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(18.5.1915) 115. Erstes Blatt
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er Lehrer an der Voltsschule zu Mainz Adam d n, unter Anerkennung seiner e n Dienste, vom 1. April 1915 an. Die Großherzogin am 20. März d. J. dem Lebrer an der Volksschule zu Mainz im Berg anläßlich seiner Versetzung in den Ruhestand das uz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ehen. * Der Brotverbrauch in den Wirtschaften. einer Kreisamtlichen Bekanntmachung in vorliegender J mer wird das Publikum ersucht, angesichts des zu er⸗ wartenden starken Pfingstverkehrs die geltenden Be⸗ mmungen über den Brotverbrauch dadurch zu unterstützen, es bei Ausflügen usw. seinen Bedarf an Brot selbst mitnimmt. Direkte Veranlassung zu dieser Mah⸗ 17 gibt dem Kreisamte der zu seiner Kenntnis gekommene Fall, daß am Himmelfahrtstage in einem Gasthause der Um⸗ gegend eine Brotabgabe an Ausflügler festgestellt wurde, die zur Anzahl der dem Wirte zur Verfügung stehenden Brot⸗ marken in gar keinem Verhältnis stand. Eine weitere Be kanntmachung ruft noch einmal die Bestimmung ins Ge dächtnis, wonach Brot und Mehl nur gegen Brot⸗ marken abgegeben werden dürfen. Wie angebracht auch diese erneute Warnung, zeigt schlagend ein uns dieser Tage berichteter Fall, wo gelegentlich eines Begräbnisses von einem Bäcker an eine einzige Familie hunderte von mürben Brötchen geliefert wurden. Die Kreisamtliche Bekannt machung weist u. a. auch auf die durch solche Uebertretungen verwirkten empfindlichen Strafen hin. HFlottenverein. Wie aus dem Anzeigenteil er⸗ 3 veranstaltet die hiesige Ortsgruppe des Deutschen Flottenvereins am Donnerstag, abends 8 ¾ Uhr, aber⸗ mals einen Vortrag, dem, schon in Anbetracht des wohl-

tätigen Zweckes, hoffentlich trotz der vorgeschrittenen Jah⸗

reszeit ein volles Haus beschieden ist. 1 eee eee Von den bei den Bu⸗ erus⸗W in eschäftigten Gefangenen sind kürz⸗ lich zwei entwichen. Der eine von ihnen wurde vor einigen bei r eingefangen. Nun⸗ ehr ist bei Dieburg auch zweite Gefangene wieder ergriffen worden. Auch in diesem Falle wird das General⸗ dommando den bei der Festnahme der Ausreißer besonders eiligten Personen eine Belohnung gewähren. HBankverkehr. Nach einer Bekanntmachung im nzeigenteil der vorliegenden Nummer sind am Samstag vor Pfingsten(22. Mai) die Geschäftsräume der Mittel deutschen Creditbank und der Bank für Handel und In dustrie für jeden Verkehr geschlossen. Briefkästen. Mit dem Neuanstrich der Briefkästen in der Stadt ist begonnen worden Dem Publikum wird daher möglichste Vorsicht bei deren Benutzung anempfohlen. Am 17. Mai konnte Bäcker-

de von allen Teilnehmern gut mittag 2 Uhr sand im hiesigen Schulhauß

ährige Generalversammlung des hiesigen Spar-

nd Vorschußvereins Raben au statt. Wie die Rech⸗ ungsablage pro 1914 ergab, hat die Anlage der Kapitalien enommen, trotzdem größere Beträge zu Zwecken der den Kriegsanleihe von Geldgebern entnommen wurden. das Geschäftsergebnis war fast dasselbe wie im Vorjahre, o daß Einwirkungen des Krieges bis jetzt nicht sichtbar waren. Beschlossen wurde, die diesjährige Dividende mit Prozent anstatt wie im Vorjahre mit 10 Prozent zur Ver⸗ ilung e eee 0 s mehr überweisen, um etwaigen späteren ungünstigen irkungen des Krieges gegenüber vorbereitet zu sein. 4 Zwecke wurde auch diesmal wieder der hie⸗ en gewerbl. Fortbildungsschule ein Beitrag, sowie der lichen Kriegsfürsorge 100 Mark zur Beschaffung von ebes gaben an Kriegsteilnehmer bewilligt. Bei der vorzu⸗ hmenden Wahl eines Aussichtsratsmitgliedes wurde iel Magel von hier gewählt.

Kreis Büdingen.

h. Büdingen, 17. Mai. Zu den Kleinpflaster⸗ lagen auf den Hauptverkehrsstraßen der ovinz Oberhessen nahm der hiesige Kreistag nach einem trag des Abg. Dr. Weber Stellung. Man sprach sich einmütig dahin aus, die Kleinpflasteranlagen auf Orts⸗ ahrten mit starkem Durchgangsverkehr zu be⸗ schränken, wo die Bewohner stark unter der Staubbelästi⸗ ung durch Autos zu leiden haben. Die hierzu geeigneten trecken sind festzustellen. Der Antrag wird dem nächsten vinzialtage unterbreitet. b es 15 Mai. 13. 9 8 hier, wie kurz berichtet, ein Mann zu Grabe ge⸗ 5.. über die Grenzen seiner Wirksamkeit be⸗ weit darüber hinaus der Allgemeinheit

5 tannt war und

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diente, Herr Lehrer Rudolf Die hl. Mehr denn 48 Jaßfre at er mit gutem Erfolg, wie die Anerkennung seitens einer Behörde bewies, im Schulamt gestanden. Aber auch sonst hat er sich rastlos betätigt. Als Freund und Kenner der Musik war er in jüngeren Jahren bekannt und beliebt, und manchem war es oft ein Genuß, seiner Kunst zu lauschen. Seine 25jährige Zugehörigkeit zum Vorstande der Sparkasse Ortenberg erkannte der ehrende Nachruf des Präsidenten, Herrn Forstmeisters und Landtagsabgeord⸗ neten Dr. Weber von Konradsdorf, an. In einer Zeit, in der das Obstbauwesen noch nicht behördlich orga⸗ nisiert war, hat er im Vereine mit seinem Vater 225 Obstzucht in Bleichenbach und der weiteren Umgebung durch Wort, Schrift und Tat in jeder Weise gefördert. Die großen Obstanlagen in Bleichenbach und vielen anderen Plätzen verdanken ihre Entstehung hauptsächlich ihrer An⸗ regung. Von hohem Werte war seine Wirksamkeit in der Gemeinde, in der er geboren, als Friedensrichter. Seinem Ansehen, seinem Einfluß und seiner Vermittlung gelang es in den meisten Fällen, entstehende Prozesse im Keime zu ersticken. Gar manche Familie hat er dadurch vor dem Ruin bewahrt, und sie dankt es ihm heute. Herr Lehrer Diehl entstammt einer alten Lehrerfamilie, die schon seit 1713 in Bleichenbach ununterbrochen amtierte, wie auch seine Kinder und nächsten Anverwandten wiederum dem Lehrerberufe zugehören. Seine Verdienste wurden an seinem Grabe gebührend gewürdigt, wie die zahlreiche Be⸗ teiligung am Begräbnis, die vielen Kranz- und Blumen⸗ spenden bewiesen. Mit ihm ist einer der Alten dahin gegangen, der des Lehrerstandes Sorgen früherer Zeit durchlostet hatte, der aber auch gesehen, erfahren und ge lehrt hat, daß Fleiß und Treue im Leben reichen Segen

bringen. Kreis Schotten.

Ulrichstein, 16. Mai. Von den fünf Jugend- wehren der Umgegend: Ulrichstein(Führer Amtsgerichts diener Schlörp), Helpershain(Führer Wachtmeister Falter Ulrichstein), Bobenhausen II(Führer Pfarrer Bühler), Rupppertenrod⸗Ober⸗Ohmen(Führer Metzger Völzing), Groß⸗Felda(Führer Sattlermeister Völzing), war am heu- tigen Tage eine Gesechtsübung verabredet worden, deren End- ziel die Erstürmung des Ulrichsteiner Schloßberges bilden sollte. Die Jugendwehrkompagnien Ulrichstein und Helpershain hatten den Schloßberg im Besitz. Die drei anderen Abteilungen griffen, von Norden, Osten und Westen her kommend, an. Nach etwa einer halben Stunde war der Schloßberg bereits im Besitze der Angreiser. Nach Beendigung des Gesechtes wurde Kritik gehalten. Eine große Zuschauermenge hatte sich eingefunden. In vierzehn Tagen findet in dem benachbarten Ober-Seibertenrod eine Führer Versammlung der fünf Jugendwehrkompagnien statt, auf der Wacht⸗ meister Falter-Ulrichstein einen Vortrag halten wird über: Anlage und Bau des Schützengrabens, sowie Zweck dieses Ver- teidigungsmittels.

= Aus dem oberen Vogelsberg, 17. Mai. Nun ist endlich für die Bewohner des Vogelsberges wieder die angenehme Zeit gekommen, in der das Vieh zur Weide getrieben wird. Damit wird den Leuten die Stallfütterung erspart, die auch hier bei der großen Viehhaltung viel Zeit in Anspruch nimmt. Man denkt sich in die Alpen versetzt, wenn man das in, bunten Farben leuchtende Vieh, nicht selten mit harmonisch klingenden Glocken behangen, an den Bergabhängen grasen sieht.

Hessen⸗Nassau.

h. Frankfurt a. M., 17. Mai. Die Landgräfin Anna von Hessen, geb. Prinzessin von Preußen, feierte heute in voller Frische des Geistes und Körpers ihren 79. Geburtstag. Dem greisen Geburtstagskinde gingen im Laufe des Tages viele Glückwünsche persönlicher, schrift⸗ licher und telegraphischer Art von reichen Fütrrstlich⸗ keiten und ihr nahestehenden Persönlichkeiten und Körper⸗ schaften zu. An dem vom Landgrafen zu Ehren der hohen Frau gegebenen Festessen nahmen u. a. Teil das Prinzen⸗ paar Friedrich Karl von Hessen, die Großherzogin-Mutter von Luxemburg, Freifrau von Vincke, geb. Prinzessin Sy⸗ bille von Hessen und die Erbprinzessin von Anhalt. Die Landgräfin ist das älteste Mitglied der preußischen Königs⸗ familie. 7 N.

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Unseren Anzeigenkunden zur freundlichen Beachtung!

mit Eintritt des Sommer ⸗Fahrplanes am 1. Mai

ist die frühere Fertigstellung eines Teiles unserer

Landauflage erforderlich geworden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines

früheren Anzeigenschlusses.

Wir bitten deshalb unsere Anzeigenkunden dringend, größere Anzeigen unter allen Umständen schon am Tage vor dem Erscheinen aufzugeben. Kleine Anzeigen können für die Tagesnummer nur bis vormittags 9 Uhr angenommen werden.

verlag des Gießener Anzeigers. Anmnmmmmnunmmunmunnnnpunmumnunmnunmnmmnnnnmunmmmmunmmnmmmnm pu

Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde.

1 Gottesdienst in der Synagoge(Süd⸗Anlage). Mittwoch, den 19. und Donnerstag, den 20. Mai 1915: Wocheufest.

1. Tag: Vorabend: 7.45 Uhr. ö Morgens 8.30 uhr. Predigt. Nachmittags: 4.00 Uhr.

2. Tag: Vorabend: 9.00 Uhr.

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10, Frankfurt a. M., 18. Mat. Heu- und Strohmarkt. Man notierte: Heu 4,704,90 Mk., Stroh(Kornlangstroh) 0.00 bis 6.00 Mk., Wirrstroh 0,000,00 Mark. Alles je 50 Kilo. Ge⸗ schäst lebhast. Die Zusuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Hanau und Dieburg.

Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 19. Mai 1915: Wolkig, vereinzelte Regenfälle, mild, südwestliche Winde.

Letzte Nachrichten. Italien.

Lugano, 18. Mai. Es besteht heute kaum noch Hoffnung auf Erhaltung des Friedens zwischen Italien und seinen Ver⸗ bündeten. Der gestrige Artikel derStampa kündigte schon die Auflösung der neutralistischen Mehrheit der Kammer an. Der letzte Versuch Giolittis ist zu einer Episode geworden. Unklar bleibt nur, welchen offiziellen Kriegsgrund das Ministerium Salandra finden wird.Secolo behauptet, daß bereits viele Anhänger Giolittis erklärten, ihren Führer im Stiche lassen zu wollen. Auch sie scheinen von jener, so häufig großen Entschließungen vorans⸗ gehenden Massensuggestion ergriffen zu sein, die tumultuarische Majoritäten auf die ganze Nation ausüben.

Lugano, 18. Mai. Der gestern in Palermo zusammengetre⸗ tene sozialistische Kongreß protestierte in einer Ent⸗ schließung in schärfster Form gegen jede Beteiligung Italiens am Kriege. In vielen Städten wird fortdauernd Agitation unter den Reservisten getrieben. Bezeichnend war, wie in Como 150 Re⸗ servisten trotz Einschreitens der Offiziere unter dem RufeNieder mit dem Krieg ein Kriegsmeeting sprengten. DerAvanti veröffentlicht eine Zeichnung: Auf der Spitze eines riesigen Säbels taumelt die Italia mit verbundenen Augen; ein kleiner König stößt sie in den. der mit Bajonetten gefpickt ait.

Lugano, 18. Mai.Corriere della Sera undSecolo triumphieren über die Lösung der Kabinettskrise, die zum Kriege führe. Nach demSecolo verlangte gestern der österrer⸗ chisch-ungarischen Botschafter Baron Mac chi Er⸗ klärungen von Sonnino über die Veröffentlichung der Nach⸗ richt, daß die Verhandlungen mit dem Treiverband bereits ab⸗ geschlossen seien. Sonnino sagte, alsDemissionär könne er keine Antwort geben. Baron Macchio möge sich gedulden, bis das neue Ministerium gebildet sei. Darauf hatten Baron Macchio und Für st Bülow eine lange Unterredung. Nachdem nun das Auf⸗ löfungsgesuch des Ministerkums Salandra zurückgewiesen worden ist, wird Baron Macchio die gleiche Frage an Sonnino richten.

Wien, 18. Mai. In Palermo, Florenz und anderen Orten Italiens haben eingerückte Reservisten ge⸗ meutert. In Palermo wurde bei einem Sturm auf das deutsche Konfulat ein Angreifer erschossen und viele ver⸗ wundet. Um das Kriegsdelirium noch mehr anzufachen, bringen Mailänder Blätter in fettem Druck die Lügennachricht, Triest sei in vollem Aufstande. 5 l 0 a

Chiasso, 18. Mai. DerCorriere della be⸗ richtet aus Bukarest: Gestern abend ist ein Abgesandter des Zaren mit einem Handschreiben für den König von Italien auf der Reise von Petersburg nach Rom in Jassy eingetroffen.

König Viktor Emanuel in Felduniform. N

i. Köln, 18. Mat. DieKöln. Volksztg. berichtet aus Lugano: Eine zweimalige längere Besprechung des österreichischen Botschafters mit dem Fürsten Bülow wird als das Vorspiel zu der Abreise der beiden Diplomaten und gleichzeitig der Mobil kündung augesehen. Gestern hatte die K zum ersten Male graugrüne Felduni f die auch der König trug. Eine große 1 durchzog am Sonntag die Straßen Roms. Vor sestlich erleuchteten Kriegsministerium brach man in tobende Bei⸗ falls rufe aus. 1 1

Die italienischen Freimanrer

i. Köln, 18. Mai. DieKöln. e gano: Die Würdenträger der italien schen Freimaurer beschlossen in ihrer gestrigen Versammlung im zo Giu⸗ stinianini in Rom eine sofortige lebhafte Agitation in ganz

ntretens 8 a

Italien zugunsten eines sofortigen Ei5

den Krieg an der Seite des Dreiver bandes. Giolitti

zeichneten sie als den Feind der Größe Italtens. 5 *

Aecußerungen eines rumänischen Staatsmannes. Bukarest, 18. Mai. DieOpinia veröffentlicht Unterredung mit Peter Carp, in welcher er sich äußerte: Ich habe die unerschütterliche 1 daß Deutschland und Oesterreich zuerst die sische ee ver⸗ nichten, sich dann gegen die französische Armee wenden und sie gleichfalls zerschmettern werden. Schließlich werden die beiden siegreichen Armeen auch die englische Marine be⸗ siegen und dann den Frieden diktieren. Meiner bekannten Ueberzeugung getreu, verharre ich in der Behauptung, danß Rumänien am Tage der Zers g der Zarenarmee durch die Zentralmächte mit Rußland abrechnen und Bess⸗ arabien sich zurücknehmen muß. An der Bukowinischen Grenze. N* Czernowitz, 17. Mai. Seit der Abwehr des hefti⸗ gen Angriffs auf Czernowitz ruht der Kampf auf der nord⸗ östlichen Front in der Bukowina. Die vorher herrschende Beunruhigung der Stadtbevölkerung ist tobt seit heute heft nordwestlich E im Raume Waß= nitza, wo der Feind starke Kräfte zusammenzog, um den Durchbruch zu versuchen. Der Verlauf des Karnpfes für uns äußerst günstig. Die russischen Verluste sind gent 5 Die Unruhen in Portugal. 5 i Köln, 18. Mai. DieKöln. Itg berichtet von der hol⸗ ländischen Grenze: Der portugiesische Gesandte im Haag gibt fol⸗ gendes, ihm aus Lissabon zugegangenes Telegramm bekannt: Die neue Regierung hat allgemeine W e funden. Im ganzen Lande her rsicht j e tt Ru he. Die Agence Havas meldet aus Lissabon, daß am 14. und 15. Mai 130 Personen getötet und mehr als 500 verletzt wurden. Zahlreiche Gebüude wurden von Bomben getroffen. im nächsten Laden zu ha Er ist um die Eeke e g en wieder beim Hausputz, dem Großreinemachen, Luhns nicht seblen.

Amtliche Mitteilungen

der Handelskammer Gießen.

Das Arbeitsamt in Daxmstadt benötigt größere Mengen leichten und schwereren Normalflanell für Hemden und Unterbosen, Vaney und Baumwollspagnolet für Unter⸗ bosen(nur grau und braunß gestreisten und karierten Hemdenflanell(blau-weiß, feldgrauen Halsbindenstoff, (Köper), Wattierleinen, blauen Baumwollstoff(Fischgrat für Arbeitsanzlige), N Salzbeutelstoff (schwarz), 18 em breites, weißes Gurtband für Armbinden. weißes und rotes Fahnentuch(alatt und Köper) Wolle (arauf, Baumwolle(grau, Sommermerino). Angebote(nur, schriftlich mit Angabe der schnellsten Lieserzeit, der anzu⸗ bietenden Mengen und Bedingungen sind bis spätestens Mittwoch, den 20. Mal 1915, nachmitrags 6 Ubr an das Arbeitsamt in Darmstadt(Waldstraße 10)

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