regel wird provisorisch bis zur Errichtung von Isolier⸗ ——
Bulgare meldet: Die in der Sobranje eingebrachte An⸗ frage über die wa des Krieges 191 2 vom bulgarischen Staatsschatz an Montenegro gewährte Anleihe
. untersuchen.
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Die englische Niederlage bei Ahvaz.
. Konstantinopel, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die „Agence Milli“ meldet: Die Engländer behaupten in ihren Be⸗ richten vom 8. und g. März, daß die Türken bei Ahvaz ungeheure Berluste erlitten hätten, und hoffen 2 ihre Niederlage * verschleiern Wir wiederholen, wir während dieses Kampfes drei Schnellfeuerkanonen, 400 Gewehre und eine Menge Kriegsmaterial erbeutet, 400 Engländer getötet haben, zu denen man noch die von den Engländern mitgenommenen Toten rechnen muß, deren Verlust sie in ihren Berichten eingestehen. Unsere Verluste in diesem Gefecht sind unbedeutend. Die englische Nieder⸗ lage bei Ahvaz kann also in keiner Weise verschleiert werden.— Die englischen und französischen Berichte über die Dardanellen sind lächerlich, Wir erklären nachdrücklich, daß„Agamemnon“, „Lord Nelson“,„Cornwallis“,„Dublin“,„Bouvet“,„Suffren“ und„Saphir“ havariert und„Quen Elizabeth“ von drei Granaten schweren Kalibers getroffen wurde, und daß das Hospitalschiff„Ca⸗ nada“ mit einer großen Zahl Verwundeter nach Malta abging. Die Wirksamkeit unseres Feuers wird von den englischen Berichten zugegeben; sie kündigten stolz an, daß sie unsere Batterien zum Schweigen brachten, geben aber zu, daß sie dieselben Batterien am nächsten Tage wieder bombardierten. Diese Berichte sind das Beste, was von unseren Feinden zu unseren Gunsten veröffentlicht werden könnte Heute befindet sich kein feindlicher Soldat an der Meerenge der Dardanellen, noch in ihrer Umgebung. n die Alliierten wirklich die zahllosen Bat⸗ terien, die sie in ihren Berichten erwähnten, zum Schweigen ge⸗ bracht hätten, müßten sie, statt auf die Umgebung der äußeren Dardanellenforts zu schießen, sich in Konstantinopel befinden.
Die en glischen Verluste vor den Dardanellen.
Berlin, 16. März. Zu den englischen Verlusten vor den Dardanellen wird dem„Berl. Lokalanz.“ aus Athen gemeldet, es sei den Türken gelungen, neue schwere Geschütze in Kum⸗Kale aufzustellen, die in der Nacht auf den 15. März das Feuer der französi⸗
schen Flotille heftig erwiderten. Zwei schwerbeschä⸗ digte englische Kreuzer seien nach Malta gebracht worden; einer davon habe 20 Treffer erhalten.
Die Lage in Konstantinopel und Smyrna.
. Konstantinopel, 14. März.(WTB. Nichtamtlich.) Im Gegensatz zu den tendenziösen Behauptungen der Blätter Agenturen des Dreiverbandes, die Lage in Konstan⸗ tinopel fortgesetzt als anormal darzustellen, kann festge⸗ stellt werden, daß Konstantinopel das gewöhnliche Aussehen hat, daß vollständige Ruhe herrscht, und daß sogar das gesell⸗ schaftliche Leben keine Aenderung erfahren hat. Die Smyr⸗ naer Blätter machen dieselbe Feststellung bezüglich Smyr⸗ nas, wo sich nach der ersten ergebnislos gebliebenen Beschie⸗ ung die Bevölkerung wieder vollständig beruhigt hat. Die aufläden sind geöffnet, der Handelsverkehr zeigt das ge⸗ wohnte Bild, in allen kinematographischen Theatern finden wie früher am Abend Vorstellungen statt..
Aus Bulgarien.
Sofia, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Bulgare. Wegen der großen Ausbreitung epi⸗ demischer Krankheiten in Serbien verfügte das Ministerium des Innern die Schließung der Grenze für alle direkt aus Serbien oder aus Griechenland über Serbien nach Bulgarien kommenden Reisenden. Die Maß⸗
an den verschiedenen Grenzstationen Anwen⸗
dung gelangen, wo die Reisenden—— unter⸗ zogen werden.
Sofia, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Agence
im Betrage von 2½ Millionen rief eine lebhafte Aussprache 3 Die Sobranje beschloß, die Angelegenheit dem par⸗
ntartschen Ausschuß zu überweisen, welcher beauftragt] Sodann
wurden das Vorgehen des Kabinetts Geschow⸗Danew zu
Sofia, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Bulgare: Das serbische Unterrichtsministerium hat speben eine neue Unterrichtsordnung für Pri⸗ vpatschulen des Königreichs ausgearbeitet. Diese geht direkt auf die Unterdrückung und vollständige Ler⸗ jeder Spur der bulgarischen Kultur in onien aus. Die Erlaubnis zur Lei 7 ulen— eg 8 5* örden ab⸗
ängig gem werden. r Unterricht in serbischer — zu erfolgen. Griechen, Türken und Albanesen sind einige kleine n emacht worden, indem ihnen gestattet wird, sich ihrer ttersprache zu Unterrichts⸗ zwecken zu bedienen. Von bulgarischen Schulen ist in d⸗⸗ . A ben be Wort die Rede. Der Ent⸗ nationalisierungszweck, den diese neue serbische Maßregel verfolgt, ist klar. 15 a
Bon der italienischen Kammer.
Rom, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Kammer 1 über das Gesetz über den wirtschaft⸗ Lichen und militärischen Schutz des Staates. Ein Antrag der Sozialisten, die Wirksamkeit des Gesetzes auf ein Jahr zu beschränken, wurde von Salandra als unannehmbar erklärt und in namentlicher Abstimmung mit 25¹ 15 Stimmen bei einer Stimmenthaltung abge⸗ lehnt. ließlich wurde das ganze Gesetz in geheimer Ab⸗ stimmung mit 284 gegen 25 Stimmen angenommen und die Sitzung geschlossen.
Aus Südwestafrika.
London, 15. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter⸗ sche Bureau meldet aus Kapstadt: Hertzog erklärte im Abgeordnetenhause, der Aufstand sei der wahnwitzigen Narrheit und den Prätensionen der Regierung zuzuschreiben, die zu gescheit gewesen sei, um sich von Klugheit leiten zu lassen, und zu autokratisch, um durch den Willen der Vevölferung gelenkt zu werden. Die Bewegung sei weder auf Bestechung noch auf Intrigue zurückzuführen, sondern vielmehr auf den vollständigen Verlust des Ver⸗ trauens in die konstitutionelle Selbstregierung. Andere luer waren die unkonstitutionellen Handlungen der Minister. Vor Jahresfrist verbannte man neun Männer ohne Rechtsspruch, neulich sei einer Namens Fourrie den Gerichten entzogen und erschossen worden. Die unmittelbare Ursache war, daß das Volk zu den Waffen gegen Deutsch⸗ Südwestafrika getrieben wurde, gegen ein Brudervolk, das ihm während des Burenkrieges beistand. Was die Anklagen gegen ihn selbst betreffe, so gebe er zu, daß er den Aufstand nicht verurteile, er könne aber nicht die Folgerungen auf sich nehmen, die daraus gezogen würden. Er überlasse die Beurteilung seines Verba tens seinen Landsleuten und sei bereit, mit der Nationalitätenpolitit vor die Wähler zu treten. Hertzog kritisierte sodann das Weißbuch, das einige
von Pri⸗ vers
Im Budgetausschuß des Ren—— 1 5. Im getau des Rei tags unverändert an men. Die Abstimmung über die zur ksernährung und zur Viehhaltung
In der Frage des Arbeitsnachweises wurde aus der Mitte des Ausschusses die Notwendigkeit betont, schon jetzt Vorkehrungen zu treffen, um für die Massen von Arbeitern, die nach dem Friedensschluß zurückfluten werden, eine geregelte Arbeits⸗ beschaffung zu ermöglichen. Hierzu wurde die Vorberei⸗ tung eines Gesetzentwurfes für erforderlich erachtet und die Einrichtung einer umfassenden Organisation vorgeschlagen. Für örtliche Bezirke sollen„Arbeitsämter“, für größere Bezirke „Landes bezw. Bezirksämter“ und als Zentralinstanz ein „Reichsarbeitsamt“ geschaffen werden. Den eine solche Organi⸗ sation anregenden zwei Anträgen lagen Leitsätze zugrunde, auf die sich kürzlich die vier größten Arbeiterorganisationen geeinigt haben Einer dieser Anträge ging in einzelnen wesentlichen Punk⸗ ten über diese Vereinbarungen hinaus. Ferner wurde hervor⸗ gehoben, daß die amtliche Statistik über die Arbeitslosigkeit ver⸗ bessert werden müsse. Es müsse künftig die Planlosigkeit ver⸗ mieden werden, mit der jetzt ausländische Arbeitskräfte ohne Rücksicht auf den inländischen Arbeitsmarkt nach Deutschland hereingezogen würden. Der Staatssekretär des Innern erklärte, er habe bei den früheren Etatsberatungen wiederholt anerkannt, daß die auf dem Gebiete des Arbeitsnachweiswesens bestehenden Verhältnisse nicht ideal seien, er halte es aber nicht für angängig, während des Krieges an eine umfassende Regelung dieser Fragen heranzutreten, weil es jetzt nicht möglich sei, die 2— lichen, hier bestehenden Gegensätze der Meinungen auszuglei Auch könne man nicht durch eine Notverordnung völlig neue Or⸗ ganisationen schaffen, die über die Zeit des Krieges hinaus wirken sollen. Das Reichsamt des Innern habe unmittelbar nach dem Kriege, und nicht minder später auch auf diesem Gebiete das ver⸗ — was geschehen konnte und mußte. Eine Reichs zentrale der Arbeitsnachweise sei geschaffen und damit eine gewisse Zen⸗ tralisation der bestehenden Nachweiseinrichtungen herbeigeführt. So⸗ dann habe man den Arbeitsmarkt⸗Anzeiger ins Leben gerufen, der die Anerkennung der beteiligten Kreise gefunden habe, wenn er auch noch der i bedürfe. Da das geltende Recht (8 15 des Stellenvermittlergesetzes vom 2. Juni 1910) die Mög⸗ lichkeit gewähre, eine Meldepflicht sämtlicher Arbeitsnachweise ein⸗ zuführen, sei man an die Bundes regierungen herangetreten, um weitere Schritte auf Grund dieser Bestimmung zu vereinbaren. Die Durchführung dieser Maßnahmen werde eine wertvolle Aus⸗ gestaltung des Arbeitsmarkt⸗Anzeigers ermöglichen. Am schwie⸗ rigsten sei die Frage, wie es zu erreichen sei, dem Arbeitsbedürf⸗ nisse zu genügen, wenn nach dem Friedensschluß die Industrie sich wieder auf frühere Verhältnisse einrichte und Arbeitskräfte in großer Zahl in die Heimat zurückströmten. Das Reichsamt des Innern beabsichtige in Verbindung mit den Militärbehörden und auf Grund von Beratungen mit den Arbeitgebern und den Arbeit⸗ nehmern geeignete Maßnahmen vorzubereiten.
7 Seiten ge⸗ 5 Anregung, für die Beschäftigung von aus dem
dienst als selbständiger Gewerbetreibender oder als Landwirt regel⸗ mäßig nicht mehr als zwei Lohnarbeiter beschäftigt hat. Weiter wurde die Ausdehnung der Wochenhilfe auf Wöchnerinnen solcher
sicherungsbe rechtigten 1 gewünscht, welche in⸗ folge des Krieges aus einer kenkasse ausgeschieden sind und von dem Recht der Weiterverficherung keinen Gebrauch gemacht haben. Regierungsseitig wurde eine wohlwollende Stellungnahme zu den verschiedenen Anträgen zugesagt. Der erst⸗ und der letzt⸗ erwähnten Anregung hat der Ausschuß zugestimmt.
Weiter wurde über Aenderung des Gesetzes über die Unter⸗ stützung von Familien in Dienst getretener Mann⸗ schaften vom 28. Februar 1888 verhandelt. Es wurde auf die Unterschiede hingewiesen, die zwischen der österreichischen und der deutschen G bung bestehen.„Die hauptsächlichsten Wünsche Einen dahin,„Bedürftigkeit“ als Voraussetzung für die
nterstützung zu beseitigen, die Unterstützungen zu erhöhen, den Kreis der Berechtigten zu erweitern und gegen die Entscheidung der Lieferungsverbände noch ein Rechtsmittel an die höhere In⸗ stanz zu gewähren. Von anderer Seite wurde gewünscht, daß die jetzt während der Wintermonate gewährten Unterstützungssätze für die Sommermonate nicht herabgesetzt würden.
Von seiten der Regierung wurde die Bereitwilligkeit erklärt, im Verwaltungswege dahin zu wirken, daß eine Herab⸗ setzung der Unterstützungssätze während der Sommermonate nicht eintritt, und daß auch im übrigen das Gesetz in wohlwollender Weise durchgeführt wird, besonders soweit es die Prüfung der Frage der Bedürftigkeit anlangt. Die Einführung eines besonderen Rechtsmittels der Beschwerde gegen die Entscheidung der Liefe⸗ rungs verbände sei nicht angängig, wohl aber könne man sich an die dem Lieferungsverband vorgesetzte kommunale Aufsichts⸗ behörde wenden, die dafür Sorge zu tragen habe, daß die Grund⸗ sätze, nach denen die Unterstützungen zu gewähren seien, auch von
dem Lieferungsverbande beachtet würden Eine Reihe von Härten, die sich auch sonst bisher bei der Durchführung des Gesetzes heraus⸗ stellten, sei bereits im Verwaltungswege beseitigt. Die eingangs
dieses Abschnittes erwähnten Wünsche wurden dem Bundesrat als Material überwiesen. 0
Der Ausschuß trat munmmehr in die Beratung über die Kriegslieferungen ein. In Bezug auf die Aufträge im Ledermarkt erklärte ein Vertreter des Kriegsministeriums, daß mit einer Abnahme der Aufträge nicht zu rechnen sei. Den übrigen Beanstandungen auf diesem Gebiet sei bereits Rechnung tragen, doch müßten sich die neuen Bestimmungen erst einleben. uf eine Anfrage, ob durch Knappheit an Rohstoffen die Kriegfüh⸗ rung beeinträchtigt werden könnte, gab der Kriegsminister die beruhigende Erklärung ab, daß in dieser Beziehung zu irgend welcher Sorge keinerlei Veranlassung wäre. In der Zentralisierung des Vergebungswesens würde fortgefahren werden.
Beer und Flotte. Berlin, 15. März. Der„Berliner Lokal-Anzeiger“ meldet: Der Kalser hat dem General der Kavallerie v. d. Marwitz, der ein Reserve-Armeekorps kommandiert, für seine hervorragenden Dienste auf dem westlichen und östlichen Kriegsschauplatze den
unrichtige Angaben enthalte.
Orhen Pour le uèrite verliehen.
Aus Stadt und Can. Gießen, 16. März 1915.
Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den n a Unteroffizier Georg Keil, Inl.-Rgt. 115, aus— Musk. Johann Neis, Jae Ne 140. Darmstadt.— Land⸗ wehrmann Konrad Möller, Landw.⸗-Inf.⸗Rgt. 116, aus Maar. — Canitäts-Gefreiter Wülh. Zinn, Landw.-Inf.-Rgt. 116, aus Wallenrod. N Ritter des Eisernen Kreuzes: Leutn. Wilh. Diefenbach aus Darmstadt,. Lehrer Silß aus Eichelhain, Leutu. d. * An der Kriegsanleihe hat sich die Provinz Oberhessen mit der Zeichnung von 500 000 Mk. beteiligt. * Liebesgabensendungen nach Oester⸗ reich. Bezüglich der Versendung der Liebes gaben an im Felde stehende österreichisch⸗ungarische Heeresangehörige, so⸗ wie an deutsche Heeresangehörige, die sich bei den öster⸗ reichisch-ungarischen Truppen befinden, wird von zuständiger Stelle auf die Verfügung des Reichskanzlers vom 28. Ja- nuar 1915 hingewiesen, nach der die Ausfuhr von Post⸗ paketen bis zu 5 Kilogramm an die oben bezeichneten Hee⸗ resangehö rigen bis auf weiteres zugelassen ist Daß die Sendung für einen im Felde stehenden Heerespflichtigen be⸗ stimmt ist, muß aus der Adresse zweifelsfrei hervorgehen. Den Paketen können auch Privatbriefe beigelegt werden. Die Auszahlung der Familienunter⸗ stützungen für die Zeit vom 16. bis Ende März an die An⸗ gehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen findet Diens⸗ tag, den 16. März, Mittwoch, den 17. März, Donnerstag, den 18. März und Freitag, den 19. März, vormittags von 8 bis 1 Uhr im Stadthaus, Zimmer Nr. 16, statt. »Stadttheater. Aus dem Thealerbureau wird uns ge ⸗ schrieben: Der Frankfurter Gastspielabend am kommen- den Freitag verspricht sehr interessant zu werden, nicht nur durch die Mitwirkenden, sondern auch durch die Stücke, die sämtlich Neu⸗ heiten für Gießen sind. Die Ver asser der vorgesehenen Werke „Abendsonne“, Auserstehung“ und„Der Unverschämte“) sind durch andere Werke allerdings hier bestens bekannt. Ludwig Fulda ist in zahlreichen Werken hier schon zu Wort gekommen, Raoul Auernheimer vor einigen Jahren mit seinem reizenden Lustsptel „Die große Leidenschast“ und Felix Salten mit seinem Einakter ⸗ zyklus„Vom anderen Ufer“ anläßlich eines Gastspiels Albert Bassermanns. Da die Preise troz der Mitwirkung von nicht weniger als acht Frankfurter Künstlern nicht erhöht worden sind, dürfte mit Sicherheit ein volles Haus zu erwarten sein. g Verkauf eingeführter belgischer Pferde. Donnerstag, den 18. März, vormittags 11 Uhr, findet im Hofe des Jagdschlosses Kranichstein eine Versteigerung von 29 aus Belgien eingeführten 1½ bis 4jährigen Pferden, darunter 25 Stuten und 4 Wallachen, statt Die Versteigerung erfolgt gegen Bar⸗ hlung. Ein Teil des Steigpreises kann gestundet wer⸗ en. Zugelassen werden nur Landwirte aus dem Groß⸗ been Hessen. a 0 a Zur Bekämpfung der Läuseplage im Felde. Ungezählte Mittel werden e silich von be⸗ r— 1 5 2— 1 lage ruppen starmee 0 ä use angeboten. Welche— 2 diese Mittel haben oder ade nicht haben, darüber stellten die Professoren Her x⸗ N und Nathan in der Frankfurter dermatologi⸗ schen e. Die beiden Forscher stellten zunächst fest, ie mei„ e „ so gut wie wirkungslos sind. Hhuch die ätherischen Oele, wie Anisöl, Bergamottöl, Fen⸗ chelöl und Eukalyptus öl halfen wenig, ebenso Peru⸗ balsam und Naphthalin. Graue Salbe ist vom ärzt⸗ lichen Standpunkt aus bedenklich und sefeläther als zu gefährlich zu verwerfen. Als bestes, billigstes und am leichtesten anwendbares Mittel erwies sich Kresol in dem Vernichtungsfeldzuge gegen Läuse und andere Insekten. Bei den Versuchen wurden in einem Glas⸗ kölbchen jedesmal einige Versuchsläuse untergebracht und dazu das insektentötende Mittel in Gazesäckchen so auf⸗ gehängt, daß es den Boden nicht berührte. Das Kölbchen wurde verschlossen, und gleichzeitig wurde jedesmal ein Kontrollversuch ohne insektentötendes Mittel angestellt. Dabei stellte es sich z. B. heraus, daß bei Naphtolpuder nach 2 Stunden noch keine Wirkung eingetreten war, daß gewöhnliches ktenpulver einige Tiere nach 90 Minuten tötete. Beim Kresol starben alle Tiere in längstens 10 Minuten. Das Mittel, um das es 1 hier handelt, ist ein Gemisch der drei Kresole, das im Hande als Trikresol bezeichnet wird. Es kommt so zur Anwen⸗ dung, daß es mit Talk, Magnesia und ähnlichen Stoffen zu einem Puder von 3 prozent. Kresolgehalt vermengt wird. Der unangenehme Geruch läßt sich durch Sassafrasöl
mildern. 8 w. W 16. Mär 8: ee 3 Wi„ 16. März. angi w ieseck 3 5— unter
w. Wie dug, ee Fan e bewahrt und
rigen Verhältnissen seine treudeutsche Gesinnung bew sich stets 2 ganzer Mann erwiesen. Die Gießener Garnison bei seinem Begräbnis die! elle sowie eine Abteilung Landsturmleute, die ihm die letzten militärischen Ehren erwiesen, eine Auszeichnung, die der Verstorbene voll und ganz verdiente, wie dies die eindrucksvollen Worte des Ortsgeistlichen an semnem Grabe, sowie die beim Niederlegen der Kränze nachgerufenen Worte bezeugten. Starkenburg und Rheinhessen.
ch. Bingen, 14. März. Der Marktstreit den Kreisen Bingen und„Kreuznach Ende gefunden, wie es in wär 5 ständlich ist. Der Landrat des ises hat sein Verbot betr. die Ausfuhr von Lebensmitteln aus Kreise Kreuznach aufgehoben, so daß mit Ausnahme von Brot und Mehl alles ausgeführt und außerh des Kreises Kreuznach verkauft werden kann. Im übrigen ist die Einfuhr aus den Kreisen Bingen und Alzey nach dem Kreise Kreuz⸗
nach sehr groß. Kreis Wetzlar..
w. Wetzlar, 15. März. Auf Antrag der Handelskammer haben die Stadtverordneten den Kostenbeitrag zu den Vorarbeiten des Bahnprojekts Wetzlar—Dutenhosen— Butzbach, zu welchem die Stadt Butzbach 300 Mk. und die Gemeinden des Kleebachtales pro Kopf 5 Pfg. bewilligten, auf 300 Mk. erhöht.
O Braunfels, 15. März. Fürst Georg zu Solms⸗
*
Braunfels wird sich an der Kriegs anle he mit een 4
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Betrage von 1 550 000 Mk. betetligen
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