Ausgabe 
(8.3.1915) 56. Erstes Blatt
Seite
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5 Auf dem Felde der Ehre gefallen. 08(Aus Hessen und den Nachbargebieten.)

Raservist Eugen Kirschs, Ini. ⸗Agt. 117, aus Mainz. Musketier Karl Aumann, Ins. Rgt. 254(früher 117), aus Dromersheim. Leutn. d. Res. Vikar Wilhelm Müller aus Wetzlar. Reservist Karl Kirschner, Insant.⸗Rgt. 115, aus Langenselbold. Kriegssfreiw. Heinr. Rinn aus Wies baden. Kriegssreiw. Hermann Thomae aus Wiesbaden. Unteroff. Richard Hees, Pionierbat. 21, aus Niederrosbach. Landsturm mann dermann Klapper, Landstuem Inf.-Agt. Limburg, aus 3 Vizeseldwebel Kurt Stumpf, Ins.⸗Rgt. 169, aus

esa. Gefr. Peter Bregenzer, Res.-Inf.-Rgt. 221, aus Offenbach a. M. 5

Ritter des Eisernen Kreuzes: Wehrmann Krombach aus 181 Gefr. im Res.⸗Inf.⸗Regt. 81. feldwebel Permann Schäfer im Brigade⸗Ersatz⸗Bat. 50 und Kanonier Schuppach im Feldart.⸗Regt. 27, beide aus Holzheim, Unterlahnkreis. Lehrer Kreiling aus Stein⸗ heim bei Hungen, Vizefeldw. d. Res. im Res.⸗Inf.⸗Regt. 222, Maschinengewehrzug. Leutn. im 116. Landw. Regt. Wilh. Klietsch aus Friedberg. Stabsarzt im 18. Armeekorps Dr. Karl Zang aus Friedberg. Leutn. d. R. Lehrer Karl Schmidt aus Langsdorf, Landw. Regt. 116. Vizefeldwebel Kottmann, Inf.⸗Regt. 60, aus Wetzlar.

* Ordens⸗Verleihung. Die Großherzogin hat am 10. Februar dem Kreisfeuerwehrinspektor Martin Loos in Gießen die Krone zum Silbernen Kreuz des Ver dienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

8** Post nachrichten. Die schweizerische Postverwaltung hat das Umwandlungs verhältnis für Postanweisungen. an Krie⸗ 11 in Frankreich bei der Umschreibung in Bern auf 10 r. für je 100 Fr. festgesetzt. Wenn also in Frank⸗

1 100 Fr. dem Gefangenen ausgezahlt werden sollen, so ist

in tschland der jeweilige Gegenwert von 104 Fr. einzuzahlen.

Das an für Postanweisungen aus Dänemark nach Deutschland ist von der dänischen Post⸗ verwaltung auf 86 Kronen 75 Oere- 100 Mk. festgesetzt wor⸗ den. Im Feldpost verkehr werden teilweise im Privat⸗ wege hergestellte Feldpostkarten benutzt, die von den amt⸗ lichen Jeldpostkarten dadurch abweichen, daß der Vordruck für den Absendervermerk nicht auf dem linken Teile der Vorderseite, son⸗ dern oben an der Längsseite angebracht ist. Solche Karten ent⸗ sprechen nicht den bestehenden Vorschriften, nach denen die im Privatwege hergestellten Feldpostkarten mit den amtlichen 1m Vordruckgenauübereinstimmen müssen. Vor der Ver⸗

g und Benutzung jener abweichenden Feldpostkarten wird namentlich auch deshalb gewarnt, weil sie den großen Nachteil haben, daß der so wichtige handschriftliche Absendervermerk durch den. Aufgabestempel teilweise verdeckt und unleserlich gemacht wird.

** Klein gartenbau und Kriegsfürsorge. Die von dem Landes aus schuß zur Förderung des Klein⸗ gartenbaues gegebenen Anregungen haben, wie sich aus den zahlreichen eingegangenen Zuschriften ergibt, im ganzen Land außerordentlichen Widerhall gefunden. Der erwähnte Ausschuß hat zunächst ein Merkblatt eee und Kleingarten⸗ bau ausgearbeitet, das die Bedeutung und die Aufgaben des Klein⸗ gartenbaues in der gegenwärtigen Zeit behandelt und die Mittel und Wege erörtert, wie die Organisationsfrage an den einzelnen Orten am besten gelöst werden kann. Das Merkblatt ist an Großh. Ministecium des Innern, das Großh. Ober⸗Konsistorium, das Bischöfliche Ordinariat, die Landwirtschaftskammer, sämtliche Kreis⸗ ämter und Kreisschulkommissionen, sämtliche Ortsvorstände des Landes, sämtliche Baugenossenschaften, verschiedene Frauenvereine und eine Reihe von Gartenbauvereinen abgegeben worden und hat, wie zahlreiche Nachbestellungen zeigen, sich als praktisch und anregend erwiesen. Der Ausschuß hat nun ein zweites Merkblatt Kleingartenbau in der Kriegszeit, das sich mit

rtentechnischen Fragen beschäftigt, also praktische Ratschläge und inke für die Gartenbestellung unter besonderer Berücksichtigung

der Zeitlage enthält, verfaßt, das in den nächsten Tagen im

Druck N Dieses Merkblatt wird an jedermann kostenlos

abgegeben; Bestellungen sind an den Vorstand der Landes ver⸗

sicherungsanstalt Großh. Hessen, Darmstadt, Wilhelminenstr. 34,

zu en. Bemerkt sei noch ausdrücklich, daß der Ausschuß

zur Förderung des Kleingartenbaues auch weiterhin gern in allen einschlägigen Fragen, sowohl was die Organisation des

Kleingartenbaues wie die Gartenbestellung selbst betrifft, an die

Interessenten Auskünfte erteilt. Anfragen bittet man ebenfalls

an d rstand der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen

zu richten. 0 7

Eine neuer Postwagenbrand. Unlängst ist wieder

ein mit 14 beladener Eisenbahnpostwagen offenbar in⸗

folge Selbstentzündung einer Sendung zwischen den an der

Ostbahn gelegenen Stationen Rehfelde und Strausberg in Brand

geraten. Der Wagen war in Bromberg mit 600 Paketen und

80 Briefsäcken, enthaltend Feldpostpäckchen, die zum Teil für die

Feldpostsammelstellen in Köln⸗Deutz, Metz, E e Trier und

Berlin bestimmt waren, beladen worden. Ein Teil der Ladun

ist verbrannt, ein anderer Teil hat beim Löschen des Feuers dur

das Wasser gelitten; nur wenige Sendungen sind unversehrt ge⸗ blieben. In dem Brandschutt haben sich an verschiedenen Stellen

Reste von sowie die Hülse einer Militärpatrone

vorgefunden. Der Mißbrauch, feuergefährliche Sachen in Postsen⸗

dungen zu verschicken, hat offenbar auch in diesem Falle den Brand verursacht. Von amtlicher Seite ist mit Rücksicht auf die wieder⸗ holt vorgekommenen Selbstentzündungen von Postsendun⸗ gen und die dadurch hervorgerufenen umfangreichen Brände vor der Versendung feuergefährlicher Gegenstände durch die Post drin⸗ gend gewarnt worden. Diese Warnung kann nicht ernstlich genug wiederholt werden. Zu den feuergefährlichen Gegenständen gehören auch Reib⸗ oder Streichzünder und Zündhölzchen jeder Art, ein⸗ schließlich der im Geschäftsverkehr alsWachskerzchen bezeichneten Wachsstreichzünder; sie dürfen unter keinen Umständen mit der Post bersandt werden. Durch Zuwiderhandlung gegen dieses Verbot wer⸗ den in erster Linie unsere im Felde stehenden Truppen geschädigt, weil Sendungen mit leicht entzündlichen Gegenständen eine stän⸗ dige 225 für die übrigen sehnsüchtig erwarteten Feldpostsen⸗ dungen bilden. Außerdem hat jeder, der dam Verbot zuwiderhandelt

vorbehaltlich der Bestrafung nach den Gesetzen, für den

entstehenden Schaden zu haften.

Stadttheater Da sich nach der überaus freundlichen Aufnahme, die dem LustspielWohltätige Frauen von L Arronge am Freitag zuteil geworden ist, lebhafteres Interesse dasselbe zeigt, sei allen Interessenten mitgeteilt, daß nach Lage es Spielplanes eine Wiederholung des Werkes nach der morgigen Dienstag⸗Abonnements⸗Vorstellung nur noch an einem Sonntag⸗ Nachmittag möglich ist.

Landkreis Gießen.

A Climbach, 6. März. Heute abend sand in dem mit Tannengrün und Fichtenzapfen sinnvoll und schlicht geschmückten Saale des Gastwirts Römer eine recht schön verlaufene Bis marck- eier statt. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag des Lehrers Roth überBismarck und seine Zeit. Die zu Gehör gebrachten N Lieder und Gedichte sanden lebhasten Beifall. Der Erfolg der Veranstaltung war ein für die kleine Gemeinde recht schöner; 80 Mk. wurden zum Besten Ostpreußens und Elsaß⸗

Lothringens gestistet. Kreis Büdingen.

h. Büdingen, 7. März. Zur wirksamen Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche ordnete das Kreisamt Büdingen an, daß Soldaten die verseuchten Ställe und Gehöfte nicht betreten dürfen, es sei denn, daß dringende dienstliche Interessen dies nötig machen. Den Soldaten, die fl in verseuchten Gehöften aufhalten, wird angeordnet, vor dem lassen des Hofes die Kleider zu reinigen und das Schuhwerk zu desinfizieren.

1 Nidda, 7. März. Wachtmeister Wiener ist zum I. April von hier nach Bodenheim bei Mainz versetzt. Die Bevölkerung sieht den Beamten sehr ungern aus dem Bezirk

1

f

schelden. Zu seinem Nachfolger ist Wachtmetster Wisch⸗ mann von Wendelsheim im Kreise Alzey ernannt worden.

h. Nidda, 7. März. Eine vom Kreisrat Boeckmann

eleitete Versammlung der Bürgermeister des Krei⸗

bes Büdingen, der auf Einladung des Kreisamts auch Vertreter des Müller⸗ und Bäckergewerbes beiwohnten, beschloß nach einem Vortrag des Kreisrats überDie Rege⸗ lung des Verkehrs mit Brotgetreide und Mehl im Kreise Büdingen für die striktiste Durchführung aller vom Kreisausschuß gefaßten Beschlüsse Sorge zu tragen. Ueber dieBeschlagnahme des Hafers sprach sodann Kreisamt⸗ mann Schäfer. Auch seine zu den Maßnahmen gemach⸗ ten Vorschläge und Erläuterungen fanden die Zustimmung der Versammlung.

l- Kohden, 6. März. Gestern feierten hier Landwirt Ludwig Lenz und Ehefrau Margarethe geb. Schneider das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar er freut sich noch auffallender Rüstigkeit und bester Gesundheit.

Kreis Alsfeld.

(h) Alsfeld, 7. März. Das Hreis amt des Kreises Alsfeld, das erst vor kurzem die Polizeistunde in den Schankwirtschaften aller Kreisorte unter 2000 Einwohnern auf 11 Uhr abends beschränkte, hat eine weitere Verschärfung dahin eintreten lassen, daß sich in allen Schankwirtschaften der genannten Orte vom Beginn des Vormittagsgottes dienstes bis zu Schluß des Nachmittagsgottesdienstes Gäste aus dem Orte nicht aufhalten dürfen. Auf Gasthäuser und Garküchen findet das Verbot keine Anwendung. Ferner wird die Einschränkung der Polizeistunde auf 10 Uhr abends in Aussicht gestellt, namentlich während der Frühjahrs-

bestellung. Kreis Schotten.

f n. Schotten, 6. März. Die Schüler der hiesigen Real⸗ schule brachten in ganz kurzer Zeit über 6000 Mk. in Gold

zusammen. Kreis Friedberg.

Bad-Nauheim, 8. März. Unter Leitung des Herrn Professor Dr. Kollmann⸗Darmstadt stattete Samstag nachmittag der Verein Deutscher Inge⸗ nieure, Bezirk Frankfurt a. M., Bad⸗Nauheim einen Be⸗ such ab. Im Namen der Bade- und Kurverwaltung und der Ministerialbehörde begrüßte Oberfinanzrat Balser, der derzeitige kommissarische Vorstand des Bades, die Gäste. Im Elektrischen Werk hielt der technische Leiter der staatlichen Betriebe, Regierungsbaumeister Berck, einen Vortrag über

die Quellen, Badeanlagen und technischen Betriebe, und der V

Regierungsbaumeister des Tiefbauamts Lorenz sprach über das Gruppenwasserwerk Bad⸗Nauheim. Bei dem sich an⸗ schließenden Rundgang wurden die Bade- und die einzelnen technischen Anlagen, sowie Park, das Kurhaus und die Trink- kuranlagen besichtigt und an Ort und Stelle die entsprechen⸗ den Erläuterungen gegeben.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm Darmstadt, 8. März. Ueber 100 000 Mark hat die Goldsammlung der Schüler des hiesigen Real⸗Gymn a- siums ergeben, so daß ihnen durch den Direktor für morgen Montag, der zweite schulfreie Tag gewährt wurde und immer noch wird mit gutem Erfolg weiter gesammelt. i

m. Offenbach, 8. März. Die städtische Kriegs⸗ fürsorge hat bisher einen Kostenaufwand von 1116 000 Mark verursacht. Da die für diese Zwecke bewilligte Million Mark bereits überschritten worden ist, sollen weitere 500 000 Mk. für die Kriegsfürsorge zur Verfügung tellt werden. Unter den bisherigen Ausgaben, denen neben

r bewilligten Summe an reiwilligen

% Million Mark gegenüberstehen, sind a die Mittel für Militärzwecke von rund 240 000 Mk. und 100 000 Mk. für die Beschaffung von Dauerfleischwaren enthalten, die zum Teil wieder zurückerstattet werden. 1

ch. Bingen, 7. März. Etwa 200 kriegs gefangene

Franzosen und zwar solche aus der Champagne, werden Mitte

April hier eintreffen. Sie sind von der Mtlitärbehörde dem Vereine Binger Weinbergsbesitzer zur Verfügung gestellt worden und sollen für die Arbeiten in den einbergen ver⸗

wendet werden. Hessen⸗Nassau.

Marburg, 6. März. In der heute im Fürstenhaus unter dem Vorsitze des Kgl. Landrats v. Löwenstein tenen Kreistagssitzung wurde zunächst beschlossen, zur Un⸗ terstützung der Kriegerfamilien zu dem ersten Darlehen von 200 000 Mark weitere 300 000 Mark aufzunehmen. Der Kreis⸗

haushaltsetat für 1915 paßt sich dem vorjührigen an, er schließt] B

ab mit 540 750 Mk., ebenso genehmigte man den Voranschlag der Kreisbahn mit 1 Einnahme von 91550 Mk. und einer Ausgabe von 84 630 Mk. Zur Verzinsung des Baukapitals müs⸗ sen 43 367.86 Mk. durch Steuern gedeckt werden. Die Rechnung der Wandererarbeitsstätte für 1913 schließt ab mit 161 894.37 Mk. Einnahmen und 170036 Mk. Ausgaben. Unter g des Holzlagerbestandes waren vom Kreise 2663.27 Mk. zu decken. Ein Antrag, welcher sich mit der Eberkörung befaßte, wurde ab⸗ gesetzt, weil die Schweinezucht bei den jetzi Verhältnissen wohl ganz außer Betracht käme. Die übrigen Punkte der Tages⸗ ordnung betrafen Wählen zu den verschiedenen NTommissionen.

m Kirchhain, 7. März. In dem Kira spiel Ober⸗Ohmen sind von Pfarrer Jung in kurzer Zeit 17000 Mark gesammelt worden. In dem kleinen Dorse Wettsaasen wurden von Lehrer Roth 1840 Mark in Gold zusammengebracht. Im Saale des Hotel Mosebach hielt heute nachmittag Frau Prosessor Rade Marburg einen Vortrag überVolksernährung während des Krieges. Der Saal war von Frauen und Töchtern bis auf den letzten Platz hesetzt.

Frankfurt a. M., 7. März. Unter dem Vorsitz des Land⸗ wirts E. Viehmann(Rumpenheim) hielten am Samstag in der Harmonie in Sachsenhausen die einigten Landwirte von Frankfurt und Umgebung ihre diesjährige Hauptver⸗ lammlung ab. Nach einer Ehrung der fürs Vaterland ge⸗ fallenen Mitglieder erstattete Direktor Hirschel⸗ Friedberg den Jahresbericht. Er wies auf die Tatsache hin, daß die Landwirtschaft in jeder Beziehung in der Lage sein werde, den Krieg auch wirt⸗ schaftlich für Deutschland zum Siege zu gestalten. Eine Aus⸗ hungerung der Bevölkerung sei undenkbar. Wenn jetzt eine allgemeine Teuerung der von der Landwirtschaft er⸗ zeugten Lebensmittel eingetreten sei, so ser dies in erster Linie auf die gewaltige Steigerung aller Futterartikel zurückzuführen. Verschiedene Versuche des Vereins, die Stadt Frankfurt im Herbst 1914 mit Kartoffeln zu versorgen, seien an dem Widerstand der städtischen Behörden gescheitert, obgleich für das Malter mur ein Durchschnittspreis von 5 Mark gefordert wurde. Heute würde die Frankfurter Stadtverwaltung das Angebot wohl gerne an⸗ nehmen. Der Rechnungsabschluß der Kasse weist für das letzte Jahr 6931 Mark Einnahmen und Ausgaben auf. Die ausschei⸗ denden Mitglieder des Ausschusses wurden wiedergewählt. Neu wählte man hinzu Richard Vorbach⸗ Rodheim, Aloys Ru p⸗ pel⸗ Kloppenheim, Dräser⸗Niederursel, Weil⸗Obererlen⸗ bach und Heinrich Wittig ⸗Rendel. Die Besprechung der Lage auf dem Milchmarkt ergab volle Uebereinstimmung der Mitglieder mit den vom Vorstande getroffenen Maßnahmen. Der gegenwärtige N Milchpreis soll nur eine Ausnahme bil⸗ den, aber in erster Linie den Landwirten zugute kommen. Die Mitglieder sollen an den jetzt festgesezten Preisen unter allen Umständen sesthalten und sich von den Milchhändlern, die noch höhere Preise bieten, nicht täuschen lassen. Es seien das diesel⸗ ben Milchhändler, die in gewöhnlichen Zeiten am meisten

nden rund der

ee ee ee 1 ung wi von essi Ae Venirbrng bes Nlarerzehs in den bi) bir Aa- ung iner, a seuche gesperrten Ortschaften gestattet werden. Auch im Kreise f Hanau steht eine Milderung der Vorschriften in dieser Beziehmg 1 bevor, Beim Bezug der Treber von den Brauereien wurde den 8 Mitgliedern freie 5 gelassen, da man den Brauereien keine 1 Vorschriften über die Höhe des Preises machen könne. 5

h. Frankfurt a. M., 7. März. Im Alter von 48 Jahren b starb am Samstag Professor Dr. Hugo Apolant. In ihm verliert die morphologische Wissenschaft einen der hervorragend⸗ sten Forscher auf dem Gebiete der experimentellen Geschwulst⸗ forschung. Fast 13 Jahre wirkte er zulest am hiesigen Kgl. Institut für experimentelle Therapie, das durch ihn und seinen Mitarbeiter Geheimrat Ehrlich Weltruf erlangt hat Profes⸗ sor Dr. Apolant war zugleich auch außerordentlicher Honorar professor der Frankfurter Universität, die in dem Ent⸗ schlafenen das erste Mitglied ihres Lehrkörpers verliert. f

2 Aus Hessen⸗Nassau, 7, März. Der Kriegsausschuß der Landes versicherungsanstalt der Provinz hat be⸗ scklosfen, unter gewissen Voraussetzungen den Hinterbliebe⸗ nen der Versicherten, die infolge 1 dem Vaterlande geleisteten Kriegshilfe gefallen oder gestorben sind, oder innerhalb 6 Monate nach Friedensschluß noch sterben sollten, aus dem für 1 fahrtszwecke bewilligten Mitteln eine einmalige freiwillige? kes⸗ und Ehrengabe zu spenden. Es sind bestimmt für eine Witwe 50, für 1 Kind bis zu 15 Jahren 30, für 2 Kinder bis 15 Jahren zusammen 50, für mehr als 2 Kinder bis zu 15 Jahren zusammen 70 Mark. Die Gesamtsumme der Aufwendung darf 250 000 Mk. nicht übersteigen.

Eschwege a. d. Werra, 7. März. Infolge der Schnee⸗ schmelze und der starken Regenfälle führen Werra und Jul da Hochwasser. Im Fuldatal sind weite Strecken überschwemmt und gleichen einem See. Verschiedene Dörfer sind von dem Ver⸗ kehr abgeschnitten.

Vermischtes.

5 710 090 Mark für Morgans Fragonards. Ueber den Verkauf der berühmten Wandbilder, die Fragonard für den Pavillon der Dubarry gemalt hatte und die einen der kost⸗ barsten Kunstschätze Morgans bildeten, ist bereits berichtet worden. Nun wird auch der Preis und der Käufer mitgeteilt. Ter liche 9 A eil des 15 3 che Mil⸗ ionär Henry Clay Fri n, u 5 er

die dereinst von einem entfernten Verwandten des Malers für 400 Mk. aufgekauften Bilder zahlte, beläuft sich auf 5 210 00⁰⁰ Mk.

Bandel.

1 erwarten zu können. Der Krieg, durch den die Darmstädter

gerung um fast 32 3 die Debitoren eine

itoren für lieferungen zusammenhängt. In Anbetracht der ganzen Verhält⸗ I Verwaltung

billigen müssen. 8

Amtlicher Wetterbericht. R

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. 0

Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 9. März 1915: Meist heiter, trocken, kalt, östliche Winde, Nachtfrost.

e Methode zur Desinfektion der Mund⸗ und Rachenhöhle. In der rauhen Jahreszeit ist die Gefahr einer Erkältung und die Au 8 die Bakterien der sogenannt. Erkältungs krankheiten am größten. Als Schutz be⸗ währen sich die Formamint⸗Tabletten der Firma Bauer& Cie. Sie machen beim Aufsaugen im Munde den Speichel zum Desinfektionsmittel, das in alle der Schleimhäute ein⸗ dringt und die dorthin gelangten 9 vernichtet. 3 Versendung an unsere Krieger eignet sich besonders dieFor⸗ mamint-Feldpostbrie ng, die in Apotheken und Drogerien er⸗ ältlich ist. Es sei ausdrücklich auf den der heutigen Nummer iegenden Prospekt verwiesen. 2185 D g

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