gegner westlich von Zamosz unter andauernden Kämpfen über den Labunka und Porabschnitt zurück an und diesen bereits mit Teilen überschritten. Weiter westlich ist die feindliche Stellung in Linie Turobin KrasznikJozefow(an der Weichsel) erreicht. Die Vorstellun⸗ gen bei Stroza und Krasnik und diese Orte selbst wurden noch gestern abend genommen.

Westlich der Weichsel hatten die Russen unter dem Druck des Angriffs die Brückenkopfstellung bei Tarlow räumen müssen. Das südliche Kamiena⸗ Ufer ist vom Feinde gesäubert.

Die Truppen des Generalobersten v. Woyrsch haben in erfolgreichen Kämpfen die Russen aus ihren Stellungen südöstlich von Sienno und bei Ilza geworfen und dabei etwa 700 Gefangene vom Grenadierkorps gemacht. 5 Oberste Heeresleitung.

***

Daß unsere Front im Westen keineswegs schwach und gefährdet ist, beweist uns der neue, erfreuliche Ersolg, den Truppenteile des Kronprinzen nordwestlich von Four de Paris durch einen Angriff davongetragen haben. Und doch liegt das volle Schwergewicht der deutschen Unternehmungen noch im Osten. Mit einer glänzenden Schnelligkeit hat Mackensen nunmehr das Gros seiner Truppen nach Norden geworfen, und die Russen in Iwangorod sehen schon jetzt 50 Kilometer südlich von ihrer Stellung eine breite Front ihres Gegners sich entwickeln, die sich wagerecht von Jozefow östlich und westlich der Weichsel ausdehnt. Auch General⸗ zoberst v. Woyrsch hat glänzend operiert und bildet mit den Seinen an der Seite der aus Galizien herangezogenen Trup⸗ pen eine einzige machtvolle Front.

So scheint es uns, als hätte man sich letzthin in Wien geeinigt, vorläufig nicht weiter nach Osten über die russische Grenze vorzustoßen, sondern den in Galizien verbleibenden Heeren es lediglich zu überlassen, die Russen aus den letzten Winkeln des Landes herauszukehren. Gleichwohl ist früher oder später eine Offensive nach Bessarabien immerhin mög lich, und die interessanten Ausführungen, die wir nach stehend wiedergeben, sind noch recht zeitgemäß. Einer un serer Mitarbeiter schreibt uns:

Schon in der vorletzten Juniwoche wurde bekannt, daß der russische Generalstab die St Wolhyniens und Podoliens in Kriegsbereitschaft setze, also Südwestrußland für bedroht erachte. Nun kommen aus Czernowitz bestimmte, offenbar auf Wife rische Erkundungen gestützte Mitteilungen, daß die Russen bereits auch den nördlichen Teil Bessarabiensevakuiert, die an der Nordgrenze Bessarabiens befindlichen Ortschaften ihrer Bewohner entblößt und diese in das Innere Rußlands geschickt haben. Diese Zwangsverbannung dürfte der Bevölkerung wie eine Erlösung erscheinen. Denn das wohlhabende, von der Natur so reich hedachte Land ist durch den Krieg furchtbar heruntergekommen. Bessara⸗ bien ist nicht mehr die Kornkammer Rußlands.

Kraftentfaltung ungeheure Getreidemengen, die besonders den Weg nach Odessa und von hier nach England nahmen, hervor. Bei Kriegsbeginn ging ein sehr beträchtlicher Teil der Getreideernte Bessarabiens nach Odessa, wo sie in den riesigen neuerbauten Ge⸗ treidespeichern verschwand. Von ihrem eigentlichen Verbleib hat man bis heute nichts mehr gehört. Da die zurückgebliebenen Getreidevorräte nicht besonders groß waren, trat bald Getreidemangel ein. Hierdurch wurde ein sehr starkes Anziehen der Mehl- und Brot⸗

6 hervorgerufen. Dieser Mangen wurde von der Bevölkerung

etzter

eit immer dringender empfunden, so daß bald ein ver⸗

1 1 Im Frieden brachte dieses außerordentlich fruchtbare Gebiet ohne besondere

bien stark fühlbar. Seuchen verschiedenster Art grassieren un⸗ ter der Bevölkerung. Auch die Errichtung neuer starker Befesti⸗ gungsanlagen in Bessarabien trägt nicht zur Beruhigung der Be⸗ völkerung bei, da man allgemein annimmt, daß die russische Heeresleitung Vorbereitungen trifft, dem Feind im eigenen Lande Schlachten zu liefern und daß die sonst blühende Provinz Bessara⸗ bien von den Schrecken und Verwüstungen des Krieges nicht ver schont bleiben wird.

Soweit die Mitteilungen aus nächster und bester Quelle. Was dieBefestigungsanlagen anbetrifft, so hat Rußland aller⸗ dings allen Grund, sich mit der Armierung Bessarabiens zu beeilen. Denn da man die schnelle Wendung des Kriegsglücks in Galizien nicht vorausbedachte, ist zwischen Pruth und Dyjestr nicht allzuviel für die Landes verteidigung geschehen. Die russische Heeresleitung verfügt in Bessarabien zunächst nur über die Festungsgruppe Kischinew Bendery Tiraspol. Diese sperrt die Bahnen Odessa.Jassy und BenderyReny. Kischinew, die Hauptstadt Bessarabiens, mit 112000 Einwohnern, liegt in der Niederung und am Hange des Byk, eines rechten Nebenflussctz des Dnjepr. Ihr Umfang beträgt 15 Kilometer. Im Osten und Nordwesten liegen auf mindestens 8 Kilometer Entfernung Höhen

des bessarabischen Hochlandes, auf welchem bei Beginn. des Krieges ein moderner Fortsgürtel im Bau begriffen war. Bendery, türkisch Bender, rumänisch Tipie, mit

33 000 Einwohnern, liegt mit der Festung auf einer Stufe des Steppenplateaus am rechten Ufer des Dnjepr. Die alten Festungs⸗ erke sollen noch in gutem Zustande sein. 8 Kilometer von er Wasserfront Benderys entfernt liegt am linken Ufer des Dujepr Tiraspol mit 30000 Einwohnern. Ruinen einer Festung sind vorhanden. Eine moderne Befestigung der Stadt würde die Wichtigkeit Benderys als wirkliche Stromfestung be⸗ trächtlich heben. Pläne haben nach dem Kriege 1877/78 vorgele⸗ gen, sind aber nicht ausgeführt worden. Endlich ist Odessa nach der Landseite gar nicht geschützt. Diese russischen Befestigungen bilden keinen enggegliederten Grenzschutz, wie etwa in Frankreich. Die Zwischenräume der einzelnen Gruppen erschweren gegensei⸗ tige Unterstützung. Ein ernstlicher Widerstand Rußlands setzt vor⸗ aus, daß die teils begonnenen, teils erst projektierten Befesti⸗ gungen einen Abschluß erreicht haben, was doch nicht über jeden weifel erhaben ist. Sollte also auch Bessarabien zum neuen Kriegsschauplatz gehören, so dürfte die Arbeit unserer erprobten herrlichen Truppen bald getan sein, und der Besitz dieses Gebietes: Der Schlüssel zum Schwarzen Meere! würde die Aussicht auf ganz gewaltige Veränderungen und neue Möglichkeiten der Kriegs- führung eröffnen.

1***

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 2. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 2. Juli 1915 mittags.

Russischer Kriegsschauplatz.

In mehrtägigen erbitterten Kämpfen haben die ver⸗ bündeten Truppen der Armee Linsingen die Russen aus der sehr starken Gnila-Lipa⸗Stellung abwärts Firlejow geworfen. Der Feind, der in östlicher Rich⸗ tung zurückgeht und auf der ganzen Front der Armee ver⸗ folgt wird, erlitt abermals schwere Verluste: 7765 Mann wurden in diesen Kämpfen gefangen, 18 Maschinengewehre erbeutet. Nördlich anschließend dauern die Kämpfe noch an.

Am Dnujestr hnt sich nichts Wesentliches ereignet.

In Russisch⸗Polen lämpfen die verhündeten Trup⸗ pen zwischen Weichsel und Bug mit starken russischen Kräften am Por⸗Bach und an der Wyznic z. Unsere Armeen greifen überall an.

Westlich der Weichsel griffen gestern unsere Truppen die feindlichen Stellungen bei Tarlow an. Um fünf Uhr nachmittags wurde ein Stützpunkt nörd⸗ lich des Ortes erstürmt. In den Abendstunden arbeitete sich die übrige Angriffsfront bis auf Sturmdistanz heran und brach nachts in die russische Stellung ein. Der Feind ging fluchtartig zurück. In der Verfolgung wurde Jozefow an der Weichsel genommen. Auch aus den Stellungen südöstlich Sienno wurden die Russen zu rückgeworfen. 700 Mann hierbei gefangen.

Italienischer Kriegsschauplatz

Gestern wiederholte sich der italienische Angriff auf das Plateau Daberdo. Nach mehrstündiger Vorbereitung durch schweres Geschützfeuer setzten nachmittags und abends meh⸗ rere Infanterievorstöße zwischen Sdraussina und Ver⸗ megliansb ein. Alle wurden wieder unter großen Verlusten des Feindes abgeschlagen. g

Vorhergegangene schwächere Angriffe auf einen Teil des Görzer Brückenkopfes und im Krugebiet waren gleichfalls zurückgewiesen worden. Unsere braven Truppen e nach wie vor die bewährten ursprünglichen Stel

ngen.

Die Geschützkämpfe dauern an allen Fronten fort.

Der Stellvertreter des Chefs des Gene ralstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Der russische Bericht.

Petersburg, 2. Juli.(WTB. Nichtamtlich) Der Gene⸗ ralstab des Generalissimus meldet: Die Offensive des Fein⸗ des zwischen Wiprz und Bug dauert an. Hier fanden am 29. Juni überaus zähe Nachhutkämpfe auf der Straße Toma⸗ ow Zarewstie und auf den nach Sokol führenden Wegen statt. In Galizien unternahm der Feind im Laufe des 29. Jum und in der ersten Hälfte des 30. Juni in verschiedenen Abschnitten der Front zwischen Kamionka und Halicz hartnäckige Angriffe. Alle Angriffe wurden zurückgeschlagen. Wir fügten dem Feinde große Verluste bei und machten 1000 Gefangene. Dem Feind ge⸗ lang es lediglich in einigen Abschnitten, sich in einer Entfernung von mehreren t Schritten vor unseren Gräben zu halten.

äßig nicht unbedeutender Kleinimport von Rumänien uch der Kohlenmangel macht sich in Bessara⸗

RR ne

Auf den übrigen Fronten herrscht vollständige Ruhe.

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Rußland und Rumänien.

Bukarest, 2. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) DieIn⸗ dependance Roumaine meldet: Die russischen Behörden haben ohne ernstlichen Grund den angesehenen Galatzer Kaufmann Dumitrescus verhaftet. Das rumä⸗ nische Auswärtige Amt hat sowohl in Odessa als auch in Petersburg Schritte zur Befreiung Dumitrescus wie auch anderer Rumänen, die in letzter Zeit in Rußland ver haftet worden sind, unternommen.

Eine Machtforderung der russischen Duma. Berlin, 3. Juli. Ueber eine neue Machtforderung der Duma wird derVossischen Zeitung aus Petersburg gemeldet: Der Seniorenkonvent der Duma hat fast einstimmig beschlossen, sofort nach Zusammentritt der Duma einen Antrag auf Schaffung eines Landesverteidigungskomitees einzubringen, das die ständige oberste Instanz der Landesverteidigung sein soll. Petersburg, 2. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Mel⸗ dung desRußkoje Slowo. Der neue Minister des Innern kündigte den Pressevertretern gegenüber einen größeren

Maklakows sämtliche Gehilfen sollen durch andere ersetzt werden. Die Gehilfen im Ministerium des Innern, von Plehwe und Dehunkowslky, wurden bereits verabschiedet.

Vom österreichisch⸗ungarischen Landsturm. Wien, 2. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der für den 15. Juli angesetzte Einrückungstermin für die bei der neuer⸗ lichen Musterung geeignet befundenen österreichischen Land⸗ sturmpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1878 bis 1886 ist auf den 16. August verschoben worden. Die Maßnahme ist zweifellos geeignet, die gesicherte Einbringung der dies jährigen Ernte zu fördern.

Russische Rohlinge. Berlin, 3. Juli.(WTB. Amtlich.) DieNorddeutsche All⸗ gemeine Zeitung meldet über Dum⸗Dum⸗VGeschosse bei den Russen: Bei der Gefangenenvernehmung in Johannisburg am 18. Juni 1915 sagte ein russischer Gefangener vom Regiment Poevbraschenski aus: Ich habe gesehen, daß der Offizier meiner Rotte, Oberleut⸗ nant Wansowitsch, von 15 Patronen die Spitze ab⸗ geschnitten und diese selbst verschossen hat. Auch hat er den Soldaten befohlen, das gleiche zu tun. Den Befehl des Offiziers an die Soldaten habe ich selbst gehört; auch sah ich, wie zwei Leute die Spitze abschnitten. Dieses kann ich beschwören. Diese Aussagen hat der Gefangene ohne jeglichen Zwang und ohne jede Beeinflussung freiwillig gemacht.

***

Die Beschießung der Umgegend von Dixmuiden.

Berlin, 3. Juli. Die Wirkung einer mehrstündigen Be⸗ schießung aller wichtigen militärischen Stellungen der weiteren Um⸗ gebung von Dixmuiden soll sich in den letzten Tagen ver⸗ schiedenen Morgenblättern zufolge in umfassenden Rückwärts⸗ bewegungen der Engländer und Belg ier kundgegeben haben.

Die Kunst in Deutsch⸗Belgien.

Berlin, 3. Juli. Die hervorragendsten Mitglieder der Kgl. Hoftheater zu Berlin, Dresden, München und Stuttgart werden lautBerliner Lokalanzeiger mit Erlaub⸗ nis ihrer Generalintendantur eine Gastspielreise durch die deutsch⸗belgischen Lande unternehmen und unseren Helden draußen Stunden der Freude und der Erbauung durch die Kunst bereiten.

Der französische Bericht.

Paris, 2. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Berichk von gestern abend.

Im Norden war i nördlich Arras die Kanonade sehr heftig, zerstörte eine unsexer Minen ein Stück der feindlichen Organisgtion. Auf der Aisnefront anhaltende Kanonade. Es wird bestätigt; daß die Deutschen am 30. Juni zwischen der Straße Binar⸗ ville Four de Paris mit äußerster Kraft und mit der Absicht angegriffen, unsere Verteidigungslinien zu durchbrechen. Unsere ersten Schützengräben konnten nur wegen der durch groß⸗ kalibrige Geschosse angerichteten Verheerungen und wegen der An⸗ wendung erstickender Granaten erreicht werden. dank der Festigkeit unserer Organisation in der zweiten Linie an⸗ gehalten und alsbald durch Gegenangriffe unserer Infanterie zurück⸗ geworfen, die sich auf ungefähr 200 Meter von der von den zer⸗ störten Stücken unserer ersten Linie entfernt liegenden Front fest⸗ setzen. Das feindliche Bombardement dauert an. Heute wurden zwei neue Angriffe durch unsere Artillerie sofort angehalten. Im Gebiete des Aillywaldes, Flireys und im Priesterwald Artillerie⸗ kampf. In den Vogesen wurden nach der Beschießung unserer Front am Langenfeldeskopf und am Hilsenfirst zwei feindliche An⸗ griffe gegen uns vorgeworfen. Sie wurden vollkommen zurück geschlagen.

Ein englisches Blatt über die Kriegslage.

der Tag verhältnismäßig ruhig, jedoch war Vor Dompierre

Falle nrüssen die

sein. Denn wenn die Russen in der

Stellenwechsel unter den höheren Beamten Rußlands an.

Der Feind wurde

.

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