Ausgabe 
(9.3.1915) 57. Erstes Blatt
Seite
50
 
Einzelbild herunterladen

nötig machen werde,

5

Der Sletener 1 erscheint täglich, er Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Sletzener Famillenblätter; eimal wöchentl. Kreis⸗ la ti für den Kreis Setzen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- wirischafiliche del en Nernsprech: Anschluse: für die Schrütleuung 113 Berlaa, Geschãitsstelleõ l Adresse für Drahhtnach⸗ nchten: Anzeiger Siezen. Annahme don Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

Erstes Blatt

Feindliche Angriffe in Der UMabinettswe

(WTB.) Großes Hauptquartier,

(mtlich.) WVestlicher Kriegsschauplatz.. Feindliche Flieger bewarfen Ostende mit Bomben, dit drei Belgier töteten.

Die Kümpfe in der Champagne dauern fort. Bei Souain wurde der Feind gestern abend im Handgemenge zurückgeschlagen. Nachts setzte der Kampf wieder ein. In Ge⸗ gend nordöstlich von Le Mesnil mißglückte ein feindlicher Angriff nachmittags gänzlich. Unser nächtlicher Gegenangriff

8. März.

war erfolgreich. 140 Franzosen wurden gefangen genommen.

Im Priester⸗ Walde nordwestlich von Pont⸗ à⸗Mousson wiesen wir französische Vorstöße ab.

In den Vogesen sind die Kämpfe in der Gegend west⸗ lich von Münster und nördlich von Sennheim noch nicht ubgeschlossen. g

Oestlicher Kriegsschauplatz. Südlich von Au gu st o w 10 russische Angriffe

unter schweren Verlusten für den Feind.

Bei Lomza sind weitere Kämpfe im Gange.

Westlich von Prasznysz und östlich von Plock mach⸗ ten die Russen mehrere vergebliche Angriffe.

Bei Rawa schlugen unsere Truppen zwei russische Nachtangriffe ab.

Russische Vorstöße aus Gegend Nowo Miasto hatten

keinen Erfolg. Die Zahl der gefangenen Russen betrug dort 1500 Mann. Oberste Heeresleitung.

***

Die deutschen amtlichen Tagesberichte verhehlen es nicht, daß die Franzosen sowohl wie die Russen in der letzten Zeit sich ziemlich angriffslustig gebärden. Ob das militärisch klug ist, ist eine andere Frage, und unsere westlichen Nachbarn sind ja auch schon kritisch gegen ihre Heeresleitung geworden. Das Ergebnis der feindlichen Angriffe waren bisher meist blutige Verluste, aber die deutsche Wacht steht unverrückbar fest. Im

Osten spielen sich jetzt vielfach Kämpfe im Bezirk von Suwalki ab, und auch weiter südlich, bei Prasznysz, rühren sich die

Russen. Sie sind etwas unruhig geworden, unsere sonst doch so schwerblütigen Gegner im Osten; vielleicht argwöhnen sie neue Listen ihres Züchtigers Hindenburg und vermutlich ist ihr Vordrängen an vielen Stellen mehr von Unruhe und Besorgnis geboren, als von gut durchdachten strategi⸗ schen Absichten. Hindenburg hat in den letzten Tagen einige charakteristische Sätze verlautbaren lassen. Die Truppen, die auf dem Nordflügel den letzten glorreichen Sieg er⸗

fochten und die Beute aufgeräumt haben,stehen zu anderen

Operationen bereit. Das heißt: das Oberkommando im Osten hat sich wieder etwas Neues ausgedacht, und die besagten Operationen werden schon eingeleitet sein, sonst würde Hindenburg sie nicht vorzeitig verraten haben. Ein darauf folgender deutscher Tagesbericht erklärte bereits, die Operationen nordwestlich von Grodno verliefen plan⸗ mäßig. Heute erfahren wir dazu, daß südlich von Augustow russische Angriffe unter schweren Verlusten für den Feind scheiterten. Auch westlich von Prasznysz und östlich von Plock machten die Russen vergebliche Angriffe. Wir be halten allen diesen Vorgängen gegenüber völlige Ruhe; Hindenburg und sein Stab haben unser vollstes Vertrauen, denn bei ihnen herrscht, ganz im Gegensatz zu den Russen, Planmäßigkeit und Ueberlegenheit. Wir sehen neuen Ueber raschungen entgegen.

Es zeigt sich jetzt deutlicher, daß die Beschießung der Dardanellen zwar viel Lärm, aber sonst keinen erheblichen Schaden angerichtet hat. Die erste alarmierende Wirkung auf die Meutralen üst abgeflaut. Griechenland bleibt vorläufig neutral, und wenn heute dieFrankf. Ztg. aus Athen zu melden weiß, daß Zaimis das Mandat zur Kabinettsbildung in die Hände des Königs zurückgelegt habe, weil Venizelos in der Kammer seine Politik nicht unterstützen würde, so besagt das nicht viel. Ist es nicht Zaimis, so ist es ein ande⸗ rer. Der König hat, so berichtet dieFrankf. Ztg. weiter, Gunagris zu sich berufen, der sich noch nicht entschieden hat. Mittlerweile mehren sich die Gerüchte, daß Italien auf dem Wege ist, sich freundschaftlich mit Deutschland und Oesterreich-Ungarn zu verständigen.

* 8*

Die Auflösung derLegion der Garibaldianer.

Basel, 8. März.(WTB. Nichtamtlich) Nach einer Nach⸗ richt aus Lyon wurde die Legion der Garibaldianer auf eine Wei⸗ sung des Kriegsministeriums aufgelöst. Dieses wurde den 700 italienischen Freiwilligen mitgeteilt, welche die Rückkehr des in Paris weilenden Peppino Garibaldi abwarten, um ihre Beschlüsse zu fassen. Diejenigen Freiwilligen, welche im Dienste Frankreichs verbleiben wollen, werden der Fremdenlegion zugeteilt. die anderen können mit Geleit an die Grenze Italiens zurück- kehren. Die Gründe der Auflösung der Legion sind unbekannt.

Die finanzielle Wirkung des Krieges in Frantreich.

Paris, 8. März.(WTB. Nichtamtlich.) ImRadical läßt sich der Senator Perchet über die finanziellen Folgen des Krieges aus. Er berechnet, daß Franfreichüber 20 Milliarden für Kriegszwecke ausgeben würde, wenn der Krieg bis Ende 1915 dauerte. Hinzu komme noch die Entschädigung, welche der Staat für Kriegsschäden sowie Renten an Invaliden, Familien zon Kriegsopfern zahlen müsse. Zur Tilgung dieser Staatsschuld müsse in jedes Jahresbudget eine Summe von ungefähr 1 Milliarde eingesetzt werden, was einer Erhöhung aller Steuern um 20 Proz. sofern nicht die Ausgaben für Rüstungen stark

5

e

1 N 1

105. Jahrgang

N

Gießener Anzeiger

8

General⸗Anzeiger für Oberhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl schen Univ.⸗Buch⸗ und St

55

eingeschränkt werde. Während die Staatsschuld anschwoll, sei die produktive Kraft des Landes infolge des Krieges stark gesunken. Das Land lebe während de ieges großenteils vom Kapital, da der Krieg viele Industrien brachlege. Um die Folgen dieser un⸗ geheuren Ausgaben und Verlt ste wettzumachen, müsse Frankreich eine bessere Ausnützung der wirtschaftlichen Kräfte erzielen, als bisher geschehen. Frankreich müsse bereits während des Krieges bemüht sein, den Absatz seiner Erzeugnisse auf dem Weltmarkt zu steigern. Endlich müsse man der durch Arbeits- losigkeit entstandenen Krise steuern, aber nicht durch staatliche Geld⸗ unterstützung, welche die Arbeitskraft einschläfere, sondern durch Zuweisung von Arbeit an die Arbeitslosen..

Zürich, 8. März(WTB Nichtamtlich.) Nach einer Korre⸗ spondenz derNeuen Zürcher Zeitung ist der Krieg in Süd⸗ frankreich unpopulär. Man spricht davon, wie von einem fernen Ereignis, von einer unangenehmen Sache, die in weiter Ferne vor sich geht und möglichst bald beseitigt werden sollte, weil sie das tägliche Leben stört. Auch anderswo sind Symptome der Unzufriedenheit im Volk. Sie gehen teilweise zurück auf Mißgriffe einzelner Industrieller, welche sich nicht scheuen, die gegenwärtige Lage zu Lohnherabsetzungen in nutzen. Ein weiterer Grund si rüchte von riesigen Gewinnen

8

vernünftigem Umfange auszu⸗ die zweifellos übertriebenen Ge⸗ gewisser Zwischenhändler. Deutsches Geld als Zahlungsmittel auf russischem Gebiete.

Berlin, 8. März.(WTB. Amtlich.) Der Oberbefehls⸗ haber im Osten setzte für das gesamte von deutschen Trup⸗ pen besetzte Gebiet Rußlands deutsches Geld als Zahlungsmittel, mit einem Zwangskurs von 100 Mk. bei 60 Rubel ein. K

Die aus Russisch⸗Polen

Petersburg, 8.

ertriebenen Inden.

rz.(WTB. Nichtamtlich.) Der Korrespondent des PetersbuNovy Woschod berichtet interessante Einzelheiten über die auf Verfügung der Mili⸗ tärbehörden aus dem Gebete der militärischen Operationen vertriebenen Juden. Nach flüch⸗ tiger Schätzung beläuft sich die Zahl der jetzt allein aus dem Gouvernement Plock nach Warschau zusammengeström⸗ ten Juden auf mindestens 30 000. Sie befinden sich alle in kläglichem Zustand. Es wird nichts getan, um ihre Lage zu erleichtern.

Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 8. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Durch die noch andauernden Kämpfe in Russisch⸗Polen wurden vielfach Erfolge erzielt. Der Gegner wurde aus mehreren vorgeschobenen Stützpunkten und Schützenlinien unter starken Verlusten geworfen. Glei chen Erfolg hatte ein kurzer Vorstoß unserer Truppen an der Front in Westgalizien, wo im Raume bei Gorlice eine der feindlichen Schützenlinien durchbrochen und eine Ort schaft nach blutigem Kampfe erobert wurde. Mehrere Offi⸗ ziere und über 500 Mann des Gegners sind ge⸗ fangen.

In den Karpathen wird hartnäckig gekämpft. Im Raume bei Lupkow setzten die Russen gestern nachmittag einen Angriff mit starken Krüften an. Unter Einsetzen neuer Verstärkungen wurden die gelichteten Reihen des Gegners stets erneuert und mit allen Mitteln vorgetrieben und der Angriff trotz schwerer Verluste dreimal bis nahe an unsere Stellungen vorgetragen. Jedesmal scheiterte der letzte Ansturm der Russen unter vernichtenden Ver⸗ lusten an unseren Hindernislinien. Hunderte von To⸗ ten liegen vor den Stellungen. In einem anderen Abschnitt der Kampffront gingen eigene Truppen nach abgeschlagenen russischen Vorstößen überraschend zum Angriff über, er⸗ oberten eine bisher vom Gegner stark besetzte Kuppe und machten neuerdings 10 Offiziere und 700 Mann zu Gefangenen. Auch auf einer benachbarten Höhe wur⸗ den 100 Russen gefangen. b

In Südostgalizien holte sich starke feindliche Ku⸗ vallerie, die gegen einen Flügel unserer Stellungen isoliert vorging, eine empfindliche Schlappe.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Teuerung in Petersburg. Petersburg, 8. März.(WTB Nichtamtlich.) Hier herrscht erhebliche Teuerung für alle Lebensmittel, be sonders für Fleisch, Butter, Roggenmehl und Hafer.

Die erfolglose Beschießung der Dardanellen.

Berlin, 8. März.(WTB Nichtamtlich.) Der Sonder- berichterstatter desBerliner Lokalanz. in den Darda nellen, der den Kriegsminister Enver Pascha und den Minister des Innern Talaat Bey bei der Inspizie⸗ rung der Dardanellen begleiten durfte, telegraphiert: Am frühen Morgen erreichten wir die Einfahrt der Darda nellen bei Tschanak Kale. Um 10 Uhr vormittags tauch⸗ ten vor der Meerenge fünf große Schiffe auf. Sie nähern sich in rascher Fahrt und beginnen das tägliche Bom bardement. Ohne einen eigentlichen Plan und ohne ein System streuen sie 30⸗Zentimeter⸗Granaten auf beide Ufer. Kein Mensch in der Stadt regt sich darüber auf. Dann ant⸗ wortet eine Batterie auf der asiatischen Seite, die zweite, dritte und sechste folgt. Nur wenige Salven gibt jede ab. Der Kommandant der Artillerie, der neben mir das Feuer leitet, schmunzelt. Noch nicht den zehnten Teil seiner Ge⸗ schütze läßt er feuern, doch ist schon die Wirkung bemerk⸗

Dienstag, 9. März 1917

Seingespree monatl. 75 U., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durck Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Jik. 2. viertel⸗ jährl. ausschl. Beste Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Ui. Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H.

drudkerei N. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Beck, sämilich in Gießen

west und Oft abgeschlagen. chsel in Griechenland.

bar. Die englischen Schiffe erhielten 2 Treffer. Sie setzten sich in schnellere Fahrt. Weiter geht das Gefecht.

Auf eine Batterie feuern sie in einer Stunde 60 Granaten

ab, nicht eine einzige trifft. Die schweren türkischen Ge⸗ schütze auf beiden Seiten der Meerenge antworten nicht einmal auf die nutzlose Pulververgeudung der Engländer. Mit den Landungen haben die Engländer noch weniger Glück. Wo immer sie auftauchen, werden sie mit emp⸗ findlichen Verlusten ins Wasser geworfen. Die Stimmung ist hier ausgezeichnet, weil man hier täglich vor Augen hat, wie erfolglos die sogenannte Forcierung ist. Bisher sind mindestens 6000 Granaten allerschwersten Kalibers von dem Gegner verfeuert worden. Der Erfolg waren zwei zerschossene veraltete Werke am Eingang der Meeresstraße, die mit alten Geschützen bestückt waren. Die eigentlichen Dardanellen-Befestigungen sind völlig intakt. Berlin, 8. März.(WTB. Nichtamtlich.) Von bestunter⸗ richteter Seite geht uns über die Lage bei den Dardanellen fol⸗ gende Mitteilung zu: Die Meldungen der englischen Admiralität, die von bedeutenden Erfolgen der Verbündeten bei dem Angriff auf die Dardanellen zu berichten wissen, sind augenscheinlich nur darauf berechnet, einen moralischen Druck auf die Balkanstaaten auszuüben und bei den Neutralen Stimmung zu machen. Tat⸗ sächlich hat aber noch kein Fahrzeug der Verbündeten bisher das Minenfeld erreicht und keine einzige Mine ist wegge⸗ räumt worden. Die Landungsversuche am 6. d. M. bei Kum⸗Kaleh und Sed⸗ul⸗Bahr sind völlig gescheitert. An beiden Stellen wurden die Angreifer unter großen Verlusten durch Bajonettangriffe der türkischen Truppen zurück⸗ geworfen und ins Meer getrieben. Die inneren Dardanellenforts haben noch gar nicht in den Kampf eingegrissen. Die Stimmung Konstantinopel ist ruhig und zuversichtlich. Das politische und wirtschaftliche Leben geht seinen gewohnten Gang.

Ein französischer Truppentrausport nach den Dardanellen! Rom, 8. März.. Das PaketbootTolemaide begegnete bei Malta 2 sischen Truppentransportdampfern, zösischen Panzerschiffen begleitet waren und sich auf der Fahrt nach den Dardanellen befanden.

Die Beschießung von Smyrna.

Berlin, 9. März. Das Konstantinopeler Blatt Turan meldet aus Smyrna: Vier englische KHreu⸗ zer und sechs Torpedoboote erschienen gestern vor dem Hafen von Smyrna und bombardierten die Forts. Unsere Batterien eröffneten hierauf das Feuer. Unsere Granaten trafen ein feindliches Kriegs- schiff, das sofort das Feuer einstellte und sich aus der Feuerlinie zurückziehen mußte. Ein zweiter Kreuzer wurde am Mast getroffen. Von der Küste aus konnte man be⸗ merken, wie mehrere Verwundete von feindlichen Kreuzern auf ein Spitalschiff gebracht wurden. Ferner wurde ein englischer Transportdampfer zum Sinken gebracht. In der Stadt Smyrna herrscht vollkommene Ruhe.

Die Kämpfe im Kaukasus⸗ Petersburg, 8. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Bericht des Generalstabes der Kaukasusarmee vom 6. März besagt: Die militärischen Operationen in der Ge⸗ gend des Tschorok, südlich Choi dauern an. Auf den übrigen Abschnitten der Front keine Veränderung.

Petersburg, 8. März.(WTB. Nichtamtlich) Der Be⸗ richterstatter desRjetsch meldet: In den Kaukasuskämpfen zei⸗ gen die Türken eine überraschende Hartnäckigkeit und todesverachtenden Mut. Die Türken werden auch unter⸗ stützt durch die topographische Lage, die sie vorzüglich ausnützen. Besonders vorzüglich schlagen sich die Konstantinopeler Truppen. Der Berichterstatter erzählt von einer kleinen Abteilung türkischer Truppen, die vor einer erdrückenden Uebermacht russischer Truppen weder flüchteten noch sich ergaben, sondern bis zum letzten Augen⸗ blick im Bajonettkampf standhielten und schließlich niedergemacht wurden, obwohl sie Gelegenheit gehabt hatten, die Stellung zu räumen.

Die Haltung Griechenlands.

Paris, 8 März. WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter messen dem Rücktritt Venizelos' große Bedeutung bei und glauben, daß die öffentliche Meinung Griechenlands, welche ihren Willen bereits ausdrückte, sich nicht von dem Wege abbringen lassen wird. auf dem die wahren Freunde Griechenland zu seinem wahren Schicksal führen werden.

Paris, 8. März.(WT. Nichtamtlich.) Eine Athener Meldung schildert die Feier des Jahrestages der Ein⸗ nahme von Janina. Die Bevölkerung durchzog die Straßen Athens unter Hochrufen auf den König und Venizelos.

Köln, 8. März.(WTB. Nichtamtlich.) DieKölnische Zei⸗ tung(meldet aus Berlin: Es bestätigt sich, daß sich der Rück⸗ tritt Venizelos' ohne schwere Erschütterungen vollzog. Die Aus sichten auf Bildung eines Ministeriums, das Getechenlands neutrale Politik bis auf weiteres fortsetzt, sollen günstig stehen.

Die Haltung Italieus.

Konstantinopel, 8. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die türkische Presse erörtert auch weiterhin eifrig die eventuelle Hal⸗ tung Italiens.Jeune Türc schreibt: Sachliche Gründe

2

(Ctr. Frkft.) Kae e e 8.

in

*

7

n

1

4

e