Ausgabe 
(6.3.1915) 55. Drittes Blatt
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ur. 35 drittes Blatt Sachen! ie ert Aas eahmne des Sentags.

DieSietzener Fautisienblãtter werden dem Anzeiger! viermal wöchentlich beigelegt, das Kretablatt für den Kreis Sießen zweimal wöchentlich. DieTandwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen erscheinen monatlich zweimal.

Gieße

105. Jahrgang

ner Anzeiger

General⸗Anzeiger für Oberhessen

Samstag, 0. März 1015

Rotationsdruck und Verlag der Brü hl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗

straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 8 51, Schrift⸗

leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.

Landwirtschaftliche Ausblicke.

In einer Versammlung, die aufklärend wirken sollte hinsichtlich der Maßnahmen der Bevölkerung während des Krieges hat ein Berliner Professor erklärt, daß die erste Maßnahme, die zwingend notwendig sei, um unsere Volks⸗ ernährung zu sichern, die Beseitigung der Schweine sei. Der Herr schlug vor, um diese Beseitigung möglichst radikal vorzunehmen, man möge behördlich verordnen, daß an einem bestimmten Termin alle bis dahin nicht geschlach⸗ teten Schweine erschlagen und die Kadaver verscharrt wer⸗ den müßten.

Dieser Vorschlag, über den sachlich kein weiteres Wort zu verlieren ist, verdient festgehalten zu werden, weil er zeigt, wohin es führt, wenn Leute, die von der Stoff- erzeugung und Stoffveredlung wie sie die landwirtschaftliche Tierhaltung darstellt, auch nicht eine Spur von Verständnis haben, sich als Berater der deutschen Landwirtschaft und Bolksernährung berufen glauben. Jeder Landwirt weiß und jeder Städter sollte wissen, daß die landw. Tierhaltung als solche keinen Selbstzweck hat, sondern daß es lediglich ihre Aufgabe ist, landw. Erzeugnisse, die direkt nur in be⸗ schränktem Umfange der menschlichen Ernährung dienen, in werwollere für die menschliche Ernährung unentbehrlich besonders eiweißreiche Stoffe umzuwandeln. In dieser Hinsicht aber leistet das Schwein ganz Vorzügliches. Unter Aufwendung von ca. 1,5 Kilogramm Eiweiß und einer physiologischen Wirkung, die etwa der von 11 Kilogramm reiner Stärke pro Tag und 10 Zentner Lebendgewicht ent⸗ spricht, liefern die Schweine in 1112 Monaten einen Jeischzuwachs, der etwa dem acht⸗ bis neunfachen ihres

N ewichts entspricht. Diese Stofferzeugung ist etwa

.2mal so rasch als die des Rindes und etwa 3 Amal so schnell als die des Menschen. g Das Schwein ist gerade wegen der außerordentlichen Schnelligkeit der Stoffproduktion das Tier, das uns er⸗ möglicht, unsere landw. Erzeugnisse in ihrer Menge den Bedürfnissen des Marktes in sehr vollkommener Weise an⸗ zupassen, und darum sollte man eigentlich erwarten, daß gerade die Kreise der Verzehrer in unserem deutschen Volke dringend verlangen müßten, daß der Schweinebestand in Deutschland nicht vermindert wird, sondern im Gegenteil auf einer gewissen Höhe gehalten wird, um den Bedürf⸗ nissen der Verzehrer und des Marktes unter allen Um⸗ ständen gerecht zu werden. Als Begründung seiner oben angegebenen Forderung führte der Berliner Herr aus, daß das in vorwie⸗ Kartoffeln und Milch sowie Kleie verzehre und daß der Mensch jetzt diese Stoffe selber ver⸗ zehren müsse. ö

Der Herr ist ja Professor in Berlin, der Zentrale der Intelligenz, muß es also sicherlich wissen, womit die Schweine gemästet werden, oder er dürfte es so im Konver⸗ sationslexikon gefunden haben. Hören wir dagegen, was der Verein der inezüchter im Deutschen Reiche zu sagen hat, so wird uns von Herrn Prof. Dr. Albert, dem früheren Direktor des Landw. Instituts Gießen, der die betreffenden Erhebungen geleitet hat, folgende Antwort: Die Fütterung der Schweine wird in verschiedenen Gegen⸗ den des Reichs sehr verschieden gehandhabt, sie paßt sich absolut und vollständig in den Rahmen der jeweiligen ört⸗ lichen Verhältnisse ein. Die intensivste Schweinemast in Deutschland finden wir meist in der Nähe großer Städte, deren Gespül und Abfälle durch die Schweine in vorzüg⸗ licher Weise verwertet wird. Fernerhin werden große Be⸗ stände an Mastschweinen dort gehalten, wo die Rückstände der Industrien billig und in großem Umfang zur Ver⸗ fügung stehen, so in Norddeutschland, wo das Fischfutter⸗ mehl, in Mittel⸗ und Westdeutschland, wo Schlachthaus⸗, Abdeckerei⸗ und Müllerei⸗Abfälle, und in Nord- und Sst⸗ deutschland, wo Zuckerfabrikations⸗, Brennerei- und Mol⸗ kerei⸗Abfälle billig zu haben sind. Die Zusammensetzung des Futters nach Nährstoffgehalt und-Wirkung schwankt hierbei in sehr weiten Grenzen. Der Eiweißgehalt des Futters ist in manchen Fällen doppelt so hoch als die Norm, in anderen nur ½ so hoch. Das Schwein zeigt also eine ganz außerordentlich große Anpassungsfähigkeit an das Futter, das es ausnutzen soll. Auch das Beifutter zu den verwerteten Abfällen ist verschieden. In der Nähe

großer Städte wird neben den Abfällen fast nichts gefüttert. In West⸗ und Südwestdeutschland kommen neben den dort meist teuren Kartoffeln Müllerei-Abfälle und Möhren in Fade und in Nord⸗ und Ostdeutschland neben den Rück⸗

ständen der Spiritusfabrikation Kartoffeln und(meist im⸗ portiertes)) Futtergetreide. Die Getreide- und auch Kar⸗ toffelfütterung sind im Laufe der letzten Jahre mit Rück⸗ sicht auf die Preisverhältnisse start zurückgegangen, da⸗ gegen hat die Verfütterung der zuckerhaltigen Abfälle, ohne Nachteil für die Mast, gute Fortschritte gemacht. Die durchschnittliche Mastdauer war 811 Monate(im Westen etwas geringer als im Osten), das durchschnittlich erzielte Mastresultat ca. das sieben⸗ bis zehnfache des Anfangs⸗ gewichtes bei der Mast.

Das besagt uns die Erhebung des Vereins deutscher Schweinezüchter, die etwa g aller Mastbetriebe im deutschen

5 3 umfaßte. Wir können aus ihr entnehmen, daß das

Schwein ein äußerst anpassungsfähiges Haustier ist, das gerade deshalb als Verwerter aller irgendwie anfallender Abfälle vorzüglich 18 das ferner auf Grund seiner Raschwüchsigkeit und Mastfähigkeit vorzüglich geeignet ist, den Markt nach Bedarf mit Fleisch zu versorgen und das als Konkurrent des Menschen hinsichtlich der Nahrungsstoffe in keiner Weise in Betracht kommt, das im Gegenteil gerade die Abfälle der menschlichen Ernährung noch gut zu verwer⸗ ten gestattet. Eine ganz besondere Bedeutung gewinnt das Schwein in der heutigen Zeit, in der es sich um di⸗ Sicherung der Ernährung unserer Bevölkerung handelt, wo⸗ bei die Zufuhr vieler bisher vom Auslande bezogenen Fut⸗ ter- und Nahrungsstoffe in Wegfall kommt. Gerade in dieser Zeit wird und muß das Schwein mit Rücksicht auf seine vorzügliche Anpassungsfähigkeit an die verschiedensten Futterstoffe recht gute Dienste leisten unde ine Verringe

rung unseres Schweinebestandes, ganz be⸗ sondersunseres Bestandes an Zuchtschweinen, n geradezu als eine Gefährdung der Siche⸗ Vo ksernährung angesehen wer⸗

gun se

den. Man wird mir entgegenhalten, daß die Erhaltung des Schweinebestandes jetzt mit Rücksicht auf die hohen Kartoffelpreise und mit Rücksicht auf das Verbot der Ver fütterung von Getreide fast unmöglich geworden ist und doch kann ich dem durchaus wicht beipflichten. Wenden wir uns zunächst zur Frage der Fütterung der Zuchtschweine, so muß festgestellt werden, daß die nicht befruchtete Sau ganz ruhig mit 68 Pfd. Runkeln, 12 Pfd. Trockenschnitzel und 34 Pfd. Haferspreu pro Tag ernährt werden kann, wobet ihr eine Schaufel Steinkohle oder feiner Sand zum Abschlei fen der Zähne und zum Wühlen mit beigegeben wird. Die Runkeln können roh und ganz gegeben werden und als Tränke wird klares Wasser von Lufttemperatur gegeben. Ist die Sau belegt, so erhält sie etwa vom Ende des 2. Monats ab eine Futterzulage von // Pfd. Kleie, Malzkeime oder Biertreber, eine Zulage, die nach dem Ferkeln auf 11 Pfund vermehrt wird, wobei zugleich 12 Pfd. gekochte Kar⸗ toffeln und etwas Molke oder Magermilch(ca. 34 Liter) pro Tag gegeben werden. Die Runkeln oder Möhren werden in der Zeit, in der die Sau säugt, gekocht verfüttert. Den Ferkeln wird ca. von der 2. Woche ab etwas Magermilch mit Kalkzusatz(1 Teelöffel Schlemmkreide pro Kopf und Tag) gegeben. Dieses Beifutter verstärkt sich nach und nach bis auf ca. 2 Liter pro Tag und Kopf in der 4.5. Woche, wo⸗ bei zugleich noch etwas Kleie oder Malzkeime(ca.%¼ Pfund pro Tag) mit verabreicht wird. Mit dem Absetzen der Ferkel setzt auch die Beifütterung von(ca. 12 Pfund pro Tag) gekochten Kartoffeln ein, bis dieses Futter etwa in der 7.8. Woche allmählich in das Mastfutter übergeleitet wird. Als gute Mastrationen unter Schonung der Kartof⸗ felvorräte haben sich folgende ergeben:

1. Alter: 23 Monate, Gewicht: 20 Kgr., 2 Liter Ma⸗ germilch oder Molken, 2 Pfd. Haushaltungsabfälle oder Kar⸗ toffeln, 1 Pfd. Biertreber oder Malzkeime, 2 Pfd. Zucker⸗ futter, 100 Gramm Fischmehl. Fehlen Magermilch und Mol- ken sowie Haushaltungsabfälle oder Kartoffeln, so kann die Ration lauten: 8 Pfd. Rüben(gekocht), 2 Pfd. Roggenkleie oder Futtermehl, 100 150 Gramm Kadavermehl oder Fleischmehl, 34 Pfd. Trockenschnitzel(angebrüht), 1 Pfd. Zuckerfutter.

2. Alter: 56 Monate, Gewicht: 50 Kgr., 3 Liter Ma⸗ germilch, Buttermilch oder Molken, 8 Pfd. Haushaltungs⸗ abfälle oder Kartoffeln(gekocht), 1½¼ Pfd. Biertreber, Malzkeime usw. 3 Pfd. Zuckerfutter, 150 Gramm Fischmehl oder 10 Pfd. Rüben, 3 Pfd. Roggenkleie oder Futtermehl, 200 Gramm Kadavermehl oder Fleischmehl, 4 Pfd. Trocken⸗ schnitzel, Pfund Zuckerfutter pro Tag und Kopf.

3. Alter: 69 Monate, Gewicht: 90 Kgr., zu der ersten Ration werden noch2 Pfd. Zuckerfutter und 50 Gr. Fischfuttermehl, zu der Ration 2 noch 11½½ Pfd. Trocken⸗ schnitzel und ½ Pfd. Zuckerfutter sowie 30 Gramm Kada⸗ vermehl zugelegt.

Ist der Frühling bezw. Vorsommer im Lande, dann tritt das Grünfutter in seine Rechte. Die Sanen und jünge⸗ ren Mastschweine können dann mit 810 Pfund Grün⸗ futter und etwas Beifutter, bestehend aus Kleien, Trocken⸗ schnitzeln und ähnlichen Futterstoffen, gefüttert werden. Die älteren Mastschweine erhalten eine Zulage an Zuckerfutter (ca. 1 Pfund pro Tag) und an Fischmehl oder Fleisch⸗ mehl(nicht über 80 Gramm pro Tag). Als sehr gutes Grünfutter für Schweine kommt in Betracht 1. weißer Senf, von dem hier früher schon eingehend gesprochen wurde, 2. Wickhafer, den wir hier ebenfalls schon erwähnten, 3. Rot⸗ klee, der ja allen Landwirten hinlänglich bekannt ist und schließlich Komfrei, der seltener gebaut, hier nur nebenbei erwähnt werden soll. Wichtig ist bei der hier angegebenen Fütterung, daß wir die Tiere stets langsam und all⸗ mählich an jedes Futter gewöhnen, daß wir von einem zum anderen Futter allmählich übergehen und daß wir den Tieren stets etwas zu kauen geben, seien es Steinkohlen oder sei es feiner Sand, das Schwein braucht diese Stoffe zur Erhaltung guter Magen- und Darmtätigkeit. Man wird mir vielleicht entgegenhalten, daß einzelne dieser Stoffe bisher in der Schweinehaltung wenig üblich gewesen seien und daß es leichter sei, diese Stoffe zur Verfütterung zu emp⸗ fehlen als sie zu verfüttern.

Ich kann dem nur entgegenhalten, daß alle die hier an⸗ gegebenen Futtermischungen nicht etwa Ratschläge vom grünen Tische aus sind, sondern von uns bei Versuchen teils auf dem Hofgut Winnerod, teils auf der Domäne Bayersröder Hof bei Hanau praktisch brauchbar ge⸗ funden worden sind und Verfasser kann auf Grund dieser Versuche nur die Ansicht aussprechen, daß wir sehr wohl auch ohne Getreide bei möglichster Schonung un⸗ serer Kartoffelvorräte unseren Schweinebestand durchhalten können und daß nur jedem Landwirte angeraten werden muß, seinen Schweinebestand, besonders sei⸗ nen Zuchtschweinebestand, nach Möglichkeit

u erhalten und mit dem Eintritt des Grün⸗ e auch die Mast soweit wie irgend mög⸗ lich wieder aufzunehmen, diese Maßnahme dürfte sich später hoch belohnen. Weitere neuerdings von Berlin aus zu uns gekommene Vorschläge, nach denen man ge⸗ mahlenes, gedämpftes Stroh als Schweinefutter verwenden sollte, haben bei der versuchstechnischen Prüfung durch uns recht große technische Schwierigkeiten ergeben, so daß auch dieser Maßnahme gegenüber zunächst noch Zurückhaltung am Platze scheint; wir werden später, sobald die Frage so geklärt ist, daß sie praktisch brauchbare Resultate ergibt, hierüber berichten. Ein gewisses Mißtrauen gegen alle landwirtschaftlichen von Berlin herkommenden Ratschläge und Anschauungen sowohl der optimistischen wie auch der pessimistischen muß unseren Landwirten nur dringend an⸗

geraten werden. Kleberger. Aus Stadt und Cand. Gießen, 6. März 1915.

Zeichnet Uriegsanleihe.

1. Denke Keiner, daß sein bescheidener Beitrag bei einem Milliardenbedarf ohne Einfluß sei. Denn: Viele Wenig machen ein Viel!

2. Tröste sich Keiner, daß es das letzte Mal glänzend auch ohne ihn ging. Keiner verlasse sich auf den Andern.

3. Bedenket, daß wir auf uns allein angewiesen sind und vom Auslande keine Hilfe zu erwarten haben.

4. Die eherne Sprache eines wuchtigen Erfolges der Kriegsanleihe läßt sich nicht umdeuten und verdunkeln: Be denketdie Wirkungaufdas aufhorchende Aus- land! Gönnt dem Feinde nicht die Genugtuung, daß es mit Deutschlands Können zu Ende gehe. Sagt ihm und dem neu tralen Ausland, daß wir mit dem Gelde in der Hand brüder lich hinter unseren Kämpfern stehen.

5. Ehret dankbar das von den Heeren Erreichte! Macht die Meldung an Deutschlands Helden möglich:Viele Mil- liarden an gutem deutschem Gelde sind für Euch bereit gestellt. Wer zurückbleibt, der belebt des Feindes ersterbende Hoffnung.

6 Beachtet, daß der Ertrag für eine Anlage ersten Ranges außergewöhnlich hoch ist!

7. Würdet Ihr zögern, die Feuerwehr auszurüsten, wenn in Euer Haus die Brandfackel zu fallen drohte?

8. Wollt Ihr Siege verlangen, ohne Opfer zu bringen?

9. Wandelt Bank- und Kasseguthaben in Reichsanleihe um, so viel sich flüssig machen läßt. Ueberlegt, ob Ihr nicht die Darlehnskassen bei den Reichsbankstellen angehen könnt. Das könnt Ihr namentlich dann, wenn Ihr für später nach den ohnehin weit erstreckten Zahlfristen Bareingänge zu er⸗ warten und solange Wertpapiere für die Pfandhingabe ver⸗ fügbar habt.

10. Nur Vertrauen und Einsicht wird verlangt, kein Zwang geübt. Erhaltet den stolzen Bau des deutschen Geld⸗ wesens, den deutsche Gewissenhaftigkeit geschaffen hat, auf daß wir auch in diesem Sinn den Feinden überlegen bleiben, die Bewunderung des Auslandes uns sichern.

11. Beweist, daß Deutschland auch wirtschaftlich nicht zu beugen ist.

12. Die deutsche Wacht steht zu Eurem Schutze über den Grenzen. Erhaltet Euch die eiserne Wehr! 5

* 2

Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.)

*

Hornist(Briefträger) Jak. Franz, 2. Marine-Inf.-Rgt., aus 4

Schwarz. Ref. Joh. Friedrich Eisert, Inf.⸗Rgt. 135, aus Schwarz. Musk. Heinrich Gerbig, Inf.⸗Rgt. 224, aus Schwarz. . Ers.-Res. Phil. Schmidt, Inf.⸗Rgt. 88, aus Seeheim. Unter⸗ offizier Wilh aub, Landw.-Inf.-Rgt. 116, aus Groß-Bieberau. Oberstl. und Regiments⸗Kommandeur Rich. Coll man n,

Feld⸗Art. 31(früher 28. Jeld⸗Art.⸗Rgt), aus Darmstadt. Musk.

Karl Finkernagel, Res.⸗Inf.-Rgt. 221, aus Darnstadt.

Landsturmmann Edmund Rix, Res.-Ins.⸗Rgt. 80, aus Worms. Anteroff. der Landw. Gustav Kretzer aus Dillenburg. Kriegssreiw. Lehrer Rud. Bernhardt, Res.-Inf.-Ngt. 223, aus Haiger-Seelbach. Bat.⸗Adi. Paul Eymer aus Wiesbaden. Kriegsfreiw. stud. theol. Jakob Kriep, Res.⸗Inf.-⸗Rgt. 221, aus Mühlheim a. M. Ers.⸗Res. Hartwig Kleinmann, Res.-Inf. Rgt. 222, aus Hanau a. M Schulamtsaspirant Heinrich Jeudner aus Stein-⸗Bockenheim. Vizeseldwebel Georg Er b, Res.-Inf.⸗Rgt. 224(vormals 116) aus Harbach. Landwehrmann Georg Koch, Landw.⸗Jnf.-Rgt. 118, aus Worms. Kriegsfreiw. stud. med. Paul Weil, Res.⸗Inf.⸗Rgt. 222, aus Krofdorf. Kriegsfreiw. Schauspieler Bruno Schulz, Res.-Inf.⸗Rgt. 221, aus Darmstadt. Kriegsfreiw. Jak. Rein aus Niedereisenhausen.

* Personal nachrichten der Ober⸗Postdirek⸗ tion Darmstadt. Verliehen wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse dem Postsekretär Schäfer aus Gießen, dem Telegra⸗ phensekretär Neumann aus Darmstadt und den Postassistenten Beck aus Mainz, Best aus Rüsselsheim und Volz aus Seli⸗

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