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uus ichuung Dem 0 und Kommun⸗ deur der Sand- m N A ien wehe ö der da Jean Dern& Co. in Gießen, wurde
Kreuz verliehen. 1. Die Hriegsanleihe in Gießen hat das 7 am Samstag mitgeteilte Ergebnis noch um 800 000 f übertroffen, so daß sich der ültige Betrag auf die — 5 ede t. Von der absoluten Höhe von prozentualen Steigerung gegenüber der ersten Anleihe darf man hochbefriedigt sein.— Zum Ver- 2 seien die Zeichnungsergebnisse einer Reihe von n aus sen und den Nachbargebieten angeführt: Frankfurt 328 Millionen gil 148 Millionen bei der ersten he, Hanau 12,6 Millionen gegen 6, Wein⸗ 233 a. d. Bergstraße 2 820 000 Mk. gegen 868 000, Mainz
ionen wer 18,8, Mannheim 94 n 43 Millionen, Heidelberg 20 3 12 Millieven, Hassel 67 gegen 47 Millionen, Limburg a. d. L. 3%ò4
98900 1½ Millionen, Diez a. d. L. 1¾ Millionen gegen 000 Mk., Nassau 500000 gegen 234000 Mk., Bad Homburg 4,7 gegen 1,6 Millionen, Bingen 3 gegen 1½ Millionen. Die Kartoffel⸗ Aufnahme hat, wie schon kurz
itgeteilt, ergeben, daß in unserer Stadt ein Vorrat von 29 000 Zentnern vorhanden ist. Bei 6500 ortsanwesenden Familien würden also auf die Familie knapp 4½ Zentner kommen. Unter den vorhandenen Kartoffelvorräten ist als . Posten ein Vorrat der Stadt Gießen mit rund 1 Zentnern zu nennen. Nennenswerte Vorräte über den eigenen Familienbedarf hinaus fanden sich nur bei . Gast- und Speisewirten vor. 8 Familien sind allein auf den Einkauf bei der Stadt angewiesen. Der Handel in Gießen und die hier wohnenden wenigen Landwirte haben größere Kartoffelvorräte ebenfalls nicht auf Lager. Stadtverordneter Friedrich Habenicht ist vorgestern abend nach kurzem Krankenlager im 58. Lebens- jahre verschieden. Stadtv. Habenicht gehörte seit 1908 dem Stadtverordnetenkollegium an und war u. a. Mit⸗ glied des Markt⸗ und des Theaterausschusses sowie der Be⸗ triebsdeputation.
Heiteres aus Gießener Feldbriefen. In einem Feldpostbrief aus Flandern wird folgende Episode be⸗ richtet. Unser Regiment machte neulich etwa 100 Englän⸗ der zu Gefangenen, darunter einen Offizier. Als nun der neue große Hindenburgsieg bekannt wurde, mußten die Engländer, nachdem ihnen die Bedeutung dieses neuen Sieges in gebührender Weise klar gemacht worden, eine Stunde lang sämitliche Hirchenglocken in. läuten. — Das Wetter ist ungünstig, fast dauernd Regen, so daß wir in den Gräben viel mit Wasser zu tun haben. Der Geg⸗ ner aber muß in dieser Hinsicht 155 übler daran sein wie wir; denn, da er tiefer wie wir liegt, so pumpen wir ihm dus Wasser unserer Gräben in die seinigen.
Drückeberger⸗Kuren. Lustige Augenblicke spie⸗
len gegenwärtig bei der Ausmusterung des ungedienten ems vor den Untersuchungskommissionen ab. Ab
und zu sucht einer, dem Geschäft, Beruf und Geld höher stehen als die vaterländische Pflicht, sich unter den unmög⸗ e und unter Angabe aller erdenklichen Ge⸗ bresten vom eresdienst loszumachen. Daß dabei man⸗ cher von den Militärärzten sofort gründlich kuriert wird, Tagen zwei Vorfälle, die, wie man uns erzählt, sich dieser aus-
in einem Orte in der Nähe zutrugen. 0 ter Landsturmmann soll felddienstfähig geschrieben werden. Er klagt dem Stabsarzt Dr. R., daß ihm Gehen
etwas beschwerlich falle.„Na, meint da der Doktor, von hier bis zum Hauptbahnhof können Sie doch gehen?“„Ge⸗ wiß!“„Dann sind Sie auch felddienstfähig, denn vom
Bahnhof aus werden Sie gefahren.“— En an- derer, maß ig sebauter Mann ent„er habe ein Herz⸗ leiden äme beim Besteigen hoher Treppen stets Herzklopfen. Worauf der Doktor meint!„Das macht nichts; der Hrieg wird parterre abfahrt“
* Kriegsgefangene im Bergbau. 8 er. Nonf essssc g 8
1 t ferenz ischer 8= betriebsleiter beschlossen, die Neschlfigung von Kri efangenen ins Auge zu fassen.
Die Kasernen werden nunmehr an das städtif Elektrizitätswerk angeschlossen werden. Bisher wurde 10 diesen Gebäuden zur Beleuchtung Petroleum verwendet. Eine Mahnung zur Vorsicht erscheint gegen⸗ über einem etwa 12jährigen Bürschchen am Platze, das der⸗ N an den Haustüren für eine„Kalser Wilhelm
ende“ zu sammeln. Natürlich handelt es sich um einen
1** ten il——.— sei.
er Frühling gestern, wenn auch nicht mi Brausen, so doch mit den um vieles lieber e Ari. buten von Licht und Wärme auch nach dem Kalender ins Land ogen, nachdem seine. Boten vor dem Abschie ollen des Winters in den letzten Tagen noch manches mal zweifelnd Kehrt 33 hatten. Waren auch die letzten Nächte noch empfin⸗ lich kalt, so hat die Sonne doch schon die Kraft, die Tagestemperatur zu köstlicher Frühlingsluft zu erwärmen, un ersten Lenz⸗
um die fahrens
1e an den 1 ugsorten herrschte ein Treiben, wie seit langer Zeit nicht. Ostern steht vor der Tür, und die Natur drängt der Auferstehung entgegen.
Stadttheater. Nochmals sei auf das morgige Gesamt- Benefiz der darstellenden Mitglieder unseres Stadttheaters hin- gewlesen, das in Adolph L'Arronge's Volksstück, Mein Leopold“ sast allen Künstlern Gelegenheit gibt, mitzuwirken, da im Interesse der Sache auch erste Fächer kleinere Aufgaben übernommen haben — Als letzte Aufführung im Abonnement wird Zreitag, 26. März, Hebbels„Agnes Bernauer“ wiederholt.— Mit Palmsonntag schließt die diessährige Spielzeit. Die letzte Aussührung an diesem Tage bedeutet eine Vorseier zu Bismarcks hundertstem Geburtstage. Der Abend wird eingeleitet durch ein Festspiel von Hermann Stein- goetter,„Des deutschen Volkes Ektehart“, daran schließt sich eine Aufführung des kernigen Schauspiels„Hans Lange“ von Paul Heyse. Textbücher des Festspieles sind an der Kasse und in Ernst Challiers Musikalienhandlung zum Preise von 50 Pig. erhältlich.
Die Steinkohlen⸗Bezugs⸗Gesellschaft Gießen hat als Kriegsunterstützung an 100 bedürftige Familien in unserer Stadt, bei denen in der Mehrzahl die Ernährer zur Fahne einberufen sind, je 4 Zentner Kohlen gratis geliefert.
* Zu Hause bleiben! Uns wird geschrieben: Trotz der Kriegszeit ziehen viele junge Mädchen vom Lande in die Großstadt, unt dort ihr Glück zu suchen. Das ist nicht richtig. In den Großstädten, besonders in Berlin, suchen schon viele ein⸗ heimische junge Mädchen vergeblich Arbeit und Verdienst. Wieviel leichter kommen da erst die auswärtigen in Not und Ge⸗ fahr! Auf dem Lande dagegen fehlt es aur Kräften, um in Feld und Garten die in diesem Jahr so besonders wichtige Arbeit zu verrichten. Man hält in den Großstädten Versammlungen ab, um im Interesse des Vaterlandes über die orgung des Landes mit Arbeitskräften zu beraten, und manches Stadtkind hat sich schon bereit gefunden, hinauszuziehen; aber niemals werden die Be⸗ wohner der Städte in Feld und Garten dasselbe leisten können, wie die auf dem Lande groß gewordenen Landlinder. Der Verein Wohlfahrt der weiblichen Jugend(unter dem Protektorat Ihr. Maj. d. Kaiserin), Adresse Berlin, Tieckstr. 17, möchte daher vor dem jetzigen Quartalswechsel alle jungen Mädchen ganz beson⸗ ders herzlich davor warnen, in die Großstadt zu ziehen und leichtsinnig sich Hoffnungen hinzugeben, die nicht erfüllt werden können. Die von demselben Verein geworbenen Helferinnen der Bahnhofsmission, kenntlich an einer weißen Armbinde mit rosa Kreuz und der Umschrift„Deutsche Bahnhofsmission“, wollen e gern allen ankommenden jungen Mädchen mit Rat und Tat
istehen, der beste Rat aber zurzeit ist dieser: Bleibt dahenm!
Landkreis Gießen.
A Steinbach, 20. März. Gestern feierten Herr Karl Haas VI. und dessen Ehefrau das Fest der goldenen Hoch zeit in geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit.
Kreis Büdingen
O Nidda, 21. März. Oberlehrer Keller aus Offen- bach a. M., z. Zt. Sanitäts-Unteroffizier in Belgien, ist von Sr. K. H. dem Großherzog mit dem Verdienstkreuz für treue Pflege ausgezeichnet worden.
Starkenburg und Rheinhessen.
rb. Darmstadt, 21. März. Im Konkurs des Spar⸗ und Kreditvereins Nieder⸗Modau soll nach einer Bekanntmachung des Konkursverwalters Dr. Hoffmann II. dem⸗ nächst eine weitere Abschlagsverteilung erfolgen. Es kommen hierbei Konkursforderungen in Höhe von 1 472 745,85 Mk. in Betracht, für die jetzt 380 000 Mk. zur Auszahlung zur Verfügung stehen. Nach⸗ dem bereits früher eine Dividende von 30 Proz. ausgezahlt worden ist, kommen jetzt weitere 25 Proz. von dem Konkursverwalter zur Ausschüttung. Für die meisten Spareinleger hat diese Auszahlung keine praktische„ weil sie durch den„Schutzverein für Nieder⸗Modbau“ schon einen hö Betrag erhalten haben Da bei dem Konkurs einer Genofsenschaft mit unbeschränkter Haft⸗ e die von den Mitgliedern einbezahlten summen nach dem
etz erst nach vollständiger Abwickelung des Konkursverfahrens au hlt werden dürfen, wurde bekanntlich der„Schutz ver ⸗
für Nieder⸗Modau“ gegründet, um den Spareinlegern möglichst bald bares Geld zuzuführen und zugleich die haft⸗ ichtigen Mitglieder für später von ihrer Haftverbinblichkeit zu be⸗ 18 Dem Schutzverein wurden von der Konkursmasse und der „Darmstädter Volksbank“ erhebliche Beträge darlehnsweise zur Verfügung gestellt Hierdurch war der Schutzverein in der günstigen Lage,. nach verhältnismäßig kurzer Dauer des Konkurs ver⸗ ie Forderungen der Spareinleger zu erwerben und 70 Pro⸗ zeut an die Spareinleger auszuzahlen. Die Spareinleger— etwa 1000 an der Zahl— sind dem Schutzverein durchweg beigetreten bis auf einige wenige Ausnahmen, die sich im Interesse der Förde⸗ rung des ahrens wohl ebenfalls noch dem Schutzverein an⸗ schließen werden. Die jetzt seitens des Konkurs verwalters erfolgende Auszahlung von 25 Proz, muß von dem Schutzverein benutzt werden, um das Darlehen des Schutz vereins bei der Konkurs masse
teilweise abzutragen, und stellt daher im wesentlichen eine Ver⸗ rechnung zwischen dem Schutzverein und der Konkursmasse dar. ——.— B—
Standesamts nachrichten. Gießen.
Aufgebote: März 15. Johann Weishaupt, Stadtkasse⸗ hilfe in Gießen, mit Emma A Heim in Braunfels.— Nu st Oberer, Mechaniler in lémont 0 eiz), mit Marie Luise Mori in Lahr(Baden).— 16. Albert Wilhelm Verse, In⸗ genieur in Gießen, mit Klara Möllmann in Hohenlimburg.— N 1 l Büßfeld, Wega 4 7 in rg⸗Gemünden.— rg Heir enz, er i. R., mit Anna Katharina Elise Ruth, 625. Wende beide in Gießen. Eheschließungen: März 17. J 8 Margolf, Offi⸗ zier⸗Stellvertreter, mit Elisabetha Wallenfels, beide in Gießen. Geborene: März 6. Dem Braumeister Karl Schmidt in
3. sonntag benutzten auf allen gt ec Spazier⸗
2 Zimmer
Wildungen eine Tochter, Manuela Julie.— 8. Dem Architekten
n, daß doch das immer des Jahres isl. Im Ae und Lina
„Alise Anna Paula
N. Diplom- Handels lehrer er in Char- lottenburg eine Tochter, Lieselotte Ella Gertrud Thekla 10. Dem Kaufmann Karl Steller eine Tochter, Margarete Elisabeth. — Dem Bankier Hofrat Jacob Grünewald ein Sohn, Ernst Samuel.— 11. Dem Bureauwvorsteher Heinrich Lanz eine Tochter, Irmgard Anna Elisabeth Käthe.— 12. Dem Schausteller Wil⸗
im Paulzen ein Sohn, Wilhelm.— Dem Lederhändler Wilhelm mil Plank eine Tochter, Hildegard.— 13. Dem Bäcker Johann
Paul Emil Hanke eine Tochter, Elisabeth Else.— 14. Dem Druchereibesitzer Karl Peter Wilhelm Justus Christ ein Sohn, Ludwig Eckhard.— 17. Dem Former Philipp Wickert ein Sohn, Alexius Anton.. N
Sterbefälle: März 11. Minna Feuerstein, 2 Jahse alt, Am Riegelpfad 34.— 13. Heinrich Lubwig Lüter, Gasswirt, 56 Jahre alt, Wolkengasse 26.— 14. Elisabeth Luise Losenz, 3 Jahre alt, Dammstraße 25.— 15. Elisabeth Frees, geb. Bauer, 45 Jahre alt, Mühlstraße 26.— Hermann Wilhelm Wagner, 4 Jahre alt, Leihgesterner Weg 24.— 16. Elisabethe Spies, geb. Dech, 81 Jahre alt, Mittelweg 7.— Anton Burk, 2 Jahre alt, n 5. 4 17. Kurt Alfred Martin Herrlich, 10 Monate alt, Asterweg 48. 0 3
Im Felde gefallen: September 9. Georg Konrad Wil⸗ helm Kaufmann, Rechtsanwalt, Offizier Stellvertreter, 39 Jahre alt, Landgrafenstraße 8, bei Vitry le Francais gefallen.— 24. Heinrich Hachenbach, Schlosser, Gefreiter, 22 Jahre alt, Credner⸗ straße 33, bei Servon gefallen.— Februar 22. Albert Louis Gustav Bandke, Geschäftsreisender, Gefreiter, 27 Jahrs alt, Kreuz⸗ platz 6, zu Sierpe im Feldlazarett gestorben.— Mürz 2. Johannes Braun, Taglöhner, Wehrmann, 32 Jahre alt, Neustadt 22, bei Le Trou Bricot gefallen.
Vriefkasten der Redaktion. (Auouyme Anfragen bleiben unberüasichtiat.!
Rudolf Velten in Frankfurt a. M. eine — 9. Dem
2—
des größten Teils der deutschen Zeitungsverleger, wie wir dies vor einiger Zeit ausdrücklich unter Begründung mitgeteilt haben, einst⸗ weilen nicht mehr veröffentlicht.
Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 23. März 1915: Ziemlich heiter, trocken, mild, westliche Winde.
Letzte Nachrichten. Der Unterseebootkrieg.
Stockholm, 22. März.„Stockholms Dagblad“ meldet aus Göteborg: Der Kapitän des Damyfers Heimdal der Göteborg⸗Manchester⸗Linie ist heute in Göteborg angekom⸗ men, nachdem er auf seiner Reise 29 Mann der Besatzung des englischen Dampfers, le“, der von einem deurtschen Unter⸗ seebobt torpediert nurrde, in der Jrischen Ser gerettet hatte Der Dampfer verließ Manchester am 12. Mürz. Am Tage darauf wurde ein großer Dampfer gesichtet, der sich in inkendem Zustand befand.„Heimdal“ steuerte sofort in die Richtung des uuter⸗ gehenden Dampfers hinein, entderkte aber in der Nabe ein deutsches Unterseeboot und zwei bemannte Schisfs⸗ boote. Um die Richtigkeit der Neutralität zu bekun⸗ den, wurde sofort eine große schwedische Flagge gehißt. Bald darauf ist der fragliche Dampfer, der dieͥ„Hartdale“ war, gesunlen. Das deutsche Unterscebvot hißte die deutsche Kriegs⸗ flagge und steuerte auf die Backbordseite von„Heimdale“, um mitzuteilen, daß sich in der Nähe ein ertrinlender Mann befinde, der gerettet werden möchte. Darauf grüßte das Unterseeboot nrit der Flagge und verschwand unter dem Wasser. Der Kapitän des „Hartdale“ erzählt, er habe anfangs versucht, dem Unterseeboot zu trotzen, sei im Zickzack gefahren und es sei ihm auch auf dirse Weise gelungen, die ganze Nacht seinem Verfolger zu entgehen, aber schließlich mußte er sich doch ergeben und erst, als alle seine Leute e eee bestiegen hatten, wurde„Hartdale“ in den Grund
Die russischen Massen in den Karpathen. Kriegspressequartier, 22. März Die Russen
suchen unter allen Umständen einen Erfolg zu er gen. Die Angriffe wurden überall erfolgreich und unter schweren Verlusten für den Gegner abgewiesen. Es hat sich eine Rie⸗ senschlacht entwickelt, über deren Dauer und Um jetzt noch kein Urteil gefällt werden kann. Fraglich ist, ob die Russen ihre durch die vollführten Angriffe erlittenen Verluste durch neue Kräfte werden ausfüllen können.
Pessimismus der Londoner Presse.
Kopenhagen, 22 März. Die Londoner„Morning Po st“ räumt ein, daß die Flotte der Alliierten einen harten Schlag in den Dardanellen erhalten habe, indem sie drei, weun auch etwas veraltete Kriegsschiffe verloren habe. Das Blatt geht soweit, zu⸗ zugestehen, daß es noch immer fraglich sei, ob die Schiffe sich mit Erfolg in einen neuen Kampf mit den Landbefestigungen einlassen könnten. Da die Alliierten jedoch den Kampf fortsetzen wollten, könne man noch eine Hoffnung haben, daß die Operationen ge⸗ lingen werden, besonders wenn die Flotte durch bedeutende Lan⸗ dungstruppen verstärkt würde— Eine Meldung der„Natio- nal Tidende“ besagt, daß der Verlust der beiden englischen Linienschiffe„Ocean“ und„Irresistible“ in England verhältnis⸗ mäßig g aufgenommen wurde. Für sehr schwerwiegend hält man jedoch das Ausscheiden des modernen Dreabnoughts „Inflexible“ aus der Kampflinie, dessen Beschädigungen nach Privatmeldungen sehr schwer sein sollen. Der Angriffs⸗ plan gegen die Dardanellen würde wesentlich geändert werden.
Die Engländer in Deutsch⸗Südwest.
Amsterdam, 22. März. Reuter meldet amtlich aus Kap⸗ stadt: Die Unionstruppen haben die deutschen Sta⸗
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