schon. Ihr
stalt an⸗ 1 Wäscherei an. Sackr Material zum Bau der Schützengräben mit einigen Dutzenden
Schließlich besichtigte ich noch eine Divisionsschlächterei, in der täglich 35—40 Stücke Rind geschlagen, teils zum sofortigen Bedarf in den Schützengräben und teils zur Dauerware ausgeschlachtet werden. Hier gewinnt man aus dem Blinddarme der Rinder neuer⸗
ings auch die früher aus Argentinien bezogenen, für unsere Luft⸗ schiffahrt wichtigen Goldschlägerhäute. Nebenbei ist ein Divisions⸗ Proviantdepot eingerichtet. Trotzdem die Bahn bis hierher regel⸗ mäßig verkehrt, sind da Vorräte an Mehl, Hülsenfrüchten, Biskuit, Schinken, Speck, Käse, Wurst, Konserven und Zitronensäure auf⸗ gestapelt, welche für viele Monate ausreichen würden. Ganze
chuppen voller Zigarren und Tabak zeigen, daß unsere Soldaten auch an den im Schützengraben und auf Nachtwachen begehrtesten Genußmittel keinen Mangel leiden. Jeder Mann bekommt täglich 30 Gramm Rauchtabak, zwei Zigarren und nach Bedarf Schnupf⸗ tabal. Doch ist nach letzterem wenig Nachfrage. Auf einer Kiste mit Frinkonserven sah ich den Ausschmitt aus einer englischen Zeitung aufgeklebt:„Große Hungersnot in Deutschland. Das Volk erstürmt die Mehlhandlungen.“
Ales das habe ich in der Feuerlinie gesehen, großenteils in Gebieten, deren Besitz sich die Engländer seit dem riffe bei Neuve Chapelle zusprechen, um ihren Mißerfolg zu verschleiern. Ganz unvermerkt führen diese Einrichtungen, die ich hier nicht ganz in der genauen Reihenfolge angegeben habe, bis in die vor⸗ dersten Stellungen.
Und dort wirkt mitten im Feuer die Feldpost ihres Amtes. Man kann sich kaum etwas Großartigeres vorstellen, als eine Feld⸗ postverteilung im Schrapnellfeuer, wie ich sie mit angesehen habe. Bis nach Berlin hin bekommen hier die Leute an der äußersten Front in scchs bis sieben Tagen Antwort auf ihre Briefe und Feldpostlarten. Mitten im Kugelregen, im Angesichte des ständig drohenden Todes, dem sie so tapfer trotzen, um Deutschland den endlichen großen Sieg zu gewinnen, erhalten unsere Feldgrauen die Grüße und Gaben aus der Heimat, die immer erneuerte Ge⸗ wißheit, daß das Vaterland ihnen ihre Tapferkeit dankt Den mutigen Feldpostbeamten, die zwischen dem Elternhause und dem kämpfenden Sohne im Schützengraben todes verachtend die ständige
innige Verbindung aufrechterhalten, wird ein Lorbeerreis in der!
endlich errungenen Siegeskrone des Deutschen Reiches gebühren, und wahrlich kein kleines!
W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter.
was das Volk in Frankreich sagt.
Die interessanten Erlebnisse und Beobachtungen des Schwei⸗ zers G. D. Zimmerli auf seinen Reisen durch Frankreich und Deutschland während des Krieges, die bereits vielfache Aufmerk⸗ samkeit gefunden haben, erscheinen demnächst in erweiterter und 8. einem geschlossenen Kulturbild abgerundeter Darstellung im
erlage von Karl Curtius in Berlin. Dieser scharssichtige Beur⸗ teiler, dem sich aus seiner Erzählung von selbst ein so packendes und wahres Gegenbild zwischen französischen und deutschen Ver⸗ hältnissen formt, hat damit ein wichtiges Dokument der Zeit⸗ psychologie gegeben, zumal er mit den Stimmungen in allen Schichten der Gesellschaft sich vertraut zu machen wußte. So zeigt er in einem besonders bedeutsamen Kapitel seiner Pariser Schilderungen„Was das Volk sagt“:„In der Nähe meines Ho⸗ tels ist eine kleine Kneipe, in der ich dann und waun einen Kognak trank. Es verkehren dort mancherlei Leutchen aus ein⸗ fachen Kreisen. Ich habe immer gern den harmlosen Reden dieser Kreise und den Erzählungen ihrer kleineren und größeren All⸗
en hörte man davon, daß in den Massen des eimsachen
eine bedenkliche Erbitterung gegen die Regierung sich mehr
und mehr aufspeichert. Eines Abends sah ich, wie die Wirtin
allerlei Sachen, die Soldat gebrauchen kann, Ich F
3 zu:
ff de, de ue ae ve fen
n einen Sohn verloren hätte, daß sie aber von seinem
erst zwei Monate später Kenntnis erhalten habe. Sie hätte noch zwei Monate lang Briese und Palbete an die Front geschickt, aber nichts sei zurückgekommen. Endlich habe man ihr mitgeteilt, daß der Sohn als vermißt gelte und ein Bekannter habe ihr die Sicherheit von seinem Tode verschafft Es fei doch erhört, fügte sie hinzu, daß diese Regierung nicht einmal geordnete Verlust⸗ listen herausgebe. Si hätte gehört, daß das in Deutschland viek geordneter sei. Ich bestätigte ihr, daß ich in der Schweiz deutsche
erlustlisten gesehen hätte und daß sie sehr pünktlich erscheinen. In Frankreich erscheinen bis heute noch keine regelmäßigen
—
Verlustlisten, und das Blatt Paris⸗Midi macht sich geradezu ein] H
Gewerbe daraus, Verlustlisten von Namen zu veröffentlichen, die dem Blatte auf privatem Wege zukommen.„Wir wollen wissen, wo 8* 1 7* 5 88 5 8 wegen erfahren, ie gefallen r gefangen 1 egie⸗ rung wagt es nicht, die Wahrheit zu sacße Die Verlusste 25 viel größer als die Regierung vorgibt! s ganze Laud liegt voll Verwundeter.“ 5
Solche Aussprüche hörte ich oft genug und in allen möglichen Aenderungen des Tonfalls. Und es stimmte zu anderen Beobach⸗ tungen, die man machen konnte. Unendlich viele Frauen sah man in Schwarz gehen, oder sie trugen wenigstens, wie das im ein⸗ fachen Volke üblich ist. ein schwarzes Kopftuch. Viele Hotels,
in Paris großen Zuspruchs. Dichter, Tonsetzer und Rezitator in einer Person, ziehen sie von Straße zu Straße, die belebten Boule⸗ vards nicht meidend, und tragen patriotische und Kriegslieder rüh⸗ renden oder auch komischen Inhalts vor. Eine Gitarre oder eine Geige, in der Regel mehr mit Leidenschaft als mit„Sachkenntnis“ bearbeitet, bilden die Begleitung, d. h. mehr den Vorwand ftr die nicht immer hervorragenden Stimmkünste des Vortragenden. Die meisten dieser Straßensänger sind nämlich nicht Sänger von Beruf, sondern Handwerker, Arbeiter oder kleine Kaufleute, die infolge des Krieges in Not geraten sind. Auch die weiblichen Bänkelsänger, die allerdings nicht so zahlreich sind, haben meist schon einen Beruf verfehlt während die männlichen Straßen sänger, wenn sie nicht gerade singen, sich ganz bürgerlich geben. sind die Bänkelsängerinnen schon von weitem denntlich durch die kokette Haarschleife in den Farben der Trikolore und durch die Flaggen, die sie sich vor die Brust gesteckt haben. Kuum ist der Gesang verklungen, so bieten sie schon der noch ergriffen schweigen⸗ den Menge den Text ihrer für 10 Centimes an, wobei sie allerlei Tricks anwenden, um das Pacblikum zu ausgiebigem Kaufe zu veranlassen, sei es, daß die(dem Sänger mur zu gut be⸗ kannte)„Stimme aus dem Publikirn“ sich möglichst rasch und auffällig bemerkbar macht. um, wie sie sagt, auch noch ein Exemplar zu erhalten. oder duß sie nach einem patriotischen Liede ern Ooch auf den Präsidenten, den Zaren oder andere„hohe Verbündete ausbringt und das Publikum auffordert, so patriotische Unter⸗
i vecht berührt Neuper de Nabng Peil
egeistert mitsingt. . Aicher; die„Marseillaise des Toten“, dessen Seele noch zu den Fahnen eilt und dessen Blut das Rot der Triko⸗ lore frisch 5—. soll, wird vom Publikum besonders gern
hört. Der rül e und beliebteste Sang ist aber der„Knaben⸗ tod“, worin der Oypfertod eines 7jährigen Knaben beschrieben
Linen
Im felde
crwarten unsere Angehörigen den regelmäßigen eingang des heimat⸗ blattes. um eine Unterbrechung in der Zustellung zu vermeiden, wolle man
len feldpost/ Bezug
des Gießener Anzeigers für monat mai 5
schon jetzt erneuern
Alle Postãmter nehmen dic Bestellung entgegen. der monatliche Bezug be⸗ tragt Mk. 1.07 einschließlich der Um⸗ schlag⸗ Gebühr. Außerdem vermittelt die Bestellungen wie bisher auch die
Geschäftsstelle des Git ßener Anzeigers
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insbesondere solche der vornehmeren Viertel, waren in aller Stille in Spitäler umgewandelt, allerdings, ohne die Abzeichen öffentlich zu tragen. ans porte sah man eigentlich in Paris nie. Das wäre für die zartbesaitete Pariser Bevölkerung ein zu peinlicher Anblick gewesen. Aber gerade diese Heimlichtuerei ließ die Befürchtungen im Volk erst recht bedenklich werden. In den Kreisen der Arbeiter der linden Parteien spruch man sich viel offener aus. Das„Fusilez Caillaux“, das bei Ausbruch des Krieges eine Art Schlagwort war und das man auf vielen Plakaten mit Blei geschrieben noch immer sehen konnte, war in diesen Kreisen verschwunden. Dort erörterte man immer wieder das Thema Jaurés.„Warum mußte Jaurés sterben? Die Kugel, die ihn traf, ist nicht zufällig geflogen, er war den Herren da ohen unbequem. Hat Jaurés nicht die Erklärung abgegeben: Wir Sozialisten halten uns an den französisch⸗russischen Bündnisvertrag nicht gebunden, weil er der Kammer nicht zur Genehmigung unter⸗ breitet worden ist! Warum sind Sembat und Jules Guesde in diese Regierung eingetreten? Sie verdient es gar nicht, daß unsere Männer darin sind. Man betrügt uns.“ Solche Redensarten wurden zwar möglichst leise geführt, und dieser und jener der Redner blickte dabei um sich, denn auch das Spitzelsystem den fehr ausgedehnt. Dann wendet sich Ge
cherheit Worben. Diese das ürbare
wütender weiter) ig sich steigcatz wird ziemlich ficher dann durch einen ichen 7 me wenn das fran zösische Wafsenglück weitere Rückschläge erleidet Sie wird wieder vereb 3 sein
ben, wenn den französischen Waffen Erfolge sollten. Weitere politische Gedanten kennt man in d Kreisen nicht. Sie sind etwas spießbürgerlich und zurückgeblieben und in
lagwörtern versklavt, die 0 den Umständen wechseln. Sehr interessant waren mir die Ausführungen eines großen Ge⸗ schäftsmannes aus Marseille, mit dem ich wiederholt bei Pousset speiste. Es war einer der klar denkenden Franzosen, die sich von den Schlagwörtern und parfümierten Phrasen, denen sonst das Völklein drüben so leicht 5 nicht fangen läßt.„Wir sind an die Engländer verkauft! Die Engländer führen nur einen Han⸗ delskrieg!“ Das waren seine Thesen. Als ich einwarf, daß die Engländer nach ihren Aussprüchen ja nur, um Belgien zu helfen, den Krieg angefan hätten, meinte er mit einer wegwerfenden andbewegung:„Phrasen! Vielleicht haben die Engländer auch die Buren mit Hilfe der Kaffern nur deshalb vernichtet, um ihnen zu helfen. An die Goldminen haben sie natürlich nie gedacht! Vielleicht haben sie Aegypten nur deshalb endgültig eingesteckt, um ihre früheren gegenteiligen Versprechungen wahr zu machen. Phrasen! deren eigentlicher Inhalt nichts ist als busineß! Und Sie werden sehen, wir sind am Ende noch die Dummen dabei! Aber.“ fügte er hinzu,„die Umstände haben es so gefügt, wir werden selbst das in den Kauf nebmen, wenn nur das Endziel dieses Krieges, die Vernichtung Deutschlands, durchgesetzt werden kann!“ Ich habe selten einen Gegner Englands so ironisch über die Engländer reden hören, wie diesen Franzosen.“
— In einem New Yorker Kino. Der Sonderbericht⸗ erstatter des„Petit Parisien“ in New Pork, Lechartier, hat die Volksstimmung in der amertkanischen Riesenstadt ergründen wollen und ist zu diesem Zwecke auf den dringenden Rat seiner Freunde in ein Kino⸗ gegangen. Man hatte ihm gesagt:„Uebrigens werden Sie hier die öffentliche Meinung ganz zugunsten der Aliierten finden.“ Dies war aber durchaus nicht der Fall, und der Franzose erklärt dies natürlich dadurch, daß die Deutschen auch durch das Kino ihre Propaganda betrieben.„Nach dem Essen begebe ich mich in ein Kino nahe am Broadway, dessen grelle An⸗ kündigung mir„aufregende Bilder vom Krieg“ verspricht. Der Saal ist dicht gefüllt; ein Sonnabends⸗Publikum, das aus allen Schichten gemischt ist. Am Anfang des Programms erscheint in einer schů Umrahnurng ein geschriebener mit der Unter⸗ schrift des Ministers des Innern.
bei den mum folgenden Vorführungen zu enthalten.“ Die ersten Bilder zeigen den Vorbeimarsch französischer Artillerie, Einschif⸗
fung 3 T en, dann Ansichten zerstörter belgischer Ort⸗ schaften. darauf sieht man englische Soldaten, die vor ihrem zur Front an Lord Kitchener vorbeimarschieren, der einen
so etwas wie Applaus hören. Sofort erscheit eine neue Ermah⸗
mung.„Bitte, enthalten Sie sich jeder Parteinahme So will es
der
wird, der von den Deutschen erschossen wurde, weil er. mit seiner kleinen Holzkanone gespielt hatte. Schau der— haft!
ee „ schreibt er den ewigen Film-
1
g ae Kage im englischen Deere. England hat seine Söldner, seine ö
Die neunschwän
—„von jeher aut bezahlt, aber es hat für sein Geld auch den Anspruch erhoben, sie unter allerstrengster Fuchtel zu halten. Die 3 der Disziplin hat in der Tat im englischen Heere lange der Höhe der Löhne ersolgreich gewetteisert. Noch bis zum Krimkriege(1855) war im englischen Heere die berüchtigte„neunschwänzige Katze“ in voller Tätigkeit, und es liegen über ihre Anwendung und Wirk⸗ amkeit wahrhaft grauenerregende Berichte vor, die dem tiessten Petttelalter, nicht aber dem 18. Jahrhundert anzugehören scheinen So kam es im amerikanischen Kriege von 1812 vor, daß ein alt⸗ gedienter engl. Soldat, der dem Ende seiner Dienstzeit nahestand, auf der Rückkehr vom Gefechte mit seinem Stocke eine Ente tötete. Der Eigentümer führte beim Kommandanten Klage; der arme Kerl wurde vor Gericht gestellt und zu— 999 Peitschenhieben ver⸗ urteilt! Verurteilungen zu einer größeren Zahl von Peitschenbieben wurden bei den manniglaltigsten Anlässen gefällt“ Bald gab die Achtungsverletzung gegenüber einem Vorgesetzten(und wenn es auch nur ein simpler Korporal war), bald wieder ein Fall von Truntenheit während des Marsches oder des Manövers Anlaß zu solchen grausamen Strasen. Es wird von einem Soldaten be⸗ richtet, der während seiner Dienstzeit in runder Zahl auf dreitausend Peitschenhiebe gekommen war! Eines Tages entstand unter den Offizieren seines Regiments ein Streit darüder, ob er nicht doch einen höheren„Rekord“ erreicht habe. Natürlich— Sache einer Wette! Inkulpat wird um Auskunit ersucht, muß aber ertlären, er könne sich wirklich nicht mehr genau besinnen. Er habe so viel Peitschenhiebe geuossen, daß es auf ein paar hundert mehr oder weniger nicht mehr ankomme. Seine Haut war allmählich so hart geworden, daß er 300 Hiebe mit derselben Ruhe hinnahm, mit der er ein Glas Whisky herunterstürzte.
Amerikas Analphabeten. Die Zahl der Analpha⸗ beteu in den Vereinigten Staaten ist sehr beträchtlich. Woher kommen sie? Die verbreitetste Ansicht schreibt die Masse der ameritanischen Analpahbeten den fremden Einwanderern zu, die sich ja allerdings zu erheblichem Teile aus sehr ungebildeten Ele⸗ menten zusaumensetzen und aus rückstandigen Ländern stammen. Neuere Untersuchungen aber, deren Ergebnisse in einem Aussa „North American Review“ e werden, erweisen, daß unter den Analphabeten die amerikanischer Geburt überwiegen. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 1910. 2 als gab es in den Vereinigten Staaten unter den über 10 Jahre alten Analpha⸗ beten 2 227 731 Neger amerikanischzr Herkunst. Ihnen standen an weißen Analphabeten zusammen 3 184 633 Personen gegenüber, und zwar entfielen von diesen auf Bersonen amexikanischer Her⸗ kunst 1534 272, wäbrend die Aualphabeten witer den Einwanderern nur etwa 100 000 mehr, nämlich 1650 361 zählten. Diese Zahlen geben den bündigen Beweie, daß es unbillig ist, den Einwanderern die Schuld an der hohen Zahl der Analphabeten in den Ver- einigten Staaten in die Schuhe zu schieben. Ja, es ist vielmehr zu beobachten, daß der Analphabetismus in der Nachkommenschaft der Einwanderer sich schneller vermindert, als unter den in Amerika geborenen Analphabeten. Von den erwachsenen Analphabeten der Union entfielen im 115 1910 auf in Amerika geborene Neger 30,4 v. H., auf Weiße fremden Ursprungs, 12,7 v. H. auf Weiße von amerikanischen Eltern 3,7 v. H., aber von Weißen, die von eingewanderten Eltern stammen, nur 1,1 v. O. Der Einwanderer also strebt nach besserer Vildung für seine Kinder, der einhennische Analphabet aber verharrt beim Analphabetismus auch in der folgenden Generation. Diese Ergebnisse sind auch volitisch und juristisch von Wichtigkeit, denn sie führen zu Bedenken gegen die bekannte Bestimmung des amerikanischen Einwanderergesetzes, wo⸗ nach Bersonen, die nicht lesen und schreiben können, das Betreten
ach] des amerikanischen Bodens nicht gestattet wird.
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Märkte. Gießen, 27. April. Marktbericht. Auf dem Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,25—1,35 Mk. Enteneier 1 St. 0 Pla.
eier J Stück 10—11 Pfg., 2 Stück 00 Pig.: 2 St. 00 Pfg.; Gänseeier 1 St. 0—0 Pig. 2 St. 00 ü Kae das Stüc 7—8 Pig, Käsematte 2 Stück 6—0 f das
Paar 1,00—1.40 Mk., Hühner das Stück 1,00—2, das Stück 1,00— 2,50 Mt., Enten das Stück M., Welsche 4—5 Mk.; Ochsenfleisch das Pfund Mk. 1.04 1.08, Rind- fleisch das Pfund 94—98 Vfg., isch 86—90 Pig. fleisch das Pd. 110—116— 120 Pig. elsch d. Bid. 28— 80 Dammelfleisch das Pfund 90—160 Pfg.; Kartoffeln 100 19,50—00 Mk., Weißkraut d. St. 20—30 Pfg.: Zwiebeln der Ztr. 25,00—30,00 Mk.: Milch das Liter 24 Pig. Aepfel das Pfund 1 Pfg.: Nüsse 100 Stück 60 Pig.— Marktzeit von 7 bis 2 de. Frankfurt a. M. Viehhofmarktbericht vom 28. April. Auftrieb: Rinder 1544(Ochsen 164, Bullen 88, Kühe und Färsen 1293), Kälber 361, Schafe 41, Schweine 1626. Tendenz: Rinder lebhaft, Kälber ruhig, Schase und Schweine lebhalt. Der Markt wurde geräumt. Preise für
Lebend · Schlacht · Ochsen.— gewicht Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- Mt. Mk. wertes, 17 Jahre Alt,„„„„„„ eres een die noch nicht n(ungejochte) 55—59 100—105 ul len. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 52—57 98—88 Vollfleischige, fün gere 4881 88—92 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 52—58 96—102 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht⸗ wertes bis zu 7 Jahren. 52—58 96—102 Wenig gut entwickelte Färsen. 47-51 88—94 Aeltere ausgemästete Kühe 45-50 8292 Mäßig genährte Kühe und Färsen„„ 37-44 74—88 Gering genährte 1 Järsen 29—36 68—82 er. Mittlere Mast⸗ und beste Saugkälber. 60—64 100107 Geringere Mast- und gute Saugkälber 56-60 93—100 Geringe Saugkäl ber.. 52-55 88—83 Sch ase. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel 53—00 115—116 Schweine. ieee Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht.. 100.00— 105 124.00 128.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewichbht.. 6.50108 110.00—115.00 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebend gewicht 100.00 105 124.00 128.00
Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendge wicht 100.00—105 124.00 128.00 le. Frautfurt a. M., 26. April.(Orig.⸗Telegr. des„Olez. Anz.“) Fruchtmarkt. Bei ruhigem Verkehr ist die Lage un⸗ verändert. Gesunder Mais bei solortiger Lieferung sranko hier 6264 Mk., Gerste 55 60 Mk. Futtermittel im freien Verkehr 2** Kleie 3436 Mk., Kokoskuchen 32—33 Mk. es für.*
langen schwarzen Rock und einen grauen Hut trägt. Es läßt sich.:.;
ikum die Neutralität einschärften.


