London, 23. März(WTB. Nichtamtlich.) Der Damp⸗ fer„Concord“ aus Whitby ist bei dem Leuchtschiff„Ro⸗ val Sovereign“ torpediert worden. Die Besatzung von 26 Mann wurde in Dover gelandet.
Die Verteidigung der Dardanellen.
Berlin, 3. März.(Priv.⸗Tel.) Die„Vossische Zei⸗ tung“ meldet aus Genf: Das„Giornale d'Italia“ erfährt aus Athen, daß auch der englische 14000 Tonnen⸗Panzer⸗ kreuzer„Cornwallis“ kampfunfähig geworden sei. Von den Schiffsbesatzungen der Verbündeten seien 300(2) tot, 13000 gerettet und einige Hundert, die ans Ufer entkamen, gefangen genommen worden.
. Berlin, 24. März. Der Sonderberichterstatter der „Tribuna“ auf Tenedos meldet, daß die Alliierten dort von 40 Transportdampfern 30000 Mann Landungs⸗ truppen ausgeschifft hätten.— Die„Inflexible“ sei auf eine Sandbank geraten und noch nicht wieder frei geworden.
Athen, 23. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die ekla⸗ tante Niederlage der Alliierten bei den Darda⸗ . nellen macht hier den größten Eindruck. Die Presse freut
ssich, daß von griechischer Seite keine Schiffe mitmachten, da man sonst wahrscheinlich große Schiffsverluste zu be⸗ dweinen hätte. Außer den sieben teils gesunkenen, teils ha⸗ varierten Schiffen der Alliierten sind alle übrigen an dem Angriffe beteiligten zehn Kampfschiffe beschädigt und be⸗ sitzen teilweise nur noch einen geringen Gefechtswert.
ö Die englischen Verluste.
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1 London, B. März(WDB. Nichtamtlich.) Die eng⸗ llische Verlustliste gibt für den 16., 17. und 20. März 72 Offiziere als gefallen, einen als gestorben, einen
durch einen Unglücksfall umgekommen, ferner 119 als ver⸗ wundet und 5 als vermißt an.
5 Die Rekrutierung in Irland.
5 London, 23. März.(WTB. Nichtamtlich) In einem Briefe an die„Times“ wendet sich Eduard Carson gegen die Aeußerung des Blattes, daß die Rekrutierung in Irland besonders schlecht sei, und schreibt, daß Ulster bis Ende Februar 2332 000 Rekruten gestellt habe, oder 205 von 10 000 Einwohnern. Die Grafschaften der nordöstlichen Ecke stellten allein ungefähr 30 000, oder 240 von 10 000, die übrigen Grafschaften der Pro⸗ vinz weniger als 2000, dafür aber Belsast 18 600, oder 465 von 10 000 Einwohnern. Die ungünstige Kritik über die Rekrutierung in Irland sollte daher nicht auf Ulster ausgedehnt werden. Carson meint, daß ein gemeinsamer Appell an die Bevölkerung von ihm und Redmond, wie ihn die„Times“ vorgeschlagen habe, zwecklos
sei, und falsch ausgelegt werden könnte. John Lonsdale, unioni⸗ sti irisches Mitglied des Unterhauses, schreibt über denselben Gegenstand es sei eine bedauernswerte Tatsache, daß in vielen nationalistischen Distrikten die Rekrutierung erbärmlich schlecht gewesen sei; Ulster lieferte zwer Drittel aller irischen Rekruten. Bulgariens abwartende Haltung.
5 Sofia, 23. März.(WTB. Nichtamtlich.) Den Blät⸗ tern zufolge erklärte Ministerpräsident Rados la wow bei einer privaten Zusammenkunft der Parlamentsmehr⸗ heit, daß Bulgarien in abwartender Haltung verharren müsse bis zu dem Augenblick, wo die Interessen des Landes eine neue Politik erheischen. Der Ministerpräsident bezeich⸗ Gerücht über einen Wechsel im Ministerium für
5
u „ 23. März.(WTB. Nichtamtlich.)„Daily Tele⸗ apan hat Ching eine Liste von dmandschurei und Ostmongolei Niederlassung und zum Handels⸗
oder mehr Einwohner hat. Die Sitzung vom 23.
dort zu erwerben, ist eine starke chinesische Partei dafür, daß die sogenannte Eisenbahnzone, das ist ein sieben Meilen breiter f N längs der Eisenbahnen, in dem die Japaner sich ansiedeln dürfen, hinreichend erweitert werde. China scheint außer⸗ dem bereit 8 sein, eine beschränkte Anzahl von japanischen i-Inspekto ren anzustellen, die als Beamte der chine⸗ eibungen und bewaffnete Zusammenstöße zu
5 London, 23. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche Baureau meldet aus Tokio vom 21 März: Die politische Kam⸗ 5 für die am 25. März stattfindenden Wahlen geht ihrem 9 entgegen. Der Wahlkampf dürfte he werden. Der Premierminister Graf Okuma macht Wahlreisen. Nach amerikanischem Muster hält er Reden vom Eisenbahnwaggon aus. In einer Rede in Osaka sagte er, daß die Taktik Oppo⸗ sition die auswärtige Politik Japans in einem falschen Licht erscheinen lasse. Die Aeußerungen oppositioneller Blätter, die Gwßbritannien, Amerika, China und andere Länder erreichten, verbreiteten über die Motive Japans für die Teilnahme am Kriege unrichtige Anschauun 2. sei das der
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Nene Verdrehungsküuste Sir Edward Greys.
5 London, 23. März.(WTB. Nichtamtlich.) Staatssekrelär Grey sagte in einer Rede über den Ursprung des Krieges: Der Krieg hätte durch eine einfache Konferenz unter den Großmächten verhindert werden können, wenn Deutschland zugestimmt hätte. Frankxeich, Italien und Rußland hätten sich im Juli 1914 bereit erklärt, die Konferenz anzunehmen, und nachdem England einen Veorschlag dazu gemacht hatte, schlug man dem Zaren und dem deutschen Kaiser vor, daß der Streit an das Haager Schiedsgericht verwiesen werden sollte. Aber Deutschland habe jeden Vorschlag pbgelehnt, den Streit auf solche Weise E. Daher ruhe die Verantwortung, Europa in diesen Krieg gestürzt zu haben, allezeit bei Deutschland. Der Streit zwischen Oesterreich und Ser⸗ bien, den Deutschland als Gelegenheit zum Kriege benutzte, war viel leichter zu schlichten, als zwei Jahre früher die Balkankrise, die mit gutem Erfolg überwunden wurde. Deutschland habe aus seinen Erfahrungen mit der Londoner Konferenz gewußt, daß es auf Anseren guten Willen für den Frieden auf jeder Konferenz rechnen konnte Wir suchten in der Londoner Konferenz keinen diplomati⸗ schen Triumph, intrigierten nicht und arbeiteten unparteiisch und ehrenhaft für den Frieden. Wir waren im Juli bereit, das wieder
zu tun. Wir gaben in den letzten Jahren Deutschland wiederholt
die Versicherung, daß kein Angriff auf das Deutsche Reich von unserer Seite Unterstützung erhalten würde, wir lehnten nur das unbebingte Versprechen ab, neutral zu bleiben, wie aggresiv auch
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immer Deutschland sich gegen seine Nachbarn verhalten würde. Wir wissen jetzt, daß Deutschland sich so sehr auf den Krieg vor⸗ bereitete, wie nur ein Volk es tut, das den Krieg will. Dieses ist das viertemal in der Erinnerung des noch lebenden Geschlechtes, daß Preußen in Europa Krieg führt. Wir wissen urkundlich, daß Preußen in den Jahren 1864, 1866 und 1870 den Krieg gewollt habe. Dasselbe geschah jetzt, und wir sind entschlossen, daß es das letztemal sein soll. Grey fuhr fort, er habe längst vor dem Kriege Belgien versprochen, daß England niemals seine Neutralität ver⸗ letzen würde, so lange sie von anderen respektiert bliebe. Wenn Deutschland in Belgien einrückte, so waren wir verpflichtet, dem mit allen unseren Kräften entgegenzutreten. Wenn wir das nicht im ersten Augenblick getan hätten, glaubte jemand heute noch, daß, wie Deutschland Belgien angriff, die Zivilbevölkerung nieder⸗ schoß und das Land verwüstete in einer Art, die alle Regeln der Kriegsgebräuche und der Humanität verletzte, glaubte da jemand, daß wir hätten stillsitzen und zuschauen können ohne ewige Schande? Eine wesentliche Friedensbedingung muß die Wiederherstellung des unabhängigen, nationalen Lebens und der freie Besitz seines Ge⸗ bietes für Belgien sein, soweit möglich eine Entschädigung für das ihm geschehene grausame Unrecht. Die große Idee, für die die Alliierten kämpfen, ist die, daß die Nationen Europas ihr eigenes unabhängiges Leben führen und die eigenen Regierungs⸗ formen und die nationale Entwicklung in voller Freiheit ausbilden können, gleichviel ob es große oder kleine Nationen sind. Wir lernten seit Beginn des Krieges von deutschen Professoren und Publizisten das deutsche Ideal kennen. Es ist dieses, daß die Deut⸗ schen ein überlegenes Volk sind, denen alles erlaubt ist, was zur Macht führt, und gegen die jeder Widerstand Unrecht ist. Die Deutschen erstreben die Herrschaft über die Nationen des Kon⸗ tinents, diesen nicht Freiheit, sondern Dienstbarkeit bringend. Grey fuhr fort, er selbst wolle lieber umkommen, oder den Kon⸗ tinent verlassen, als unter solchen Bedingungen leben.
(Sir Edward Grey verschweigt, daß es sich während der Balkankrisis um eine Konferenz handelte, die bezweckte, die Interessen der verschiedenen Großmächte an der endgültigen Regelung der Verhältnisse auf dem Balkan auszugleichen. Der Streitfall zwischen Oesterreich⸗Ungarn und Serbien be⸗ traf nur zwei bestimmte Staaten. Die Entscheidung dieses Streites einer Konferenz von Mächten zu übertragen, die in keiner Weise daran beteiligt waren, wäre mit der Würde einer Großmacht nicht vereinbar gewesen. Es hätte lediglich Rußland die Zeit gegeben, durch Mobilisierung seiner un⸗ geheuren Armeen die Freiheit der Entschließungen der Kon⸗ ferenz illusorisch zu machen. Welche Macht sich in jeder Weise auf den Krieg vorbereitet hat, das ergeben die von der eng⸗ lischen Regierung stets geleugneten geheimen polit i⸗ schen und militärischen Abmachungen mit Ruß⸗ land, Frankreich und Belgien. Daß nicht die Rücksichtnahme auf Belgien, dessen Unabhängigkeit und Integrität durch die bekannten Erklärungen Deutschlands gesichert war, Englands Beteiligung am Kriege bedingt hat, hat selbst die„Times“ in einem plötzlichen Anfall von Wahrheitsliebe unlängst zuge⸗ geben. Welches Land die Freiheit der kleinen Völker tatsäch⸗ lich bedroht, das zeigt die ganze Geschichte des englischen Ko⸗ lonialreiches, sowie der Gebrauch, den England von den ge⸗ — 2 Mitteln seiner Flotte in dem gegenwärtigen Kriege macht.
Aus der italienischen Kammer.
Rom, 23. März.(WTB. Nichtamtlich.) Am Schluß der gestrigen KRammersitzung schlug Ministetpräsident Sa⸗ landra vor, die Kammer möge sich bis zum 12. Mai ver⸗ tagen. Turati verlangte im Hinblick auf die internationale Lage verkürzte Kammerferien bis zum 15. April, und sprach den Wunsch aus, daß Italiens Neutralität eine solche des Friedens und der Gerechtigkeit sei. Salandra erklärte, es liege der Regierung fern, ohne das Parlament regieren zu wollen. Wenn er trotzdem etwas längere Parlamentsferien vorschlage, wolle er eben alle Aufmerksamkeit auf die inter⸗ nationale Lage richten können. Bezüglich der äußeren Politik habe er wiederholt Beweise des Vertrauens der Kammer emp⸗ fangen, welches nur ein allgemeines sein könne, und bedeute, daß man der Regierung die größte Aktionsfreiheit lasse.—5 stimmung.) Er habe das Bewußtsein, versichern zu dürfen, daß zwischen der Regierung und dem Parlament volle Ueber⸗ einstimmung hinsichtlich der Wahrung der legitimen Inter⸗ essen und gerechtfertigten Ansprüche des Landes bestehe. Sehr lebhafte Zustimmung und Beifall.) Die Kammer nahm Salandras Vorschlag an und vertagte sich bis zum 12. Mai.
Die Meuterei in Singapore.
Rotterdam, 23. März.(WTB Nichtamtl) Der„Nieuwe Rotterdamsche Courant“ berichtet nach dem„Delhi Courant“ und der„Sumatra Post“ vom 19. und 20. Februar weitere Einzel⸗ heiten über die Meuterei in Singapore. Von Passagieren des Schiffes„Medusa“, das am 19. Februar in Delavan ein⸗ 24 erfuhr der„Delhi Courant“, daß seit dem 15. ruar ernst⸗ liche Unruhen in Singapore unter den Pandschab⸗Soldaten herrsch⸗ ten. Die Engländer erzählten, die Ursache der Unzufriedenheit sei
en, daß die Leute nicht an der 1 1 geschickt wurden, was der„Delhi Conrrant“ schwer glaublich findet Fünf Europäer fielen in den Gefechten oder wurden verwundet. Der Belagerungs⸗ zustand wurde verkündet. Frauen und Kinder mußten an Bord des Trans portschiffes„Nile“ gebracht werden. Die Holländer flüch⸗ teten an Bord der Paketsahrtschiffe. Die Eurvpäer wurden bewaffnet und erhielten Befehl, jeden Meuterer auf der Straße niederzu⸗ schießen. Am 17. Februar, als die„Medusa“ Singapore verließ. waren die Behörden Herren der Lage. Da die Zensur keine Nach⸗ richten durchließ, gingen aufregende Gerüchte unter den Ein re⸗ nen um, beispielsweise, daß der Suezkanal von den Türken be⸗ setzt sei und daß Hunderte in den Straßen Singapores nieder⸗ geschossen seien. Das Blatt„Straits Echo“ nimmt an, daß eine wohlvo ete Verschwörung vorliege.„Delhi Courant“ erfährt weiter daß die meuternden Pandschabs die Kabelstation angriffen Der Leiter der Station und seine Frau kamen dabei um 700 indische Soldaten sollen gemeutert haben, 300 von ihnen fielen in den Gefechten ntzit den europäischen Truppen. 400 Pandschabs sollen in der Kaserne bis zum 17. Februar Wider⸗ stand geleistet haben, wo sie sich eingeschlossen hatten, nachdem sie ihre Offiziere erschossen hatten Die Blätter unterliegen schä r f⸗ ster Zensur und veröffentlichen nur die amtlichen Kommuni⸗ qués über die Vorfälle. Es wird behauptet, die Meuterer seien von den deutschen Internierten aufgehetzt worden.
Der„Javabode“ erfährt, daß am 29 der Aufstand ausbrach, die Meuterer in die Bunge einbrachen und alle Weißen ermordeten. Es entstand ein Gefecht mit Freiwillige und 20 Offtziere fielen, worauf die 2— 2—— 1. 8* ein ö eil
es 5. santerieregime am zu e ein ösi Kri 255 das gerade abgefahren war, wurde drahtlos 1242 eru
ee tze m folg age wurde aufs neue gek. Am 17. Februar wurden 200 Meuterer festgenommen. 8 Blad“ in Batavia berichtet, daß viele Zivilpersonen ermordet wurden. Am 16. Februar wurden 16 Personen beerdigt, darunter eine Dame, die erschossen worden war. Alle diese Nachrichten be⸗ ruhen auf mündlichen Mitteilungen, da die Zensur nichts durch⸗ läßt. Nach der„Sumatra Post“ nahmen an der Meuterei etwa 700 Soldaten teil. Ihr erstes war, 70 internierte Deutsche zu befreien. Die Militärbehörden warfen den Aufruhr durch andere Truppen nieder. Die Hälfte der Meuterer wurde niedergeschossen oder verhaftet, die andere Hälfte flüchtete aus der Stadt. Die Untersuchung ergab, daß die Verhafteten alle ziemlich große Geldsummen bei sich hatten. Die„Penang Post“ weist darauf hin, daß die offiziellen englischen Hriegs⸗ berichte unter den Eingeborenen keinen Glauben finden.
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Abteilung. Nachts fanden kleinere]
Aus dem Reiche.
Die Bismarckfeier in Berlin.
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Geburtstag des Fürsten Bismarck an dem ihm errich⸗ teten Nationaldenkmal vor dem Reichstage eine Feier stattfindet, deren Art und Umfang dem Ernst der Zeit und der Stille der Karwoche, in die der Gedenktag fällt, ent⸗ spricht. Es ist vorgesehen, daß ein Vertreter des Kaisers, der Bundesrat, der Reichstag, das preußische Staatsmini⸗ sterium, der preußische Landtag und der Magistrat von Berlin sich in der Wandelhalle des Reichstages versam⸗ meln, sich von dort zu dem Denkmal N und vor diesem Kränze niederlegen. Der Berliner Sängerbund und Chöre der Berliner Schulkinder werden Lieder vortragen, Vertreter der Militär- und Ziwilbehörden, der Hoch⸗, Mittel⸗ und Volksschulen werden auf der Freitreppe und den Rampen zum Reichstag und um das Denkmal Auf⸗ stellung nehmen, ebenso die Vertreter von Vereinen, die sich an der Feier zu beteiligen wünschen. Schon jetzt ist die Zahl solcher Vereine ber groß. Weitere Anmeldungen nimmt der Vorsitzende Berliner Bismarck-Ausschusses, Justizrat Schmidt, Friedrichstraße 248, entgegen. Die Mel⸗ dungen müssen bis spätestens am 27. März erfolgen.
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Berlin, 3. März.(WTB. Nichtamtlich) Wie die Kriegszeitung des„Berl. Lokalanz.“ meldet, erhielt Prinz Eitel Friedrich, der als Brigadekommandeur im Westen steht, den Orden Pour le mérite. Wilhelmshaven, 3. März.(WDB. Nichtamtlich.) Prinz Adalbert von Preußen wurde zum Kor⸗ vettenkapitän, im Heere zum Major befördert.
Heer und Flotte. 5 Frankfurt a. M., 23. März.(WTB. Nichtamtlich. Wie wir von Fi digen Stelle erfahren, haben Se. Ex⸗ zellenz General der Infanterie Frhr. v. Gall das Eiserne Kreuz 1. Klasse und Se, Exzellenz General der Artillerie v. Bücking, Gouverneur der Festung Mainz, das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhalten.
Im felde
crwarten unsere Angehörigen den regelmäßigen eingang des heimat⸗ blattes. um cinc Unterbrechung in der Zustellung zu vermeiden, wollt man
den feldpost/Be⁊ug
des Gichencr Anzeigers fur das. nãchsie bierteijayr(nyru/ mai- Juni)
schon jetzt erneuern Alle postamter nchmen dic hcucllung cutgegen. der vierteljahrs⸗ Bczug be⸗ trägt Mk. 3, 20 cinschliczlich der um⸗ schlag/ öcbuhr. Außcrdcm vermiticit dic vestellungen wic bisher auch dit
Geschäftsstelle des bGichener An⁊cigers
Aus Stadt und Cand. Gießen, 24. März 1915.
Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
Lt. Walter Schmidt, Inf.⸗Rgt. 88, aus Worms.— Fü oh. Nelck, Inf.-Rgt. 80, aus Mainz.— Landwehrmann Balth. a ust, Landsturm-Ins-Bat. Mainz, aus Mainz⸗Kastel.— Kriegs-
freiw. Ludwig Pons, Inf.⸗Rgt. 115, aus Darmstadt.— Kriegs- freiw. Lehrer Ludolf Bietz, Res.-Inf.-Rgt. 222, aus Schönbach. — Unteroff. d. L. Friedrich Zoppsick, Res.-Inf.-Rgt. 88, aus Hanau. 1
% Linderung des Arbeiterman 5 i lichen
man, daß des
Verlangen tl. arbeiten zur—— gestellt werden, soweit ausreichende e Ueber⸗ wachung der st
henden Frühjahrs⸗Feldbestell!
jede nur angängige Rücksi ten, insbesondere von — 5 2*
—
1 i 1910 eingeräumten Befugnis zur Erteilung Strasausschub ausgiebigen Gebrauch zu machen. Zu d


