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Froßberzogin verliehene Ehrenzeichen für 25jähri treue Dienstzeit überreicht. 0 de ich für 25jährige
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von hier kon 8 auf eine 25 jäh Dienstzeit bei der freiwilligen Feuerwehr zurück⸗ blicken. Aus diesem Anlaß wurde ihm gestern das von der
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Kreis Schotten. Ulsa, 16. April. Tie hiesige Molkereigenossen- erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahre einen Reingewinn von Ml. 7057,75, so daß an die Genossen für den Liter gelieferter Vollmilch noch ½ Pfennig nachbezahlt werden können. Für die Kriegsanleihe wurden 2000 Mk. gezeichnet, der Rest wird dem n 92 2 des äußerst gelinden Winters
eschafft werden konnte, so wurde die N
Kühlmaschine beschlossen. 5 1.
Kreis Friedberg. r. Bad⸗Nauheim, 16. April. Unter sehr günstigen
umständen— schönes Wetter, zahlreiches Kurpublikum und
zuversichtliche Stimrrung— wurde heute nachmittag mit einem Festkonzert unter Leitung des Herrn Prof. Winder⸗ stein die offtzielle Wurzeit 1915 eröffnet. Die Lei⸗ stungen der Kurkapelle fanden reichen Beifall, und es wurde allgemein anerkannt, daß es Prof. Winderstein trotz der schwierigen Verhältnisse fertig gebracht hat, ein vorzüg⸗ liches Orchester zusammenzustellen. Den hier die Kur ge⸗ brauchenden Kriegsteilnehmern hat die Großh. Bade⸗ und Kurverwaltung bedeutende Vergünstigun⸗ gen eingeräumt. Die Saalveranstaltungen, Vorträge, musikalische Abende usw., beginnen Ende dieses Monats. Das Großh. Kurtheater unter Leitung des Herrn Direk⸗ tor Steingoetter wird Anfang Mai eröffnet. Aus der Wetterau, 15. April. Die allenthalben abgehaltenen Vorträge über Volksernährung im Kriege zeigen bereits ihre Wirkungen. Jeder Flecken Land
wird angebaut, hauptsächlich Gemüse und Kartoffeln werden
gepflanzt. Ueberall sieht man Aussaaten im Kasten, damit man möglichst früh Gemüse auf den Markt bringen kann. Nachdem der frische Wuchs des Frühlings eingetreten ist, läßt sich die Ueberwinterung der Wintersaat überblicken. In⸗ folge des gelinden Winters ist sie vorzüglich und verspricht
eine gute Ernte. Vereinzelt hat das Korn durch Mäuse⸗ und eckenfraß gelitten. Auch Weizen und Klee haben
vortrefflich überwintert. Auch die Sommerfrucht ist bereits ausgestellt und teilweise schon im Wachsen begriffen. Eifrig ist der Bauersmann bemüht, die Aecker zur Kartoffelbestel⸗ lung vorzubereiten.
Starkenburg und Rheinhessen. 14
ch. Aus Rheinhessen, 16. April. Die letzte Woche brachte feuchtes Wetter, so daß die Arbeiten in den Wein- bergen nur langsam vorangingen. Die Nachfrage nach 1914er und älterem Wein war zuletzt rege. Besonders wurde nach kleineren Weinen gefragt. Die Vestände sind aber nicht mehr groß. Der Geschäftsgang war belebt. In den letzten 8 Tagen konnten in Rheinhessen etwa 120 Stick 1914er umgesetzt werden.
ö Kreis Wetzlar.
. Wetz lar, 16. April. In unserem Kreise gibt es noch fünf Gemeinden, die weder Zuschläge zur Staats-Einkommensteuer, noch Realsteuern erheben. Es sind dies die Orte Greisental, Griedelbach, Holzhausen, Neukirchen und Oberwetz. 1
Büchertisch.
— Otto Rodehorst, Und wenn die Welt voll Teufel wär! 8 Sammlung von Werken zeitgenössischer Schriststeller, and 120.) Geheftet Mk. 2.— Volkstümlich werden in diesem Buche die Schicksale zweier niedersächsischer Bauernsöhne, eines Brüderpaares, und ihrer Freunde in den ersten Feldzugswochen erzählt. Die Wirkung des Kriegsausbruches im Heimatdorse, die Mobilisation in Celle sind in ihrer erhebenden Summung erfaßt. Mit dem Reserve-Insanterie-Regiment 77 ziehen die Brüder und ihre 8 ins Sd Ihre Feuertaufe erhalten sie bei Namur. Die Schlacht bei St. Quentin bringt dem einen der Brüder den Heldentod. Der andere macht den Vorstoß an die Marne mit, kämpft im Schützengraben an der Aisne und dann in Flandern am Mer⸗Kanal, wo er verwundet wird. Seine Heimkehr bildet den Beschluß des Buches. Klar und einsach erzählt er aus der Seele des Volles heraus die großen Ereignisse.
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Börsen⸗ Wochenbericht. Frankfurt a. M., 17. April.
Günstige Nachrichten über die Kriegs lage in Ost und West, sowie Gerüchte über das Friedensbedürfnis unserer Feinde, das allerdings weder bei uns noch bei unseren Verbündeten einen Widerhall findet, aber vielleicht auf eine gewisse Kriegsmüdigkeit unserer ier schließen läßt, übten auf den freien Verkehr der Börse in der sangenen Woche einen unverkennbaren Ein⸗ fluß aus. Weitere te, die auf die Stimmung vorteilhaft einwirkten, waren die Fortdauer desflüssigen Geldstandes,
ul die Ichbefteße Ttigkeit in 1
5 it in unserer Industrie uud der R i d der Devisenpreise, weil man daraus schließen will, daß der deutsche Export trotz aller feindlichen Maßnahmen in der Zu⸗ nahme begriffen ist, wogegen die Einfuhr aus dem Auslande sich weiter vermindern dürfte. Die überaus günsti Mitteilungen über die Geschäftslage in der Montan industrie, namentlich die erfolgten— wirkten besonders ermutigend. Jeden⸗ falls werden die Werke durch die neuen Preiserhöhungen die letzten Mehrkosten, wobei namentlich die ab 1. April erhöhten Kohlenpreise in Betracht kommen, wieder ausgleichen können und sich damit die Aufrechterhaltung der bisherigen Rentabilität für einige Zeit ge⸗ sichert haben. Viel bemerkt wurde von der Börse auch die Erhöhung der Liquidität, die viele Industriegesellschaften während des Krieges durch eine fortschreitende Liquidation ihrer Bestände erreicht haben, so daß eine Reihe von Gesellschaften in die Lage kam, ihre Bank⸗ schulden abzutragen. Viele Gesellschaften verfügen sogar über große Guthaben bei ihren Vankverbindungen, wodurch sie für die ge⸗ waltigen Aufgaben, die nach Beendigung des Krieges an unsere Ge⸗ samtwirtschaft herantreten werden, gestärkt erscheinen. Unter den Montanwerten zeichneten sich besonders Phönix durch eine bemerkenswerte Kurssteigerung aus. Man wollte Käufe von Per⸗ sonen bemerken, die der Verwaltung des Unternehmens nahe stehen, und es verlautete im Zusammenhang hiermit, daß die letzten Mo⸗ natsausweise recht günstige Ergebnisse geliefert hätten. Ausgehend von der Phönixbewegung trat später auch Kauflust für die anderen Bergwerks- und Hüttenaktien hervor Von sonstigen Industrie⸗ papieren standen noch Teutsche Waffen⸗ und Munitionsfabriken in lebhaftem Geschäftsverkehr. Auf Käufe von erster Seite konnte sich der Kurs der Aktien ansehnlich befestigen. Regem Interesse begegneten auch wieder Autowerte, Schuh⸗ und Lederfabrikation,. Rheinmetall und Hirsch Kupferwerke. Außer den sogenannten Kriegswerten waren aber auch andere Industriepapiere wieder mehr begünstigt. Immer stärker beschäftigt sich die Spekulation mit dem, was nach dem Kriege kommen werde. Sie überschlägt die umfang⸗ reichen Wiederherstellungsarbeiten und die Materialerneuerungen, die kommen müßten, und hält Umschau nach Unternehmungen, die davon profitieren würden. So kam es, daß in dieser Woche auch chemische Werte und Elektrizitätsaktien reger Kauflust begegneten. Feste Haltung zeigten auch deutsche Anleihen und von fremden Renten österreichisch⸗ungarische Werte und Japaner. Amerikanische Werte neigten im Zusammenhang mit dem Rückgang der Valuta zur Schwäche. Privatdiskont etwa 4¼ Prozent.
Märkte.
Gießen, 17. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Piund 1,25—1,35 Mk.) Hühner⸗ eier 1 Stück 10—11 Pia., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. 0 Pig. 2 St. 00 Pig.: Gänseeier 1 St. 0-0 Pig., 2 St. 00 Pig.: Käse das Stück 7—8 Pig, Käsematte 2 Stück 6—0 Pfg.: Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00— 2,50 Mk., Hahnen das Stück 1,00— 2,50 Mk., Enten das Stück 2,50— 3,00 Mk., Welsche 4—5 Mk.; Ochsenfleisch das Piund Mk. 1,04- 1,08, Rind ⸗ fleisch das Pfund 94— 98 Pfa., Kuhfleisch 86—90 Pig., Schweine; sleisch das Pd. 110-116 120 Pig, Kalbfleisch d. Bid. 92- 96 Pig. Hammelfleisch das Pfund 90—10) Pig; Kartoffeln 100 Kilo 12—13,50 Pek., Weißkraut d. St. 20—30 Pig. Zwiebeln der Ztr 25,00—30,00 Mk.“ Milch das Liter 24 Pfg. Aepfel das Pfund 20—30 Pig.: Nüsse 100 Stück 60 Pig.— Marttzeit von 7 bis 1 nr.
ch. Bingen, 17. April. Marktpreise. Weizen Mk. 00,00, Korn Mk. 00,0, Gerste Mt. 00,00, Haser Mk. 00,00, Heu Mk. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartoffeln Mk. 12,00, Erbsen Mk. 00,0), Linsen Mk. 60,00, Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 50,00, Roggenmehl Mk. 42,00; alles für 100 Klar. Butter 1 Klgr. Mk. 3,00, Milch 1 Liter 26 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1,00.
10. Wiesbaden, 16. April. Heu- und Strohmarkt. Auf dem heutigen Markt war nichts angefahren. g
FC. Wiesbaden. Viehhof⸗ Marktbericht vom 18. April. Auftrieb: Rinder 89(Ochsen 6, Bullen 11, Kühe und Färsen 72), Kälber 119, Schase 7, Schweme 223. f
Die Preise hielten sich auf der gleichen Höhe wie am 12. April;
bei lebhastem Geschäft ist der Markt bald geräumt.
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R FFC Letzte Nachrichten. v. Wiegands Unterredung mit dem Papste.
i Köln, 17. April. Der„Osservatore Romano“ teilt nach einer römischen Meldung der„Köln. Volksztg.“ mit, daß die Unterredung von Wiegands mit dem Papste durch einen Dolmetscher geführt worden sei. Daher sei es kein Wunder, wenn in der Wiedergabe der Worte des Papstes Unrichtigkeiten und Unge⸗ nauigkeiten unterlaufen seien. Der Papst sprach den heißen Wunsch nach Wiederherstellung des Friedens aus. Wenn die neutralen Mächte, unter ihnen die Vereinigten Staaten an erster Stelle, die Stunde für gekommen hielten, eine Aktion zugunsten des Friedens einzuleiten, so würde der Papst glücklich sein, seinen hohen moralischen Einfluß zum Besten einer so edlen Sache geltend zu machen. Alles andere, was die Pressepolemik aus den Worten des Papstes heraus⸗ lesen will, ist der Form zuzuschreiben, in welcher v. Wie⸗ gand die Unterredung kleidete.
Die neuen Angriffe auf die Dardanellen.
Konstantinopel, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach⸗ richten aus Gallipoli zufolge geben die feindlichen Kriegsschiffe von Zeit zu Zeit Kanonenschüsse auf die Umgebung von Bula ir ab, ohne daß es ihnen gelingt, Schaden anzurichten.
Die Haltung Italiens.
Berlin, 17. April.(WTB. Nichtamtlich.) Dazu, daß Salandra die Kriegshetzer in Rom zur Ruhe gewiesen hat, bemerkt der„Lokalanz.“: Damit ist über die endgültige Entschließung Italiens noch nichts gesagt. Da der Ministerpräsident von dem A e schicksals⸗ schweren Moment sprach, den das durchmacht, darf man wohl annehmen, daß die Ungewißheit nicht mehr von langer Dauer sein werde.
Die spanische Neutralität.
Lyon, 17. April. Der„Républicain“ meldet aus Bar⸗ oelona: Graf Romanones hat sich in etner Sondermission nach den Balearen begeben, wo er die Befestigungen besichtigen soll, um über etwa notwendige Ausbesserungen Bericht zu erstatten. Er wurde vor seiner Abreise befragt und erklärte, die spanische Oeffentlichkeit sei von der Notwendig ⸗ keit der Neutralität Spaniens aufs tiefste durchdrungen. Es bestehe kein Grund, die Neutralität aufzugeben. r 2 daß der Krieg den zweiten Winter nicht über⸗
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uern werde.
Gründung einer neuen englischen Partei. Rotterdam, 17. April. Aus London wird berichtet, daß der bekannte Arbeiterführer John Burns, der bis Kriegsaus⸗ bruch Mitglied des englischen Kabinetts war, eine neue radikale Partei gründen will, die in ihrem Programm eine schnelle Be⸗ endigung des Krieges und eine Aussöhnung zwischen Eng⸗ land und Deutschland fordern soll. Die neue Partei wird Anschluß an die unabhängige Arbeiterpartei Macdonalds und Keir Hardies
erstreben. 5 5 8 g 5 Die Bevölkerungsstatistik Frankreichs.
Genf, 17. April. Der französische Arbeitsminister veröffent- licht eine Statistik der Bevölkerungszunahme, die im ersten Viertel⸗ jahr 1915 in 82 Departements, ausgenommen die 5 von den Deutschen besetzten, aufgenommen ist. Das Resultat ist erschreckend: 3971 Geburten, 20845 Sterbefälle, 6445 Ehe⸗ scheidungen, 3 um 2000 Heiraten weniger als im 5— 1914. Der„Temps“ bemerkt dazu, die Ausblicke für die
ft seien furchtbar. Dieses Problem müsse nach dem Friedens⸗ schluß die 8 die Gesetzgeber und die Soziologen gleicher⸗ maßen beschäftigen, sonst seien alle Opfer vergebens.
16.30. 5,4
16. bis 16. April 1218
Höchste Temperatur am 18 18.„ 1, 7
Niedrigste„ 1 4 Niederschlag: 0, mm.
—— 2—v— 2—— meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. — E 2 2 + N
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* Universität Frankfurt am Main
Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 18. April 115: Abnehmende Bewölkung, meist trocken, mild, nordwestliche Winde.
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Das Vorlesungs-Verzeichnis für das Sommer- Semester 1915 ist erschienen und wird auf Verlangen vom Sekretariat(Jordanstraße 17) unentgeltlich, Zu- gesandt. 340788
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