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. unter dem heranwachsenden Geschlechte schnell an Anhängerschaft.
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fluß auf das
.
Zweites Blatt
Ersche int tãglich mit Ausnahme des Sonntags.
wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
8.
.
165. Jahrgang
0 50 Rotati Uni Die„Giezener Famillendlätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das Schrift „Kreisblatt für den reis Gietzen“ zwennal
Donnerstag, 25. März 1015
onsdruck und Verlag der Brühl'schen versitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
leitung, Geschästsstelle u. Druckerei: Schul⸗
straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: S 51, Schrist⸗
General⸗Anzeiger für Oberhessen
as lehren die 9 Milliarden kriegsanleihe?
Das Zeichnungs⸗Ergebnis auf die zweite deutsche
Kriegsanleihe stellt eine Ueberraschung dar. Wer hätte selbst in Fachkreisen mit einem solchen Erfolge gerechnet, wer auch nur vermuten können, daß eine zweite Anleihe die erste um mehr als das Doppelte übersteigen würde! In den lebhaften Erörterungen über das mutmaßliche Ergebnis war vielfach die Ansicht zu hören, daß man froh sein könnte, wenn der Zeichnungsbetrag der ersten Anleihe von etwa 4½ Milliarden erreicht werden würde; wahrscheinlich würde es etwas weniger. Man glaubte insbesondere, daß sich die kleinen Sparer diesmal weniger beteiligen würden, da sie sich, wie man annehme, schon bei der ersten Anleihe ver⸗ ausgabt hätten. Von dem dadurch entstehenden Ausfall nahm man allerdings an, daß er durch die stärkere Be⸗ teiligung des Großkapitals wieder wettgemacht würde.
Wie ganz anders ist es nun gekommen! Gewiß haben lich auch die großkapitalistischen Kreise: die Großbanken, die Industrie, die großen gemeinnützigen Geldinstitute, die Sparkassen, die 5 ic Pala often in stärkerem Maße beteiligt und ein Vielfaches der früheren Beträge diesmal gezeichnet. Auch das neutrale Ausland hat sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und etwa 70 Millionen Mark auf die Anleihe gezeichnet, ohne wie ausdrück⸗ lich hervorgehoben sei, etwa von deuts e aufgefordert worden zu sein. Was besagen schlie lich auch bei einem Betrage von 9000 Millionen jene 70 Millionen! Sie stellen nicht einmal 1 Prozent der Summe dar und kaum doppelt soviel als ein einziges deutsches Industrieunternehmen, die Firma n hat. Von ausschlaggebendem Ein⸗
Masse des Volkes gewesen, wie die vielen Einzelzeichnun⸗ 175 bei den Sparinstituten dartun. Diese Institute mit . haben durchweg das Vier⸗ und Fünffache der früheren Leistungen aufs 17 8. aus allen Schichten 5 Beweis erbracht, wie das Verständnis für die Not der Zeit bis in die untersten Schichten gedrungen ist, 97 aber auch, wie selbst der kleinste Mann willig und gern alles hergibt, um dem Vaterlande zu helfen. Wie kaum je ein Krieg wird dieser nicht nur mit mili⸗
Ernährung bis zur nächsten Ernte si stellt, aus eigener Kraft haben wir bereits 14 Williarben Gebucht 180 aus
striellen Leistungsfähigkeit und dank unserer opferwilligen Atetelt t Unsere gesamte wirtschaftliche Leistungs⸗ ist heute auf den Krieg eingestellt. Dieser Um⸗
schwung hat sich mit einer so ausgezeichneten Präzision und B.
Anpassungsfähigkeit vollzogen, wie sie eben nur in dem but organisierten deutschen Wirtschaftsleben möglich und urchführbar ist. Vom kleinsten bis zum größten Betrieb arbeitet heute jedes Werk für Kriegsbedarf und ergänzt
ieht das Kapital, das der Krieg erfordert, sofort wieder an sich um es im Lande zu verteilen. Auf dieser Grundlage entsteht ein abgekürzter Kreislauf des Geldes, das den Kriegszwecken immer wieder dienstbar gemacht werden kann.
Adolf Wagner. Zu seinem 80. Geburtstage, 25. März.
hat, der wird die originelle Persönlichkeit dieses akademischen Leh⸗ rers nie wieder dergessen Jeder Zug, jede Form seines Gesichtes ist fest, bestimmt, ja selbst hart gebildet; es finden sich auf Wagners Gesichte nicht jene„topographischen Unklarheiten“, von denen Meister Gottfried Keller einmal schalkhaft spricht. Der ganze Mann
ist Entschlossenheit,. Wille; allein trotz der Schärfe 5
und Nüchternheit seines wissen aftlichen Denkens ist Adolf Wagner zugleich ein Mann von heißem Blute und 8 Temperamente. So bilden seine Vorlesungen eine merkwürdige
Forschergeiste und leidenschaftlicher Hingabe an den Gegenstand und an die Ideen, die Wagner vertritt und verficht. Daß er eine Kämpfernatur durch und durch ist, das hat ja Wagner auch im
öffentlichen Leben bewiesen, wo er sich nie gespart, nie als eim F Leisetreter bezeigt und betragen, sondern immer mit seiner ganzen den 3
Persönlichkeit sich für das eingesetzt hat, was er für recht hielt. Man sagt kaum zu viel, wenn man Adolf Wagner zu den Baumeistern des modernen Deutschlands zählt. Ein
euglischer Sozialist hat kürzlich Deutschland und England als die 10n
Völker der ukunft und der Vergangenheit einander gegenüber⸗ gestellt. England ist noch heute das Land des reinen schranken⸗
an, Boden gewinnt. Eben hieran hat Adolf Wagner durch sein
Lebenswerk reichen Anteil genommen. Unvergessen ist das feurige 3
Glaubensbekenntnis, mit dem er im Oktober 1871 die politische und wissenschaftliche Welt überraschte. Kaum war das neue Deutsche Reich gegründet, als der damals im blühendsten Mannesalter
stehende, erst vor Jahresfrist an die Berliner Universität berufene] Vo
Nationalökonom der Manchesterschule den Fehdehandschuh hinwarf und das neue Evangelium des sozialen Berufes des Staates 1 Es war dies die Zeit, wo die Führer der neuen deutschen Volkswirtschaftsschule, neben Wagner vor allem Schmoller, Nasse und Lujo Brentano, auf den Kampfbplatz traten. Sie wurden damals und noch lange als„Kathedersozialisten“ an⸗ Rear und verspottet, gewannen aber durch 1„Staatssozia⸗ lismus“, wie Wagner die von ihm vertretene ehre benannt hat,
die unsere Lei
beweisen die Rußland und
Unterbringun Glück hat. Ni uns mit unf
etwa 8,5 Mil 4 Milliarden
gehalten.
kleinste Mann
wandt. Egois kennt der Deu Deshalb könn entgegensehen
Die Einstellung und Konsolidierung unserer ganzen Ka⸗ pital- und Wirtschaftskraft zum einzigen Kriegszweck ist es,
uns nach mancher Richtung hin unseren Feinden überlegen macht, die uns wirtschaftlich nicht erreichen. Daß sie uns auch in der Geldaufbringung für den Krieg unsere Finanz⸗ politik mit den inneren Anleihen nicht nachmachen können,
auf die Notenpresse angewiesen ist und weder mit der digungs⸗Bonds und wie die Papiere sonst genannt werden,
Kanal, der doch überall mit seinem Geldsack protzt, hat
gebracht, Frankreich sogar nur 2½ Milliarden, dafür hat aber die Bank von Frankreich dem Staate 5 Milliarden vorgeschossen und das Land mit 11½¼ Milliarden Noten über⸗ schwemmt. Der Patriotismus macht sich in Frankreich eben nur mit hochtönenden Worten und Phrasen breit. Die Taschen werden, wenn das Vaterland ruft, desto fester zu⸗
Wie ganz anders stellt sich dagegen der Charakter des deutschen Volkes dar! Die letzten Sparpfennige holt der
zu stellen. Hunderte von kleinen Sparern, die ein Staats- papier nur vom Hörensagen kennen, die noch nie ein solches Ding gesehen oder in Händen gehabt haben, haben sich über den Wert und die Bedeutung aufklären lassen und ihre er⸗ sparten Groschen zum Ankauf einer Kriegsanleihe ver-
stungsfähigkeit auch für die Folge verbürgt und
kläglichen Finanzoperationen besonders in Frankreich, wo man im großen und ganzen
g von Schatzanweisungen noch Nationalvertei⸗ cht einmal der treue Bundesgenosse über dem eren 14 Milliarden erreicht. Er hat bisher
liarden Mark aufgebracht, Rußland hat rund durch Schatzscheine und innere Anleihen auf⸗
heran, um sie in den Dienst des Vaterlandes
mus, wenn das Vaterland in Frage kommt, tsche eben nicht in dem Maße wie der Franzose. en wir aber auch der Zukunft mit Vertrauen
Hauptvora
darin vom Au zinsung und nahme aus dem satz zum Voran eine spätere
Die Mit
Diese Vors
schung von kühlem 548585
klärte. An Gegnern hat es ihm ja zu keiner Zeit seines Lebens gefehlt, aber auch sie haben seiner mannhaften Ueberzeugung immer
ursprünglich an
Daraus i
Leben hat sich
Achtung zollen
tungen auf
Aus dem Sinanzausschuß der hessischen
Die Beratungen des erweiterten Finanzausschusses über den
den Voranschlägen des Finanzausschusses über die Deckung der auf den Krieg zurückzuführenden Fehlbeträge. Die Großh. Re⸗ gierung stimmt dem Grundgedanken dieses Antrages zu, sie ist mit einer endgültigen Deckung dieser Fehlbeträge aus Anleihen— ⸗also unter Schonung der Fonds— einverstanden, sie weicht aber
Tilgung dieser Anleihe schon jetzt— durch Ent⸗
Zeit vorbehalten haben will. Es wurde schließlich folgender Beschluß gefaßt: 2
betrags, der auf den Krieg zurückzuführen ist, sind endgültig nicht aus vorhandenen Fonds zu entnehmen, sondern auf dem Wege des Staatskredits aufzubringen. Die näheren Anordnungen hier⸗ über und insbesondere über die Höhe sowie über die Tilgung des darnach auf Anleihe nehmenden Betrages sind spätestens nach Bücherschluß für das Jahr 1915 durch besonderes Gesetz zu treffen.
Rechnungsjahr 1914 sich ergebenden Fehlbetrag. In der weiteren eratung wurden die Vorschläge des Finanzausschusses über die bei den Ausgaben zu machenden Ersparnisse einstimmig angenom⸗ men, nachdem die Regierung erklärt hatte, daß sie damit einver⸗ standen sein könne, zumal sie bisher schon im Sinne dieser An⸗ ee e 995 ch rde di das Schick. n der weiteren prechung wu ie Frage über das ick⸗ 8 Bahn Bensheim— 8 175 landwirtschaftlichen Genossenschaften aufge⸗ worfen. Die erste Fr FN wortet, daß diese nicht ruhe, es lägen neue N Projekt zur Prüfung vor, die allerdings dadurch erschwert werde, daß sich die Kosten für eine normalspurige Bahn höher stellten, als
in keinem Fall vor Beendigung des Krieges begonnen werden. Ueber die Lage der landwirschaftlichen Genossen⸗ schaften machte ein Vertreter der Regierung nähere Mitteilun⸗ en
reußenkasse in Höhe von mehreren Millionen vollständig abge⸗ Die Bedeutung eines Mannes wie Wagner für unser öffentliches nachdrücklich und wirksam geltend 5 Bei dem Kampfe um
In Adolf Wagner besitzt die deutsche wissenschaftliche Welt bl
kirte zbrer markiasten Gestalten. Wer je zu seinen Füßen gesessen fünne ner poche finden wir ihn in der ersten Reihe der Schlacht⸗
inie. Die Wendung zur Schutzzollpolitik, der große, unabsehbar Verpflichtung des Staates zum Schutze der wirtschaftlich Schwachen
e die reine Nationalökonomie, die er nicht gern in geschichtliche Dar⸗
losen Individualismus, während in Deutschland der soziale Ge⸗ f danke, die soziale Organisation größten Maßstabes immer mehr A
— Eine Menschenaffenstation auf Teneriffa. Gegen Ende des Jahres 1912 ist mit Hilfe verschiedener Stif⸗
zweiten Kammer. Darmstadt, 24. März.
uschlag für 1915 galten heute in der Hauptsache
Sschuß ab, daß sie die Art der Deckung der Ver⸗ Restefonds II— gesetzlich festlegen will, im Gegen⸗ schlag des Finanzausschusses, der diese Regelung für
tel zur Deckung des Teiles eines etwaigen Fehl⸗
chriften gelten sinngemäß auch für den aus dem
indenfel's und über die Lage
age wurde von der Regierung dahin beant⸗ WWranschläge über das
genommen wurde. Mit dem Bau der Bahn könnte
st zu entnehmen, daß der frühere Kredit bei der
dann in den siebziger und achtziger Jahren sehr chen und wirtschaftlichen Pro⸗
Gedanke der Arbeiterversichern„überhaupt die
öffentlich als einen e 1 57 8 755 ich in die er⸗
en Schmoller
S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.
braucht die Zentralkasse
tragen ist. Den bei der Hauptstaatskasse eingeräumten Kredit zurzeit nicht nur nicht mehr in Anspruch
zu nehmen, sie hat unterdessen sogar an Wertpapieren und Bau⸗
Dauer von 20 Jahren
Die weiteren Mitteilun der landwirtschaftlichen
der landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank, für aufsicht gestellt? damit Institute ohne Konkurs
nossenschaftsbank hat in haben ihrer Gläubigerge
tend zu machen, daß einzelne Genossenschaften nicht mit zu großer
Eine Anfrage über
an dem Sitze von Kreis
für andere ähnliche Zw
rb. Darmstadt, schuß der Zweiten Kan
ihre Stellungnahme zu mit 26 Beratungsgegen
fürsorge u. a. m. Hause erledigt werden.
den, nachdem am Tag vo Kammer sich mit der Vo
guthaben mehr als 2 Millionen ansammeln können, was ihr die Möglichkeit gab, dem hessischen Staate 650 000 Mark zu leihen. Dem Staat schuldet die Zentralkasse jezt nur noch das guf die
gewährte fe
Darlehen von 1 Million,
dem aber, wie bereits bemerkt, größere Aktiven gegenüberstehen.
gen bezogen sich auf die Sanierung Genossenschaftsbank und der mit
dieser bisher in Verbindung stehenden Reichsgenossenschaftsbank und
Kreditbank. Darnach hat die Sanierung
günstige Fortschritte gemacht. Die Verwaltungs⸗ und Verwertungs⸗ gesellschaft für Immobilien ist, ebenso wie die landwirtschaftliche
die Dauer des Krieges unter Geschäfts⸗ wurde einer Konkurserklärung vorgebeugt
und die Möglichkeit gegeben, unterdessen eine Liquidation dieser
zu versuchen bezw. vorzubereiten. Die Ge⸗ zwischen über 2 Millionen auf die Gut⸗ enossenschaften abschläglich ausbezahlt.
Die Ausführungen über die Lage der Genossenschaften wurden allgemein beifällig aufgenommen. Es wurde dazu der Wunsch an den Staatskommissar ausgesprochen, seinen Einfluß dahin gel⸗
Härte gegen einzelne ihrer Mitglieder vorgehen möchten.
die Anstellungsaussichten der
Geometer beantwortete die Regierung dahin, daß angesichts der in Aussicht genommenen Neuordnung der Kreisvermessungs⸗ ämter eine Neubesetzung sämtlicher frei gewordener Stellen nicht angängig sei und daß man sich auf die Besetzung der Stellen
ämtern beschränken müsse.
Von einer Seite wurde die Frage aufgeworfen, ob nicht die für besondere landwirtschaftliche Zwecke ausgeworfenen Mittel, für die im Augenblick keine Verwendung vorhanden ist, zur
ecke übertragen werden können. Die Re⸗
gierung behält sich Entschließung hierüber vor. 5 Fortsetzung der Beratung Donnerstag vormittag 10 Uhr. *
24. März. Der erweiterte Finanzaus⸗ mer wird mit seiner morgigen Donners⸗
tags⸗Sitzung seine diesjährigen Etatsberatungen zu Ende füh⸗ ren. Darauf erfolgt sofort die Drucklegung der verschiedenen Aus⸗ schußbeschlüsse und Anträge zu den einzelnen Etatspositionen. Von der Herstellung eines gedruckten, umfangreichen Ausschuß⸗ berichtes über die Etatsberatung wird diesmal Abstand genom⸗ men. Beide Ständekammern nahmen die Plenarberatung über das Budget für 1915 gleich in den ersten Tagen der kommenden Woche auf und werden ihre Arbeiten so beschleunigen, daß das Budget noch rechtzeitig bis zum 1. April fertig gestellt sein wird. Die Zweite Kammer ist soeben zum Beginn ihrer Plenarsitzungen für Montag, den 29. März, vor⸗ mittags 11½ Uhr einberufen worden, nachdem schon vorher die einzelnen Kammerfraktionen Sitzungen abgehalten und sich über
den hauptsächlichsten Punkten verständigt
haben werden. In dieser Sitzung, für welche eine Tagesordnung
ständen vorliegt, sollen vor allem einige
notwendige Regierungsvorlagen, betr. den Erweiterungsbau des Amtsgerichtsgebäudes in Offenbach, die Beteiligung des Staates an der Kriegsgetreidegemeinschaft usw. sowie dringliche, die Kriegs⸗
Anträge von Mitgliedern aus dem Am Montag nachmittag 4 Uhr findet
alsdann eine zweite Kammersitzung statt, in welcher mit der Etatsberatung begonnen wird, die am Dienstag und eventuell noch am Mittwoch fortgesetzt und beendet werden soll. Die Erste Kammer der Landstände wird zur Beratung des Staatsvoranschlags für Mittwoch, den 31. März, einberufen wer⸗
rher der Finanzausschuß der Ersten rberatung der inzwischen von der Zweiten
Kammer fertig gestellten Teile des Etats beschäftigt und seine Anträge dazu gestellt hat.
hat in der Zweiten Kamm Zweite Kammer wolle suchen, dahin wirken zu
keine französische
Aus Hessen. Darmstadt, 24. März. Der Abg. Dorsch„Wölfersheim,
—
ner solgenden Antrag eingebracht:„Hohe beschließen, die Großh. Regierung zu er⸗ wollen, daß während der Dauer des
Krieges auf der Bühne des Großherzoglichen Hoftheaters
n, englischen oder rufsischen
Stücke, resp. keine Stücke mit sranzösischer, englischer oder russischer Tendenz aufgefü
ihrt werden.“
—
lius Springer in Berlin
Schimpansen lieferte ihr ländische Regierung hat s
Vorläufig haben die dort beschränkt: das Verhalten Untersuchungsgegenstand.
Beobachtung der Spiele, pansentänze, sowie der
Sehr mannigfaltig sind
festzustellen.
entlarvt worden ist, konn auch die anderen Helden
die deutsche Musik auch ihr der englische Herr g
noch zweierlei verraten:
eine Menschenaffenstation eingerichtet wor⸗
schuldigen Sie das harte „deutsche“ Musik?
Nhelnlaches 2 chte Alte echnikum Bingen Automobifbau, Brückenbau hauffeurkurse. e N
sohlnenbau, oted
Direkten Frolsser Hoe PK 0.
edn, die in den zwei Jahren ihres Bestehens schon recht wert⸗ volle Ergebnisse erzielt hat. In der Anthropologischen Gesellschaft zu Berlin machte, wie die„Naturwissenschaften“(Verlag von Ju⸗
berichten, Prof. Rothmann fesselnde
Mitteilungen über die dort angestellten Untersuchungen. Die Sta⸗ tion befindet sich in der N
ähe von Puerto Orotava; die ersten das Kaiserliche Gouvernement in Kame⸗
run, später kam ein 11—12 jähriger Tschego hinzu, die nieder⸗
ich bereit erklärt, Orang⸗Utans zu senden,
und später sollen auch Gorillas beschafft werden, um eine verglei⸗ chende Psychologie der Menschenaffen mit ihren Ausblicken auf die menschlichen Verhältnisse zu ermöglichen. Für spätere Zeiten sind auch hirnphysiologische Untersuchungen in Aussicht genommen.
tätigen Gelehrten sich auf das Beobachten der Tiere ohne jegliche Dressur war der Die sechs Schimpansen im Alter von
5.—6 Jahren bildeten sofort eine Herde mit Führer und Wachen. Besonders auffällig war ihr häufiger vollkommen menschenähnlicher aufrechter Gang. Freundschafts⸗ und Liebesbeziehungen der Tiere gehören zu dem Untersuchungsprogramm der Station, weiter die
insbesondere der charakteristischen Schim⸗ Nesterbau der Schimpansen. Die Be⸗
obachtung der Verständigungsmittel der Menschenaffen hat ergeben, daß sie zwar eine reichhaltige Lautgebung besitzen, doch ließ sich nichts feststellen, was den Schluß auf eine Art Sprache berechti
das Mienenspiel und die Ausdrucks
wegungen der Arme, durch die zweifellos eine weitgehende Ver⸗ ständigung möglich ist. In engen Grenzen ist ein Wortverständnis
— Bach—sein Ungar. Nachdem Beethoven als Belgier
te es nur eine Frage der Zeit sein, daß der deutschen Tonkunst der Welt in ihrer
wahren Nationalität vorgestellt würden. Nun ist es erreicht: auch ch, Johann Sebastian Bach aus Eisenach, ist kein Deutscher, sondern, wie ein kundiger Thebaner in der„Morning Post“ mit⸗ teilt,„bestimmt“ von ungarischer Abkunft. Auf Bach muß also
Verzicht leisten, und Mendelssohn will leichfalls nicht zugezählt wissen, weil er
ja Jude sei. Da nun doch kein Leugnen mehr hilft, so wollen wir 1 Mozart war Serbe und Brahms— ent⸗
Wort!— Japaner. Wo bleibt da die
VVVVFVFVVVCCCCCVCVTVVCTCTVTCTCCTCTCTCCTCTCTCTCTCTTCTCTTCTCTCTCTCTCTCTCCCTTTTVTTVTCTTTTT
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