Ausgabe 
(22.3.1915) 68. Erstes Blatt
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Schlacht wurde bereits berichtet. Der Verlauf des Kampfes hat 2 das Selbstvertrauen der türkischen Mannschaften gewaltig gesteigert. Alles sieht den kommenden Entwick⸗ lungen zuversichtlich entgegen.

Der englische Bericht.

London, 20. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird gemeldet: Der Untergang der brite en und 3 Schiffe in den Dardanellen er⸗ olgte vorgestern während eines allgemeinen Angriffs auf die Forts der Meerengen. DerBouvet sank in drei Minu⸗ ten. Der durch unser heftiges Feuer in den Forts angerich⸗ tete Schaden kann noch nicht abgeschätzt wer⸗ den. Die Operationen dauern fort. Zwei andere Schlacht⸗

4 schifße werden demnächst aus England erwartet. * London, 20. März.(WTB. Nichtamtlich. Die Admirali⸗ 2 tät veröffentlicht folgenden Bericht: Nachdem während der letzten zehn Tage das Minenfegen in den Dardanellen an⸗ dauernd fortgesetzt worden war, wurde vorgestern morgen ein allgemeiner Angriff der englischen und französischen Flotte auf die Forts in den Meerengen unternommen.Queen Elizabeth, Juflexible,Agamemnon undLord Nelson beschossen um 10,45 Uhr die Forts Kilid Bahr und Chanak, währendTriumph 3 9 George die Batterien vor Dardanos beschossen.

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As das fwmzösische Geschwader herausfuhr, wurdeBouvet durrch eine treibende Mine in die Luft gesprengt und sank in 3 Minnten 650 Meter von dem Dorfe Arenkioj entfernt. Um 2,26 Uhr erneuerten die Schiffe den Angriff auf die Forts, wüh⸗ ed gleichzeitig Minenfeger an die Arbeit gingen.Irresi⸗ stible verließ, sich schwer überneigend, um 4,9 Uhr die Schlacht⸗ lttmie, mum 5 Uhr sank das Schiff, wahrscheinlich infolge daß es wurf eine treibende Mine geraten war.Ocean

6,5 Uhr ebenfalls auf eine Mine. Beide Fahr⸗ sanken im tiefen Wasser. Die gesamte Besatzung heftigem Feuer in Sicherheit gebracht. DerGau⸗ darrch Geschützferrer beschädigt.Inflextble auf dem Vorderschiff von schweren Granaten getroffen. Er ausgebessert werden. Die Verlurste der Schlachtschiffe sind dadurrch verursacht worden, daß Minen mit dem Strom trieben und in die bereits reingefegten Teile der Straße gerieten. Diese 0 erheischt besondere Vorkehrungen. Bei demBouvet ist wahrscheinlich eine Explosion im Innern erfolgt, nachdem er auf eine Mine geraten war.Queen undImplacable, die be⸗ reits vor diesen Operationen aus England abgefahren waren, um . Schiffe zu ersetzen, mrüssen bald ankommen und werden jo das Geschwader wieder auf seine ursprüngliche Höhe bringen.

Der französische Bericht.

20. März.(WTB. Nichtamtlich) Amtlich wird ge⸗

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Puris,

. e berg Seer ede ein indes euer engpuhetlen. 48 e ein starkes Feuer auszuhalten. F e ee nt d enge. i engli anzerschif e en ie Vers f Bahr, Tschannk⸗Kulisse und Darbanos, sowie die Lung⸗ Keyhez. Die wührend des heißen Tages erzielten Ergeb⸗ kosteten empfindliche Verluste.Bouvet versank 1 einer Minenexplosion.Gaulois wurde ut von 2 das feindliche Feuer verursachten Beschädigungen augenblicklich garrßer Gesecht gesetzt Die englische Flotte hat gleichfalls gelitten. ABuei ihrer Panzerschifse wurden durch Minen versenkt. Diese Ver⸗ kuftr, so peinlich sie auch find, werden den Lauf der Operationen nicht aufhalten. Sofort nach dem Eintreffen der Nachrichten über den* desBouvet telegraphierte der Marineminister an Henri IV., der sich an der syrischen Ksüste befindet, er solle den

0 Be⸗ nicht genau angegeben ist, gerettet worden ist. DerGaulois gesunken?

Konstantinopel, 21. März.(WTB. Nichtamtlich. die Blätter melden, daß das zweite franzöfische Kriegsschiff, das während des am 18. März beschädigt wor⸗

den ist, an der Küste von Tenedos gesunken sei. Die Be⸗ N bold sei durch ein anderes Schiff gerettet worden. Es * sich hier um das LinienschiffGaulois handeln. . London, 21. März.(WTB Nichtamtlich) Das 5 7 meldet aus Tenedos vom 19. März: Sechs* schi ter verhinderte das Wiederaufnehmen energischer Operationen. 71 Konstantinopel, 21. März.(WTB. Nichtwmtlich) Das Hauptquartier meldet: Die Flotte der Alliierten unternahm heute keinen Angriffsversuch gegen die Dardaneklen. 0 1 172 lig get e e 275 n deutsche g. Zeitung schrei um Dardanellen:* Je mehr Einzelheiten über die Ereignisse in den Dardanellen bekannt werden, um so höher erscheint der Erfolg, den die tür⸗ kischen Waffen gegenüber den englisch⸗französischen Angrei⸗ fern errungen haben. Schon jetzt läßt sich sagen, daß die Kämpfe sich den ruhmreichsten kriegerischen Taten der Osmanen würdig an⸗ reihen, und daß sie, wenn erst ihre Durchführung bis zum sieg⸗ reichen Ende vorliegt, zu den glänzendsten Leistungen der europäischen Kriegsgeschichte über haupt zu rechnen sein werden. Freilich geben England und Frankreich, wie aus den Londoner und Pariser Berichten hervorgeht, die Sache noch nicht verloren, sondern kündigen erhöhte Anstrengungen zu Wasser und K. an. Die vorzügliche Haltung der Verteidiger der Dar⸗ a ellen läßt jedoch erwarten, daß sie auch den weiteren Anforderun⸗ gen sich gewachsen zeigen. Ganz Deutschland folgt den Gescheh⸗ nissen an den Zugängen zur Hauptstadt des Osmanenreiches mit lebhafter Anteilnahme und wünscht unseren tapferen osmanischen 5 Verbündeten, daß sie die entscheidenden Schläge vernichtend führen. 73 Die englische Presse über die Verlusie.

den Dardanellen erlittenen Verluste keineswegs bestürzt, da daß eine

der Ahn ae egramm miralität nichts, was nicht af eim aliicliches Enbrefulkat possen liehe. Ste weisen darauf hin, daß die Befestigungen stärker sind, als man

* Die österreichisch⸗ ungarischen Tagesberichte. Wien, 20. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: An der Karpathenfront haben keine be⸗ sonderen Ereignisse stattgefunden. In einigen Abschnitten war lebhafter Geschütztampf im Gange. Nordwestlich Nadworna wurde ein Nachtangriff

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e fuhren in die Meerenge der Dardanellen ein, aber schlechtes euch

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sen. An den übrigen Teilen der Gefechtsfront in Südostgali⸗ zien herrscht serhältnismäßig Ruhe. 8 In Polen und Westgalizien hat sich nichts er⸗

et.

Die tapfere Besatzung von Przemysl unternahm 7 seit längerer Zeit einen Ausfall, diesmal in öst⸗ icher Richtung. Sie traf auf starke feindliche Kräfte und zog sich nach mehrstündigem Gefecht hinter die Gürtellinie

zurück. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 21. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauthart: 21. März, mittags: In den Karpathen kam es gestern in der Front zwischen dem Uzsoker Paß und dem Sattel von Koniegzna zu heftigen Kämpfen. Schon in der Nacht zum 20. dieses Monats versuchten feind⸗ liche Abteilungen, durch überraschendes Vorgehen einzelne unserer Stützpunkte zu nehmen. Sie wurden überall unter großen Verlusten abgewiesen. In den Morgenstunden wieder⸗ halten sich die russischen Angriffe in größerem Umfange. Die sich entwickelnden Kämpfe dauerten in einzelnen Abschnitten den ganzen Tag über an. Bis zum Abend waren die gegen unsere Stellungen am San bei Smolnik und Alsopagony vorgegangenen russischen Kräfte zurückgeschlagen. 1070 Mann wurden gefangen. An den übrigen Fronten hat sich nichts Wesentliches ereignet. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Zeppelin über Paris.

Berlin, 22. März Unter der UeberschriftZeppeline über Paris(siehe den gestrigen Bericht der Obersten Heeres⸗ leitung) wird demBerl. Lokalanz. aus Genf telegraphiert: Der Zeppelinnachtflug wird auch aus den Orten Asniers, St. Germaine und Argenteuil gemeldet. Innerhalb von Paris wurden Häufer in der Nähe eines Güterbahn⸗ hofes und im Mont Martre⸗Bezirk getroffen. Die auf dem Mont Martre geplatzten Bomben enthielten angeblich Beuzin. Den ganzen Morgen über suchte man die Straßen von Paris nach Splittern von Bomben ab. Die Angaben über die Höhe, aus der die Bomben geworfen wurden, schwanken zwischen 150 und 800 Metern. Die erste Meldung von dem Herannahen der Zeppeline kam aus Compisgne um 1 Uhr morgens. Die Straßenbeleuchtung erlosch. Trom⸗ peter bliesen Alarmsignale. In den Borocten Asniers und Lavalloise wurden Landhäuser zerstört. Mehrere Personen wurden verwundet. Beschossor: wurden die Zeppeline zuerst von dem Pariser Fort Voissy. Die Beschießung war jedoch vollkommen erfolglos. Flugzeuge eröffneten die Verfolgung verspätet. Dieser Umstand bildet das Tagesgespräch der Pariser Bevölkerung, die die bisherigen Maßnahmen für unzureichend findet. Die Württemberger sei den Kämpfen in den Argonnen.

Stuttgart, 20. März.(WDB. Nichtamtlich.) Der Hommandierende General in den Argonnen . an die bei Vauguois gegen eine französische

eign

Truppenteile folgenden Dagesbefehl:

Ich habe einen schweren und wichtigen Abschnitt an⸗ vertraut Heiße Kummpft, in denen so mancher Brave getreu seinem Allerhöchsten Krie dem Vaterland sein Letztes gab, liegen hinter euch und können morgen oder übermorgen von neuem cneren unerschittterlichen Patt auf die Probe stellen. Ich weiß, was es heißt, stundenlang in 1 Artilleriefeuer sei Posten halten. Ich wußte trete! Exrer

Feindes abermals den heiß umstrittenen Besitz entreißen wollen. Darauf vertraue ich.

Die englischen Verluste.

London, 22, März.(WTB Nichtamtlich.) Die eng⸗ lische Verlustliste vom 15. März enthält die Namen von 87 gefallenen, 121 verwundeten und acht vermißten Offi⸗ zieren. DieTimes fügt außerdem noch die Namen von 12 Offizieren hinzu, die in der amtlichen Verlustliste fehlen. Unter den Gefallenen befinden sich fünf Oberstleutnants und drei Majore, unter den Verwundeten vier Oberstleutnants und zwei Majore.

Der Seekrieg.

Amsterdam, 21. März.(WTB. Nichtamtlich) Nach Blät⸗ termeldungen telegraphierte der Kapitän des holländrschen DampfersZandstroom seiner Direktion, daß das Schiff in der Nordsee von deutschen Kriegsfahrzeugen an⸗ gehalten und zur Untersuchung rügge gebracht wor⸗ den sei.Zandstrvom, die der holläündis Darpfboot-

sellschaft gehört, besand sich mit Eiern und Stückgütern auf der Nisreise nach London

London, 21. März(WTB. Nichtammlich Der Aber⸗ deener DampferAberdon(1009 Tonnen) ist seit dem 9. Mörz in Rettungsboot des Dampfers wurde treibend

überfällig. Ein gefunden.

au Amsterdam, 21. März.(Nichtamtlich.) Die Blätter melden aus Terneuzen: 8 5 fünfzig Per⸗ sonen von den holländischen SchiffenZa an st room und Batavier V. ein, die am Freitag bei dem Maasleucht⸗ schiftl von einem deutschen Unterseeboot angehalten und mit einem deutschen Offizier an Bord 8 Zeebrügge gebracht waren. Die Besatzungen, außer den Offizieren, so⸗ wie die Frauen und Kinder der belgischen Passagiere wur⸗ den freigelassen, aber sechzehn Belgier sestgehalten. Englische Schiffe dem Sturm zum Opfer gefallen. London, 21. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der heftige Sturm, der in der Nacht zum Freitag herrschte, hatte eine ungewöhnlich große Anzahl von Schiffsunfällen an der Küste zur Folge. Das SchiffBuccaneer strandete bei Scrobysands in der Nähe von Parmouth. Es konnte nicht flott gemacht werden. Der SchonerFrancis ist bei Trevosehead verloren gegangen, die Besatzung wurde jedoch gerettet.Cäci⸗ lia, von London nach Hull unterwegs, sank bei Palling. Die Besatzung wurde gerettet.Mary Nish kenterte in der Nähe

mehrerer russischer Bataillone, der bis auf hundert Schritt an unsere Stellungen herangekommen war, blutig abgewie⸗

.

vom Tyne. Der DampferSliedricht(3056 Tonnen), von Rotterdam lommend, lief in der Nähe vom Tyne auf, man fürchtet,

rmacht im Kampfe gelegenen württemwbergischen 0 in

Aus- spruchen können. Der vorliegende

daß das Scheff verloren ist. Der DampferBeeswing(2000 Tonnen) dürfte mit der Besatzung im Kanal gesunken sein. Man fand einen vonBeeswings Matrosen tot, sowie ein treibendes Boot des Dampfers und Wrackstücke. Andere Leichen von See⸗ leuten, auf deren Hemden Adressen aus Shields angegeben waren, wurden in Dover gelandet. 1 Aus Bulgarien.

Sofia, 20 März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung derAg. Bulgare. In der heutigen Sitzung der Sobranse wurde ein Gesetzentwurf betreffend die Unterstützung der Familien von Re⸗ servisten, die im Falle der Mobilisierung einberufen werden,

unterbreitet. Aus Schweden.

Stockholm, 20. März.(WTB. Nichtamtlich.) Den beiden Kammern des Reichstags haben die mitgeteilt, daß der Minister des Aeußern bereit sei, über die Verh 1 bei der Zusammenkunft Kö⸗ 1 von Schweden, Norwegen und Dänemark in Malmö Bericht zu erstatten. Die Sitzung ist auf den 22. März festgesetzt.

China und Japan. ö

London, 19. März.(WT Nichtamtlich.)Daily grard meldet aus ing: Die Verhandlu zwischen China und Japan bieten stets neue Ueberras Das

Auftreten der chinesischen Regierung wurde bedeutend da sie erfuhr, daß die Vereinigten Staaten am 0 an eine energische Note übermittelten, in welcher auf die

Bestimmungen Root⸗Takahira⸗llebereinkommens von 1908 hingewiesen wird. über diesem amerikanischen Hinweis betont Japan, daß es würnsche, alle vertrags⸗ mäßigen Bestimmungen zwischen Japan und China sowie zwischen Japan und anderen Mächten loyal zu erfüllen. Im übrigen sei die Stimmung in Tokio so, daß man sich auf große N gefaßt machen kann. Paris, 20. März.(WTB. Nichtamtlich.) DasPeti

Journal meldet aus Tokio: Der Minister des Aeu kündiz an, daß eine befriedigende Löfung der Hiwesischlapanischen Verhandlungen bevorstehe.

g Aus Bessen.

Die Ergänzung des Gesetzes, das Notariat betreffend, vom 15. März 1899. 8 5

Der Gesetzentwurf über die Notariate, dem die Zweite

Kammer am Freitag ihre Zustimmung erteilt hat, lautet: Artikel 1.

Nach Artikel 35 des Gesetzes, das Notariat betreffend, vom

15. März 1899 wird als Artikel 35 à eingeschaltet: Artikel 35 a.

Stirbt ein nach Artikel 26 oder Artikel 27 vertretener Notar oder entsteht während einer solchen Vertretung Ungewißheit über sein Leben oder seinen Tod, so hat der Vertreter als Amts verweser seinen Dienst fortzusetzen, bis die Vertretung durch einen Beschluß des Ministeriums der Justiz aufgehoben wird. Der Beschluß tritt mit dem Ablaufe des Tages in Wirksamkeit, an dem er dem Ver⸗ treter 1 worden ist. 1.

Auf den Amts verweser finden die Vorschriften der Artikel 30, 31, 33 Abs. 2, 35 entsprechende Anwendung. Die dem Amtsver⸗ weser zu gewährende Vergütung wird, sofern sie noch nicht nach Maßgabe des Artikel 33 Ahs. 1 festgesetzt ist, nach Anhörung der Notarskammer durch das W er Justiz festgesetzt.

rtikel 2. 7 Gesetz tritt mit seiner Verkündung im Regierungsblatt

ft. ö Es findet auch Anwendung auf Notare, die zur Zeit feiner In⸗ krafttretung bereits einen 9 2 tikel 3.

Der Artikel V des Gesetzes, die Abänderung gesetzli Bestim⸗ mungen über das Notariats⸗ und Kostenwesen betreffend, vom 19. März 1910 erstreckt sich auch auf gegenwärtiges Gesetz.

In der Begründung heißt es:

Der gegenwärtige Krieg mit seinen Begleiterscheinungen hat in der juristischen Literatur im Hinblick auf Art. 101 des preuß. F. G. G. zur Erörterung der Frage geführt, ob die von dem Vertreter eines am Kriege teilnehmenden Notars nach dem Tode des Notars in Unkenntnis dieses Ereignisses aufgenommenen Akte Gültigkeit bean⸗ twurf sucht diese Ungewißheit zu beseitigen, indem er für Fälle der genannten Art die Fortdauer der Vertretung bis zu deren ausdrüdlichen 9 durch das Großh. Ministerium der Justiz vorsieht. Dabei beschränkt sich der Entwurf nicht auf die Zeit des Krieges, sondern gibt seinen Vorschristen all⸗

emeinen Charakter, weil es auch in Friedenszeiten vorkommen ann, daß ein beurlaubter Notar, z. B. bei einer größeren Reise ins

fester,

Ausland, stirbt, ohne daß alsbald Nachricht in die Heimat gelangt, oder in Verschollenheit gerät.

rb. Darmstadt, 20. Die Mitglieder der Finanzausschüsse beider Ständekammern

waren heute mittag unter Vorsitz des Grafen zu Er bach⸗ Fürstenau vollzählig zu einer n zusammen⸗ getreten, in welcher eingehend über die Hauptpunkte des neuen Staatsvoranschlags und die Aufbri 8 der für die finanziellen Bedürfnisse des Staates erforderlichen Mittel beraten wurde. Diese Mittel sollen auf dem Wege der Anleihe beschafft werden. Die Verhandlungen der beiden Finanzausschüsse waren streng vertraulicher Natur.

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Aus dem Reiche.

Berlin, 20. März.(WTB. Nichtamtlich.) DieNord⸗ Bekannt⸗

deutsche Allgemeine Zeitung veröffentlicht eine machung, N die Bestimmungen vom 1. August 1914 und 31. Dezember 1914, betreffend die gestundeten

ölle und Reichssteuern, r werden. Die

rderung der Ausstellung und le abe sogenannter

egswechsel bei nicht sofortiger Einz*. ndeter Zölle und Reichssteuern kommt sogleich in 9 Ab⸗ 2 von Prozent für vorzeitige Einzahlung gestun⸗ Zölle und Reichssteuern werden nur noch bis 31. März 1915 7 e den kann die.4 rechnung n t iger Branntweinsteuer⸗Vergütung . e und Zuckersteuervergü⸗

tungen auf gestundete Abgaben wieder Taltlinden.

Aus Stadt und Cand. Gießen, 22. März 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Wilhelm Blöser, Jägerbat. 11, aus Nieder- Gemünden. Landwehrmann Karl Hof aus Weidelbach. Leutn, Wolter Schmidt, In].-Rgt. 88, aus Büdingen. Gesr. inrich Hill, Rel.-Jeld-Art.-Rgt. 21, aus n ombach. f Phil. Bernhardt, Res.-Ins.-Rgt. 117, aus Engel⸗ stadt. Landsturmmann Jak. G1 bert, Landsturmbat. 52, aus Darmstadt. Schaffner und Wagenführer Johs. Dörr, Ref.- Ins.-Rgt. 116, aus Darmstadt. Lehramtskandidat Gefr. Narl Toteme, Res.-Ins-Rgt. 222, aus Wetzlar. Musketier Otto Bölpel aus Philippstein. Hauptmann der Landwehr Direktor Emil Simon, Landwehr-Brigade⸗Ersatzbat. 42, aus Löhnberg. Landwehrmann Georg Ochs, Landwehr-Ins.-Ngt. 116, aus Bernshausen. 1 0

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