Ausgabe 
(30.3.1915) 75. Zweites Blatt
Seite
188
 
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Ur. 75 Zweites Blatt

Erscheint lägllch mit Ausnahme des Sonntags.

DieSlehener Famlllenblätter werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Sießen zweimal wöchentlich. DieLandwlrtschaftlichen Zeit⸗ tagen erscheinen monatlich zweunal.

Hessische weite Nammer.

rb. Darmstadt, Vormittagssitzung.

Am Regierungstische: Staatsminister Dr. v. Ewald, Fi⸗ nanzminister Dr. Braun, Minister des Innern v. Hom⸗ bergk, Staatsrat Dr. Becker, Ministerialräte Dr. Kratz und Schliephake.

Präsident Köhler eröffnet die Sitzung um 11¾ Uhr und begrüßt zunächst den aus dem Felde zur Teilnahme an der Ta⸗ gung zurückgekehrten Abg. Lutz. Es gilt jetzt, in der kurzen Ta⸗ gung den Rahmen zu schaffen, in dem das wirtschaftlich des Großherzogtums im Jahre 1915 sich abwickeln sa dem wir hier das letztemal zusammen waren, ist in d der Nationen manches Große an uns vorübergegang Monaten bildet unser Volk eine eherne Mauer aus leibern, die uns vor dem Eindringen des Feindes in mat schützt. In den großen Schlachten an den Masurisg haben deutsche Truppen den Feind umklammert u gerungen, und daran schlossen sich die großen Erfolge terschlacht in der Champagne an. Mit dem trotzigen das da glaubte, über die Meere gebieten zu können den 1 hinwarf, haben wir mit unseren Un ten den Kampf aufgenommen. Diese Vorgänge zeigen da Taten und Erfolge unseres Heeres und der wackeren Ma den Dardanellen kämpfen besonders unsere Waffen u Geschütze und Englands und Frankreichs Flotten sind schmählichen Abzug genötigt worden. Bei Italien begin mählich zu tagen. Aber auch im Innern haben wir uns machung befestigt und geschlossen, und mit absoluter Not haben wir uns gegen Englands Meinung gewendet, da aushungern könnte. Als oberste Rüstung haben wir u Tagen von neuem bewiesen, daß wir zu siegen bereit u sind, indem wir nach acht schweren Kriegsmonaten fre Milliarden Mark dem Vaterlande darbrachten.(Lebh. Es ist bei uns nicht nur Rede, sondern bitterer Ernf Deutschland alle Volksgenossen geschlossen auf dem K erscheinen. Gerade unsere Rüstung im Innern muß jede daß wir alle fest zusammenstehen und kämpfen; es gilt das Wort: Seid einig, stark und ausdauernd, und dag Volk hat diese Mahnung beherzigt und befolgt. Wir wenig Tagen die hundertjährige Wiederkehr des Gel unseres unvergeßlichen Reichskanzlers Fürsten Bismarck in der jetzigen Zeit werden wir so recht zu seinem Gedäch geführt, haben wir Gelegenheit, uns an seiner kraftvoll zu erheben und zu kräftigen. Wir wollen besonders 9 Tage bedenken, daß wir berufen sind, das Werk Bism Gründung des Deutschen Reichs, nach allen Seiten zu erh zu schützen und deshalb geht unser Denken und Fühle sonders zu dem Ersten großen Kanzler hin. Der Präside und erhält einstimmig den Auftrag, am Grabe des Fürsten im Auftrage der Zweiten Kammer einen Kranz nieder

Erster Punkt der Tagesordnung ist die Wahl d Präsidenten, der Schriftführer und deren Stel die nach Art. 7 III der landständischen Geschäftsordn Stimmzettel erfolgen muß.

Präsident Köhler wird mit allen Stimmen(41) sidenten wiedergewählt, ebenso als erster Stellvertro Korell⸗Angenrpd und als zweiter Stellvertreter Schmitt. Auf Vorschlag des Abg. Ulrich werden dan Damm und Raab zu Schriftführern und die Abg. und Lutz zu deren Stellvertretern gewählt. Ueber die Re vorlage, betressend die Erhebung des Deckgeld ausgehobene Stuten, berichtet an Stelle des ba Abg. Dr. Weber Abg. Korell⸗Angenrod. Die Vorlage bezweckt, beim Etatskapitel 75, Lan! die Erhebung eines 8 für die bei der Aush Pferde zu Beginn der Mobilmachung von den Land gedeckten Stuten, im ganzen 959 Stück, in Wegfall zu resp. die Regierung zur Nichterhebung des vorgeschriel 5 Raten zu erhebenden Deckgeldes zu ermächtigen. chußantrag auf Genehmigung der Regierungsvorlage das Haus ohne Debatte zu.

Ueber die Regierungs vorlage, betr.

Lebe

die Erwei

Fürst Bismarck als Gutsherr in Friedrich (Neue Erinnerungen.)

Bismarck nahm als alter Landwirt an der Bewir seiner Güter den lebhaftesten Anteil und kümmerte sich Einzelheiten. Von diesem seinem Wirken als Gutsherr b einen lebhaften Eindruck die Erinnerungen eines ehemal waltungsbeamten in Friedrichsruh, die in der bei der e Verlagsanstalt in Stuttgart erscheinenden ZeitschriftUeber Land und Meer veröffentlicht werden. Es gab verschiedene Leute auf dem Gute, denen der Fürst nicht grün war; trotzdem liefen sie ihm immer wieder übern Weg und Bismarck ließ sich immer wieder mit ihnen ein, so daß man allgemein annahm, sie gehörtenzum Schweningerschen System, d. h. der für die Gesundheit seines hohen Patienten so treusorgende Arzt habe sie gedungen, um durch ihren Widerspruchsgeist ablenkend auf den Fürsten zu wirken. Ein solcherBlizableiter war der alte Niese, der dem Fürsten ein Dorn im Auge war, da seine spitze Nase die Farbe der Zukunft durchglühte. Niese war cholerisch veranlagt und provozierte den Fürsten durch seine ganze Erscheinung.Bei zunehmendem Monde war Niese ganz erträglich. Als er dem Fürsten bei abnehmendem aber einmal den Vorschlag machte, sich mit der Kurie zu einigen, ließ Bismarck ihn einfach stehen. Er erkundigte sich am anderen Tage aber wieder nach ihm und äußerte, als man ihm sagte, Niese säße im Kruge:Schon wieder oder noch?

Ein Pendant zu Niese war eine hagere keifende Altsitzerin, die sich merkwürdigerweise nur bei zunehmendem Monde betrank, welch eigenartige Tatsache der Fürst mit den philosophischen Worten er⸗ klärte,bei Frauen sei es eben anders wie bei Männern. Der Ver⸗ walter hatte sie einmal gerade wieder von ihrem früheren Feld heruntergewiesen, als plötzlich der Wagen Bismarcks um die Ecke bog.Was hat sie wieder?Ach was, Durchlaucht, das wissen Sie ja ganz gut, Sie haben mich ausgekauft, und jetzt ist solch schönes Jahr, und das geht alles in Ihre Tasche hinein. Und ich kann nicht mal mehr auf mein eigenes Feld gehen Hei(dabei zeigte sie auf mich)hat mich gerade heruntergeschmissen.So, so, Sie wollten sich wohl ein paar Andenken mitnehmen? Im übri⸗ gen bedenken Sie aber auch die vielen schlechten Jahre, in denen wenig gewachsen war und Sie Ihre guten Zinsen bekamen. Und dann ler mir:Der junge Drews arbeitet ja bei uns, ihm ge⸗ hört als Arbeiter seine Kraft, geradeso wie mir der Grund und Boden und der Frau ihr Abstand, den ich dafür zahlte, und das Deputat. Ein anderes Glied desSchweningerschen Systems war die Frau des alten Vogtes Sell auf dem VorwerkBurgstall. Der Fürst fuhr oft nur hinaus, um sich mit Mutter Sell zu unter⸗ halten, die sich immer die Hände unter der Schürze rieb, wenn sie mit ihm sprach. Sie hat ihm auch einen Spruch mitgeteilt, der besonders kräftig sein sollte, junge Rübensaat gegen Engerlinge zu schützen, und also lautete:Der heilige Johannes und der liebe

Gott, die zogen zum Ackern aus, Sie ackerten mit einem gol⸗ denen Pflug, Da ackerten sie drei Würmer aus, Der eine

war blau, der andre war gelb, der dritte war rot, Ich beschwö ve

Gießener

General⸗Anzeiger für Oberhessen

165. Jahrgang

Dienstag, 3!

Rotationsdruck und Verlag r Br Unwerstäts- Buch- und Steindru

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Schriftleitung, Ges

straße 7. Geschästsstelle u. Ve Sil, rift⸗

leitung. S112. Adresse für Anzeiger Gießen.

Drahtnachrichten

s Amtsgerichtsgebäudes zu Offenbach, berichte

de Dr. Osann und beantragt Zustimmung zur Regierungs vo Dr

Die Vorlage berechnet den Erweiterungsbau auf ins

Mark, wovon 181 980 Mark auf den eigentlichen Erweiterungs bau, 27 240 Mark Kosten für Aufbauten auf die zweistöckigen Flügel, 13 980 Mk. auf Aenderungen und Verbesserungen im be

stehenden Gebäude und 4800 Mk derungen am Haftlokal entfallen

152000 Mk. angefordert. Die

für Nebenanla Aen Als erste Rate werden hiervon

Kammer genehmigt ohne De

und

batte den Ausschußantrag auf Bewilligung der Regierungsvor⸗ lage.

Ueber die Regierungs vorlagen, betr. Summarische!

le- bex i* 2 r 1 Ausgaben d

der

. 9 7 2 0 Brttren des Fürsten, wie sie nur übermenschliche Verstellungskunst hervor⸗ zaubern konnten.

Mit seinen Arbeitern ließ sich der Fürst sonst zumeist nicht viel ein. Nur an Erntefesten zeigte er sich ein paar Stunden unter ihnen. Dabei hielt er 1888 eine Ansprache, die uns heute besonders zeitgemäß erscheinen muß und für die geniale politische Sehergabe Bismarcks spricht.Es wird so viel von unruhigen Zeiten gespro⸗ chen, als ob wir einem Kriege entgegengingen. So sagte erIhr braucht euch deshalb nicht zu fürchten. Die Knochen unfrer Grena⸗ diere sind im eigenen Lande mehr wert wie unter fremdem NRasen. Denn die Produktion ist unbeschränkt. Solange England schlep⸗ pend bleibt wie eine alte Kuh, haben wir Frieden. Hebt es aber einmal sein Haupt und schnaubt los wie ein brül ander Stier, dann haben wir den Krieg. Und so ein Krieg muß zum Siege führen, solange persönliche Treue noch den Deutschen kennzeichnet. Jene Treue, die auf Gegenseitigkeit beruht, wie im Mittelalter das Lehnsrecht die gegenseitige Treue zur Voraussetzung hatte Wer ihn(den Frieden) aber dennoch bricht, der wird sich über⸗ eugen, daß die Vaterlandsliebe von 1813 heutzutage Gemeingut er Nation ist, und daß derjenige, welcher die deutsche Nation an⸗ greift, sie einheitlich bewaffnet finden wird und jeden Wehrmann nrit dem festen Glauben im Herzen: Gott wird mit uns sein! Der Fürst schloß mit einem Kaiserhoch und trank dann ein halbes Liter helles Bier einer Brauerei, von der er selbst Aktien hatte, auf einen Zug aus; dabei machte er ein Gesicht, als wenn er Bitterwasser zu sich genommen hätte, und sagte verächtlich:Dividendenjauche.

Ein neues Serum zur Desinfizierung von Wunden. Zwei bekannte französische Bakteriologen, die Pro⸗ fessoren Leclainche und Vallée, haben nach langjährigen Arbeiten und Versuchen ein neues Serum hergestellt, das bei der Wund⸗ behandlung sehr günslige Resultate zeitigen soll. Wie Prof. Gabriel Petit im Journal über diese Entdeckung mitteilt, gelang es ihnen, allein durch die Anwendung dieses Serums die vollsländige Des⸗ infektion von Wunden zu erzielen, d. h. die Zerstörung der zahl⸗ reichen Mikroben, die sich in den Wunden bilden und sie ver⸗ schlimmern. Auf diese Weise würden all die berühmten bisherigen antiseptischen Mittel unnötig gemacht werden, denn diese Anti⸗ septika hindern ja, wenn sie den schädlichen Einfluß der Mikroben aufheben, zugleich die Wirksamkeit der Zellen, von denen die Arbeit der Vernarbung geleistet wird Man weiß, daß die verschiedenen Serumarten der modernen Medizin dadurch erzielt werden, daß man in die Venen des Pferdes allmählich wachsende Dosen von Mikrobenkulturen einspritzt. Der Organismus des Pferdes paßt

ER 8 Ueber die Regierungs vorlage, betr. die Ergänzung des Gesetzes über das Notar ericht l U be⸗ ntragt namens des 5 kel

s Gesetz Die Sitzung wird d Nächste Sitzung heute nac

Fortsetzung im 1. Blatt

Aus dem Reiche. Eine Ansprache des Königs von uttgart, 29. März.(WTB

Truppenvereidigung hielt der König

rttemberg

tichtamtlich ei der

Schwäb. Merkur nach Schluß der zung Kirche folgende Ansprache an die Truppen: Kame Ihr habt soeben einen heiligen Eid geschworen, icht als Soldaten bis zum letzten Atemzuge zu Es war mir ein Herzensbedürfnis, in diesem

n Augenblick in eurer Mitte zu erscheinen und euch utze des Höchsten zu empfehlen, daß er euch auf uen Lebenswege und in der neuen Pflicht, die an ntritt, beschützen und bewahren möge. Ich weiß, ür viele von euch ein schweres Opfer ist, aus eurem n Berufe herausgerissen zu werden, selbst von der und allem persönlich Lieben und Teuren, aber ich ß jeder Deutsche den letzten Blutstropfen einsetzen 1 Schutze unseres angegriffenen Vaterlandes. Ich ß ich mich ganz auf euch verlassen kann. Meine nigsten Wünsche begleiten euch. Gott befohlen. Nun lle mit mir ein in den Ruf, von dem jedes Soldatenherz erfüllt ist: S. M. der Kaiser, unser Kriegsherr und unser teures geliebtes Vaterland

ie Bismarckfeier der Münchener Bürgerschaft. nchen, 29. März.(WTB. Nichtamtlich) Bei der eier, die die Münchener Bürgerschaft am im Löwenbräukeller veranstaltete, sind an Wilhelm und König Ludwig Huldigungs⸗ e abgesandt worden, worauf nunmehr folgende ramme eingelaufen sind: es Hauptquartier. Ich habe mich über das freund⸗ nken der Münchener Bürgerschaft anläßlich der hundertsten Wiederkehr des Geburtstages des anzlers gefreut, und danke herzlich für den Aus⸗ Vertrauens zu den siegreichen deutschen Waffen e für die Ehre und Existenz des Vaterlandes. Wilhelm. zur Feier des hundertsten Geburtstages des Otto v. Bismarck versammelten Münchener Bür⸗ sage ich herzlichen Dank für die treu empfundenen er Begrüßung. Uns alle bewegt in diesen Tagen erung nur ein Gedanke: Wir wollen das Erbe, große Staatsmann uns hinterlassen hat, treu Wir wollen durchhalten bis zum Siege, der chen Nation auch für die Zukunft ihre Größe und un Frieden sichert. Ludwig.

lin, 29. März.(WTB. Nichtamtlich.) Infolge einer rung zwischen dem Verein der Brauereien Berlins Vorständen der Berliner Gastwirtevereine ist eine ng vom 1. April d. J. in Kraft tretende wei⸗ reiserhöhung um 5 Mk. für das Hektoliter d Flaschenbier beschlossen worden. Damit beträgt serhöhung gegenüber Anfang Februar insgesamt ür das Hektoliter.

und nach der künstlich hervorgerufenen Infektion an und darauf durch die Erzeugung sog. Antikörper, d. h. von ften, die sich in dem Serum aufspeichern. Dadurch wird m befähigt, bei einem Kranken die Gifte unschädlich zu die durch die Mikroben ausgeschieden werden, die dem ugeführt wurden. Um nun das Serum von Leclainche und zu erhalten, muß man, was nicht immer ohne Schädigung Tieres gelingt, nicht nur eine, sondern alle Arten von Mikroben, die die Wunden verschlimmern, in das Blut des Pferdes hinein- bringen. Diese zahlreichen Mikroben, die heute genau bekannt und die gefährlichsten Feinde der Wunden und besonders der Kriegsverletzungen sind, lassen sich auf diese Weise zusammen be⸗ kämpfen. Das so erhaltene Serum istpolyvalent, wirksam gegen alle diese Erreger der Eiterung, des Brandes usw. zugleich. Schon das gewöhnliche Pferdeserum übt auf die Wunden eine günstige Wirkung aus. Die Wirkung des neuen Serums, das die spezisischen Antikörper für die Wunden enthält, hat aber einen noch sehr viel besseren Einfluß und ruft die völlige Vernichtung der Mikroben hervor. Dies Serum ist von einer großen Anzahl französischer Chirurgen in den verschiedenartigsten Fällen angewandt worden, bei Kriegswunden, Abszessen, bei Wundstarrkrampf, Brand, bei Infektionen der Augen, Brandwunden, bei erfrorenen Gliedern usw. In allen Fällen wurden die wertvollsten Resultate erzielt. Das Serum wirkt so günstig auf die Heilung ein, daß es durch seine Anwendung oft gelingt, verstümmelte Gliedmaßen zu er⸗ halten: die heute in der Chirurgie übliche konservative Behandlung wird dadurch unterstützt und durch den glücklichen Verlauf der Heilung eine Operation unnötig gemacht. Der Schmerz läßt nach Anwendung des Serums nach oder verschwindet ziemlich rasch: die Eiterung hört nach 24 oder 48 Stunden völlig auf und macht einem ungefährlichen Nässen Platz. Man sieht, wie die Wunde fast wie durch Zauberei von allem verdächtigen Belag gereinigt wird, der sie bedeckte, wie die Geschwülste und andere gefährlichen Anzeichen einer Komplikation verschwinden. Das Fieber, das durch die Gifte der Mikroben erzeugt wurde, fällt bald nach der Anwendung des Serums, das dadurch seine mächtige antitoxische Wirkung beweist. Die Vernarbung vollzieht sich sehr f die Heilung der Wunde dauert viel kürzere Zeit, und die Art narbung ist zudem tadellos. Durch die äußerst rasche 2 rung seines Zustandes empfängt der Verwundete ein lebhaftes Gefühl des Wohlseins und erwartet ungeduldig seine endgültige Her⸗ stellung. Das polyvalente Serum beugt überdies bei nach der Operation durch die vollkommene physiologisch sepsis, die es hervorruft, allen Komplikationen vor arzneischule von Alfort, deren Direktor Vallse ist, befind gegenwärtig 25 Pferde, von denen monatlich etwa 40 000 von 5 Kubikzentimetern des kostbaren Serum nne

In der T

diese werden unentgeltlich an die Militär teilt, q es werden noch viel mehr Pferde dazu ve erden müssen, um einer noch viel größeren Anzahl vundeter Krieger die

Segnungen des neuen Serums angedeihen zu lassen.