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wirt weiter wie mit zweien im vorigen Jahr.
an denen ein Verweilen auf der
. es sind jedoch reichlich Wohnungen in Hotels un
entspricht.
vorgenommen werden.
5 Karl
auf der Liebigshöhe vor Heute vormittag verhandelte das gen den 23jährigen Ersatz⸗Reser⸗ ungen, der dem Landsturm-Batl. wegen Körperverletzung g„ begangen an einem Vor⸗ Es handelt sich um die Tat, die er Liebigshöhe begangen worden de hre alte Landsturmmann Sauer- 5 257 7 bei Reinheim, Provinz Starkenburg, durch einen Stich mit dem Seiten ewehr auf der Stelle sein Leben lassen mußte. In der Ver ndlung wird Geheimrat ssor Dr. Sommer als Sachverständiger über die urechnungsfähigkeit des Angeklagten vernommen. Die Ver- Sage ee ist dem Geh. Justizrat Metz über⸗
an. a* Vom Ertrinken gerettet wurde gestern mor⸗ gen in der Lahn ein junger Mann aus der Umgegend. Als er mit zwei Kameraden mitten im Strom badete, drohte er plötzlich de versinken und mußte von einem Bademeister sowie in der Nähe befindlichen Soldaten mit schwerer Mühe ans Land gebracht werden. waren vorsichtig um den Ertrinkenden herum geschwom— men, ohne ihm Hilfe zu leisten; sie meinten,„er habe sie ta mit hinunterziehen können“.
Sammlung fürdie Dardanellenkämpfer. In Berlin und in anderen Städten des deutschen Reiches ist eine be⸗ sondere Sammlung eingeleitet worden, deren Exträgnisse allein für die Behandlung der heldenhaften Verteidi ger der Dar⸗ danellen, soweit dieselben bei den Kämpfen verwundet worden sind, verwendet werden sollen. Beiträge für die Pflege der ver⸗ wundeten Dardanellenkämpfer werden von der Kanzlei des Kaiser⸗ lich Türkischen Generalkonsulats, Kaiserstraße 18/20, Frank⸗ furt a. M., jederzeit gerne gegen Quittung in Empfang genom-
men werden. 3 Landkreis Gießen.
h, Leihgestern, 9. Juni. Der Unteroffizier d. R. Karl Volk wurde seit dem 28. März(Gefecht bei Karwari) vermißt. Gestern traf von ihm selbst eine Karte, datiert vom 23. April, ein, die meldete, daß er unverwundet in russische Gefangenschaft geraten set und daß es ihm gut gehe.
e. Bettenhausen, 10. Juni. vollständig beendet. Der Ertrag war nicht sehr reichlich, desto besser ist die Qualität. Die Kartoffel- und Getreideernte verspricht gut zu werden. Für die Obsternte sind die Aussichten bis jetzt ebensalls zufriedenstellend.
e. Lich, 10. Juni. Die Jugendwehrkompagnien 632, 633 und 634 werden nächsten Sonntag einen Reisem arsch nach Stornfels unternehmen. Der Sammelpunkt der Kompagnien ist Lich. Pfarrer Freitag von hier wird bei Stornfels einen Teldgottesdienst halten und Herr Dr. Schaad hat den Sanitätsdienst bereitwilligst übernommen.
m. Hungen, 9. ni. Heute früh gegen 8 Uhr über⸗ flog ein Zeppelin⸗Lu tschiff unser Städtchen in sehr ge⸗ ringer Höhe, so daß man deutlich die Bezeichnung„L II“ erkennen 225 Das Luftschiff setzte seine Fahrt in nordöftlicher Richtung 1
0 Kreis Büdingen.
Bingenheim, 9. Juni.
gerung wurden sehr hohe Preise erzielt. Durchschnittlich wurde der Morgen mit 120 bis 130 Mark für Heu und Grummet bezahlt. Die Gesamteinnahme beläuft sich auf etwa 7000 Mark. Der Zentner Heu erreicht auf der Wiese den Preis von 6 bis 7 Mark.
Kreis Alsfeld.
Ober-Ohmen, 9. Juni. Die Heuernte ist zurzeit in vollem Gange. Es gibt eine vorzügliche Qualität des diesjährigen Heus. Was an Quantität sehlt, wird durch die Qualität ersetzt. So ist es auch beim Klee der Fall. Mit einem Arm voll reicht der Land- Wenn jetzt in Bälde die ausgetrockneten Wiesen einen gründlichen Regen be—
kommen, steht eine reiche Grummeternte in Aussicht, die die Lücken ausfüllt, die bei der Heuernte geblieben. Die Beträge für das Heugras bei den jetzigen Heugrasversteigerungen übertreffen wohl die vorjährigen, sind aber nicht teuer zu nennen.
O Mücke, 9. Juni. Der erst 18 Jahre alte, freiwillig ein- getretene Sohn des verstorbenen Bürgermeisters Theiß ist auf dem Marsche in Ungarn einem Hitzschlage erlegen. Sein Sties⸗ vater Philivv Schumann ist schon seit zirka 8 Monaten vermißt.
Er war schwer verwundet in sranzösische Gesangenschaft geraten und ist wahrscheinlich daselbst gestorben, denn alle Nachsorschungen über seinen Verbleib sind bis jetzt erfolglos gewesen.
Aus dem Ohmtal, 9. Juni. Beim Ablassen der Mühlgräben zu Reinigungszwecken des Wasserbetts und Repa⸗ raturen der Mühlen zeigt es sich, daß in dem Wassergraben nach der Nickolausmühle bei Wettsaasen nicht eine Spur von Krebsen mehr zu finden war, während gerade dieser Mühl⸗
von jeher sehr krebsreich war. Die Krebse müssen einer it, vielleicht der Krebs pest, zum Opfer gefallen sein.
Kreis Lauterbach.
i. Lauterbach, 9. Juni. Mit Beginn dieser Woche hat. man auch in der hiesigen Gegend mit der Heuernte angefan⸗ gen, da bei der anhaltenden trockenen Witterung ein starker Rück⸗
ang des Grases eingetreten ist. In dem Angersbacher großen rue, wo infolge der durchfließenden Lauter eine aus⸗ giebige Bewässerung stattfinden kann, ist der Rückgang des Grases noch nicht so fühlbar und die Heuernte fällt hier durchschnittlich gut aus. en hat man in der Gemarkung Lauterbach mit einer ma en Heuernte zu rechnen. Auch aus dem Vogelsberg kommen Klagen über eine geringere Heuernte, da hauptfä lich die Bergwiesen unter der Trockenheit zu leiden haben.
Kreis Friedberg.
Bad⸗Nauheim, 9. Juni. In diesen warmen Som— mertagen empfinden es die Kurgäste außerordentlich angenehm, daß die Luft hier stets etwas bewegt ist und von dem Taunusgebirge her ein leichter Wind Kühlung bringt, so daß die Hitze niemals unerträglich wird. Besonders erquickend aber sind die Abende, Kurhausterrasse oder im Park ein großer Genuß ist. Wer die heilkräftigen Bäder und Trink⸗ kuren nicht in Anspruch nimmt, wer nur zur Ausspannung ein paar Wochen absoluter Ruhe und behaglichen Naturgenuß sucht, der wird selten so wie hier auf seine Rechnung kommen.— Der Fremdenzugang ist in der letzten Woche sehr stark gewesen, fi he. Anmeldun. delt
und jeder findet, auch ohne vorherige Anmel„ mit Leichtigkeit ein 3— das seinem Geschmack und seinem Geldbeutel,
Starkenburg und Rheinhessen.
m. Offenbach a. M., 9. Juni. Die Sammlung zur Na- e fürdie Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen, die in Offenbach vor wenigen Tagen eröffnet wurde, hat bereits, allein an Beiträgen von 50 000 bis 2000 Mk., die stattliche Summe von etwa 270 000 Mk. ergeben. Weitere größere
Beiträge sind angemeldet. Außerdem soll eine Haussammlung
Hessen⸗Nassau. 8
h. Frankfurt a. M., 9. Junt. Der 30jährige Bankbeamte
Josef Schafmeyer erlitt gestern abend im städtischen Freibad bei Hausen einen Schlaganfall. Er ging unter und er⸗ trank, ehe einer der Mitbadenden etwas von dem Vorfall be— merkt hatte.— In seiner Wohnung, Wiesenstraße 33, vergiftete sich der 42jährige Arbeiter Friedrich Heilmann mit Leuchtgas. — Das Gastspiel des Frankfurter Schauspielhauses in Brüssel wurde vom Brüsseler Generalgouvernement bis auf spätere 0 abgesagt.. a . Bebra, 9. Juni. Beim Baden in der Fulda ertrank gestern nachmittag der 21jährige Metzgergeselle Landgrebe von
Die Heuernte ist hier
handlung dauert dei Redaktionsschluß
Seine beiden tapferen Genossen Stell
Bei der Gras verstei⸗ k
eine tiese Stelle und ging unter, . Hilfe bringen konnten. Die Leiche wurde noch nicht geborgen.
m. Neustadt, 9. Juni. Der schon seit drei Monaten als vermißt gemeldete Sohn des Heinrich Zinser hierselbst hat gestern das erste Lebenszeichen aus französischer Gefangen- schast von sich gegeben.
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Aniversitäts⸗ Nachrichten.
Kiel, 9. Juni.(W. T. B. Nichtamtlich.) In der vergangenen Nacht ist an den Folgen einer Erkrankung, die er sich durch An- steckung in einem Gefangenenlager zugezogen hatte, der Direktor der Universstätsklinik in Kiel, Prosessor Lüthje, im Alter von 45 Jahren gestorben.
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Abg. Dr. Stresemann über das Thema: „Vor weltpolitischen Ereignissen“.
Der Verband mitteldeutscher Industriellen und die Frankfurter Ortsgruppe des Hansabundes hatten für Dienstag abend eine öffentliche Versammlung in den großen Saal der Frankfurt⸗Loge einberufen, in der Reichstagsabgeordneter Dr. Strese mann vom gegenwärtigen Stand des Weltkrieges aus Deutschlands
tellungnahme gegenüber den„weltpolitischen Ereignissen“ er⸗
örterte. Wenn sich auch durch den Eintritt Italiens in den Krieg dieser wohl noch opferreicher gestaltet, so teilt der Redner doch nicht die Ansicht jener, die glauben, daß der Krieg nun noch mehr in die Länge gezogen wird. So lange Italien schwankend war, be⸗ stand in Frankreich und bes unseren anderen Feinden immer noch die Hoffnung auf die italienische Hilfe. Aendert sich aber nun trotz der Unterstützung durch den neuen Bundesgenossen die Bilanz des Weltkrieges innerhalb vier bis sechs Wochen nicht, so wird in Paris das Vertrauen schwinden, und es kann wohl wahr werden, daß Italien die Entscheidung bringt, wenn auch in anderem Sinn als man es in Frankreich hofft. Unser deutsches Volk hat die Nerven, diesen Krieg durchzufechten, aber um die Tatsache, daß Italien seine Ehre an den Meistbietenden verkauft hat, kommen wir nicht herum. In dem Kriegstaumel, der jetzt alle Völker ergriffen hat, ist mit dem Programm der Neutralität schwerer zu operieren als mit Kriegshetze. Aber wir können die Entscheidung von Bukarest und Sofig ruhig abwarten, denn wir sehen im Osten unsere besten Diplomaten am Werk, unsere Truppen und ihre Führer, deren Sprache eindrucksvoller ist als die aller Diplo⸗ maten des Vierverbands. Das Verhältnis, das sich zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn auf dem Kriegsschauplatz an⸗ 28 hat, wird hoffentlich in den Herzen weiterwirken und den usgangspunkt für die ganze künftige Entwicklung bilden. s
Die an sich schon kleine Zahl der neutralen Staaten wird vielleicht noch kleiner werden. Die Amerikaner aber, die neutral zu sein glauben, trotzdem sich in ihnen eine merkwürdige Mischung von sozialer Ethik und praktischer Vertretung von Geschäftsinter⸗ essen vereinigt, so daß sie Liebesgaben für deutsche Soldaten als Konterbande behandeln, dabei aber Granaten für unsere Feinde liefern, sollen wissen, daß in der Lusitaniaangelegen⸗ heit das ganze deutsche Volk hinter der deutschen Regierung steht. (Starker Beifall.) Dagegen haben wir es versäumt, engere kultu⸗ relle Beziehungen mit dem Ausland zu pflegen. Aber auch bei uns selbst fehlt ja der Zusammenhang wischen Volk und Regie⸗ rung. Wenn sich ein Minister vor das Volk stellt und seine Ideen persönlich vorträgt, so wirkt das mehr als eine noch so schöne Kundgebung der„Nordd. Allg. Zeitung“. Will man bei uns keine Journalisten zu Botschaftern machen, so soll man wenigstens jedem Botschafter einen journalistischen Beirat geben.
Ueber das Kriegsziel gehen die Meinungen allerdings auseinander, aber darin sind wir alle einig, daß uns der Ausgang dieses Krieges eine dauernde Sicherung des Friedens bringen soll. Der Redner vertritt nun die Anschauung, daß zu großes Entgegen⸗ kommen gegen unsere Feinde, die uns vollständig niederschlagen wollen, nicht der richtige Weg sei. All unsere Friedensliebe und all unsere Liebenswürdigkeiten gegen andere Völker konnten uns nicht vor dem Weltkrieg bewahren. Daraus müssen wir jetzt die Konsequenzen ziehen.(Lebhafte Zustimmung.) Für das, was der König von Bayern auf dem Kanalvereinstag in Fürth ausge- sprochen hat, müssen wir ihm danken. Es muß ein Aufatmen durchs deutsche Volk gehen, daß ein deutscher Bundesfürst es aus⸗ gesprochen hat, daß wir den neuen Weg zum Meer, den wir uns erkämpft haben, uns nicht mehr nehmen lassen wollen.(Stürmischer Beifall.) Wir streben nicht da⸗ nach, daß eine Weltherrschaft uns in den Schoß fallen soll, wir verlangen lediglich Gleichberechtigung mit jeder anderen Nation in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht, um weiterzuwirken in der Welt für die Ehre des deutschen Namens, 9— unser deutsches Heer und unsere deutsche Flotte in diesen ämpfen den Grund gelegt haben.(Frkf. Ztg.)
— ̃ ͤ—ͤöhJJ——ůůůů. ˙«˙ð—V pp Handel.
Die Wirtschaftsverhältnisse Rumäniens. Aus einer längeren Abhandlung über dieses Thema entnehmen wir, daß die Statistik des Landes in sehr erfreulichem Vorwärts⸗ schreiten 4 7 ist. Die Landwirtschaft ist und bleibt die Haupt⸗ erwerbsguelle der Bevölkerung; Industrie ist nur in höchst be⸗ scheidenem Umfange vorhanden; der Handel vollends ist eine Domäne fremder Elemente, namentlich der äußerst zahlreichen Juden(rund 300 000) gleich 4½ Proz. Ueber die Landwirtschaft wäre noch zu erwähnen, daß der Boden im e äußerst fruchtbar ist und auch ohne Düngung und tiefe earbeitung gute Erträgnisse liefert. Man kann schon 720 Rumänien eine Korn- kammer Europas nennen, obwohl no 20 Proz. des Landes un⸗ benutzt sind und eine intensivere Bewirtschaftung die Erträgnisse sicherlich perdoppeln würde. Neben Gerste, Hafer, Roggen usw. gedeihen auch Obst(45 Millionen Pflaumenbäume); Wein, na⸗ mentlich Weißwein(rund 80 000 Hektar); er steht hinsichtlich der Qualität dem Ungarwein nicht viel nach. Weiter werden gebaut Oelsaaten, Tabak, Flachs und Zucker. Die Viehzucht steht in hoher Blüte, die Waldbestände stehen unter staatlicher Aufsicht und 255 beträchtliche Holzmengen für den Export. Die Industrie beschränkt sich e auf die Verarbeitung der gewonnenen Rohprodukte(Zucker, Oel, Branntwein aus Pflaumen 5 0 an⸗
dererseits auch die Herstellung für billigere Gebrauchsgegenstände. An Kohlen fehlt es dem Lande nicht, doch werden nur Braun⸗ kohlen abgebaut. Wichtig sind die vielen Petroleumquellen, die 1½ bis 2 Millionen Tonnen pro Jahr liefern. Der Handel ist ungeheueren Schwankungen ausgesetzt. Den größten Export nach Rumänien hat Deutschland(100 Millionen Mark gleich 34 Proz.).
Märkte.
Fo. Wiesbaden. Viehhof⸗ Marktbericht vom 9. Auftrieb: 80 Rinder(darun zer 6 Ochsen, 4 210 Kälber, 3 Schafe, 125 Schweine.— Bei ziemlich lebhaftem Handel war bald der Auftrieb bei gleichen Preisen wie am 7. Juni abgesetzt.
3 ech. Bingen, 9. Juni. Marktpreise. Welzen Mt. 00,00, Zorn Mt, 00,00, Gerste Mk. 00,00, Haser M. 00,00, deu Mt. 0,00, Stroh Mk. 0 00, Kartosseln Mk. 10,00, Erbsen Mk. 00, 00, Linsen Mt. 00,00, Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 45,50, Roggenmehl Mt. 35,00; alles für 100 Klgr. Butter 1 Klgr. Mk. 3,00, Milch 1 Liter 22 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1.20.
unt. Bullen, 79 Kühe),
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. 8 Sabbatleiee am 12. Juni 1918: 8 abend 8.00 Uhr. amstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt.
Sanistag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbatausgang 9.35 Uhr
Wochengottesdienst: Morgens 6.00, abends 7.30 Uhr.
D
Der Ertrunkene war des Schwimmens unkundig, geriet in
5.
bevor ihm seine mitbadenden;
—
Anlliher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. f Von Skandinavien bis nach den Alpen erstreckt sich heute eine Tiesdruckfurche mit einem Kern über Dänemark. In ihrem Be · reich dürste es noch im Laufe des heutigen Tages zu Gewitter ⸗ bildung kommen. Nach dem Abzug der Depression in östlicher Richtung werden wir dann wieder heiteres, trockenes Wetter zu erwarten haben. Wetteraussichten in Hessen am Freitag, den 11. Juni 1215 Wolkig bis heiter, trocken, nordwestliche Winde, Gewitter.
—.—— J r 2 Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 2. E 22 2323„ Juni 28.8 35 2 2 2 5— 25 2 5 5 2 2 S Ss s Wen 0 E 8 SS S S 8 3628 8 S 82 92 744,2 29,2 14,2 47 8E 4 4[Bew. Himmel! 9.0 9% 7442 23,9 14,1 64 WNW. 4 3* 5 107% 4,7 20,0 14 80 W 2 5 Sonnenschein
Höchste Temperatur am 8. bis 9. Juni 1918 + 30,1 0. Medrigste. r Niederschlag: 0, mm.
Müllersche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 10. Juni 20% R.
TLeghte Nachrichten.
Die erste große Niederlage der Italiener.
Kriegspressequartier: Italienische Truppen in Stärke von mehr als einer Division sind an der Isonzofront gestern und vorgestern im Vorgehen gegen unsere Stellungen bei Görz, Gradisca und Monjfalcone schwer geschlagen worden. Damit ist der erste große Kampf des Krieges gegen Italien zu unseren Gunsten entschieden. Der Angriff der italienischen In⸗ fanterie war durch Artilleriefeuer aus allen, den Italienern zur Verfügung stehenden Kalibern eingeleitet worden. Unsere flan⸗ kierende Artillerie hielt die vorgehenden Truppen nicht nur auf, sondern durch sie wurde auch eine Batterie der Italiener, kaum daß sie zu feuern begann, demontiert. Die Verluste der Italiener werden auf mehr als 4000 Mann ge⸗ schätzt.
Ein Ultimatum der Entente an Rumänien?
Magdeburg, 9. Juni. Die„Magdeb. Ztg.“ bringt in ihrer heutigen Abendausgabe die Nachricht, daß der „Agence Havas“ zufolge die Ententemächte der rumäni⸗ schen Regierung ein Ultimatum gestellt haben, das morgen abend abläuft.
Das Wettrennen um die Neutralen.
Sofia, 10. Juni. Nach einer allgemeinen Konferenz der französischen, englischen und russischen Botschafter, die im Bot⸗ schaftspalais Frankreichs stattfand, begaben sich die drei Botschafter gemeinsam zu dem Ministerpräsidenten Rados la wow, dem sie ein gemeinsames Memorandum überreichten. Der Minister gab so⸗ fort die Erklärung ab, daß die bulgarische Regierung fest entschlossen sei, die strengste Neutralität bis z um Ende des Krieges unter allen Umständen zu bewahren.
Köln, 10. Juni. Die„Kölnische Zeitung“ meldet aus Sofia: Der zum Ersatz des bisherigen bulgarischen Ge⸗ sandten in Rom ernannte Stantschow erklärte beim Abschiede von hier, er habe volles Vertrauen in die Heere den Mächte des Dreiverbandes. Er gehe in der Gewißheit nach Rom, daß Italien für die Einheit aller Italiener kämpfe. Minister⸗ präsident Rados la wow ermächtigte ihn zu folgender Exklä⸗ rung: Wenn, wie die Entente möchte, ein Volk gewisse Forde⸗ rungen bekunde, so werde die Regierung gewiß Mittel finden, um
werden könnte, auf den richtigen Wert zurückzuführen.
Salandras Rede.
i. Köln, 10. Juni. Die„Köln. Ztg.“ ch: Nach der„Stampa“ soll die Rede Salandras in 100000 Exemplaren in Rumänien verbreitet werden.
Die Serben in Albanien.
Sofia, 10. Juni. Einer Meldung des serbischen Preß⸗ bureaus zufolge haben die serbischen Truppen die albanische Stadt El Basan besetzt. Dies beweist, daß es sich nicht mehr um Grenzkämpfe mit Albanern, sondern um einen planmäßigen Vorstoß der Serben gegen die Adria handelt, um sich derart den Ausgang zum Meere zu sichern. In Kreisen der hiesigen serbischen Gesandtschaft wird diese Ab⸗ sicht offen zugegeben.
Die Agrarier in Rumänien.
Bukarest, 10. Juni. Das Verhalten der Großgrundbesitzer Fan die zu den Fahnen einberufenen Bauern. gibt zu abfälligen
tiken Anlaß. Sie weigern sich, den Bauern weiterhin Land zu verpachten, weil sie im Falle einer Einberufung das Land nicht bestellen können. Es hat dies eine Bewegung unter den Bauern vorgerufen, die zu Besorgnissen Anlaß gibt. Ein Teil der se geißelt die unpatriotische Haltung der Großgrundbesitzer und weist auf die Gefahr eines Bauernaufstandes in der ö Situation hin und bittet den Mimisterprüsidenten hratiann auch diesmal, der bereits 1907 der Vater der agra⸗ rischen Reformen grwesen ist, den Schutz der bäuerlichen Be⸗ völkerung im Interesse des Vaterlandes in die Hand zu nehmen.
Die Gesamtverluste der englischen Armee. Amsterdam, 10. Juni. quith Mitteilung über die Gesamtverluste Englands von Anfang des Krieges bis lischen Verlu
meldet aus Züri
Eine Krise in der englischen Baummollindustrie.
Haag, 10. Juni. Die Vertreter der Arbeiter in den Baum— wollfabriken in Manchester beschlossen, bei ihren Forderungen
betr. einer Kriegsteuerumgszula, zu bestehen. Die„Times“ mel⸗
den: Es besteht nur geringe Aussicht auf eine friedliche Lösung des Konfliktes. Wenn das Handels ministerium nicht erfolgreich
einschreitet, dürfte der ganze Betrieb lahmgelegt werden. Im ganzen seien 300000 Arbeiter beteiligt. 0
Das Beste
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zur Zahnpflege
t. Köln, 10. Juni. Die„Köln. Ztg.“ meldet aus dem
alles, was von Unkundigen als politische Richtung angesehen
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