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n don und Etsenbuhnen im Gefolge hat nicht i ölligen Sti des wirt i Lebens ge⸗ ee kenden duch d ratz Malteser zahlende Se ene
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— 1 2 namentlich in den Städten, in größte Not gebracht. E feblt fast an allem, insbesondere an Kohlen und Nahrungs⸗ mitteln. Der ärmeren Bevölkerung drohen daher, infolge von Hunger und Entbehrungen, die schwersten Seuchen. Diese aber wären von einer nicht zu unterschätzenden Gefahr auch für die be⸗ nachbarten Landesteile, namentlich aber auch für unsere tapferen dort kämpfenden Truppen, deren ständige Berührung mit der Be⸗ völkerung unvermeidlich ist.
Eist darum nicht nur ein Gebot jener Menschlichkeit, die beim Deutschen nicht an der Landesgrenze Halt macht und die ja auch in so hervorragender Weise gegenüber den verwundeten und
gangenen Feinden zum Ausdruck kommt, sondern auch in gleichem
aße eine Pflicht der Selbsterhaltung, der in Polen herrschenden Not mit allen Mitteln zu steuern, Millionen von Menschen vor den Folgen des Hungers zu retten und Seuchen, die auch uns ge⸗ fährlich werden könnten, nicht erst ausbrechen zu lassen.
Es hat sich deshalb eine internationale Kommission gebildet, die durch den Aufkauf von Nahrungsmitteln im Ausland und ihre 3 Polen rasch Hilfe bringen will. In Deutschland
. au n Hatzfeldt, achenberg, n n e de een, enn Er Lagglb, 1b des
Direktors der Dresdener Bank, Herrn Herbert M. Gutmann, ein Zentral⸗Hilfskomitee mit dem Siß in Berlin W. 8, Behrenstr. 38, gebildet, dem angesehenste Persönlichkeiten aus allen Teilen Deutsch⸗ lands etreten sind. Die Hilfe wird ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis allen Bedürftigen in gleicher Weise zuteil wer⸗ den. Das Komitee wendet sich jetzt mit einem in unserem An⸗ zeigenteil veröffentlichten Aufruf an die weitesten Kreise des deut⸗ schen Volkes mit der Bitte um Beiträge. Auch die kleinste Gabe ist willkommen. Zahlungen können bei sämtlichen Reichsbankanstalten sowie bei den Niederlassungen einer großen Zahl anderer im Aufruf namhaft achter Banken geleistet wer⸗ den. Es ist beabsichtigt, über die Spenden, falls von den Gebern
nichts anderes bestimmt wird, öffentlich zu quittieren.
Ein Eisenbahnunglück.
Genf, 12. März.(W. T. B. Nichtamtlich.) Wie hiesigen Zeitungen aus Madrid gemeldet wird, entgleiste ein Personenzug, der zwischen Vigo und Madrid verkehrt, in Asturten. Zwei Perfonenwagen und ein Gepäckwagen wurden zerstört. 18 Personen wurden getötet, darunter der Direktor und Mitglieder eines Wandertheaters.
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gylelplan des Gießener Stadttheaters.
Direktion: Hermann Steingoetter.
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Sonntag, den 14. März, nachmittags 33 Uhr, bei Volks-“
preisen: Kinder⸗Vorstellung: Zum letzten Male:„Tischlein deck' dich, Esel streck dich und Knüppel aus dem Sack. Ende 5½ Uhr. Abends 7½ Uhr, bei kleinen Preisen:„Das Jest der Handwerker.“ Komisches Gemälde aus dem Volksleben mit Gesang in einem Akt von Louis Angelg. Hierauf:„Das Versprechen hinterm Herd.“ Ende gegen 10 Uhr. Dienstag, den 16. März, abends 8 Uhr (15. Dienstag⸗Abonnements-Vorstellung), bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Zum ersten Male:„Agnes Bernauer.“ Ein deutsches Trauerspiel in 5 Außzügen von Friedrich Hebbel. Ende gegen 11 Uhr. Freitag, den 19. März, abends 8 Uhr(außer Abonne⸗ ment), bei gewöhnlichen Preisen(ermäßigt): Gasispiel von Mit⸗ gliedern des Frankfurter Schauspielhauses, der Damen: Kling⸗ hammer, Rohde, Romin, Nevil, und der Herren: Bauer, Impe- kopen, Schreck, unter Leitung von Herrn Arthur Bauer:„Abend- sonne.“ Schauspiel in einem Aufzuge von Ludwig Fulda. Hierauf: Auserstehung.“ Komödie in einem Aufzug von Felix Salten. Zum Schluß:„Der Unverschämte.“ Lustspiel in einem Akt von Raoul Auernheimer. Ende 10 Uhr. Samstag, den 20. März, uach⸗ mittags 3¼ Uhr, bei Volkspreisen: Schüler-Vorstellung:„Agnes Bernauer.“ Ende gegen 6¼ Uhr. Sonntag, den 21. März, nach- mittags 3¼ Uhr, bei Volkspreisen: Zum letzten Male:„Als ich noch im Flügelkleide.“ Ende gegen 64 Uhr. Abends 77 Uhr, bei kleinen Preisen:„Agnes Bernauer.“ Ende 10% Uhr.
Märkte.
Gießen, 13. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,10—1,20 Mk.; Hühner⸗ eier 1 Stück 10—11 Pfg., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. O Pig. 2 St. 00 89. Sänseeier 1 St. 0-0 Pfg., 2 St. 00 Pfg.: Käse das Stück 7—8 Pg, Käsematte 2 Stück 6—0 Pfg.: Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00— 2,50 Mk., Hahnen das Stick 1,00— 2„Enten das Stück 2,50—3,00 Mt., Gänse das Pid. 70—80 Pfg. lsche 4—5 Mk.; Ochsenfleisch das Ufd. 90—98 Vig., Rindfleisch das Piund 90—94 Pfa., Kuhfleisch 8)—90 Pfg., Schweine⸗ fleisch das Pfund 100— 116 Pig, Kalbfleisch das Vid. 76— 80 Pfg., Hammelfleisch das Pfund 80—96 Vfg.; Kartoffeln 100 Kilo 10—12 Ml., Weißkraut das Stück 15—25 Pfg.: Zwiebeln der Ztr
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ch. Bingen, 12. März. Marktpreise. Weizen Mk. 00,00, Korn Mk. 00, 0, Gerste Mk. 00,00, Hafer Mk. 00,00, Heu Mk. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartosseln Mk. 10,00, Erbsen Mk. 00,00, Linsen Mk. 00,00. Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 50,00, Roggenmehl Mk. 42,00; alles für 100 Klar. Butter 1 Klgr. Mt. 2,70, Milch 1 Liter 22 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1,10.
16. Frankfurt a. M., 12. März. Heu- und Strohmarkt. Man notserte peu 4,7—5,00 Mk. Stroh(Rornlangstroh) 0.00 bis 9.00 Mk., Wirr stroh 00—0,00 Mark. Alles je 50 Kilo. Ge⸗ schäst schlevvend. Die Zusuhren waren aus den Kreisen Fried⸗ berg, Hanau und Dieburg.
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Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. f
Sonntag, den 4. Marz, Lätare: Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9¼ Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Matthäusgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrer D. Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde.(Diezstraße 15.)
Dienstag, den 16. März, abends 8 Uhr: Versammlung der Vereinigung konfirmierter weiblicher Jugend der Markusgemeinde.
Dienstag, den 16. März, nachmittags 3 Uhr, im Matthäus⸗ saal: Frauenmissionsverein.
Donnerstag, den 18. März, abends 8 Uhr, im Markussaal: Versammlung des Frauenvereins der Markusgemeinde.
der Johanneskirche. Piarrer Ausseld. Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfir⸗ manden aus der Lukasgemeinde, wozu besonders auch die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen werden. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal. Mittwoch, den 17. März, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. (Passionsandacht.) Pfarrer Bechtols heimer.
5 In Vormittags 9/ Uhr: Vormittags 11 Uhr:
Wartburg, evangelischer Jünglings⸗ und männer⸗berein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 14. März, abends: Vortrag. Dienstag, den 16. März, abends 8¼ Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, den 18. März, abends 8 ¼ Uhr: Leseabend. Samstag, den 20. März, abends 8¼ Uhr: Aeltere Abteilung. Gäste stets willkommen. Sibelkränzchen für schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal.
videlkränzchen für mädchen aus der Johannesgemeinde.
Jeden Dienstag von 6—7 Uhr im Johannessaal.
Evangelischer Gottesdienst. Kirchberg: Sonntag, den 14. März, vormittags 10 Uhr. Lollar: Sonntaq, den 14. März, nachmittags 1¼ Uhr. Mainzlar: Mittwoch, den 17. März, abends 8 Uhr: Kriegs · stunde. Dekan Guß mann.
Katholische Gemeinde. Sottesdienst.
Samstag, den 13. März: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur beil. Beichte.
Sonntag, den 14. März, 4. Fasten⸗Sonntag: Vormittags von 6½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. um 8 Uhr: Austellung der hl. Kommunion. um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 5 um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags um s Uhr: Christenlehre; darauf Passionsandacht. Dienstag abend um 8 Uhr ist Fastenandacht. Freitag abend um 8 Uhr ist Fastenpredigt.
Diaspora⸗Gottesdienst. 8 Grünberg um 935 Uhr. n Hungen um 9¼ Uhr.
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Lichtspielhaus
Spielplan vom 13. bis 16. März
Vaters Stellvertreter
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Entzückendes Lustspiel in 3 Akten.
Die Statistinp. Sevilla
Drama. Herrl. Landschaftsbild
Das Leben der Pflanzen
Wissenschaftlich.
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Einzig existierende Originalaufnahme, soeben von der Zensur freigegeben. 2091
Die neuesten Kriegsberichte
Militär ohne Charge zahlt werktags die Hälfte
Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 14. März 1915 Wolkig, meist trocken, mild, westliche Winde.
Letzte Nachrichten. Ein englischer Hilfskreuzer vernichtet.
W. T. B. London, 13. März. Nichtamtlich. Die Admiralität teilt mit: Der Hilfskreuzer„Bayano“ ist auf einer Erkundungsfahrt untergegangen. Schiffstrümmer, die am II. Mär; aufgefunden wurden, lassen darauf schließen, daß der„Bayano“ torpediert worden ist. Acht Offiziere und achtzehn Mannschaften wurden gerettet, die übrige Mannschaft ist wahrscheinlich um ge lo m men. Der Dampfer„Castle Reagh“ aus Belfast berichtet, daß er am Donnerstagvormittag 4 Uhr Schiffs ⸗ trümmer sichtete, aber von einem feindlichen Unterseeboot, das ihn 20 Minuten lang verfolgte, verhindert wurde, eine Untersuchung anzustellen.
Ein französischer Bericht.
Genf, 13. März. Offenbar infolge des ausführlichen deutschen Berichtes über die Kriegsoperationen in der Champagne sieht sich der französische Generalstab veranlaßt, einen noch eingehenderen icht zu veröffentlichen, der die größte Zufrieden⸗ heit über die dort erzielten Erfolge lokaler und allgemeiner Natur ausdrückt. Die Operationen hätten die Franzosen in den Besitz von Höhenlinien gesetzt, wobei eine günstige Basis für neue Angriffe geboten sei. Im ganzen, heißt es in diesem Bericht(der sich übrigens die von der deutschen Obersten Heeresleitung veröffentlichten Zu⸗ geständnissen zu Nutze macht, um diese gebührlich breit zu treten läßt sich die Situation folgendermaßen zusammenfassen: 1. Sie war eine ununterbrochene Folge von lokalen Erfolgen und kostete relatiw schwache Verluste sowie wenige Gefangene. 2 Wir brachten dem Feinde enorme Verluste bei, die höher sind, als die von den Deutschen letzthin in Rußland erlittenen. 3. Wir zwangen den Feind, auf diesem Punkte fünf Armeekorps zu konzentrieren und eine große Menge Munition aufzuwenden. 4 Diese Aktion trug zu den brillanten Erfolgen bei, welche wir in Rußland und England davongetragen haben. 5. Sie veranlassen den deutschen General⸗ stab, Erklärungen abzugeben, die ein Eingeständnis bedeuten.(Das wirkliche Ergebnis der Kämpfe in der Champagne ist aus dem Be⸗ richt der deutschen Obersten Heeresleitung zu ersehen. Die Red.)
Gegen die Epidemien in Frankreich.
Kopenhagen, 13. März. In der französischen Kammer ist ein Gesetzentwurf eingebracht worden, wonach, um den Ausbruch von Epidemien zu verhüten, alle toten Feinde verbrannt werden sollen. Von toten Franzosen und Angehörigen der verbün⸗ deten Heere sollen nur diejenigen verbrannt werden, die nicht identi⸗ fiziert oder an epidemischen Krankheiten verstorben sind. Alle an⸗ deren Leichen sollen begraben werden.
Aus der italienischen Kammer.
Rom, 13. März. Der„Messagero“ berichtet aus Kam⸗ merkreisen: Als Ministerpräsident Salandra auf eine Anfrage des Abgeordneten Cappe betr. die angeblichen Verhand⸗ lungen mit den Zentralmächten erwiderte, daß Er⸗ örterungen hierüber noch nicht opportun seien, zeigte sich die äußerste Linke derart beunruhigt(außer dem„Messagero“ hat allerdings niemand etwas davon gemerkt), daß der Kolonialminister Martini die Gemüter beruhigen zu müssen n Er tat dies etwa mit folgenden Worten: Ihr seid ein Volk von Neurasthenikern: zuerst bildet ihr euch etwas ein, und dann möchtet ihr von uns wissen, ob es wahr ist. Aus den Besuchen Salandras bei Golitti und jenen Bülows bei Salandra zieht ihr schon den Schluß, daß von nun an deutsche Musik gespielt werden wird. Ich sage euch, die in Umlauf befindlichen Gerüchte sind unwahr und es ist alles vom ersten bis zum letzten Wort eine müßige Erfindung Cappe und Bretesi dankten dem Minister für seine Freundlichbeit und erklären sich außerordentlich befriedigt.
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