Ausgabe 
(26.3.1915) 72. Zweites Blatt
Seite
167
 
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Bilanz der Mitteldeutschen Credilbanst

ver 31. Dezember 1914.

Aktiva.. 2 Passiva. 4 8 Nicht Aktienkavitall nl Kasse, fremde Geldsorten und Coupons 6.445906 40] Reserv‚en 5 9,156.72 21 (Guthaben bei Noten und Abrechnungs⸗ FPV 160,681. 271 (Cleaxing) Banrten 18,1% 3 Akzevie und Schekts. 79, 148317 06 Wechsel u. unverzinsl. Schatzanweisungen 4782,12 0 außerdem 2 Nostroguthaben bei Bantenund Bankfirmen 11,450,887 41 Aval⸗ und Bürgschaftsverpflichtungen Reports u. Lombards gegen börsengängige i 4 10 8 885.5 o. 16,438 027 60] Unerbobene Dividenden 9.30¹ 50 Vorschüsse a. Waren u. Warenverschiffungen 4,168.37 70 Reingewinn des Eigene Wertva pierre 143.500 24 F il V 3881 84⁰⁹̊ k Tonsortialbeteili gungen 7685,00 33 33 Vortrag aus dem 0 2 Dauernde Beteiligungen bei ander. Banken r 2 2128 3950,61 77 D 1,868 745 70 3 Debitoren in laufender Rechnung al gedeckte, 130 344 81808 davon durch börsengängige Wextpgpiere gedeckt , 70 750 920.1 b) ungedeckte. 33247 252.76 169,592,077 84 außerdem Aval- und Bürgschaftsdebssoren 1083 835.25 ö Uebergangsvosten unserer Niederlassungen FTT ĩᷣͤ. 298,873 89 Hanfgeszne 8,016,870 22 Sonstige Immobilien 575,144 56 Moblflae rr 12421 8 0 2 303,945,680 42 306.945,80 42 Gewinn und Verlust Rechnung ver 31. Dezember 1914. .. 1. 2 Unkosten 5 Gewinn⸗Vortrag aus 19113. 68.21 28 a) Gehälter und Geschäftsspesen, sowie Gewinn aus Zlnsen sowie aus deutschen Beitrage für Zwecke der Kriegsfürsorge 3365,86 51] und fremden Wechseln 590908 b) Tantiemen der Jilialdixektoren, der Gewinn aus Provisionen 3375376 52 1 5 und der Vorsteher der Gewinn aus Wertpapieren und Konsortial⸗ Wechselstuben, sowte Gratifikationen beteiligen* de Beamten 658,972 83] Gewinn aus dauernden Beteiligungen bei e) Steuern 485,022 45 Banken und Bantfiemen 137.90 Beiträge 3 0 Kleine Gewinne und Mieteinnahmen 164.745 zum Beamtenversicherungsverein des Deutschen Bank- u. Bankiergewerbes und zur Pensionskasse der Bant 112.710 52 Abschretbungen auf Bankgebäude 5 58.577 68 auf Debitoren in laufender Rechnung 205,85 68 Reingewinn Verteilung: außerordentliche Abschreibung auf . 124,320 88 Rückstellung für Talonsteuer sden 1919 Falligen Betrags 60,000 2/½%, Dividende auf 4 60 000 00. 3,300,000 Tantiemen an Aussichtsrat und Vorstand 360,802 33 Vortrag auf neue Rechnung 98.938 56 5 1 8,886,827 44 88836,827 44

In der heute abgehaltenen 60. ordentlichen Generalversammlung unserer Aktionäre wurde die Dividende für das Geschäfts jahr 1914 auf 5% festgesetzt. er Dividendenschein für 1914 kommt mit M. 16.50 für jede Aktie zu M. 300 20

zur Auszablung. Die Einlösung der Dividendenscheine erfolgt von beule ab: in Frankfurt a. M., Berlin, Baden-Baden, Essen⸗Ruhr, Fürth

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Gießen, Hanau, Hannover, Hildes⸗

heim, Mainz. München, Nürnberg und Wiesbaden bei unseren Niederlassungen, sospie bei unseren Devo⸗ itenkassen und Wechselftuben in Alsfeld i. H. Friedberg i. H., Höchst a. M., Marburg a. d. L., Offen

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ünchen bei den Firmen H. Aufbäuser und Moritz Schulmann,

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commandite Sieamund W. Die Dividendenscheine sind auf der Rückfeite mit dem

zu versehen.

eil.

Frankfurt a. M., den 24. März 1915.

Siebert.

Loewentbal.

Der Vorstand der Mitteldeutschen Creditbank. Reinhart.

Dr. Katzenellen bogen. Mommsen.

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Die gegen Fraun Anton Bodenröder u. ibre Kinder ausgesproch. Beleidigungen nehme ich biermit unter dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr zurück. 01651

Wenn wir vom Kampfessturm bei Tag und Nacht umtobt

Am Ende fast zu unterliegen meinen

Der Welt, die uns den Untergang gelobt,

Dann brauchst du, Heimat, uns nur zu erscheinen.

Dann sehn wir dich, den Blick auf uns gewandt: 4

Ich hoff und glaube, scheinst du uns zu sagen.

Tür dich, o Heimat, wird die Welt gebannt,

Du gibst uns Stärke, alles zu ertragen. (Studentenlied 1914

Deutsche Heimatgrüße.

Deutscher März.

Zweite Liebesgabe Deutscher Hochschülex.

Furche⸗Verlag, Kassel, 1915, Preis 1,25 Mk.

Inhalt. a

Widmung, von Adolph Wagner. Sieg der Jugend, von.. Grüße der deutschen Hochschulen an ihre Bürger im Felde im Kriegsjahr 1915. Nibelungentreue, von Geheimrat Prof. Dr. Roethe. Opfer und Liebe. Heldentum und Liebe, von Friedrich Lien⸗ hard. Albrecht Dürer als deutscher Künstler, von Max Gg. Zimmer. Unser täglich Brot gib uns heute, von Unterstaatssekretär Dr. G. Michaelis. Schiedsgericht und Völkerleben, von Fritz Wilke, Wien. Der Krieg und die Medizin als Wissenschaft und Tat, von Prof. Dr. med. Th. Axenfeld, Freiburg i. 8 Der Krieg und die serxuelle Frage, von Prof. F. W. Foerster, München. Technik und Krieg, von Prof. Dr. Kammerer, Charlotten⸗ burg. Nationaler Frauendienst, von Dr. Alice Salomon. Dichtung und Zeit, von Carl Busse. Unserm Kaiser. Pre⸗ digt am 27. Januar 1915, von Oberhof⸗ und Dom⸗ prediger D. Dr. Dryander. Die Kirche der Liebe Christi, von Fr. Mahling, Berlin. Zum Eingang der heiligen Passion, von Wilhelm Speck. Die heilige Passion nach St. Lukas. Zwei Choräle aus Bach's Matthäus⸗Passion. Eine Kunstbeilage von Prof. D. W. Steinhausen.

Der Deutsche Student im Felde. Furche⸗Verlag, Kassel, 1915, Preis 50 Pfg.

Ein Echo auf den Versand der ersten Liebesgabe Deutscher Hochschüler(Deutsche Weihnacht). Eine Aus⸗ wahl aus 6000 Studentengrüßen. 2

Es ist bekannt, daß sich studentische Kreise mit Erfolg bemühen, ihren im Felde stehenden Brüdern, den Bür⸗ gern unserer Hochschulen, geistige Kost als Liebesgabe ins Feld zu senden. Die Anregung dazu kam aus dem Felde.

Die erste LiebesgabeDeutsche Weihnacht ist in 40 000 Stück verbreitet worden, wovon fast 30 000 Stück. mit Hilfe staatlicher Unterstützung und unter der Ver⸗ waltung einer interkorporativen Vereinigung, die durch ihre Birreaus dazu in der Lage war, frei und umsonst ins Feld gesandt wurden. 4

Der große, hierzu nötige Apparat hat fast tadellos

Frau Lina Kuhne.

Wer krank ist

und Interesse hat für gute

Hausmittel (keine Arrnei- oder Oehelm- mittel!) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch:

Krankenschwester Marie Wiesbaden 8. 75, Adelhetdstr. 13

Magenleiden, Stublver-

stopfung, Hämorrhoiden, Blutarmut, Bletchsucht, Schwächezuftände, Shro- phulose, Adernverkalkung, nervenleiden, Sicht, Rheuma, Sallenfteine, Ceber-, ieren-, Blalen- leiden, Zuckerkrankheit, Ausschläge, plechten, Hrampladern, fuss und Beintelden ste.

Versteigerungen J

K. 3/15. 5 2816 Zwangsversteigerung.

Freitag, den 4. Juni 1915, vormittags 9 Ubr sollen auf lefigem Amtsgericht, Zimm. r. 14, die nachbenannten, den Johannes Hofmann II. Ebeleuten dahier zugeschrie⸗ benen Grundstücke zwangs⸗ weise versteigert werden: 1) Ilur 2 Nr. 66¼= I am Grabgarten im Gartfeld 2) Ilur 2 Nr. 66%= Ai qm Hofreite daselbst(Stein⸗ straße 47 3) Flur 2 Nr. 67%= 198 qm Hofreite daselbst(St straße 7a)

tr

5 Flur 2 Nr. 68 ¼,= 248 qm Hofreite daselbst Steln⸗ straße 49).

Die amts gerichtliche Ver⸗ fügung ist im usgerlcts⸗ zimmer öffentlichausgehängt.

Gießen, den B. März 1915.

Großb. Ortsgericht.

Simon.

geklappt. Die genannte Vereinigung ist aber, um Gabe den allgemeinen Charakter zu wahren, in der Liebes⸗ gabe überhaupt nicht genannt worden und will das auch fernerhin nicht.. a

0 Unter dem NamenDeutscher März soll jetzt eine zweite Liebesgabe folgen. Und das darum, weil das Zeug⸗ nis des Dankes unserer Brüder im Felde ein geradezu überwältigendes ist Man kann von einem Heißhunger nach akademischer Anregung im* reden. a

Die vielen Tausende von Grüßen auf die erste Liebes⸗ gabe hin sind von einem jungen Akademiker gesichtet wor⸗ den und erscheinen in den Tagen als gesondertes Heft unter der Ueberschrift: Der deutsche Student im Feld. (Furche⸗Verlag, Kassel 1 g Der Hinweis darauf diene nur zur Bestätigung, wie notwendig es ist, der Kommilitonen draußen zu gedenken, und begründe folgende Bitte: g 5 ö Für die zweite Liebesgabe:Deutscher März, die ebenso wie die erste großenteils frei versandt werden soll, können staatliche Mittel nicht mehr erbeten werden.

ö Deshalb hat 2 Ausschuß gebildet, bestehend aus: Unterstaatssekretär Dr. G. Michaelis Finanzministerium, 1 Prof. D. Dr. Seeb Prof. D. Dr. Deißmann, Prof. D. Richter, Dr. med. h. C. P. v. Lechler, Stutt⸗

Wir rufen hiermit alle akademischen Lehrer, Freunde der Studentenschaft und alle Kommilitonen auf, beizu⸗ steuern 55 einem 4 Fonds zur VBersendung von Liebesgaben an Dozenten und Studenten.

Die Aufgaben dieser Arbeit erstrecken sich auf ganz Deutschland. Die Versendung auch anderer als geistiger n sfoll nach dem Eingange der Mittel erwogen werden.

Zahlungen können erfolgen: an die Königliche Seehandlung(Preuß. Etaatsbanß, Berlin W. 56, Marlgrafenstr. 46 a zur Gutschrift auf das Konto:Fonds zur endung von Liebesgaben an Dozenten und Stu⸗ denten(Nummer B. 82 856) oder auf das Schecklonto der Königlichen Seehandlung, Berlin NW. 7, Nr. 100 zur Gutschrift auf das Konto:Fonds zur Versendung von Liebes an Dozenten und Studenten(Num⸗ mer B. 82 856).

Ueber die Verwendung der Eingänge wird öffentlich Rechenschaft abgelegt und die Einbuchung der einzelnen Zahlungen wird schriftlich mitgeteilt. 2811

ingenleur-Hkademle z Aimar. Ota. ge ate 28

an Arehltektea.(Elsenbetanban und 0 2 Leue Lienen, S wãeecessss?