an
ö 0 er N egsgekreide. Gesellschaft sergüteten r die Lolksernährung verwendet rden. Wie aber bei jedem Wettbewerb das Beispiel anderer ernd zu wirken vermag, so ist es auch beim Sparen der ümarken. Und deshalb verdienen die obengenannten ern nicht nur als Beweis, sondern hoffentlich auch als sporn der Sparfreudigteit die größte Beachtung.
Auf dem Felde der Ehre gefallen.
f(Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
HSeorg Britz Stauf, Res.⸗Ins.-Rgt. 144, aus Flörsheim.— Hauptmann Friedr. Wilhelm v. Kameke, igt. 164, aus Darmstadt.— Ersag. Re. Christ. Schwarz- weller, Ins.-Rgt. 168, aus Heusenstamm.— Kriegsfreiw. Jak. Eisert, Res.-Inf.-Rgt. 224, aus Hanau.— Grenadier August Klassert, 5. Garde⸗Gren.-Rgt. aus Groß-Krotzenburg.— Land- wehrmann Friedr. Krauß, 6. Festungs-Baukomwagnie, aus
Ober- Inf.
Leun.— Res. Otto Keitzer, Res.-Ins.⸗Agt. 253, aus Lauterbech. e HGeir. Jakob Bock, Landw.-Inf.⸗Rat. 87, aus Roßdors.
Musk. August Häuser aus Niederweise—Gesr. Jakob Guten ding, Inf-Agt. 88, aus Krastsolms.— Musk. Friedr. Strau ch, Inf.-Rat. 169, aus Naunheim.— Musketier Johs. Schlott, Res.-Jus.⸗Agt. 224, aus Niederwet.— Kriegssreiw. Semimarist RNieinhard Gräb, Res.-Inf.-Agt. 240, aus Tringenstein.— Gesr. Lehrer Heinr. Reuning, Inf.-Agt. 115, aus Götzen.— Kriegs- a sreiw. Emil Krell, Bayr. Ers.-Rgt. 28, aus Ainalienhütte.— Kriegssreiw. Kurt Schell, Res.⸗Jägerbat., aus Marburg. Kriegsfreiw. Isidor Metzger, Res, Jägerbat, 94, aus Schönstedt. — Ossiz.-Stellv. Anton Theis, Res.-Ini.⸗Higt. 222, aus Hanau. 5 Ers.⸗Res. Heinr. 830 Inf. ⸗Rgt. 221, aus Beltersham.— Hermann Döll aus Langd.— Pionier caud. agr. Otto Sch ov bach, 32. Res.-Pionierbat., aus Friedberg.— Landwehrmann Wilh. Schäfer, Res.-Ins⸗Ngt. 116, aus Rainrod.— Gesr. Jak. 1 Wallacher, Fuß- Art.⸗Rgt. 3, aus Wiesbaden.— Res. Peter Röth, Inf.⸗Rgt. 118, aus Worms- Hochheim.— Musk. Karl Hartmann, Inf.⸗Rgt. 118, aus Hohensolms.— Musk. Karl Hartmann, Juf.-Nat. 138, aus Hohensolms.— Landwehrm. Hermann Rausch, Res.-Ins.⸗Agt. 81, aus Wetzlar-Niedergirmes. L Musk. Ludwig Schönauer aus Worms. 1* Ritter des Eisernen Kreuzes: Unteroffizier Wilh. Fink aus Gaudernbach, Res.-Fußart.-Regt. 3. Post⸗ assistent Adolf Müller aus Hofen, Feldwebelleutn. bei der schweren Küstenmörser-Batterie 8. Uffz. Philipp Hellbach aus Limburg, Bat.⸗Tambour beim Landw.-Brig.-Ers.⸗ Bat. 42. Gefreiter Ernst Günther aus Laubach,. Batt. des 14. Res.⸗Feldart.⸗Regts. Dr. Frank von Pfungstadt, Stabsarzt d. R. und Regimentsarzt. Hauptmann Willibald Contzen im Großh. Artilleriekorps(1. Kl.). ** Kaiser⸗Wilhelm-Spende deutscher Frauen. Die Gießener Frauenvereine haben kürzlich durch eine„ im„Gießener Anzeiger“ zur Betei— ligung der hiesigen weiblichen Bevölkerung an der „Kaiser⸗Wilhelm⸗Spende“ aufgefordert. Es han⸗ delt sich bekanntlich um die Ueberreichung einer Huldigungs- schrift und einer durch freiwillige Spenden der deutschen Frauen aufgebrachten Geldsumme, deren Anwendung auch der Kaiser bestimmen soll. Um das Ergebnis der Sammlun⸗ gen in Gießen für diesen vaterländischen Zweck noch reich⸗ licher zu gestalten, als es bisher schon der Fall ist, hat sich die Geschäftsstelle des„Gießener Anzeigers“ auf Veraulassung der hiesigen Frauenvereine bereit erklärt, Spenden zu dem gedachten Zwecke entgegenzunehmen. e Umgehungdes Instanzenweges in Mili⸗ tärsachen. Man ersucht uns um Aufnahme folgender Varnung Hei den oberften Militär und zivilbehor, den gegen fortgesetzt Reklamations., Zurückstellungs- und Arlaubsgesuche auf Grund häuslicher und gewerblicher Ver⸗ Hhiältnisse für Mannschaften des Feld- und Besatzungsheeres dein. Die Meinung, daß der Wunsch der Gesuchsteller durch die unmittelbare Anrufung der höchsten Instanzen schneller oder sicherer Erfüllung sinde, ist irrig, tatsächlich be⸗ deutet ein derartiges rgehen in den meisten Fällen nur eine unnötige Mehrbelastung der Behörden und eine Ver- ö cheidung zur Sache. Derartige Gesuche
genden Notstandes, Aussi ist bekannt und sollte
Einreichung derartiger . n Vorschrift
bildungs verbandes. „ Weitere Musterungstermine, und zwar für die bei der Musterung im Jauuar d. J zurück . Militärpflichtigen, die in den Jahren 895, 1894 und früher geboren sind, sowie für den unaus⸗ gebildeten Landsturm II. Aufgebots enthält eine in vor— liegender Nummer erscheinende Bekanntmachung der Ersahoemisston Gießen. Ernteaussichten. Vom Lande schreibt man uns: solcher Blütenreichtum, wie ihn gegenwärtig die Pflaumen- und Birnbäume zeigen, gehört zu den 5 men. Das sind nicht einzelne Blüten,—. ganze Blutensträuße, in denen die Obstbäume prangen. Auch die wetschenbäume und Apfelbäume, haben 1 Blüten- usatz. Im vorigen Jahre siel bei uns der ganze Blüten- ien einer Maifrostnacht zum Opfer. Es war die kacht auf den ersten Mai, darinnen das Thermometer drei Grad unter Null sank. Bis jetzt ist die N vor⸗ trefflich verlaufen. Die arabischen Kirscheu, ein Mittelobst zwischen Kirschen und Pflaumen, haben bereits abgeblüht. Ziehen in diesem Jahre die Eisheiligen gelinde Seiten auf wir hoffen es—, dann gibt es ein reiches Obstjahr und eder Obsthonig oder Latwerge ins Haus, der das Kriegs- brot besser schmecken läßt. Für die Frühjahrsbestel⸗ der hatte man bei dem Mangel an Arbeits- rchtungen gehegt. Sie sind, Gokt sei Dank, un⸗ leben. Das herrliche Wetter hat die Arbeiten
ahren. Gewiß vermißt man die Männer, die im
ul Felde stehen müssen,
daß sie sich früher ihrem Ende zuneigen wie]
rotzdem geschieht auch die Arbeit rasch und früh trotz des Weltkrieges. Im freudigen Bewegen wer alle Kräfte kund. Mit dem Ende dieser Woche geht das Säen der Gerste und das Stecken der Kartoffeln seinem Schluß zu. Nur in den höheren Lagen verzögern sich diese Ausstellungsarbeiten naturgemäß. Und wie bebaut sich das Land! So, wie es der Landwirt wünscht und wie eine ute Ernte es erfordert. Die Aussichten für die Landwirt— chaft sind mithin sehr günstig. 5
Spart Brotmarken!
Landkreis Gießen.
= Langd, 6. Mai. Am Sonntag sand in unserer Kirche ein Trauer gottesdienst stott für zwei auf dem, östlichen Kriegsschauplatz gesallene Einwohner. Der Ortsgeistliche hielt eine u Herzen gehende Trostpredigt; der Kriegerverein war mit der 3 erschtenen. Die auf dem Felde der Ehre gefallenen Krieger sind: Gefreiter Otto Zübner, Res.-Insanterie-Regiment 253, und Musketier Hermann Döll vom Reserve-Insanterie-Regiment 222. Es sind nun aus unserem Orte vier Einwohner den Tod fürs Vaterland gestorben; außerdem wird Reservist Otto Mayer vermißt.
Rodheim b. Hungen, 5. Mai. Kanonier Stellwag im Feld-Artillerie-Regiment 61, Sohn des Müllers Stellwag auf der benachbarten Neumühle, erhielt das Ciserne Kreuz.
— Trais⸗Horlofs, 5. Mai. Musketier Baumbach vom Reserve-Insanterie-Regiment Nr. 138 starb den Tod fürs Vaterland.
m- Münster, 5. Mai. Gestern nachmittag 6 Uhr wurde unser Dorf plötzlich durch Feuerlärm erschreckt; eine Scheune stand in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuer— wehr und der ganzen Gemeinde wurde das Feuer auf seinen Herd beschränkt. i i
3
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Vieh und Schweine konnten gerettet werden, einige Hühner sind verbrannt, dazu viel Heu, Stroh und Maschinen. Die Ursache des Brandes konnte nicht ermittelt werden, wahr⸗ scheinlich ist er durch kleine Kinder, die mit Streich⸗ hölzern spielten, entstanden. Glücklicherweise ist der Geschädigte versichert.
„ Beuern, 5. Mai. Unteroffizier Ludw. Stein im Landwehr-Infanterie-Regiment 116 wurde am 1. d. M. zum Kompagnie- Feldwebel befördert. 8
Kreis Büdingen.
Nidda, 6. Mai. Mächsten Sonntag wird Redakteur Kuhlmann aus Darmstadt im„Gambrinus“ einen Licht ⸗ bilder ⸗Vortrag über„Deutschland im Kriege“ halten. Der Reinertrag kommt der Kriegshilse zugute.
de Michel nau, 4. Mai. Hier seierten Konrad Koch II. und Frau in voller Rüstigteit ihre aol dene Hochzeit.
Kreis Schotten. u. Schotten, 4. Mai. Der Sohn des Bürgermeisters Reuning von Götzen erlag im 21. Lebensjahr im Feld- lazarett seiner schweren Verwundung. Er war Lehrer und diente als Gefreiter im 115. Leibgarde-Jnf.⸗Rgt. Die Leiche wird nach Götzen übergeführt.
n. Groß- Eichen, 4. Mai. Die hiesige Moltkerei⸗ Genossenschaft„Vogelsberg“ hat im abgelaufenen Ge- schäftsjahre bei einer Einnahme vou Mt. 51 489,26 und einer Aus- gabe von Ml. 51 616,27 einen Reingewinn von Mk. 2872,99 erzielt. Die Gesamtmilchlieferung betrug 1 406 474 Liter. Die Mitgliederzahl der Genossen ging gegen das Vorjahr von 249 auf 199 zurück; die Gesamthastsumme verminderte sich von 124 500 Mk.
auf 98 000 Mark. Kreis Friedberg.
§ Bad-⸗Nauheim, 6. Mai. Mit dem 1. Mai haben die Frühtonzerte in der Trinkkuranlage wieder begonnen. Sie sind in diesen herrlichen Frühlingstagen stets gut be⸗ sucht. Am 6. Mai beginnen die Donnerstags ⸗Sin⸗ foniekonzerrte des Winderstein-Orchesters im Konzert- —— mit einem Fest⸗Sinfoniekonzert zu Ehren des Ge⸗
urtstages des deutschen Kronprinzen. Theater er⸗ öffnet seine Spielzeit am 9. Mai mit Lessings„Minna von Barnhelm“.
Starkenburg und Rheinhessen.
h Bischoss heim, 5. Mai. Auf der hiesigen Rangier- station geriet der 18jährige Arbeiter Elsenheimer aus Trebur unter einen Zug. Er wurde überfahren und derart schwer verletzt, daß er nach kurzer Zeit verstarb.
ch Aus Rheinhessen, 5. Mai. Für die„Hun⸗ gernden“ in Deutschland treffen in Rheinhessen weiter sortgesetzt Postpakete mit Mehl und anderen Sachen ein. Da nun ein 10 Pfund⸗Paket etwa 5 Mk. für Porto erfordert, so dürften die mitleidigen Bekannten und Verwandten in Amerika, die ihre Freunde und Angehörige vor dem Ver⸗ hungern schützen wollen, wohl recht erstaunt sein, wenn sie erfahren würden, daß das Pfund Mehl in Deutschland 25 Pfennig, also etwa die Hälfte des Portos kostet. In Bingen sind solche Mehlpakete teilweise eingetroffen, teils sind sie hierhin noch unterwegs. Dieser Erfolg ihrer Lügenmeldun— gen dürfte selbst die Engländer überraschen.
Kreis Wetzlar. w. Wetzlar, 5. Mai. Regierungsbauführer Wilhelm Becker ist zum Regierungsbaumeister ernannt worden. = Allendorf, 5. Mal. Am 23. April st arb unser zweiter Lehrer Karl Heinrich Batz, Leutnant und Konwagnie⸗ führer im Inl-Regt. 168, Nitter des Eisernen Kreuzes, den Ehren-
tod für das Vaterland. Hessen⸗Nassau.
h. Oberursel, 5. Mai. Ein verheerendes Groß- feuer vernichtete heute die Wachswarenfabrik Boston Blacking. Der Brand brach in dem Gummilagerraum aus und verbreitete sich, da er an den reichen Oel-, Fett⸗ und Gummivorräten die beste Nahrung fand, mit unheimlicher Schnelligkeit über das ganze Fabrikanwesen. Obwohl zahl- reiche Wehren der Umgebung, auch die von Homburg, des Brandes Herr zu werden versuchten, wurden die Gebäude völlig eingeäschert. Der Betrieb ist unterbrochen und der Schaden sehr bedeutend. Zahlreiche Arbeiter wurden brotlos.
———
—Deussche raf.
Noch bebt die Welt, noch zittern Meer und Lüfte,
Der schwarze Ritter Beut! um Beute rafft— Mit Heldenleibern füllen sich die Grüfte— — Dochungebrochenbliebdie deutsche Kraft.— Haßsprühend stürmen sie im West und Osten, Die Opferlämmer einer blinden Wut, Um Sturm auf Sturm des Todes Lohn zu kosten, Denn unbezwingbar blieb der deut f Umsonst, umsonst all euer heißes Ringen, Wie tapfer auch wohl mancher von euch stritt, Wer deutsche Helden will zu Boden zwingen, Der beißt auf Stahl, auf Eisen und Granit. Vor deutscher Treue, deutscher Kraft und Sitte Verstummen muß der Lüge dreister Mund,
che Mut.
Am starken Herzen in Europas Mitte Mußt doch zer schellen du— Dreiteufelsbund! Du hast das uns in die Faust gezwungen,
Nun mußt du kosten seinen Flammenstrahl,
Bis du zum Staube nieder bist gezwungen— 4 Das walte Gott„uh Deutschlands scharfer Stahl! Röm held.
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N vermischtes. 3 Berlin, 6. Mai. Im Keller der Brauerer Ampelboon en 5 Antwerpen fand gestern laut„Berliner Tageblatt“ eine A m l moniakexploson statt. Im Keller befanden sich 16 Ar 7 beiter, die Gefahr liefen, durch Ammonialdämpfe erstickt zu wer f den. 13 Arbeiter sind gerettet, was vornehmlich dem Mut de deutschen Vorarbeiters Kuhn zu verdanken ist. Drei Arbeiter sind erstickt, unter ihnen zwei Teutsche namens Quander und Keitel. Berlin, 5. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Geheimer Kom merzienrat Siegmund Aschrott ist heute nachmittag in Berlin in sast vollendetem 89. Lebeusjahre gestorben.
Märkte.
— Nidda, 5. Mai. Auf dem heutigen Ferkelmarkte hier war der Auftrieb nur mäßig. Da sehr viele Kauflustige er- schienen waren, ging der Absatz sehr rasch von stalten. Die Preise waren so hoch, wie sie hier noch nie verzeichnet wurden. Das Paar 5 Wochen alte Ferkel kostete 60 Mk., etwas ältere 80 Mk. Fe, Wiesbaden. Viehhos- Marktbericht vom 5. Mai Auftrieb: Rinder 74(Ochsen 2, Bullen 3, Kühe und Färsen 65), Kälber 277, Schafe 2, Schweine 348. Bei flottem Geschäft und bei unveränderten Preisen wie am Markt am 3. Mai wurde der Austrieb rasch geräumt.
le. Frankfurt a. M. Schweinemarktbe rien vom 5. Mai. Ausgetrieben waren 925 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 00.0 07.50 Mk., Schlachtgewicht 125.00 130.00 Mt., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 97.50 105.00 Mt., Schlachtgewicht 115.00— 125.00 Ml. vollfleischige Schweine von 100120 kg Lebendgewicht 105.00- 108.00 Ol., Schlachtgewicht 125.0013) Mk., voll eischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 00.00 00.00 Ml., Schlachtgewicht 00.000,00 Mk. Geschäft lebhaft.
se. Frankfurt a. M., Mai.(Orig.⸗Telegr. des„Gieß.
Anz.“) Fruchtmarkt. Auf dem Fruchtmarkt sehr ruhiger Dandel bei geringem Angebot. Futtermittel un freien Verkehr knapp bei sester Tendenz. Beschädigter Mais 30 55 Mk., tadel
loser Mais 58—62 Mk., Kokoskuchen 34—36 Mk. Alles für
100 kg. 1 le. Frankfurt a. M., 5. Mai.(Orig.-Telegr. des Gieß. 9
Anz.) Kartosselmartt. Kartosseln im Großhandel Mk. 13,75 bis*
14,00 Mk., um Kleinhandel Mk. 15,00— 16,00. Alles per 100*g. 7 ch. Bingen, 5. Maj. Marktpreise. Weizen Mk. 00,0,*
Korn Mf. 00,0, Gerste Mk. 00,00, Haser Mk. 00,0, Heu Mk. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartoffeln Mk. 12,00, Erbsen Mk. 00,00, Linsen Mk. 00,0. Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Ml. 46,50, Roggenmehl Mk. 38,00; alles für 100 Algr. Butter 1 Klgr. Mk. 3,20, Milch 1 Liter 22 Pig., Eier 10 Stück Mk. 1 10. 8
ch. Nieder⸗Zugelheim, 5. Mai. Auf dem heutigen Markte 5 kostele der Zentner Spargel 1. Sorte 35— 50 Mk., 2. Sorte 15 bis 24 Mk., Rhabarber 516 Mk., Aepfel 30 Mk.
ch. Heidesheim, 5. Mai. Bezahlt wurden, auf dem heutigen Markte ür den Zentner Spargel 1. Sorte 40— 45 Mk., 2. Sorte 2025 Mk., Rhabarber 6 Mk.
Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgesellschaft. 1 Gottesdienst. 1 43 Sabbatfeee am 8. Mai 1915.. Freitag abend 7.30 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt. Samstag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbatausgang 8.45 Uhr Wochengottesdienst: Morgens
——
6.00, abends 8.45 Uhr.
——
U
Amtlicher Wetterbericht. 1 1 Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Der seslländssche hohe Druck hat sich unter dem Einfluß der 4 von Westen vorrückenden Depression weiter südostwärts verlagert. Da die Depression nordostwärts abzuziehen scheint, werden wir 2 an ihrem Südrande mit Fortdauer der bestehenden Witterung zu 8 rechnen haben. 6 N
Wetteraussichten n Hessen am Freitag,
5 * 1
ten I. Mal 1,
Wolkig, meist trocken, mild, südwestliche Winde. 7 Letzte Nachrichten. 9 Ein japanisches Ultimatum an China. 2
WTB. Hang. 6. Mal. Richtamtlich) Mach hier en⸗ getroffenen Nachrichten hat Japan an Chinaein Ulti⸗ matum überreichen lassen, das eine Frist von 48 Stunden stellt. Die japanische Oeffentlichkeit ist ruhig. Man glaubt nicht, daß ein kräftiges militärisches Eingreifen notwendig ist.
Heimbeorderung der italienischen Staatsangehörigen.
Luxemburg, 6. Mai. Die„Luxemburger Zeitung“ mel?“ det: Die italienische Gesandtschaft erteilte amtlich allen im Groß⸗ kerzogtum sich aufhaltenden zurückzukehren. Die königliche die Heimreise bezahlen.
Rom, 6. Mai. Das Blatt„d'Italia“ will von einer gut unterrichteten Persönlichkeit erfahren haben, in politischen Kreisen habe man die Meinung, daß ein endgültiger Beschluß in den näch! sten Tagen zu erwarten ist. Graf Goluchowsky, der frühere österreichische Minister des Aeußern, wird für heute in Rom er⸗ wartet. Goluchowsky sei mit allen Vollmachten ausgestattet und werde die neuen Vorschläge Oesterreich-Ungarns überbringen.— Andererseits meldet der„Secolo“, der sozialistische Abgeordnete Bissolati habe mit Salandra eine Unterredung gehabt und troß der Reserve, die sich der Ministerpräsident auferlegen mußte, den Eindruck gewonnen, daß keine Aenderung in der Haltung
des Kabinetts eingetreten sei.
Die Finanzlage Italiens. f
Mailand, 6. Mai. Aus einem soeben veröffentlichten of⸗ fiziellen Bericht über die Finanzlage Italiens geht hervor, daß infolge des Weltkrieges auch die Ausgaben Italiens ungehener groß sind. Das Kriegsministerium hat vom 1. August 1914 bis zum 31. März 1915 1660 Millionen Lire ausgegeben. Mil. kiarde mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. Das Marine⸗ ministerium hat 399 545 547 Lire ausgegeben, 156% Millionen mehr als in der gleichen Periode des vergangenen Jahres. Die Gesamtausgaben aller Ministerien haben sich gegenüber dem Vor- jahre um nicht weniger als 1501 217635 Lire vermehrt.
Dem Richter entzogen. rm. Darmstadt, 6. Mai. Die wegen Beihilse zum Gattenmord zum Tode verurteilte Frau Heyd rich hat heute nacht, nachdem das Reichsgericht am Montag ihre Revision verworfen hat, ihrem Leben durch Erhän⸗ gen ein Ende gemacht. —
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Landsleuten den Rat, nach Italien 1 Regierung wird den Bedürftigen
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