Ausgabe 
(12.5.1915) 111. Erstes Blatt
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ten. Tatsächlich brachte der Telegraph von der benachbarten Armer des Generals der Infanterie Boreovic v. Woina schon am frühen Morgen die Kunde, daß der vor ihr gewesene Feind in der Nacht vom 4. zum 5. Mai den Abmarsch nach Norden angetreten habe, und daß er sich nahezu vor der ganzen Front im eiligen, teilweise fluchtartigen Rückzuge befinde. Die dritte österreichische Armee folgte dem Feinde auf dem Fuße, um diesem aber womöglich noch die Rückzugsstraße zu verlegen, ließ der den rechten Flügel der Armee Mackensen befehligende General v. Em mich seine Truppen, die bei Zmigrod trotz des eiligen Abzuges der Russen die Wislokabrücke noch unversehrt gefun⸗ den hatten, in einem Gewaltmarsch bis zur Jastolka nörd lich Dukla vorrücken, so daß seine Kanonen am Abend dieses Tages die Stadt Dukla und die von dem gleichnamigen vielge⸗ nannten Passe heranführende Gebirgsstraße unter Feuer nen. Während Hannoveraner und Bayern die Wacht gegen die Karpathen hielten, damit aus ihnen nichts nach 3 entschlüpfte, stand im Rücken der deut⸗ schen Truppen noch ein schanzender Feind. Im übrigen rückte die Mitte des linken Flügels der* Mackensen an diesem Tage gegen feindliche Nachhuten lämpfend an die Wisloka heran. Am 6. Mai vollzog die Masse der Armee den Uebergang über den Fluß. Der Feind versuchte preußischen Garde-Regimentern die östlichen Ufer höhen streitig zu machen; er wurde angegriffen und ließ 15 Feldkanonen sowie zwei schwere Geschütze in der Hand des Siegers. Gardetruppen hatten bis dahin allein 12000 Gefangene gemacht, drei Geschütze und 45 Maschinen gewehre erbeutet.

In engster Zusammenarbeit mit Mackensen überschritt die Armee des Erzherzogs Josef Ferdi⸗ nand am 6. Mai mit ihrem rechten Flügel die Wisloka. Die zehnte österreichische Division, die sich unter Führung ihres Kommandeurs, des Generals v. Wecenseffy, wäh⸗ rend der sämtlichen bisherigen Kämpfe ganz besonders ausgezeichnet hatte, setzte sich am 7. Mai nach einem er⸗ bitterten Straßenkampfe in todesmutigem Sturm in den Besitz der Stadt Brzostek, die die Russen hartnäckig verteidigt hatten. Die Mitte und der linke Flügel der österreichischen Armee warfen den Feind aus verschiedenen zäh verteidigten Nachhutstellungen und setzten den Vor marsch fort. Die erzherzogliche Armee hatte bis zum Abend dieses Tages 16000 Gefangene gemacht, 6 Geschütze und 31 Maschinengewehre erbeutet.

Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, den 11. Mai 1915, mittags. In den Kämpfen der letzten zwei Tage haben unsere Truppen die russi⸗ sche Schlachtlinie bei Debica durchbrochen. Hierdurch wurden die südlich der Weichsel kämpfenden star⸗ ken russischen Krüfte zum schleunigen Rückzug hinter die untere Wisloka gezwungen. Die Tragweite dieser Ereignisse wird klar durch die seit heute früh vorliegenden Meldungen über den Rückzug des feindlichen Südflügels in Rufsisch⸗Polen. Die stark befestigte Nida⸗Front wird vom Gegner als unhaltbar erkannt und eiligst ge⸗ räumt. Wie der Erfolg bei Gorlice und Jaslo sich auf die Karpathenfront übertrug, so beeinflußt jener der Armee des Erzherzogs Josef Ferdinand bei Tarnow und Debica die Situation in Russisch⸗Polen.

In Mittel⸗Galizien dringen unsere und die deutschen Truppen unter fortwährenden erfolgreichen Kümp⸗ fen den Trümmern der geschlagenen russischen Korps gegen den San⸗Abschnitt Dynow⸗Sanok nach. Ein versuchter russischer Gegenangriff von zirka drei Divisionen von Sanok entlang der Bahn gegen Westen wurde unter schweren Ver⸗ lusten des Feindes blutig zurückgeschlagen und die Verfol⸗ gung fortgesetzt. Gefangenenzahl und Beute neh⸗ men täglich zu.

Die aus dem Waldgebirge vorgedrungenen Kolon⸗ nen haben bei Baligrod den starken Gegner geworfen und mit Vortruppen den San bei Dwernit überschritten. Die russische achte Armee, die im allgemeinen zwischen Lupkow und ÜUzsok kämpfte, ist nunmehr mit beträchtlichen Teilen ebenfalls in die Niederlage verwickelt.

In Südost⸗Galizien sind die Rufssen in meh⸗ reren Abschnitten zum Angriff übergegangen. Ein Vorstoß starker Kräfte nördlich des Pruth auf Czernowitz wurde an der Reichsgrenze zurückgeschlagen; 620 Gefangene gemacht. Nördlich Horodinka gelang es feindlichen Abtei⸗ lungen, am südlichen Djnestrufer Fuß zu fassen. Der Kampf dauert hier an.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Karl Lamprecht 7.

Leipzig, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Der bekannte Historiker der Universität Leipzig Prof. Karl Lamprecht ist im Alter von 60 Jahren gestorben.

Als Karl Lamprecht im Jahre 1909 den neunzehnten und letzten Band seinerDeutschen Geschichte veröffentlichte, da leitets er ihn mit 2 persönlichen Erinnerungen aus seinem Leben ein. Er erzählte da, welches seine früheste politische Erinnerung sei. Sie knüpfte sich an die Krönung des alten König Wilhelm zu Königsberg im Jahre 1861. Damals war Lamprecht nur effst ein Fchsjähriger Knabe, aber noch nach so Dielen Jahren konnte er schreiben:Noch sehe ich au Wem gerdumigen Markte des Heinen Städtchens im sogenannten lutherischen Winkel, südlich von Wtrreuderg, in der mein Vater Pfarrer war, in trüber Däm⸗ merung die Pechpfannen auf den hohen Holzsäulen lohen, inner⸗ halb des Bereiches derer mein Vater zu den versammelten Bürgern von der Schwere der Zeit und dem gefestigten Wesen des neuen Monarchen sprach. Das Sädtchen, von dem Lamprecht hier spricht, war sein Geburtsort Jessen an der Elster, und von Kinbestagen auf hat Lamprecht in der Luft großer geschichtlicher Erinnerungen gelebt. In Wittenberg, dann in Schulpforta, wo er seine Gmnnasialjahre durchmachte, traten ihm bedeutende Epochen und Persönlichleiten unserer vaterländischen Geschichte nahe vors gei⸗ srige Auge, und Lamprecht hatte jenen Zug des echten Hiswrikers, daß er seine besten Anregungen aus der Wirklichkeit selbst/ aus der frischen Aufnahme und Beobachtung des Lebens sog. Und da kam ihm denn nun freilich sein Lebensgang aufs schönste entgegen. Er führte ihn von Göttingen nach Leipzig und von Leipzig nach Mibachen: und als er nun in Leipzig mit einer Arbeit über französisches Wirt⸗ schaftsleben die Doktorwürde erworben hatte, da war es wieder eine ganz besonders günstige Fügung, die ihn auf ältesten deutschen Fulturboben, nach Köln versetzte, wo er all die Anschauungen und

Anregungen, die er in Deutschlands Mitte und Osten erhalten] Wenn im

halte, in sehr bedeutsamer Weise ergänzen konnte. Hier fand er auch die Gönner, die ihm den Eintritt in die akademische Laufbahn ermöglichten, und 1880 konnte er sich in Bonn als Privatdozent nieberlassen. Schon ein Jahrzehnt später erhielt er den ausge⸗ zelchmeten Ruf, als Nachfolger Voigts an der Universität Leipzig bers Fuch ber neueren Geschichte zu vertreten.

Es wax in dem Jahrfünft von 1886 bis 1891, daß die Per⸗ önlichteit Lamprechts in der deutschen wissenschaftlichen Welt sich int voller Mucht geltend zu machen begann. Seit 1886 erschien sein gewichtiges WerkDeutsches Wirtschaftsleben im Mittelalter,

Wien, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das 1 des Polen kfups hat in seiner letzten Sitzung, welcher auch der Landmarschall und Minister für Galizien e beschlossen, nachstehendes Beglückwünschungstelegramm an den Kaiser zu richten: In unbegrenzter Ehrfurcht, Dankbarkeit und Liebe zu Ew. Majestät geheiligten Person gestattet sich der reichsrätliche Polen⸗ klub anläßlich des glückverheißendes Sieges, den Ew. Majestät und die deutschen Heere unter den Augen des siegreichen Erz⸗ herzogs Feldmarschall erfochten haben, aufrichtigen und innigsten Glückwunsch dem allerhöchsten Thron zu unterbreiten.

Dem Obmann Bilinsli ist hierauf folgendes Telegramm zu⸗ gegangen: Majestät dankt dem reichsrätlichen Polenklub für die in bewährter Treue und Anhänglichkeit dargebrachten Glückwünsche zu dem hocherfreulichen Erfolg der verbündeten Heere.

Wien, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das Armeeverord⸗ nungsblatt beröffentlicht vier aller höͤchste Handschreiben. Dem Erzherzog Friedrich wird in neuerlicher Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste als Zeichen dankbaren Vertrauens das Militärverdienstkreuz 1. Klasse mit der Kriegsdekoration in Brillanten verliehen. In dem Handschreiben an Erzherzog Eugen heißt es: Seit Sie das Kommando der 5. Armee führen, gelang es Ihnen, die Ihnen unterstellten Kräfte auf einen hohen Grad der Schlagfertigkeit zu bringen und sie mit zuversichtlichem Geiste zu beseelen. Dankbar empfinde ich d dies und spreche Ihnen meine wärmste bleibende Anerkennung aus. Dem siegreichen Führer der 4. Armee, Erzherzog Josef Ferdinand, wird das Militärverdienst⸗ kreuz 1. Klasse mit der Kriegsdckoration verliehen. Dem General- stabschef Frhru. v. Conrad verleiht der Kaiser 8 Kriegsdeko⸗ ration zum Großkreuz des Leopoldordens und zur 1. Klasse des Ordens der Eisernen Krone und dem General der Infanterie Bo- reovie das Militärverdienstkreuz 1. Klasse mit der Kriegsdekoration.

Der russische Bericht.

Petersburg, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Große Generalstab gibt bekannt: In der Gegend von Szawle schritt unsere Offensive am 9. Mar in breiter Front erfolgreich fort. Eine von einem preußischen Garde⸗Infanterie⸗ Regiment unterstützte bayerische Kavallerie-Division, die unsere in der Richtung auf Kejdany und Bejsagola operierenden Truppen von Osten her umging, ist in der Umgebung des Bahnhofes von Jeimy erfolgreich von unserer Kavallerie angegriffen und am 9. Mai von ihr ohne Unterbrechung über viele Werst hin ver⸗ folgt worden. Auf dem linken Üfer des Niemen und an der Narewfront berrschte vollkommene Ruhe. Auf dem linken Weichsel⸗ ufer wiesen wir. einen feindlichen Angriff an der 9 der Nida ab. In Westgalizien 5 am 8. und 9. Mai in der Hauptsache auf der Linie WjelopolNowotanico gekämpft. Nach erbitterten Kämpfen gelang es dem Feinde in der Gegend von Krosno den Oberlauf des Wisloka zu überschreiten. Während der Kämpfe in der vorigen Woche machten wir mehrere Tausend unverwundete Deutsche und Oesterreicher zu Gefangenen, deren genaue Zahl noch angegeben wird. Am Tuemockpaß unter⸗ nahm der Feind einen vergeblichen Angriff. An 8. Mai griffen dichte Kolonnen des Feindes heftig Szanie und die Berge von Javornik am Oberlauf der Lomnica an. In einem Teil unserer Stellung, der von zwe Kompagnien gehalten wurde, waren die Verluste des Feindes ungeheuer groß. Trotz feindlichen Maschinen⸗ gewehrfeuers gingen unsere Kampagnien zur Offensibe über, und fegten mit ihrem Feuer die stürmenden Kolonnen des Fein⸗ des fort. Der Feind wurde in dieser Gegend überall geworfen. Am gleichen Tage zwang der Feind nach einem erbitterten Kampf unsere bei dem Dorf Zaleszosycki stehenden Truppen, sich auf das linke Ufer des Dnistr zurückzuziehen. Nachdem unsere Vor⸗ huten in der Nacht vom 9. Mai den Dnjestr überschritten hatten, griffen sie den Feind in der Linie Zabokruki Mündung Strypa an, machten 1300 Gefangene und erbeuteten eine Kanone und mehrere Maschinengewehre.

Französische Hoffnungen auf einen russischen Sieg in Galizien.

Genf, 11. Mai. Schwache Hoffungen setzt die französische Militärpresse noch auf eine den russischen Truppen gunstige Wen⸗ dung zwischen Sanok und Lisko. Die Fachkritik bequemt sich endlich dazu, in den Berliner und Wiener Si chrichten ein Körnchen Wahrhett zu finden. General Cherfils erklärt die antike Ruhe des russischen General issimus für bewun⸗

dernswert.

Die Kämpfe um Ypern.

Berlin, 12. Mai. Zu den Kämpfen um Ppern bringt derBerliner Lokalanzeiger eine Meldung derTimes aus Nordfrankreich, in der es heißt: Der wütende Kampf dauert ent⸗ lang der ganzen, mehr als 70 Kilometer ausgedehnten Front von Arras bis zum Meere an. Der 8 seine Angriffe

pern am Samstag mit doppelter Energie. Er wurde mit

erlusten, aber auch unter schweren Opfern unserersetts zurück⸗ geworfen. Das Artilleriefeuer, womit er den Angriff auf unsere Stellungen östlich Ypern einleitete, war das heftigste und schreck⸗ lichste, was wir je erlebt haben. Weiter im Westen, an einer vor⸗ geschobenen Stellung des Geländes, hatte der* Geschütze auf⸗ gehäuft, womit er einen Orkan von Granaten und Sprengstoffen gegen uns schleuderte. Jeder Quadratmeter wurde untermahlen und zermalmt. Die Laufgräben wurden eine förmliche Erdmasse. Sie waren mit den Leichen vieler englischer Soldaten bedeckt. Ein Rückzug war unvermeidlich.

Der französische Tagesbericht.

Paris, 11. Mai.(WTB. W 4 von gestern nachmittag lautet: Drei neue deutft lich Lombartzyde wurden zurückgewiefen. ges bemächtigten sich unsere Marineschützen der von sehr stark befestigten Unionfarm, sowie der östlich davon 13 Feldschanze. Sie machten etwa 30 Gefangene. Dünkirchen wurde vormittags wieder beschossen. Im Gebiete nördlich Arras behaupteten wir die im vorgestrigen! ten bedeutenden Gewinne. Auf der 1 1 32 Front, besonders in den Argonnen und im Elsaß bei dem Sillacherwasen dauert der Artilleriekampf fort. Füntlicher Bericht von abend: Nördlich Arras behaupteten wir trotz Gegenangriffe unseren ganzen gestrigen Gewinn verbreiterten ihn an gewissen Stellen, besonders zwischen Carency und Souchey, wo unser Erfolg sich entwickelte. Die Gesamtzahl der Gefangenen überstieg um 3 Uhr nachmittags 3000, darunter 40 Offiziere und einen Oberst. Wir gestern und heute über 10 Kanonen und 50 Maschinengewehre. In Berry⸗ au- Bac wurde ein deutscher Angriff zurückgeworfen, ebenso im Prresterwalde.

Die Beschießung von Dünkirchen. Berlin, 11. Mai.(WTB.. DerBerliner

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Lokalanzeigen meldet aus Genf: 9 vierte Bo m- ere de dd e e dee 44

0 ie Za r se war geringer als

Belegungen. In den Abendstunden wurde Dünkirchen durch die Meldung alarmiert, daß Jeppe von der engli Küste her nahten. Die Lokalbehörden trafen auf Pariser die erforderlichen Maßnahmen. In Paris selbst wurde 9 Kampf⸗

bereitschaft angeordnet.

Der Luftschiffangriff auf 3 Küste.

Rotterdam, 11. Mai. Depeschen über i a auf Westeliffe und Southend bestärken den Enden e. lische Luftangriffsabwehrdienst dieses sehr schlecht arbeitete. Zeppeline dahin und konnten einen Hagel von Brandgescho Bis gestern abend 8 Uhr waren die Ueberreste von 80 Bomben

London, 11. Mai.(WB Nichtamtlich.) Meld des Reuterschen Bureaus. Die ersten 7 feindliche Flieger über Westoliffe und outhend be⸗ fanden, waren heftige Bombenexplosionen in den. den Orten. Kurz darauf erschollen die Strenen. waren schon mehrere Brandbomben auf af Westen h gefallen. Die Hilfspolizisten eilten auf ihre A dere eine Menge von Menschen sammelten sich in den Um 4 Uhr hatte man bereits 20 Bomben gezählt, 4 8 Uhr 80 Bomben. Sie wurden gesammelt und an eine Stelle gebracht, wo sie keinen Schaden anrichten. Die Zeppeline. niedrig. Die Bevölkerung blieb ruhig und f wollte vor allem die Luftfahrzeuge entdecken. Diese waren 5 jedoch hinter dichten Wolkendecken verborgen.

Die Dardanellen kämpfe.

Konstantinopel, 11. Mai.(WTB. 1 l Zeitungen veröffentlichen Auszüge aus den Aufzeichnun Augenzeugen über die Dardanellenkämpfe. Die Augenzeugen heben namentlich die Tätigkeit der türkischen Flieger hervor, die sich mit den begrenzten

begnügt hätten, die sie in der von Franzosen begründeten ö schule in San Stefano erworben hatten, sondern weiter gearbeitet f 0 riesige Fortschritte gem hätten.Unsere Flieger heißt f

1

es dahandhaben mit Erfolg Fliegerpfeile, di 1 fran⸗

0 1* in Konst 1 t werden.

worfen. u 5 sind der Schrecken der See

und ihrer 8 Während 1 7 5 Ada 8 d Kreuzer, 30 Torpedoboote und ansportdampfer 0

Schulden Per türlischen 22 baten, während nur ö

Kranke aufzunehmen. Ein Augenzeuge stellt

die Höhe Gssarkil im Eiben 8 A e

bis jetzt . Bahr stellte ein Flieger fest, daß Jusnselsschisse sich der Küste näherten, um viele we e e und Besitz der Türken befinde, die auch die Höhe von

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11. Mai.(WDB.. 5 n don ai. me Hartlekt, Korrespondent mehrerer Blätter, 2

Operationen an den Dardanellen. Wenn die feu schlägt, müssen wir uns mit gutem Anstand in das Unvermeidliche fügen. Wenn nicht enorme 244

kungen auf dem westlichen Kriegsschauplatz entb⸗ werden kön⸗ nen, dann muß Konstantinopel vom aus durch eine in Thrazien landende russische Armee erobert werden.

Wir müssen dann zugeben, daß die Aufgabe über un ging und sie anderen überlassen, oder mir dann wieder wenn die Russen am Bosporus mit uns gleichzeitig operieren S

eiten zieren angeführten Türken ist r.

schien der erste Band seinerDeutschen Geschichte, die ihn dann über 25 Jahre in Anspruch genommen hat. Man nruß wohl ein. wenig zur Gilde der Historiker zählen, um die volle Ueberra⸗ schung mit⸗ und nachzuempfinden, die dies Unternehmen damals erregte. Daß ein Einzelner es sich zutrauen konnte, aus eigenem Wurfe eine deutsche Geschichte zu schreiben, wo die Sbezial for

schier ins Unermeßliche angeschwollen war und ein junger Histori⸗ ker schon etwas galt, wenn er seine Studien über ein ganzes 2 hundert verbreitete. Daß Lamprecht dies Wagnis unternahm, war

vor allem nur der strengen Zeitökonomie zuzuschreiben, die er sich zum Gesetze gemacht hatte und durch die er erstaunlich viel bewäl⸗ tigen konnte. Dann folgte nun die zweite, tiefere Ueberraschung, penn ball Br wirke, W Fein d ee Geschichte war Sie war, kurz gesagt, die Absage an die politisch⸗ pragmatische Richtun Rankes; sie war das Werk eines Mannes, der durchaus von der WWirtschufts⸗ und Kultur geschichte ausging, der es sich zur Aufgabe machte, das 412 Seelen und Gei geben unseres Volkes n der die politische ichte nur als einen eil in dies Bild einordnete. 1 kam weiter die Anschauung, daß Lamprecht Wesen und Leben der großen Individualitäten durchweg als in der Massenseele bes Volkes verankert ansah und daher bei ihrer Deutung und Darstellung stets hier zurückging. So konnte

es nicht ausbleiben, daß sein großes Werk Gegenstand eines hef⸗ tigen wissenschaftlichen Kampfes wurde, der jahrelang die zäheste Energie von Lamprecht forderte. Die Gegensätze selbst bestehen in der 1 Wissenschaft noch heute; sich und seinen Platz ganz behauptet hat, das ist ja allgemein

Trotz seines gewaltigen Lebenswerkes sah sich Lamprecht noch nicht am Ende. Immer universeller warb 1 2 4 l und Werfham. gro keit hat der Tod ihn abberufen. *

Lionardo da Vinci als erfinder des Ma⸗

deer Arcen des e in herausgegebenen

Liwonardos.

das Modell eines Gewehres mit er e de ee Hierdurch sollte erreicht werden, daß mehrere dicht hinter⸗ einander in verschiedenen Richtungen abgegeben Eine solche Maschine nannte man damals Totenorgel. Das größte von Lionardo entworfene ein Gewehr mit acht Lagen zu je neun Läufen, das also 4 1 gr. automatisch in dauernder mit nur einem e, ie nen. in Jundhaben bt er br ars ere Würde e

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Je rn d. h. jener

ellsafte, Blüten un eigenartige 5 verleihen, hat es bisher an bestimmmten ene wußte, daß es Glukoside waren, organi- schen Farbstofses mit einem cker, die, je ste in saurer oder in alkalischer Lösun, befanden, rote blaue bis vip⸗ lette Farben lieferten. Hier die Lücken zu haben, ist ein neues des durch seine j

9 über die Konstitution des Blattgrüns berühmt 8 Professors der 1 84 855

bekannt. Gerade mit diesem Kampfe und durch ihn arbeitete er lkstrer e Wende t. Er ug m- In 15 zu einem der ersten Hochschullehrer Deutschlands empor, 1 für Chemie in 2 del Berl Berlin ist. Er und seine Schüller es haben wenige neuere Historiker einen so weitrrichenden Ein⸗in Liebigs Annalen der Chen stuß auf die akademische Ingend ausgeübt, wie er der gerude pu gen über die chemische Non n i 1 Senke den ende Andern aeg ng b Lebrente bing veröffentlich. Anthocyan selbst, der r chemisch isoliert werden kann. So befindet sich in der

dann sagten die. u Wundt len f ist das Cyanin, in der Preißelbeerein der Scharlach⸗ aus pelargonie das Pelargonin, im Rittersporn Delphin in, in der

Strukturformeln richtig waren, wurde

worin besondert das ihm aus seiner jüngsten Lebenszeit vertraut gewordene Mestbeutschland berücksichtigt wax. Im Jahre 1891 er⸗

n Franzder den Euer vs Erfindungen Lionarbos da ein gewidmet hat, dann dis r deen meier arc ber

tur. Daß Lei- dadurch bewiesen, daß auch die künstliche Synthese einiger Antho⸗ 1

1 ö 1 4

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ngen gelang.

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