Ausgabe 
(9.4.1915) 83. Erstes Blatt
Seite
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Freitag, 9. April 1915

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(TB.) Großes Hauptquartier, 8. Arril. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Die Kämpfe zwischen Maas und Mo sel dauern fort. In der Woevre⸗Ebene östlich und südöstlich von Verdun scheiterten sämtliche französische Angriffe. Von der Combreshöhe wurden die an einzelnen Stellen bis in unsere vordersten Gräben eingedrungenen feindlichen Kräfte im Gegenangriff vertrieben.

Aus dem Selousewalde, nördlich von St. Mihiel, gegen unsere Stellungen vorgebrochene Bataillone wurden unter schwersten Verlusten in diesen Wald zurück geworfen.

Im Walde von Ailln sind erbitterte Nahkämpfe wieder im Gange.

Am Walde westlich von Apremont stießen unsere Truppen dem Feind, der erfolglos angegriffen hatte, nach. Vier Angriffe auf die Stellungen nördlich von Flirey, sowie zwei Abendangriffe westlich des Priesterwaldes brachen unter sehr starken Verlusten in unserem Feuer zusammen.

Drei nächtliche französische Angriffe im Priesterwalde mißglückten. Der Gesamtverlust der Franzosen auf der ganzen Front war wieder außer- urdentlich groß, ohne daß sie auch nur den geringsten Erfolg zu verzeichnen hatten.

In der Gegend von Rethel wurde ein feindliches Tlugzeug, das aus Paris kam, zum Landen gezwungen. Der Flugzeugführer gab an, daß über die französischen Ver⸗ luste in der Champagneschlacht in Paris noch nichts in die Oeffentlichkeit gedrungen wäre. a

Die Kämpfe am Hartmannsweilerkoyf dauern noch an.

Oestlicher Kriegsschauplatz. Auf der Ostfront hat sich nichts ereignet. Das Wetter ist schlecht. Die Wege im russischen Grenzgebiet sind z

zeit grundlos. 0 Oberste Heeresleitung.

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Die Fortdauer der Kämpfe an der Westgrenze hat uns auch weiterhin Erfolge beschert, und die schweren Verluste der Gegner werden für uns einen siegreichen Frieden hoffentlich beschleunigen. Es sieht so aus, als ob in Eng⸗ land die Kriegsmüdigkeit sich am meisten regte. Kein Wunder! Es erblickt Verluste und Schädigungen überall, und keine Erfolge! Der Seekrieg enthüllt immer mehr Englands Schwächen, und die Amerikaner beginnen, wie aus einer Sammlung von Zeitungsstimmen, die wir nach⸗

stehend veröffentlichen, gegen London zu drohen und zu spotten. Das ist nicht nur eine Folge des eigenmächtigen, den amerikanischen Handel schädigenden Vorgehens Eng⸗ lands, sondern auch von einem gewissen Gefühl der Gering⸗ schätzung über die englische Ohnmacht diktiert. Deutschland hat seit Kriegsausbruch 5510 Geschütze er⸗ 'obert! Das ist eine Kunde, die sich in der Welt hören lassen kann. Man wird jetzt nicht mehr an die Wunder glauben, die das so fest auf den Füßen stehende Deutsche Reich um⸗ werfen könnten. Wir halten unsere Errungenschaften in Feindesland unerschütterlich fest und spotten der rhetorisch so gewichtig angekündigten Zwangsmittel der Briten.

Heute erhalten wir die Nachricht, daß der Hilfskreuzer Prinz Eitel Friedrich im amerikanischen Hafen Norfolk im Staate Virginia) auf seinen eigenen Wunsch interniert werde, da ihm die Mittel ausgeblieben seien, um aus dem Hafen zu entkommen. DerPrinz Eitel Friedrich hat ein schönes Kapitel zur seemännischen Tüchtigkeit der Deutschen geliefert, und er ist ja auch von den Amerikanern sympathisch begrüßt worden. Es war, so faßt dieVossische Zei⸗ tung die kriegerische Laufbahn des Kreuzers zusammen, am 13. März, als derPrinz Eitel Frindrich, verfolgt von einem englischen Kreuzer, den nordamerikanischen Hafen Newport News erreichte. 0

Er erhielt dort die Erlaubnis, notwendige Reparaturen vor⸗ zunehmen. Die hierfür gewährte Frist wurde geheimgehalten. Unmittelbar bevor der unter Leitung des Korvettenkapitäns Tie⸗ richens stehende deutsche Hilfskreuzer den Hafen aufsuchen mußte, hatte er die in Konterbande bestehende Ladung des ame⸗ rikanischen SeglersWilliam Frye über Bord schütten lassen und maährend dieser Arbeit einen französischen DampferPierre Loti, der mit Korn für England unterwoͤßs war, versenkt. So⸗ weit bisher bekannt geworden, hatteEitel Friedrich auf sei⸗ nen kühnen Fahrten nicht weniger als zehn feindliche Schiffe vernichtet, bis ein Materialschaden ihn zwang, in einem neu⸗ tralen Hafen sich wieder in einen seetüchtigen Zustand versetzen zu lassen. Kapitän Tierichens ein geborener Berliner hatte, um die ihn verfolgenden Feinde zu täuschen, eine kecke Kriegslist durchgeführt. Er hatte sein Schiff auf der einen Seite weiß, auf der andern schwarz anstreichen lassen und dadurch manchen Ver⸗ folger getäuscht. Er ist so wurde berichtet einmal einem feindlichen Kreuzer, der ein schwarzes Schiff zu verfolgen glaubte, keck als weißes Schiff enen Fe deen und hat auf die Frage, ob er nicht einem schwarzen Schiff begegnet sei, geantwortet: Un⸗ gefähr 18 Meilen von hier.

Wenn er sich jetzt in dem amerikanischen Hafen Norfolk internieren läßt, so darf seine tapfere Besatzung wie sein schneidiger Kommandant das in der Ueberzeugung tun, daß man im Heimatlande sein Verhalten voll zu würdigen ver⸗ steht und auch künftig mit stolzer Dankbarkeit seiner kühnen Heldentaten gedenten wird.

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Fortgesetzte französische Mißerfo Eitel Friedrich interniert.

Der HilfstreuzerPrinz Eitel Friedrich. Washington, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) Mel dung des Reuterschen Bureaus. Der Kommandant des HilfskreuzersPrinz Eitel Friedrich teilte der Zoll behörde von Newport News mit, er wünsche, daß das Schiff interniert werde. Er sei dazu genötigt, weil die Unterstützung, die sein Entkommen ermöglicht hätte, nicht eingetroffen sei. Der Hilfstreuzer soll in der Marine werft von Norfolk interniert werden. Die von Deutschland eroberten Geschütze. Berlin, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach den Fest⸗ stellungen zu Anfang des Monats März belief sich die Gesamtzahl der bis dahin im Osten und Westen erbeuteten Geschütze auf 5510. Im einzelnen trugen dazu bei: Belgien etwa 3300 Ge⸗ schütze(Feld- und schwere), Frankreich etwa 1300, Rußland etwa 850, England etwa 60. Mehrere Hundert dieser Geschütze sind im Verlauf des Krieges bei der Firma Krupp und in anderen Fabriken für unsere Zwecke gebrauchsfähig gemacht worden und haben uns schon mit den gleichfalls unseren Gegnern abgenommenen großen Mengen von Munition erfreuliche Dienste geleistet.

Die Kämpfe zwischen Maas und Mosel.

Aus dem Großen Hauptquartier wird uns vom

8. April geschrieben: Bereits der Bericht vom 6. April hat gezeigt, daß es sich bei den Kämpfen zwischen Maas und Mosel nicht um eine zusammenhängende Schlacht in dem ganzen, beinahe 100 Kilometer ausgedehnten Abschnitt han⸗ delt. Einzelne räumlich getrennte Teile der gesamten Stel- lung bilden abwechselnd Angriffspunkte der Franzosen, und nur der Gedanke einer beiderseitigen Umfassung der deutschen inze inen inneren Zusammen⸗

Linie gibt den ein ang. D ar, daß 905 französischen lte rd= auf den Südflügel zusammengebrochen waren. Den kurzen Erfolg der Franzosen auf der Combreshöhe glichen die Gegenangriffe unserer Infanterie aus, so daß die Höhe am Abend in deutschem Besitz blieb. Die Nacht zum 7. April verlief hier nach diesen schweren, für den Gegner sehr verlust reichen Kämpfen ruhig, dagegen wurden die deutschen Stel lungen auf dem Südflügel zwischen Flirey und Mosel wäh⸗ rend der ganzen Nacht unter schwerem französischen Ar tilleriefeuer gehalten, das von unserer Artillerie durch einige erfolgreiche Feuerüberfälle erwidert wurde. Dieses Artillerie feuer dauerte den ganzen 7. April. Am frühen Vormittag wurde hier eine starke Besetzung der Schützengräben und eine Versammlung von Reserven dahinter erkannt, und gegen 10 Uhr vormittags begannen die Angriffe dieser Kräfte gegen Bois Mort⸗-Mare. Viermal stürmten sie gegen unsere Stellungen vor, um jedesmal mit schweren Verlusten zurück⸗ geworfen zu werfen. Haufen von Gefallenen türmten sich vor unseren Gräben auf. Oestlich Bois Mort- Mare scheiterten über das offene Gelände unternommene französische Angriffe bereits in ihrer Entstehung in unserem Artilleriefeuer, während sie links davon im Priesterwalde bis an unsere Stellungen gelangten, um hier im Feuer zu enden. Im Bois d' Ailly gelang es einem von Bayern unternommenen An griff, bis in die französischen Stellungen einzudringen und Gräben zu nehmen. Diese wurden nach der Zerstörung aufgegeben, da ihr Besitz einen taktischen Wert im Rahmen unserer Stellung nicht hat. Am Nordflügel wurde die Combreshöhe heute vom frühen Morgen an mit schwerem Artilleriefeuer belegt. Vormittags entspannen sich auch hier wieder Infanteriekämpfe, zunächst mit wechselndem Aus gang, bis nachmittags als Enderfolg alle Gräben in un serer Hand blieben, worauf die Franzosen von neuem ihr Artilleriefeuer dorthin lenkten. Im Laufe des Nachmit⸗ tags dehnte sich das Artilleriefeuer gegen unsere sich nörd lich an die Combreshöhe anschließenden Stellungen in der

Woevreebene aus. Ein dort auch heute wiederum mit star⸗⸗

ken Kräften unternommener ausgedehnter französischer An⸗

griff brach in unserem Feuer zusammen. Der Tag endete

mit einem deutschen Erfolg auf allen Teilen der Front. Ein neues französisches Geschoß.

Basel, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) DieNatio⸗ nalzeitung meldet aus Paris: Die Militärbehörden machen Mitteilung von der Erfindung eines neuen Geschosses für die 75er Kanone. Es handelt sich nicht um einen Explosivpstoff, wie fälschlich zuerst verlautete. Das neue Geschoß wird bereits im Felde angewandt.

Die belgischen Flüchtlinge in Frankreich. Paris, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) DerTemps meldet, daß Tausende von Flüchtlingen aus Belgien in den letzten Wochen durch die belgische Regierung nach Südfrankreich befördert worden sind. Die Gesamt⸗ zahl der in Frankreich befindlichen belgischen Flüchtlinge wird auf 300 000 geschätzt.

Der amtliche französische Bericht.

Paris, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom Mittwoch nachmittag. Die deutsche Abteilung, der es gelungen war, auf das linke Yserufer südlich von Drie Grach⸗ ten mit drei Maschinengewehren zu gelangen, wurde von belgi⸗ schen Truppen angegriffen und zurückgeworfen. Oestlich von Ver⸗ dun machte uns ein Angriff in Richtung auf Etain zu Herren der Höhen 219 und 221 und der Farmen Hautbois und Höpital. In Eparges gewannen wir Gelände. Wir behaupteten unsere Gewinne

ge. Der hilfskreuzerprinz

und machten etwa 60 Gefangene, darunter drei Offiziere Im Walde von Ailly und im Bois Brulé warfen wir einen Gegen⸗ angriff zurück und erzielten erneut einige Fortschritte, ebenso im Priesterwalde. Im Ban de Sapt sprengten wir bei Fontenelle durch eine Mine feindliche Schanzarbeiten. a

Amtlicher Bericht von Mittwoch abend: Das Wetter ist andauernd sehr schlecht. Trotzdem war die Tätigkeit zwischen Mosel und Maas sehr groß. Wir behaupteten hier alle unsere Gewinne und erzielten neue Fortschritte. Oestlich von Verdun eroberten wir zwei Reihen von Schützengräben. In Eparges machten wir in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch einen bedeutenden Sprung vorwärts. Den ganzen Tag über machten die Deutschen heftige Gegenangriffe, aber sie gewannen nichts. Ihr letzter be⸗ sonders starker Angriff wurde durch unser Feuer gebrochen. Ebenso blieben wir im Walde von Ailly nach mehreren zurückgeworfenen Gegenangriffen Herren 5 eroberten Stellungen. Wir machten auf diesem Frontteil zahlreiche Gefangene. Unter den gestern im Gebiete des Hartmannsweilerkopfes gemach⸗ ten Gefangenen befinden sich Mannschaften der Garde, welche von den Deutschen infolge ihrer Schlappe vom 26. März in dieses Gebiet gebracht worden sind.

Die Herstellung von Kriegsmaterial in England.

London, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach einer amt lichen Mitteilung ernannte Kitchener einen Aus schuß, der die nötigen Schritte tun soll, um die Arbeitskräfte so zu vermehren, daß Kriegsmunition in genügender Menge her⸗ gestellt wird, um allen Erfordernissen zu entsprechen. Die Leitung liegt in den Händen des früheren Direktors der Booth⸗Dampf⸗ schiffahrtsgesellschaft George Macaulay⸗Booth, der von Lloyd⸗ George bestellt wurde, um im Sinne deu Bill vom 9. März die Herstellung von Kriegsmaterial unter Aussicht der Regierung zu

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organisieren. Unterschlagungen in Frankreich.

Paris, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.)Petit Journal meldet: In Chatillon⸗sur⸗Seine war man kürzlich Unterschla⸗ gungen von Lieferungen von Lebensmitteln für die Armer auf die Spur gekommen. Die Angelegenheit nimmt nunmehr größeren Umfang an. Bisher wurden 13 Verhaftungen vorgenom⸗ men. Die Haussuchungen bei den Verdächtigen verliefen erfolg⸗ los, da die Schuldigen Zeit hatten, das Belastungsmaterial zu entfernen. In der Seine wurden große Mengen von Lebens⸗ mitteln gefunden. Mehrere Angeklagte sind geständig. Man er⸗ wartet, daß noch eine Anzahl vehn Personen verhaftet werden.

Zwei Zeppeline über der Nordsee.

Berlin, 9. April. Nach Amsterdamer Blättermeldungen flogen, wie dieTägl. Rundschau berichtet, am 7. April z wei Zeppeline nördlich von Schiermonnikoog über die Nordsee.

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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 8. April 1915, mittags. Die im Abschnitt der Ostbeskiden seit Wochen andauernden hartnäckigen Kämpfe haben in der Schlacht während der Ostertage ihren Höhepunkt erreicht. Ununterbrochene russische Angriffe, hauptsächlich beiderseits des Laborczatales, wo der Gegner den größten Teil der vor Przemyfl freigewordenen Streitkräfte einsetzte, wurden unter ganz bedeutenden Ver⸗ lusten des Feindes in diesen Tagen zurückgeschlagen. Gegenangriffe deutscher und unserer Trup⸗ pen führten auf den Höhen westlich und östlich des Tales zur Eroberung mehrerer starker russischer Stel⸗ lungen. Wenn auch die Kämpfe an dieser Front noch nicht ihr Ende erreicht haben, so ist doch der Erfolg der Oster⸗ schlacht, die an 10000 unverwundete Gefangene und zahl⸗ reiches Kriegsmaterial einbrachte, ein unbestrittener.

Oestlich des Laborczatales wird im Waldgebirge in einzelnen Abschnitten heftig gekümpft. f

In Südostgalizien stellenweise Geschützkampf.

ö In Russisch⸗Polen und Westgalizien verhältnismüßig Ruhe.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Wien, 8. April.(WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegs⸗ pressequartier wird geineldet: Mitte März trat die große, nun schon seit dem 25. Januar währende Karpathenschlacht, durch das Ansetzen mächtiger russischer Massen zu einem Vorstoß über den Karpathenwall in eine neue Phase. Sowohl in der Dukla ⸗Depression, als auch im Raume zwischen Lupkower und Uzsoker Passe unternahmen die Russen unaufhörliche Angriffe, indem sie fortwährend die ungeheuerlichen Kampfverluste durch hinten bereitgehaltene Ersatz formationen ersetzten und in jüngster Zeit auch die vor Przemysl freigewordene Einschlie⸗ ßungsarmee in das gewaltige Ringen warfen. Den mit Nicht⸗ achtung des Menschenmaterials an der ganzen Front vorgetriebenen Angriffen waren naturgemäß Einzelerfolge beschieden, doch erzielte der nun schon in der vierten Woche währende grimmige Kampf keineswegs das Ergebnis, daß die Russen sich in den Besitz jener Stellungen hatten setzen können, aus denen sie unser Ende Januar begonnener Angriff trotz wütendster Gegenwehr und unablässiger Gegenstöße und der Ungunst des abnorm strengen Winters vertrieben hatte. Vom Uzsoker Paß angefangen ist der ganze östliche Teil des Kar pathenwalles, obwohl die Russen auch hier, namentlich im Oportale heftige Angriffe vortrieben, in unserem Besitz. Auch westlich des Uzsoker Passes bieten ihnen unsere Truppen auf den ersten diesseitigen Kämmen und Rücken Widerstand. Im Laborczatale und im Gebiete der Dukla⸗ Depression ist der erste Mitte März begonnene Versuch eines Durchbruchs unserer Front unter schweren russischen Verlusten gescheitert. Auch das neuerliche Ansetzen eines mächtigen Vor⸗ stoßes vermochte unsere Front nicht zu durchbrechen und erst in den jüngsten Tagen bot unser Gegenstoß östlich des Laboroza⸗

tales dem feindlichen Ansturm nicht nur Einhalt, sondern brachte