wurden in einem Garten Pflückerbsen gestohlen, während eines
N 6 * ö
ee en dess m 10 81 uu. d 5 9 andes am 78 richten in N 1 untersagt. Dem Verbot liegt der Gedanke
Landkreis Gießen. . 28. Juri. Samstag abend fand ganz in
Dorses, im Tale der Lumda, eine gemeinsame
der Orte Lollar, Rutters⸗
2 782 F en
das Nachtgesecht äußerst interessant, so daß aus dem
sich zahlreiche Zuschauer einfanden. Bei der Uebung zeigten
die jungen Leute, die die bisherigen Uebungen regelmäßig besucht —. eine ganz bedeutende Selbständigkeit und Sicherheit Momente 5 zu handeln. Nach der Uebung
—. die Wehren am nördlichen Ausgange des Dorfes. Das— 1 Lied:„O— hoch in Ehren“ erscholl, von Ti begleitet, in nächtlicher Stille durchs Tal. Bahnhofs⸗ Reitze⸗ Lollar hielt noch eine kurze kernige Ansprache
an die 4— Leute. Er gedachte besonders derjenigen, die wohl bald ins Heer eintreten werden. Dort werden diese gut verwenden können, was sie hier spielend gelernt. Zahlreiche Wamtesschreiben t r Rekruten an die Führer der Jugendwehren beweisen Behmrptung. Auf das dreifache Hoch auf das „seine Wehr, seine Führer und seinen geliebten . Dann rückte man in allen Richtungen ab in die.. Quartiere.—
versehen wird. — Inheiden, 27. Juni. Seit einiger Zeit ist eine Spitzbuben. gesellschaft daran die Gemüsegärten zu plündern. So
anderen Besttzers Salat mitgehen geheißen wurde. lingt er bald, die 2 5 1 Dieb zu erwischen.
Hoffentlich ge ⸗
O Grünber 28. Juni. Während schon am Freitag ver⸗ chläge hier niedergingen, folgte in
nntag kurz vor Mitternacht Lin
bete es Gewitter, das uns ergiebigen Regen brachte. Die Nachtübung der hiefigen Jugendwehr
mußte wegen des ken Regens unterbleiben— Zur Na⸗ tionalspen de für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen
ier 605 Mark gefammelt.— 5 iesige Obst⸗ und Garten bamwerrin will zur Bekämpfung des schädlichen Kohl⸗ weißlings sich die Mithilfe der Schuljugend sichern und hat daher 45 10 Pr 5 Fang von 25 Schmetterlingen dieser Gat⸗ tung mit 10 zu belohnen 1 ungen, 29. Juni. chri: Eine Nunslecssche Darbietung ganz rt du wir —. stlerin, sprach zu
im Schiosse zu Hungen erleben. Jo⸗
schar. Sie trug in vollendeter Weise einige ihrer tief emp⸗
Dichtungen vor aus ihrem 8 Buch
9(Dem Schaffen der Künstler in
die licklich im Hungener Schloß weilt, waren im
Feuilleton des 8 Anzeigers“ schon einige Ausfüh⸗
rungen Ned.) Innerstes menschliches Fühlen und Erleben spricht aus
ihren Worten, die uns zum Teil in der Fabeln aus der kleinen Tier- und Pfl
von zenwelt ae zum vollen Verstehen ihrer feinen uetten⸗ n kreichen Gäste in einen stimmungsvoll geschmückten Raum, um Silhouetten uten— ehen der nheit lde dee eren. der Natur aufs kleinste dae e fenbaren sich als eine große t, mit —— u f 03* „ 12 b ee at cher einen
e 8 1 3 es ist zu begrüßen, daß ihre Werke in
Wort und Bild au
che Buchform erschienen — n Mn 1 0 0 der Ausstellung ist für bestimmt. Ein ansehnlicher Betrag konnte
2 9 es ist zu hoffen, daß sich
t zahle ä einfinden. Bis zum Freitag ist die jeden Nachmittag von 6—8 Uhr zugäng⸗ lich. Dem N Kunstsinn der Frau Prinzeß zu Solms⸗ Braunfels ist es zu danken, daß uns dies alles geboten wird, was sonst nur in einer größeren Kunststadt möglich ist.
Kreis Schotten.
Laubach, 29. Juni. Dem Oberjäger Karl Lamm, so- wie dem Jäger Georg 1 beide aus Laubach, vom Jäger- Bataillon 11(Marburg), 1 Kompagnie, wurde die Hesfische Tapferkeitsmedaill e verliehen. Ersterer ist Inhaber des Eisernen Kreuzes zweiter Klasse.
Kreis Friedberg.
— Aus der Wetterau, 28. Juni. Endlich haben wir nun den lange ersehnten Regen erhalten. Nun ist der drohende Futtermangel nicht mehr zu befürchten. Das Setzen der Dickwurz und der Gemüsepflanzen kann nun ohne Wasserfahren beendet werden. Bereits rüstet man sich zur Ernte. Die Winter⸗ gerste ist ausgereift und wird gegenwärtig geschnitten. Auch das Korn auf trockenen Aeckern ist schnittreis. 14 Tage werden wir der vorjährigen Ernte voraus sein. Trotz der Trockenheit werden Korn und Gerste einen vorzüglichen Körnerertrag liefern, der in erster Linie der windreichen Blütezeit zu verdanken ist.
Starkenburg und Rheinhessen.
r. Aus dem füdlichen Odenwald, 27. Juni. Der schon so lange ersehnte Regen ist nun auch über unsere Gegend in reichem Maße niedergegangen. Der Regen kam den Fluren sehr zu statten. Vor allem hat er es ermöglicht, daß die Erd- gewächse aus den Gärten auf die Aecker gesetzt werden konnten. eine Arbeit, die sonst um diese Zeit schon längst getan war. Von größtem Nützen war der Regen auch für die Kartoffeln, die bei der bisher herrschenden großen Trockenheit bald abgestorben wären. — Zurzeit ist die Heidelbeerernte im Gange. Die Hoff- nungen auf eine gute Ernte, die man erwartet hatte, scheinen sich nicht zu erfüllen. Die große Trockenheit der letzten Zeit hat auch den 3 viel mehr geschadet, als man allgemein annahm.
Hessen⸗Nassau.
3 ane 28. Juni. Hier ereignete sich der merkwürdige Fall, daß ein in der stalt untergebrachter Soldat, der im Felde beim Granatfeuer t a u b st um m geworden war, beim gestrigen Gewitter so erschrak, daß er 8 und Gehör plötzlich wieder fand. Man ist gespannt, ob die Gesundung anhält.— Wie jetzt festgestellt ist, handelt es sich bei dem kürzlich bei Niedermemment K Mann um den Holzhandler Christ. Becker VI. aus Niedereisenhausen im Kreise Bieden⸗ kopf.— Bei Fankeiten auf dem lutherischen Kirchhofe, wo in 775 1 die Toten begraben wurden, stieß man auf alte
räber
h. Frankfurt a. M., 29. Juni. Samstag früh hat der Landsturmmann Creter, 8 er gerade aus dem Felde heimge⸗ kehrt war, aus Eifersucht seine Ehefrau mit einem Messer er- stochen. Der Täter, dem die Frau alle ihre Ersparnisse ins Feld geschickt hatte, wurde verhaftet.— Heute wird mit dem Ver- kauf von städtischem gefrorenem Schweinefleisch zum Preise von 1,30 Mk. das Pfund in etwa 30 Verkaufsstellen begonnen. Das Fleisch wird nur an Minderbemittelte gegen Vor- zeigung der Brotkarte abgegeben.
fe. Frankfurt a. M., 27. Juni. In landwirtschastlichen Kreisen tritt Landes-Oetonomierat Siebert Frankfurt für die Anpflanzung des Zuckermais(Sweet Corn) in hiesiger Gegend ein, der in Amerika seit langem ein in allen Schichten der Be— völkerung verbreitetes und beliebtes Volksnahrungsmittel ist. Sechs seinste Sorten von Zuckermais empfiehlt er zur An pflanzung, deren Aussaat jetzt Ende Juni noch erfolgen kann, so daß im September die Ernte eintritt. Auf 1 qm Land können 35 bis 40 prachtvoll gereiste große Maiskolben geerntet werden. Selbst gedüngter Sandboden in sonniger Lage ist zu empfehlen und liefert eine tadellose Qualität, vorausgesetzt, daß für Deutschland ausgeprobte Sorten angebaut werden.
h. Frankfurt a. M., 27. Juni. der Küchenabfälle der sigen Haushaltungen zu Futterzwecken in der Landwirts der Umgegend hat einen darartigen Umfang angenommen, daß jetzt täglich rund 450 Zentner Abfälle aus der Stadt gefahren werden. Auch die Sammlung von Knochenabfällen zu gewerblichen] Zwecken und zur Herstellung von Düngermitteln hat, ob⸗ wohl gel. kurze Zeit bestehend, bereits reiche Erfolge auf⸗ zuweisen
Die Vertretung
Handel.
—Gewerkschaft Louise Brauneisenstein⸗Berg⸗ werke Homberg an der Ohm. Der Grubenvorstand be⸗ schloß, für das zweite Quartal eine Ausbeute von Mk. 40 pro Ku zu verteilen(im ersten Quartal Mk. 30).
2—
Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Vou der Nordsee erstreckt sich über die Ostsee nach Polen un! Rußland hin eine Furche tiesen Druckes. Wir bleiben am Nord rande der Depression und haben mit Fortdauer der bestehenden Witterung zu rechnen.
Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 30. Juni 1918 Bedeckt, zeitweise leichte Niederschläge, kühl, südwestliche Winde.
Tehte Nachrichsen
Der Eindruck des Falles von Lemberg in Griechenland.
Athen, 29. Juni. Der Einnahme von Lemberg wird in hiesigen maßgebenden Kreisen die gebührende Bedeutung bei⸗ gemessen. Von neuem sieht man die Umsicht und Klugheit der Neutralen erwiesen, die im Gegensatz zu Venizelos! übereilter Politik die Meinung vertreten haben, daß eine Politik des Ab⸗ wartens geboten sei. Einige Olatter führen aus, Italien beginne daß die Dinge für es jetzt keinen guten
und bemühe sich einen Aus⸗ gleich zwischen den divergierenden Ba kanstaaten herbei⸗ zuführen, indem es eine Zusammenkunft von Ver⸗ tretern dieser Staaten in Rom“ vorschlägt, aber schwerlich werde irgend einer der Balkanstaaten dieser Tage auf die Seite des Vierverbandes treten. Die Räumung Galiziens durch die Russen hätte vorläufig den Balkanstaaten jede Lust am Kriege genommen. Für Griechenland bestehe, abgesehen von den Differenzen mit den übrigen Balkanstaaten, ein derartiger Interessengegensatz zu Italien, daß schon die Tatsache, daß— Vorschlag zu einem Ausgleich zwischen den Balkan staaten von Italien ausgehe, zu einer Ablehnung führen milsse.
Aus Italien.
Bellinzona, 29. Juni. Gestern abend 9 Uhr reiste Mi⸗ nisterpräsident Salandra von Rom nach dem Großen Haupt⸗ quartier ab. Zu der Reise Salandras veröffentlicht die„Stampa“ als römische Information die Mitteilung, man stehe eicht am Vorabende wichtiger diplomatischer Ereignisse, an denen Italien starken Anteil nehme. Diese beträfen die Verhandlun, über die Teilnahme der Balkanstaaten am Kriege. Der 5 5 Augenblick über die Stellungnahme der Balkanstaaten nahe heran.
Der serbische Gesandte in Rom äußerte zu u einem Journalisten, Serbien denke nicht im Traume an einen Separatfrieden. Es sei doch sicher, daß man auch in Deutschland und in wisse, daß die Jentralmächte völlig geschlagen wären.(1). bien wolle mit Italien in gutem Einvernehmen leben.
Die„Morning Post“ meldet aus Rom, daß die Montenegriner nach der Besetzung von San Giovanni di Medua auf Alessio mar⸗ schieren. Nirgends finden sie ernstlichen Widerstand.
König Ferdinand von Rumänien. Rotterdam, 29. Juni. Ueber Kopenhagen wird aus Bukarest gemeldet, daß König Ferdinand von Rumänien sich mit seiner Gemahlin und seinen Kindern in den nächsten Tagen zum Sommeraufenthalt nach Sinaia be⸗ geben werde. Die Vorbereitungen zu der Uebersiedlung sind bereits getroffen worden.
Tirana als Besitz Essad Paschas. Kopenhagen, 29. Juni. Aus Nisch wird nach gedrahtet: Die Serben traten Tirana an Essad Pascha ab. Sie erkannten sein Recht auf diesen Bezirk an.
jetzt einzusehen, Verlauf nehmen,
Wundsein der aut ist eine e Erscheimung, 1 sast jeder Mensch, namentlich bei dem Uebergang zum worfen ist. Am häufigsten werden kleine Kinder besallen⸗ 7 und Zugluft, Staub, Rauch, Nässe und Kohlendunst, 5— namentlich, tun das ihrige, dieses allgemeine Hautwundsein zurufen. In allen Fällen Jind Waschungen mit ee e Seife von gutem Erfolg. In einer Familie, in welcher ider 2 555 sollte niemals Obermeyer's Herba ⸗Seife fehlen. Ober⸗ meyer's Herba-Seife ist in allen Apotheken, 3 und Par/ fümerien à Stück 50 Pfg., e Präparat 1 Mk. erhältlich
2% hy
Kaffee Haag und seine Güte.
Die Kenner haben Wen lange sestgestellt daß infolge seiner sorgsamen Bearbeitung, die auch eine besondere Ober⸗ flächenreinigung vorsieht, die Geschmacks⸗ und Aromaeigenschaften von Kaffee Hag, des coffeinfreien Bohnenkaffees, zu einer hohen Vollendung entwickelt worden sind. Ein Vergleich zwischen gewöhnlichem Kaffee und coffeinfreiem Kaffee Hag wird, wenn die Aufgüsse in neutralen Tassen ohne Bekanntgabe des Inhalts vorgesetzt werden, zu Gunsten
glades des letzteren ausfallen.
Wir bitten, diesen Versuch zu machen.
Kaffee Hag ist bei Ihrem Kaufmann erhältlich.
ler
SIROEDER
Eigenes deutsches Erzeugnis ersetzt alle englischen Marken
5
onsum⸗ ble
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.
Die Auszahlung der Familienunterstützungen für bis 15. Juli 1915 an die Angehörigen der zum Heeres dien Einberufenen findet statt:
a. Reichs- und Kreisunterstützung:
Giessen und
Umgegend 1
= An diejenigen, deren Namen beginnen mit Donnerstag, den 1. Juli Freitag, den 2. Juli.
b. Städtische Unterstützung(Mietszuschuß):
5 leinen fabatt-Harlen
stellen gegen Rückvergätungsscheine von
Init
Imi F
5 ieee Vor- ein femmes Har menr
2 Lorbeugungs mitt Beste und bnligste Haarpflege
vones, 8 Hau „JTorzudquche Reimigund des Haarbodqdens el gegen Haarausian
Emi nur mi dem scherzen Kopf anemnge renn Hens Schworzkopt. G. rn. b. H.. Berun. Erhältlich in Apotheken, Drogerien, Partumerle- und Friseur- Oeschisten.
20 Mark
. ö ü 5 sind bis zum 30. Juni in den Verteilungs- U b umzutauschen.
von 20 Mark müssen in der Zeit vom
1. bis 15. Juli
im Zontor, Schanzenstraße 16, oder in
den Verteilungsstellen, möglichst aber
in den Vormittagsstunden, abgeliefert
werden. Hlerzu ist der Anteilschein oder dle Ouittungskarte mitzubringen.
8
Die fückvergutungsscheine
An diejenigen, deren Namen beginnen mit 2 Samstag, den 3. Juli 1 Montag, den 5. Juli.
c. An ene die Mietbeträge abholen: Dienstag, den 6. Juli.
Die Auszahlungen finden von im Stadthaus, Zimmer Nr. 16, statt.
Oeffentlicher Impftermin
nächsten Mittwoch, nachmittags 5 Uhr, in der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Schillerstraße 8. 5237 B
Pferdemusterung.
Laut Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Gießen vom 5. Juni 1915 soll festgestellt werden, wieviel Pferde für eine demnächstige Aushebung noch zur Ver⸗ fügung stehen. Zu diesem Zwecke wird jedem Pferde⸗ besitzer demnächst ein Zählbogen zur entsprechenden Aus⸗ E füllung zugestellt. Besitzer von Pferden innerhalb der N Gemarkungen Gießen und Schiffenberg, die bis zum 1. Juli ds. Js. keinen Zäblbogen erhalten baben, sind ver⸗ pflichtet, dies hierher mitzuteilen. Den mit der— der Fut er ben Ifen ten Personen ist jede gewünscht Auskunft über den Pferdebestand zu geben und das
8—1 Uhr vormittags 5446
—
an die Mitglieder zurückvergütet
Die Auszahlung dér Rückvergütung erfolgt im Oktober nach der General- Versammlung.— Im 3 Jahre wurden gegen 35000 Mark in bar
treten der Stallungen zum Zwecke der Jacht wachten gestatten. Wer über seinen Pferdebestand nicht rechtzeitig die erforderlichen Angaben vollständig und richtig macht, hat Sien de zu gewärtigen. Gießen, den 24. Juni 1915. Der Oberbürgermeister: 75 Keller.
scheidende
N


