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in allen Lokalen und au aller aber, die mit ihrer Land
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uterschied ein„der ilsenahme von Armen und Beinen rsehnten Papier führte. Kurz danach flatterten äuserfronten entlang die Fahnen, frohe Menschen 0 die neue Kunde zu, und Karpathen, Dunajec, Hi urg und Mackensen beherrschten restlos das Gespräch 1 Straßenecken. Die Franzosen andsturmbegleitung von der Arbeit lamen, machten bedenkliche Gesichter, als ihnen allenthalben die schwarz⸗weiß roten Tücher entgegenwehten. Sie sahen sich an und schwiegen. Daß) die Stimmung auch heute noch anhält, dafür sorgten u. a. die Schulleitungen, die der
illigten Ansicht waren, daß die Siegesbotschaft einen 0 en Tag rechtfertige. Mögen dem ersten dieser Art im neuen Schuljahr noch zahlreiche weitere folgen.
Amtliche Personal nachrichten. Der Groß- hee r zog hat am 1. Mai d. J. den Direktor der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Heppenheim Geheimen Medizinalrat Dr. Ehrhard Bieberbach auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner 1 treuen und ersprießlichen Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, den Direktor der Landes- Heil- und Pflege anstalt„ hilippshospital“ Medizinalrat Professor Dr. Adolf Dannemann zum Direktor der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Heppenheim und den Oberarzt an der Landes⸗Heil⸗ und Pflege⸗ anstalt„Philippshospital“ Medizinalrat Dr. Hermann Schnei⸗ der zum Direktor dieser Anstalt, beide mit Wirkung vom 10. Mai dieses Jahres an, ernannt.— Uebertragen wurde am 29. April dieses Jahres der Schulamtsaspirantin Auna Zimmermann aus. Mainz eine* an der Volksschule zu Hechtsheim, Kreis Mainz.— Der Großherzog hat am 14. April d. J. den
fsvorsteher Friedrich Lofink zu Staudernheim auf sein Nachsuchen vom 1. Mai 1915 an in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone verliehen.— Am 0. April d. J. wurde der Steuerausscher Wilhelm Wetzstein zu Gießen zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Schotten ernannt.— Am 30. April d. J. wurde der Großh. Steueraufseher Christian Bau sch zu Mainz vom Tage seines Dienstantritts an zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Fürth ernannt.
Die Allgemeine hessische Beamten⸗Sterbe⸗ kasse zu Darmstadt hielt am Sonntag den 2. Mai. im„Kaisersaal“ 8 zu Darmstadt ihre 13. Mit⸗ gliederversammlung ab. Der bisherige Vorstand, be⸗ stehend aus den Herren: Geh. Oberbaurat Im roth, 1. Vor⸗ sitzender, Geh. Justizrat Dr. Lahr, 2. Vorsitzender, sowie die
den de
Beisi Rechnungsrat Bergauer⸗Darmstadt, Kreisstraßen⸗ meister Braun- Alsfeld, Aktuar Göbel ⸗ Offenbach, Förster Klippstein⸗Darmstadt, Kreisamtsbureauvorsteher S chnei⸗
der⸗ Heppenheim und Stadtrechner Vogel⸗Mainz wurden ein⸗ stimmig wiedergewählt.— Der Jahresbericht, die Jahres- . und die Bilaus fanden die Genehmigung der Versamm⸗ lung. Als Ort der nächsten Mitgliederversammlung wurde Offen⸗ bach bestimmt.— Dem Jahresberichte entnehmen wir folgendes: Im Geschäftsjahr 1914 sind der Kasse beigetreten 54 Männer und 10 Frauen, zusammen 64 Personen. Gestorben sind 30 Personen, deren Hinterbliebenen das versicherte Sterbegeld mit zusammen 17 562,36 Mark ausbezahlt worden ist. Die rechnungsmäßige Sterblichkeit betrug 41,874 Personen, es wurde sonach ein Sterb⸗ lichkeitsgewinn von 28,36 Prozent erzielt. Die Sicherheitsreserve, der wiederum 1500 Mark zugeführt wurde, beträgt 23 500 Mark: die Prämienreserve 191 396,96 Ende 1914 betrug 2209 Personen mit einem Gesamtversicherungs⸗ kapital von 1 484 896,14 Mark. Nach Rückstellung aller Re⸗ serven ergab die Bilanz einen Ueberschuß von 11 851,39 Mf., do daß die Gewinnreserve zu Ende 1914 beträgt 49 798,44 Mk. Die für das 1914 zur Verteilung kommende Dividende wurde auf 35 Prozent der Prämie festgesetzt.— Für die im Kriege gefallenen Mitglieder kann satzungsgemäß nicht das volle versicherte Sterbegeld, sondern nur die betreffende Prämienreserve ausbezahlt werden. Auf Antrag des Vorstandes beschloß aber die Mitgliederversammlung, nach Friedensschluß des gegenwärtigen Krieges— wenn sich das Gesamtergehnis übersehen laßt— eine Erhöhung dieser Sterbegelder bis zur Höchstleistung zu Lasten der halben reserve eintreten zu lassen. Neutrale Postverwaltungen als Geschmacks⸗ bildner. Folgende im Interesse der Kultur nur zu begrüßenden
r haben die Postverwaltungen von Luxembu rg und der Schweiz getroffen. In diesen Ländern werden alle Postsendun als unzulässig behandelt, die äußerlich irgen sich auf den Kriegszustand beziehenden Darstellungen,
Zeichen oder Bemerkungen beschimpfenden, beleid tigen den oder unsittlichen Inhalts tragen, sowie alle Vostkarten oder anderen unverschlossenen Sendungen, bei denen wahrgenommen
wird, daß der Inhalt für Angehörige eines der kriegführenden
Länder beschimpfender Natur ist. Die schweizerische Postverwaltung hat darauf hingewiesen, daß sie dazu u. a. auch Sendungen rechnet, die! Aufdrucke, Klebezettel, Stempelabdrücke oder handschristliche Zusätze mit den Worten„Gott strafe England“ aufweisen. Für die Auflieserer von Postsendungen nach dem neutralen Aus“ land empfiehlt es sich daher zu ihrem eigenen Vorteil, solche An⸗ gaben bei den Sendungen zu unterlassen.
Starkenburg und Rheinhessen.
Mainz, 2. Mai. Der Personenverkehr auf den Rheindampfern der Köln— Düsseldorfer Linie nahm am Sam. Anfang, doch setzte der Verkehr erst ann Sonnt etwas lebhafter ein. Das heute um 10 Uhr vormittags hier na Köln abgehende Eilboot(Salondampfer) war von nahezu hundert Personen besetzt. Vorerst verkehren bis zum 15. Mai, wo der regel⸗ mäßige Sommerfahrplan eingeführt wird, nur fünf Boote 2 Mainz und Köln resp. Koblenz. Davon ist eine Fahrt nur fü
Hierdurch beehre ich mich, meiner ge- ehrten Kundschaft mitzuteilen, daß ich
lern Dushhändder Devin sehneide-
mit der Geschäftsführung meiner Firma betraut habe
Frith ellezier Mu, I. Pa. Jugust Preez
Universitäts-Buchhandlung
alten
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der Presse
Mark. Der Mitgliederbestand zu] heim
Zweigverein vom Roten Krenz Haupt⸗Versammlung
2 Mittwoch, den 19. Mai, nachmittags 6 Ubr, im
1 2 Geschäftszimmer des Zweigvereins in der Klinik. Liebiastraße, stattsinden, wozu die Vereins
mitglieder hiermit ergebenst eingeladen werden.
a r rd e 338 über die Tätigkeit des Zweigvereins 21—— für 19ʃ4 3. Beschlu
oder einze 4. Vorstandswahl. „ 3. Mat 1915.
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eiertage und eine nur für Werktage
N 95 t vier vorgesehen. Der
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der Militärbehörden gestellt. Hessen-Nassau.
„ h. Frankfurt a. M., 3. Mai. Ein der Stadt gestistetes örn erdenkmal wird demnächst auf der Körnerwiese ent- hüllt. Das Denkmal, eine prächtige Arbeit des hiesigen Bild- hauers Stock, slellt einen Jüngling dar, der, die Hand aufs Schwert
gestützt, unerschrocken ins Weite schaut, ein Sinnbild deutscher Kraft und Wehrhastigkeit.
Berg ⸗ ist der ontrolle seitens
Vermischtes. Ein japanischer Dampfer gesunken. London, 3. Mai.(W. T. B. Nichtamtlich.) Meldung der Lloyds-Agentur: Der japanische Dampfer„Fuki Maru“ sank an der Wesiküste von Korea. Dreißig Mann werden vermißt. *
* Maikäfergesellschafte n. Daß die Berliner Garde— füsiliere den Namen„Maikäfer“ führen, ist bekannt, und diese Bezeichnung ist so populär, daß die in der Nähe ihrer Kaserne befindliche Station der Untergrundbahn„Bahnhof Maikäfer“ ge nannt worden ist. Aber auch andere und für das Kulturleben Ber- lins und ganz Deutschlands nicht unwichtige Vereinigungen haben den Namen von den Maikäfern hergenommen. Aus einem Briefe, den Clemens Brentano 1816 an Ringeis geschrieben hat, ersalren wir, daß er der Gesellschaft der Maikäfer angehörte, die sich im Sommer im Thonyschen Kaffeehause im Tiergarten, des Winters aber bei dem Restaurateur Mai an der Schloßfreiheit zu ver⸗ sammeln pflegte. Es zählten zu diesen Maikäfern u. a. die Grafen Stollberg, Voß, Stosch, die Brüder von Gerlach, die Herren v. Thadden und v. Rappard, und man beschäftigte sich unter ihnen eifrig mit patriotisch-christlich-romantischer Poesie und Hallerschem Staatsrecht. Ein ganz anderer Geist herrschte in der Leipziger Gesellschaft der Maikäfer, deren Mittelunkt der freigesinnte Ver⸗ 1 Georg Wigand war. In seinem Hause war ihr Sitz, und die besten Elemente des Leipziger Bürgertums, Juristen, Buchhändler und Kaufleute, Schriftsteller und Hochschullehrer gehörten zu ihr. Sie ließ eine„Chronika“ drucken und gab aus den Beiträgen ihrer Mitglieder auch die vielgelesenen„Musenklänge aus Deutsch— lands Leierkasten“ heraus.
Märkte.
4, Frankfurt a. M., 4. Mai. Heu- und Stroh warkt. Man notierte: ven 4,705, 0 Mk. Stroh(Kornlangstroh) 0.00 bis (00 Mk., Wirrsiroh 0/0—0,00 Mark. Alles je 50 Kilo. Ge⸗ schäst langsam. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Hanau und Dieburg.
ch. Nieder⸗Ingelheim, 3. Mai. Bezahlt wurden auf dem heutigen Markte für den Zentner Spargel 1. Sorte 50 bis 55 Mk., 2. Sorte 23—30 Ml.
ch. Heidesheim, 3. Mai. Der Zentner Spargel 1. Sorte erbrachte auf dem heutigen Markte 45 50 Mk., 2. Sorte 20 bis 25 Ml.
Standesamts nachrichten.
5 Butzbach.
Aufgebote: April 14. Postassistent Theodor Moog in Darmstadt, Wenkstr. 54, mit Emma Roth, ohne Beruf, in Gries⸗ heim, Kreis Darmstadt.— 22. Metzger Otto Hermann Betzler in Mainz mit Eva Katharina Binnefeld, Arbeiterin, in Bretzen⸗
Eheschließungen: April 29. Automobilschlosser und Oberheizer auf„S. M. Torpedohool S. 35“ aus Seibersbach, Kreis Kreuznach, mit Anna Maria Geiß, Köchin, in Butzbach.
Geborene: April 20. Tem Gartner Heinrich Heller ein Sohn, Otto.— 27. Dem Taglöhner Peter Glaum eine Tochter, Frieda Paula a 8
Nidda.
Geborene: April 22. Dem Bierfahrer Otto Heikmann ein Sohn, Karl.. 5 a g
Sterbefälle: April 25. Katharine Bingel, geb. Kaiser,
82 Jahre alt. Friedberg.
Aufgebote: April 22. Karl Heinrich Altvater, Metall- dreher, mit Thekla Fahr, beide in Frankfurt a. M.
Geborene: April 23. Dem Schriftsetzer Karl Friedrich Bauer eine Tochter, Katharina Maria.— 25. Dem Lokomotiv⸗ führer Friedrich Heinrich Wilhelm Gerloff ein Sohn, Wilhelm.
Sterbefälle: April 28. Wilhelm Rumpf, Rentner, 85 Jahre alt. 1
Im Felde gefallen: Dezember 16. Heinrich Opper, Sergeant, 23 Jahre alt.— 20. Wilhelm Heinzmann, Wehrmann, Elektromonteur, 31 Jahre alt.— 31. Gustav Friedrich Zimmer- mann, Musketier, Weißbinder, 23 Jahre alt.— März 1. Friedrich Merz, Feldwebel und Offizierstellvertreter, 28 Jahre alt.
Hungen. Geborene: April 28. Dem Eisenbahnschaffner Karl Lind
eine Tochter, Hedwig. 2—
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Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. 8 Das Hochdruckgebiet, das heute über Ostdeutschland, der Osisee und Südskandinavien lagert, zieht ostwärts ab. Auf seiner Rück- seite wird bereits morgen eine von Westen heranziehende Depression unser Wetter beeinflussen, so daß wir für morgen Trüdung und Niederschläge zu erwarten haben werden. Metteraus in Hessen am Mittwoch, den 5. Mai 1915: Meist bedeckt, zeitweise Niederschläge, kützl, südwestliche Winde.
ordnung:
ung über Antruge des Vorstandes
2
1
.
8
Der deutsche Vormarsch in Kurland.
. 0 27 8 5
. Petersburg, J. Mai. Bis zum 30. April haben die russi⸗ schen offiziellen Berichte den deutschen Vormarsch in Kurland über⸗ haupt nicht erwähnt und dann als volllommen nebensächliches Er⸗ 5
eignis behandelt und behauptet, daß die Deutschen erst bis zu dem Flusse Dulissa gekommen seien. In dem letzten Bericht wird zu gegeben, daß die deutschen„Vortruppen“ ziemlich tief in das süd⸗ liche Kurland vordringen. Die Nachricht hat in Petersburg großes Aufsehen erregt. Die gutachtenden Militärkritiler der großen Presse meinen, daß der deutsche Vorstoß offenbar die Ero bee
rung Rigas zum Ziele habe, und stellen Riga als einen un⸗ Blatt„Wetschernasa
wichtigen, strategischen Punkt hin. Das Wremia“ ist ungefähr der gleichen Ausicht. 5
Kopenhagen, 4. Mai. artikel den deutschen Vorstoß einen neuen genialen Plan
Hindenburgs, der vielleicht den großartigsten Vorstoß auf
Petersburg bedeute. Hindenburg handele ungewöhnlich schnell. Nach den bisherigen Meldungen seien die Deutschen bereits vor den Tauren Rigas.— Nach einer Petersburger Meldung der
„Politiken“ nennt in einem Leit⸗
„Politiken“ wird in Petersburg der Stillstand der russischen
Karpathenoffensive und die Offensive der Verbündeten auf der 5
ganzen Front zugegeben. Die Russen treffen Gegenmaßregeln.
Haag, 4. Mai.„Daily Chronicle“ meldet aus Peters⸗
burg: Von Riga wird Kavallerie gegen Libau 1 geworfen, in dessen Umgebung zahlreiche deutsche Pa⸗
trouislen festgestellt worden sind. Feindliche Tor pe do⸗
boote erschienen in der Bucht von Riga und waren auch 12
meiter nördlich zu sehen.
Die Torpedierung des„Gulflight“. Rotterdam, 4. Dampfers„Gulflight“ werden noch folgende Einzel⸗ heiten gemeldet: Der Dampfer, der von Port Arthur in Texas lam, wurde 15 Meilen von den Szillyinseln entfernt von zwei Patrouillenschiffen aufgefunden. Er war von einem deutschen Unterseeboot, das im Nebel verschwunden wax, torpediert worden.„Gulflight“, der mit einer Ladung
Oel auf dem Wege nach Rouen war, wurde nach einem naheliegenden Hafen eingeschleppt. Der Kapitän war infolge
0
eines Rervenchoks gestorben. Zwei Mann von der Besatzung, die ins Meer gesprungen waren, sind ertrunken.
Von den Dardanellen.
Mai. Ueber die Torpedierung des
4
8
1 Athen, 4. Mai. Durch hier soeben eingetroffene tür⸗
kische Nachrichten wird die offizielle Meldung bestätigt, daß die asiatische Wüste der Türkei nunmehr gänzlich von den Franzosen gesäubert ist.
Das Erwachen des Islam.
1
Konstantinopel, 4. Mai. Der arabischen Zeitung„EI. 4
Muifid“ zufolge ist die westliche Küste von Marakesch von den dortigen mohamedanischen Stämmen besetzt worden. Die Aruber
hätten sämtliche Franzosen entfernt. Der Zeitung„El Mukteils“
zusolge haben 10 000 Afghanische Mohamedaner des Stammes 5 1 Grenze Fr ten. glische Truppen, die die Afe wollten. erreichten ihr Ziel uicht. Dagegen wurden zwei englische— menter, die bei Westoistan die afganische Grenze zu versuchten, von den Afghanen volftommen vernichtet. Ein Londoner Brief. 2
Notterdam, 4. Mui. Aus einem Londoner Brief ent
5
3
4
7
aberschrelterr *
mimmt der Korrespondent der„Deutschen Tageszeitung“ folgendes: 1
Noch zu keinem Zeitpunkt des Krieges war in der englischen Haupt stadt die Spannung so gruß wir jetzt. Zunächst richte von den Schlachtfeldern in den letzten Tagen
sehr kurz, doch wußte man nach den großen Truppentransporten 11 f
die mit größter Eile durchgeführt worden waren. daß sich etw für die Engländer Unangenehmes zugetragen haben müsse. Bald sickerte auch die Nuchricht von einer schweren Niederlage n
länder an der Yser durch. und was die amtlichen Berichte nicht mitteilen wollten, das ersah man aus der großen Masse der zu⸗
rückkehrenden Schwer verwundeten. Bisher herrschte im allgemeinen
eine zuversichtliche Stimmung. Jetzt fragt einer den anderen, was und wie er über die Lage denke. Und die trübe und gedrückte Stimmung noch um einige Grade zu verschärfen, kam heute
morgen, am 24. April, die amtliche Mitteilung, daß der Verkehr
mit Holland völlig eingestellt sei, gerade noch zur rechten Zeit. Geschäftsreisende, die Reisen nach Amsterdam vorhatten, sahen sich infolgedessen auf englischem Boden auf einmal gefangen, denn als
Gefangener wird jetzt gier jeder Ausländer betrachtet, selbst wenn alle seine Papiere in Ordnung sind. Wie man über die— Angriffe auf die Dardanellen unter der englischen Bevöl⸗
kerung denkt, das haben einige Zeitungen in ihren Leitartikeln
verraten, wo man von der Dardanellendummheit sprach. In einer Zeitung hieß es u. a.: Sind wir wirklich Insulaner ge⸗ worden, Insulaner, die von den Ereignissen auf dem Festlande nichts zu hören bekommen und die neugierig nach dem ö laufen, um zu sehen, ob sich nicht zufällig ein Schiff in ere Gewässer verirrt, das uns Grüße von drüben bringen könnte?
2 rande 5 8
Aber auch das wird ein Ende nehmen, denn unser Infulaner⸗ i leben soll nur bis zum 3. Mai dauern. 3 ———y—
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Drucksachen aller Art
hotert in jeder gewonschten Ausstattung preiswert%, 2 Brühlsche Universitäts-Druckerel. Schulstr. 7 5 r a 1
Deutsches Erzeugnis!
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Mitglieder
Der Vorsitzende: lener.
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N 5 75 1 Stollwerck,, Gold Schokolade ¶ Kakao. Pulver 2 dasein Taseichen plätschen 125 280 500 et. Pafete 5 1
wie selten zuvor, wurde der große Nähr- und Uräftigungs 0 f
wert von Ratao und Schokolade von unseren Truppen im* Felde anerkannt! 2691 K
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Deutsches Erzeugnis! 4
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m. a. d.
weiterführe. 0249 re er de 5 San n—————
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