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VvVermischtes.
Der n In diesem Jahre kommen außerordentlich — von Heringen an die deutsche Küste, so daß zu ö 2 daß wenigstens dieses Hauptnahrungsmittel der minder⸗
elten Bevölkerung billiger wird. Ein so„gewöhnliches“ — der Hering auch sein mag, in der Handels- eschichte hat er aber doch eine fehr wichtige Rolle gespielt, und ie Gegnerschaft der Engländer gegen die Holländer in den ver⸗ gangenen Jahrhunderten beruhte zu einem 98 Teil auf dem Heringsfang und Herings handel. Selbst Navigationsakte Cromwells vom Jahre 1651 konnte dem 9 der 1 zunächst recht wenig anhaben, und so blieb Holland bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts der Hauptlieserant für diesen Fisch. Von diesem Zeitpunkt an aber entwickelte sich die englische Heringsfischerei stärker und überflügelte bald die aller anderen Länder. In den letzten Jahrzehnten hat sie zwar in einigen Ländern wieder einen stärkeren Zuwachs erfahren, aber noch immer steht England weitaus an erster Stelle. Von den rund 138 Mil- lionen Zentnern, die im Jahre gefangen werden, kommen gegen 10 Milltonen auf England, dann solgt Norwegen mit 3—4 Mil- Itonen Zentnern. Weiter wird die Heringsfischerei betrieben von Frankreich, Holland, Deutschland, Schweden und an den Küsten von Nordamerika und Ostasien. Deutschland ist das Land mit dem Heringsverbrauch der Erde. Ungefähr den vierten Teil der in Deutschland verzehrten Heringe liefert uns die deutsche . der größte Teil aber kommt aus Norwegen, aus den derlanden und, in friedlichen Zeiten, aus England. Jetzt werden die Engländer den sonst nach Deutschland exportierten Anteil ihrer Fischerei selbst verzehren müssen und es ist anzunehmen, daß das bei dem großen Kater, der das englische Volk befallen hat, in jaurem Zustand geschieht.
70— 2 durch die Luft. Ein—.— Flieger schil⸗
Briefe sein enzustand während
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wurde es ig still um mich herum. ich zu starf angezogen, die Maschine fast vertv⸗ — 1 und sie dadurch zum Stillstand gebracht
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uchte, qufzu⸗ nochmals mit aller Kraft. mir worũber wäre
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Ferie Ruhe anstelle das ich je gehabt. Und —7 mit einer annähernde Geschwindigei 0 Meilen in der Stunde. Das nächste, an das ich mich erinnere, ist. daß mein Gürtel zerriß und daß ich mechanisch meine Knie unter dem Brett des Zeigerapparates ein⸗ keilte und den Sitz* meinen Ellenbogen fest berührte. Ich hatte meine Füße vom Steuer weggezogen und befand mich einige oll auperbulb des Sides, wührend die Maschine auf dem gouf stund. P weil ich den Sitz
glücklich und ganz frei von Angst.
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verlassen hatte. Ich Ich ffüthlte nichts. Piöslich ver verließ die Maschine die Wolkenschicht, ich sah unter mir die brandende See. Ganz automatisch bo⸗ meine Hände den Kontrollapparat, und in einer Höhe von Fuß richtete sich die Maschine auf. Dann spürte ich von Zeit e eigentümliche schnappendes Geräusch in meinen Ohren
2 ich taub war. Ich konnte meine eigene Die Taubheit war augenscheinlich die r atmosphärischen Veränderung und verstärkte
dug——— sich in t wußte.
benutzte die erste sich bietende Gelegerheit, schosse abzufeuern. 10 die erste Bombe Erfolg zu haben schien, eee unmittelbar die Reastion der Sinne wieder ein:„Ich war o glücklich, daß ich schrie. ch wnnte mich einfach nicht mehr halten. Ich durchfuchte meine„ um noch etwas zu finden, das ich hinabwerfen Das einzige, was ich fand, war eine Streich⸗ 8 o warf ich die. Ein Beweis dafflr,„daß die Masckane ce, daß Maschine
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um seine irfge⸗
wirkli dem Ko bunden hatte, di t⸗ der e 2 seiner Tasche 77—
a Märkte. Sießen, 8. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen rkte kostete: Butter das Pfund 1,40—1,50 Mk.; Hübner⸗ eier 1 Stück 10 und 11 Pfg., 2 Stück 00 Pfg.: Enteneier 1 St. 0 Pfa. 2 St. 00 Pfg.: Gänseeier 1 St. 0-0 Vfg. 2 St. 00 Pfg.; Käse das Stück 7—8 Pfg., Käsematte 2 Stück 6—0 ig. Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00— 2,00 Mk., Hahnen das Stück 1,00— 2,50 Mk., Enten das St ick 2,50—3, 00 Mk., Welsche 4—5 Mk.; Ochsenfleisch das Pfund vk. 18— 4. 12, Rind. fleisch das Pfund 104—112 Pfg., Kuhfleisch 104112 lg., Schweine fleisch das Pfd. 1,24— 1,30 Mt., Kalbfleisch das Pfd. 92— 96 Pig. Hammelfleisch das Pfund 90—100 Bfg.: Kartoffeln 100 Kilo 13,00— 13,50 Mk., Weißkraut d. St. 20—30 Pig.; Zwiebeln d. Ztr. 25,00—30,00 M.; Milch das Liter 24 Pig. Aepfel das Pfund 12. Pfg.: Nüsse 100 Stück 60 Pig.— Marktzeit von 7 bis r. ch. Bingen, 7. Mai. Marktprelse. Weizen Mk. 00,00, Korn Mk. 00,00, Gerste Mk. 00,00, Haser Mk. 00,00, Heu Mk. 0,00, Stroh Mt. 0,00, Kartoffeln Ml. 12,50, Erbsen Mk. 00,00, Linsen Mt. 00, 00, Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 46,50, Roggenmehl Mt. 38,00; alles für 100 Algr. Butter 1 Klgr. Mit 3,00, Milch 1 Liter 23 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1.00.
Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 9. Mai, Rogate. Kollekte für die auswärtige Diaspora. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Psarrassistent Hoffmann. Zugleich e hristenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vormittags 9¼ Uhr: Geh. Kirchenrat Prosessor D. Eck. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Adolph. Ausflug der neukonfirmierten männlichen Jugend der Markus geweinde in Verbindung mit dem Wartburg⸗Verein. Abfahrt 6 Uhr vormittags Bahnhof.— Waldgottesdienst. Mittwoch, den 12. Mai, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrassistent Hoffmann. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukas gemeinde. Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Aus feld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Himmelfahrttaa, Donnerstag, den 13. Mai: In der Stadtkirche. Vormittags 9¼. Pfarrassistent Hoffmann. In der Johanneskirche. 4 n 9½ Uhr: Pfarrer Bechtols heimer. In der Mapelle des alten Friedhofs. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Wartburg, evangelischer Jünglings⸗ und Münmer beretu.
(Diezstraße 15.) Sonntag, den 9. Mai: Ausflug. Abfahrt 636 Uhr vor;
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Dienstag, den 11. Mat, abends 8½ ub Swen ö
Samstag, den 15. Mai, abends 8 Uhr: Aeltere Abteilung.
Gäste, besonders die Nenkonfirmierten, stets willkommen. Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. g
Jür die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für
die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr. Bibelkränzchen für Mädchen aus der Johannesge meinde. Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im im Johannessaal.
Evangelischer scher Gottesdientt. Kirchberg: Sonntag, den 9. Mai, vormittags 10 Uhr. (Heil. Abendmahl für Mainzlar.) Kollekte sür die Evangelischen im Auslande. Daubringen: Mittwoch, den 12. Mat, abends 8 ¼ Uhr: Kriegs. betstunde. Dekan G uß mann.
Aatholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 8. Mai: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 9. Mai, 5. Sonntag nach Ostern: Vormittags von 6½ 1 an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erfte heil. Messe. 5 um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 7 um 9 Uhr: 8 chamt mit Predigt. um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag abend um 8 Uhr ist Maiandacht.
Diaspora⸗Gottesdienst.
In Grünberg um 93 Uhr. In Hungen um 9⅜ Uhr.
Fp» p ppc Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
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Für 9 Rheumatiker und Nenralgieleidende. wunden.
Jabrelange. waren in J Tagen ver
Herr E. Kelch, 88 N„Ich leide schon 1 K an Rheumatismus und Blasenleiden und konnte vor lauter
kaum noch auftreten. Da ich mir schon öfter alle mbalicden Nite Mittel hatte kommen lassen, welche oft sebr teuer waren und rein gar nichts geyolfen hatten, kaufte ich mir eine Packung Togal, denn ich t nicht viel verloren.
sagte mir: wenn es nicht hilft, dann ist Resultat war so überraschend, daß ich es selbst kaum g konnte. Schon nach dem Gebrauch von 2 Tabletten konnte ich ehen und am nächsten Morgen konnte ich wie sett langen
mittags Bahnhof. Waldgottes dienst.
rei und unbebindert auftreten. Heute, am dritten Tage, ich mich am ga Körper trotz des 4 erablen so wobl. bedr* eude ist. kaun d 2 Togal allen L e en sehr warm n Exfahrungen . Erfolge viele 4 8 Test —b 1955 1 91 114— 1 e chmerzen. — u 1 bel Juflnen, gebrau— 2 ere re Togal⸗ en. Ben.: Acid. acet. alle. e 38
Wiederholte Warnung!
Noch immer gehen uns Klagen zu, daß in einzelnen Lokalen anstatt des von den Gästen verlangten coffeinfreien „Kaffee Hag“ stillschweigend gewöhnlicher Kaffee verabreicht wird. Ein vor kurzem wiederum gefälltes Oberlandes⸗ Gerichts⸗Urteil hat dem Inhaber eines Cafés und seiner Köchin auf Grund des Gesetzes„Gegen den unlauteren Wett⸗ bewerb“ und des Gesetzes„Zum Schutze der Warenbezeichnungen“ eine Strafe von M. 100.— bezw. M. 10.—, sowie
die Zahlung einer Buße von M. 50.—
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auferlegt.
Kaffee⸗Handels⸗Aktiengesellschaft, Bremen.
Heinr. Hann, Giessen
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