Ausgabe 
(5.5.1915) 105. Zweites Blatt
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105. Jahrgang 0 Mittwoch, 5. Mai 195

1 2 9 a** Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen 8 Universitäts- Buch- und Steindruckerei. DieSiezener Familtendlätter werden dem R. Lange, Gießen. Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt, das 1 e e e 1. Kreisblatt für den Areis Gießen zweimal. Schriftleitung, Geschästsstelle u. Druckerei: Schul

wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Feit⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schrift

hae erscheinen monatlich zweimal. 255 g General⸗Anzeiger für Oberhessen een e

0 e täglich mit Ausnahme des Sonntags.

De Annunzio und die lateinische Schwester. Uriegsbriefe aus dem Westen. Nolz nb ite, e beg eg woch beute ans Feng gebe

Man mag über die italienische Frage denten wie man Von unserm Kriegsberichterstatter. b eee Perus m

5 8 so e zugegeben werden, daß der Beschluß des Uuberechtigter Nachdruck, auch aus zugsweise, verboten) einem gewissen Selbstgefühl auf den natürlichen Reichtum seines

italienischen binetts, nicht zur Garibaldifeier nach Genua emen Landes vertraut und daher dieses mehr auf das Selbstgefühl als

8 85 reisen, ebenso wie das Fernbleiben des Königs von Franzö sisches Kriegsgeld. 5 auf ordentliche Kredite gegründete Makulaturgeld ohne große g arto eine nicht mißzuverstehende Absage an den dortigen 8 Großes Hauptquartier, am 1. Mai. Schwierigkeiten aufnimmt N

Löwen des Tages, an Gabriele d'Annunzio war. Aer Als ich kürzlich Paul Oskar Höcker auf der Druckerer der Wenige nur mögen sich Gedanken darüber machen, was aus

Stunde, da di 41 f lil Liller Kriegszeitung einen Besuch machte, sah ich da neben den diesen Scheinen päter einmal werden soll, wenn auf der Welt i De diese eilen geschrieben werden, hat der schwül lithographischen Steinen, mit denen Karl Arnolds köstliche Kriegs-] wieder alles in enn Gleichgewicht* wird. Von denen, die stige Deutschenfresser und Poet dazu seine Rede noch nicht 9 1 1 1 e, ee 5 4 1 1 Wa inli N mor N bilderbogen vomruhenden Barbaren in Flandern und vom darüber nachdenken, waren die meisten früher der Ansicht, daß das osge assen. hrschein ich hat er sich, da der König nichtTraum eines baherischen Landsturmmannes gedruckt werden, besiegte Deutschland, wie es alle anderen Kosten tragen sollte, auch 5 r Feier erscheint, auch das bei der Regierun eingereichte auch eine Anzahl Steine mit dem Vordruck zu Geldnoten. Wir] die Haufen von französischen Pavpierscheinen einlösen müsse. Seit 5 onzept nichtverderben lassen und wird frei von der] machten einige Scherze über die angenehme Vorzugsstellung des] sich aber immer mehr die Ueberzeugung durchgerungen hat, daß Leber weg sprechen, ohne seinem Haß und seiner Liebe den] Herausgebers einer Kriegszeltung. dem das Geld niemals aus-] wohl nicht Deutschland, sondern Frankreich die französischen Kriegs⸗ kleinsten Zügel anzulegen. Seine ganze posierte und hyste⸗ gehen könne. Denn wenn er einmal besser frühstücken gehen wolle, kosten wird bezahlen müssen, hofft man wenigstens, daß das übrige rische Liebe gehört bekanntlich der französischenSchwester⸗ so brauche er nur in seine Druclerei zu steigen und sich ein paar] Frankreich bei der Einlösung der Bons den betroffenen Gebieten nation. Er lebt nirgends lieber als in Frankreich und Bürstenabzige von seinem 50 Franken Notenschein zu machen. helsen wird. Die Republik könne ihren reichen Norden nicht im hat sich auch während der Kriegsmonate meist in ParisJa, sagte Höcker fröhlich, so habe ich es mir schon lange ge⸗] Stiche lassen. 7 aufgehalten. Dort interessierte ihn zwar weni das strenge wünscht. Aber leider drucke die Geldnoten nicht ich, sondern die Das sind Sorgen, dik uns nicht berühren. Die spätere Ent⸗ Gesicht des Kriegszustandes 18 die 5 it ilde Stadt Lille, und wir teilen uns nur in die Benutzung der Ma⸗schließung der französischen Regierung aber, der irgendwie vorzu⸗ 05 Eud 3 s die Schönhei milder schinen. Dieselben Pressen, welche die Liller Kriegszeitung mit greifen nicht in unserer Absicht liegt, dürften wir sehr dadurch 7 jänge und aus Zeppelinangst verdunkelter ihrer dem ersten Hunderttausend zustrebenden Auflage herstellt, erleichtert haben, daß wir die Bons der verschiedenen Städte und Nächte. i einer solchen Gelegenheit wurde er auf dem] wirft, auch das Klein⸗ und Großgeld für die Bevölkerung des] Arrondissements möglichst gemischt haben, was gleichzeitig eine

Ponts des Arts als Spion verhaftet. Die lyrischen No- kesetzten Gebietes in jeder gewünschten Summe auf den Sortier- ungeheure Erleichterung für den sranzösischen Handel und Wan⸗ tizen, die er mit goldenem Bleistift in sein saffianledergebun⸗ tisch. Es sind ganz einfache Blättchen Papier, auf der Vorder⸗ del im besetzten Gebiete bedeutet hat.

denes Notizbuch eingetragen, betrachtete 18 im⸗seite mit der Wertangabe, dem Stadtwappen und den Unter⸗ W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. nisvolle oben 115 feindliche e b schriften des Sachtler u des Bürgermeisters, auf der vielleicht einen Schädel wie ein Deutscher? flötete er die Rückseite mit einem guillochterten Muster und der Warnung vor Mitau, Uurlands Hauptstadt.

olizisten an, aber er mußte doch auf die Wache. Das pein⸗ Nachahnpungen verseßen Wie viel die Stadt ville wake steam Durch das kühne Vordringen der deutschen Heeres⸗ liche Vorkommnis hinderte ihn nicht, bei einem Bankett 5 8 1 155 i sich 2 macht im Nordwesten Rußlands it Mitau, 50 Haupt-. in der Sorbonne seiner Liebe für die Schwesternation erst] zösische Bevölkerung zur Annahme dieses Notgeldes bereit zeigt stadt Kurlands in da⸗ Licht des allgemeinen Interesses 5. 1 210 ue ist 7 m 15 Nen 5 weit es die deutschen Behörden als Zahlungs⸗ 5 3 5. 1. 11 1. N de eini reinein, i mittel gelten lassen. 0 utschordensländer at auch Mitau eine interessante sage es mit lauter Stimme und werde es immer Wer ein bißchen Kenntnis von der Geschichte des M ünzwesens bewegte Geschichte hinter sich. Es war zur Ordenszeit dank wiederholen es ist der Paladin der Freiheit der ganzen hat, dem ist es bekannt, daß fast alle großen Kriege der Vergangen⸗seiner Lage an der schiffbaren Aa eine lebhafte Handels⸗ Welt. Wer wird also morgen an Frankreichs Seite stehen heit eine Geldknappheit und als deren Folge die Herstellung von stadt Allein die Zerreißung des Ordensgebietes machte dem wenn nicht seine Schwester? Ja, seine Schwester wird an Notgeld mit sich gebracht haben. Man braucht nur an die bei ein Ende, indem die schwedische Regierung durch Versenkung Frankreichs Seite stehen, nicht allein um der Ehre des 1. Aeseallhen Nolllipben 5 8 roßer Steine im Fluß die Zufahrt zum Meere sperrte. eee ee rde e ee 1* oe g wee 1 8 5 baltischen Schilderungen bemerkt, die Lostrennung von Liv we r.. 25 an die Assignaten der großen Revolution innern, n die 1 ö erte Ur C 5 des Augusts gehörten, nicht allein, um das Meer der Jakobiner durch die Guillotine eng e geben 3 3 Nie- land Mitaus Vorteil. Der livländische Ordensmeister hatte Dogen zu beherrschen, dessen Besitz für sie notwendig ist, mals aber ist ein so kunterbuntes Durcheinander von Makulatur⸗ einen Teil des alten Ordenslandes unter dem Namen Her⸗ wie der Gürtel der Alpen. Nicht allein um dieser Dinge geld auf den Markt geworfen worden, wie jetzt im besetzten, Frank⸗ zogtum Kurland aus der Hand des Polenkönigs als Lehen willen, sondern um endlich zur inneren Einheit und Macht reich. In diesem Lande welches sich immer so viel auf seinen für sich davongetragen, nach dem Vorgange Albrechts von . zu gelangen. Das wird morgen der Fall sein, ich versichere 5. ee. Hohenzollern, der fünfzig Jahre vorher aus dem Untergange s Lach, ich habe in der Seele diese berauschenße Gewißheit! enden, der undegrenft gewesen ware, Putte er nicht sehr nad 5 Tee des Ae u 13 Diese Anhimmelung Frankreichs int u ächer⸗ liche Ursachen gehabt. Die französische Regierung hatte nämlich Den b 8 1 licher 5 iert, 1 ee eee wie auch nach dieser Richeing den Nrieg ehr sorgsckese erbeten neuen Herzogs und im Laufe der Zeit der 2175 Sch 99

5 1 Gleich inn des Krieges hatte sie durch die Hilfe der aufenthalt des zahlreichen Adels und der

CCCP Hantensten de n denen die abel der Bange de. Pee, fitteus Glan gott wor als der urge Mie e

112 3 8 ateinischen Bru⸗ des Credit Lyonnais 8 alles Geld aus den öslliben Gebiets- lands, Ernst Johann Biron eigentlich v. Büren von ö nnert sich der komödiantische Poet teilenevocuieren und nach Paris schaffen lassen Die Spare der dankbaren Kaiserin Anna von Rußland auf den Thron

noch des literarischen Sturms, ber sich in Parts erhob, als fassengutgaben wurden gesperrt, in Jer Art, daß ohne Rücksichn i r ee dee b der d he and Se f. e e a bee ee en Sg g e n lg des ee eee E g Spo r den nen, v 250 Franken für Familie a 5 f 3 War die Antwort Bestenfalls ein gut Wager Fpott Wein wurbe Die Panfen waren elke mer ode neniger 55 ene 3232 ͤͥͤ... 27 n, te ng am 4. eine onen N 7 N 1 b 2 kann es wagen, unsern französischen Parnaß zu me aufnahm, um das Bargeld alles nach Paris schaffen zu 15 San 5 1 und Fee jahre⸗ 5 62 1 1* önnen. 2 anger Ha no einmal a Her tn n ehen 4* e Dane wem ia mur Kin uten e woc sicg rata ber eiurliende Sieger nach einem burste Das Architekturbild Miteng bezeichnet Neihlen als nlucsse: die französische Im Grunde hat der Franzose einen Nachte die ersten Kontributionen Gpobesn eres on eh franzö⸗ eines der sonderbarsten. Wie alle Orte iu der osteuropäischen 1 alteingewurzelten Haß gegen den Italiener. Am deutlich⸗ siscken Gewohnheit, ziemlich viel Geld im Hause aufzubewahren, Ebene ist die Stadt weitläufig und die Mehrzahl der Ge⸗ 5 5 75 äußert sich 2 erglauben: Man soll nicht beim] sehr bald und allgemein die Schaffung von neuen, behelfsmäßigen bäude eingeschossig. Viel N 8 En ehliches Pflaster 5 Italiener ef t er braucht ungeborene Kälber, verendetes] Umlaufsmitteln nötig. Das geschah allgemein durch die Ausgabe und entsprechendes, massenhaft vorhandenes Fuhrwerk ver⸗

taltenerin hal den bösen Blick. An der ganzen] von Bonn ale enen 6 vollständigen den Hintergrund des Bildes, und auf diesem

Sid küste, vo i i f Ftali ohne einen allgemeinen Plan. 5 b i i 13 9 85. und Städte, bald die vereinigten Gemeinden eines Arrondisse⸗ denke man sich nun eine deutsche Residenz des achtzehnten in Marseille werden auf jede Weise bekämpft 55 ments und oft auch die Handelskammern, welche in Frankreich Jahrhunderts. Ein Schloß wie für den Sonnenkönig, die drückt, gelten als niedrige Kaste Wo französische Offtzi öffentlich rechtliche Körperschaften sind, die Bürgen, welche für zugehörigen Paläste des Adels im Stile der geit, aber statt uder Beamte reiche Mädchen aus Niz jehetratet 1 5 die Emission gutsagten. 1 8 in Steinen meist in Holz ausgeführt, das Ganze überragt sind die Ehen unglücklich; der eigene Wang nennt Frau 15 ich mcherholt feabse enplunden b b. De dc emen dam Aue de ee E Kinder eine sale race, eine schmutzige Rasse. Zeiten der alten deutschen Kleinstaaterei vor Einführung der ler 8 die sonst keine sichtbaren Zeichen hinter

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4 4 4 5 2 ldenwährung erinnerten. Man nahm das Geld gutgläubig in 4 f Zu diesem Rassenhaß gesellt sich neuerdings der Neid al t 8 ig vert J ber Hanesen aulsbie wirlschaftlähe Ertrag Dealiens ei kalte Leite e ee e ee Kirche und Schule.

Genua ist durch den Handel mit Deuts chland zu einem oder was er sonst gerade an Vorrat, hatte, gedruckt. Eine Rand⸗ Neunte ordentliche Landessynode.

mächtigen, reichen großen Hafen emporgeblüht. Es hat eben- seiste, wie sie für Todesanzeigen paßte, ein Bievermeier Blumen⸗ 5. Irm. Darmstadt, 5. Mai. so wie Neapel durch seine Bahnverbindung mit den Drei⸗ strauß in Holzschnitt, der einmal vor mehr als zwei Menschen⸗ Die neunte ordentliche hessische La undes synode bundländern und durch deren Handelshilfe Marseille ver⸗ altern einen Band tief empfundener Gedichte verziert haben tiochte, wurde gestern vormittag durch einen Gottesdienst in der Stadt⸗ 8 ängt. Turin und Mailand sind auf Kosten von Lyon groß wurden als Schutz gegen Nachdruck verwendet. Eine weitere Sicher⸗ kapelle eingeleitet, in dem Prälat Euler über Jes. 33.22 predigte * n. Dutzende solcher Tatsachen könnte man anführen heit gegen Falschmünzer sollten der Aufdruck des Stempels irgend Im Sitzungssaale des Landes sprtodalgebäudes eröffnete um D 2 den Haß und Neid der Fran osen nähren und di 5 dfeiner städti chen Behörde und die handschriftlichen Namenszüge] Uhr Sberkonsiswrialrat Dr. Nebel im Namen des Großherzogs süßlichen Betrachtungswei 5. romi* 55 er] einiger Beamten oder angesehener Bürger gewähren, So war das die Sitzung. Als Regierungs vertreter wohnte Ministerialrat Dr. 5 9 A 3 7 555 1705. 8 Liebeswer⸗ Geld fertig und wurde auch in der betreffenden Gemeinde felbst[ Weber den Verhandlungen bei. 5 Volk 1 7678 ee i 0 P. e 15 Seide gale e 755 1 8 1 415. b N Ansprache wies 1 5 darauf hin, 5 n. 0 in olitik⸗Dilet⸗J Scheinen in die eine halbe un entfernte Nachbargemeinde, die Evang. Landeski von hereingebrochenen tant noch so emphatisch darauf berufen, geht da auch gar nicht so verweigerte hier jedermann die Annahme Allmählich wuchs furchtbaren Ereignis in Anspruch genommen werde Es sei mit mit. Die breiten Massen in Italien haben für solche Rodo⸗ auf diese Weise in jeder Brieftasche eine Sammlung von sehr] Freuden festzustellen, daß durch die Einwirkung des Krieges das montaden ebensowenig Interesse wie für dienationalen versckiedenen, z. T. abenteuerlich-aussehenden Geldscheinen, die] Urchliche Leben des deutschen Volkes zu neuer Größe und hoher Aspirationen der Hetzpresse. d'Annunzio hält seine Rede kostspielig genug und von sehr zweifelhaftem Sammelwerte war.] Blüte geführt werde. Mit vollem Gottvertrauen und großer 1 in Outarto weder für das französische noch für das italie⸗ Diese Wirrnis, unter der alle, unsere Soldaten wie die Ein⸗ Ergebung nehme man auch die schweren Verluste hin. Unsere nische Volk, sondern nur für seine literarischen, un liti⸗ wohner, die einheimischen wie die deutschen Behörden zu leiden] Krieger besuchten mit Eifer die Gottesdienste und sängen mit schen Gläubigen und für die garibaldisti ali, ali politi- begannen, konnte schließlich nicht weiter gehen und bedurfte eines] Gottvertrauen das Lutherlied ihre Erfolge seien denn auch in Partei g er klei garibaldistisch⸗nationalistischen] helfenden Eingriffes. 83 g J der Geschichte ohne Beispiel. Auch in den Werken der Barm⸗ Par! 17 1 n. eine Poet und Gernegroß wird nicht Es wurde daher von unserer Seite, nachdem schon aus eicenen herzigleit habe die Landeskirche einen neuen Aufschwung zu ver⸗ gefährlich werden. Entschluß sich einige große Städte, die in natürlichen Beziehungen] zeichnen. Der diesmaligen Tagung liege kein großes Programm Rom, 4. Mai.(B27. Nichtamttli 5 g stehen, wie Lille, Tourcoing und Roubaix, zusammengefunden] zugrunde, da man dem Vorgehen anderer deutscher Körperschaften ei aht 5 9 91 amtlich) Die Nachricht von] hatten, darauf hingewirkt, daß die Gutscheine der kleinen Ge- entsprechend mur die notwendigsten Angelegenheiten erledigen, die 8 4 Ga kibaldifei 9 l N 11 5 und der Minister] meinden zurückgezogen wurden und müglichst die Arrondissements übrigen Fragen aber zurückstellen wolle. Mit dem Wunsche, daß Aitungen* 8 ruh Werne wird von den hiesigen ments als Bürgen für die Bons auftgaken. g Gott unser Vaterland, sowie die Evang., Landeskirche schüßen 2 Parteisch 2 als 9 u. Sie erblicken je nach Eine weitere Hilse von unserer Seite bestand in der Verord⸗ möge, erklärte der Redner im Namen des Großherzogs die Synode Pa* attierung als In 75 utionalisten oder Neutralisten nung, daß die Bons aus fünf Arrondissements überall in Zahlung] für eröffnet. Er teilte dann mit, daß die Verspätung der mg 1. 4 5 5 75 72 1+. telbar R Verwicke⸗[ genommen werden müssen, und daß derjenige, welcher sie ablehnt,] durch ihn selbst infolge vermehrter Arbeit und kurzen kseins FFF ͤ ²] j /// 8 e 1 Absage der Re- Ferner wurde angedroht, daß wir, ie Bevölkerung sich wei⸗ n haben. K 8 keine entscheidende Bedeutung beigemessen wissen und veref gern sollte, das Papiergeld ihrer eignen Behörden anzunehmen, Nach verschiedenen geschäftlichen Mitteilungen und Feststellung, N 3 ruhiges Zuwarten gegenüber den künftigen Beschlüssen auch wir keines mehr für militärische Kassen annehmen würden.] der Anwesenheitsliste erfolgte die Vereidigung der neu in die 2 znahmen der Regierung, die mit allen Mächten in sehr Hierbei ist aber anzumerken, daß die Bevölkerung sich nur gegen Synode eingetretenen Mitglieder. g * lebhaften diplomatischen Verhandlungen stehe. 1 055 1 2 9 1 N 1 Zum ter r 5 999 79 5 N 185 8 Berlin, 5. Mai. Unter der UeberschriftItali Weographie i anntlich nie die starke te der Franzosen ge⸗[Wimmenauer Gießen. estimmt, der die Synodalen Dekan Entscheidung geht derVossischen. 288 8 der] wesen, und so haben wir die Beobachtu gemacht, daß man in] Jaudt und Bürgermeister Krapp zu Schriftführern ernannte, 62 8 5 i ein] Lille, Valenziennes und dem benachbarten Gebiete dem Gelde von] worauf die Wahl von fünf Wahlprüfungsabteilungen vorgenommen 5 rahtbericht zu, in welchem es heißt: Man habe schon am 3. d. M.] St. Quentin mit Mifßwertrauen begegnete, nur aus dem einen] wurde. Diese Abteilungen traten sofort zusammen und erstatteten 9 8 in römischen Regierungskreisen von den] Grunde, weil St. Quentin N 9 1. ee 1 Wei Pause 2 A 8 1 deutsch⸗öste ich i Er f dent der Bevölkerung nur wenig bekannt ist. Dagegen hatte man von Donn eiff, Wagner, Wahl Schlitz und! ayer münd: K eich 5 e 7 9 75 15 51 W Anfang an zu dem Gelde der eigenen Behörden volles Vertrauen, lichen Bericht. Den Anträgen, entsprechend wurden sämtliche nm wahrscheinlich hätte die Na richt von] ja, man zog es dem deutschen Metallgelde vor. Als nicht lange nach] Wahlen bis auf die zweier Dekanate, deren Prüfung noch nicht deem bsterreichischen Kriegsschauplatz den Ministerratsbeschluß vom] der Beseßung des französischen Nordens durch uns in Neubau abgeschlossen ist, für gültig erklärt. 5 l Im Augenblick hätten auch die militärischen Kreise,] bekannt gemacht wurde, daß wir deutsches Geld gegen Stadtscheine Bei der dann vorgenommenen Wahl des ersteu Br äsiden⸗ gegen den Krieg seien, die Oberhand, aber der umtauschen wollten, vereinnahmten wir in wenigen Tagen über][ten sielen auf den bisherigen Vizepräsidenten Pfarrer Dingel l ce Gi ben mt an Macht und unter Be- 200 900 Mk., davon über 3000 Mk. in deutschem Golde. Damals de. Darmstadt 50 Stimmen, auf Wahl. Schlitz 2, auf Jaudt zösische Einfluß arbeite mit aller 3 und unter Be- glaubten die Leute hier noch, daß die Russen im Anmarsche auf und Dornseiffese eine Stimme, außerdem wurde ein weißer 0 Lügen. g Berlin seien und daß selbst das Gold des in Kürze von England Zettel abgegeben Pfarrer Dingeldehy nahm die auf ihn ge⸗ völlig zerschmetterten Deutschen Reiches keinen Wert mehr habe. fallene Wahl mit Dank an, wobei er an den bisherigen langiähri⸗

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