mand unrichtig könne, und er fügte unter Beifall hinzu, daß zinslose Staatsschatzscheine für Rußland aus⸗ gegeben werden.
Rußland und Persien.
Petersburg, 19. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die persische Regierung hat erneut Rußland ersucht, die Provinz Aserbeidschan von den russischen Truppen zu räumen.
Die japanischen Forderungen.
RNotterdam, 19. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant“ berichtet: Der japanische Ministerpräsident Okuma hat die Frist für die Annahme der japanischen Forderungen durch China vom 1. April auf den 25. März verkürzt. Japan will augenscheinlich die Un⸗ terhandlungen mit China vor den japanischen Parlaments- wahlen beendet sehen.— Nach einem Pekinger Telegramm des„Daily Telegraph“ will China diejenigen japanischen Forderungen, die es als im Widerspruch mit seinen Sou⸗ veränitätsrechten stehend erachtet, unter keinen Um⸗ 5 nden bewilligen. China wartet den Friedensschluß Europa ab und ist überzeugt, daß England den Vertrags⸗ bestimmungen mit Japan über die Unverletzlichkeit des chi⸗ nesischen Gebietes Achtung verschaffen wird.
Aus dem Keiche.
Neue Fürsorgeanträge im Reichstagsausschuß. Berlin, 19. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Ausschuß für den Reichs haushaltsetat stellte zu dem Etat über den allgemeinen Pensionsfonds folgenden Antrag: 1. Enn des Krieges einen Ges f 1 5 sionierung und Versorgung der Kriegsinvaliden 2 150
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1906 und 3. Juli 1913, 2. das Militärhinterbliebenengesetz vom 17. Mai 1907. 05 0
Die Sicherung der Lebensmittel für Deutschland. Berlin, 19. März.(WTB. Nichtamtlich.) Wie Unter⸗ 1 1 ee vom preußischen Finanzministertum 5 der Presse mitteilte, könne er, nachdem die Be⸗ standaufnahme vom 1. Februar vorliege, die Vorsorgung des Kon⸗ fuunts genau gevegelt sei, sowie nachdem die Ueberzeugung von der Erinschränkung des Bedarfs auch in die weitesten Volkskreise ge⸗ druugen sei, mit Bestimmtheit sagen, daß wir unbe⸗ dingt mit unseren Vorräten bis zur neuen Ernte, ja bis in den August hinein, reichen werden. Wir hätten ogar noch einen Reservefonds von 20 Prozent der . Des weiteren teilte der Unterstaatssekretär mit, daß mit dem 1. April 1915 die Möglichkeit der Selbstbewirtschaftung der Komnmmalverbände auf Grund des Paragraphen 26 a der Bundes ratsbestimmungen eintreten e und daß 9 Zeitnunkt an die Preisregelung erfolgen werde die sowo b Forderungen der Produrzenten wie Konsumenten ent⸗
Die ostpreußischen vaterländischen Frauenvereine. Königsberg, 19. März.(WTB. Nichtamtlich) Die Mit⸗ 3 des Provinzialverbandes der Ostpreußischen vater⸗ ändischen Frauenvereine sandten am 17. März folgen⸗ des an die Kaiser in:.
„Eure Majestät bitten die heute in Königsberg versammelten Mitglieder der ostpreußischen vaterländischen Frauenvereine das Gelübde unwandelbarer Liebe und Treue allergnädigst entgegen⸗ nehmen zu wollen. In dem festen Vertrauen auf den endgültigen Sten un tapferen Heeres setzen die Frauen Ostpreußens ihre
* Kraft an die Pflege unserer Krieger arnd an die Linderung Not in der Heimat. Der Vorstand: Frau v. Batocki.“ Darauf erging folgender telegraphischer 4* „Ihre Majestät die Kaiserin lassen Euer lenz und den siedern der ostpreußischen vaterländischen Frauenvereine für Treugelübde herzlich danken. Ihre Majestät sind dessen gewiß, daß die ostpreußischen Frauen mit voller Hingebung Kräfte helfen, die großen Schäden, die der Feind ihrer teuren Heimat bereitete, zu heilen.“ Im allerhöchsten Auftrage, Kabinettsrat Frhr. v. Spitzemberg.
f Das Eiserne Kreuz. Berlin, 19. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Staats⸗ iger bringt folgende Verordnung des Königs: 1. Das Eiserne Kreuz soll in geeigneten Fällen auch an An er 5 der verbündeten Mächte verliehen werden. 2. 5 er 2 der Urkunde vom 15. August 1914 erhält folgende Fassung: Die 8 Klasse wird an schwarzem Bande mit weißer Ein⸗ ssung im Knopfloch getragen, sofern es für Verdienste auf dem 9 +˖łᷣł˖ verliehen wird. Für daheim erworbenes Ver⸗ dienst wird es am weißen Bande mit schwarzer Einfassung versiehen, sofern nicht auf Grund besonderer militärischer Ver⸗ — N die 1 schwarzen Bande mit weißer Einfassung erfolgt. Die er ste Klasse wird auf der linken Brust, das Groß⸗ kreuz um den Hals getragen. 5 0
5 Berlin, 20. März. Bei Sturm und Schneegestöber pilgerten gestern 200 Reichstagsabgeordnete aller 1 Parteien nach Döberitz, um das Gefangenenlager u. In den deutschen Gefangenenlagern befinden f laut„Vossischer Zeitung“ 801000 Gefangene und reich⸗ lich 9000 Offiziere. In Döderitz gehen außer Briefen auch Zahlreiche Geldsendungen ein, die in einem Monat 2½ Mil⸗ ionen Mark erreichten. Die überall herrschende Ordnung und Sauberkeit ließ bei den Abgeordneten den Wunsch laut werden, daß es unseren erkrankten Brüdern in Feindesland ebenso gut ergehen möchte, als bei uns den Engländern, Russen und Franzosen. 5— jj
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Gießen, 20. März 1915. Achtzehn Millionen Mark Kriegsanleihe in Gießen. Die zweite Kriegsanleihe hat in Gießen ein Ergebnis — das auch den Optimisten überraschend gekommen ist. hrend bei der ersten Anleihe etwa 6,7 Millionen gezeich⸗ net wurden, erreicht die Zeichnungssumme der zweiten nach den bisher mö—— Feststellungen den wenig unter dem Dreifachen bleiben Betrag von etwa 18 Millionen Mark. U. a. gingen bei der Mitteldeutschen TCredit⸗ bank, die damit an erster Stelle steht, von etwa 4500 Zei nern zehn Millionen Mark an Zeichnungen ein. Die Zeich⸗ nungs höhe bei der Darmstädter Bank beträgt etwa
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6 Millionen. Ein abschließendes Ergebnis lag um 11 Uhr bei der Reichsbank noch nicht vor, doch ist mit einer kleinen Erhöhung des Gesamtzeichnungsbetrages vielleicht noch zu rechnen.— Von den Einlegern der Bezirkssparkasse Gießen wurden etwa 2 300 000 Mk. gezeichnet. Die eigene Zeich⸗ nung der Sparkasse beträgt 200 000 Mk., so daß sich diese mit insgesamt nahezu 2% Millionen Mark an der Kriegsanleihe beteiligt. *
h. Frankfurt a. M., 19. März. Auf die erste Kriegs⸗ anleihe wurden in Frankfurt 148 Millionen Mark gezeichnet. Diesmal wurden etwa 250 Millionen Mark gezeich⸗ net. Die größten Zeichnungen weisen die Frankfurter Bank und die hiesige Filiale der Deutschen Bank auf. Bei der Frankfurter Bank sind 31 Millionen Mark gegen 21 Millionen im September gezeichnet worden. s
m. Offenbach a. M., 20. März. Nach dem vorläufigen Ergebnis wurden in Offenbach für die zweite Reichs kriegs⸗ anleihe insgesamt über 18¼½ Millionen Mark gezeichnet: während auf die erste Kriegsanleihe nur 6 Millionen gezeichnet wurden.
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Die Fürsorge für die Kriegsbeschädigten. „Frankfurt, 20. März.
Eine für die Kriegsbeschädigten der Landesteile Hes⸗ sen, Hessen⸗Nassau und Waldeck hochwichtige Versamm⸗ lung fand hier in den Räumen der Krüppelheilanstalt Friedrichsheim statt. An den von Geheimrat Dr. Brei⸗ dert⸗ Biebrich a. Rh. geleiteten Verhandlungen nahmen u. a. teil Vertreter der Militärverwaltung, der Regierung zu Darmstadt, der Provinzialdirektionen Darmstadt, Mainz und Gießen, der Regierungen zu Cassel, Wiesbaden und Arolsen, Vertreter fast aller größeren Städte des Gebiets, viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Abgeordnete vom Roten Kreuz aus Cassel, Wiesbaden, Gießen, Frankfurt und Darmstadt und endlich die Arbeitsnachweisleitungen für das Königreich Sachsen, Elsaß⸗Lothringen und die Provin⸗ zen Hannover, Sachsen und Schleswig⸗Holstein, insgesamt mehr als 100 Personen.
Einleitende Vorträge hielten Dr. Fritz Hallgarten (Frankfurt) über„Die Bedeutung der Krüppelfürsorge“, und Prof. Dr. Ludloff(Frankfurt) über„Die Bedeutung der Orthopädie“.— Die der Versammlung vorgelegten Leitsätze für die praktische Tätigkeit des Ausschusses in der Kriegs⸗ beschädigtenfürsorge fanden einhellige Annahme. Sie gip⸗ feln in folgenden Maßnahmen: Erhaltung der Leute im bis⸗ herigen Berufe und Beschäftigung in dem Heimatsgebiete durch Berufsberatung, Stellenvermittlung und ersorder⸗ lichenfalls Umbildung der Kriegsteilnehmer. Zur Errei⸗ chung dieses Ziels werden eine besondere Geschäftsstelle eingerichtet und örtliche Ausschüsse gebildet; durch Ein⸗ richtung von Sonderschulen für Einarmige und Heran⸗ ziehung aller Fachschulen gibt man den Leuten eine plan⸗ mäßige Ausbildung, man macht sie auf alle Arbeitsgelegen⸗
merksam und betrachtet sie als vollwertige Staatsbürger und nie als Leute, die aus Mitleid beschäftigt werden. Für sie sollen bei den Behörden geeignete Stellen geschaffen und offen gehalten werden. Schließlich wird ein besonderer Stellenanzeiger für Kriegsbeschädigte ins Leben gerufen.— In den engeren Ausschuß wurden u. a. gewählt: Landes⸗ W Hrekel(Wiesbaden), Provinzialdirektor Fey Darmstadt), Provinzialdirektor Be t„ Prvvinzial⸗ direktor Ufinger(Gießen), Geheimrat Dietz(Darm⸗ stadt), Oberregierungsrat Springorum(Wiesbaden), Geheimrat Breidert(Biebrich), Dr. Guradze(Wies⸗ baden), ferner Vertreter der Landwirtschaftskammern Darm⸗ stadt, Wiesbaden und Cassel und verschiedenen Arbeit⸗ geber⸗ und Arbeitnehm ände.
Die praktischen Arbeiten des Ausschusses erläuterte so⸗ dann Dr. Schlotter(Frankfurt). Er berichtete, daß be⸗ reits zahlreiche Beschädigte in geeigneten Stollen unter⸗ gebr. seien. Eine Mitwirkung bei der Anstellung der Beschädigten durch Leute der Praxis sei dringend geboten. Weitere Vorträge hielten Oberbürgermeister Dr. Antoni (Fulda) über„Die aer Krüppelheilanstalt“, Geheim⸗ rat Schroeder(Cassel) und Geheimrat Dr. Dietz(Darms stadt) über„Die Herausgabe besonderer Instruktionen an ie Dienststellen, die Beschädigte aufnehmen“ und Bürger⸗ meister Dr. Luppe(Frunturt9 über„Die Mitwirkung der Krankenkassen“. Eine Besichtigung der Anstalt schloß die wichtige Tagung. 8
Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
Gesr. Ludwig Rosenberger, Res.⸗Inf.⸗Rgt. 88, aus Hanau. — Landwehrmann Ernst Schmidt, Landwehr-Brigade-Ersatz- Bat. 41, aus Niederscheld. Musk. Otto Forg, Res.-Ins.⸗ Rgt. 221, aus Offenbach.— Mnsk. Karl Dorl, Inf.-Rgt. 144, aus Offenbach a. M.— Einj.⸗Kriegsfreiw. Emil Erdmann, Res.-Ins.⸗Rgt. 223, aus Wetzlar. Unteroff. der Landw. Hans Zahn, Landw.⸗-Inf.-Rgt. 83, aus Stockhausen.
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* Ritter des Eisernen Kreuzes: Major Gustav Nothnagel aus 8 K(1. Kl.), Fußart.⸗Regt. 15. Jäger Wilhelm Schütrumpf aus Hersfeld, Jägerbat. 11. Ober- örster Maul aus Ossenheim, d. R und Kompagnie⸗ ührer im Res.⸗Inf.⸗Regt. 40. Uffz. d. R Seibel aus Oberscheld, 3. Garde⸗Regt. z. F. Hauptmann Paul Klei⸗ ner aus Weilburg(1. Kl.), Landw⸗Inf.⸗Regt. 81. Gefr. Wilhelm Eichhorn aus Laubuseschbach, Feldart.⸗Negt. 76. Uffz. Karl Krämer aus Werdorf, Kr. Wetzlar, Fußart.⸗ Regt. 16. Gefr. Johs. Wisker aus Wißmar, Kr. Wetzlar, Res.⸗Inf.⸗Regt. 222. uffz. Ernst Schäfer aus Gießen, Banlbeamter in Offenbach.
* Die Brotmarkenverteilung beginnt am 22. März. Im Anzeigenteil veröffentlicht der Oberbürger⸗ 17 die für dieses Geschäft vorgesehene Bezirksein⸗ teilun 5
* Anlagemusik. Am morgigen Sonn indet vormittags 11½ Uhr im Garten der alten Alinik 1 1. Konzert mit folgender Spiel⸗Folge statt: Eine feste Burg ist unser Gott von Dr. M. Ouverture von H. Zwicker. Priestermarsch und Arie aus der Oper„Die Zauberflöte“ von Mozart. Wir müssen siegen, Patriotisches Lied(neu) von P. Lincke. Deutschlands m, M l von Ebel. Unsere Feldgrauen,
71 von C. Krauße, Großh. Musikdirektor a. D. urzer Osterurlaub für die Soldaten. Die Zahl der Weihnachten 1914 beurlaubten Soldaten ist
während des Krieges außerordentlich hohen Anforderungen an den Personenwagenpark war die Beförderung dieser Ur⸗ lauber nur unter den größten Schwierigkeiten und unter 8 von Güterwagen möglich. Zu Ostern wird die Wagenstellung voraussichtlich noch schwieriger werden, da Güterwagen nicht mehr gestellt werden können. 17 5
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ch⸗Idessen werden die Osterbeurlaubungen aufs äußer
eingeschränkt und nur vom 1.
6. April früh zum Dienst gewährt. 1 1 2
heiten und die Bedeutung der Beschädigtenfürsorge auf⸗ ge
(beck.
Luther. Militär- hen
bedeutend größer als in Friedenszeiten gewesen. Bei den
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** Stadttheater. Man schreibt uns: Es sei auch an dieser 1
Stelle darauf hingewiesen, daß statt der für Sonntag abend ur⸗ sprünglich geplanten Aufführung von„Agnes Bernauer eine solche von„Wohltätige Frauen“ angesetzt werden mußte, da 1 die Unmöglichkeit ergab, bei dem geringen Bestande des tech⸗ nischen Personals das Hebbels Stück nach einer Nachmittags⸗ vorstellung vorzubereiten.— Die Sonntagnachmittagvorstellung von„Als ich noch im Flügelkleide“ findet bei Volks⸗ preisen statt.— Nochmals sei auf das Gesamte Benefiz der darstellenden Mitglieder am kommenden Dienstag nachdrücklich auf⸗ merksam gemacht. Diese Aufführung von„Mein Leopold“ müßte schon in Anbetracht des Zweckes eigentlich ein ftes Haus erzielen.
* Der Obst⸗ und Gartenbauverein hält heute abend 8¼ Uhr im Hotel Schütz eine Vereinsversamm⸗ lung ab, dei der die Einrichtung kleiner Nutzgärten besprochen werden soll..
* Unfälle auf Bahnübergängen. Wie die Eisen⸗ bahndirektionen Mainz und Frankfurt a. M. festgestellt haben, ist die Zahl der überfahrenen Fuhrwerke im letzten Jahre in beiden Direktionsbezirken um je 17 gestiegen. Die meisten dieser Un⸗ fälle sind auf die Fahrlässigkeit der Geschirrführer zurück⸗ zuführen. Das Kreisamt hat deshalb die Bürgermeistereien an⸗
ewiesen, durch ortsübliche Bekanntmachung erneut auf die Ge⸗ ahren hinzuweisen, die durch Unaufmerksamkeit beim Be⸗ fahren von unbewachten Eisenbahnübergängen entstehen.
** Verkauf eingeführter belgischer Pferde. Mittwoch, den 24. März, vormittags 11 Uhr, findet im Hofe des Jagdschlosses Kranichstein eine Versteigerung von 34 in Belgien angekauften 2—3 jährigen Pferden statt. Die Versteigerung erfolgt gegen Barzahlung. in Teil des Steigpreises kann gestundet werden. Zugelassen werden nur Landwirte aus dem Großherzog⸗ tum Hessen. 5 g
Landkreis Gießen. f 2
(Großen-Linden, 20. März. Unsere Schule sammelte
6150 Mark an Gold. Für Kriegshunde ergab die Samm-
lung 205 Mark.
r. Londorf, 20. März. Bei der Vorstandswahl der israelitischen Religionsgemeinde wurde anstelle N Moses Kares Markus Rotschild von hier zum 3. Vorstands⸗ mitglied gewählt.* 5
OGöbelnrod, 20. März. Aus unserem kleinen Dörf⸗ chen sind bis jetzt 27 Mann zu den Waffen einberufen, von ö denen 19 draußen in der Front stehen. Verwundet wurden 6 Mann, einer ist vermißt, einer in Gefa schaft in Süd⸗ N frankreich und ein Sohn unserer Gemeinde starb den Helden f tod fürs Vaterland, der Ersatzreservist Heinrich Fuchs vom Ju rh 20. Mügg S0 den 21. März, abends
Lich, 20. März. untag, 5 ö 8 25 findet in der. Marienstifts⸗ kirche zu Lich eine 8 e statt. Unter Leitung des rühmlichst bekannten Diri W. Zimmer werden Cäcilienverein und Gemischter Chor eine Reihe von Tondichtungen bedeutender Meister(Beet⸗ hoven, Klein, Mendelssohn u. a.) zu Gehör bringen. 8 vorträge, zum Teil in Verbindung mit Cello⸗ und Violin⸗ begleitung wechseln mit den Gesängen und versprechen einen
nußreichen Abend. Von besonderem Interesse dürfte es sein, daß ein von der Fürstin Emma Solms-Hohen⸗ solms⸗Lich gedichtetes und in Musik es„Deutsches
Kriegsgebet“ zum ersten Male zum A Lich, 20. März. Wer erinnert
de cn die öffnen, um die blanken oder vielleicht au ü ig“ gewordenen fuchse auf dem Altar des Baer andes. n das badlf gleichwertige Papiergeld einzutauschen.
ö Kreis Schotten.
O Laubach, 20. März. Im Saale des„ I hielt gestern abend Oekonomierat Spieß aus Friedberg einen Vortrag über Volksernährung in der Kriegszeit vor zahlreicher Zuhörerschaft, die seinen Ausführungen mit regem Interesse folgte und zum Schlusse reichen Beifall spendete.
Kreis Lauterbach. N
A Lauterbach, 19. März. Für sämtliche Gemeinden de⸗ f Kreises sind mit Wirkung vom 18. März Brot⸗ und Mehl⸗ karten ausgegeben worden. Jede versorgungsberechtigte Person, sofern sie nicht im 1 Haushalt— wie z. B. bei den meisten 5 Landwirten— ihr Brot vom eigenen Mehlvorrat herstellt, bezw erhält, erhielt eine Karte mit 15 abtrennbaren Scheinen, für die s entweder ein bestimmtes Quantum Brot oder dafür eine ent⸗ sprechende Menge Mehl bezogen werden kann. Die Karten sind auf 14 Tage für jede Person gültig und es können auf etwa nicht verbrauchte Scheine nach Ablauf der Gültigkeitsdauer keine Bach oder Mehlwaren mehr verabfolgt werden. Es kommen dann neut Karten zur Ausgabe.
Kreis Fri
edberg.
h Vilbel, 19 März. Bel starker Beteiligung fand hier die Hauptversammlung des Ziegenzuchtvereins sür den Kreis Friedberg statt. Trotz des—— stieg die Zahl dei Mitglieder im letzten Jahre von 717 auf 841. Ferner sind 82 Ge. meinden dem Verein körperschastlich angeschlossen. Von dem Verein wurden im vorigen Jahre für 4600 Mk. Lämmer verkauft, wovon der größte Teil nach dem Rheinland und Westsalen kam, ein Be⸗ weis, daß die Ziegenzucht des Kreises sich zu hoher Blute ent⸗ wickelt hat. Auf der Deutschen Landwirtschaftsausstellung 9
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Hannovez wurden von fünf ausgestellten vler durch P ausgezeichnet. N Staortendurg und Nheinhessen. rm. Darmstadt, 20.„Die hiesigen Berteilungssteslen der Brotkarten hat berordentlich gut bewährt, da
sich au und anderen ien, die aus irgend
Bingen, 18. März. Abermals cal e die i See ten 1 der n Fleischdauerwaren. Be- sprechung kam Vertrag 1 der Zentral-Einlaufs⸗- 3 chaft m. b. H. und der 3 Städtetag 1 schlossenen Städte. Die Gesellschaf rnimmt danach die Lieferung von Schweinefleisch⸗Konserven für die Städte.
best 30 ff
„Auch als Liebesgabe im Felde begehrt!“ u
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