Ausgabe 
(24.3.1915) 70. Erstes Blatt
Seite
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i f g betreibt oder in 1 eee e as karg wrt. d oder Peiner ersönlichkeit 1. andwirt⸗ Arbeiter in 5 kommen kann. Zutreffenden

ist dem Beurlaubten, wenn nicht die sofortige Strafvoll⸗ g aus besonderen Gründen geboten erscheint, zu eröffnen, ihm auf näher zu begründendes Verlangen für die Verrich⸗ une eigener oder fremder landwirtschaftlicher Arbeiten ein ent⸗ 8 Strafaufschub gewährt werden könne. Ein solches Ver⸗ langen kann auch von dem Dienstherrn oder Arbeitgeber ausgehen. Diesdezügliche Gesuche sind stempelfrei. Um einem Mißbrauch der gewährten Vergünstigung vorzubeugen, empfiehlt es sich, in den len, in denen eine e der Strafvollstreckungsbehörde 1 en ist, bei der Ortspolizeibehörde anzufragen, ob der N fte den Voraussetzungen, unter denen ihm der Strafaufschub . worden ist, entspricht. 0 gefangene in den Provinzialarresthäusern und Haftlokalen sind, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind(vergl. hierzu jetzt Bekanntmachung des Reichskanzlers über die Beschäf⸗ tigung von Gefangenen mit Außenarbeit vom 4. d. M., im Reichs⸗ Gesetzblatt Nr. 30 S. 130) und die nötige Sicherheit gegen ein Entweichen besteht, für landwirtschaftliche Außenarbeiten zur Ver⸗ fügung zu stellen. f 5 2 * Bismarck⸗Feier. Am Mittwoch, den 31. März, abends Uhr, wird sich im Stadttheater die Bürgerschaft zur Feier des 100. Geburtstags Bismarcks zu⸗ ü Aus dem für die Feier vorgesehenen Pro⸗ gramm, das der Oberbürgermeister im Anzeigenteil der vorliegenden Nummer bekannt gibt, ist zu erkennen, daß es sich um eine Aoßßage aus würdigen und kraftvollen Darbietungen aufgebaute Veranstaltung handelt, an der 1 117 alle Gießener Gesangvereine teilne men. Der Oberbürgermeister wird das Hoch auf Kaiser und Reich ausbringen, während Geh. Kirchenrat Prof. D. Eck die Festrede i mmen hat. So dürfte auch in der all⸗ gemeinen Teilnahme der Bürgerschaft die Dankespflicht an den großen Mann, dem die Feier gilt, zum Ausdruck kommen.. Großherzogliche Oberrealschule. Dem von Direktor Dr. Schnell erstatteten Jahresbericht

über die Gie Oberrealschule entnehmen wir folgendes: Die Uebersicht des Schülerbestandes ergibt, daß die Anstali ein chließlich der Vorschule am 15. i 1914 697

Schüler und 16 Schülerinnen zählte. Im Laufe des Schul⸗ jahres traten in die Anstalt 26 Schüler ein, während 77 ausschieden Dem Glaubensbekenntnis nach waren 623 Schü⸗ ler evangelisch, 47 fatholisch, 40 israelitisch und 3 gehörten anderen Bekenntnissen an. 503 Schüler stammten aus

Gießen, 210 von au erste Jahr, in dem die An 2 neben dem Real gymnasium besteht, brachte mit Kriege mancherlei einschneidende Wir⸗

kungen im Leben der Schule hervor. Am 6. August unter⸗

zogen fich 13 Schüler tprüfung, 6 weitere Not⸗ Ser ven an 3 späteren Terminen. Zwölf Mit⸗ ö des Lehrerkollegiums gehören oder 9. örten dem 5 5 24 Primaner und 1 9 4 4 unter die Fahne. Von ihnen i 27 r einer gefallen, Prof. Dr. Albert Klein. Vier Lehrer und ein Schuler haben sich . das 8 Kreuz erworben. dich n Re am 6. März unterzogen si Schli⸗ lerinnen un Schüler, 1. am 30. Januar eine außer⸗ Reifeprüfung eine Kandidatin stattfand zugendwehr angehörigen Schüler taten in den serien Dienste beim Roten Kreuz. Während der Erntezeit ging eine Anzahl unserer Schiller zur Aushilfe zu den Land⸗ wirten der Umgegend. In 3 endkompagnien sind die Schüler unferer oberen Klassen fast alle teils hier teils in ihren Heimatgemeinden eingetreten. Die Leitung der militärischen Vorbereitung der Jugend in Gießen liegt in den Händen des Herrn Prof. Kraus müller. Eine von der Schule Ende Februar hegonnene Goldsammlung hatte einen ansehn Erfolg Es wurde bis Mitte März von unseren Schitlern 75 000 Mark zum Umwechseln eingeliefert. Hur Bekräftigung der Freude über glückliche Kriegsereig⸗ nisse wurde freigegeben am: 10. Oktober nach der Eroberung Antwerpens, 18. Degener nach den Erfolgen in Polen und dem geglückten Angriff des deutschen Kreuzergeschwaders auf die englische Küste, 17. Februar nach der. den masurischen Seen. Aeußerlich macht sich der Krieg in der Schule auch dadurch bemerkbar, daß während der ganzen Kriegszeit eine Kompagnie ihr Geschäftszimmer im

Schulgebäude hat und den Hof als Appellplatz benutzt. * Achthundert Zivilgefangene wurden heute morgen gegen ½8 4 unter starkem Geleit in langem zuge zum f gebracht; die Gefangenen wurden von

1 in das Lager Holzminden überführt.

Den. und Brot verbrauch der Selbst⸗ versorger betrifft eine kreisamtliche r in

. Nummer, die der Aufmerksamkeit der betr. Kreise an⸗ empfohlen sei.. Landkreis Gießen.

F Watzenborn- Steinberg, 22. März. Die blutigen

Kämpfe in Russisch⸗Polen haben ein weiteres Opfer aus unserer

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass heute abend meine liebe gute Frau, meine liebe

Schwiegertochter,

Tochter, unsere unvergessliche Schwägerin und Tante,

Schwester,

Frau Marie Elise Haas

geb. Brück

* im Alter von 27 Jahren nach langem, schwerem, mit grosser Geduld

getragenem Leiden sanft entschlafen ist.

* Die trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Haas

Familie Haas Ww. nebst Angehörige Familie Brück Ww. nebst Angehörige.

Oppenrod und Albach, den 22. März 1015.

Die Beerdigung findet Donnerstag. den 25. März. nachmittags 1 Uhr,

vom Sterbehaus aus statt.

schon schwer helmgesuchten Gemeinde gelordert. Der Bäckermeister Heinrich Sames II., der die Winterschlacht in Masuren unversehrt mitmachte, ist am 24. Jebruar 1915 gefallen. Von den Schülern unserer Gemeinde wurden 4630 Mk. an Gold ge- lammelt und zur Ablieferung gebracht. Ein freier Schultag war

ihr erwünschter Lohn. Kreis Alsfeld.

Mücke, 22. März. Viel erörtert und besprochen wird der Plan der Kaiserl. Oberpostdirektion Darmstadt, in nächster Zeit die Mittagspost Ulrichstein Mücke und zurück in Weg⸗ sall kommen zu lassen und nur eine einmalige Postfahrt: UlrichsteinMücke, morgens nach Mücke und abends zurück, ein zurichten. Der Grund ist darin zu suchen, daß die beiden Post⸗ halter eine Aufbesserung verlangen, die aber von der Reichs post sowohl als auch von den beteiligten Gemeinden des Ohmtales nicht bewilligt werden soll. So mußten die Ohmtalbewohner sich mit der einmaligen Postbestellung begnügen.

Kreis Wetzlar.

ELützellinden, 22. März. Am Freitag, den 19. März, und Montag, den 22. März, trasen hier 20 Gefangene sran⸗ zösischer Natlonalität aus dem Krlegsgefangenenlager Wetzlar ein, um die Be- und Entwässerungsanlagen der Wiesen im Kleebach⸗ tale herzustellen. Unter Bewachung von Landsturmleuten schreiten die Arbeiten rüstig vorwärts.

Hessen⸗Nassau.

h. Frankfurt a. M., 28. März. Der Magistrat hat der Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage über die durch den Krieg notwendig gewordenen Steuerer höhungen unter- breitet. Es sollen im gesamten zur Stadtgemeinde gehörenden Gebiete die Gemeinde⸗Einkommensteuersätze von 136 Prozent im Rechnungsjahr 1914 auf 157,50 Prozent im Jahr 1915 erhöht werden.

905 Homberg(Kurhessen), 23. März. Gestern morgen wurde in der Nähe des Dorses Mühlhausen ein 40 jähriger Handwerksbursche ersroren aufgefunden. Wie aus den bei der Leiche vor; gefundenen Papieren hervorgeht, handelt es sich um einen kürzlich aus der Strafanstalt Breilenau Entlassenen namens Hartung.

F. C. Diez, 23. März. Vor fünszehn Monaten kam der Straf- gesangene Runstück in das Zentralgefängnis Freiendiez zur Ver⸗ büßung elner längeren Strase. Während' der ganzen Zeit seines dortigen Aufenthalts hörte man nie ein Wort von ihm. Nur mit dem Kopfe nicken konnte er. Gestern wurde Runstück von Freien- diez nach dem Amtsgerichtsgesängnis Ems überführt. Wer aber beschreibt die Ueberraschung seiner Umgebung, als Runstück plötz⸗ lich sprechen konnte und unumwunden gestand, fünfzehn Monate lang nur den Stummen markirt zu haben.

je. Dillenburg, 23. März. Ungeahnte Kartoffel- vorräte kommen bei der jetzigen Bestandausnahme zu Tage. So sind im Dillkreis noch 150 000 Zentner Kartoffel vorhanden. Das ist auf den Kopf der Bevölkerung ein Vorrat von ca. drei Zentnern. In dem kaum 1600 Seelen zählenden Ort Mom berg, Reg.-Bez. Kassel, sind 7000 Zentner Kartoffeln bei der Bestandaufnahme gemeldet worden. Märkte. de. Frankfurt a. M. Schweinemarktbe rich! vom 24. März. Aufgetrieben waren 898 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 Lebendgewicht 87.50 90.00 Me., Schlachtgewicht 104.00 108.00 Me. e Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 85.5088.00 Mt., Schlachtgewicht 100.00.104.00 M., vollftelschige Schweine von 100120 kg Lebendgewicht 87.00 90.00 Mk., Schlachtgewicht 105.00 108 Mk.: polfteischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 87.00 90.00 Mk., Schlachtgewicht 105108.00 Mk. Geschast lebhaft, geringer Ueberstand. le. Frankfurt a. M., 24. März.(Ortg.⸗Telegr. desOleß. Anz.) Das Geschäft ist nach wie vor in Getreide ruhig. Greis⸗ bare Ware ist so gut wie nicht am Markte. Futtermittel fest. Mais 5152 Mk., Sesamkuchen 36,0036,50 Mk., Kokoskuchen 37,00 37,20 Mk., Palmkuchen 36,00 36,50 Mk., Leinkuchen 60 Mk., Erdnußkuchen 38,50 40,00 Mk., Napskuchen 32 Mk. Alles N 24. Mar.(Orig an a.. 9 r. des Gieß. Anz.) Kartoffelmarkt. Kartoffeln im Großhandel 1 1 bis Kg.

14,00 Mk., im Kleinhandel Mt. 15,00 16,00. Alles per wöchentl. Uebersicht der Todesfälle l. d. Stadt Gießen. 11. 2 Vorn 7. bis 13. März 1915 Einwohnerzahl: an men zu 32 900(inkl. 1600 Mann Militär). Nach Abzug von 6 Ortsfremden 14,22.

erblichkeitsziffer: 23,70%, es starben an Zul. er⸗

Kinder

wachen ee, f Altersschwäche 2 2 2 Kindbettfieber 1(00) 1() Diphtherie 10) 109 Keuchhusten 10) 10) Lungentuberkulose 1 1 Lungenentzünd 3() 1 1(˖) 1 anderen Krankhesten der Atmungsorgane 1 1 Krankheiten des Herzens 1 1 5 Krankheiten des Nerven- systems 1 1 Krankheiten der Harnorgane 1(1) 100) Krebs 10) 1(05) Verunglückung 1 1 Summa: 15(6) 9(3) 3(2) 3()

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

im Alter von 23 Jahren.

getreu seine Arbeiten erledigt.

Andenken bewahren. Gießen, den 24. März 1915.

01612

Mlerseinste bolländische

sind blutfri

.

Angel⸗Schellfische roße 60 Pf, großmittel 60 Pf, kleinmittel 50 Pf. per Pfd. la. grosser Cabliau, kopflos

im Ausschnitt ver Pfd. 65 Pf. 10 heute eingetroffen bei

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10 leute zu verpachten.

acta l Il

Infolge einer Verwundung vom 7. März starb am 8. März

Konrad Böckner

Derselbe war bei mir langjähriger Ge⸗ hilfe und hat stets unverdrossen und pflicht⸗

Ich werde ihm stets ein ehrendes

2762

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Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 25. März 1015: Wolkig, trocken, mild, südwestliche Winde.

Letzte Nachrichten.

Zusammentritt der 2. hessischen Kammer.

rm. Darmstadt, 24. März. Um den Staatshaushalts⸗ plan für 1915 noch vor dem 1. April unter Dach und Fach zu bringen, ist der Zusammentritt des Plen ums der Zweiten Kammer für Montag, den 29. März, vor⸗ gesehen, nachdem der erweiterte Finanzausschuß morgen mit den Vorberatungen zu Ende gekommen sein wird. 2

Deutsche Flugzeuge über der englischen Küste. f

Amsterdam, 24. März. Zu der Fahrt der vier deutschen Flugzeuge an die englische Küste bei Deal am Sonntag melden die Times: Drei von den Flugzeugen kehrten sofort zurück. Das vierte warf zwei Bomben auf ein britisches Patrouillenschiff. Eine Bombe fiel in die Nähe des amerikanischen DampfersManga Reva, eine andere in der Nähe des niederländischen Tampfers Flora nieder, worauf auch dieses Flugzeug in füdlicher Rich⸗ tung verschwand. Schaden ist nicht angerichtet worden.(2)

Ein russischer Panzerzug erbeutet.

Wien, 24. März. Aus Galizien wird gemeldet: Gestern wurde ein russischer Panzerzug von einer öster⸗ reichisch-⸗ungarischen Sappeurabteilun a b⸗ gefangen. Die Sappeure hatten sich in der Nähe des Bahndammes eingegraben und ließen den Panzerzug vorbei⸗ laufen, worauf sie das Geleise in einer Länge von 40 Meter zurück sprengten. Als der Zug zurückkehrte, wurde er von unseren auf der Wacht stehenden Sappeuren mit heftigem Feuer empfangen. Er suchte mit Volldampf zu entkommen und der Zugführer fuhr

los auf die schienenlose Strecke, wo der Zug alen Der Lokomotivführer

und der Heizer wurden getötet. Ein Teil der Soldaten fiel, der Rest ergab sich. Ein Interview Tiszas. 15

Budapest, 24. März. In einem Interview, das Minister⸗ präfident Graf Tisza dem Grafen von Ponzone für die Mailänder Stampa gewährte, erklärte er, er hoffe, daß bei aufmerksamer und gründlicher Prüfung der momentanen Lage wie der Zukunft die derzeitigen Schwierigkeiten zwischen Oesterreich⸗Ungarn und Italien eine friedliche Lösung finden und sich ein inniges dauerndes Freundschafts verhältnis entwickeln werde.

Przemysl.

Stockholm, 24. März. Das Petersburger Telegruphen⸗ bureau meldet aus Lemberg: Die Galizier, die in Przemysl ge⸗ fangen wurden, erzählen, daß Hungersnot seit langem vor dem Fall der Festung in der Stadt herrschte, die in letzter Zeit noch zunahm, während auch das Fleisch zu Ende ging. Außer den Offizierspferden sah man in letzter Zeit kein einziges Tier auf den Straßen, alles vorhandene Vieh war zu Nahrungs⸗ mittelzwecken getötet worden. Außer der Hungersnot hatten die Belagerten auch an Typhus und anderen Krankleiten

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zu leiden. Die abwartende Haltung Rumäniens. i. Köln, 24. März. Zur Frage der Neutralität Ru⸗ mäniens weist lautKöln. Ztg. der rumänische Staatsmann Carp in dem Budapester BlatteMoldawa darauf hin, daß der Kronrat nicht die Neutralität Rumäniens, sondern eine abwartende Haltung beschlossen habe. Es sei eine verhängnisvolle Selbsttäuschung, zu glauben, daß Rumänien ständig Zuschauer bleiben könne. Es könne in diesem Falle höchstens hoffen, seine zu erhalten. Wenn der Krieg noch Monate neue 2 Ein besiegtes Deutschland könne ihm

Der 80. Geburtstag Adolf Wagners. ö

Berlin, 24. März. Zur Vorfeier des 80. Ge⸗ burtstages des Altmeisters der deutschen National- ökonomie, Adolf Wagner, hatte gestern der Bund deutscher Bodenreformer eine 8estsitzung veranst 2 bei der Wagner als den eigentlichen ethischen National⸗ ökonomen der Deutschen Professor Gustav Schmoller feierte. Wagner sagte, wir müßten der Zeit dankbar sein, welche die englische Wirtschaftslehre des reinen Egoismus überwunden habe. Unter N befanden sich be⸗ sonders auch Professoren u Beamte. Der ehemalige Statthalter von Elsaß⸗Lothringen, Fürst von Wedel, der Staatssekretär des Innern Exzellenz Delbrück, General⸗ oberst von Moltke u. a. hatten ihrer Verehrung den Jubilar in Glückwunschtelegrammen Ausdruck gegeben, die in der Versammlung verlesen wurden.

Was der einzelne am Brotverbrauch spart, dient der Allgemeinheit.

Den Heldentod fürs Vaterland farb bei einem Gefecht in den Karpathen am B. Januar unser lieber Sangesbruder

Christian Rinker

Ersatueservist im Res.⸗Inf. Regiment 223

9. Kompagnie 2743

Wir werden demselben ein ehrendes Andenken bewahren.

Gesangverein, Eintracht · Ober⸗Bessingen.

Die Ankunft eines TOCHTERCHENS reigen hocherfreut an

Dr. med. Curt Koch Frauenarzt, 2. Zt. im Feide

Thilde Koch, geb. Schenck

Giessen, 24. Mürz 1915

Obstbaum-Karbolineum

erstklass. Fabrikate, in jeder Menge bei

August Moll, Kreuz- Drogerie

Bahnholstrasse 51 rernruf 2

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