Ebesleistung abgelegt. Die der Presse mitgeteilte ministe⸗ rielle Kundgebung hat folgenden Wortlaut: 5 Griechenland hatte noch den siegreichen Kriegen das dringende Bedürfnis nach einer langen Friedens periode, um am Gedeihen des Landes arbeiten zu können. Die Organisation der öffentlichen Verwaltung, seine Streitkräfte zu Lande und 1 Wasser, sowie die Entwicklung des Nationalreichtums hätten ihm die mit so vielen Opfern errungenen Güter gegen jeden Angriff gesichert und hätten ihm auch gestattet, ein dem Staatswohle dienendes Programm durchzuführen und eine den nationalen Ueber⸗ lieferungen entsprechende Politik zu treiben. Unter diesen Um⸗ ständen war vom Beginne der europäischen Krise an für Griechen⸗ land die Neutralität geboten. Griechenland hatte jedoch und hat immer die unbedingte Aufgabe, seinen Bündnis⸗ pflichten nachzukommen und der Erfüllung seiner Interessen nachzugehen, ohne freilich die Unverletzlichkeit seines Gebietes ge⸗ fährden zu wollen. In dem Bewußtsein der Pflicht, auf diese Weise den Interessen des Landes zu dienen, spricht die Regierung die Ueberzeugung aus, daß die erlandsliebe des Volkes ihre volle Wahrung sichern wird. 8
Athen, 11. März.(Ctr. Blu.) Der Chef der eng⸗ lischen Marinemission, Admiral Kerr, hat an Sir Edward
rey im Namen der Mitglieder der Mission telegra⸗ phisch um Abberufung zwecks Eintritts in die ak⸗ tive Kriegsflotte nachgesucht.
Berlin, 12. März. Nach einer Athener Meldung des„Berl. Lokalanzeigers“ stellt die bedeutendste griechische Zeitung„Ma⸗ hemera“ fest, daß Rußland gegen eine Teilnahme Grie⸗ chenlands am Kriege und Frankreich für eine solche unter der Bedingung gewesen sei, daß Griechenland sich mit allen seinen Kräften zu Lande und zu Wasser, soweit die militärische Lage es erfordert, zur Verfügung stelle.
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Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.
Wien, 11. März.(OTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 11. März 1915. Die in den letzten Kämpfen in Russisch⸗Polen und an der Front in Westgali⸗ zien bei und südlich Gorlice eroberten Terrainabschnitte und Höhenlinien sind fest in unserem Besitz. Versuche des Feindes, —.— Stützpunkte wieder zurückzugewinnen, scheiterten
Neuer starker Schneefall in den Karpathen hat die Gefechtstätigkeit sehr behindert. Trotz dieser ungünstigen Witterungsverhältnisse hielten an manchen Teilen der Ge⸗ fechtsfront Kümpfe an. So wurde bei der Besitznahme einer Höhe der Gegner, mehrere Kompagnien stark, zurückgeworfen, zwei Offiziere und 350 Mann gefangen. Einzelne Nacht⸗ — des Feindes wurden unter Verlusten des Angreifers zurückgeschlagen.
Den vor den eigenen Stellungen nördlich Nadworna zurückgeworfenen feindlichen Kräften wurden in der Verfol⸗ gung noch weitere 280 Mann an Gefangenen abgenommen. Im übrigen an dieser Front sowie in der Bukowing Ruhe.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Der Zar.
Zarskoje Sselo, 11. März.(W TBB.) Der Kaiser ist von Helsingfors hierher zurückgekehrt.
ö Frankreich und Italien.
Paris, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Echo de Paris“ erfährt aus Rom, daß die Entlassung der Gari⸗ 1 F der künftigen Haltung Italiens in AZusammenhang stehen soll.
Paris, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der 22 Havas: Da die italienische Regierung gewisse Klassen der Reservisten einberief, beschloß der Kriegsminister, den⸗
jenigen italienischen Freiwilligen des vierten Fremden⸗
regimentes reiheit wiederzugeben, welche das An⸗ suchen stellten. Das Regiment wurde in das Depot Avignon ge⸗ bracht, um die Entlassfungsoperationen zu erleichtern. Das vierte
Fremdenregiment hatte an den Kampfhandlungen, welche sich in
den Argonnen abspielten, tätigen Anteil und bewährte sich glän⸗ zend. Es fügte der Geschichte der Fremdenlegion ein neues Ruhmes⸗
blatt hinzu. J
Verschärfte Maßnahmen gegenüber Ausländern in
Frankreich. Paris, 11. März(WTB. Nichtamtlich.)„Petit Journal“ meldet, daß verschärfte Maßnahmen gegenüber den Aus⸗ ländern in Frankreich angeordnet worden sind. Ab 20. März müssen die den Ausländern gewährten Aufenthaltsberechtigungsscheine mit der Photographie des Inhabers versehen, von dem Polizeikommissar und Bürgermeister der Niederlassungsgemeinde gestempelt sein.
Jeder Verstoß wird unter Beschuldigung der Spionage verfolgt.
Das Erträgnis der Steuern in Frankreich.
Paris, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Erträg⸗ nis der mobilen Steuern hat nach einer Meldung des „Temps“ für Februar 205 940 700 Franks betragen, was eeinen Ausfall von 66 846 400 Franks gegen den gleichen
Monat des Vorjahres bedeutet. Der Ausfall für Januar und Jebruar beläuft sich auf 163 987 900 Franks gegenüber den entsprechenden Monaten des Vorjahrs.
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* Grey über die Forderungen Japans.
London, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) In der Sitzung des Unterhauses am 9. März sagte bei Beant⸗ wortung einer Anfrage Grey über die Forderungen Japans, er habe den Text von der japanischen Regierung eben erst erhalten, und es bestehe kein Grund anzunehmen, daß er nicht mit dem Texte der von der chinesischen Regierung überreichten übereinstimme. Die Forderungen zerfielen in fünf Gruppen; die fremden Regierungen hätten keine Vor⸗ stellungen erhoben, es seien jedoch nicht formelle Mitteilun⸗ gen von einer oder zwei Mächten eingelaufen. Da die im Be⸗ sitze der britischen Regierung befindliche Information ver⸗ traulich sei, habe diese keiner fremden Regierung formelle Mitteilungen gemacht. Die Regierung ziehe die Fol- gen von japanischen Schritten in Betracht, um die britischen Interessen, mit welchen sie eventuell in Konflikt geraten könnten, zu 1*
Runsi man teilte auf eine Anfrage mit, daß der Han⸗ del mit deutschen Firmen und Zweigfirmen in China gestattet sei. Nach Ansicht der britischen Regierung sei es jedoch nicht wünschenswert, daß sich britische Firmen mit deutschen Fir⸗ men in China einließen.
London, 11. März.(WTB Nichtamtlich.)„Daily Tele⸗ graph“ meldet aus Peking über die Verhandlungen zwischen Japan und—— Erstens: Betreffend Schantung ist China bereit, neue Märkte zu öffnen und den Eisenbahnbau und die Uebertragung der Schantungpacht mit den daraus folgenden Rechten auf Japan zu gewähren, wofern China bei den Friedens ver handlungen zwi⸗ schen Japan und Deutschland durch einen Seen n ssar ver⸗ treten sein wird, um seine Rechte zu schützen. Zweitens: be⸗ treffend die Südmandschurei und die Ostmongolei ist China zwar durchaus nicht einverstanden mit der Einleitung des Vertrags⸗ entwurfs, die eine allgemeine Theorie der Sonderrechte wie der Folizeiaufsicht und Rechte einer japanischen Sonderstellung auf⸗ stellt, da biese den Vertragsrechten anderer Mächte direkt zuwider⸗ Hefen, aber China ist bereit, sofort die Pachtfrist für Port
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Arthur auf 25 Jahre zu verlängern, für die Bahnlinien Schan⸗ tung—Mukden und Tschangtschun—Kirin dieselbe Nachfrist zu ge⸗ währen wie für die Südmandschureilinie, ferner das allgemeine Recht des Landerwerbs und des unbeschränkten Aufenthalts für Ja⸗ paner im ganzen Gebiet zu gewähren. Drittens: Betreff i⸗ nen rechte des Nangtsetals, namentlich betreffend das halb verpfändete Eisen⸗ und Kohlenunternehmen in. kau, ist China bereit, mit Japan ein besonders ge⸗ f 1113 für Japan vorteilhaftes Abkommen zu schlie ßen. es will nicht alle Mineralschätze des Pangtsetals durch doppelsinnige Wendungen, wie sie in dem Vertragsentwurf
Betreffend das Verbot, künftighin irgend einer fremden Macht chinesische Inseln oder Teile der chine⸗ sischen Küste abzutreten, stimmt China völlig mit Japan überein, behält sich aber vor, diese Politik allen Mächten zugleich in einer Zirkularnote mitzuteilen, die die Pekinger Dekla⸗ ration heißen und neue Beziehungen mit der Welt einleiten soll. Fünftens: Betreffend die Rechte in Fukien, neue Bahn⸗ linien in dem Vangtsetal anzuregen und ebenso polizei⸗ rechtliche Ratschläge, die Chinas Souveränität mit einer anderen Macht unglücklich vermischen würden, erklärt China, all dieses müsse neu bearbeitet, wenn nicht gänzlich gestrichen werden. China ist völlig bereit und wünscht dringend, daß der japanische Nachbar an seiner industriellen Entwickelung teilnehmen und sie beschleunigen möge, aber China erkannte, daß die Zeit gekommen ist, in der eine geheime Diplomatie und geheime Vorträge für alle Beteiligten schädlich sind. China glaubt, daß ein jedes Recht, das eine Nation einer anderen gewährt, frei und offen gegeben werde und eine volle und freie Bestätigung einer jeden anderen Macht enthalten müsse. Amerika und die deutsche Kriegsanleihe.
London, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.)„Times“ meldet aus New Pork vom 8. März: Hier wurden einige Zeichnungen auf die neue deutsche Kriegsanleihe ge⸗ macht, ebenso im Westen. Soviel bekannt wird, wurde die Anleihe nur von einer Chicagoer Bank öffentlich ange⸗ boten. Man nimmt jedoch an, daß gewisse deut sch⸗ame⸗ rikanische Banken privatim Zeichnungen entgegen⸗
nehmen. Aus dem Reiche.
Eine Eingabe an den Reichskanzler wegen Erörterung der Friedens bedingungen.
Der Bund der Landwirte, der Deutsche Bauernbund, der Zentralverband Deutscher Industrieller, der Bund der Industriellen, der Hansabund und der Reichsdeutsche Mittel⸗ standsverband haben gemeinsam eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet, in der dieser ersucht wird, dahin zu wirken, daß die Erörterung der Friedensbedingungen möglichst bald freigegeben werde, damit die öffentliche Mei⸗ nung bei den Friedensverhandlungen rechtzeitig zur Geltung gelangen könne.
Die Brotkartenkontrolle.
Berlin, 12. März. Die Morgenblätter melden, daß durch den Reichskanzler und den preußischen Minister des Innern angeordnet wurde, daß die Brotkartenkon⸗ trolle ausnahmslos für das ganze Reich, Städten sowie Landgemeinden bis zum 15. März erlassen werden muß. Man dürfe hoffen, daß das ganze Volk einheitlich und gleich⸗ mäßig an dem Sparsystem teilnehmen werde.
Bassermann Ritter des Eisernen Kreuzes 1. Klasse.
Berlin, 12. März. Nach der„Berliner Morgenpost“ hat der Reichstagsabgeordnete Ernst Bassermann, Ma⸗ jor und Adjutant des Militärgouverneurs von Antwerpen, das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhalten.
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Berlin, 11. März.(WTB. Amtlich) Für die Durchführung der Acker bestellung und der Ernte erklärte sich die Heeres⸗ verwaltung bereit, Kriegsgefangene möglichst noch im Laufe dieses Monats in ausgiebigem Maße zur Verfügung zu stellen. Die Grundsätze über die g von Kriegsgefangenen ge in diesen Tagen den Landratsämtern zu, bei denen auch der darf an Kriegsgefangenen anzumelden ist. Wenn möglich, werden nur Kriegsgefangene zur Verfügung gestellt, die von Hause aus in den verschiedenen landwirtschaftlichen Arbeiten wohl bewandert sind. Auch Wünsche der kleineren Besitzer werden ausreichende Berücksichtigung dadurch finden, daß tagsüber Gefangene in ganz kleinen Trupps(zwei Mann) verwendet werden dürfen. Auch die Gemeinden werden in Vertretung der kleinen Besitzer als Arbeit⸗ geber zugelassen.
Berlin, 11. März.(WTB. Amtlich.) In der Bun des⸗ ratssitzung wurde dem Antrag der großher⸗ zoglich hessischen Regierung auf Aenderung des Ver⸗ zeichnisses der Einlaß⸗ und Untersuchungsstellen für in das Zoll⸗ Inland eingehende Fleisch die Zustimmung erteilt.
Heer und Flotte.
Berlin, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Mili⸗ tärwochenblatt meldet: Die Generalmajore v. Doem⸗ 8 zuletzt Kommandeur der 9. Infanterie⸗Brigade, v. Glasenapp, zuletzt Kommandeur der 1. Kavallerie⸗ Brigade, und v. Graevenitz zuletzt Kommandeur der
gung ihrer Abschiedsgesuche zur Disposition gestellt worden.
Aus Stadt und Cand. Gießen, 12. März 1915. Kriegswirtschaftliche Beratung.
Der von dem Rhein⸗Mainischen Verband für Volksbildung in Gemeinschaft mit dem Sozialen Museum in Frankfurt a. M. am 7. und 8. März veran⸗ staltete kriegswirtschaftliche Lehrgang war von ungefähr 200 Teilnehmern, hauptsächlich aus den Dör⸗ fern und den kleinen Städten der Provinz Hessen⸗Nassau und des Großherzegtums Hessen besucht. Es wurden im gan⸗ zen 10 Vorträge gehalten über die Kriegsernährungsfrage und die Bestellung der Felder während der Kriegszeit, an die sich eine lebhafte Aussprache von seiten der Teilneh⸗ mer anschloß Wie bereits früher an dieser Stelle mitge⸗ teilt, sollte dieser Lehrgang dazu dienen, solche Persön⸗ 3 sich 9 i und Beratung der
evölkerung in kriegswi 8 Fragen Ver⸗ fügung stellen wollen, in den Gedankengang* Me⸗ thodik dieser Arbeit einzuführen. Nach Beendigung des Lehrgangs ist nun ein Stab von Mitarbeitern über die ganzen hessischen Lande zerstreut, welche überall in ihrer engeren Heimat dahin wirken können, daß der mit dem m verbundene Zweck auch im einzelnen erreicht wird, nämlich die Bevölkerung über alle durch den eng⸗ lischen Aushungerungsplan etwa möglichen Schädigungen und über die Mittel, diesen zu begegnen, in sachkundiger Weise zu unterrichten. Damit ist aber erst der erste Schritt getan, auf dem„alle üblen Folgen des eng⸗ lischen Vorgehens schon im me zu ersticken und sofort die richtigen 2 zu ergreifen.
Die unsere Wirtschaft während des Krieges bestimmen⸗
den Verhältnisse sind einem steten und oft sehr raschen Wechsel unterworfen. Immer neue Einflüsse machen sich geltend. Auch
vorkommen, in ein japanisches Fideikommiß verwandeln. Viertens: M
30, vorher der 29. Kavallerie-Brigade, sind in Genehmi⸗ Nr
der Wechsel der Jahreszeiten und andere natürliche Vorga g bedingen eine fortgesetzte Aufmerksamkeit und gelegentliche Aenderung in der Marschrichtung. Aus diesen Gründen ist es notwendig, überall, selbst an den kleinsten Orten, ständige Beratungsstellen einzurichten, die je nach den örtlichen Verhältnissen sehr verschieden gestaltet werden könnten. U m diese Beratungsstellen auf dem Laufenden zu erhalten, hat sich aus den Reihen der Teilnehmer des Frankfurter Lehr⸗ 5 ganges ein kriegswirtschaftlicher Ausschuß ge⸗ bildet, zu dessen Organ die Geschäftsstelle des Rhein⸗ ainischen Verbandes für Volksbildung ge⸗ wählt wurde. Dem vorläufigen Arbeitsausschuß, welcher be⸗ fugt ist, geeignete Persönlichkeiten aus allen in Betracht kom menden Landesteilen zu seiner Arbeit heranzuziehen, ge⸗ hören zunächst an: Frau Friederike Bröll aus Ober⸗Ursel und die Herren Dr. Ernst Cahn in Frankfurt a. M., Geh. Hofrat Professor Dr. Haupt in Gießen, Pfarrer Hof⸗ mann in Wingenroth, Dr. Robert Kahn in Frankfurt am Main, Stadtrat Professor Dr. Ph. Stein in Frankfurt wie und Expositus Wolf in Steinefrenz im Wester⸗ wald.
Die Geschäftsstelle des Rhein⸗Mainischen Verbandes für Volksbildung in Frankfurt a. M., Paulsplatz 10, bittet alle Persönlichkeiten, die bereit sind, ihre Kraft in den Dienst dieser Sache zu stellen, sich mit ihr in Verbindung zu setzen und nimmt Anregungen hinsichtlich der kriegs⸗ wirtschaftlichen Lage von allen Bevölkerungskreisen mit Dank entgegen. Sie wird ihre Tätigkeit damit beginne, daß sie eine Reihe von Flugschriften und Merkblättern herausgibt und diese durch ihre schon vorhandenen und durch neu zu schaffende Organisationen den weitesten Be⸗ völkerungskreisen vermittelt. Außerdem vermittelt sie Vor⸗ träge über die Kri nährungsfrage und die kriegsmäßige Bestellung der Felder und richtet an allen Orten, wo das i l wird, kriegswirtschaftliche Beratungsstellen ein.
ie stellt ihre Arbeitsmittel allen den Stel Ver⸗ fügung, welche, wie z. B. wie die staatlichen Verwaltungs⸗ behörden, in der gleichen Richtung aufklärend und beleh⸗ rend vorgehen.
Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) a Ers.-Res. Theodor Thomas, Ins.-Rgt. 118, aus Haiger.— Musk. Karl Fitzen berger, Ins⸗Rgt. 168, aus Ranstadt.— Res. Otto Wahl aus Vonhausen.— Ersatz⸗Res. Aug. Gunders⸗ bausen, Res.-Ins.⸗Rgt. 247, aus Wetzlar.— Res. Jakob Lutz, Ins.-Rgt. 115, aus Offenbach a. M. a 8 J * 1 5 ö
* Ritter des Eisernen Freuzes. Gefr. Wilh. Klötz aus 1—— im Eisenbahn⸗Regt. II. Wehrm. Simon Jaick aus Villmar. Kaplan Joh. Gersbach aus Monta- baur, Feldlazarett⸗Pfarrer im 26. 3 Utff. Karl Docktor aus Aßlar, im Res.⸗Inf.⸗Regt. 222. O nungs⸗Revisor Störger, Off.⸗Stellv. im Landw.⸗Inf.⸗ Regt. 116, aus Darmstadt. Dr. jur. Mögenburg, Leut⸗ nant bei der Schweren Feldhaubitz⸗Batterie 23, aus Mar⸗ burg. Oberlehrer Wilh. Ihrig, Lt. im Landw.⸗Jußart⸗ Regt. 18, aus Darmstadt. Off. Stellv. Georg Kaiser, Inf.⸗Regt. 118, aus Worms. Postbeamter Hch. Dang⸗ mann, z. Zt. Utff. in der Maschi wehr⸗Komp. Inf. Regt. 115, aus Worms. Kriegsfreiw. Ern rie leb aus Groß⸗Umstadt. Gefr. Ernst Eichin, Res.⸗Juf.⸗⸗ Regt. 222, aus Darmstadt. f
* Auszeichnung. Dem Po är Schneider aus Lauterbach, der Mitte Januar zur Feldpost übergetreten ist und schon vorher für sein tapferes Verhalten in der Front mit dem Eiser Kreuz ausgezeichnet worden war, ist nun⸗ mehr auch die Hess. Tapferkeitsmedaille 3 n worden. Er stand als Vizefeldwebel in der 10. Komp. 5 Landw. Inf.⸗Regts. 116, deren Führer, Leutnant Hahn aus Gießen, vor kurzem wegen des en Verhaltens seinen Leute im Gefecht durch Divisionsbefehl besondere Anerken⸗ nung ausgesprochen wurde. N 5
nung von Reichs⸗ wurden bis i
den Zeichnung von Reichsanlei
n Vormündern— Ve g 2 e nicht dri senug ans egt werden, sowohl im Inter⸗ esse unbel als 15 1 Rei alsbald beim Amts⸗
gericht unter Vorlage der Sparkassenbücher Anweisung zu veranlassen. * Die Brotkarten. Die Stadtverwaltung wird in
lichst eifrig sich beteiligen und —4 allen Uebungen 2 ö
Reichswollwoche und Landgemeinden. Die Sammlung in der Reichswollwoche in den Land⸗ gemeinden des Kreises Gießen und die im Anschluß daran vollzogene Verarbeitung der gesammelten Gegenstände haben einen überaus erfreulichen Erfolg ergeben. Bis jetzt wurden an der Sammelstelle im 4 Regierungsgebäude eingeliefert: 3930 Decken, 142 zum Teil gefütterte Westen, 133 Jacken und Wämse, 254 Ueberziehhosen, 71 Hemden, 4 Lazaretthemden, 9 Paar Strümpfe, 1 Paar Stauchen, 2 Paar Kniewärmer, 2 Ohrenschützer, 23 Halstücher, 9 Hand⸗
tücher, 6 Spreusäcke. Ferner gingen für Ostpreußen bestimmt ein: 49 Mäntel und Ueberzieher, 67 Männerröcke, 8 Frauen


