5
Oe
Gelegenheit zu Bewerbungen zu geben Kann nicht übersehen wer⸗ den, ob nicht geeignete, im Felde stehende Bewerber in Betracht kommen— namentlich gilt das füx technische Stellen—, dann werden die Stellen offen gehalten. Das Ministerium der Innern hat die Kommunalverwaltungen veranlaßt, in gleichem Sinne zu verfahren. Nach längerer Aussprache wird der Antrag Grüne wald mit Rücksicht auf die Erklärungen der Regierung für erledigt erklärt. Die neuangeforderte Stelle eines Registrators bei dem Staatsministerium wird genehmigt.— Die frage, warum in diesem Jahr gemäß dem Beschlusse zum vorjährigen Budget nicht welke 15 neue Stellen von Aktuariatsassistenten eingestellt worden simd, wurde von der Regierung dahin beantwortet, daß sie davon nur g deshalb abgesehen habe, weil sie nicht übersehen könne, ob die Kam⸗ mer unter den veränderten Verhältnissen noch auf ihrem früheren Beschlusse beharren werde, sie wollte der Entschließung der Kammer nicht vorgreifen. Auf einen Antrag der Abg. Henrich, Wünzer und Dr. Osann werden die im Vorjahre beschlossenen 15 Assistentenstel⸗ len in das Budget eingestellt. Ein Abgeordneter stellte die Frage, welche Absichten wegen der Besetzung der vakanten acht Kreis- geometerstellen bei der Regierung bestehen. 5
Im Anschluß an den Antrag Grünewald wurde die Haltung der Regierung in der Frage der Vereinigung der beiden Gym⸗ nasien in Darmstadt scharf kritisiert. Es wurde beanstandet, daß durch die rasche Besetzung der freigewordenen Stelle des Direktors bei dem neuen Gymnasium der Entscheidung über die Vereinigung vorgegriffen worden sei. Ein Versuch der Zusammenlegung beider Anstalten haͤtte sich gerade jetzt schon deswegen empfohlen, um weitere Räume für Einquartierungszwecke frei zu bekommen. Die Großh. Regierung entgegnet, daß sie formell zur Wiederbesetzung der
notwendig sei. Sie lehnt die spätere Zusammenlegung beider Schu⸗ len nicht grundsaͤtzlich ab; diese ist nur zurzeit wegen Raummangels nicht möglich.
Zu der Vorstellung des Vereins hessischer Bauaspiranten, die Neuorganisation der Baubehörden und die Dienstverhält⸗ nisse der Bauaspiränten betreffend, erklärt die Regie⸗ rung, daß die geplante Neuorganisation bis zum 1. April 1915 nicht durchgeführt werden konnte. Tatsächlich sei aber die Bau⸗ verwaltung im Sinne der Neuordnung bereits provisorisch ein⸗ gerichtet. Die Besetzung vakanter Inspektorenstellen sei durch den Sperrvermerk im Budget gehindert, und diesen Vermerk wünscht die Regierung beseitigt zu sehen. Für die Stellen der mittleren Beamten ist das nicht erforderlich, da für diese ein Sperrvermerk nicht besteht, wenn auch konsequenterweise die gleiche Sperre geübt wurde wie bei den höheren Beamten. Es ist beab⸗ sichtigt, vier Stellen für Hochbauaufseher und vier Stellen für Dammeister zu besetzen. Auch dem Wunsch der Bauaspiranten auf Anstellung nach dem Dienstalter habe die Regierung bisher nach Möglichkeit durch Verständigung mit den Kreisverwaltungen Rech⸗ nung getragen. Nach Einführung der Neuorganisation ergebe sich das von selbst, da dann alle mittleren Beamten zur Staatsver⸗ waltung gehören werden. Die Einbeziehung der Kulturtechniker in die Liste der Hochbaubeamten ist aus dienstlichen Gründen nicht möglich. Ueber einen Antrag des Abg. Uebel auf Gewährung einer 15prozentigen Zulage von Bauaspiranten mit mehr als 10 Dienstjahren soll morgen abgestimmt werden, nachdem von verschie⸗ denen Seiten darauf hingewiesen worden war, daß von einer derartigen Vergünstigung die übrigen Staatsdienstanwärter nicht ausgeschlossen werden können.
Odenwald betreffend, wurde nach einer Antwort durch die
Regierung, die in erster Linie auf die Arbeitshilse durch Kriegs⸗
gefangene verweist, und nach kurzer Aussprache erledigt. Ebenso
erledigte sich die Anfrage der Abg. Cal man und Schott,
die Beseitigung der Dammrutschungen auf den Bahn⸗
1 1 und Alzey Worms betreffend, zer Besprechung.
Der Antrag der Abg. Schott⸗Calmann und Gen., das Ausfuhrverbot von Kartoffeln aus Hessen be⸗ treffend, wird nach der Erklärung der Regierung, daß ein A Ausfuhrverbot zwar wünschenswert, aber gesetzlich unmöglich sei, abgelehnt. a
Eine Regierungsvorlage, zum Wiederaufbau und Erweiterung der durch Brandschaden zerstörten Gebäude auf dem Hof Grä⸗ benbruch, 17100 Mark zu bewilligen, wird genehmigt. Das Gleiche gilt für die Ansorderung der Regierung, von der Erhebung des Deckgeldes für etwa 1000 Stuten, die vor Ausbruch des Kriegs gedeckt und inzwischen für Militärzwecke ausgehoben worden sind, abzusehen.
Zu der Regierungsvorlage, die Erweiterung des Amtsgerichtsgebäudes in Offen bach betreffend, wird die Frage der Beibehaltung der Dienstwohnung für den Amts⸗ gerichtsdirektor erörtert. Die Regierung befürwortet die Dienst⸗ wohnung aus den besonderen lokalen und dienstlichen Verhält⸗ nissen; eine Folge für andere Beamten hat das nicht. Die Am⸗ forderung wird genehmigt.
Der Antrag Stöpler, die Erbschaftssteuer betreffend, wird, nachdem er inzwischen in dem Sinne eines Ersuchens an die Reichsregierung abgeändert worden ist, angenommen.
5 Direktorstelle berechtigt gewesen, und daß die Besetzung auch
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Zwangsversteigerung. Freitag, d. 23. April 1915, vormittags 9¼ Uhr, soll auf hiesigem Amtsgericht, Zim⸗ mer 18, das den Heinrich Prieß Ebeleuten dahier zu⸗ geschriebene Grundstüc Flur 5 Nr. 128¼ͤ— 276 am
Hofreite am untersten Riegelpfad(Ebelstr. 2) zwangsweise versteigert
werden. „Die amtsgerichtliche Ver⸗ fügung ist im Ortsgerichts⸗
zimmer öffentlich ausgehängt
Ortsgericht.
Die Anfrage des Abg.
Im Anschluß an die am 11. und 13. März verössent⸗ lichte Vergebung der Lieferung für Küchenbedürfnisse erfolgt zu gleichem Termin auch die Vergebung des Ge— spüls von sämtlichen Küchen.
2850] Küchenverwaltung des Ersatz⸗Bataillons 116.
Gießener Volksbad.
5 Aktien⸗Gesellschaft, Gießen. Bilanz am 31. Dezember 1914.
Aktiva. M. Passiva. M. An Betriebs⸗Konto: Per Aktien⸗ Vorxäte, Kapital⸗Konto: „ Kassa⸗Konto: 100 Aktien Lit. Aa Bestand 13.92 1000 100000. „ Konto-Korrent⸗ 200 Akt. Konto: Lit. B a Guthaben 12368.45 1 200. 52000. 152000.— „ Immobilien-„ Hypotheken- Konto: Konto: Grundstück, Ge⸗ Hypothek 42500.— bäude, innere u.„ Darlehens⸗ maschinelle Ein⸗ Konto: richtung 7853104 Darlehen 10000.— „ Mobilien⸗„ Reservesonds⸗ Konto: 5 Konto: Inventar 5728.05 Reserve aus 1808 24.54 „ Gewinn und 1 Verlust⸗Konto: Saldo p. 1. 1. 14. M. 10466.25 ab Ge⸗ winn in 1914 M. 186.77 10279.48 D. 20152151 M. 29752751 Gewinn⸗ u. Verlust⸗Konto am 31. Dez. 1914. Soll Verluste. M. Gewinne. Haben An Betriebs⸗Konto; Per Betriebs- Konto: M. Betriebskosten Einnahmen „ Sdlas.⸗Unkost.⸗ ver 1914 39468.— Konto:„ Zinsen⸗Konto: Odlas. Unkosten 587.80 insen aus Gut ⸗ „ Immobilien⸗Kto.: aben 466.70 Abschreibungen 284.70 „ Mobilien-Konto: Abschreihung 636.45 „ Ziunseu⸗Kouto: insen 15¹³.75 7 ewinn⸗ und Verlust⸗Konto: Gewinn in 1914 188.727 M. n M. 300070 Gießen, den 31. Dezember 1914. 2560 D Der Vorstand des Aufsichtsrats: Eichenauer. Schafstaedt
Baugenossenschaft des epangelischen Arbeiterpereins
zu Gießen eingetr. Genossenschaft m. beschr. Haftpflicht
Bilanz für das Jahr 1914.
Aktiva. Mk. Passiva. Mk. 1 An Kapital⸗Konto 6000.— 1. Per Zinsen⸗Konto 12.24 „ Immobtlien⸗ 2.„Geschäftsanteil⸗ Konto 3839 43.75 Konto 12892.69 3.„ Mobklien⸗Konto 150.— 3.„ Anlehen⸗Kto. 330962.75 4.„ Kassa⸗Konto 3413.29 4.„ Spareinlagen⸗ — Konto 428.18 5.„Reservefonds⸗ Konto— 6.„ Spezialreserve⸗ fonds⸗Konto 3389.42 7.„Straßenkosten⸗ beitrags⸗Konto 125.77 8.„Trottoir⸗Bei⸗ trags⸗Konto 1900.— 9.„Kanalisations-⸗ Konto 1700.— 10.„ Häuser⸗Unter · haltungs⸗Konto 3500.— 11.„Gewinn⸗Saldo 1683.99 303507.04 3507.04 1. Mitgliederstand Ende 191. 101 CC 0— 10⁴ // c 3 3 Stand Ende 191144.„
2. Das Mitgliederguthaben betrug Ende 1913 12 823.55 Mk. Das Mitgliederguthaben beträgt Ende 1914 12 892.00„
Lang, die Rindenernte im
Vergebung von Eschenstämmen.
Auf dem Wege öffentlichen Wettbewerbs soll nachstehendes Eschenstammholz an der Kreisstraße in Herbstein, Herbstein—Altenschlirf, Nösberts, Grebenhain bis Hartmannshain und bei Bermuths— hain vergeben werden:
34,25 obm Eschenstämme mit 36—70 om Durchm.
12,25 cbm Abschnitte(Astholz) mit 3045 em Durchmesser und
7,44 obm Abschnitte(Astholz) unter 30 om Durchm.
Die Verzeichnisse der Stämme nebst Bedingungen werden von Kreisstraßenmeister Degen, Grebenhain Montags und Donnerstags abgegeben, woselbst auch Auskunft erteilt wird.
Die Angebote sind verschlossen und mit ent⸗ sprechender Aufschrift versehen bis Mittwoch, den 31. März ds. Js., vormittags 10 Uhr, an das Bureau des Großh. Kreisbauinspektors in Lauter⸗ bach(Oberhessen) einzureichen.
Lauterbach, den 17. März 1915.
Der Großh. Kreisbauinspektor. 2502
Nutzholz⸗Verkauf.
Aus den Waldungen der Gemeinden Hungen und Langsdorf soll nachverzeichnetes Holz auf dem Wege des
schriftlichen Angebots verkauft werden.
Hungen Langsdorff
Klasse Jab Sim. Satk sim.
Eichen 2 1 0.4 2 2.31 „ 3 3 2.41 10 701
„ 1 22 16,60 48 29¶9L0
. 5 74 82,09 7⁰ 27.80 J) „ 2 11 12.4——
„ 8 23 20,15 4 4¹⁰
4 6 2.47 1 1.19
oalubuchen 4 1 C1 5 150 0 r Eichen 4 2 7 2 2 „ 5—— 2 12
7 6—— 5 0.92 Kie ern 2 5 4.9—— „ 3 11 705——
„ 4 17 9,42 12 8.14
7 5 165 45,78 48 19,64 Fichten 1 1 05 5 1 78 „ 2 5 13,17——
„ 3 43 70,55 5 6˙⁰0
„ 4 63 70,7 2 21⁵
„ 5a 127 86,58 20 12.27 2 5b 309 86,45 233 50.89 Elsbeeren 6. 7 1 914 Fichten⸗Derbstangen 320 24.33 11⁰2„34 Gebote sind getrennt nach Sortiment, Klasse und Ge⸗
meinde verschlossen und mit der Aufschrift„Holzsubmission“ bis spätestens Donnerstag, den 25. Märs 1915, vor⸗ mittags 10 Uhr, bei Groß. Bürgermeisterei Hungen ein⸗ zurelchen, wo auch die Verkaufsbedingungen eingesehen werden können, denen sich die Käufer mit Einreichung 1 unterwerfen. Das Hols ist mit der Rinde gemessen.
Wegen Vorzeigung des Holzes wende man sich an 1 Pauly in Langsdorf und Hilfsforstwart Müller in Hungen.
Hungen, den 15. März 1915. Großb. 5 Hungen. endt.
* Bau⸗ und Nußholzversteigerung. Montag, den 22. März, vormitt. 9 Uhr anfangend, soll im Lang⸗Gönser Gemeindewald, Distrikt Wehrholz, versteigert werden: 17 Fichtenstämme 3. Klasse mit 15,78 Fstm. 4 Fichtenstämme 4. Klasse mit 2,19 Fstm. 350 Fichtenstämme 5. Klasse mit 85,60 Fstm. 465 Fichten⸗Derbstangen mit 32,14 Fstm. 23 Eichen⸗Derbstangen(Wagnerholz). Die Zusammenkunft ist am Mandlerweg vor dem Wald. Lang⸗Göns, den 18. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Rompf.
2501
2573
o 1 II IT. 3. Die ft de FP Die Haftsumme der Genassen betrügt — ͤ V. 28 300.—„ Acc DD T. Gießen, den 19. März 1915. 8 Baugenossenschaft des evangelische i zu Glegen eingetr. Genossenschaft. belchre Pastofich Wolf. Haas. 2589
Holzversteigerung der Freiherrl. Oberförsterei Rabenau, Londorf.
Dienstag, den 23. März 1915, n k. um 10 Uhr vormittags auf der rene e Nees borg —Weitershain aus den Distrikten Odenberg, Hörnes, Märzacker, Rangen, Sodenberg und Noll: Stämme:
0,55 fystm.; Nutzscheiter: 4 Rm. Erlen; Scheiter: Rm. 166 Buchen, 2 Hainbuchen, 10 Eichen; Knüppel: Rm. 344 Buchen, 2 Hainbuchen, 32 Eichen, 30 Fichten, 5 Kiefern, 8, Erlen, 1 Aspen; Reiser: Rm. Buchen 910(daxunter 144 Rm. Stammreiser, 74 Eichen, 10 Erlen; Kuslppel⸗ reiser: Rm. 16 Kiesern; Stöcke: Rm. 85 Buchen, 19 Eichen, 23 Fichten, 4 Kiefern, 2 Erlen. 2570
Das Holz aus den Distrükten Märzacker, Noll 1(Röder⸗
„ sowie das im Distrikt Rangen zerstreut sitzende Wind⸗
2 sallholz wird nicht vorgezeigt und kommt beim Feuer zum Hasgeber Nabereg degeh Herder, Federer, Serben.
Eichen 6 Fstm.(Wagnerbolz), Derbstangen: 5 Fichten] begi
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwald
(Jorstwartei Gießen J, Forstwart Brück⸗Rödgen) ontaa, den 22. e vormittags 9% Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Heingesboden, Zollstockswäldchen, Stolzenmorgen(Abteilung 1—6, 12, 27, 28 und 41) ver-
steigert: 240 chten⸗Derbstangen mit 3,94 Festmeter, 24.8 Nu Kiefern⸗Knüppelholz, 2000 Wellen Eichen⸗Reisig(Durchsorstung), 2110 Wellen Kiesern⸗Reisig, 51,5 Rm. Kiefern⸗Stockhols, 17,4 Rm. Fichten⸗Stockholz.
Fortsetzung der Beratung: Freitag vormittag 9 Uhr.
Am Freitag, den 26. März ds. Js. soll die Ver⸗
pachtung städtischer Grundstücke ersolgen und zwar:
J. vormittags 9% Ubr 64 Grundstücke an der Licher Straße, Zusammenkunft am Bahnübergang.
2. nachmittags 2 Ubr 3 Grundstücke an der Roonstraße, Zusammenkunst am Haus Nr. 21 daselbst.
3. nachmittags 2½ Uhr 6 Grundstücke in der Stephans⸗
mart, Zusammenkunft auf der Kreuzung der Goethe
und Stephanstraße. 5
nachmittags ½ Uhr 16 Grundstücke auf der Lahninsel
bei dem städtischen Elektrizitätswerk, Zusammenkunft
auf der Insel an der Müblgrabenbrücke.
nachmittags 5 Uhr 5 Grundstücke am r
Zusammenkunst an der Eisenbahnbrücke im Zuge der
Klinikstraße. 258²
Vergebung von Schlosserarbeiten. Die Schlosserarbeiten für die Herstellung von Ein. sriedigungen sollen 1 25⁵⁴
Freilas, den 28. Mirz d. J., vormittag 10 5
auf unserem Tiefbauamt vergeben werden. Die dingungsunterlagen liegen daselbst ossen und sind Angebote auf Vordruck bis zum vorgenannten Zeitpunkt an das Tiefbauamt einzureichen.— Zuschlagsfrist 4 Wochen. Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Bekanntmachung.
Betr.: Regelung des Verkehrs mit Brotgetreide und Mehl. Nachdem sowohl der Stadt Gießen wie den Land- 8 des Kreises das erforderliche Roggenmehl für ie auf die Versorgung durch den Kommunalverband an⸗ gewiesene Bevöllexung für den Monat März überwiesen worden ist und nachdem den mit Regelung des Verbrauchs beauftragten Gemeindebehörden in Stadt und Land die Genebmigung erteilt wurde, sich für den Monat März den jür den Zusatz zum Brot zugelassenen Prozentsatz an Weizenmebl käuflich zu erwerben, sind die Uebergangs⸗ f bestimmungen in 4 Absatz 4 unter e und k der Bundes. ee eee vom Januar 1915 gegenstandslos. geworden. f Hiernach dürfen Händle, Müller, Bäcker und KLon⸗ ditoren von Jen ab kein Mehl mebr an Private abgeben. Es ist vielmehr nur noch den Gemeinde verwaltungen erlaubt, zur 1 ibres Bedarfs für den Monat März innerhalb der obenerwähnten Beschrankung, Weizen. mebl von Händlern oder len mit Zustimmung des Kommunalverbandes zu erwerben. Weiter kann inner- balb der Stadt Gießen bis zur 9 4— Verbrauchs⸗ f regelung a 5 die Stadt entsprechend dem unter 4 der
4.
5.
Bekanntmachung im obigen Betreff vom 21. Jebruar 1915 (Kreisblatt Nr. 21 vom 26. Februar 1915) Gesagten noch Weizenmehl bis zu einem Pfund im Kleinverkauf geben werden. Ueber I das bereits dur kanntmachung vom 18. Februar 1915(Kreisblatt Nr. 1 vom 19. Februar 1915) in das Eigentum des Kommunal- verbandes Gießen übergegangen ist, darf nur noch der Kommunalverband verfügen. 5
Weiter werden die Händler, Müller und Bäcker in Stadt und Land biermit aufgefordert, der ihnen ob⸗ liegenden Verpflichtung, der Gemeindebehörde zum 20 ds. Mis. die vorgeschriebenen Nachweise über ihre Bestände an Mehl, getrennt nach Roggen⸗ und Weizenmehl, einzu- reichen, pünktlichst nachzukommen. Die Bäcker haben in der Nachweisung gesondert diejenigen Mehlmengen aufzuführen, die ihnen von einer Gemeinde oder von ver ⸗ sorgungsberechtigten Personen zum Verbacken überwiesen worden sind.
Zuwiderbandlungen gegen das nach vo ndem erlassene Verbot der ferneren Abgabe von bl an Private werden nach 87 der Bundes ratsverordnung vom 25. Januar 1915 mit Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrase bis zu 10000 Yk. bestraft. Auf unrichtige oder unvollständige Nachweise sowie auf Nichteinhaltun der gesetzten Frist für Einreichung derselben stebt na § 13 der vorgenannten Verordnung Gesgnanis bis zu 6 Monaten oder Geldstrase bis zu 19000 Mk. Außerdem werden wir von unserem Recht, die Geschäfte Zuwider⸗ bandelnder schließen zu lassen, Gebrauch machen.
Gießen, den 11. März 1915.
Großberzogliches Kreisamt Gießen. gez. Dr. Usinger. 2503
In der Zeit vom B. März bis 30. April 1915 werden die sämtlichen 3 2564 gespült. ö
städt. Straßenkanäle
Während dieser Zeit sind die Rückstauverschlüsse an Grundstücksentwässerungen verschlossen zu halten.
Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 2567 1 berrschaftliche Wohnung von? Zimmern mit Zentral⸗ heizung, 2 Wobnungen von 6 Zimmern, 1 Wobnung von 5 Zimmern und Mansardenzimmer, 2 Wohnungen von 5 Zimmern, 3 Wobnungen von 4 bis 5 Zimmern, pier Wohnungen von 3 Zimmern, 6 Wohnungen von zwei Zimmern, 2 Ladenraume mit je 1 Zimmer, 1 Lager⸗ oder Fabrikraum, 3 Lagerräume und 1 Arbeitsraum, 5 möblierte Zimmer, davon 2 nebeneinandexliegende. Zu mieten gesucht: 5 Wohnungen von 1—5 Zimmern.
Gad. AHebeilsnacsiueis Hessen.
Asterweg 9. 2566 Es können eingestellt werden: a. bei biesigen Arbeitgebern:
1 Schmied, 1 Maschinenschlosser, 2 Dreher, 1 Maschinen · arbeiter, 1 Polsterer, 1 Fuhrmann, 1 Kellner, 3 Schneider, 1* bezw. Haus burschen, 1 Heizer und
riseure. ö Lehrlinge: 2 Kellnerlehrlinge, 1 Schuhmacherlehr⸗ ling,. 1 Küferlebrling, 1 Ladlerefebrling
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 6 Knechte bei Landwirten, 2 Viehfütterer, 1 Gärtner, 5 Schlosser, 2 Dreber, 1 Hobler, 10 Stablputzer, 30 Guß⸗ putzer, abrikarbeiter, 6 Reparaturschlosser, 2 Kran
8
führer, 1 Schreiner, 3 Schuhmacher, 1 Hotelhausbur
und 2 Hausburschen. eee, 3 Lebrlinge: 1 Schneiderlehrling. 5
Es suchen Arbeit:
1 Handlungsgehilfe, 4 landwirtschaftliche Fuhrleute,
1 Schweizer, 1 Melker, 1 Kutscher, 2 Heizer, 1 attler,
3 Schreiner, 1 Schneider, 3 Anstreicher, 8 Arbeiter,
Knechte, Taglöbner und Haus burschen, 16 1 7 Wasch⸗
und Lauffrauen, 2 Dienstmädchen, 3 Kinderfräulein bezw.
8 3 Büglerinnen, 2 Verkäuferinnen, 1 Kup
Die kunft ist d Rödgen e e
edelebrli 10. rede debe
Wohnung
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