Ausgabe 
(15.5.1915) 113. Erstes Blatt
Seite
83
 
Einzelbild herunterladen

5

1 e bei. Die Beratungen der Generalversamml

dr.

nut und Darmstadt gebührend hoben. Um allen Musikfreunden den Besuch zu er⸗ n, sind die Eintrittspreise sehr niedrig angesetzt gehalten, daß jedermann sich den hohen künstlerischen 5 verschaffen und gleichzeitig im Interesse der Wohl⸗ ätigleit wirken wann. 5

* Diebstahl. Vor einigen Tagen wurde aus einem

*

Garten an der Kirchstraße ein gelbgestrichener Kinder⸗

Leiterwagen mit Bremsvorrichtung gestohlen. Die Kriminalpolizei erbittet sachdienliche Mitteilungen.

g* Gefangene in Toulouse. Auf der im Aus⸗ hange unserer Geschäftsstelle angebrachten Photographie aus dem Gefangenenlager in Toulouse sind bisher von 21 Abgebildeten 13 erkannt worden. Eine Reihe von Familien hat auf diese Art zum ersten Male vom Schicksal eines als vermißt Geltenden erfahren. Wir empfehlen die Photographie namentlich auch der Beachtung der am mor⸗ gigen Sonntag in die Stadt kommenden Landbevölkerung. f Eisernes Kreuz. Wir berichteten kürzlich(Nr. 97 des G. A.) auf Grund einer uns aus Darmstadt gewordenen Mit⸗ teilung von der Verleihung des Eisernen Kreuzes an einen Wehr mann A. Peter vom Res.⸗Inf.⸗Regt. 116. Von dem Regiment wird uns mitgeteilt, daß ein Wehrmann dieses Namens nicht unter den Regimentsangehörigen sei. Es handelt sich, wie wir auf Erkundigungen an der Quelle der ersten Mitteilung erfahren, um den Wehrmann Peter vom Res.⸗Inf.-Regt. 118, der das ern Kreuz 2. Klasse erhalten hat.

Landkreis Gießen. m. Lollar, 14. Mai. Von schönstem Maiwetter begünstigt,

hielten am Himmelsahrtstage die Jungmannschaft des Peet Lollar in Verbindung mit denen von Ns und Alen

dor an der Lumda eine größere Felddienstübung ab. Das Gefecht 5 waldigen

twickelte sich in dem wal und hügeligen Gelände zwischen Mainzlar und Treis. Die Uebung, die von unseren jüngsten, egern mit der größten Begeisterung durchgeführt wurde, hatte 1 schauer herangezogen. Anschließend fand am Totenberge 356) unter Buchen und Eichen Feldgot tesdienst Er wurde eingeleitet mit dem GesangeEin feste Burg ist Gott und schloß mit dem LiedeAch, bleib mit deiner Beide Lieder wurden durch Herrn Lehrer Seipp⸗ ringen auf der Trompete begleitet. Nach dem Gottesdienste von den Jungmannschaften auf dem Biwakplatze das Früh⸗ .

3 ierbei fehlte nichts, was gerplatz in militärisches Gepräge gab. Jung und Alt aus den um⸗

liegenden Ortschaften waren erschienen und erfreuten sich mit

schland, so daß auch der Marketender auf seine Rechnung Den Schluß bildete eine kurze Ansprache des Bahnhofs vor⸗ Reitze⸗ Lollar, des Führers der Jugendwehr Lollar, an die Jungmannschaften gerichtet war und mit einem Hoch S. M. den Deutschen Kaiser, unser tapferes Heer und unsere denmütige Flotte endete. Der gemeinsame Gesang des Liedes

dir im Siegerkranz beschloß die Veranstaltung. Unter

fischen, fröhlichem Sang marschierten dann die Jugendwehren

Heimat zu.

Starkenburg und Rheinhessen. rb. Darmstabt, 15. Mai Zu dem Deutschen Büh⸗ nenvereinstag, der seine diesjährige Tagung wieder, wie schon im Jahre 1903, in Darmstadt abhält, ist heute eine so reiche Versammlung von Vertretern aus allen Teilen Deutsch⸗ herbeigekommen, wie noch zu keiner früheren Tagung. Neben den ersten Repräsentanten der deutschen Bühnen, Theaterinten⸗ danten und Direktoren, sieht man hier eine große Anzahl der altesten und der jüngsten Sterne am deutschen Theaterhimmel deim frohen Wiedersehen sich die Hand drücken. Im Laufe des Tages fanden zumächst verschiedene Ausschußsitzungen und Vor⸗ besprechungen im Hoftheater und im Hotel zur Traube statt, wo auch die meisten der Teilnehmer untergebracht sind. Am Nachmit⸗ tag waren sie zu einer Festtafel in den Räumen desHerrem⸗ Hubs vereint, an welcher auch der Großherzog in seiner 7 755 Felduniform, die Minister und einige andere Ehren⸗ 1 nahmen. Nach Begrüßungs⸗ und Dankesworten des Darm⸗ tädter Intendanten Dr. Eger Generalintendant b. Hülsen⸗Haeseler aus Berlin ein dreifaches Hoch auf den kunstsinnigen Großherzog Ernst Ludwig aus, worauf dieser die Aufgaben der deutschen enkunst und ihrer hier versammelten Vertreter feierte. Heut abend wohnte die Mehrzahl der Vertreter einer besonderen Aufführung der Niebergall'schen 3 lung n te vormittag im Saal derTraube statt. Am Abend ist auf des Großherzogs eine Festaufführung von Verdi'sAida

in Hoftheater und darnach werden die Mikalieder des Deutschen

Bühnenvereins bei einer Festtafel beim Groß! g zu Gaste sein. rb. Darmstadt, 14. Mai. Oberlandesgerichtsrat Fabricius ist gestern hier im 62. Lebensjahre gestorben. Er war aus Oberhessen gebürtig und stammte aus Arnsburg bei Lich,

wo er am 14. Sept. 1852 als Sohn eines Oberförsters geboren 5 Nach bestandener Staatsprüfung an der Universität Gie⸗ gen war er von 1879 ab Amtsanwalt in Zwingenberg an der Bergstraße, von 1881 ab Amtsrichter in Oppenheim, von 1885 ab

Amtsrichter in Mainz, von 1889 ab Landrichter und von 1893

b Landgerichtsrat später auch Vorsitzender der dorti⸗ en Kammer für Handelssachen. Anfangs des Jahres 1904 wurde zum Oberlandesgericht nach Darmstadt berufen und am 15. No⸗ 0 desselben Jahres zum Mitglied des Verwaltungsgerichts⸗ bofs ernannt. Er hat sich in seiner langjährigen Dienstzeit stets ils ein zuverlässiger, sehr fleißiger und tüchtiger Beamter er⸗

wiesen wofür er auch im Jahre 1909 vom Großherzog mit dem 17 Ehrenkreuz des Philippsordens ausgezeichnet wurde. Sowohl in 1 den Kreisen seiner Berufsgenossen, wie in der Bürgerschaft er⸗

Eisheiligen haben die jungen Triebe vor Nachtfrösten ver⸗ 5 1 o daß die Aussichten für die weitere Entwicklung es Rebstockes recht zufriedenstellend sind. In den Wein⸗

een,

.*

bergen herescht rege 9 9 t ist es gelungen, die Arbeiten auf dem lau a1. Die Bodenarbei⸗ ten werden beschleunigt ausgeführt, da sich die Unkraut⸗ bildung in den Weinbergen stark bemerkbar macht, die jungen Triebe auch bei späterer Vornahme der Bodenarbei⸗ ten leicht beschädigt werden können. Geschäftlich war es in der letzten Zeit rege. Dabei konnte festgestellt werden, daß die Nachfrage nach 1914er Wein etwas nachgelassen hat, dagegen die nach Weinen älterer Jahrgänge lebhafter geworden ist. In den letzten 8 Tagen konnten in Rhein⸗ hessen etwa 100 Stück 1914er umgesetzt werden.

Kreis Wetzlar. Waldgirmes, 14. Mai. Diedicke Eiche unweit Hof Bubenrod war auch diesmal das Ziel vieler Himmel fahrtsbesucher. Missionar Mohr aus Cannstadt wußte seine Erlebnisse in englischer Gefangenschast trefflich zu schildern. Dazu hielten die beiden Pfarrer Braches aus Blasbach und Teubner aus Dorlar Ansprachen. Posaunen- und Gemischter Chor wirkten bei dem christlichen Waldfest in gewohnter Weise mit.

Hessen⸗Nassau.

m Treysa, 14. Mai. In einer der vergangenen Nächte ver- suchte ein Einbrecher durch ein Fenster in das Haus des im Jelde stehenden Landwirts Sch. im nahen Schlierbach einzudringen. Die Frau des Landwirts hörte die verdächtigen Geräusche am Fenster und rief ihre beiden Dienstmädchen herbei, die durch zwei Fenster nach dem Einbrecher ausschauten. Das eine Mädchen glaubte den Einbrecher am anderen Fenster zu sehen, was dem etwa 14jährigen Sohne des Landwirts Veranlassung gab, nach dem Einbrecher zu schießen. Er traf jedoch nicht den Einbrecher, der längst über alle Berge war, sondern das andere Dien st mädchen, dessen Schatten man für den Einbrecher gehalten hatte. Das verletzte Mädchen mußte ins hiesige Krarkenhaus gebracht werden.

h. Frankfurt a. M., 14. Mai. Auf offener Straße er- schoß sich in der vergangenen Nacht der 25jährige Arbeiter Wittdorf aus dem Vorort Eschersheim mit einem Revolver.

h. Bad Homburg v. d. H., 14. Mai. An Stelle des Kur- direktors Grafen Zeppelin, mit dem die Kurverwaltung den Vertrag nicht wieder erneuerte, wurde heute vom Magistrat der Hauptmann Richard Jeldsieper zum Kurdirektor gewählt.

* Aus dem Siegerland, 14. Mai. Auf der Grube Vereinigte Henriette bei Niederschelden wurden vorgestern drei junge Bergleute aus Niederndorf namens E. Stein, H. Bäumer und A. Uebach durch gif⸗

tige Gase getötet. 1

Aniversitäts⸗ Nachrichten.

ll Marburg, 14. Mai. Die medizinische Fakultät der hie⸗ sigen Universität erneuerte dem Augenarzt Professor Dr. Stikling in Kassel anläßlich seines 50jährigen Doktor- jubiläums das Diplom. U. a. wird besonders darauf hin- gewiesen, daß der Gelehrte, den Ueberlieserungen seines Vaters folgend, sich um die ärztliche Kunst und die neueren Forschungen auf diefem Gebiete sehr verdient machte.

Vermischtes.

Was kostet der Reichstag? Die Tätigkeit unserer Reichsboten ist durch den Krieg etwas eingeschränkt worden. Früher tagte das Reichsparlament etwa sechs bis sieben Monate im Jahre, natürlich mit mancher Ferienpause dazwischen. Jetzt in der Zeit des Kampfes sind es nicht einmal soviel Wochen. Trotz- dem ist der Reichstag immer bereit. Und wenn er auch erst im März nach eindrucksvoller Tagung auseinandergegangen ist, so tritt er doch jetzt wieder zu neuer parlamentarischer Arbeit zusammen. Die Unkosten, die der Reichstag in einem Jahre verursacht, sind nicht unbeträchtlich. Sie belaufen sich auf rund 2 300 000 Mark oder genauer: im Kriegsjahre 1915 auf 2269 483 Mark. Der Hauptteil dieser Summe entfällt auf die Aufwandsentschädigungen für Reichs- tagsabgeordnete, von denen jeder etwa 3000 Mark jährlich bezieht, insgesamt 1060 900 Mark. Dazu erhalten sie noch freie Eisen⸗ bahnfahrt erster Klasse im ganzen Reiche. Die sächlichen Aus- gaben des Reichstags sind nicht gering. Sie beziffern sich auf 640 000 Mark. Hier sind alle Geschäftsbedürsnisse, Schreibgebühren usw. einbegriffen. Zur Unterhaltung der Gebäude werden etwa 60 000 Mark jährlich ausgegeben. An Gehältern werden an den Direktor des Reichstags, an die Sekretäre, die Stenographen und Unterbeamten im ganzen etwa 200 000 Mk. bezahlt. Die Bücherei erfordert an Besoldungen 30000 Mk. Für Neuanschaffungen von Büchern stehen 38 000 Mk. bereit. Auch Einnahmen stießen aber dem Reichstag zu, jährlich etwa 7500 Mk. an Eintrittsgeldern für die Besichtigung des Reichstagsgebäudes. Es ist ein Fonds aus diesen Geldern gebildet worden, der jährlich schon 6500 Mk. Zinsen bringt. brach, da der Reichstag noch keine Bestimmung über sie getrossen hat.

Standesamts nachrichten. Gießen.

Aufgebote: Mai 14. Heinrich Traum, Brauereiarbeiter, mit Wilhelmine Mathilde Amalie Hedwig Luise Emilie Müller, beide in Darmstadt. 1

Eheschließungen: Mai 12. Joseph Reithberger, Metzger in Frankfurt a. M., mit Maria Emma Minna Schmidt in Gießen.

Geborene: Mai 3. Dem Maurer Heinrich Hofmann eine eine Tochter, Eleonore. 5. Dem Schreiner August Eidmann eine Tochter, Käthe Johanna Klara. 6. Dem Zigarettenarbeiter Louis Schulberg ein Sohn, Erich Joseph. 7. Dem Musiken Wilhelm Christoph Otto Matthies eine Tochter, Irmgard Elisabeth Anna. Tem Kaufmann Hermann Karl Theodor Fuhr ein Sohn. Dem Eisendreher Josephat Staubach eine Tochter, Gertrude Anna. 8. Dem Chauffeur und Bankdiener Georg Anton Weippert ein Sohn, Georg Rudi. 11. Dem Lumpen⸗ sammler Ludwig Müller eine Tochter, Elise Henriette.

Diese nicht unbeträchtliche Summe liegt vorläufig ganz]?

Sterbefälle: Mai 8. Georg Karl Nobert Schwalm, Zahm⸗ arzt, 46 Jahre alt, Mühlstraße 5. 9. Johannes Ochs, Rats⸗ diener, 61 Jahre alt, Sonnenstraße 2. 12. Juliane Müller, geb. Dechert, 68 Jahre alt, Mühlstraße 29.

Im Felde gefallen: August 21. Jo Konrad Gün⸗ ther, Schreiner, Reservist, 24 Jahre alt, Schottstraße 7. Februar 7. Wilhelm Balthasar Eberhard Feuster, Erbarbeiter, Ersatz⸗Reservist, 23 Jahre alt, Wetzsteingasse 13. Hermann Friedrich Nick, Lehramts⸗Assessor, Kriegsfreiwilliger, 26 Jahre alt, Wilsonstraße 15. Wilhelm Theodor Dürbeck, Student Kriegsfreiwilliger, Gefreiter, 22 Jahre alt, Steinstraße 12.

K Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

Auf der Rückseite des nach Osten ziehenden Wirbels ist der Druck sehr schnell angestiegen. Da dieses Hochdruckgebiet jedoch der nach Osten abziehenden Depression sehr schnell zu folgen scheint, dürsten wir bereits morgen auf die Rückseite dieses hohen Druckes kommen und bei südwestlichen Winden wolkiges, doch meist trockenes Wetter zu erwarten haben.

Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 16. Mai 1015: Wolkig, doch meist trocken, etwas wärmer, südwestliche Winde.

Letzte Nachrichten.

Der Rücktritt des Kabinetts Salandra. Lugano, 15. Mai. Als das Ministerium Salandra die Ein⸗ sicht gewann, daß der Führer der Hammermehrheit für seinen Plan nicht zu haben war, hat es, konstitutionellen Gepflogenheiten ge⸗ treu, seine Entlassung gegeben. Die Krise wird voraussichtlich, wie es die Gefährlichkeit des Augenblickes mit Rücksicht auf die künstlich gesteigerte Exregung des Volkes verlangt, schnell gelöst werden. Die interventionistische Presse ergeht sich natürlich in den wütendsten, Beschimpfungen Giolittis. Die in materieller oder geistiger Ab⸗ hängigkeit von den Ententemächten stehende Presse wird alles auf⸗ bieten, um Aufregung im Lande hervorzurufen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß es Giolitti gelingen wird, diese Bewegung zu ersticken, zumal der offizielle Sozialismus auf seiner Seite steht.

DerCorriere della Sera beginnt seinen Leitartikel mit den Worten: Giolitti triumphiert, aber mehr noch triumphiert Fürst Bülow. Nichts wäre gefähr⸗ licher, als anzunehmen, daß an dem von Giolittt offenbar als ausreichend erachteten Mindestprogramm der italienischen Jorde⸗ rungen noch etwas abzuhanbeln wäre. Es ist nunmehr der Weg zu freundschaftlicher in beiderseitigem Interesse liegender Fortfüth⸗ rung und Abschließung der Verhandlungen offen. Nur wenn sie von beiden Seiten mit der notwendigen Offenheit und Freundschaft⸗ lichkeit im Hinblick auf die Zukunft geführt werden, können sie den erwarteten Segen stiften.

Chiasso, 15. Mai. Die Erregung in den italieni⸗ schen Städten wächst zusehends. Schon gestern sind revolutio⸗ näre Rufe bei den Kundgebungen z. B. in Parma, Bologna und Venedig laut geworden. Die Straßenkundgebungen nehmen einen Umfang und eine Heftigkeit an, wie sie bisher selbst in Italien kaum vorgekommen sind. In Genua wiederholten sich die Ge⸗ walttätigkeiten gegen das deutsche und österreichische Konsulat. In Mailand bildete sich ein ungeheurer Zug der Kriegspartei. Aim Abend nahm die Erbitterung zwi⸗ schen Friedensfreünden und Kriegsfreunden einen solchen Grad an, daß ein Zusammenstoß erfolgte, der eine Schlacht genannt werden kann. Zunächst wurden Steinwürfe und dann Re⸗ volverschüsse gewechselt. Als einer der Kriegsdemonstranten tot zusammenfiel, machten seine Parteigenossen einen Sturm auf das Lokal eines nahegelegenen sozialistischen Vereins. Schon hatten sie das Eisentor zum Eingang niedergerissen, als sie durch Schüsse aus dem Hause zum schleunigen Abmarsch veranlaßt wurden. Unterdessen kam die Polizei heran und konnte beide Parteien trennen. In Rom ist die Gewalttätigkeit der Kriegshetzer auf Grade gestiegen, daß die Anhänger des Friedens kaum ihres Lekens sicher sind. Hervorragende Politiker werden auf der Straße tätlich angegriffen und bespuckt. Die wenigen noch in Rom wei⸗ lenden deutschen Journalisten waren das Ziel von Kundgebungen! seitens ihrer italienischen Kollegen. Ueberall in Italien finden

fortgesetzt Kundgebungen statt. Die Aufregung ist unbeschreiblich⸗ N

* Paschitsch in Petersburg.

Kopenhagen, 15. Mai. Ministerpräsident Paschitfe hat sich, wie die PetersburgerRußkoje Wjedomostie meldet, nach Petersburg begeben. Nach demRußkoje Slowo wird das ser⸗ bische Kabinett wegen der adriatischen Zusage des Dreiverbandes an Italien für diese Versprechungen, an denen Rußland beteiligt ist, keine Verantwortung gegenüber dem serhischen Volke über⸗ nehmen können. Die gesamte russische Presse richtet ben dieser Gelegenheit scharfe Angriffe gegen Serbien, weil dieses in Mazedonien bulgarisches Gebiet besetzt halte und über⸗ haupt an der jetzigen Haltung Bulgariens schuld sei.

SNAToGEN

von 21000 Herzten anerkanntes Kräf- tigungsmittel für Körper und Nerven.

Feldposibrief-Paccungen

in allen Apotheken und Drogerien.

Apotheker Neumeier's

Asthma-Cigashe, g, S Cigarillos Papier) D. R. G. M. No. 26122 und 26617 g Aerztlich empfohlen. Deutsches Erzeugnis. Erhältlich in den Apotheken. zus Apotheker Neumeier, Frankfurt am Main.

Neinreichs

3889 v

Mottenäther

Um nicht minderwertige Nachahmungen in Ahnlichen W 1 3 60 Packungen zu erhalten, achte man stets auf den NamenDr. einreich

Seit Jahren laut Attest des Oberhofmarschallamtes von den Hofhaltungen

zahlreichen anderen Hofhaltungen, 5 0 vielen Privathaushaltungen ständig verwendetes, zuverlässig wirkendes 1 Mottenschutzmittel. 1 Zu beziehen durch alle besseren 1 Drogerien, Apotheken, Parfümerien. Broschüren und Auerkennungsschreiben gratis durch die Pharmakon- Gesellschaft, Chemische Fabrik, Frankfurt a. M.

Sr. Majestät des Kaisers 6 militärischen Bekleidungsämtern und 1

Traheniger gertaul. Gartenkies

f blau-weißen(hv 3 be luer 4 latte unxergängl. Farbe

10 bensh ge hege, Alone U. faac sand büfcgt

eee Off. nehst Muster z. Diensten.

Abele rene Toei. Aassaüdschebeselsela.

r 2 reibpulte, 3 Theken, Hauen burg. K LN D

Rd

moden u. Regale, 1 Bücher⸗ gestell mit, üchern, eine größere Anzahl Stüble u. Tische, 1 Notenständer,

Zöpfe!

Dreher, Laar · Dur-

Zucker⸗Rüben

Zentner Mk. 1.25 franko bei ladungsweisem Bezug.

Moringer Kalkwerk, Moringen(Colling)

7 Noch einige Wagen 5 4²⁵⁸⁰0 5 Dampf⸗ 5 S eοοοοοοο rfoffel⸗Schinitzel deeschnesch e. Hat ud ee esiner offeriert billig helles, reines Dreschma⸗

Zentner Mk. 1.60 franko

schinenöl, Zylinderöl, kon

sistente Fette, Adhäsions⸗

fette; Muster zu Diensten.

Mannheimer

Oel- u. Fettwaren-Hanutaktur Philipp Kuhn, Hannheim.

Häufel⸗Pflüge

in neuesten Ausführungen in großer Auswahl auf Lager. 2

M. Rosenthal

bah

sind eingetroffen bei:

Georg Wallenfels

1415388

1 Kopierpresse, mehr. Kom⸗ ö 0

Kaffeeservice, 1 Türvor⸗

bang, 1 Registrierkasse,

1 Sessel u. versch. Andere.

Der Verkauf findet be⸗

immt statt. Zusammen⸗

der Kaufliebbaber 2.45

uf meinem Bureau

traße 4277 Deckenbach,

keiten, Toupets, Scheitel und Perücken werden billig angefertigt. Zöpfe werden gefärbt. Damenkopfwaschen, mit Frisur 1 Mk. 2⁵⁵

H. Tichy, Seltersweg 43 Ecke der Goethestrabe.

F

Fernruf 24, Telegr.⸗Adr. Kalkwerk Moringensolling.

dec Fteliringselte C. Naumann, Offenbach a. M.

auskring-Lanolin-Selfe

oer Haut zutraglichste. Voteitats Tollotte- selfe, Stuck 20 Prennig. 5 Stoc 95 P ennig. angefertigt vom langlahrigen f; abrleanten

angefertigt in dem

Spez. Damen- Frisier- und Haar- Geschätt Hermann Plank Ww.

Kaplansgasse 2.

Liebigstr. 13 Feruspr. 77 gegenüßb. d. Engelapotheke

Zöpfe 5

Haarunterlag., Lockendreher sow. alle sonst. Haararbeiten werden schön und dauerhaft

AS

CREME DEHxF Reste

2398

3

.

2

5 25 8 2 8 r

3