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Die„ Sietzener Famillenblätter
Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das
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„Landwirtschaftlichen Seit⸗ monatlich zweimal.
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cheln vernehmen, über die schlechte wärze ihrer Zei ö Mühe, Unmut beschwichtigen, und wir wissen es noch n
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3 erwachsen sind. Presse in der Krieg
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Die Nöte der Zeit finden ließ,
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ständigen Befürchtun Felde vom Schicksal ge⸗ Erstaunen und einem daß es Zeitgenossen gibt, ren Eigens
egenwärtig unter wir 0 Nöten und Lasten oder—.——.—
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daß der Allbeherrscher nur Teuerungen hervorgebracht hat, sondern auch mitunter aterials hinwirkt.
auf eine Ver⸗
Presse offen—
fachster Sachkenntnis, 5 usche häufen, wird in gen an die Zeitungen meist eine be Kurzsichtigkeit entwickelt. Ausdruck gebracht, nlangt, in der
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Auswahl der Beiträge unkte maßgebend sein müssen; diese im u erörtern, ist uns unmöglich. Mancher— einmal auf die zahlreichen
inzudeuten, die dem Zeitung
5 Auf der einen Seite werden. szeit weit größere auf der anderen Seite
Leistungen zu—
machen sich vermehrte
Leutemangel, beson— für den Nachrichten augenblicklich wird papier angekündigt, herabsetzt, manchem
n Verlag zum Ruin werden muß und ereits eingegangenen Aufwendunge ndlich.
Blätter noch er⸗ uterstützungen, alles
Publikum denten viele: jetzt Weizen, der sonst so rar ge— rgegenwärtigen, daß der An— uptsächliche Skütze der Prospe⸗ ehmens, arge Einbuße erlitten ihrem Irrtum schnell abkommen. haben die Zeitungen vielfach in eine stoßen, für die nicht alsbald die aber beseitigt werden muß. Hauptversammlung des Lande
Abhilfe So hat sverbandes der
sse die Schaffung eines Kriegszustandsgesetzes für die Presse verlangt, das deren Rechte und Pf 1
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schwierige Lage sind die laut Vertrag die amt⸗
Behörden zu veröffentlichen
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Aufnahme von gen auch besonders in Re
en werden solchen Verlegern se in der Kriegszeit zu außer⸗ genötigt wurden? echtigte Fra antwortet; so hat z. B. das badi allgemeine Verfügung erlassen, w lichen Kriegsleistungen in der machun dürfen. An anderen Orten ihre berechtigten Wünsche du des- und Provinzialvereiner schließungen gefa notwendiger,
Man zufriedenstellend be— e Ministerium eine ch die außerordent— kannt⸗
1 chnung gestellt werden sind die Verleger noch dabei, rchzusetzen; in mehreren Lan- wurden entsprechende Ent-
t. Eine allgem da es bekannt
Regelung ist umso daß einzelne lei⸗ Anzeigen nur
zum 50. Codestag des prinzen Friedrich Karl
von
Leben Abschied nahm. Selten der in Krieg und Frieden bei
g 0 Am 15. Juni sind es 30
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reußen. 5 Jahre, daß Prinz Friedrich Karl „einer der tüchtigsten Feldherren der neueren Zeit, vom hat es einen Obergeneral gegeben, seinen Soldaten so beliebt war wie
der„eiserne Prinz“, oder wis er wegen feiner roten Husarenumiform
auch hieß,„der rote Prinz“. Dienst das Höchste forderte
von das lich
lage und das Verpfl schien. Allgemein be Schlachtgedränge. Ein engl
von
diesen deshalb einen„diszip das Wort:„Es ist keine Schlacht verloren, so lan Gefühl hat, besiegt
Wo
1870 bei der Armee
wundert wur
Wie er von sich selbst im militärischen so auch von seinen Unterführern und den Soldaten. Dafür war aber Prinz Friedrich jedes einzelnen seiner Untergebenen bedacht, im Kriege gönnte er sich nicht eher Ruhe, als bis egungswesen nach seinen Wünschen geregelt de seine Ruhe selbst im wütendsten ischer Berichterstatter, der den Feldzug
Karl auch auf und nament⸗ die Gefechts⸗
rinz Friedrich Karls mitmachte, nannte
zu sein.“
16. August 1870 hinweisend, fügte
Gefühl nicht haben.“ 1866 und 1870 gehör
zugl.
Ordens Pour le Mérit
und
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1 Freunden auscht und auch den Freu
uni 1885 fall wieder, dem er erlag. ber Walbkirche von Nitolstoe
so ruhig und sicher se
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linierten Donnerkeil“.
Von ihm stammt ge man nicht das
Und auf den Schlachttag vom
er dann hinzu:„Ich wollte das
da
Seine Feldherrntaten in den Jahren 1864 ören der Geschichte an und find all kannt. Nach dem Sieg von Königgrätz erhielt der prinzen Friedrich eine besondere Art des e, nämlich ein Kreuz mit goldenem Stern Bildnis Friedrichs des Großen. Meß brachte dem Prinzen den hall Carauf hinwies, daß es das erste Mal sei, die Würde eines Generalseldmarschall
gemein be⸗ „eiserne Prinz“
Die Eroberung von
Marschallstab, wobei König Wilhelm
5 ein preußsscher Prinz
Als erhalte. Nach dem deutsch⸗ iege zog sich der Prinz mehr und mehr vom öfsent⸗ Leben zurück. Er führte in Klein⸗Gl. st ein bescheibenes Dasein als Forstmann und selbst die Uniform zog er nicht mehr regelmäßig oßen Erfolgen im Kriege mochte ihm wohl das Frieden nicht mehr behigen An liebsten saß zusammen, wobei Erinnerungen aus“ den der Tafel zugesprochen wurde. s stille Leben erfuhr dann nur noch durch eine große Orient⸗ unterbrechung. Nachdem schon vorher fälle das Leben des Prinzen bedroht hatten, vormittags gegen 10 Uhr ein solcher Seine sterblichen Ueberreste sind in beigesetzt worden.
ienicke und im Jagd⸗
— Wie es in Berlin wirklich ist. Unsere Reichs⸗ ade hält sich ausgezeichnet.
Das großstädtische Leben in ihr
0 inen Gang, daß man kaum das Grollen Weltkrieges vernimmt. Ein paar Zahlen, die 1915 jestgelegt sind, mögen
stadtamtlich für das beweisen. Nicht
ängen sich in der Spreestadt zu⸗
wurden 2955 Kin
der geboren,
Gieße
gen serklärten die Erhöhung der
che[ben marschieren auf Durazzo und da
Bezugs- und Anzeigenpreise für Zeitungen„für unbedingt erforderlich“; sie läßt sich aber nicht so einfach durchführen. Das liegt an gewissen modernen Erscheinungen im Zeitungsbetriebe, welche die früheren Verhältnisse umgewendet und auch angesehene ältere Blätter genötigt haben, zur Deckung der Unkosten und Einbußen an geringer bemessener Abonnement-Ein— nahme auf die Bereicherung des Inseratenteiles zu halten. Wenn man bedenkt, daß der Krieg das Inseratengeschäft auf das Aeußerste beschränkt hat, kann man auch ermessen, in welcher bedrohlichen wirtschaftlichen Lage die Zeitungen sich befinden und daß sie sich zur Abwälzung von An— kündigungen auf den Textteil zu ungunsten des Inseraten teiles nicht bereit finden lassen können. Die Zeitungsver— leger von Hessen-Massau und vom Großherzogtum Hessen haben von diesen Gesichtspunkten aus kürzlich beschlossen, daß alle amtlichen Bekanntmachungen, die ihrem Charakter nach in den Anzeigenteil gehören, sowie alle Wohltätigkeits⸗ anzeigen, Aufrufe und dergl. nur noch gegen tarifmäßige Bezahlung aufzunehmen sind. Nur in Ausnahmefällen soll ein Nachlaß gewährt werden. Wer wollte es den Zeitungs- unternehmungen auch zumuten, solche„freiwilligen Kriegs- lieferungen“ auf die Dauer wie etwas Selbstwerständliches auf sich zu nehmen, angesichts der Tatsache, daß man den übrigen Kriegslieferanten in Industrie und Handel wahr⸗ lich keine Gratisleistungen abverlangt, sondern ihnen im Gegenteil reichliches Verdienst gönnt. Der Zeitungsver— leger-Verein Nordwestdeutschlands klagte in seiner letzten Mai-Sitzung in einer besonderen Entschließung darüber, „in welch übermäßiger Weise den Zeitungen die Aufnahme unzähliger Wohltätigkeitsanzeigen und dergl. zu ermäßigten Bedingungen oder gar ohne jede Berechnung zugemutet wird“ und fordert Abstellung. Ebenso undurchführbar sind übrigens auch die vielfachen Wünsche nach ständigen Gratislieferungen der Zeitung für fernstehende Lazarette oder Truppenteile im Felde. ö
Die Zeitungen haben gegenwärtig unter schwierigen Verhältnissen und unter Darbringung mancher Opfer große und hohe Pflichten zu erfüllen. Die Leistungen der deutschen Presse sind denn auch vielfach, und zwar von berufenen, auch höchsten Stellen anerkannt worden. Wenn das Publi⸗ kum sich die Mühe nimmt, über die Ex istenzbedingungen der Presse etwas mehr nachzudenken als bisher, wird es ihm gewiß ferne liegen, den nicht leichten Kampf, den jetzt auch die Presse für Deutschlands Sieg und Emporkommen führt, künstlich zu erschweren.* ——-ͤ-— d'
Italien in Albanien.
Italien, das an der österreichischen Front bisher o jeden greifbaren Erfolg aft, ct fich auch auf— nischem Gebiet in die Nesseln setzen zu wollen. Die Ser⸗ in möchte doch eigent⸗ lich Italien, der neue Freund der Englandfreunde, so gerne gelangen.„Die Serben dringen in Albanien wunder- bar schneidig und methodisch vor“, so klagt das„Giornale d'Italia“. Man ist in Rom darüber natürlich sehr betroffen, und wie ein ungezogener Junge, der im Spiel verliert, schreit man nach anderen Spielregeln: Die Londoner Ab⸗ machung wird wieder hervorgeholt, wonach die albanische Frage während des Krieges unberührt bleiben solle. Als ob Italien sich bisher auch nur im geringsten an diese Ab⸗ machung gehalten hätte! Kaum hatte der Prinz zu Wied Anfang September 1914 das Land verlassen(auf einem
und 1747 neue Ehen wurden geschlossen. Die Zahl der Sterbe⸗ fälle wurde auf 2536 festgestellt. Trotz des Krieges wurden 227 Baugesuche eingereicht, von denen nur 203 genehmigt werden konnten. Gering war die Zahl der Brände. Nur 551 wur⸗ den festgestellt, gegen 1050 im gleichen Monat des Vorjahres. Diese erfreuliche Verminderung liegt wahrscheinlich an den hohen Kriegsstrafen, die jetzt auf Brandstiftung stehen. Die Berliner ver⸗ brauchten im April 5,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Etwa 50 Millionen Menschen ließen sich in diesem einen Monat durch Straßenbahnen und Omnibusse befördern. Auch Besuch hatte Ber⸗ lin. Nicht weniger als 90000 Fremde stiegen in Berliner Gasthöfen ab. Dazu kommen noch die vielen Zehntausende, die bei Verwandten und guten Freunden hausen. Von den 90060 in Gaschöfen untergebrachten Gästen waren 3875 Aus! änder, und zwar kamen 100 aus Rußland, 1183 aus Oesterreich, 4 aus England, 755 aus Schweden und 119 aus Amerika. Auch au Tleisch fehlt es in Berlin nicht. Denn es wurden 200000 Stück Schlachtvieh auf dem städtischen Schlachthof ange⸗ trieben. Der Andrang der Schweine war beträchtlich größer als im Vorjahre. Damals meldeten sich nur 120000 Borstentiere, diesmal aber 133 000. Ferner rückten 13000 Kälber an, 20 000 Rinder und 30 000 Schafe. Dagegen ist der Roßfleischverbrauch erheblich zurückgegangen. Wurden im April 1914 noch 784 Pterde geschlachlet, so jetzt in Kriegszeit nur 462. Ein reicher Geldstrom lloß wieder in die städtischen Sparkafsen. In diesem April wurden 10,5 Millionen Mark gespart und nur 7 Millionen Mark zurückverlangt. Ein schönes Zeichen deutschen Wohlstandes. Wie Berlin für seine Waisen sorgt, ergibt sich auch daraus, daß das Vormundschaftsamt der Stadt am 1. Mar 7582 Mündel betreute. Etwa 13 000 Pflegekinder waren vorhan den, für die 130 000 Mk. aufgewendet wurden. Die deutschen Barbaren tun also immer noch ihre Pflicht.
— Die Wasserversorgung der Truppen im Felde. Für den Gesundheitszustand der Truppen ist es von größter Wichtigleit, daß ihnen leimfreies Trinkwasser zur Ver⸗ fügung steht. In den Gegenden, in denen sie kämpfen, sind jedoch hygienische Zustände noch auf niedriger Stufe, und das zur Ver fügung stehende Trinlkwasser oft von verdächtiger Qualität. Das deutsche Militäxsanitätswesen ist von vornherein darauf bedacht gewesen, den Truppenteilen Apparate zur Sterilisierung des Wassers mitzugeben. Allein es ist ja nicht möglich, jeden einzelnen Mann mit einem Abkoch apparat zu versehen. Deshalb hat man nach einfachen Schnellsterilisierungsverfahren gesucht, die den ein zelnen in die Lage versetzen, in wenigen Minuten sich trinkbares und gesundes Wasser aus selbst stark verschmutztem herzustellen
Zu den bisher angewandten Verfahren, die sich gut bewährt haben, elt sich jetzt ein weiteres, über das Dr. Paul Trübsbach Chemnib in der deutschen Medizinischen Wochenschrift Mitteilung macht.— Das Sterilisierungsmittel ist hier das bekannte super mangansaure Kali in Weinsäure oder Kaliumbifulfat gelöst. Un gefahr 5 g supermangansaures Kalt in 10 g Weinsaure gelöst, genügen, um 100 Liter Wasser in 10—15 Min. genügend zu ent“
5
ganz allein gestellt hat. Am 26. Oktober wurden italienische Truppen vor Valona ausgeschifft und des harmlosen Aussehens wegen ein„Hospital“ dort ein⸗ gerichtet, in dem es aber bald von ganz gesunden und bewaff⸗ neten Italienern nur so wimmelte. Am 30. Oktober besetzte eine Kompagnie italienischer Infanterie die Insel Saseno, die die Bai von Valona beherrscht. Und in Durazzo richtete sich der alte schlaue Fuchs Essad Pascha wieder häuslich ein, Essad Pascha, der Schützling Italiens, der sich nach seiner Freilassung— sie erfolgte auf Betreiben der römi⸗ schen Regierung— in überschwenglichen Worten als der Schuldner Italiens bezeichnete. Aber wie es eben Spitzbuben vorkommt: schließlich bestiehlt doch ein den andern. Essad Pascha hat ebenso wie Herr Salandra seinen „heiligen Egoismus“ entdeckt. Ganz unaufgefordert schickte er 2000 Mann aus dem ihm ergebenen Stamme der Gheghen nach Valona, angeblich um dort die Italiener in der Auf⸗ rechterhaltung der öffentlichen Ordnung 3¹¹ ü in Wirklichteit aber, um ihnen zart anzudeuten, daß
pen, wenn sie zu diesem Zweck erforderlich sein sollten, aus Durazzo und nicht aus Rom berufen werden sollen. Diese
5 105. Jahrgang N Dienstag, 15. Juni 1015 50 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. „ R. Lange, Gießen. Schristleitung, Geschaftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗ a 2 82 leitung: 12. Adresse für Drahtnachrichten General⸗Anzeiger für Oberhessen Anzeiger Gießen. a gegen volle Bezahlung aufnehmen. Wes-sitalienischen Kriegsschiff, der„Misurata), da setzte sich 1 sollen weniger günstig gestellte Blätter nicht] Italien in Albanien bereits zu Tische. Es begann die Aus⸗ gleich behandelt werden? Die Fachorganisationen haben führung seiner„Mission“, die ihm aber kein Mensch auf⸗ der Ungunst der Zeit nur wenig beikommen können, einige l getragen, die es sich 8
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8 25
—
2000 Mann haben sich aber in Valona von der ersten 1 2
Stunde an so ordnungsstörend und so antütalienisch be⸗
wiesen(ihre einzige positive Handlung war die Verhaftung
daß der Zurück-
des zu Italien haltenden Albanerführers Ciaco), italienische Konteradmiral Patris ihre sofortige
und das ist und nicht während
sich Italien Budapest hegt man, so besagte die
7 des chener Blattes weiter, gegen das i als
keinen unversöhnlichen Haß. Dieser gilt nur der i
der Königsmörder und der verkommenen Famisie auf dem Throne. Wolle sich das serbische Volk eine bessere Zukunft
sichern, so müsse es sich von den unseligen Ketten einer Clique befreien und eine Verständigung anzubahnen suchen. Hier wäre also ein Weg, und der Weg führt über Albanien. Sofia, 14. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Hier ei Nachrichten besagen, daß zwischen Serbien und Montene⸗ gro in der letzten Zeit größere Meinungsverschieden⸗ heiten wegen Albanien ausgebrochen sind. Wie behauptet wird, soll es sogar zu Zusammenstößen gekommen sein. Endlich sollen auch die Montenegriner gedroht haben, sich den Albanern schließen, falls die Serben gegen Skutari ziehen.
keimen. Künstlich mit Jauche versetztes Wasser, das 3½ Millionen Keime im Kubikzentimeter enthielt, Behandlung völlig leimfrei.— Nur geringe Mengen der genann⸗
ten Chemikalien dringen in das Wasser ein, dessen Geschmack keineswegs ungünstig beeinflußt wird: es ist infolge An⸗ wesenheit von Weinsäure angenehm säuerlich. Sämtliche zu dem Verfahren notwendigen Stoffe können in Papier verpackt, leicht mitgenommen werden, etwa in der Art wie Brausepulver. Auch das kälteste Wasser von 3—5 Grad Celsius wird ohne Erwärmen sicher sterilisiert. Die vom Königl. Sächfischen Kriegsministerium angestellten Versuche haben die starke Wirkung des Verfahrens
bestätigt. —Hobeirdische Temperaturen. Bei dem bekannten Lummerschen Versuche zur Verflüssigung der Kohle ist es diesem
gelungen, nahezu die Sonnentemperatur zu erre neueren Messungen zu rund 5600 Grad C. ange Das Mittel hierzu war der unter Druck erzeug bogen zwischen Kohleelektroden. Technische Be
n, die nach mmen wird.
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utung haben diese
Versuche noch nicht gewonnen, da die hohen Tem⸗ deraturen nur auf lokal sehr streng begren Bezirken auftraten. Für technische Zwecke muß man sich deshalb nach n t Der bei gowöhnlichem Druck auftretenden Temperatur des e en Licht⸗ bogens begnügen, die rund 4000 Grad C. beträgt. e durch
Flammenwirkung erzielbaren Temperaturen sind ganz erheblich niedriger. Die durch das Wasserstoff⸗Sauerstoff Gebläse erreich⸗ bare Temperatur beträgt kaum mehr als 2300 Grad C., und selbst mit dem Acetylen⸗Sauerstoff⸗Gebläse kommt man nicht vesentlich über 2500 Grad C. hinaus. Bei dieser emperatur schmelzen allerdings bereits die meisten irdischen ffe, abgesehen von der Kohle und einigen sehr schwer schmelzbaren Metallen, wozu vor allem das Wolfram gehört. N nerdings ist es aber dem idieren⸗ den an der Technischen Hochschule in Stockholm, Olof Sal lin, ge⸗ lungen, Flammentemperaturen von 5000 bis 5500 Grad C. zu erreichen. Das Mittel hierzu ist die Verbrennung von fein ver⸗ teiltem Aluminium im Sauerstoffgebläse. Die Techmik dürfte von diesem Verfahren den allergrößten Nutzen ziehen, hat doch bereits das Goldschmidtsche Themit⸗Verfahren, nach dem minium, eingebettet in Sauerstoff abgebende ö braunt wird, bei der Schweißung von Sch asc Stahlblöcken usw. die denkbar besten Dienste tet. Deutsche Fürsorge für die Bibliothek
den besetzten feindlichen Landesteilen. Un gierung hat bekanntlich Kunstgelehrte nach den besetzter
St —
Belgiens und Nordfrankreichs entsandt, die sich der Kunst schätze sachgemäß annehmen. Wie jetzt durch d alblatt für Bibliothekswesen“ bekannt wird, erstre orge auch auf die Bibliotheken. Der D täts bibliothek in Breslau, Geheimrat iertum beauftragt worden, die Bibriothele i Landesteilen zu besuchen, um sich von ihrer Si zu Überzeugen. Es
ist bereits seit Ostern mit dieser Arbeit beschäl tigt.
zu einer italieni⸗
war nach der geschilderten
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