Ausgabe 
(26.5.1915) 121. Erstes Blatt
Seite
149
 
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ErziehungsanstaltEltsabethhos⸗

5 Fam entfernt. Alle 5 8 bleib waren ersolglos. Der G Herrn, einem Landwirt aus verkaufte, ist noch nicht ermittelt. in Cölbe sein Juhrwerk wiedergeholt.

h. Frankfurt a. M., 25. Mai. u

Kriegsbeginn ins Leben gerufene tzung ist kürzlich als unnötig Zahl der Unterstützten betrug Ende

Ende

Ende April 255. Der E * übertraf trotz des Krieges alle Erwartungen. gingen vom Hauptbahnhose

5 auner,

den Schaltern betrugen 212 nahmen früherer Pfingsten nah ezu erreicht.

5 h. Frankfurt a. M., 25. Mai. Ein Großfeuer zerstörte Wurstfabrik von Abt im Stadtteil Brand brach im Dachgeschoß aus Flammen an den bedeutenden

dämmung des Brandes. halten werden. Der Schaden i mehr als 150 000 Mark geschätzt

5 4 Frankfurt a. M., 25. Mai. Homburger Landstraße im Stadtteil Gleise der Homburger Straßenbahn versuchten

abend drei jugendliche Radfahrer vor dem heranbrausenden ren. Zweien gelang 1 wech dagegen, ein a er Maschine erfaßt, na vorn aufs Gleis geschleudert und dann e Der junge Mann wurde gräßlich verstümmelt und war

Zuge noch die Gleise zu überfal das Wagnis mit knapper Not. 5 19jähriger Bursche, wurde von

sofort tot. h. Usingen,

bei ihnen noch vorhandenen Vorräte zu dem bisherigen Preise von 40 kauften, den jetzt eingetretenen Preis unterschie für den Doppelzentner zurückzuzahlen. vom Kreisausschuß mit 65 gewicht sestgesetzt. Braunfels, 26. Mai.

Schlosse mit Reparaturarbeiten Beide wurden schwer verletzt. wird gezweiselt.

1 Märkte.

FC. Wiesbaden. Viehhof⸗Marktberi Auftrieb: Rinder 135(Ochsen 29, Bullen 5, Kühe Kälber 278, 28 Schaf, Schweine 356. rege. Die Preise hielten den seitherigen Stand.

Mark für den

[I Marburg, 25. Mai. Seit vorgestern haben sich aus der ter vier Mädchen Nachforschungen nach ihrem Ver der vor 8 Tagen seinem Fr tebertshausen, Pferd und Wagen Der Eigentümer hat sich

Die vom hiesigen Magistrat Arbeitslosenunter- aufgehoben worden. . August 1914 rund 3500, September 6447, Ende Januar 1915 nur noch 11859 und

isenbahnvertehr zu Pfingsten * 5 Vom N e Mai N n or- und Nachzüge ab; in der gleichen Zeit trasen hier 72 solcher Züge ein. Die Einnahmen an

000 Mk., eine Summe, die die Ein-

gewaltiges am Pfingstsonntagabend die Bonames. Der und verbreitete sich, da die 1. Wurst⸗ und Dörrfleischvor⸗ räten reiche Nahrung fanden, in wenigen Augenblicken über die ganze Fabrilanlage. Wassermangel verhinderte die zahl⸗ reichen Wehren an einem erfolgreichen Eingreifen zur Ein⸗ Nur das Wohnhaus konnte er⸗ st bedeutend, er wird auf

Am Uebergange der Bonames über die

1 24. Mai. Der Kreisausschuß des Kreises Usingen beschloß, den Bäckern und Händlern für die am 1. 4 an Roggenmehl, das sie Doppelzentner d von 2 Mk. f Der Brotpreis wurde Pfennig für 3,5 Pfund Brot Trocken⸗

Gestern stürzten hier zwei am N n Dachdecker ab. lm Aufkommen des einen

ch vom 25. Mai. d Färsen 101), Der Handel war mäßig

N N

Amtlicher Wetterbericht. Oefsentlicher Wetterdienst, Gießen. Zwar ist der Druck über ganz Deutschland' etwas gefallen, werden wir für morgen noch trockenes Wetter, geringe Zunahme der Bewölkung zu erwarten neigung.

Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 27. Mat 19152 Meist heiter, trocken, warm, schwache Winde, Gewitterneigung.

*

doch wenn auch schon haben. Gewitter

WerK Brot ißt, erweist dem Vaterland einen Dienst. a

Nachri Letzte Nachrichten. Das Vorspiel des Krieges mit Italien. Berlin, 26. Mai. Zur neuen Kriegslage schreibt Major Morath imBerliner Tageblatt: Das Vorspiel im Süden hat begonnen und wird jedes Männerherz der Zentralmächte er⸗ freut haben. Frisch und schnell war die Tatkraft der befreundeten Marine. Aufmerksam und wachsam steht auch die Wacht in den Bergen. Das Ableugnen und Verkleinern der Erfolge, wie Italien es versucht, kann uns nicht irre machen. Der Gipfel der Unwahrheit war schon vor der Kriegserklärung erklom⸗ men. In derDeutschen Tageszeitung beglückwünscht Graf Reventlow unseren Bundesgenossen zu diesem hervorragenden An⸗ fang und schreibt: Wir überschätzen dabei ebensowenig wie Oester⸗ reich und Ungarn die Stärke und Kraft des Feindes. Wenn die italienische Flotte nur halb so viel Initiative und Angriffsgeist zeigt, wie die österreichisch-ungarische, so werden wir bald von der Adria mehr hören.

An der Kriegsgrenze in Oberitalien.

Haag, 26. Mai.Daily Chronicle bemerkt, das ganze Kriegsgebiet halle wider von den andauernden Spreng⸗ ungen, die die österreichisch⸗ungarischen Trup⸗ pen in der Nähe der Grenze entlang des Droue⸗ Flusses vornehmen. Um freies Schußfeld für die Ar⸗ tillerie zu gewinnen, werden Häuser umgerissen und Bäume umgeschlagen. Auf österreichischer Seite sind schon seit Februar starke Versperrungen hergestellt worden, Batteriestellungen, Lauf⸗ gräben mit Drahtverhauen und Anlagen. Hinter einzelnen Berg⸗ höhenzügen stehen österreichische Mörserbatterien. Auf italieni⸗ scher Seite werden zum ersten Male 38,5⸗Zentimeter⸗Mörser in Tätigkeit treten.

Der Papst und der Krieg.

Kopenhagen, 25. Mai. Der Korrespondent derPoli⸗ tiken in Rom depeschiert an sein Blatt, fieberhafte Regsamkeit herrsche im Vatikan. Der Papst habe den Kardinal Vanutelli, Vorsitzenden des Heiligen Kollegiums, und eine Reihe anderer Kardinäle empfangen und sich lange mit jedem einzelnen von ihnen unterhalten. Es sei wahrscheinlich, daß diese Besuche in Ver⸗ bindung mit dem Plane stehen, in einem Hirtenbrief die Haltung des Vatikans unter Hinblick auf den Krieg darzulegen.

Kriegsunlustige Reservisten.

Genf, 25. Mai. Wie den schweizerischen Blättern von der Grenze berichtet wird, durchzogen am Pfingstsonntag in Turin wieder große Trupps eingerückter Reservisten demonstrierend und mit Schmährufen gegen die Regierung die Piazza Carlo. Wegen der sich immer ern. ndgebungen wurde den einrückenden

gestern

b N NN* A AFgeserwvisten das Betreten der inneren Stadt verboten. Die Mi⸗ Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. litarzüge laufen nichr wehe Nene an n bene ein en. 5 dern halten sämtlich vor Vaußerhalb der inneren Stadt. f 2 nnen Aus Turin werden mehrere feindliche Kundgebungen gegen die dort Mai 2 2 S SS SS aufhältlichen Deutsch⸗Schweizer gemeldet. 1 5 8 S S Wette 1 1016 S 8 FE S S S Paris kritisiert schon. 8 5 4 e* 85 323 Genf, 25. Mai. Die italienische Heeresleitung erhält aus 1 e 5 41 1 5 7 Beispiel 1 4 N n zug e eine srapourtat eröffnete. Die Fach⸗ 2⁵ 2 759, 29, 55 2 8H 2 0 Sonnenschein] Kritik beschäftigt ich mit den Ursachen der mannigfachen Schwierig⸗ 25,9% 74% 17, 7% 50 ENXE 22 0. leiten des italienischen Aufmarsches. Bei rascherem Tempo hitten 26. 7 749, 14 7% 61 N 2 0. sich die Störungen der italienischen Organisation durch die Ver⸗ ö bündeten im Etschtale und bei Ancona verhindern lassen. Der Kritiker General Cherfils meint, der Hauptvorteil, den Frank⸗ Höchste eratur am 24. bis 25. Mai 1915= 23,5 0. reich von einem italienischen Erfolge hätte, wäre die Nötigung

25.

ig 2 Niederschlag: 0, mm.

1915 11,0

Deutschlands, das Dreieck YpernNoyonPont⸗à⸗Mousson zu verkürzen; vorläufig sei aber noch nirgends eine Spur einer solchen Kürzung wahrnehmbar. 1

e 5 5 ee 40 I Bulgarische Presfestimmen über den Treubruch Itallens-

R 383

Sofia, 25. Mai. Der bulgarische Dichter Christoff schreibt in derKambana: Wenn die Italiener in ihren südlichen Temperament und mit theatralischen Geberden ihr eigenes Lob anstimmen und in solcher Verfassung gegen a ihre bisherigen Verbündeten paktieren, ohne deren Beistand 1 sie nie von Tripolis auch nur träumen durften, dann werden sie nichts anderes erreichen, als den Ruhm Deutschlands und Oesterreich-Ungarns zu erhöhen. Das Blatt ist über. zeugt, daß die Einmischung Italiens keinen großen Einfluß auf die Entscheidung ausüben würde, weil es keine wahrhaft moderne Armee habe und diese wenig diszipliniert sei.

Das bulgarischeHandelsblatt schreibt: Die Zeutral⸗ mächte sehen jeder Möglichkeit mit Ruhe entgegen. Greift Italien seine bisherigen Verbündeten, denen es seine bis⸗ herige Großmachtstellung verdankt, an, ohne der Quadrupel⸗ allianz zum Siege zu verhelfen, dann sind die Folgen für Italien geradezu verhängnisvoll. Sollten aber die Kaiser⸗ mächte unterliegen, was heute nicht mehr wahrscheinlich ist, dann würde Rußland dafür sorgen, daß die Macht Italiens nicht in den Himmel wachse.

Untersuchung gegen den Stadtrat von Venedig.

Zürich, 25. Mai. Aus Lugano wird berichtet Die aus Venedig eingetroffenen Flüchtlinge berichten, daß in der Stadt eine verzweifelte Stimmung herrsche. Seit zwei Tagen herrsche abso⸗ ö luter Brotmangel. Ebenso fehle es an Maismehl, da seit dem 20. Mai alle Bahnen von und nach Venedig für Truppentrans⸗ porte in Benutzung standen. Gegen den Stadtrat von Venedig, der nach der Demission des Ministeriums durch Anschlag bekannt⸗ gegeben hatte, die Kriegsgefahr sei beseitigt und die Fremden könnten ruhig in Venedig bleiben, ist aus unbekannten Gründen ein Untersuchungsverfahren durch die Militärbehörden eingeleitet worden. g.

Ein italienischerSeesieg.

Chiasso, 26. Mai. DerCorriere d'Italia meldete gestern einen großen italienischen Seesieg bei Ancona. Rom wurde so⸗ fort beflaggt. Zahlreiche Menschenmassen füllten die Straßen und zogen vor das Marineministerium. Bald darauf wird ein amt⸗ liches Tommuniqus herausgegeben, das den Sieg de⸗ mentiert. Die wütende Menge zog vor das Redaktionsgebäude desCorriere d'Italia und nahm eine drohende Haltung ein, dessen verantwortlicher Redakteur wegen Verbreitung falscher Nachrich⸗ 0 ten verhaftet wurde.

Der russische Import über Archangelsk.

Stockholm, 25. Mai. Die russische ZeitungRjetsch bringt folgende Mitteilung: Der Ministerrat hat dem Chef des Handels⸗ und Industrieministeriums den Auftrag erteilt, allen Handelskammern Rußlands mitzuteilen, daß der Import von Waren via Archangelsk infolge der großen Inanspruchnahme der Bahn durch die Regierung bis auf Weiteres unmöglich ist. Die Regierung brauche jetzt nach Eröffnung der Schiffahrt sowohl den 9 Hafen von Archangelsk wie auch alle von demselben ausgehenden Bahnlinien für sich selbst.

4

Man sammle auch während

Die Gerüchte sind falsch! deen Artengeeir ch Pere 5 Seisen Umhüllungen weiter für die bekannte Luhns Nabatt⸗Ver⸗ teilung. Luhns Seifen für Haus putz und Wäsche. Verbürgt rein 0

45

Amtlicher Teil.

7

5 5 Bekanntmachung. 2

Das diesjährige Invaliden-Prüfungsgeschäft im Kreise Gießen findet wie folgt statt:.. 1 0 Am 4., 5. und 7. Juni ds. Is. beginnend Uhr vormit⸗ tags im Bezirkskommando in Gießen, Zimmer 31. N

Am 8. Juni ds. Is, beginnend 9 Uhr vormittags im Hotel Hirsch in Grünberg. 5 g 1 Am 12. Juni ds. Is. beginnend 9 Uhr vormittags im Rat⸗ haus in Lich.. g Alle bis 1915 anerkannten Juvaliden und Rentenempfänger

haben zu diesem Geschäfte zu erscheinen.

Sie erhalten hierzu einen befonderen Gestellungsbefehl vom

Bezirkskommando. 1 5 77 Gießen, den 19. Mai 1915. 0 1 Großherzogliches Bezirkskommando. 8

Naumann, Oberstleutnant und Bezirkskommandeur.

Hrolmarkenanggabe.

31. Mai bis 13. Juni gültigen Brotmarken- bhuefte findet statt:

Samstag, den 29. Mai d. Is., 112 und 2 6 Uhr.

* *

von

Ausweiskarte, die umschläge der alten Markenhefte und etwa nicht verbrauchte Brot⸗ marken sind mitzubringen. g

Ersparte Brotmarken werden nicht ab⸗

gezogen. g Giesen, den 26. Mai 1915. 3 Deer Oberbürgermeister.

Keller. 4493 B

Obethesssche Viehversichernngs⸗Austalt.

N Mitglieder⸗Versammlung Samstag, den 29. Mai 1915, nachm. 3/ uhr, im Gasthause zum Solmser Hof in Hungen. . ö Tagesordnung:

Vorlage der Rechnung pro 1914 Ertlastung

des Vorstandes Vorstandswahl Besprechung

. von Vereinsangelegenheiten.

Nidda, den 20. Mai 1915.

5 Der Vorstand.

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